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Kundenrezensionen

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am 28. Juni 2013
Die CD war für mich ein Spontankauf, ich bin kein wahrlich kein Experte für diese Oper und eigentlich auch kein dezidierter Opernfan überhaupt. Die Aufnahme (es handelt sich offenbar um die modernisierte Neuauflage der CD-Box von 1988, die bei Amazon als gebraucht ebenfalls im Angebot ist und zu der es eine 4-Sterne-Rezension gibt) hat mich voll und ganz überzeugt.

Das Werk (von dem es anscheinend zahllose Fassungen gibt, hier liegt eine der mehr oder weniger "klassischen" Varianten vor ist musikalisch und vom Libretto her sehr eingängig und ansprechend. Die Handlung ist spannend und die Musik hat oft Ohrwurmqualität, ohne flach zu wirken. Dies gilt z.B. für die weltbekannte Barcarole und für das einigermaßen dadaistische Lied von Klein-Zack, das es mir besonders angetan hat.

Dass hier die deutsche Textfassung gesungen wird, finde ich ausgezeichnet. Normalerweise würde ich immer die sprachliche Originalfassung einer Oper (hier: französisch) bevorzugen, aber der deutsche Text ist sehr ordentlich und dadurch, dass hier ja letztlich freie Vertonungen von Werken des deutschen Autors E.T.A. Hoffmann vorliegen und "Hoffmann" auch selbst die Hauptrolle singt, sowie außerdem durch die große Wirkungsgeschichte der Oper in Deutschland wird die Verwendung der deutschen Sprachfassung hier gleichsam legitimiert. Im Übrigen erleichtert dies das Handlungsverständnis, zumal die meisten Passagen ausgesprochen "deutlich" im Sinne von Textverständlichkeit gesungen sind.

Gegen das Klangbild ist absolut nichts zu sagen, ganz besonders hervorzuheben sind aber die fantastischen gesanglichen Leistungen. Als ich gleich zu Beginn der CD - wie gesagt frei von allen Erwartungen und von allen positiven oder negativen Vorurteilen - Siegfried Jerusalem als "Hoffmann" gehört habe, war das für mich sofort einer der seltenen "großen Musikmomente". Aber auch die anderen Sänger (wie Fischer-Dieskau) und Sängerinnen (wie Julia Varady, oder, mir persönlich sehr gut gefallend, Jeanette Scovotti) sind wie ich meine Weltklasse.

Alles in allem eine absolut empfehlenswerte CD!

Leider ist das Beiheft sehr, sehr dünn. Es ist kein vollständiger Text enthalten und der kurze Einführungstext hat zu wenig Gehalt.
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am 29. August 2013
Es ist heutzutage selten,dass man noch Aufnahmen in deutscher Sprache produziert. Diese Aufnahme beweist, dass es auch hervorragende deutschsprachige Aufnahmen gibt und dass mit ausgezeichneten Interpreten.
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am 28. September 2015
Schade, dass diese Aufnahme bereits so früh entstanden ist, denn die hier verwendete Guiraud-Fassung von Hoffmanns Erzählugen kann aufgrund der heutigen Forschungsergebnisse zur Oper von Jacques Offenbach nur Stückwerk sein. So kommt, vergleicht man neuere Fassungen, der Giulietta-Akt nur als Torso daher. Schade, weil Heinz Wallberg ausgezeichnete Sänger zur Verfügung standen. Allen voran Siegfried Jerusalem, der dem Hoffmann sowhl seinen kernig-strahlenden Tenor verleiht, aber immer auch wieder zarte Lyrismen aufblühen lässt. Dietrich Fischer-Dieskau gibt in den vier Bösewicht-Rollen nicht den platten diablolischen "Bad Guy", sondern arbeitet durch sein Textverständnis ein herrliches psychologisch-tiefgründiges Portrait heraus. Ilse Gramatzki verleiht dem Niklaus ihren flexiblen Mezzo ebenfalls vorzüglich.
Die drei Frauenpartien der Geliebten Hoffmanns sind auf drei Sängerinnen verteilt, die ebenfalls auf das trefflichste besetzt sind. Bei Jeanette Scovotti perlt die Partie der Olympia mit Verzierungsreichtum, Norma Sharp gibt eine glühende Kurtisane Giulietta und Julia Varady eine verletzlich-fragile Antonia. Auch die restlichen Partien sind treffend und schönstimmig sowie prominent besetzt.
Das Münchener Rundfunkorchester ist wieder einmal ein hervorragend transparenter Klangkörper, der allerdings von Heinz Wallberg zuweilen etwas träge und uninspiriert geleitet wird; da hat der Maestro wirklich bessere Aufnahmen gemacht. Insgesamt ist diese Einspielung der Sänger wegen allemal eine Anschaffung wert.
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am 4. April 2014
Etwas zur Technik:
Die Aufnahme ist nicht wie angegeben von 2013 sondern lt. CD-Cover von 1979/1988.
Die Wiedergabe-Übergänge der einzelnen Dateien sind teilweise katastrophal (krachen & aussetzen).
Eine Beszeichnung der einzelnen Titel ist nicht vorhanden.
Schade, hatte mehr erwartet :-(
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