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am 25. Juni 2013
Als Mensch vergißt man ja schnell. Das der 26.Dezember 2004 aber zu einem Datum wurde, das wohl jedem, auch Nichtbeteiligtem, auf ewig im Gedächtnis verankert sein wird, ist einem Ereignis geschuldet, das man ohne Zweifel als eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit bezeichnen kann und bei der mehr als 200000 Menschen ihr Leben verloren.
Eine Flutwelle ungekannten Ausmaßes, ausgelößt durch ein gewaltiges Seebeben, in der Wissenschaft Tsunami genannt, eigentlich ein Wort mehr klanglich grazil und melodiös, denn furchteinflößend, verwüstete damals große Teile der Küstenlinien acht asiatischer Länder, darunter auch das beliebte Urlaubsziel Thailand mit seinen wünderschönen Stränden und malerischen Buchten.
Und genau diesem Szenario nahm sich "Waisenhaus"-Regisseur Juan Antonio Bayona an, und vermittelt uns dieses Ereignis in filmischer Form, anhand der wahren Geschichte Maria Belons, die mit ihrem Mann und ihren drei jungen Söhnen einen langersehnten Familienurlaub an der thailändischen Küste bei Khao Lak macht, als die Katastrophe völlig unvermittelt über sie hineinbricht. Was danach kommt, ist dann nur noch ein Kampf der versprengten Familienmitglieder ums Überleben und das Wiedersehen mit den Liebsten.
Ich war ja ehrlich gesagt skeptisch, als ich hörte, das sich jemand daran machen würde, ein derartig großes und gewaltiges Ereignis, als Film auf die Leinwand zu bringen, die Zweifel verschwanden bei mir allerdings schon nach wenigen Minuten.
Allein der knapp 15-minütigen bedrückend gut inszinierten Anfangssequenz folgte ich fast schon fassungslos und war zutiefst beeindruckt, wie es Bayona schafft, mit eindringlicher Bildsprache und einfühlsamer Charakterzeichnung ein postapokalyptisches Szenario zu erschaffen, das geprägt ist von Tod, Chaos und Verwüstung, und das wiedergespiegelt wird durch die Minen der herrausragenden Darsteller, allen voran Naomi Watts, die wohl eine der besten Performances ihrer Karriere hier abliefert, aber auch einem gut aufspielenden Ewan McGregor, und vorallem auch erwähnenswert, famos agierenden Kinderdarstellern. Für mich neben der großartigen Inszinierung, das große Plus des Films, der förmlich getragen wird von den Hauptprotagonisten.
"The Impossible" findet also gerade in der radikalen Reduzierung der universalen Katastrophe auf den ganz persönlichen Kern der Geschichte seinen Weg, und das ist auch gut so. Das mag natürlich jetzt hemmungslos subjektiv sein und ohne jede erzählerische Distanz zum Geschehenen, ist aber ausschließlich der Intention des Films geschuldet, der auch gar nichts anderes will. Wer also eher die nüchtern-objektive Schiene bevorzugt, sollte deshalb wohl auch eher Dokumentationen zu diesem Thema anschauen.
Als Filmfan allerdings, und das bin ich ja in erster Linie, ist "The Impossible" für mich genau das, was ich sehen will im Kino, große Gefühle und Emotionen, die einen in diesem spezielen Fall von Bayonas Film das ein oder andere Mal gar überwältigen, ja sogar die Tränen in die Augen treiben, und das kommmt wirklich äußerst selten bei mir vor; aber allein das zeigt schon die Emotionalität, die dieser Film in unnachahmlicher Weise hervorruft. Mich persönlich hat dieser Film berührt, wie kein anderer in den letzten Jahren, ein cineatisches Erlebnis, das ich auch in keinster Weise missen möchte.
Was natürlich auch noch zu erwähnen ist, und einen großen Anteil an diesem emotionalen Film-Highlight trägt, ist dieser wunderbar, gefühlvolle Score mit genialen Melodien, der auch nie ins kitschige abtrifftet, und echte fühlbare Emotionalität in der Musik bietet. Viel besser kann man Bilder mit Musik wirklich nicht untermalen.
Zur Blu-ray-Umsetzung kann ich jetzt abschließend noch sagen, das sich deren Kauf absolut lohnt, technisch zähle ich diese sogar zu den Besten, die ich in meinem Heimkino zuletzt genießen konnte. Bild und Ton sind hervorragend, und schrammen nur knapp an der Referenz vorbei, die Extras absolut gut gewählt, wobei vorallem ein bewegender Audiokommentar Beteiligter am Film sowie der Augenzeugin Maria Belon herausragt.
Damit ist dann für mich wohl auch alles gesagt, und ich kann nur noch mal allen, denen große Gefühle im Kino wichtig sind, dieses Hightlight des Filmjahres 2013 nur dringlichst empfehlen, denn bedrückender, packender und drastischer hat man Kino wirklich selten in den letzten Jahren gesehn.
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am 18. September 2013
... und erschüttert die Leben der Familie Bennett bis in ihre Grundfesten. Am 26.12.2004 rollt eine Tsunamiwelle über die thailändische Küste und reisst die Urlauberfamilie auseinander. Inmitten der grauenvollen Katastrophe kämpfen die Bennetts ums Überleben und versuchen, wieder zusammen zu finden. Regisseur Juan Antonio Bayona hat die wahre Geschichte auf die Filmrolle gebannt. Das Drama überzeugt mit realistischen, unfassbar beklemmenden Bildern und einem Plot, der den Zuschauer voll und ganz in den Bann schlägt. Unterstützt von einem perfekten Sound ist jede Sekunde des Unglücks geradezu plastisch nachvollziehbar. Wer diese Geschichte ohne Tränen übersteht, der hat sein Herz vermutlich an der Garderobe abgegeben...

Maria(Naomi Watts) und Henry(Ewan McGregor) Bennett sind mit ihren Kindern Lucas(Tom Holland), Simon(Oaklee Pendergast) und Thomas(Samuel Joslin) im Thailand-Urlaub. Die Hotelanlage ist paradiesisch und die Familie taucht ins entspannte Leben ab. Als sie sich am Pool aufhalten, überrollt eine Tsunamiwelle die Küste. Die Bennetts werden mitgerissen. Während Lucas und seine schwerverletzte Mutter Maria ums nackte Überleben kämpfen, sucht der ebenfalls verletzte Henry Frau und Kinder. Für die Bennetts beginnt eine apokalyptische Odyssee...

Was für ein mitreissender Film! Es sind die Kulissen, die Tonspur, die hervorragenden Schauspielleistungen und die Kunst, ein Drehbuch dramatsich und doch haarscharf am Kitsch vorbei zu führen. -The Impossible- vereint all diese positiven Eigenschaften. Dazu gibt es eine musikalische Untermalung, die für ganz großes Kinofeeling sorgt.
Juan Antonio Bayona hat es vor allem geschafft, aufzuzeigen, wie schnell unsere Zivilisation all ihrer Fundamente beraubt werden kann. Wie er Maria und Lucas aufs blanke, nackte Leben zurückwirft, dass ist Kinokunst vom Allerfeinsten. Hier möchte ich auch Tom Holland in seiner Rolle als Lucas herausheben. Der junge Mann spielt seinen Part brillant.

-The Impossible- verschafft den Fernsehbildern, die wir noch alle im Kopf haben, einen unglaublichen Anstrich der Realität. Besser als in Dokumentarberichten kann man hier ganz tief in das Gefühlsleben der betroffenen Menschen eintauchen und bekommt ein erschreckendes Bild davon, wie unfassbar grausam dieses Unglück die Menschen getroffen hat. Dafür gebührt Juan Antonio Bayona und seinem Team alle Ehre. Ich empfand -The Impossible- als ganz großes Kino mit jeder Menge Szenen zum Mitfiebern und Mitfühlen. Das tat teilweise fast schon physisch weh und ist nichts für Zartbesaitete. Von mir gibt es dafür die absolute Empfehlung zum Anschauen.
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am 15. April 2015
Natürlich kann niemand die Naturkatastrophe vergessen, aber das wird man dank dieses Filmes auch nie.
Ich bin eher weniger die Person die schnell emotional bei Filmen wird, doch stehe ich dazu, dass bei diesem Film (und das immer wieder aufs Neue!) kein Auge trocken bleibt.
Die Jungen Schauspieler legen eine unglaubliche Darbietung hin und auch Naomi Watts sowie Ewann McGregor zeigen das, was man von Ihnen erwartet:
Schauspielerei auf hohem Niveau.

Die Familie durchleidet etwas, das man sich nicht vorstellen kann. Der Film bringt es einem Nahe, aber man will das niemals selber durchmachen.
Die Bilder sind gewaltig, rau und schonungslos. Die Effekte sind so erstaunlich genial, dass man sich stellenweise selbst erwischt, wie man die Luft anhalten will, wenn die unmassen an Wasser über Personen herein brechen.

Wenn einem mal nach Gefühlsechtem Kino ist, dann sollte man diesen Film ansehen.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Juli 2013
...und zu Recht auch für den Oscar nominiert in diesem emotionalen Dampfhammer, der viele Horrorfilme wie Kindergartenfilme aussehen lässt.

Nur so gut, weil es keine US-Produktion, sondern ein spanischer Film ist.

Eigentlich wollte ich mir einen Film zum Thema Naturkatastrophe gar nicht anschauen, vermutete ich doch einen pathetisch-seichten Film nach US-Muster,
die sehr gute Benotung bei imdb von 7,6 machte mich jedoch neugierig.

Regisseur J.A. Bayona ("Das Waisenhaus") hat es hier geschafft, eine wahre Geschichte so intensiv und schockierend zu erzählen, dass man sich während des
Schauens immer wieder mal sammeln oder eine kurze Pause einlegen muss.

Gegenstand des Films ist die wahre Geschichte einer spanische Familie, die 2004 in Thailand Opfer des verheerenden Tsunamis wird.

Selten habe ich einen emotional packenderen Film gesehen, auf jeden Fall ist das der eindrucksvollste Katastrophenfilm, den ich je gesehen habe.

Man braucht freilich schon gute Nerven, um sich das anzuschauen, auch die Effekte und die Inszenierung, die Kameraarbeit und das Schauspiel, insbesondere
von Naomi Watts, sind schlichtweg herausragend.

Wer echten Horror sehen möchte - hier ist man richtig.

Freunde guten, anspruchsvollen Kinos - hereinspaziert.

Hollywood-Actionfreunde - hier sind Sie falsch.

Bild- und vor allem Tonqualität sind ebenfalls in Ordnung.

Wer also einen packenden, sehr ungemütlichen Abend erleben möchte, der greife zu.
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am 2. August 2013
"The Impossible" ist ein zutiefst bewegender und mit sehr viel Einfühlungsvermögen inszenierter Versuch sich mit filmischen Mitteln an die unfassbare Tsunami- Katastrophe des 26. Dezembers 2004 an zu nähern.
Ein Versuch deshalb weil solche Filme eben nur einen kleinen Einblick in das grosse Leid, das Grauen bieten können.
Ich habe beim Schauen solcher realen Katastrophen- Filme des öfteren Unwohlsein in der Magengegend.
Denn zu nah sind einem selbst noch die Bilder, zu frisch das Geschehen und natürlich ist die Gefahr gegeben, hier im Medium Spielfilm genau die falschen Töne anzuschlagen, oder in irgendeiner Form doch menschliches Leid für letztlich ein Unterhaltungsmedium zu instrumentalisieren.
Genau so geht es mir bei Verfilmungen zum 11. September 2001. Und gerade auch an diesem Ereigniss sieht man wie filmische Aufarbeitungen eklatant peinlich misslingen können, wie in Oliver Stones "World Trade Center" oder auch wirklich hochsensibel, erschütternd ein bedeutendes Werk erschaffen. So geschehen bei "Flug 93".
So ist zu sagen, daß mit Regisseur J.A. Bayona hier eine sehr erschütternde, durchdachte hochsensible Aufarbeitung der Tsunami Katastrophe stattfindet, die den Opfern,im Rahmen dessen was Film nun mal nur leisten kann mehr als gerecht wird, sie nicht für tumbe Effekte instrumentalisiert, sondern ehrlich und unverstellt die Abläufe zeigt,
Das Einzelschicksal einer fünfköpfigen Familie, die, auf Tatsachen beruhend, stellvertretend für die unzähligen Opfer stehen, und die letztendlich eine gute schicksalshafte Fügung diese Hölle überstehen ließ.
Mit viel Gespür für kleine Szenen, für starke Empfindungen, für das subjektive Erleben einer hereinbrechenden Hölle ist das Werk inszeniert.
So verläßt Bayona nie den Blickwinkel der Familie, wir bleiben ganz nahe bei jedem Einzelnen, und auch die Katastrophe an sich wird nicht als bombastisches Effektfeuerwerk inszeniert sondern so wie es unsere Protagonisten selbst erlebt haben.
Naomi Watts schaut hoch in den blauen Himmel, ein leiser Wind läßt ein Blatt durch den Wind wehen, Vögel die urplötzlich über dem Himmel kreisen, und von einer Sekunde auf die andere sehen wir durch ihre Augen Palmen in der Ferne umknicken, und in schockierender, betäubend realistischer Weise werden wir mit ihr unter Wasser gezogen und in einer unvergesslichen Sequenz mit den reissenden Fluten in den Abgrund getragen.
Höchst authentisch wird uns hier die subjektive Todesangst vor Augen geführt.
Die Familie wird getrennt. Ein Sohn(Tom Holland) und die schwerverletzte Mutter können sich an Treibgut anklammern. Das Schicksal des Vaters (Ewan McGregor) und der anderen zwei Söhne bleibt erst einmal ungewiss.
Der Film handelt nun davon wie diese fünf Personen diese Hölle erleben, bis sie, vielleicht durch göttliche Fügung, nach unbeschreiblicher Odyssee zusammenfinden.
Die Hölle der Zerstörungen, der überlasteten Krankenhäuser, Auffangstationen, die Angst, die Ungewissheit um das Verbleiben der Liebsten, der überall herschende Tod, aber auch der aufkeimende und tief ergreifende Zusammenhalt zwischen eigentlich Fremden, die aber durch einen einzigen Moment nun zu Überlebenden und Leidensgenossen sich zusammenfinden und gegenseitig Beistand geben.
Ohne Kitsch, ohne aufgesetzte Klischees, sehr behutsam wird sich hier dem Grauen genähert.
Die Kamera beobachtet, bleibt immer nahe bei den Emotionen, Gesichtern, Blickwinkeln der Familie, ohne in dramaturgisch forcierte Storywendungen zu verfallen.
Uvergessliche Szenen, wie sich der Sohn um seine Mutter kümmert, sein Entsetzen als er plötzlich im Lazarett ihre Trage leer vorfindet, die schrecklichen Verletzungen Naomi Watts, der plötzlich unsagbar nahe gehende Weinkrampf Ewan Mc Gregors als er hilflos mit einem geliehenen Handy versucht Kontakt herzustellen, die wehenden Vermisstenbilder an endlosen hastig aufgestellten Plakatwänden.
Man braucht sehr viel Fingerspitzengefühl als Regisseur um das niemals aufgesetzt sondern wirklich tief bewegend darzustellen, und man braucht überragende Schauspieler, die dieses überzeugend verkörpern können.
Die schauspielerischen Leistungen von Naomi Watts, Ewan McGregor sind unbeschreiblich großartig.
Man vergisst, daß hier (nur) Darsteller am Werk sind, so tiefgreifend, nuanciert, authentisch und kraftvoll ist ihre Leistung.
Jede nur mögliche Auszeichnung haben sie für diesen schwierigen filmischen Balanceakt verdient.
Noch mehr hervorzuheben weil einfach atemberaubend ist die Leistung der Kinder.
Ton Holland als elfjähriger Sohn spielt nicht, er verkörpert wirklich alle Ängste, alle Empfindungen auf geniale Weise.
Dies alles macht den Film zu einem schockierend, drastischen Erlebnis.
Gut, daß Bayona die Geschichte einer geretteten Familie erzählt, die Dramatik und das Grauen wird dadurch in keinster Weise geschmälert .
Viel mehr gibt uns der Film letztendlich Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit.
Und wenn dieser Film etwas im Zuschauer in Gang setzt, dann ist es im Alltag einmal innezuhalten, seine Liebsten in den Arm zu nehmen, und jede Minute des Lebens nicht als selbstverständlich sondern als wahres, und auch sehr zerbrechliches Glück zu betrachten.
Nutze den Tag, schiebe kein Gefühl, keine gute Handlung auf und besinne Dich auf das was wirklich zählt.
Letztendlich muß jeder Zuschauer selbst für sich einordnen, wie er sich zu so einem realen Katastrophen- Drama stellt.
" Was soll ich mich damit belasten", ist eine legitime und individuell zu aktzeptierende Meinung.
Doch das Kino ist dazu da Geschichten zu erzählen, und kein anderes Medium hat die Macht Ereignisse so fühlbar zu machen.
Wenn dies auf eine so verantwortungsbewusste, tief berührende Art und Weise wie hier geschieht, dann kann man wirklich von einem hoch ambitionierten Meisterwerk sprechen.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juni 2013
Der spanische Filmemacher Juan Antonio Bayona hat sich lange Zeit gelassen einen Nachfolger für den genialen Horrorfilm "Das Waisenhaus" zu finden. Das Thema von "The Impossible" - einem der diesjährigen Oscar Nominierten ist die Tsunamikatastrophe 2004. Somit zählt auch sein Film zu den vielen Zeitgeschichte Movies, die um den Academy Award kämpften. Selten zuvor wurde soviel neuere Geschichte durch die Filmemacher aufgearbeitet: Da war "Argo" und damit auch die Geiselnahme von Teheran 1979 oder aber mit "Zero Dark Thirty" die Operation Neptunes Spear.
"The Impossible" erzählt die wahre Geschichte einer fünfköpfigen spanischen Familie, die am Heiligen Abend des Jahres 2004 in Khao Lak, Thailand ankommen und sich auf einen super Urlaub freuen. Henry (Ewan McGregor) und Frau Maria (Naomi Watts) ahnen noch nichts an diesem Morgen des 26. Dezember, dass sie und ihre kleinen Jungs Lucas (Tom Holland), Thomas (Samuel Joslin) und Simon (Oakley Pendergast) von einer Sekunde auf die andere durch einen kurzen Augenblick eines Weltuntergangs getrennt werden.
Aus den Augen des ältesten Lucas, der mit einem Ball am Pool steht, sieht auch der Zuschauer wie eine Riesenwelle das Hotel erfasst. Es gibt keine Zeit zum Nachdenken, das Meer reisst alles mit und die Familie kämpft getrennt ums Überleben....
Der Fillm zeigt in eindrücklichen Bildern die Katastrophe und die Zeit danach. Alle Menschen, die dies miterleben sind traumatisiert.Es herrscht Chaos und Überlebende suchen nach ihren Angehörigen inmitten von Leichen und Verwüstung. Dies hat Bayona sehr effektiv inszeniert, Oscar Fauras Kameraarbeit ist exzellent. Naomi Watts bekam für ihre Darstellung sogar eine Oscar-Nominierung. Star des Films ist allerdings der kleine Tom Holland als Lucas, der zur Hauptfigur der Geschichte wird. Denn er muss als kleiner Junge durch eine Hölle. Der Film bietet zwar der Familie ein HappyEnd, doch das Szenario lässt keinen Zweifel darüber, wieviel Schicksale sich dort negativ gestalteten.
"The Impossible" bietet also einen emotionalen Einblick in das Erlebte und auch das Innenleben einiger weniger Zeitzeugen. Tatsächlich gab es nur wenige Ereignisse in den letzten Jahrzehnten, die genauso schmerzhaft wahrgenommen wurde als dieser Tsunami, der von einer Sekunde auf die andere 230.000 Menschen das Leben durch den direkten Eingriff der Flutwellen nahm.
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am 1. Mai 2016
Ich hatte von diesem Film noch nie etwas gehört und bin zufällig im Nachtprogramm des ZDF auf ihn gestoßen. Dort habe ich den Film gesehen und ihn dann auf DVD gekauft. Mag sein, dass man im Detail hier und da Kritik üben kann. Mag sein, dass die Begleitmusik in verschiedenen Szenen "zu dick aufträgt". Mag sein, dass das "happy end" kitschig wirkt. Mag alles sein. Als Gesamtprodukt erreicht dieser Film aber das, was er wohl erreichen will: Maximales Mitleid im wahrsten Wortsinn. Noch nie habe ich bei einem Spielfilm so mitgelitten, so viel geweint - vor Trauer, vor Freude, vor Schmerz. Es wirkt alles so furchtbar real, dass man glaubt, die Schmerzen in jeder Szene bei sich selbst spüren zu können. Und dieser Mechanismus im emotionalen Getriebe funktioniert auch beim zweiten und dritten Anschauen noch. Und das nicht nur bei mir! Fast glaube ich, dass man diesen Film dazu nutzen könnte, die Empathiefähigkeit eines Menschen zu testen, wohl wissend, dass es nur ein Spielfilm ist, der aber auf einer wahren Begebenheit beruht.
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am 2. Februar 2015
Ich habe mir den Film vor einiger Zeit als DVd ausgeliehen und als ich heute sah das es ihn nun als VoD gibt habe ich ohne zu zögern drauf geklickt und ihn angesehen. In meiner anderen Rezesion habe ich glaub schon erwähnt das der Film mich zum weinen brachte und dieses Mal war es wieder so. Solche Katastrophen zeigen die wahre Natur eines jedem menschen und diese Familie hat gezeigt wie stark sie ist.
Was mir auch wieder sehr aufgefallen ist, ist die Leistung der Jungschauspieler. Jedes Kind in dem Film spielt so autentisch selbst wenn es nur eine kleine Rolle hat.
Allen voran Tom Holland (Lucas) dessen Verzweiflung man oft nur zu deutlich nachempfinden kann. Es wundert mich das der junge Mann nur so wenige Rollen bekommen hatte, jeder Resegeur sollte sich freunen mit so einem talentierten jungen Mann zusammen arbeiten zu können.
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am 1. März 2015
Eigentlich kann man zu diesem furchtbaren Ereignis ja nichts mehr viel sagen, wir haben es hier ja auch nur aus der Ferne erlebt.

Der Film kann einem aber eindrucksvoll vor Augen führen, wie schlimm die direkt Betroffenen es erlebt haben müssen. Die Schauspieler sind wirklich zu ihrer Höchstform aufgelaufen, insbesondere der älteste Sohn hat -gerade für sein noch geringes Alter- wirklich Oscar reife Leistungen abgeliefert.

Ich habe lange nicht mehr so viele Tränen während eines Films vergossen...
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am 28. Juni 2015
Erst mal vorab. Bevor wir uns hier einen Film ansehen, lesen wir die Bewertungen um uns einen groben Eindruck zu verschaffen.
Die negativen Bewertungen können wir nur zum Teil nachvollziehen. Typisch Hollywood, nur die Reichen werden gerettet... usw. Also, es handelt sich um ein verfilmtes Schicksal einer Familie, die durch sehr viel Glück die Katastrophe überstanden hatte. Man hätte auch den Kritikern zu liebe eine Menschengruppe auswählen können, wo nur einer überlebte oder keiner. Ist in diesem Film aber nicht so, es das Schicksal einer überlebenden Familie zeigt. Und mal ehrlich, ich als Familienvater mit drei Kinder denke dann, wie hättest Du jetzt reagiert oder was hätte ich gemacht? Es ist packend und nimmt mit und es wird einem mal aus einer anderen Optik (als damals nur die Nachrichten) die Tragödie gezeigt. Dafür 5 Sterne. Aber einen muss ich hier abziehen, da ich das Produkt Placement von der Zürichversicherung hier absolut unpassende finde. Das ist das,, was man in den Negativbewertungen als die Reichen werden gerettet lesen kann. Darauf hätte man getrost, auch wenn so ggf. stattgefunden verzichten können. Sonst ein guter Film, welche zum überlegen anregt.
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