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TOP 500 REZENSENTam 17. April 2013
Während man Albert Lortzings "Wildschütz" und "Zar und Zimmermann" wenigstens noch ab und zu auf der Bühne begegnen kann, ist der "Waffenschmied" fast vollständig von den Spielplänen verschwunden - musikalisch sehr schade. Das mag daran liegen, dass der Waffenschmied nicht ganz die unbeschwerte Komik der beiden anderen Opern hat, sondern öfter ins romantisch-gefühlige tendiert, was heute einfach nicht mehr modern ist. Zudem ist die Handlung nur schwer nachvollziehbar.

Musikalisch enthält die Oper einige der schönsten Einfälle Lortzings, wie die beiden Lieder des Knappen Georg oder die erste Arie der Marie, die nicht umsonst an die Agathe im Freischütz erinnert.

Die Aufnahme ist tatsächlich eine von nur zwei Studioaufnahmen der Oper und entstand 1964 im Rahmen der Lortzing-Reihe der EMI. Dirigent der Aufnahme ist Fritz Lehan - der mit sehr viel mehr Charme, Eleganz und Temperament dirigiert als Robert Heger, der Dirigent aller anderen Aufnahmen der Reihe. Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper musizieren unter Lehan wunderbar schlank und präzise. Die Musik hat hier die duftige Leichtigkeit, die sie braucht.

Die Besetzung ist nicht durchgehend so prominent wie in den Heger-Aufnahmen, aber keineswegs schlechter:

Die weibliche Hauptrolle Marie singt Lotte Schädle mit zartem Jungmädchen-Charme und in den wesentlichen Momenten mit der erforderlichen spitzen Zunge. Gerhard Unger war in den 50er- und 60er-Jahren der deutsche Spieltenor vom Dienst und beweist hier, dass er durchaus zu mehr fähig war: Der Knappe Georg ist nämlich durchaus mehr als der übliche Tenor-Buffo und hat mit seinen beiden Arien zwei der musikalisch stärksten Nummern der Oper. Besonders die erste davon ist auch gesangstechnisch anspruchsvoll - was Unger sehr eindrucksvoll beweist. Auch Gisela Litz ist eine überzeugende komische Alte.

Zu den Stars der Aufnahme gehört vor allem Hermann Prey, der den verkleideten Ritter mit Eleganz, männlichem Schmelz und Humor ideal verkörpert.

Der ebenfalls sehr prominente Bass Kurt Böhme in der Titelrolle überzeugt mich weniger:

Dem Sänger fehlt bei allem komischen Talent etwas die stimmliche Beweglichkeit für die Rolle, schnelle Textpassagen sind bei ihm kaum zu verstehen, werden auch weniger gesungen als gerufen. Die berühmte Arie im letzten Akt ("Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar") singt er zwar mit der erforderlichen Biederkeit, aber leider ohne die ebenfalls dazu gehörige Melancholie. Die EMI hätte für diese Rolle geeignetere Sänger unter Vertrag gehabt - z. B. Gottlob Frick oder Fritz Ollendorff, der in dieser Aufnahme in der kleinen Rolle des Ritters Adelhof aus Schwaben fast verschwendet ist.

Neben dem nicht ganz überzeugenden Kurt Böhme stört mich in dieser Aufnahme nur eines - die stark gekürzten Sprechtexte, die allein nicht ausreichen, um die Wendungen der Handlung wirklich nachzuvollziehen. Abgesehen davon: Große Empfehlung!
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am 29. August 2013
Diese Oper wird sehr selten aufgenommen. Daher ist diese Aufnahme besonders wichtig für jede Opernsammlung. Lotte Schädle, Gisela Litz, Gerhard Unger, Hermann Prey, Kurt Böhme und Fritz Ollendorf machen diese Aufnahme zum besten Waffenschmied.
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