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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Annährung an eine eigentlich nicht zu fassende Katastrophe
Als Mensch vergißt man ja schnell. Das der 26.Dezember 2004 aber zu einem Datum wurde, das wohl jedem, auch Nichtbeteiligtem, auf ewig im Gedächtnis verankert sein wird, ist einem Ereignis geschuldet, das man ohne Zweifel als eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit bezeichnen kann und bei der mehr als 200000 Menschen ihr Leben verloren...
Vor 22 Monaten von Steffen Deubel veröffentlicht

versus
15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen J.A. Bayona verpasste die Chance (s)einen cineastischen Stempel zu hinterlassen
Abseits der immensen Tragödie gilt mein schwaches Voting zum Film einzig für die für mich maue Umsetzung des Stoffes (und die Empörung derjenigen, die nicht meine Meinung teilen, beruht nicht auf den Glauben derer, dass ich etwa Kaltherzigkeit über die Betroffenen der Katastrophe ausschütte; ich bewerte nur die Machart des Themas, des...
Vor 20 Monaten von W. Walz veröffentlicht


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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Annährung an eine eigentlich nicht zu fassende Katastrophe, 25. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Impossible [Blu-ray] (Blu-ray)
Als Mensch vergißt man ja schnell. Das der 26.Dezember 2004 aber zu einem Datum wurde, das wohl jedem, auch Nichtbeteiligtem, auf ewig im Gedächtnis verankert sein wird, ist einem Ereignis geschuldet, das man ohne Zweifel als eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit bezeichnen kann und bei der mehr als 200000 Menschen ihr Leben verloren.
Eine Flutwelle ungekannten Ausmaßes, ausgelößt durch ein gewaltiges Seebeben, in der Wissenschaft Tsunami genannt, eigentlich ein Wort mehr klanglich grazil und melodiös, denn furchteinflößend, verwüstete damals große Teile der Küstenlinien acht asiatischer Länder, darunter auch das beliebte Urlaubsziel Thailand mit seinen wünderschönen Stränden und malerischen Buchten.
Und genau diesem Szenario nahm sich "Waisenhaus"-Regisseur Juan Antonio Bayona an, und vermittelt uns dieses Ereignis in filmischer Form, anhand der wahren Geschichte Maria Belons, die mit ihrem Mann und ihren drei jungen Söhnen einen langersehnten Familienurlaub an der thailändischen Küste bei Khao Lak macht, als die Katastrophe völlig unvermittelt über sie hineinbricht. Was danach kommt, ist dann nur noch ein Kampf der versprengten Familienmitglieder ums Überleben und das Wiedersehen mit den Liebsten.
Ich war ja ehrlich gesagt skeptisch, als ich hörte, das sich jemand daran machen würde, ein derartig großes und gewaltiges Ereignis, als Film auf die Leinwand zu bringen, die Zweifel verschwanden bei mir allerdings schon nach wenigen Minuten.
Allein der knapp 15-minütigen bedrückend gut inszinierten Anfangssequenz folgte ich fast schon fassungslos und war zutiefst beeindruckt, wie es Bayona schafft, mit eindringlicher Bildsprache und einfühlsamer Charakterzeichnung ein postapokalyptisches Szenario zu erschaffen, das geprägt ist von Tod, Chaos und Verwüstung, und das wiedergespiegelt wird durch die Minen der herrausragenden Darsteller, allen voran Naomi Watts, die wohl eine der besten Performances ihrer Karriere hier abliefert, aber auch einem gut aufspielenden Ewan McGregor, und vorallem auch erwähnenswert, famos agierenden Kinderdarstellern. Für mich neben der großartigen Inszinierung, das große Plus des Films, der förmlich getragen wird von den Hauptprotagonisten.
"The Impossible" findet also gerade in der radikalen Reduzierung der universalen Katastrophe auf den ganz persönlichen Kern der Geschichte seinen Weg, und das ist auch gut so. Das mag natürlich jetzt hemmungslos subjektiv sein und ohne jede erzählerische Distanz zum Geschehenen, ist aber ausschließlich der Intention des Films geschuldet, der auch gar nichts anderes will. Wer also eher die nüchtern-objektive Schiene bevorzugt, sollte deshalb wohl auch eher Dokumentationen zu diesem Thema anschauen.
Als Filmfan allerdings, und das bin ich ja in erster Linie, ist "The Impossible" für mich genau das, was ich sehen will im Kino, große Gefühle und Emotionen, die einen in diesem spezielen Fall von Bayonas Film das ein oder andere Mal gar überwältigen, ja sogar die Tränen in die Augen treiben, und das kommmt wirklich äußerst selten bei mir vor; aber allein das zeigt schon die Emotionalität, die dieser Film in unnachahmlicher Weise hervorruft. Mich persönlich hat dieser Film berührt, wie kein anderer in den letzten Jahren, ein cineatisches Erlebnis, das ich auch in keinster Weise missen möchte.
Was natürlich auch noch zu erwähnen ist, und einen großen Anteil an diesem emotionalen Film-Highlight trägt, ist dieser wunderbar, gefühlvolle Score mit genialen Melodien, der auch nie ins kitschige abtrifftet, und echte fühlbare Emotionalität in der Musik bietet. Viel besser kann man Bilder mit Musik wirklich nicht untermalen.
Zur Blu-ray-Umsetzung kann ich jetzt abschließend noch sagen, das sich deren Kauf absolut lohnt, technisch zähle ich diese sogar zu den Besten, die ich in meinem Heimkino zuletzt genießen konnte. Bild und Ton sind hervorragend, und schrammen nur knapp an der Referenz vorbei, die Extras absolut gut gewählt, wobei vorallem ein bewegender Audiokommentar Beteiligter am Film sowie der Augenzeugin Maria Belon herausragt.
Damit ist dann für mich wohl auch alles gesagt, und ich kann nur noch mal allen, denen große Gefühle im Kino wichtig sind, dieses Hightlight des Filmjahres 2013 nur dringlichst empfehlen, denn bedrückender, packender und drastischer hat man Kino wirklich selten in den letzten Jahren gesehn.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es kam ohne Warnung..., 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (DVD)
... und erschüttert die Leben der Familie Bennett bis in ihre Grundfesten. Am 26.12.2004 rollt eine Tsunamiwelle über die thailändische Küste und reisst die Urlauberfamilie auseinander. Inmitten der grauenvollen Katastrophe kämpfen die Bennetts ums Überleben und versuchen, wieder zusammen zu finden. Regisseur Juan Antonio Bayona hat die wahre Geschichte auf die Filmrolle gebannt. Das Drama überzeugt mit realistischen, unfassbar beklemmenden Bildern und einem Plot, der den Zuschauer voll und ganz in den Bann schlägt. Unterstützt von einem perfekten Sound ist jede Sekunde des Unglücks geradezu plastisch nachvollziehbar. Wer diese Geschichte ohne Tränen übersteht, der hat sein Herz vermutlich an der Garderobe abgegeben...

Maria(Naomi Watts) und Henry(Ewan McGregor) Bennett sind mit ihren Kindern Lucas(Tom Holland), Simon(Oaklee Pendergast) und Thomas(Samuel Joslin) im Thailand-Urlaub. Die Hotelanlage ist paradiesisch und die Familie taucht ins entspannte Leben ab. Als sie sich am Pool aufhalten, überrollt eine Tsunamiwelle die Küste. Die Bennetts werden mitgerissen. Während Lucas und seine schwerverletzte Mutter Maria ums nackte Überleben kämpfen, sucht der ebenfalls verletzte Henry Frau und Kinder. Für die Bennetts beginnt eine apokalyptische Odyssee...

Was für ein mitreissender Film! Es sind die Kulissen, die Tonspur, die hervorragenden Schauspielleistungen und die Kunst, ein Drehbuch dramatsich und doch haarscharf am Kitsch vorbei zu führen. -The Impossible- vereint all diese positiven Eigenschaften. Dazu gibt es eine musikalische Untermalung, die für ganz großes Kinofeeling sorgt.
Juan Antonio Bayona hat es vor allem geschafft, aufzuzeigen, wie schnell unsere Zivilisation all ihrer Fundamente beraubt werden kann. Wie er Maria und Lucas aufs blanke, nackte Leben zurückwirft, dass ist Kinokunst vom Allerfeinsten. Hier möchte ich auch Tom Holland in seiner Rolle als Lucas herausheben. Der junge Mann spielt seinen Part brillant.

-The Impossible- verschafft den Fernsehbildern, die wir noch alle im Kopf haben, einen unglaublichen Anstrich der Realität. Besser als in Dokumentarberichten kann man hier ganz tief in das Gefühlsleben der betroffenen Menschen eintauchen und bekommt ein erschreckendes Bild davon, wie unfassbar grausam dieses Unglück die Menschen getroffen hat. Dafür gebührt Juan Antonio Bayona und seinem Team alle Ehre. Ich empfand -The Impossible- als ganz großes Kino mit jeder Menge Szenen zum Mitfiebern und Mitfühlen. Das tat teilweise fast schon physisch weh und ist nichts für Zartbesaitete. Von mir gibt es dafür die absolute Empfehlung zum Anschauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist lange her, dass mich ein Film dermaßen beeindruckt und emotional mitgerissen hat., 23. April 2015
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
THE IMPOSSIBLE oder Der grauenhaften Wirklichkeit nahe!

Ich kenne sie noch – die Amateuraufnahmen der Tsunami-Katastrophe von 2004. Auch habe ich mir damals versucht, ein Bild von dem realen Grauen zu machen, das so viele Menschen in wenigen Augenblicken in ein unbeschreibliches Chaos spülte.

Der spanische Film THE IMPOSSIBLE schildert die damaligen Geschehnisse aus Sicht einer fünfköpfigen Familie. Im Nachspann kann der Zuschauer lesen, dass das Gezeigte auf tatsächlichen Erlebnissen basiert.

Es ist lange her, dass mich ein Film dermaßen beeindruckt und emotional mitgerissen hat.

Der zerstörerische Tsunami und seine verheerenden Auswirkungen wurden tricktechnisch beängstigend echt wirkend in Szene gesetzt.
Die Katastrophe wird für den Zuschauer fast fühlbar – die Kamera mittendrin im Grauen und jederzeit nah an den Hauptpersonen.
Die Schauspieler (Watts und McGregor) zeigen hierbei die komplette Palette an menschlichen Regungen. Auch die Kinderschauspieler füllen ihre Rollen hervorragend glaubhaft aus.
Durch das ausgezeichnete Schauspiel der Besetzung entsteht eine tiefe Identifikationsmöglichkeit mit den Charakteren.
Nie habe ich mit Filmfiguren mehr gelitten, ihre Verzweiflung und ihren Schmerz geteilt und mich für sie am Filmende gefreut!

THE IMPOSSIBLE ist ganz großes Katastrophen-Kino – bildgewaltig und emotional packend bis zur letzten Aufnahme – und leider basiert der Film auf den erschütternden Ereignissen, bei denen mehr als 200.000 Menschen den Tod fanden. Dies darf man bei diesem sehr gut gemachten Kinofilm nicht vergessen.

Unterm Strich kann ich das gewaltige Drama jedem empfehlen, der reif genug ist, diesen exzellenten Film nicht nur als einfache Unterhaltung zu sehen, dafür ist er zu überwältigend.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt inszenierte Szenen !, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: The Impossible [Blu-ray] (Blu-ray)
Basierend auf wahren Begebenheiten, erzählt "The Impossible" die außergewöhnliche Geschichte einer Familie während des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 in Südostasien.

Maria, Henry und ihre beiden Söhne freuen sich, dass sie ihre Winterferien im sonnigen Thailand verbringen können. Es ist der zweite Weihnachtstag 2004. Die Sonne scheint am Strand und die Familie genießt das schöne Wetter am Hotelpool. Was sie nicht wissen: ein Seebeben hat einen Tsunami ausgelöst, der in wenigen Sekunden die gesamte Hotelanlage zerstören wird...
Maria (Naomi Watts) und ihr ältester Sohn Lucas (Tom Holland) werden von einer gigantischen Monsterwelle fortgerissen. Henry (Ewan McGregor) und die beiden jüngeren Söhne werden im Pool überrascht. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt - nicht nur für die Familie...

Der Mega-Tsunami der sich im Dezember 2004 u.a. in Thailand ereignete, reißt mit dramatischen, erschütternden Katastrophenszenarios, den in diesen Momenten erstarrten Zuschauer förmlich in das Geschehen mit rein. Die Tsunami-Szenen sind kaum auszuhalten in ihrer Perfektion und setzen neue Maßstäbe im Katastrophenfilm. Man kann sich an keinen Film in diesem Genre erinnern, ähnliche Szenen jemals gesehen zu haben.

Die großartigen Darsteller um die man bangt, tragen mit beeindruckenden Performances zu dem Gelingen eines außergewöhnlichen Films bei. Naomi Watts, spätestens seit ihrer Rolle in "King Kong" ein Weltstar, erhielt für ihre Rolle der Maria eine "Oscar-Nominierung", die der gute Ewan McGregor als Henry, in der aufopferungsvollen Rolle des Vaters, ebenso verdient gehabt hätte. Eine großartige Leistung zeigt auch Tom Holland als ältester Sohn Lucas.

Mit der Fokussierung auf dieses menschliche Einzelschicksal, unterstützt von beeindruckenden, sensationellen Effekten, erreicht der Film eine ungeahnte emotionale Intensität, dem sich keiner entziehen kann.

Der 2013 verstorbene bekannte US-Kritiker Roger Ebert bezeichnet "The Impossible" als einer der allerbesten Filme des Jahres - sehr zu Recht !

Ein ausgezeichnetes HD-Bild in 16:9 - 2,35:1 und, gerade für einen solchen Film notwendiger, imponierender Tonspur in DD- 5.1, wird der hervorragende Gesamteindruck dieses Filmereignisses noch intensiviert.

Als interessante Extras gibt es einen Audiokommentar, entfallene Szenen, die Vorstellung der Besetzung und ein Wendecover.

Anbieter "Concorde" hat hervorragende Arbeit geleistet !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen knapp 120 Minuten volle Anspannung, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
Dieser Film ist absolut gelungen in Szene gesetzt. Sehr gute schauspielerische Leistungen +, tolle Vertonung. Auf die Handlung muss ich sicher nicht mehr weiter eingehen, das haben bereits zahlreiche Vorredner ausgiebig gemacht. Wer Action oder Drama im gewohnten Sinne sucht - sollte den Film nicht schauen, denn eines ist sicher - es ist kein Film für gemütliche Kinoabende auf dem Sofa. Es ist eine wahre Geschichte die sich, je nach Perspektive so oder so ähnlich zugetragen hat. Die Handlung ist nicht übertrieben heroisch, sondern ......natürlich, menschlich....(- irgendetwas in diese Richtung - mir fällt kein passendes Wort ein) - einfach klasse gespielt.
Als die Nachrichten 2004 über die Ereignisse des Tsunamis berichteten, war ich wie erstarrt vor dem TV und habe beim betrachten der Bilder geheult. Heute ging es mir teilweise nicht anders. Ich habe mitgelitten, gebangt und gehofft. Der Film ist seid ca. 10 Minuten aus - aber ich bin noch immer total angespannt Während der gesamten Zeit auf dem Sofa war es mir nicht möglich mich wirklich "fallen zu lassen"
Hinsehen, wegsehen, vor Schmerz zusammenzucken, schmerzverkrampfte Posen, weinen (sowieso) Fingernägel kauen (mach ich nicht mehr seid ich 12 war) und eine unbequeme angespannte Körperhaltung, wahrscheinlich auch einen erhöhten Puls... Kurzum: Ich habe den gesamten Film unter Anspannung gestanden, psychisch genau wie psychisch. Ich werde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen - auch im Freundeskreis
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildgewaltig, unfassbar emotional, beeindruckende Schauspieler, 15. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
Natürlich kann niemand die Naturkatastrophe vergessen, aber das wird man dank dieses Filmes auch nie.
Ich bin eher weniger die Person die schnell emotional bei Filmen wird, doch stehe ich dazu, dass bei diesem Film (und das immer wieder aufs Neue!) kein Auge trocken bleibt.
Die Jungen Schauspieler legen eine unglaubliche Darbietung hin und auch Naomi Watts sowie Ewann McGregor zeigen das, was man von Ihnen erwartet:
Schauspielerei auf hohem Niveau.

Die Familie durchleidet etwas, das man sich nicht vorstellen kann. Der Film bringt es einem Nahe, aber man will das niemals selber durchmachen.
Die Bilder sind gewaltig, rau und schonungslos. Die Effekte sind so erstaunlich genial, dass man sich stellenweise selbst erwischt, wie man die Luft anhalten will, wenn die unmassen an Wasser über Personen herein brechen.

Wenn einem mal nach Gefühlsechtem Kino ist, dann sollte man diesen Film ansehen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für kurze Zeit Ende der Welt..., 24. Juni 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (DVD)
Der spanische Filmemacher Juan Antonio Bayona hat sich lange Zeit gelassen einen Nachfolger für den genialen Horrorfilm "Das Waisenhaus" zu finden. Das Thema von "The Impossible" - einem der diesjährigen Oscar Nominierten ist die Tsunamikatastrophe 2004. Somit zählt auch sein Film zu den vielen Zeitgeschichte Movies, die um den Academy Award kämpften. Selten zuvor wurde soviel neuere Geschichte durch die Filmemacher aufgearbeitet: Da war "Argo" und damit auch die Geiselnahme von Teheran 1979 oder aber mit "Zero Dark Thirty" die Operation Neptunes Spear.
"The Impossible" erzählt die wahre Geschichte einer fünfköpfigen spanischen Familie, die am Heiligen Abend des Jahres 2004 in Khao Lak, Thailand ankommen und sich auf einen super Urlaub freuen. Henry (Ewan McGregor) und Frau Maria (Naomi Watts) ahnen noch nichts an diesem Morgen des 26. Dezember, dass sie und ihre kleinen Jungs Lucas (Tom Holland), Thomas (Samuel Joslin) und Simon (Oakley Pendergast) von einer Sekunde auf die andere durch einen kurzen Augenblick eines Weltuntergangs getrennt werden.
Aus den Augen des ältesten Lucas, der mit einem Ball am Pool steht, sieht auch der Zuschauer wie eine Riesenwelle das Hotel erfasst. Es gibt keine Zeit zum Nachdenken, das Meer reisst alles mit und die Familie kämpft getrennt ums Überleben....
Der Fillm zeigt in eindrücklichen Bildern die Katastrophe und die Zeit danach. Alle Menschen, die dies miterleben sind traumatisiert.Es herrscht Chaos und Überlebende suchen nach ihren Angehörigen inmitten von Leichen und Verwüstung. Dies hat Bayona sehr effektiv inszeniert, Oscar Fauras Kameraarbeit ist exzellent. Naomi Watts bekam für ihre Darstellung sogar eine Oscar-Nominierung. Star des Films ist allerdings der kleine Tom Holland als Lucas, der zur Hauptfigur der Geschichte wird. Denn er muss als kleiner Junge durch eine Hölle. Der Film bietet zwar der Familie ein HappyEnd, doch das Szenario lässt keinen Zweifel darüber, wieviel Schicksale sich dort negativ gestalteten.
"The Impossible" bietet also einen emotionalen Einblick in das Erlebte und auch das Innenleben einiger weniger Zeitzeugen. Tatsächlich gab es nur wenige Ereignisse in den letzten Jahrzehnten, die genauso schmerzhaft wahrgenommen wurde als dieser Tsunami, der von einer Sekunde auf die andere 230.000 Menschen das Leben durch den direkten Eingriff der Flutwellen nahm.
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4.0 von 5 Sternen the Impossible, 2. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
Ich habe mir den Film vor einiger Zeit als DVd ausgeliehen und als ich heute sah das es ihn nun als VoD gibt habe ich ohne zu zögern drauf geklickt und ihn angesehen. In meiner anderen Rezesion habe ich glaub schon erwähnt das der Film mich zum weinen brachte und dieses Mal war es wieder so. Solche Katastrophen zeigen die wahre Natur eines jedem menschen und diese Familie hat gezeigt wie stark sie ist.
Was mir auch wieder sehr aufgefallen ist, ist die Leistung der Jungschauspieler. Jedes Kind in dem Film spielt so autentisch selbst wenn es nur eine kleine Rolle hat.
Allen voran Tom Holland (Lucas) dessen Verzweiflung man oft nur zu deutlich nachempfinden kann. Es wundert mich das der junge Mann nur so wenige Rollen bekommen hatte, jeder Resegeur sollte sich freunen mit so einem talentierten jungen Mann zusammen arbeiten zu können.
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5.0 von 5 Sternen Ohne Worte..., 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
Eigentlich kann man zu diesem furchtbaren Ereignis ja nichts mehr viel sagen, wir haben es hier ja auch nur aus der Ferne erlebt.

Der Film kann einem aber eindrucksvoll vor Augen führen, wie schlimm die direkt Betroffenen es erlebt haben müssen. Die Schauspieler sind wirklich zu ihrer Höchstform aufgelaufen, insbesondere der älteste Sohn hat -gerade für sein noch geringes Alter- wirklich Oscar reife Leistungen abgeliefert.

Ich habe lange nicht mehr so viele Tränen während eines Films vergossen...
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5.0 von 5 Sternen Unfassbar, 26. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: The Impossible (Amazon Instant Video)
Für Menschen, die auch nur das mindeste Maß an Einfühlungsvermögen haben, ist dieser Film einerseits absolut sehenswert, da er es meiner Meinung nach wirklich gut versteht, jemandem, der eine ähnliche Katastrophe nie erlebt hat, das Außmaß der Zerstörungskraft einer solchen Welle nahezubringen. Allerdings sollte man nicht nah am Wasser gebaut sein und sich auf eine äußerst naturalistische Darstellung aller Geschehnisse einstellen. Ich würde einem Zwölfjährigen den Film nicht zeigen, da er durch die guten Schauspieler, das Makeup und die Requisiten einen schockierenden Eindruck hinterlässt, selbst bei jemandem, der verhältnismäßig abgestumpft ist. Besonders beeindruckend sind außerdem die CGI Effekte während der Tsunami auf die Küste schlägt, da die Bilder auch hier wie echte Aufnahmen wirken.

Am besten sieht man sich den Film allein an und versucht richtig in ihn einzutauchen (VORSICHT: schlechter Wortwitz), da man dann den Schmerz der echten Opfer wenigstens entfernt begreifen kann. Einen abgedroschenen oder gar unterhaltsamen Katastrophenfilm sollte man nicht erwarten, die Emotionen spielen eine große Rolle. Wer nicht in der Lage ist sich vorzustellen, er wäre selber in dieser Situation mag den Film nach der Welle als langweilig empfinden. Ich persönlich halte diese Ansicht für ein Zeugnis mangelnder Sozialkompetenz und für unfassbar geschmacklos gegenüber den Opfern.

Die westliche Färbung und das augenscheinlich kitschige Ende des Films sind auch bei mir die Hauptkritikpunkte, allerdings soll es sich ja um ein tatsächliches Beispiel handeln. Wenn die gezeigte Familie nunmal aus Amerika kam und am Ende im Privatjet ausgeflogen wurde, ist die Darstellung auch gerechtfertigt. Natürlich könnte man mehr auf die Bedeutung der Katastrophe für die lokale Bevölkerung eingehen aber es ist keine Dokumentation, sondern die Geschichte einer Familie, die, obwohl sie so viel durchmachen musste, am Ende mehr Glück hatte, als man es fassen kann. Dass die unterschiedliche Behandlung der Menschen unfair ist, ist offensichtlich aber so funktioniert die kapitalisierte Welt nun einmal und das ist nicht die Schuld des Films.
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The Impossible
The Impossible von Juan Antonio Bayona (DVD - 2013)
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