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Kundenrezensionen

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am 22. März 2013
Kurzbeschreibung:
»Wissenschaftliche Erkenntnis des Tages: Von den Gladiatorfröschen kann man viel lernen. Auf der Suche nach dem Frosch fürs Leben hüpft die Fröschin von Männchen zu Männchen und haut jedem so richtig eine rein. Wer umfällt, ist raus aus dem Spiel. Am Schluss nimmt sie den, der übrig bleibt, denn der kann am besten wegstecken. Hmmm, gefällt mir irgendwie. Verstößt aber vermutlich gegen die Schulordnung ...«
Lilia hat es satt! Die Jungs in ihrer Klasse nehmen sie überhaupt nicht wahr. Das muss sich ändern, beschließt sie an ihrem 16. Geburtstag. »Das Balzverhalten im Tierreich« – so lautet das Thema ihres Bio-Referats. Und weil der Mensch auch nur ein haarloses Tier ist, wendet Lilia ihr neues Wissen einfach auf die Gattung Homo sapiens an. Was folgt, ist ein wahres Liebeschaos...
(Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung:
Lilias 16. Geburtstag ist da. Eigentlich hatte sie auf eine Überraschungsparty ihrer Freunde gehofft. Doch stattdessen sitzen die im Kino während Lilia alleine in ihrem Zimmer ist und Tagebuch schreibt. Doch das schlimmste ist, Lilia ist noch ungeküsst!
Das muss sich ganz schnell ändern. Da passt es doch gut, dass sie in Biologie ein Referat halten soll, zu einem Wunschthema. Lilia sucht sich das Thema Männer, Balzverhalten und Fortpflanzung im Tierreich aus. Doch kann man die Verhaltensweisen der Tiere auf den Menschen übertragen?
Lilia will es wissen und startet ein Experiment. Ob das wirklich gut geht?

Der Roman „Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ stammt aus der Feder der Autorin Mara Andeck. Er bildet zudem den Auftakt zur Jugendbuch Trilogie „Lilias Tagebuch“.
Das Cover des Buches finde ich sehr gut gelungen. Es zieht die Aufmerksamkeit auf sich und im Inneren findet man eine Tagebuchform.

Die Protagonistin Lilia ist nun 16 Jahre alt und war mir richtig sympathisch. Sie ist ein ganz normales Mädchen, die Eltern sind berufstätig und sie hat einen großen Bruder Florian und eine kleine Schwester Rosalie. In der Schule ist Lilia ganz gut und in der Klasse wird sie akzeptiert. Lilia ist in ihren Mitschüler Jakob verliebt, wovon bisher nur ihr bester Freund Tom etwas weiß.

Die anderen Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch und gut dargestellt. Egal ob man jetzt Lilias Bruder Florian, der wirklich herzensgut ist, oder ihren besten Kumpel Tom nimmt, der ein kleines aber feines Geheimnis mit sich rumträgt, nimmt, jeder hat seinen Platz in der Handlung und gehört einfach dazu.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios. Das Buch liest sich flüssig und ist richtig amüsant. Selten habe ich so gelacht wie hier.
Da das Buch in Tagebuchform geschrieben ist erzählt Lilia dem Leser ihre Geschichte. Dabei bekommt man als Leser einen wirklich wunderbaren Einblick in das Leben einer 16-jährigen. Ihre Gedanken und Gefühle werden richtig gut rüber gebracht.
Ab und zu gibt es immer wieder Einschübe von E-Mails, die Tom an seinen besten Freund Felix schreibt. So erfährt man als Leser etwas, das Lilia bisher noch nicht weiß. Dies bringt Spannung ins Geschehen, denn man möchte nun wissen ob Tom es Lilia sagen wird.

Das Ende des Buches ist ziemlich offen. Es endet recht abrupt und man muss sich als Leser nun gedulden bis zum Herbst 2013, denn da soll der zweite Teil erscheinen.

Fazit:
„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ von Mara Andeck ist ein rundum gelungener Auftakt der Trilogie um „Lilias Tagebuch“.
Sie Protagonistin ist authentisch und sympathisch und der Schreibstil der Autorin einfach erfrischend anders.
Einfach empfehlenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Herrlich, ich habe Tränen gelacht! Oder anders ausgedrückt - nach der ersten Hälfte des Buches war es so weit, dass meine eine Tochter zur anderen meinte, dass sie besser aufpassen sollten, dass keine Bücher in meiner Nähe sind, wenn sie das erste Mal einen Freund mitbringen würden, das sei schlecht für den ersten Eindruck...

Das Buch hat mir also ganz offensichtlich ausgesprochen gut gefallen. Es ist witzig und mitreissend geschrieben und man fühlt mit den Protagonisten mit. Durch Perpektivwechsel und verschiedene Erzähltechniken, hat das Buch eine unwahrscheinliche Leichtigkeit und liest sich schnell und abwechslungsreich. Gerade durch diese Art der Erzählung, wird auch der Spannungsbogen durchgehend hoch gehalten, da man nach jedem Abschnitt immer schon darauf brennt, zu erfahren, wie sich das ganze Chaos denn wohl aus der Sicht des jeweils anderen darstellt.
Während Lilias Part in Tagebuchform gehalten ist, erfährt man die Sicht ihres Freundes Tom immer aus den Mails, die er kurz und knackig an seinen Freund Felix schreibt. Dass diese Sicht oft eine gänzlich andere ist, wundert vermutlich niemanden mehr...

Lilia, deren 16.Geburtstag absolut frustrierend ist, beschließt, dass sich ab sofort etwas ändern muss - sie will endlich rausfinden, was es mit dem ganzen Verliebtsein und allem Drum und Dran so auf sich hat. Einige Internet-Recherchen weiter, entwirft sie ihren Schlachtplan. Als sie dann auch noch ausgerechnet ein Referat über das Balzverhalten bei Tieren halten soll, wird es richtig spannend...immerhin, findet Lilia, kann man doch so einiges daraus auch auf den Menschen und besonders auf Teenager anwenden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Frisch und witzig geschrieben in einer jugendlichen, nie künstlich wirkenden, sondern immer sehr authentischen Sprache, überzeugt dieses Buch durch seine sympathischen und liebenswerten Charaktere, seine Story und nicht zuletzt auch durch den wunderbaren Humor.
Nicht nur die Protagonisten, auch die Nebenfiguren sind gut und einfühlsam dargestellt, gerade das Rosinchen, Lilias kleine Schwester, erobert das Herz des Lesers im Sturm, aber auch die anderen Charaktere sind so dargestellt, so dass man sie sich gut vorstellen kann.

Für dieses Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen! Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Erfreulicherweise ist aber auch dieser Band in sich abgeschlossen, so dass man ihn auch schon gut lesen kann, ohne am Ende das Gefühl zu haben, im Regen stehen gelassen zu werden.
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am 6. April 2013
Dieses Buch ist zum abknutschen komisch . Die Aufmachung des Covers passt perfekt zur Geschichte , denn es wird oft geküsst und auch im Tagebuch lässt Lila ihrer Kreativität freien Lauf .
Lila so wird sie genannt schreib für ihr Leben gerne Tagebuch . Jede Gelegenheit nutzt sie um etwas in ihrem Tagebuch fest zu halten . Im Unterricht , auf Partys , Zuhause oder bei Freunden eigentlich immer denn das Buch ist aus der Sicht von Lila und ihren Tagebuch Einträgen geschrieben . Lila hat Sinn für Humor und auch mit Anfang 16 muss man nicht wissen was Flirten ist oder das es so viele verschieden Arten der "Balz" gibt . Eine schöne Geschichte hinter der sich so viel wahres Versteckt und aus Lila kann man wirklich lernen , denn ihre Tagebucheinträge sind meist richtig interessant und Sinn für Humor hat Lila immer und über all . Eine Wette , ein bester Freund und dein Freund... Lila hat eine rosa rote Brille auf und merkt nicht in was sie sich da hinein steigert . Maike , Dana und Tom das sind Lilas Herzstücke , ihre besten Freunde ..ohne die wüsste sie auch nicht weiter , die drei stehen Lila mit Rat und Tat zur Seite . Jeder der Charaktere ist auf seine Art sympathisch und jeder hat eine andere Art . Zickig , Ehrgeizig , Sympathisch in diesem Buch entdeckst du so viele Eigenschaften und Spaß . Begebe dich mit Lilas Tagebuch in ihre Welt und begleite sie ein paar Tage , einfach lesen . Ihre Einträge sind sehr real und als Leser kann man sich gut in die unterschiedlichen Situationen hinein versetzten . Außerdem sind die Tagebuch Einträge auch mit Zeit , Datum beschrieben : 26 März
20:30 Ich lösche ihn aus meinen Kontaktbuch . Auch Emails von Tom an Felix und anders rum gibt es : Ich habe es gelesen , es stand in ihrem Tagebuch..
Lila hat eine tolle Familie auch wenn es ab und zu mal Zankereien gibt , das gehört eben dazu . Ich bin gespannt auf ihr zweites Tagebuch das im Herbst 2013 erscheinen soll !
In diesem Buch bleibt kaum jemand ungeküsst !

Fazit
Ein schöner Schmöker , der sich schnell lesen lässt. Humorvoll und herzerwärmend , typisch Lila .
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TOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2013
Lilia lässt uns mit diesem Buch an ein paar turbulenten Tagen ihres jungen Lebens teilhaben. In Form kurzer Tagebucheinträge legt sie ihre Gedanken offen. Sie beginnt mit ihrem 16. Geburtstag, den sie allein in ihrem Zimmer verbringt. Aus der erwarteten Überraschungsparty wird nichts. Die Freunde haben keine Zeit, da sie für eine Bio-Arbeit am nächsten Tag lernen müssen. So kommt Lilia ins Grübeln und stellt schließlich fest, dass sich was ändern muss. Sie ist nun 16, und damit ist es Zeit, dass sie endlich mal geküsst wird. Doch wer ist der Richtige? Und wie bekommt man ihn rum?

Von allen Seiten holt Lilia sich Tipps zum Flirten. Im Rahmen eines Bio-Referats befasst sie sich mit dem Balzverhalten und überträgt das kurzerhand auf die menschliche Spezies, denn schließlich ist der Mensch auch nur ein Tier ohne Fell, nicht wahr? Dass diese Rechnung nicht aufgeht, dürfte jedem Leser sofort klar sein. Doch wie sich Lilia von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hangelt, ist einfach herrlich. Um dem Objekt ihrer Begierde näher zu kommen, übt sie erst mal an einem anderen. Dass ein Dritter in sie verliebt ist, schnallt sie dabei viel zu spät.

Mir hat der Aufbau der Geschichte gut gefallen. Die mehr oder weniger kurzen Tagebucheinträge lassen sich flott lesen und vermitteln eine gute Einsicht in Lilias Gedanken und Gefühle. Ihre trockene, zum Teil sarkastische Art hat mir gut gefallen und viel zum Witz beigetragen. Hilfreich sind auch die E-Mail-Passagen ihrer männlichen Freunde, die quasi die Gegenseite darstellen, sodass der Leser immer ein bisschen mehr weiß als Lilia selbst.

Klar ist manches etwas übertrieben dargestellt, und ich hoffe nicht, dass ein Mädchen tatsächlich so handelt, aber hey, in einer fiktiven Geschichte darf man schon mal über die Stränge schlagen! Ich habe mich auf jeden Fall bei der Lektüre köstlich amüsiert und denke auch, dass die meisten 12-15-jährigen Leserinnen ihren Spaß daran haben werden. Da das Buch recht kurz und damit schnell gelesen ist, ist es auch für Lesemuffel gut geeignet. Und wer dadurch auf den Geschmack gekommen ist, kann sich schon gleich auf die Fortsetzung freuen, die voraussichtlich im August 2013 unter dem Titel „Wer liebt mich, und wenn nicht, warum?“ erscheinen wird. Ich freue mich drauf!
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am 7. März 2013
Was ich erwarte:
Zu diesem Buch hatte ich vor dem Lesen sehr verschiedene Rezensionen gelesen, daher war ich doch etwas skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Aber eigentlich klang der Klappentext ja schon sehr lustig...

Meine Meinung:
Gleich von Anfang an hat mich der Humor des Buches überzeugen können. Lilias Geschichte wird wirklich lustig und amüsant erzählt, so dass ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. In ihrem Tagebuch erzählt Lilia über die Tücken des Erwachsenwerdens und so kann man sich als Gleichaltriger sehr schön in die Situationen hineinversetzen. Aber auch für Leser, die nicht 16 sind, bietet "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" sicher eine schöne Unterhaltung und wird einen in seine eigene Jugendzeit zurückversetzen.

Da das Buch wie ein Tagebuch aus Lilias Sicht geschrieben ist, lernt man diese sehr gut kennen. Sie hat so ihre Macken, aber eigentlich ist sie auch nur ein "normaler" Teenager, der sich im Leben zurecht finden muss. Für mich war Lilia als Hauptprotagonistin okay. Sie war ganz nett, aber es gibt einige andere Charaktere, die mich mehr begeistern konnten.

Zum Beispiel ihren großen Bruder Florian, der wirklich ein herzensguter Kerl ist, auch wenn er bestimmt nicht perfekt ist. So einen großen Bruder hätte ich jedenfalls auch gerne.
Und von Lilias kleiner Schwester Rosalie kann ich auch nur schwärmen. Die kleine ist so niedlich, aber auch sehr intelligent. Für mich ist sie definitiv eins der Highlights von "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?".

Und dann gibt es da natürlich noch ein paar Jungs. Von Tom erfährt man am meisten, da am Ende jedes Kapitel eine E-Mail an seinen Freund Felix steht. Ich fand diese Idee wirklich toll, da man so auch ein bisschen Einblicke in seine Gefühlswelt erhalten hat.
Jakob ist leider sehr klischeehaft und auch wenn das wahrscheinlich zum größten Teil sogar Absicht war, so konnte er mich nicht so ganz überzeugen. Klar, er ist sicher auch nicht der Typ in diesem Buch, den man lieb haben soll, aber mich hat er doch sehr genervt.
Auf jeden Fall hatte aber jeder Charakter seine eigene Persönlichkeit (Lilias beste Freundinnen sind beispielsweise auch recht außergewöhnlich), so dass es Spaß macht, sie näher kennen zu lernen.

Der Schreibstil von Mara Andeck ist zunächst etwas ungewöhnlich, was nicht mal an dem Tagebuchstil liegt. Im Gegenteil, dass das Buch in Tagebuchform geschrieben ist, hat mir sogar ziemlich gut gefallen. Dass ich am Anfang etwas Probleme mit dem Schreibstil hatte, lag mehr daran, dass für mich die Sätze zunächst einfach nicht rund genug waren. Und manche Dialoge, die einfach nur nach dem Schema: Er: "..." Sie: "..." Er:"..." Sie:"..." aufgebaut waren, fand ich auch nicht so prickelnd, selbst wenn sie zum Tagebuchstil passen. Mit der Zeit konnte mich der Schreibstil allerdings mehr überzeugen, was vielleicht auch daran lag, dass ich einfach wissen wollte, wie es weiter geht.

Man kann zwar nicht gerade sagen, dass das Buch spannend ist, aber zwischendurch hat es mich doch gefesselt. Klar, die Geschichte ist jetzt nicht unbedingt außergewöhnlich, aber ich wollte einfach wissen, wie Lilias Plan klappt oder ob es in die Hose geht. Vor allem mit Tom habe ich mitgefiebert, da er mir zwischendurch doch etwas Leid getan hat.

Ein Pluspunkt für das Buch ist sicher noch die Tatsache, dass man auch so einiges über Biologie lernen kann. Dadurch dass Lilias Bio-Referat eine große Rolle spielt, da sie ihre Erkenntnisse selbst ausprobieren möchte, und die Autorin anscheinend sehr viel über Biologie weiß, lernt man noch so einiges neues. Es ist auf jeden Fall sehr interessant zu lesen.

Das Ende, puh, das war ein ziemlicher Cliffhanger. Eigentlich dachte ich, dass es so was bei Liebesgeschichten nicht gibt, aber Mara Andeck konnte mich überraschen. Und jetzt bin ich quasi dazu gezwungen, auf das Buch, dass im Herbst 2013 erscheinen wird, gespannt zu warten.

Fazit:
Mara Andecks Debüt "Wen küss ich und wenn ja, wie viele" ist an einigen Stellen sicher noch ausbaufähig. Nichts desto trotz hat es mir besonders durch den Humor sehr gut gefallen und lässt mich jetzt gespannt auf den zweiten Teil sein. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die nichts gegen ein bisschen Klischee haben und Bücher in Tagebuchform gerne lesen!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Von dem etwas albernen Titel und dem Kussmunddekor auf dem Einband sollte man sich nicht abschrecken lassen: "Wen küss ich…" ist wirklich süß und ziemlich witzig. Der Zielgruppe der 13-16-Jährigen gehöre ich zwar schon seit vielen Jahren nicht mehr an; trotzdem habe ich mich köstlich über das Buch amüsiert.

Die Geschichte wird in Form von Tagebucheinträgen der 16-jährigen Lilia erzählt. Die wäre gern aufregend und geheimnisvoll, ist zu ihrem Leidwesen aber brav und vernünftig. Das soll sich nun ändern! Mit dem Ziel, ihrem Schwarm Jakob endlich näherzukommen, erforscht sie streng wissenschaftlich das Balzverhalten der Tiere, um ihre Erkenntnisse anschließend am lebenden Objekt - ihren männlichen Mitschülern - auszutesten. Da sich das Paarungsverhalten von obskuren Lebewesen wie Gladiatorfröschen aber nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragen lässt, sind Irrungen und Wirrungen vorprogrammiert...

Lilia ist oft unbeholfen, manchmal sehr naiv und bisweilen auch ziemlich kindisch. Trotzdem mochte ich sie gern und hatte viel Spaß an ihren teils haarsträubenden Theorien und "Versuchsanordnungen". Die Autorin (Jahrgang 1967) trifft bei ihrer Erzählerin den Tonfall eines Teenagers ziemlich gut. Für mich zumindest klingt Lilia jugendlich und frisch; dabei tauchen allzu peinliche Sprüche ("He Alter, was geht ab?") zum Glück nur vereinzelt auf und werden durch viele lustige Szenen und gelungene Dialoge wieder wett gemacht. Ob einem der Schreibstil und der Humor liegt, kann man ganz gut anhand der vom Verlag eingestellten Leseprobe feststellen.

Mit der Realität haben Lilias Erlebnisse natürlich wenig zu tun, aber das macht nichts. Mich hat Lilias Tagebuch gut unterhalten, und ich musste bei der Lektüre oft schmunzeln und gelegentlich laut kichern ("Ich wünschte, du wärst Bier!" – herrlich!). Ein gelungenes, witziges Buch für (weibliche) Teenager und eine locker-leichte Spaßlektüre für Erwachsene mit etwas Sinn für jugendliche Albernheiten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
... wären die ersten drei Worte mit denen ich das Buch beschreiben würde, wenn mich jemand dazu befragen würde.
Ein gelungenes Jugenbuch, voller kleiner und großer Mißgeschicke und jeder Menge Humor. Es ist ein leichtes Buch ohne besonderen Tiefgang oder "Anspruch" (nicht negativ gemeint), die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe.
Ich mag die sehr empathische Protagonistin und auch das Rosinchen und kleine Primel, die wir alle eine Weile begleiten dürfen und mit ihnen heitere und peinliche Momente erleben dürfen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir ein bissel der rote Faden an der Geschichte fehlt, bzw. das Ziel oder der Sinn der Handlung. Aber das ist sicher meine Erwachsenen Meinung und Jugendliche finden das vll so gar nicht.
Das Buch ist kurzweilig geschrieben und für Mädchen ab 12 Jahren bereits bestens geeignet. Endlich ein Buch das ich meiner Tochter (11,5 Jahre) mit absolut reinem Gewissen überlassen kann, da weder Gewalt, noch Drogen, noch sexuelle Handlungen darin vorkommen. Das finde ich echt mal Klasse. Selbst lesescheue Kids können nicht die Aurede eines "dicken Wälzer" bringen, das Buch hat nur 236 Seiten. Die Schrift ist sehr groß geschrieben, voller Absätze und es ist Tagebuchartig geschrieben, teilweise nur mit ein oder zwei Wörtern.

Fazit: 4 Sterne für ein leichtes, lockeres Buch und netter zwischenduch-Happen! Prima Geschenk für Mädchen ab 12Jahren.
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am 12. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wen küss ich und wenn ja wie viele? ist ein Jugendroman der mich mal wieder rundherum begeistern konnte.
Es geht darin um die Erfahrungen von Lilia, die sich so ihre Gedanken um das Balzgehabe aus dem Tierreich macht und versucht diese auf ihr eigenes Liebesleben anzuwenden. Das ganze ist dann auch noch im Tagebuchstil geschrieben und könnte humorvoller nicht sein.

Lilia ist einfach eine goldige Hauptfigur. Ich konnte richtig mit ihr Lachen und mich mit ihr schämen, wenn sie mal wieder in eines der vielen Fettnäpfchen getreten ist. Ihre ganze Familie wurde herrlich humorvoll skizziert und ihre kleine Schwester Rosine konnte mich zuweilen auch richtig rühren. Jede einzelne Figur hatte ihre ganz speziellen Eigenarten.

Unterbrochen werden die Tagebucheinträge von Emails die ihr bester Freund Tom an dessen besten Kumpel Felix schreibt und man als Leser somit von Dingen erfährt, die der Hauptfigur unbekannt sind. Das bringt nochmal zusätzlich Würze in die ganze Handlung. Denn Tom hat sich in Lilia verliebt, traut sich aber nicht es ihr zu gestehen. Denn diese wiederum hat nur noch Augen für den Macho der Schule: Jakob.

Sicherlich waren einige Geschehnisse allzu vorhersehbar, aber dennoch war es mir eine Freude dieses Buch zu lesen. Ich habe selten so viel und laut auflachen müssen, wie ich es hier getan habe. Das Ende des Romans konnte mich dann doch noch ein klein wenig überraschen und ich bin richtig froh, dass die Autorin bereits an einer Fortsetzung arbeitet.
Noch nie war ein wissenschaftliches Thema aus der Biologie (Balzgehabe aus dem Tierreich) so herrlich und humoristisch umgesetzt wie in diesem Buch.

Meine Empfehlung lautet daher: lasst euch von dem Biologieunterricht der etwas anderen Art den Kopf verdrehen und genießt die kleinen und vor allem größeren Katastrophen einer so zauberhaften Hauptprotagonistin! Volle, begeisterte 5 Sterne.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:

»Wissenschaftliche Erkenntnis des Tages: Von den Gladiatorfröschen kann man viel lernen. Auf der Suche nach dem Frosch fürs Leben hüpft die Fröschin von Männchen zu Männchen und haut jedem so richtig eine rein. Wer umfällt, ist raus aus dem Spiel. Am Schluss nimmt sie den, der übrig bleibt, denn der kann am besten wegstecken. Hmmm, gefällt mir irgendwie. Verstößt aber vermutlich gegen die Schulordnung ...«
Lilia hat es satt! Die Jungs in ihrer Klasse nehmen sie überhaupt nicht wahr. Das muss sich ändern, beschließt sie an ihrem 16. Geburtstag. »Das Balzverhalten im Tierreich« - so lautet das Thema ihres Bio-Referats. Und weil der Mensch auch nur ein haarloses Tier ist, wendet Lilia ihr neues Wissen einfach auf dei Gattung Homo sapiens an. Was folgt, ist ein wahres Liebeschaos ...

gespickt mit Biologischen Erkenntnissen aus dem Tierreich,
nimmt das Lilias Experiment seinen Lauf und läuft nach und nach aus dem Ruder.
Nett, witzig und Unterhaltsam küsst sich Lilia durch einige für den Leser amüsante Überraschungen. Im großen und ganzen fand ich "Wen küss ich und wenn ja wie viele" sehr lesenswert.
Erinnerungen an die eigene erste Liebe wurden wieder wachgerüttelt und haben mich schmunzeln lassen.
Lilias Familie und Freunde fand ich authentisch und die Geschichte könnte so oder so ähnlich tatsächlich irgendwo passieren.
Einzig der offene Schluß des Buches hat mein Lesevergnügen etwas geschmälert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:
Lilia ist sauer. An ihrem 16. Geburtstag sitzt sie abends alleine in ihrem Zimmer und alle ihre Freunde sind ohne sie im Kino. Das muss alles aufhören, sagt sie sich und krempelt ihr Leben passend zu ihrem Bioreferat "Balzverhalten im Tierreich" um. "Von den Gladiatorfröschen kann man viel lernen. Auf der Suche nach dem Frosch fürs Leben hüpft die Fröschin von Männchen zu Männchen und haut jedem so richtig eine rein." dies setzt Lilia auf ihre eigene Art und Weise um und bringt so die Schule und ihr Liebesleben gehörig auf Trab...

Meine Meinung:
Das Buch ist ein klasse Jugendbuch, sowie für junggebliebene, die leichte und witzige Unterhaltung suchen. Ich hatte das Buch in ein paar Stunden weg gelesen und hatte einen Lachanfall nach dem anderen. Lilia ist eine durch und durch sympathische Protagonistin und ich habe sie - trotz ihrer dramatischen Anfälle - lieb gewonnen. Ich musste des öfteren schmunzeln und mich fragen, ob ich in der Pubertät auch solche Kleinigkeiten als großes Drama angesehen habe. Denn Lilia erscheint vieles ganz furchtbar schrecklich, allen Dingen voran, dass ihr Geburtstag quasi übergangen wurde, wenn das auch in der Vergangenheit immer so gehandhabt wurde. Dieses Mal stört es sie und daher reflektiert sie ihr Leben und fasst den Entschluss den Missständen in ihrem Leben Abhilfe zu schaffen.
Die Art und Weise, wie sie das tut war sehr amüsant zu verfolgen und hat mich oft die Stirn runzeln lassen, wenn es für Lilia auch völlig logisch erscheint - man liest ja immerhin ihre Gedanken mit. Auch der Schriftwechsel Toms passt sich gut ins Geschehen ein und bringt Klarheit in manche Begebenheiten.

Mein Fazit:
Ich habe lange nicht mehr so gelacht bei einem Buch und mich köstlich amüsiert über die Probleme der jugendlichen Lilia. Wer gerne eine jugendlich frische Lektüre mag, bei der man herzlich lachen kann, ist hier goldrichtig. 4 Sterne.
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