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613 von 811 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2012
Die Daniel-Craig-Hasser werfen den neuen Bondfilmen vor, sie hätten mit dem Bild von James Bond im Prinzip nichts mehr zu tun, sondern seien ein reines Actionspektakel, dessen Hauptfigur zufälligerweise James Bond heißt. Das, was mich an James Bond fasziniert, ist der Zeitgeist der Filme. Klar definierte Sean Connery die Figur. Dennoch haben mir alle weiteren Interpretationen nicht weniger gefallen - weder George Lazenbys einmaliger Auftritt in einem tatsächlich ziemlich starken Bondfilm, Roger Moores charmante Kämpfe gegen die Supermegalomaniacs der 70er, die düsteren Timothy-Dalton-Streifen und die Redefinition durch Pierce Brosnan nach Ende des Kalten Krieges. Daniel Craig hat eine völlig neue Seite an James Bond hervorgebracht - einen mit Gefühlen, einen mit Wandlung und einen, dessen Charakter sich im Laufe von drei Filmen erheblich entwickelt hat, was man von keinem anderen Bonddarsteller behaupten kann. Gibt es Action? Jawoll - aber die Zeit der größenwahnsinnigen Superschurken mit Geheimbasis im Vulkan oder die gar die Menschheit vom Weltall vernichten wollen ist vorbei, genauso wie die Supergadgets wie Uhren mit tausend Sonderfunktionen oder das größte Bondübel der letzten 50 Jahre, Pierce Brosnans unsichtbarer Wagen. Stattdessen wird Bond persönlich.

Nach dem genialen "Casino Royale" und dem etwas blutleeren (aber nichtsdestotrotz die Thematik des Filmes perfekt widerspiegelnden) "Ein Quantum Trost" stoßen wir auf einen Bond, der von den beiden Abenteuern geprägt ist - da braucht Vesper gar nicht erwähnt zu werden. Der gezeichnete Agent hat sich dem Geheimdienst verschrieben, nicht zuletzt durch seine interessante Beziehung zu M, einer Vorgesetzten, der er bedingungslos vertraut - auch wenn sie ihn zum Abschuss freigibt. Aber genau in dieser Beziehung liegt der Erfolgsschlüssel zu "Skyfall" - nie war M wichtiger (tatsächlich ist sie das wahre Bondgirl dieses Filmes), nie war Bond persönlicher.

Auf die konkrete Handlung will ich aber gar nicht eingehen, hier einige Punkte, die "Skyfall" grandios machen:

- Die Action ist gut, aber mit bedacht gewählt und kommt in genau richtigem Maße daher. Alles natürlich hervorragend choreographiert und visuell bestechend.
- Alle Schauplätze verschlagen einem beinahe den Atem - nie war Bond stylischer.
- Die Nebenrollen sind vortrefflich besetzt, allen voran Javier Bardem als blonder Bösewicht mit Vendetta - kein charakterloser Bösewicht, der die Weltherrschaft an sich reißen will, sondern furchteinflößender. Auch Ralph Fiennes glänzt als Geheimdienst-Koordinator, der versucht zu retten, was noch zu retten ist, sowie Bérénice Marlohe als Bondgirl Sévérine und Ben Wishaw als Q, wie man ihn bislang noch nicht kannte. Nur Naomie Harris als Agentin, die Bond zur Seite gestellt wird, hat mich nicht überzeugen können.
- Unschlagbar sind dennoch Daniel Craig als Bond und Judi Dench als M in ungewöhnlich wichtiger Rolle - Einzelspiel, Zusammenspiel, alles funktioniert von vorn bis hinten.
- Die Titelsequenz ist genial und ich bin wahrlich kein Adele-Fan, aber das ist wirklich mal wieder ein waschechter Bondsong.
- Die Handlung ist tiefgehend, auch wenn man nicht unbedingt zu große und unerwartete Überraschungen erwarten sollte, aber eben weil es nicht um Weltherrschaft geht (wie abgedroschen :D), warten auf den Zuschauer viele Spannungsmomente.
- Der Film hat mehr Humor als "Quantum" - und zwar richtigen Bondhumor, ohne jedoch lächerlich zu werden.

Ich bin sehr optimistisch, was künftige Bondfilme angeht, und nach dem dramatischen Finale legt "Skyfall" den Grundstein für alles, was noch kommen sollte.

Wer Connery und Co. nachheult, kann das meinetwegen tun. Ich schaue die alten Filme gern, freue mich aber über den Zeitwandel, den Bond durchgemacht hat - und mich hat "Skyfall" vollends überzeugt!

Zur BluRay an sich kann ich leider nur das loswerden, was Banausen wie ich, denen es lediglich um den Film geht, eben sagen können: Bild ist super, Ton ist super, Extras sind mir relativ schnuppe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2013
Bei der Verfolgung eines Diebes mit sehr wertvoller Beute wird Bond von den eigenen Leute getroffen und für Tod gehalten. In London wird ein schwerer Anschlag auf das Headquarter des MI6 verübt. Die Chefin M steht unter Druck. Politiker fordern ihren Rücktritt. Da taucht Bond wieder auf und geht gegen Terroristen Silva vor.

Die bekannte Geschichte eines todgeglaubten Retters bekommt durch die Figur des Protagonisten eine neue Dimension. Temporeiche Actionszenen machen es dem Auge schwer alle Feinheiten zu erfassen. Beeindruckende Szenenbilder bieten zahlreiche Eyecatcher und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler ziehen alle Register und liefern einen der besten Bond-Filme ab.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Um hier eine Rezension abzuliefern, bedarf es einer längeren Erklärung! Altersbedingt war ich schon bei dem ersten James Bond Film, 'Dr. No' im Kino und seit 'Goldfinger' war und bin ich absoluter James Bond Fan. Überhaupt sehe ich mir JEDEN neuen James Bond Film gleich immer im Kino an. Jeder Film dieser Reihe hatte immer etwas Besonderes, man konnte ferne Länder sehen und immer eine spektakuläre Handlung erleben. Wenngleich während der Pierce Brosnan Ära mittlerweile die Technik und nicht so sehr die Persönlichkeit des James Bond die Oberhand gewann, blieb ich dieser Filmreihe mit Freude treu. Es ist auch ein Phänomen, dass eine Filmserie sich seit 1962 bis in die heutigen Tage mit immerwährendem Erfolg behaupten kann!! Als dann 'Casino Royale' mit Daniel Craig erschien, war ich über alle Maßen nicht nur überrascht sondern auch hocherfreut, weil dieser Film alles bisherige in den Schatten stellte. Ich bitte darum, meine diesbezügliche Rezension in diesem Forum nachzulesen. Danach erschien 'Ein Quantum Trost' mit unglaublich schnellen Kameraschnitten, welche einem kaum eine Szene richtig erkennen ließ. Es war also eine große Enttäuschung, vielleicht auch deswegen, weil man nach diesem grandiosen und wunderbaren 'Casino Royale' einen Film der gleichen Qualität erwartet hatte. Ich fragte mich total enttäuscht, als ich nach 'Ein Quantum Trost' aus dem Kino kam, worum ging es eigentlich?? Und zuletzt erschien nun also 'Skyfall'. Ja. Es sollte eigentlich wieder einen Höhepunkt zu erwarten sein. Ich musste leider feststellen, dass den Drehbuchschreibern scheinbar nichts mehr einfällt. Wer erinnert sich noch an den Film aus dem Jahre 1952 'High Noon' bzw. 'Zwölf Uhr Mittags' mit Gary Cooper, Grace Kelly, Lee van Cleef und Lloyd Bridges? Das Thema dieses nostalgischen Filmes wurde für 'Skyfall' verwendet. James Bond wartet in seinem angeblichen Elternhaus 'Skyfall' auf das Eintreffen der Gangster, wo dann das Finale Ende stattfindet. Dann der Bösewicht, eigentlich eine Figur aus einem Horrorfilm, da sein Gesicht durch Zyankali total entstellt wurde, wie man in einer kurzen Filmsequenz sehen kann, weil er sich einen Teil seines Gesichtes entfernt. Nee. also wissense nee, auch aus diesem Film ging ich enttäuscht und mit hängenden Schultern aus dem Kino hinaus. Die zu bekämpfenden Gegner von James Bond wiesen meist auch ein spezielles Aussehen auf, man denke nur an das vernarbte rechte Auge von Ernst Stavro Blofeld in dem Film 'Man lebt nur zweimal', aber das war immer auch glaubhaft dargestellt worden. Warum kaufte ich die beiden letzten James Bond Filme trotzdem bei Amazon? Weil ich meine James Bond DVD Sammlung komplett wissen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2015
Sehr guter Film,spannend. Hervorragende Action und schneller Ablauf der Handlung.
James Bond sehr gut dargestellt. Sehr gut Daniel Craig als James Bond Darsteller
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am 22. August 2013
The story and its execution have that well known bond feel. Because of this the good guys and bad guys are predictable. That is why we still watch 007 after 50 years. I would watch another 50 years if I would live so long.

I did find it refreshing that with the exception of a few loyal gimmicks that they went back to traditional vehicle chases and recognizable hand weapons.

No intention of giving the plot away but it seems that someone has pilfered the list of agents and is intending to dispatch them in a frugal manner. It is probably M’s fault as she is getting old and still insists that there are bad guys lurking around the corner. She is just the type of person to get Bond shot.

Oh yes there is a shower scene.
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am 17. August 2015
Fürm ich der letzte Bond im Kino. Alle Anspielungen helfen nichts, wenn die Geschichte nichts taugt und der Film so schwach gemacht ist, dass man nicht so abgelenkt wird, dass man über die Logiklöcher hinwegsehen kann. Hier stimmt nichts und der Mama-Sohn Konflikt in Schottland setzt dem ganzen die negative Krone auf. Wer hat nur das Drehbuch verbrochen?
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2014
... Es ist ein Reboot. Ein Neuanfang der mit Casino Royal begann. Ich bin fast 40 und seit etlichen Jahren ein sehr grosser James Bond Fan. Von vornherein müsste eigentlich jedem klar sein das ein Reboot niemals die selbe Schiene fährt wie das Original. Ich frag mich gerade was das Original sein mag. Dr. No? Goldfinger? Blofeld? Alles tolle Filme mit legendären Bösewichten. Keine Frage.
Da les ich hier in einer Rezension: 'Ja der Bösewicht ist eine Tunte'. Ja und??? Gab es in einem Bond Film auch noch nicht. (ausgenommen diesen Halbglatzigen Comedy-Verschnitt, Ihr wisst wen ich meine(Nebenbösewicht(Diamantenfieber))!!! Was mega-klischeehaft rüberkam.
Nun egal welche sexuellen Vorlieben die Protagonisten in Skyfall auch haben mögen ist dieser Film der stärkste der Craig-Reihe. Dieser Bond ist anders als die vorherigen. Ein abgehalfterter Bond, vom Alkohol runtergekommen. Toll geschauspielert von Daniel Craig (Schießstand). Ein Agent des MI6 der zurückkommt obwohl er weiß das er es nicht müsste. Er liegt doch im Paradies mit einer schönen Frau. Er sieht die Nachrichten und kann einfach nicht anders.
Zum Bösewicht: Javier Bardem spielt einfach grandios. Nach dem Kinobesuch war ich nur baff. Absolut genialer Schauspieler und zu recht auch Oscarpreisträger. Ich wage hier zu sagen das es schauspielerisch die beste Leistung eines Bondbösewichts aller Zeiten ist.
Manche Ultra-Super-Mega-Fans werden Craig Bonds wohl niemals mögen. Aber wie schon oben erwähnt, das ganze ist ein Reboot und es wurde an unsere heutige Zeit halt angepasst. Ihr bleibt ja auch nicht wie ihr einmal wart. Ich trinke heute lieber mal ein Whiskey statt früher Bier. In diesem Sinne. Schönen Tag noch...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2013
Also was an dem Film so großartig sein soll weiss ich nicht, dass es ihn zu dem angeblich erfolgreichsten Neubond macht-
Ich verweise mal darauf, dass es im Film weder einen Skyfall Vorfall gibt, von daher schonmal irritierend.
Was aber schlimmer erscheint ist: Bond ist nicht mehr Bond
Gut das war er schon die letzten 4 Bonds nicht mehr so wirklich, hier wird aber alles weggenommen was zu einem kultigen Bond beiträgt. Da wären A die viel zitierten Gatchets. Der Bösewicht ist hier auch nicht so wirklich mächtig, wirkt zeitweise sogar eher amüsant dämlich.
Ich erinnere mich zwar, dass dieser hervorragend in als Killer in "no Country for old men" agierte, aber selbst da scheiden sich die Geister ob das nun ganz großes Kino war oder eher kranker Dreck. Jedenfalls war auch dieser Film in meinen Augen wie der neue James Bond: Nicht widersehbar, denn er gibt einem nichts.

Ach ja und der neue Bond sei ja so innovativ: Ich konnte mich noch gut an James Bond man lebt nur 2 mal erinnern:
Dort stirbt Bond nämlich scheinbar auch am Anfang des Films und der ist von 1969- Komisch irgendwie abgekupfert Herr Mendes.
Ebenso das Realitätsgetreue ist nicht neu und wurde oft in James Bond filmen in Erwägung gezogen.
Auch empfinde ich den neuen Q und Moneypenny als Erneuerung eher als eine Fehlbesetzung, aber ist ja auch egal.
Der Film hat vieles, aber ganz klar keine Klasse von eben den guten kultigen Bonds. Es gab nicht mal Martini.
Hier könnte jeder, aber auch wirklich jeder ausgetauscht werden, vom Bösewicht bishin zu Bond himself.
Der Film rettete leider auch keine wirklich klasse spielende Judi Dench, als auch der Oldtimer des ersten James Bond, oder gar widerholungen aus eben dem ersten James Bond gegen Dr.No, wie die Übergabe der Walter PPK.
Skyfall mag ein wenig besser sein als "ein quantum Trost, oder Casino Royale, aber eben nur ein Quantum"
Vieleicht sollten sich die Produzenten lieber an die Wurzeln Bonds erinnern.
Angesichts der neuen Bösewichte wäre auch eine Überlegung S.E.C.T.R.E wider zu beleben.
Oder Neue Bonds lieber eine Weile ruhen zu lassen, bevor man die Kost fürs Popkornkino leicht serviert.
Mich begeistert zwar die 50er Jubiläumsbox. Aber Skyfall habe ich eh erst spät und dann lieber doch nicht sehen sollen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2013
Es gibt Filme die erst auf dem zweiten Blick überzeugen, Skyfall gelingt auch dies leider nicht. Warum??
Zugegeben Daniel Craig hat es als Erbe, des einst so gelackten, selbstverliebten und dank zahlreicher technischer Helferlein auch stets siegeszeichen Superagenten sehr schwer. Doch mit Casino Royal hat er sofort eigene Töne angeschlagen und mit seiner rauen, nachdrücklichen Darstellung Mr. Bond den weg ins 21 Jahrhundert geebnet.So weit, so gut.
Doch leider ist gerade davon in Skyfall nichts zu sehen, ja wird Bond zum geprügelten und angeschossenen Hund, der sich nach dem serientypischen Intro erst mal eine Auszeit mit einer unbekannten Schönen gönnt, ohne weitere Erklärung. Glaubwürdig und nachvollziehbar ist das Verhalten des Charakters nicht immer.
Zurück im Empire bekommt er erst mal verbal von M eine verbraten, zumal die Darstellung durch Judith Dench seit "Die another Day" ohnehin sehr überspitzt und egoman angelegt ist. Ob es der Nachfolger mr. Finnes besser kann, wird man frühestens 2015 sehen.
Der Gegenspieler, in früheren Plots noch herausragend verkörpert (man erinnere sich an Mads Mikaelson alias Le Chiffre) bietet in Skyfall einen grenzdebilen, ständig Mama Mama stammelten Javier Bardem, der als optisches Highlight eine Scene in bester "Das Schweigen der Lämmer" Manier spielt.
Auffällig werden auch die weiblichen Rollen ( M ausgenommen) zurückentwickelt, vom der gleichberechtigten Mitstreiterin ala Jinx, hin zum schmückenden Beiwerk, wobei man bei der neuen Moneypenny sogar politisch korrekt sein möchte.
Vom ehemaligen technischen Zierrat ist außer der Walter PPK und einem Minisender nichts übriggeblieben, der Aston Martin DB5 ist was für Historiker und wird kurzerhand zerstört.
Also wo ist er geblieben der neu entdeckte Bond des 21 Jahrhunderts?

Ich Wünsche mir und den zahlreichen Fans weltweit, in zukünftigen Missionen:
-Einen politisch agierenden und stets rückenstärkenden M
-Bond als rauen, geradlinigen Agenden, der keinem weiblichem Nahkampf aus dem Weg geht
-Q durchaus auch als Nerd angelegt, versorgt Bond mit allerlei technischen Gimicks
-Gegenspieler die in nachvollziehbarer Handlung, Regierungen erpressen oder einfach die Herrschaft an sich reißen.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2013
Was soll man von dem "neuen" Bond halten?
Um ehrlich zu sein: auch nach dem dritten Daniel-Craig-Bond weiss ich immer noch nicht recht, woran ich bin.
Nach dem guten, wenn auch mit enttäuschendem Ende, ersten Film Casino Royale kam ein zweiter, aus meiner Sicht sehr schwacher Bond, mit einem enttäuschendem Bösewicht, einem Bond, der wirkte als sei er ein x-beliebiger Agent auf Rachefeldzug.
Und nun dieser hier: insbesondere bei den Szenen in Shanghai hatte ich schon das Gefühl, der "alte" Bond wäre wieder da. Ganz im Gegensatz dazu das Abtauchen Bonds, nachdem er am Anfang angeschossen wurde. Und selbst, wenn er dann total traumatisiert wäre: warum kommt er zurück? Das Motiv ist mir hier zu schwach. Wie auch immer: Craig selbst macht seine Sache gut. Er ist sicher anders als seine Vorgänger, aber er gibt Bond wieder eine gewisse Härte und Coolness, die gut zu ihm passt.
Ralph Fiennes als künftiger M ist sicher eine gute Wahl, auch wenn mir persönlich Judi Dench bisher und auch in diesem Fall sehr gut gefallen hat.
Zum Bösewicht: Javier Bardem macht das super. Dass das Motiv etwas umständlich erklärt wird und es nicht nachvollziehbar ist, dass er nicht einfach selbst M tötet statt sich mit ihr in den Tod reissen zu wollen, ist nicht seine Schuld sondern die des Drehbuchs. (P.S. das Ende selbst hätte ruhig etwas spektakulärer sein dürfen...). Aber diese Art von Gegnern braucht Bond: etwas verrückt, bösartig und doch spielt er das Spiel von und mit Bond mit. Führt diese netten Gespräche zwischen dem Guten und dem Bösen, die wir aus früheren Filmen kennen.
Zu Q: tja... was soll man da sagen: wir bekommen ihn als grandiosen Computer-Experten vorgestellt, der dann den Laptop seines Feindes einfach mal an das interne Netz des MI6 anschliesst. Muss man das verstehen? Nicht wirklich.
Trotzdem: Bond darf ruhig diesem Weg weitergehen, muss allerdings noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten. Dann sind wieder ganz große Filme möglich und nicht solche - eben "nur" gute Filme.
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