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Rivonia
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2013
Das äußerst gelungene dritte Album von Cherilyn McNeil unter dem Namen Dear Reader ist eine Art persönlicher geschichtlicher Aufarbeitung verschiedener Ereignisse ihres südafrikanischen Herkunftlandes geworden. Rivonia ist der Name des Johannesburger Stadtteils in dem McNeil aufwuchs.
Man hört wunderbaren Kammerpop der viel auf die stimmlichen Qualitäten von Frau McNeil setzt. Dazu sparsam arrangiertes Piano und Schlagzeug (Earl Marvin von den Tindersicks trommelt), ab und an Chorgesang, Akkordeon oder Bläser (mit Martin Wenk, Calexico) geben dem Album eine sehr intime leicht folkige Atmosphäre.

Voller Details und mit wunderbaren Melodien besingt sie aus ihrer Sicht unter anderem historisches wie die Verhaftung der ANC-Führung ("Took Them Away") oder den ersten freien Wahlen in Südafrika ("27.04.1994"). Mit "Already Are" gibt es ein Duett mit Konstantin Gropper zu hören. "Victory" ist ein Eineinhalbminüter mit beindruckendem Chorgesang.

Von dem sonnigen Ohrwurmalbum "Replace Why With Funny" über das etwas unzugänglichere "Idealistic Animals" bis zum aktuellen Werk "Rivonia" eine sehr interessante und spannende Entwicklung wie ich finde.

Anspieltipps: Good Hope, Already Are, Victory
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2013
Rivonia ist ein herausragendes Album. Es ist einfühlsam, politisch und biografisch. Musikalisch trifft es im Bereich „Alternative/Indie-Pop“ den Nerv der Zeit und offenbart die Genialität von Dear Reader’s Seele, der Singer-Songwriterin Cherilyn McNeil.

Nach dem Vorgängeralbum „Idealistic Animals“ erscheint mit „Rivonia“ ein persönliches Statement zu (historischen) Situationen und Anekdoten in der eigenen Heimat, Südafrika. Themen wie Apartheit, Goldrausch und Religion werden sowohl melancholisch als auch kraftvoll dem Hörer vermittelt und regen ihn zum Nachdenken an. McNeils außergewöhnliche Stimmfarbe befindet sich dabei irgendwo im Bereich zwischen einer zerbrechlichen, wehmütigen Marit Larsen und einer selbstbewussten, trotzenden Björk.

Hatte man bei „Idealistic Animals“ stellenweise noch den Eindruck einer verspielten, suchenden McNeil, scheint es nun, als habe sie mit „Rivonia“ ihren eigenen Stil und die ihr wichtige Message gefunden. 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!

P.S.: Dear Reader touren derzeit in Deutschland und sind einen Konzertbesuch definitiv wert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2013
Ich mochte bereits das erste Album von Dear Reader sehr; ich dachte nicht, dass sie das noch toppen kann. Ich habe das neue Album nun schon eine Weile und immer wieder gefällt mir ihre sehr eigene Art zu singen und unterschiedlichste Instrumente einzusetzen. Leider kann ich Musik nicht so gut beschreiben, selbst wenn: die Rezension von "Der Ursel" passt und ich würde ihn nur wiederholen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die junge südafrikanische Künstlerin aus der Nach-Apartheidszeit wagt sich an schwierige Themen (wie kann eine Weiße auch "schwarze" Musik machen?) meistert diese in ihrer Eindrücklichkeit und musikalischen Tiefe sehr gut. Höre ich diese Musik, sehe ich dieses schöne, geschundene und ausgebeutete Land mit all seinen Gegensätzen fühlbar vor mir und habe die Hoffnung, dass die Gegensätze dort irgendwann doch überwunden werden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2013
Es gibt Musik, die berieselt. Und es gibt Musik, die berührt. Rivonia macht das so feinsinnig und schön, dass es eine wahre Freude ist, seine innere Saite durch diese fantastischen Melodien in Schwingung versetzen zu lassen. Rivonia ist eine Weiterentwicklung zum Vorgänger Idealistic Animals, wobei beide Alben unabhängig voneinander kleine Meisterwerke darstellen. Gäbe es 6 Sterne, ich würde sie sofort vergeben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als das 2008er Debüt von DEAR READER mit der südafrikanischen Herkunft der Bandmitglieder beworben wurde, bekam ich etwas in den falschen Hals und war folglich enttäuscht über das, was ich da hörte. Ich dachte, das wäre Folk. Doch die Musik hatte so gar keine afrikanischen Einflüsse, jedenfalls nicht vordergründig. Nix also mit JOHNNY CLEGG & CO.
Daran hat sich auch 2013 nichts geändert. Die Musik von DEAR READER, jetzt ein Soloprojekt von Cherilyn McNeil, ist eher europäisch und amerikanisch geprägt als "afrikanisch". Zusammenhängen mag das damit, dass die einzelnen Volksgruppen in Südafrika nach wie vor nebeneinander und nicht miteinander leben. Und doch ist RIVONIA durch und durch ein südafrikanisches Album, auch wenn Cherilyn McNeil inzwischen in Berlin lebt. Das dies so ist, lässt schon der Albumtitel erahnen: Rivonia ist ein Stadtteil von Johannesburg. Alle Texte befassen sich mit Erlebnissen McNeils aus ihrer Zeit in Südafrika oder mit der südafrikanischen Geschichte: DOWN UNDER, MINING erzählt von den Goldminen um Jo’burg, die trotz ihrer elenden Arbeitsbedingungen Arbeitskräfte aus dem ganzen Land anziehen; GOOD HOPE berichtet von der Ankunft der ersten weißen Siedler im Land; 27.04.1994 ist das Datum der ersten freien Wahlen in Südafrika (aus denen Nelson Mandela als Sieger hervorging); in MAN OF THE TRUTH bricht ein Mann die Regeln der Rassentrennung, weil er seine Religion ernster nimmt als staatliche Verbote; TELLER OF TRUTH ist eine weit verbreitete Legende um Shaka Zulu, und ALREADY ARE schließlich erzählt die Liebesgeschichte eines Nomaden und einer Bäuerin.
Das Album entfernt sich musikalisch vom Pop in Richtung Folk, gut, man kann es auch Kammerpop nennen, es bietet viel Klavier, Violine, Akkordeon und Bläser. Doch herausragend ist es immer dort, wo ein Chor zum Einsatz kommt. Die Arrangements erinnern mich an Renaissance-Kompositionen und sind einfach göttlich. Entsprechend fallen meine Anspieltipps aus: TOOK THEM AWAY, 27.04.1994 (hier zählt der Chor lauter Namen auf), MAN OF THE BOOK und VICTORY.
In Deutschland empfehle ich DEAR READER allen Fans von FJARILL und PATTY MOON.
Mich hat das Album sofort überzeugt, und das mag daran liegen, dass es das erste DEAR READER-Album ist, das nicht mehr vordergründig Pop sein will, so „independent“ dieser Pop auch sein möge. Daumen hoch für eine der besten Produktionen dieses Jahres.

© Steffen Roye
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2013
Dear Reader varriert sehr schön mit den Sounds und einem afrikanischem Flair. Kann ich nur empfehlen an jeden, der aufgeschlossen ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2013
Ich hab die Platte bei FluxFM gehört und die Musik sofort ins Herz geschlossen. Interessante Texte mit der Sonne Afrikas.. sehr gut gelungen!
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