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Kundenrezensionen

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Hannah Horvath, in der Provinz aufgewachsen, ist Anfang 20 und hat ihr geisteswissenschaftliches Studium bereits vor 2 Jahren abgeschlossen. Bisher hat sie noch keine wirkliche Idee, was sie mit ihrem Leben anfangen will - Schriftstellerin wäre gut, nur eben schwer ohne große Lebenserfahrung. In der ersten Szene kündigen Hannahs Eltern ihr die Einstellung der bisherigen Unterstützung an. Fortan wird sich Hannah ernsthafter um Jobs bemühen müssen. Und auch ihre drei Freundinnen Marnie (will alles kontrollieren), Shoshanna (immer noch Jungfrau) und Jessa (promiskuitiv) haben ihre Probleme.

Die 10 jeweils 30minütigen Episoden der ersten Staffel sind unterhaltsam vor allem durch die Natürlichkeit der jungen Darstellerinnen, die die Geschichten der jungen Frauen aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn sehr glaubwürdig spielen. Lena Dunham (*1986) kreierte die Serie, verfasste die Drehbücher, führte in den meisten Folgen Regie und spielt mit Hannah auch noch die Hauptrolle. Eine bewundernswerte Leistung! Im Gegensatz zum in Episode 1 bewusst zitierten Serienerfolg SEX AND THE CITY wird hier bewusst auf Glamour verzichtet. Bemerkenswert sind die für den US-amerikanischen Markt äußerst offenen Sexszenen, die aber nie in den Bereich des pornografischen geraten.

Die 2 Disc-Blu-ray Edition von Warner/HBO bietet als Bonusmaterial ein Gespräch der vier Hauptdarstellerinnen (24 min), in denen sich diese über ihre Rollen und die Abgrenzung zum großen HBO-Erfolg Sex and the City äußern, sowie eine kurzweilige Unterhaltung zwischen Lena Dunham und Erfolgsproduzent Judd Apatow (26 min)- beide deutsch untertitelt.

Eine sehr empfehlenswerte Serie, die bei Verzicht auf die überzogene Hochpreispolitik sicher deutlich mehr Interesse finden würde!
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am 13. Juni 2015
Die Serie wäre ja vielleicht ganz nett, aber die deutsche Tonspur ist so defekt, dass man die Sprache teilweise gar nicht verstehen kann. Der englische Ton ist nicht ganz so stark defekt. Also schaltet man auf den englischen Ton. Da mein Englisch aber nicht so gut ist, dass ich die Feinheiten verstehe und es gibt 'ne Menge davon, schaltet man auch noch die deutschen Untertitel ein. Damit kann man das Ganze eigentlich vergessen. Zur Erinnerung: Es handelt sich hierbei um die derzeit qualitativ beste Art einer Videoaufzeichnung!

Natürlich habe ich die BD umgetauscht, mit dem Ergebnis, dass die zweite BD den gleichen Fehler aufweist. Zu einem weiteren Tausch hatte ich dann keine Lust mehr. Ich wünsche allen anderen Käufern eine intakte Tonspur. Vielleicht liegt es ja an meinem BD-Player. Aber alle anderen Blue-rays werden einwandfrei wiedergegeben!
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am 24. Februar 2015
Das nennt man wohl einen Volltreffer zu landen: Lena Dunham, die einen Bachelor-Abschluss im sogenannten „Kreativen Schreiben“ ihr Eigen nennt, begann ihre Karriere im Stil des 21.Jahrhunderts via YouTube. Mit einer Serie namens Tight Shots gab die gebürtige New Yorkerin einen Vorgeschmack auf kommende, weit prestigeträchtigere Erfolge. Sie portraitierte das Leben einiger Studenten, die neben ihrer Ausbildung auch all die Flausen im Kopf haben, die man jungen Erwachsenen nun einmal attestiert. Nun, einige Jahre später hat Dunham ihre Kreativität weltweit in die Wohnzimmer exportiert. Girls nennt sich das Format, welches auf dem renommierten Pay TV-Sender HBO sein Zuhause gefunden hat. Im Mittelpunkt stehen, der Titel deutet es vage an, junge Frauen und auffällig viele Gespräche über Sex.

Story
Hannah (L. Dunham) hat ein echtes Problem: Ihre Eltern haben doch tatsächlich beschlossen, der studierten Geisteswissenschaftlerin den Geldhahn zuzudrehen. Speziell Mama Horvath ist der Ansicht, dass ihr Töchterchen endlich ihr Leben selbst finanzieren sollte. Doch zum Glück teilt sich Hannah mit ihrer besten Freundin Marnie (A. Williams) wenigstens ein Dach über dem Kopf. Doch auch Marnie rennt nicht nur freudestrahlend durch das Mittzwanziger-Leben. Ihr Freund langweilt die attraktive Brünette sprichwörtlich zu Tode. Ständig versucht ihr der Lover, jeden Wunsch von den Augen abzulesen, anstatt sich einfach mal wie ein „echter Mann“ zu benehmen. Das Quartett der Unglücklichen wird von Shoshanna (Z. Mamet) und Jessa (J. Kirke) komplettiert. Allen Damen ist gemein, dass sie im Grunde genommen orientierungslos durch ihr Leben zwischen Teenager und Frau manövrieren.

Einen typischen Handlungsaufbau, so wie man ihn gerade auch von diversen HBO-eigenen Serienformaten her kennt, gibt es im Falle der Girls nicht. Lose hängen die einzelnen Abschnitte inhaltlich natürlich zusammen, aber im Gegensatz zu anderen Serien könnte man die Staffel grundsätzlich auch im Random-Verfahren begutachten. Die Story ist in erster Linie vom Leben der Mädchenclique geprägt. Es soll die Normalität gezeigt werden, ein Leben, mit dem sich andere Heranwachsende vollauf identifizieren können. Probleme mit den Eltern oder dem Freund zu haben, ist für jede Frau wohl eine nachvollziehbare Lebenssituation. Im umgekehrten Fall trifft dies natürlich auch zu, denn natürlich gibt es eine Vielzahl an Herren der Schöpfung, die sich in der Serie mal arrogant-elitär, dann wieder wie ein besserer Primat aufführen. Es bleibt also festzuhalten, dass diese Serie beide Geschlechter anspricht, und ebenso beiden einen Spiegel vorhält. Natürlich wird dabei auch kein Klischee ausgelassen, ganz im Gegenteil. Girls treibt die Klischees auf die Spitze und überzeichnet diese noch.

All dies geschieht jedoch auf eine liebevolle, und immer wunderbar humorvoll-ironische Art. Die Pointen sind zahlreich und treffen fast immer voll ins Schwarze. Der Humor ist recht derber Natur, aber niemals unter der Gürtellinie angesiedelt. Das muss man Fräulein Dunham mindestens zugestehen, ihr Studiengang „Kreatives Schreiben“ wird in den zehn Episoden der ersten Staffel eindrucksvoll dokumentiert. Dabei klingt die Erwähnung von zehn einzelnen Folgen quantitativ betrachtet nach relativ viel Inhalt. Fairerweise sollte hinzugefügt werden, dass jede Episode auf 29 Minuten begrenzt ist. Daher kommt die Staffel auch lediglich als Doppel-Blu-ray in den Handel. Insgesamt fünf Stunden lang darf sich die zahlenmäßig nicht gerade kleine Fangemeinde von Sex and the City also am einzig legitimen Nachfolgeformat erfreuen. Dass Girls genau dieses ist zeigen schon Episoden-Titel wie „Vagina Panik“. Äußerst detaillierte Gespräche über Sex sind felsenfester Bestandteil einer jeden Folge.

Darüber hinaus gibt es auch einiges an nackten Tatsachen zu bestaunen, so dass die auf den ersten Blick überraschende Alterseinstufung von 16 Jahren nachvollziehbar wird. Allerdings ist das Format vom Begriff „Softporno“ meilenweit entfernt. Viel zu klar ist erkennbar, dass Dunham eine romantische Vision verfolgt hat, welche insbesondere in einem ergreifend schön formulierten Plädoyer (Episode „Hannahs Tagebuch“) für die „echte und ungeteilte Liebe zu EINEM Menschen“ aus dem Munde ihrer Figur Hannah begreiflich wird.

Bildqualität
Girls kommt selbstredend in Full HD-Auflösung ins Haus und nutzt das Format 1.78:1, also Vollbild. Visuell sieht das Material nicht ganz so bombastisch aus wie z.B. das derzeitige Serien-Referenzprodukt Game of Thrones. Dies hat aber auch mit der bewusst kühlen, aber nie unnatürlich aussehenden Farbgebung zu tun, die im Falle von Girls bisweilen fast schon matt erscheint. Dennoch überzeugt der Transfer mit einer sehr guten Bildschärfe, einem absolut stabilen Schwarzwert und wunderbar eingestellten Kontrasten. Der TV-Look lässt sich zwar nicht leugnen, so dass auch hier ein Unterschied zu fast schon an Spielfilme erinnernde Formate wie Boardwalk Empire (ebenfalls HBO) sichtbar wird. Insgesamt leistet sich die digitale Produktion keine Fehler, sie hat aufgrund ihrer bewusst kargen Inszenierung aber auch nur wenig Eyecandy zu bieten.

Tonqualität
Die deutsche Tonspur kommt im komprimierten DTS 5.1- Downmix. Anders wie bei vielen anderen Filmen/Serien ist der hörbare Unterschied zum vermeintlich höherwertigen O-Ton (DTS-HD MA) aber nur formeller Natur. Die dialogorientierte Serie spielt sich zum allergrößten Teil auf den vorderen Kanälen ab, die Sprachverständlich ist exzellent, die deutsche Synchronisation ebenso tadellos. Ein Hauch von Surround-Feeling kommt nur auf, wenn mal eine Szene auf den Straßen New Yorks spielt, z.B. auf einem stark frequentierten Spielplatz. Die wenigen musikalischen Einsprengsel bringen auch ein wenig Dynamik und vereinzelte Subwoofer-Einsätze ins Spiel. Die Tonspur ist definitiv gut, es fehlt aber auch hier (konzeptionell bedingt!) an spektakulären akustischen Elementen.

Ausstattung

A conversation with the Girls (HD, 22 Minuten, deutsch untertitelt)

A conversation with L.Dunham and J. Apatow (HD, 25 Minuten, deutsch untertitelt)

Audiokommentar L. Dunham zur Pilotfolge (keine deutschen Untertitel)

Inside the Episodes (HD, 29 Minuten , deutsch untertitelt)

Mit eineinhalb Stunden tatsächlichem Bonus-Material sowie dem Audiokommentar zur ersten Episode „Kalter Entzug“ bietet die Staffel akzeptabel bemessenen zusätzlichen Inhalt. In den einzelnen Features kommt in erster Linie Serien-Schöpferin Lena Dunham zu Wort bzw. wird interviewt. Etwas irritierend fällt das ausschließlich in englischer Sprache vorliegende Auswahl-Menü auf. Solche kleinen, aber feinen (fehlenden) Details wirken etwas lieblos.

Fazit
Technisch leistet sich die Serie aus dem Hause HBO keine Schwächen. Die Bildqualität ist sehr gut, die deutsche DTS-Spur gleichermaßen gelungen. Man muss dem Serienformat nachsehen, dass der beinahe dokumentarische Erzählstil wenig Raum für visuelle bzw. akustische „Highlights“ erlaubt. Girls ist eine offensive Serie, die auf höchst pikante Dialoge und viel nackte Haut bzw. Freizügigkeit setzt. Nicht umsonst kommt der Release erst mit einer Freigabe ab 16 Jahren in den Handel. Jede einzelne Episode ist aber in erster Linie von einem überaus gelungenen Humor gekennzeichnet, zudem werden wirklich alle Vorurteile über beide Geschlechter persifliert und ironisch zugespitzt. Girls spricht vielleicht mehr das schöne Geschlecht an, dem starken hat die Serie aber ebenfalls viel anzubieten.
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am 7. Februar 2014
Also, die Geschichten sind raffiniert erzählt und sehr geschickt verwoben.
Über die schauspielerischen Leistungen mag ich mich nicht auslassen. Nach dem Ansehen der Specials hatte ich den Eindruck, sehr viel spielen müssen die Damen nicht.
Jedenfalls habe ich für mich beschlossen, dass mich diese Feuchtgebiete aus USA eigenlich nicht interessieren, sondern mir eher auf die Nerven gehen.
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am 2. Juli 2013
Girls wäre vielleicht gerne eine moderne "Sex in the City" Variante, ist aber weder lustig, noch realitätsnah.
Hauptdarstellerin Lena Dunham ist ein Protege von Comedy Regisseur und Produzent Judd Apatow und gleichzeit mit Autorin der Serie. Mag sein, dass das ganze autobiographische Züge enthät, aber dennoch fragt man sich "wer lebt so".
Die Geschichten um Hannah Horvath (Dunham) und ihre Freundinnen sind weder besonders lustig, noch spannend oder erfrischend erotisch, sie sind allenfalls leidlich unterhaltsam und vor allem nicht spritzig, erfrischend oder entwaffnend ehrlich.

Mag sein, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre, aber irgendwie kenne ich niemanden auch aus der Zielgruppe, der mit dieser Serie etwas anzufangen weiss. Völlig schleierhaft sind mir daher auch die Auszeichnungen für die Serie (u.a. Golden Globe).

Wer sich dennoch ein Bild von der Serie machen will und ob sie den eigenen Geschmack trifft, der sollte sich lieber erstmal eine TV Ausstrahlung ansehen. Ich war schwer enttäuscht und beim Preis der Blu-ray, die kein deutsches Menü hat und nur leidliche Bild- und Tonqualität bietet, würde ich vom Kauf auf alle Fälle abraten.
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