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116 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein riesen Sprung oder billiger Nachfolger?
Das erste Pokemon habe ich mit jungen 10 Jahren direkt zu Release bekommen: Die blaue Edition. Seitdem habe ich Jede Generation mitgenommen. Pokemon gehörte zu einer Serie, deren Kernkonzept von Anfang an einfach und genial war. Zu Beginn ein paar der anfangs 150 kleinen Monster fangen, diese trainieren und damit der Beste der Besten werden. Doch damit nicht genug...
Vor 14 Monaten von Chaz0r veröffentlicht

versus
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weit hinter Erwartungen zurück
Als Fan der Serie, der fast alle Spiele seit der Blauen/Roten Edition gespielt hat bin ich sehr enttäuscht. Das Spiel versprach dabei viele Neuerungen, wie Beispielsweise 3D Grafik und Effekte.

Positiv zu erwähnen:
- Online Modus, bei dem man auf verschiedenste Arten tauschen und kämpfen kann
- Pokemon ist und bleibt ein super...
Vor 10 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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116 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein riesen Sprung oder billiger Nachfolger?, 12. Oktober 2013
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Das erste Pokemon habe ich mit jungen 10 Jahren direkt zu Release bekommen: Die blaue Edition. Seitdem habe ich Jede Generation mitgenommen. Pokemon gehörte zu einer Serie, deren Kernkonzept von Anfang an einfach und genial war. Zu Beginn ein paar der anfangs 150 kleinen Monster fangen, diese trainieren und damit der Beste der Besten werden. Doch damit nicht genug. Die Spirale hat schnell gegriffen und man wollte sie alle haben. Ein Prinzip, was nicht nur bei den Kleinen funktionierte. Mit fortschreitender Entwicklung haben sich die Spiele sinnvoll aber in der Regel nur im Detail verändert. Etwa 100 neue Pokemon dazu, eine neue Welt und hier und da ein paar Änderungen im Detail. Grundsätzlich für das immer noch hervorragend funktionierende Spielprinzip kein Problem. Dennoch habe ich nach etwa 14 Jahren seit meiner ersten Edition endlich mal etwas mehr erwartet. Kann die neue Generation es schaffen das tolle Spielprinzip zu modernisieren? Kurz und knapp: Aber sowas von!
Zur Geschichte brauch ich vermutlich nicht viel sagen. Im Kern haben wir das, was wir immer hatten: Pokedex füllen, der Beste werden und ein paar storytechnische Gründe für die neuen, legendären Pokemon.

Beim grundsätzlichen Gameplay hat sich somit auch nichts verändert. Sammeln, kämpfen. Das Kernkonzept ist natürlich identisch geblieben und es funktioniert auch heute noch einfach hervorragend. Dennoch haben Nintendo und Gamefreak es mit Pokemon X und Y geschafft die Serie einen großen Schritt voranzubringen.

Der grundsätzliche Spielablauf wurde nochmal deutlich flüssiger gestaltet. Das ganze Drumherum von wegen „Hier hast du dein Pokemon, such dir eins aus“ bis hin zum ersten Arenaleiter wurde deutlich beschleunigt. Neue Elemente die Inline-Skates ermöglichen bereits sehr früh eine schnelle Fortbewegung. Auch gibt es dieses Mal keine 100 neuen Pokemon, sondern knapp unter 70. Schön ist, dass neben den neuen Pokemon es Pokemon aus allen Generationen zuvor ins Spiel geschafft haben. Für mich als Spieler erster Stunde sehr schön, dass es auch wahnsinnig viele Monster aus der ersten Generation gibt. Der Nostalgiebonus geht aber nicht nur so weit, dass diese Pokemon existieren, nein es geht noch viel weiter. Schon sehr früh im Spiel darf ich nochmal eines von drei Pokemon wählen. Bisasam, Glumanda und Schiggy. Und bei einem Relaxo, welches mit einer Pokeflöte aufgeweckt werden muss, sollten Spieler der ersten Generation auch die Ohren klingeln. Und hey! Mewtu ist auch zurück! Wer mit den neueren Pokemon nicht ganz so viel anfangen könnte, der wird mit Pokemon X oder Y die größte Offenbarung der Serie seit Pokemon Blau/Rot bekommen. Toll!

Der wohl größte Sprung überhaupt ist jedoch die Technik. Pokemon X und Y sind die ersten Teile der reinrassigen Serie (Spin-Offs o.ä. ausgenommen), welche eine vollständige 3D-Grafik aufweisen. Sämtliche Charaktere und vor allem auch Pokemon haben richtig toll entworfene 3D-Modelle. Der ganze Look entspricht dabei genau dem, was wir aus den Animes kennen. Besonders toll ist das in den Kämpfen. Keine einfachen 2D-Bilder mehr vor ein paar billige Effekte draufgeploppt werden. Wir haben hier Charaktermodelle, welche sich natürlich bewegen. Ein Pikachu, welches mit den Ohren zuckt und rumspringt. Ein Enton, der zusammenzuckt und die Augen zusammenkneift, wenn er getroffen wird. Wer die alten Pokemon Stadium Teile kennt, kann sich grob vorstellen, was einen hier erwartet. Allerdings mit dem Cel-Shading look und den technisch aktuellen Modellen sieht das einfach noch deutlich besser aus. Schön ist auch, dass sie die Kampfhintergründe tatsächlich an den entsprechenden Schauplatz anpassen.
Neu im Spiel sind Mega Evolutionen. Das sind Entwicklungen, die bestimmte Pokemon unter bestimmten Voraussetzung temporär für einen Kampf aktivieren können. Digimon lässt grüßen. Aber auch am Balancing haben die Entwickler gearbeitet. Drachenpokemon sind seit der ersten Generation im direkten Vergleich oft etwas übermächtig gewesen. Nie drastisch, aber ein Bisschen. Um das Balancing da zu perfektionieren, wurde ein neuer Typ „Fee“ eingeführt, der besonders effektiv gegenüber Drachen ist.
Da unser Charakter nun auch ein 3D-Modell besitzt, können wir diesen erstmals richtig individualisieren. Serientypisch scheint der Professor dieser Generation es auch nicht so mit dem Erkennen von Mann und Frau zu haben. Aber dabei bleibt es nicht. Wir sagen ihm nicht nur, ob wir einen Mann oder eine Frau spielen, wir wählen auch eines von drei vorgegebenen, unterschiedlich aussehenden Charakteren. Im Spiel selbst können wir dann noch Kleidung wechseln, zum Friseur gehen unser Gesicht weiter individualisieren und und und. Toll!

Der 3D-Modus des 3DS wird in Pokemon X und Y nicht die ganze Zeit eingesetzt. Als ich das hörte war ich ein wenig enttäuscht. Nun versteh ich aber wieso. Durch die neue 3D-Grafik, werden oft die Ansichten und Kameraperspektiven gewechselt, was auf Dauer sehr anstrengend für die Augen sein kann. Die Entwickler setzen den 3D-Effekt da ein, wo er am meisten her macht und zwar bei den Kämpfen und diversen Videosequenzen. Das führt zum einen zu einer Entspannung für die Augen und sorgt zum anderen dafür, dass die Szenen, wo der Effekt zum Einsatz kommt, deutlich toller wirken. Man sieht sich quasi nicht so schnell an dem Effekt satt und er kommt mehr zur Geltung, wo es auch wirklich Sinn macht.

Wofür man Nintendo hier auch mal richtig dick loben muss ist der Onlinemodus. Ein Onlinemodus ohne Freundes-Codes (und auch das Hinzufügen von Leuten auf die Freundesliste ohne Codes) ist bei Nintendo ja leider immer noch keine Selbstverständlichkeit. Hier haben sie es endlich mal umgesetzt. Der Kern ähnelt dem Onlinemodus, der mit Schwarz und Weiß eingeführt wurde. Dieses Mal ist er aber deutlich einfacher zu bedienen und leichter zugänglich. Aber das Ganze beschränkt sich hier nicht nur aufs Tauschen und Kämpfen. Wir können uns dauerhaft mit dem Internet verbinden und diverse Meldungen, die Chat-Nachrichten ähneln, benutzen. Wenn wir dann auf Nutzer treffen, die in der Umgebung sind (die wir aber nicht im Spiel sehen), dann ploppen diese auf dem Touchscreen mit der entsprechenden Nachricht auf. Aber auch damit noch nicht genug. Nintendo hat spezielle Fertigkeiten eingeführt, welche einen Cooldown haben und sich mit häufiger Nutzung verstärken. Z.B. bessere Verteidigung, leicht erhöhte Fang-Chance und derartiges. Diese Fertigkeiten können wir aber nicht nur auf uns selbst anwenden. Wir können diese auch auf Leute anwenden, die in unserer Umgebung sind. So wird sogar ein indirektes Zusammenspiel im einfachen Spielverlauf ermöglicht. Gute Idee! Und hier hört das Ganze noch nicht auf! Man kann für seinen Charakter ein kleines Vorstellungsvideo von 10 Sekunden erstellen und dieses online stellen. Das kann schnell geschehen, indem man einfach eine von 3 Vorgaben für das Video auswählt, wie z.B. nett oder witzig, oder ich bearbeite das Video selbst. Es ist möglich bei jeder Sekunde Pose, Kamera, Effekte, Hintergrund und und und festzulegen. Ich habe vorhin eine satte Stunde daran gesessen mein Video so zu erstellen, wie ichs haben will. Und mit dem Tool lassen sich durchaus nette, kleine Filmchen erstellen.

Weiterhin sollte die Bindung zu seinem Pokemon gestärkt werden. Dies geschieht durch PokemonAmi und das Super Training. Bei PokemonAmi sieht man eine Großaufnahme seines gewählten Pokemons. Man kann es streicheln, es reagiert auf die Stimme und man kann es füttern. Weiterhin kann man eines von drei Minispielen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden spielen. Eine gute Bindung zum Pokemon erhöht dabei leicht Dinge wie Ausweichchance oder Trefferchance. Nie so viel um das ganze Balancing zu gefährden, aber dennoch genug um alles aus seinen Monstern herauskitzeln zu können.
Das Super Training ist ein Minispiel, wo man Bälle gegen einen Ballon schießt und dabei die passiven Attribute wie Angriffskraft, Verteidigung oder Initiative stärkt.
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Neuerungen und Erweiterungen im Detail. Diese alle aufzuzählen würde zu lange dauern. Als Fazit lässt sich aber sagen, dass X und Y die bisher umfangreichsten Gegenrationen der Serie sind. Da die Pokemon dieser Editionen neben den Neuen zahlreich aus allen anderen Generationen vertreten sind, bietet diese Generation auch einen riesen Nostalgiebonus für Veteranen der Serie. Die 3D-Grafik ist nicht nur toll, sie ist einfach wunderbar, allen voran die einfach nur großartigen Modelle der Pokemon. Wenn ich unbedingt etwas kritisieren müsste, dann wäre es, dass in manchen Kämpfen die Framerate sichtbar sinkt. Es wird nie unspielbar oder groß störend, aber es ist sichtbar. Ansonsten macht die neue Generation einfach alles richtig.

Ganz, ganz dicke Kaufempfehlung!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine super Fortsetzung - mit kleinen Abstrichen, 12. Oktober 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Zuallererst ein ganz dickes Lob an Amazon, da ich das Spiel gestern und damit einen Tag vorm Release in meinem Briefkasten liegen hatte. Aber das kennt man ja nicht anders. ;)

Diese Rezension basiert auf etwa 4,5 Stunden Spiel"erfahrung", also konnte ich schon einen leichten Einblick erhalten. Trotzdem konnte ich aber auch noch nicht alles erkunden - habt also etwas Nachsehen, bitte. (: Immerhin bestimmt der Erstendruck häufig schon über den Gesamteindruck eines Spiels, zumindest ist das bei mir so.

Das Prinzip von Pokémon muss man hier niemandem erklären, oder?
Also, was ist neu an Pokémon X und Y? Die Neuerung, die als allererstes auffällt, ist die Sprachauswahl. Noch vor Spielbeginn kann man sich aus mehreren Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, etc. eine aussuchen, die dann permanent (!) für diesen Spielstand genutzt wird. Ein sehr schönes Feature, wie ich finde, da ich persönlich lieber auf Englisch spiele und ich so endlich das erste Mal auf einer deutschen Version die Möglichkeit dazu habe. Ansonsten startet das Spiel wie gewohnt: Man wird von einem Professor, dessen Name von einer Baumart übernommen wurde, begrüßt und in der Welt der Pokémon willkommen geheißen. Es folgt die Wahl des Geschlechts und des Namens - wobei man dieses Mal mehr Auswahl beim Aussehen hat, man kann pro Geschlecht aus drei voreingestellten Designs aussuchen, die sich im Laufe des Spiels noch in Boutiquen anpassen lassen. Das Spiel hat auch ein sehr französisches Flair, die neue Region Kalos (was "hübsch" auf griechisch heißt, soweit ich weiß) sieht nicht nur in seiner Form unserem Nachbarland Frankreich sehr ähnlich. Aber gehen wir mal etwas mehr ins Detail:

DIE NEUE REGION
Kalos ist in einem sehr französischem Stil gehalten. Überall entdeckt man Straßencafés, wo Leckereien wie "Chocolat Chaud" angeboten werden. Außerdem gibt es auch mehrere Châteaus (also Schlösser) und sogar eine Abkupferung des Eiffelturms in einer Stadt. Wer sich Screenshots oder Videos anguckt, wird auch sofort wissen, was ich mit dem "französischen Flair" meinte. Es wirkt alles sehr schick und mir gefällt die neue Region sehr gut. Zumindest das, was ich bisher sehen konnte (ich bin gerade im Küstengebiet angekommen).

DIE RIVALEN
Nun gut, die kann ich irgendwie nicht zuordnen. Man begegnet ständig einer gesamten Gruppe an Leuten, aber zwei davon sind anscheinend die direkten Rivalen, die jeweils die übriggebliebenen Starterpokémon bekommen haben. Mir persönlich sind die neuen Rivalen etwas zu quirlig dargestellt, das hätte man etwas besser machen können.

DIE NEUEN STARTER
Wie üblich gibt es auch hier wieder drei Starter der gewohnten Typen: Fynx (Feuer), Igamaro (Pflanze) und Froxy (Wasser). Die Designs fallen positiv auf und in dieser Edition ist mir die Wahl auch sehr schwer gefallen. Letztendlich entschied ich mich aber für Fynx. Bisher war die Wahl des Starters immer eine reine Geschmackssache, aber dieses Mal scheint es vor allem beim Feuertypen einen Nachteil zu geben. Man bekommt die Feuertypen förmlich hinterhergeworfen, was Fynx als Starter fast schon nutzlos macht. Wie ich das meine? Sogar das gewohnte Erste-Route-Vögelchen Daitiri entwickelt sich zu einem Feuertypen und in der zweiten/dritten Stadt bekommt man einen Starter aus der ersten Generation, wo Glumanda sowieso immer meine erste Wahl wäre. Aber das liegt wohl an meinem persönlichen Spielstil, andere stört das wahrscheinlich nicht.

DIE POKÉMON
Die ganz große Neuerung: Es gibt den neuen Typen Fee. Seit Pokémon Gold/Silber haben wir hier also den ersten neuen Typen, der anscheinend für etwas Ausgleich sorgen soll. Inwiefern es jetzt sinnvoll ist, dass eine kleine Fee effektiv gegen Drachen ist, sei mal dahingestellt. Der neue Typ an sich ist auf jeden Fall sinnvoll und bringt frischen Wind in die Franchise.
Bei den Pokémon fällt positiv auf, dass Pokémon aus jeder Generation bereits früh im Spiel vertreten sind. Von Kanto bis Einall, von Taubsi bis Milza - besser als in Schwarz/Weiß, wo man bis nach den Top 4 nur neue Vertreter sah, ist es auf jeden Fall!
Ich habe nur irgendwie das Gefühl, dass man schnell über dem Level der Trainer ist, man ist also sehr schnell "überlevelt". Etwas Ausgleich wäre da besser gewesen, denn so sind die Kämpfe echt keine Herausforderung. Aber vielleicht bessert sich das im Spielverlauf noch.

DIE GRAFIK
Im ersten Moment ist sie doch etwas gewöhnungsbedürftig und büßt - zumindest bei mir - viel der Nostalgie ein, die Pokémon bisher für mich war. Das macht die Grafik aber nicht schlecht, ganz im Gegenteil! Sie ist wirklich sehr hübsch anzusehen und nach so vielen Jahren wurde es auch Zeit für etwas Neues. Vor allem in den Kämpfen kommt das Ganze richtig schön zur Geltung und die neuen Animationen gefallen mir auch sehr gut. Sie sind gewohnt simpel, sehen aber doch sehr schön aus. An sich erinnern mich die Animationen (vor allem, wenn ein Pokémon besiegt wird) sehr an Pokémon Stadium, nur nicht ganz so kantig.
Auf der Overworld fällt auf, dass die sonst so eintönigen NPCs (non-playable characters) im Design sehr unterschiedlich ausfallen und dass man sich dort mehr Mühe gegeben hat. Sehr schön!

DER 3D-EFFEKT
Dieser ist im Spielverlauf nur bedingt einsetzbar. Auf der Overworld geht es gar nicht, ansonsten nur in den Kämpfen oder bei "Cutscenes" (ich nenne die jetzt mal so - eigentlich sind es nur kleinere Events) und in Höhlen. Das ist jetzt kein Manko, wie ich finde, da ich den sowieso nicht oft benutze. Allerdings ruckelt das Spiel etwas, wenn man den 3D-Effekt im Kampf benutzt. Es ist also mit Vorsicht zu genießen.

DER SOUND
In dem Soundtrack lassen sich die bekannten Melodien wiedererkennen - was wäre Pokémon auch ohne seinen Themesong? Pokémon der älteren Generationen haben inzwischen ein Makeover bei ihren Rufen bekommen. Zuerst auch wieder etwas gewöhnungsbedürftig, auf den zweiten Blick aber eine notwendige und gute Neuerung. Witzig ist auch, dass Pikachu, als Aushängeschild der Pokémon-Franchise, sein ganz individuelles "Pika!" bekommen hat.

DIE STEUERUNG
Auch hier gilt wieder für den gewohnten Pokémonspieler: Umgewöhnen! Man kann inzwischen auch diagonal gehen, aber da hat man den Dreh ganz schnell raus. Außerdem, hier gibt es einen neuen Aspekt, der mir persönlich ganz und gar nicht gefällt. Das trägt auch mit dazu bei, dass ich keine fünf Sterne rausrücke, immerhin ist eine reibungslose Steuerung das A&O bei Videospielen. Wovon ich rede? Ganz einfach: Relativ früh im Spiel bekommt man von einem NPC Rollschuhe aufgezwungen. Es klingt nach einem guten Feature, aber das ist es - zumidenst für mich - ganz und gar nicht. Man ist schnell und wendig, sogar noch mehr als mit dem diagonalen Gehen, aber die Steuerung fällt mir dadurch gleich viel schwerer. Ständig fahre ich irgendwo gegen oder an etwas vorbei. Stellt euch vor, ihr bekommt in einem der früheren Pokémon-Spiele das Fahrrad im höchsten Gang an euren Allerwertesten geklebt. Ich höre schon die ersten von euch "Dann Spiel doch mit dem Steuerkreuz, meine Fresse!" rufen. Es stimmt, mit dem Steuerkreuz geht man wieder normal, aber die Position des Steuerkreuzes ist am 3DS so ungünstig, dass ich so auf Dauer nicht spielen möchte. Genausowenig möchte ich mich die ganze Zeit mit den Rollschuhen fortbewegen, die man ja als Basisitems nicht ablegen kann. Als optionales Feature wäre es super gewesen, aber so nicht. Dafür gibt es von mir einen ganz dicken Minuspunkt! (Siehe Update!)

SONSTIGE FEATURES
Erfahrene Spieler und vor allem die Competitive-Szene werden sich über eine Neuerung besonders freuen: Man kann jetzt einen Überblick über die EV-Punkte bekommen! Eine Erklärung würde hier jetzt den Rahmen sprengen und für den normalen Spielverlauf ist das auch nicht sonderlich wichtig, aber wer jetzt an diesem Punkt versteht, wovon ich rede, kann sich über dieses neue Feature freuen. Bisher wurden die EV's nämlich nirgendwo angezeigt. Jetzt kann man sie im sogenannten "Supertraining" in einer Grafik, die der aus Diamant/Perl/Platin (Wettbewerbe) ähnelt. Und eine Leiste zeigt, wie viele EV's insgesamt vergeben wurden, was inzwischen auch mit dem Supertraining in einigen Minispielen möglich ist.
Ansonsten gäbe es da noch das sogenannte "Pokémon Ami", was ein bisschen an Nintendogs erinnert. Man kann seine Teammitglieder dort streicheln, füttern und drei Minispiele mit ihnen spielen. Das hat auch einen (etwas) taktischen Nutzen, da so die Zuneigung des Pokémons erhöht wird. Aber das klappt auch ohne ganz gut, also ist das eher eine kleine Spielerei für zwischendurch. (edit: Nach einigen Spielstunden mehr möchte ich hier noch etwas hinzufügen. Durch hohe Zuneigung bei Pokémon Ami bekommt man einige Vorteile, zum Beispiel bekommt das betroffene Pokémon mehr Erfahrungspunkte oder heilt sich gelegentlich von Statusveränderungen wie Paralyse etc. Außerdem ist es für Entwicklungen auch notwendig, zumindest bei einigen - also lohnt sich diese "kleine Spielerei" doch!)

Ich habe bestimmt irgendetwas vergessen oder nicht erwähnt, aber das war soweit alles, was meines Erachtens wichtig wäre und mir sofort aufgefallen ist. Fünf Sterne bekommt das Spiel von mir nicht, da es in Kämpfen öfters mal ruckelt und VOR ALLEM wegen der Steuerung. (Bitte vergesst an diesem Punkt nicht, dass Rezensionen gerne mal subjektiv sein dürfen!) Zum Abschluss hab ich hier noch eine kurze Zusammenfassung:

+ schöne neue 3D-Grafik
+ hübsch inszenierte Umgebung
+ abwechslungsreiche Gestaltung der NPCs
+ neue Rufe von älteren Pokémon
+ Designs der neuen Pokémon
+ neue Pokémon werden einem nicht wie in Schwarz/Weiß aufgezwungen
+ EV Punkte sind sichtbar
+ individuell anpassbare Spielcharaktere
+ interessante neue Typkombinationen

-- die Steuerung mit den Rollschuhen
- es ruckelt manchmal in den Kämpfen
- man ist schnell überlevelt

Soweit dazu. An sich gibt es von mir - trotz der kleinen Abstriche - eine Kaufempfehlung. Ich würde aber nicht so weit gehen und es als "bestes Spiel der Reihe" bezeichnen, zumindest nach dem Ersteindruck.

-- UPDATE (31.10.2013) --
Inzwischen habe ich die Hauptstory des Spiels durchgespielt und möchte Pokémon Y jetzt doch die fünf Sterne geben, die es meiner Meinung nach verdient. Den negativsten Punkt aus meiner Rezension, nämlich die Rollschuhe, gehen mit etwas Eingewöhnung doch leichter von der Hand und können mit dem Itemradar in der Hand sogar komplett umgangen werden.
Wozu aber der Sinneswandel? Ich bin begeistert von der Hauptstory und im Laufe des Spiels wurde mir klar, dass es die vier Sterne einfach nicht verdient hat. Viele finden die Story um das rivalisierende Team Flare lächerlich und zu oberflächlich, aber ich finde es im Zusammenhang mit anderen Ereginissen in der Story recht spannend und sogar mitreißend. Zum Ende hin werden auch die Kämpfe immer besser inszeniert, nur die Ruckler mit dem 3D-Effekt bleiben natürlich noch. Der einzige negative Punkt, der bleibt, ist die Tatsache, dass man viel zu schnell überlevelt. Das kann allerdings dadurch umgangen werden, dass man den EP-Teiler einfach ausschaltet - und wenn man das nicht möchte, bleiben einem wenigstens die langen Trainingssessions vor der Liga erspart. Alles in allem ist Pokémon Y ein sehr schönes Spiel, das ich jedem Pokémonspieler der ersten Stunde (wie ich es ja auch bin) ans Herz legen möchte! Glaubt mir, sobald ihr eure "Neue Generation"-Phobie überwunden habt, werdet auch ihr euren Spaß dran haben. (:
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Mischung Y, 12. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
"Ich bin ein Fan der ersten Stunde!" ist in Bezug auf Pokémon wohl eine jener Aussagen, die in den letzten Jahren mit am Häufigsten getätigt wurden. Manche Fans möchten dadurch ihren Vorsprung vor den Neulingen zum Ausdruck bringen, manche wollen so die neuen Generationen diskreditieren. Obwohl diese Aussage mittlerweile zu einer Art Plattitüde verkommen ist, muss ich an dieser Stelle auch einmal von ihr Gebrauch machen: Auch ich gehöre zu den Fans der ersten Stunde. Die deutsche Erstausstrahlung der TV-Serie blieb mir nicht verborgen, mit zehn Jahren habe ich mir den ersten Pokémon-Film im Kino angesehen und die erste Generation habe ich auf meinem Gameboy Pocket dermaßen oft durchgespielt, dass ich keine genaue Zahl nennen könnte. Es war schon etwas Besonderes, die berühmten Taschenmonster untereinander zu tauschen und mit Freunden über den Fundort von Mew zu spekulieren. Das war die Zeit, in der es nur 151 verschiedene Pokémon gegeben hat und es manche Elemente, die in den Spielen heutzutage als selbstverständlich gelten, noch gar nicht gegeben hat. Fähigkeiten wie "Fährte", "Schwebe", "Bedroher" oder "Kloakensoße" existierten genauso wenig wie die Typen "Stahl", "Unlicht" und "Fee".
Wie gesagt, ich war ein Fan der ersten Stunde. Und auch ich habe bis vor einem Jahr noch zu jenen gehört, die dieses Merkmal als eine Art Aushängeschild benutzt haben. Ich war dermaßen in die erste Generation vernarrt, dass ich nicht einmal der Johto-Region eine Chance gegeben habe - von Hoenn, Sinnoh, Einall und Kalos mal ganz zu schweigen. Doch dann habe ich mich auch mal mit den neuen Generationen beschäftigt. Und bis auf Einall gefallen sie mir allesamt sehr gut. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich zwar ein Fan der ersten Stunde bin, aber auch die neuen Stunden nicht mehr missen möchte. Und mal ganz unter uns alten Hasen: Wenn die neuen Starter Igamaro, Fynx und Froxy damals die Plätze von Bisasam, Glumanda und Schiggy eingenommen hätten, wären sie heutzutage wohl genau die Pokémon, die manche von uns so vehement verteidigen würden. Aber bevor das Vorwort noch länger wird, gehe ich lieber mal auf ein paar Aspekte des Spiels ein. Ich entschuldige mich hierbei schon einmal für eventuelle Spoiler.

Punkt 1: Die Kalos-Region
Nachdem die ersten vier Regionen allesamt auf japanischen Gebieten basierten und das Vorbild von Einall New York höchstpersönlich gewesen ist, geht es nun zum ersten Mal auf europäischen Boden. Die Kalos-Region wurde an Frankreich angelehnt, was die Entwickler damit begründet haben, dass dort ein hoher Fokus auf Schönheit gelegt wird, was ein wesentlicher Bestandteil der neuesten Generation sei. Eine Stadt namens Illumina City nimmt dabei die Rolle von Paris ein und bietet mit dem Prismaturm sogar einen Pendant zum Eiffelturm. Wie schon in allen anderen Regionen muss der Spieler auch hier die unterschiedlichsten Gebiete erkunden, die verschiedene Tricks und natürlich wieder einige VMs erfordern: Wälder und Flüsse, Städte und Dörfer, Steppen und Kälteregionen, Berge und spezielle Einrichtungen.

Punkt 2: Der Charakter
Seit der Kristall-Edition ist es üblich, dass man dem Professor der jeweiligen Generation am Anfang des Spiels mitteilen muss, ob man männlich oder weiblich ist. Männliche Charaktere schlüpfen in die Rolle von Kalem, während weibliche Charaktere die aus dem Anime bekannte Figur der Serena durch die Kalos-Region steuern dürfen. Dabei kann man sogar sein Aussehen, seine Kleidung und sein restliches Outfit selbst auswählen und bestimmen. Und diese Wahlen sind nicht verbindlich, da man sein Outfit durch entsprechende Dienstleistungen jederzeit ändern kann. Neben den üblichen Einrichtungen, die man aus den Städten kennt, wurden diesmal auch Boutiquen, Friseursalons, Cafés, Restaurants oder Bistros berücksichtigt, die mal zum reinen Vergnügen, manchmal aber auch für spezielles Training genutzt werden können. Auf der Karte werden alle Einrichtungen ihrem Standort zugeordnet, sodass man sie gezielt suchen und ansteuern kann.

Punkt 3: Die Ziele des Spiels
Hierbei dürfte es sich um den einzigen Punkt handeln, der sich seit der ersten Generation so gut wie nie geändert hat. Ziel des Spiels ist es in erster Linie, die acht verschiedenen Orden zu sammeln, die Pokémon-Liga herauszufordern und den Pokédex der Region zu vervollständigen. Aber auch die mehr als nur finsteren Machenschaften einer gewissen Verbrecherbande namens Team Flare werden noch eine sehr große Rolle spielen.

Punkt 4: Die Pokémon
In den vergangenen Generationen wurde stets der Fehler gemacht, den Fokus zu sehr auf die neuen Pokémon zu legen, denen es oft an Design gemangelt hat. Alleine die Einall-Region konnte 156 neue Pokémon aufweisen, wodurch alte Generationen stark in den Hintergrund gerieten. Dies dürfte auch einer der Hauptgründe für die Unbeliebtheit der fünften Generation gewesen sein. In der Kalos-Region ist das allerdings anders. Sie hat nur 70 neue Pokémon in das Spielgeschehen eingeführt, die mir schon rein optisch wesentlich besser gefallen als alles, was die fünfte Generation zu bieten hat. Schon die Wahl des Starters fällt einem hier schwer. Man hat die Auswahl zwischen Igamaro (Pflanze), Fynx (Feuer) und Froxy (Wasser), wobei zu beachten ist, dass alle drei Pokémon am Ende noch einen zweiten Typen bekommen. Ein besonderes Schmankerl für alle Verfechter der ersten Generation dürfte dabei sein, dass man in Illumina City zusätzlich noch einen Starter der Kanto-Region wählen kann. Man erhält vom ersten Augenblick an die Gelegenheit, sein Team optimal aufzubauen. Vor allem die Tatsache, dass es in diesem Spiel wilde Evolis zu fangen gibt, die man mit Hilfe von Feuer-, Wasser- und Donnersteinen sowie durch spezielle Vorgänge und Methoden entwickeln kann, ist hier ein großes Plus.

Punkt 5: Pika - Pikachu
Es ist vollkommen egal, wie viele Pokémon noch folgen werden - Pikachu wird immer das Pokémon mit dem höchsten Bekanntheitsgrad bleiben. Diesen Umstand haben die Entwickler genutzt, um ein Detail aus der gelben Edition zu übernehmen. Aus diesem Grund hat man dafür gesorgt, dass Pikachu hier nicht einfach mit seinem sonst üblichen Sound auftaucht, sondern tatsächlich seinen Namen sagt - und zwar mit der Originalstimme von Ikue Ōtani!

Punkt 6: Editionsspezifische und nicht verfügbare Pokémon
Wie in allen anderen Generationen zuvor auch, kann man natürlich auch in Pokémon Y nicht alle Pokémon fangen. Dadurch, dass es mittlerweile 719 verschiedene Taschenmonster gibt, ist natürlich auch die Anzahl an editionsspezifischen Pokémon gestiegen.
In Pokémon Y gibt es folgende Pokémon nicht zu fangen: Sterndu, Starmie, Pinsir, Hunduster, Hundemon, Fiffyen, Magnayen, Stollunior, Stollrak, Stolloss, Liliep, Wielie, Anorith, Armaldo, Karadonis, Flauschling, Sabbaione, Scampisto, Wummer und Xerneas.
Folgende Pokémon gibt es weder in Pokémon X noch in Pokémon Y zu fangen: Rattfratz, Rattikarl, Mauzi, Snobilikat, Smogon, Smogmog, Porygon, Mew, Endivie, Lorblatt, Meganie, Feurigel, Igelavar, Tornupto, Karnimani, Tyracroc, Impergator, Traunfugil, Icognito, Porygon2, Damhirplex, Raikou, Entei, Suicune, Lugia, Ho-Oh, Celebi, Geckarbor, Reptain, Gewaldro, Flemmli, Jungglut, Lohgock, Hydropi, Moorabbel, Sumpex, Bummelz, Muntier, Letarking, Puppance, Lepumentas, Barschwa, Milotic, Formeo, Regirock, Regice, Registeel, Latias, Latios, Kyogre, Groudon, Rayquaza, Jirachi, Deoxys, Chelast, Chelcarain, Chelterrar, Panflam, Panpyro, Panferno, Plinfa, Pliprin, Impoleon, Zirpurze, Zirpeise, Kikugi, Kinoso, Haspiror, Schlapor, Traunmagil, Charmian, Schnurgarst, Finneon, Lumineon, Porygon-Z, Selfe, Vesprit, Tobutz, Dialga, Palkia, Heatran, Regigigas, Giratina, Cresselia, Phione, Manaphy, Darkrai, Shaymin, Arceus, Victini, Serpifeu, Efoserp, Serpiroyal, Floink, Ferkokel, Flambirex, Ottaro, Zwottronin, Admurai, Waumboll, Elfun, Flampion, Flampivian, Makabaja, Echnatoll, Quabbel, Apoquallyp, Zapplardin, Zapplalek, Zapplarang, Pygraulon, Megalon, Bisofank, Kobalium, Terrakium, Viridium, Boreos, Voltolos, Reshiram, Zekrom, Demeteros, Kyurem, Keldeo, Meloetta und Genesect.
Bei diesen Pokémon muss man auf alte Editionen zurückgreifen, um sie in Pokémon Y zu transportieren. Allerdings bietet Nintendo hier in bestimmten Abständen Events an, bei denen man sich Pokémon herunterladen und am nächsten Pokémon Center abholen kann.

Punkt 7: Die Kämpfe
Auf der Reise durch die vielen Städte und Routen wird der Spieler natürlich wieder oft von anderen Trainern und wilden Pokémon zum Kampf herausgefordert. Es ist so gut wie unmöglich, das Team nicht optimal zu trainieren. Aber auch hier warten wieder einige Überraschungen und Neuerungen auf den Spieler. So gibt es hier zum Beispiel Massenbegegnungen, bei denen man es mit bis zu fünf Pokémon gleichzeitig aufnehmen muss. Hier empfiehlt es sich, Attacken einzusetzen, die allen Pokémon auf einmal Schaden zufügen.
Neben dieser Neuerung kann man diesmal auch sogenannte Himmelskämpfe absolvieren. Hierbei kann man nur Pokémon einsetzen, die dem Typ "Flug" angehören.
Was mir bei den Kämpfen mit wilden Pokémon vor allem gefallen hat, ist die Neuerung, dass das eingesetzte Pokémon nun auch endlich Erfahrungspunkte erhält, wenn man das wilde Pokémon gefangen hat.

Punkt 8: Der neue Typ "Fee"
Seitdem in der zweiten Generation die Typen "Stahl" und "Unlicht" eingeführt wurden, hat es keinen neuen Typen mehr gegeben. Mit dem neuesten Typ "Fee" stieg die Anzahl der Typen nun auf insgesamt 18 Stück. Er wurde in erster Linie eingeführt, um den Typ "Drache" ein wenig zu entschärfen, der seit der ersten Generation immer eine Art Non plus ultra gewesen ist. Hiervon sind nicht nur neue Pokémon betroffen. Auch Pokémon der anderen Generationen wurden dem neuen Typen zugeordnet, wodurch der Typ "Normal" ein wenig geschrumpft ist. Der Typ "Fee" ist besonders effektiv gegenüber den Typen "Kampf", "Drache" und "Unlicht", Attacken des Typs "Gift", "Stahl" und "Feuer" allerdings unterlegen.

Punkt 9: Mega-Entwicklungen
In der sechsten Generation gibt es das erste Mal die Möglichkeit, sogenannte Mega-Entwicklungen durchzuführen. Mit Bisaflor, Glurak, Turtok, Simsala, Gengar, Kangama, Pinsir, Garados, Aerodactyl, Mewtu, Ampharos, Scherox, Skaraborn, Hundemon, Despotar, Lohgock, Guardevoir, Flunkifer, Solloss, Meditalis, Voltenso, Banette, Absol, Knakrack, Lucario und Rexblisar können insgesamt 26 verschiedene Pokémon eine Mega-Entwicklung durchführen. Hierbei ist zu beachten, dass sowohl Glurak als auch Mewtu in Pokémon X und Pokémon Y verschiedene Mega-Entwicklungsformen aufweisen, die Auswirkungen auf Typ und Gestalt haben. Um eine Mega-Entwicklung durchführen zu können, muss der Spieler im Besitz des Mega-Rings sein. Gleichzeitig muss das Pokémon, das die Mega-Entwicklung durchführen soll, einen speziellen und individuellen Stein tragen, deren Existenz teilweise ebenfalls von der jeweiligen Edition abhängt. Eine Mega-Entwicklung ist nicht von Dauer und nach einem Kampf beendet.

Punkt 10: PokéMonAmi
Dieser Begriff ist ein Kofferwort aus den Begriffen "Pokémon" und "mon ami", was übersetzt "mein Freund" bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Funktion, mit der man seine Pokémon streicheln, mit Pofflés füttern oder zu drei verschiedenen Spielen (Beerenernte, Kopfball und Puzzle-Platten) motivieren kann. Diese Funktion ist nicht nur als reiner Spaß zu betrachten, sondern ein wichtiger Faktor, der die Bindung zwischen dem Spieler und seinen Pokémon verstärken soll. Zutrauliche Pokémon reagieren im Kampf wesentlich besser als misstrauische Pokémon. Hinzu kommt, dass Evoli neben einer erlernten Fee-Attacke auch zwei Herzen Zutrauen braucht, um die Gestalt seiner neuesten Entwickelung Feelinara anzunehmen. Ein schönes Extra, das dem Spieler endlich mal die Gelegenheit gibt, seine Pokémon besser kennenzulernen.

Punkt 11: Der Schwierigkeitsgrad
Und hiermit wäre ich beim einzigen Manko des Spiels angelangt. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich wochenlang durch die Siegesstraße gerannt bin, um meine Pokémon für die Top Vier zu mobilisieren. Ich erinnere mich an Arenakämpfe, bei denen ich am Ende auf dem Zahnfleisch gegangen bin. Ich erinnere mich an Märkte, in denen ich Tausende von Dollar für diverse Tränke, Heiler und Beleber ausgegeben habe. Das ist bei Pokémon X und Y allerdings nicht mehr nötig. Durch den EP-Teiler, den man früh im Spiel erhält und dessen Nutzung im Vergleich zu den früheren Generationen nicht mehr so extrem zeitaufwändig ist, kann man sein Team schon sehr früh im Spiel praktisch unschlagbar machen. Allerdings sind die Kämpfe an manchen Stellen schon fast zu einfach. Ich habe es noch nie erlebt, dass meine Pokémon zehn Level über denen der Arenaleiter stehen. Das war in diesem Spiel eine absolute Premiere. Wenn die gegnerischen Pokémon nicht zufällig über die Fähigkeit "Robustheit" verfügen, sind sie in den meisten Fällen nach nur einer Attacke besiegt. Natürlich sind die Spiele auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten, weswegen man die Frustrationstoleranz nicht allzu hoch ansetzen darf. Aber ein bisschen schwerer hätte man die Kämpfe schon machen können.
Das gilt übrigens auch für die Rätsel, die man während der Reise lösen muss. Wie laut habe ich damals geflucht, als mir lächerliche drei Schritte gefehlt haben, um die VM03 Surfer in der Safari-Zone erhalten zu können. Hier bekommt man die helfenden Attacken praktisch hinterher geworfen und stets im passenden Moment geschenkt.

Punkt 12: Die Grafik
Wenn man sich die schlichten räumlichen Darstellungen der ersten Generationen nochmal vor Augen hält, wirkt das, was man hier sehen kann, schon fast bemerkenswert realistisch. Manchmal kommt man sich so vor, als wäre man im Anime gelandet und hätte das Spiel schon längst verlassen. Die Pokémon sind keine bewegungslosen Bilder mehr, sondern animierte Figuren, die ihre Attacken nicht nur realistisch ausführen, sondern auch zusammenzucken, wenn sie getroffen werden. Die Figuren sprechen, gestikulieren, freuen sich über Siege, ärgern sich über Niederlagen und leben zusammen mit ihren Pokémon unter einem Dach. Die Städte sind dermaßen detailreich ausgestattet, dass man manchmal tatsächlich stehen bleibt, um sich eine Sehenswürdigkeit anzuschauen. Einzig und allein der 3D-Effekt ist in meinen Augen nicht unbedingt der Renner, weswegen ich ihn ausgeschaltet habe.

Punkt 13: Der Soundtrack
Diese Edition sollte auf jeden Fall mit Ton gespielt werden. Der Soundtrack untermalt die Schönheit der Kalos-Region optimal. Manchmal kommt man sich wirklich so vor, als wäre man im Herzen Frankreichs gelandet. Insgesamt gibt es knapp 100 verschiedene Musiktitel, die - mit ganz wenigen bekannten Ausnahmen - allesamt neu sind. Vor allem der Soundtrack, der bei den Routen 15, 16 und 17 sowie beim Eisfelsen läuft, hat es mir dermaßen angetan, dass ich mich manchmal dabei ertappe, wie ich an besagten Orten stehen bleibe und der Musik lausche. Aber auch die anderen Musiktitel vermitteln eine passende Stimmung.

Ja, es stimmt - ich bin ein Fan der ersten Stunde. Aber mittlerweile bin ich auch ein Fan der neuen Stunde. In Pokémon X und Y ist das Gesamtpaket dermaßen perfekt, dass mir die wenigen Kritikpunkte immer noch viel zu schwach sind, um hier auch nur einen Stern abzuziehen. Das Zusammenspiel aus der Grafik, dem Soundtrack, dem Spielgeschehen, den Neuerungen und den neuen liebevollen Charakteren ist dermaßen gut gemacht, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass und wie man das alles nochmal verbessern möchte. Mal schauen, was die Zukunft bringt. In einem guten Monat kommen die beiden Remakes der dritten Generation - Alpha Saphir und Omega Rubin - heraus. Und wenn die neuesten Versionen schon auf den Namen "Pokémon X" und "Pokémon Y" hören, wäre der Name "Pokémon Z" doch wie gemacht für eine Ergänzung. (Hierfür spricht auch, dass der Name der legendären Pokémon mit dem Buchstaben der jeweiligen Version beginnt und ein legendäres Pokémon zufällig auf den Namen "Zygarde" hört.) Aber aktuell kann ich mich voll und ganz an der neuesten Generation erfreuen. Dadurch, dass die alten und neuen Generationen hier so gut und gekonnt miteinander kombiniert werden, ist sie das perfekte Spielerlebnis für alle eingefleischten Pokémon-Fans - egal, welcher Stunde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schuster bleib bei deinen Leisten! (?), 24. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Um das Fazit vorweg zu nehmen:
Pokemon Y/X (getestet von mir: Y) ist ein sehr gutes Rundenstrategiespiel und den derzeitigen Preis (45€ in 11.2013) auf jeden Fall wert.
Auch als Weihnachts-/ Geburtstagsgeschenk für Kinder macht sich Pokemon X/ Y sehr gut, jedoch ist es nicht für Erwachsene geeignet die eher nicht mit Rundentaktik anfangen können oder eine super Story erwarten.
Aber für alle die schon mal Pokemon gespielt haben und es nicht so schlecht fanden auf jeden Fall einen Blick wert.

Auch der Spielumfang ist gut [Spielzeit von mir um die Story zu beenden: 42 Stunden] und bietet nach beenden der Story noch genug Spielzeit bei der Komplettierung des Pokedexes.

---------Zum Spiel---------
Pokemon wie man es kennt und liebt/ hasst:
Die ersten Minuten kommen mir doch sehr bekannt vor, so begann das aller erste Pokemon dass ich damals noch als Import gepielt hatte als ich etwa 9 oder 10 war.

Story--->
Und auch heute hat sich storytechnisch nicht viel geändert: man spielt ein Kind das von Zuhause aus los zieht um die Welt zu erkunden und viele, viele Pokemon zu fangen bzw. um Pokemon-Meister/Champ zu verden.
So weit ist eigentlich schon alles zur Geschichte von Pokemon X/ Y erzählt, natürlich gibt es hier und da noch pseudo-dramaturgische Höhepunkte die jedoch nie emotional mitreißen können oder wie auch immer geartete Gefühle auslösen, dafür ist die Geschichte einfach zu platt, die handelnden Charaktere zu "gesichtslos" / austauschbar und der Story-Twist ist schon seit etwa 15 Jahren bekannt und lässt sich schon nach etwa 2h Spielzeit voraussehen.

Pokemon Vielfalt-->
Aber auf die Story kommt es eben hier auch nicht unbedingt an: Pokemon, das bedeutet so viel wie Sammelfieber, Rundentaktische Kämpfe und das "Aufleveln" von "Pokemon" die je nach Typ und Wesen unterschiedliche Attacken lernen bzw. sich unterschiedlich weiter entwickeln.
Und genau hier liegt die stärke des neuesten Spross der Pokemon Sage: die Pokemon sind toll und extrem unterschiedlich gestalltet: von Niedlich über Böse bis Cool und extrem seltsam findet sich im Gesamten Spektrum der Adjektive die zur Beschreibung von Pokemon verwendet werden können ein oder mehrere Pokemon.

Typen-System--->
Es gibt viele Pokemon unterschiedlicher Typen die gegen andere Typen mal mehr und mal weniger Effizient sind und da hat sich
an der altbekannten Mechanik nicht viel geändert: Wasser löscht z.B. Feuer, Feuer schmilzt Eis und Feen hauen Drachen so richtig aufs Maul (?).
Ich bin als Spieler der Ersten und Zweiten Pokemon Generation mit vielen der jetzt existierenden Typen und Schwachpunkten nicht so ganz vertraut, damals reichte ein Feuer-, ein Wasser-, ein Gestein- und ein Elektro-Pokemon vollkommen aus um die "Poke-Liga" in einem Rutsch durch zu spielen.
Doch heute gibt es auch noch Stahl, Psycho, Fee, Unlicht, Boden und Gestein (wo ist da der Unterschied?) und viele weitere Pokemon Typen die alle andere Schwachpunkte haben.
Auch die Kombination verschiedener Pokemon-Typen wie Geist und Gestein sind taktisch echt eine Herausforderung WENN man nur Pokemon im selben Level besitzt.

Schwierigkeitsgrad--->
Und hier kommt einer meiner (neben der Story) wenigen Kritikpunkten: der Schwierigkeitsgrad ist für meinen Geschmack etwas zu niedrig, wieso führt man nich wie bei unzähligen anderen Spielen 3 verschiedene Schwierigkeitsgrade ein?

Aber für Kinder, die wahrscheinlich bevorzugte Zielgruppe ist der vorgegebene Schwierigkeitsgrad genau richtig: Pokemon Y wird nie frustrierend und man ärgert sich dann doch wenn man mal einen Kampf nur knapp gewinnt.
Sollte man verlieren, verliert man nur etwas Geld das hier eh eine eher untergeordnete Rolle spielt, und kann dann vom Letzten "Krankenhaus" erneut beginnen.

Minispiele--->
Überrascht hat mich hingegen die Tatsache dass es jetzt nicht nur die "Pokemon-Pension" sondern auch verschiedene Minspiele gibt: man kann jetzt z.B. sein Pokemon streicheln und Füttern was die Zutraulichkeit verbessert.
Oder man spielt eine Art "Fußball" Minispiel in dem man auf verschiedene Zonen auf einem Ballon zielt um Punkte zu bekommen.
Hat man zum Schluss genug, verbessert sich eine Eigenschaft des Pokemons wie z.B. Angriff oder Initative.

Online--->
Auch der Online-Modus hat mich eher positiv überrascht: man kann zufällig mit irgendwem auf der Welt ein Pokemon tauschen, was man bekommt ist immer eine Überraschung und es kommt auch öfters vor dass man mit Spielern aus Japan tauscht die dann ganz andere Pokemon haben als man selbst.
Zusätzlich kann man nach einem bestimmten Pokemon im Online Modus suchen dass dann von anderen Spielern angeboten werden kann.
Außerdem kann man jetzt auch Online-Kämpfe ausführen die durchaus auch mal mit einer Niederlage enden können, aber taktisch auf jeden Fall spannender sind als die Kämpfe gegen die KIs.

Personalisierung/ Umfang--->
Auch hier wurde ich verblüfft: jetzt kann ich meinen Charkter friesiern, ihn kleiden und sogar die Augenfarbe auswählen.
Die Auswahl ist hier zugegeben nicht so gigantisch wie bei z.B. GTA5 aber immer noch recht ordentlich.
Der Umfang ist relativ gut: 42 Stunden habe ich benötigt um Pokemon Y durch zu spielen, jedoch fehlen mir noch eine ganze Menge Pokemon, was sicher noch mal für etwa 20 Stunden Spielzeit sorgt.

Grafik--->
Hier kann Pokemon für 3DS Verhältnisse Punkten: der 3D Effekt ist sehr schön, die Farbenpracht auch sehr gut und die Framerate ist einigermaßen stabil.
Lediglich vereinzelte Ruckler/ Framerate-Einbrüche in Kämpfen stoßen mir sauer auf (gefühlt sinkt die Framerate auf etwa 10-15 Frames für etwa 1-2 Sekunden, normalisiert sich danach aber wieder)
Die Gegenden sind auch schön gestalltet nur fällt hin und wieder doch das Fehlen von "echtem" 3D auf (Pokemon Y ist so halb "Top-Down")

Persöniche Meinung--->
[Mein Fazit dass ich extra so objektiv wie möglich geschrieben habe findet sich am Anfang der Rezesion]
Ich für meinen Teil bin kein Pokemon Fan, ich bin zwar mit Pokemon aufgewachsen aber es hat mich nie so richtig begeistert und deswegen finde ich es umso erstaunlicher dass mir das neueste Werk der Pokemon Sage doch recht gut gefallen hat.
Alles in allem sollten sich die Entwickler bei Nintendo doch mal dazu zwingen mal was neues zu machen, klar dass man das altbekannte Konzept nicht so einfach über Bord schmeißen kann aber eben etwas mehr Innovation hätte ich mir schon gewünscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ich will der aller Beste sein..., 29. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
... wie keiner vor mir war!

Zuerst: ich bin 38 und eigentlich viel zu alt für diesen Schmarrn. Rein aus Neugier hab ich mir damals, als der Hype so richtig im Gang war für den Game Boy Color die Pokemon Pikachu Edition gekauft und habe STUNDEN damit verbracht meine kleinen Monster zu trainieren und zu pflegen.

Da auf Nintendo Konsolen die Nintendo-eigenen Entwicklungen für mich immer das Maß der Dinge war und ich einfach wissen wollte, wie sich ein neues, modernes Pokemon anfühlt hab ich, nach langem Überlegen welche Version (X oder Y) ich denn möchte, mir Pokemon Y zugelegt. Erstens weil es 10 Cent günstiger war und zweitens weil mir das Cover besser gefallen hat. Jedoch tut das nicht allzu viel zur Sache.

Nach zwei Stunden Spiel kann ich nun sagen: Neben all dem neuen Kram wie zum Beispiel der Möglichkeit, Pokemon über Internet zu tauschen und blabla... ist das Spiel sehr konservativ. Will sagen: es ist die übliche Story: kleiner Bub/Mädel zieht hinaus in die Welt um der beste Trainer der Welt zu werden. Der ganze Rest spielt sich wie ein typisches JRPG, nur das man hier eben die kleinen Biester trainiert und auflevelt. Unterm Strich: ich habe damit meinen Spaß und wer mit JRPG grundsätzlich was anfangen kann und jung genug geblieben ist das nicht als Kinderkram abzutun dem kann ich das Spiel ans Herz legen. ABER: man bekommt hier nicht die volle Packung Innovation, aber das ist auch garnicht nötig. Da steht Pokemon drauf und genau das ist auch drin.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spielerlebnis, 20. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Ich liebe Pokemonspiele schon seit Längerem, mit Pokemon Gelb hatte ich angefangen.

Dieses Spiel ist eigentlich sehr gut, die 3D-Effekte eher nicht.

Man kann auch Online Pokemon tauschen oder sogar Kämpfe abhalten, was ich toll finde.
Die Grafik wurde verbessert und es sieht auch besser aus - "realitätsnah".
Man kann auch endlich seinen eigenen Charakter kleiden, wobei das für mich nun nicht wichtig ist.
Im Spiel findet man tolle Features, was ich besonders gut finde.
Auch kann man aus mehreren Spielen/Generationen Pokemon einfangen, was ich eigentlich super finde.

Die Mega-Evolution ist etwas von Digimon abgekupfert, macht das Pokemon stärker und ist eigentlich nicht so schlecht.

Leider ist das Spiel viel zu einfach und man spielt die Story viel zu schnell durch, man hätte mehr Wert auf die Story legen können.

Wenn es einen Schwierigkeitsgrad hätte, dann würde ich volle 5 Sterne geben, denn so kann man "individuell" noch die Gegner etwas stärken oder schwächen.

Ansonsten bin ich trotzdem begeistert von diesem Spiel und werde auch die neue Reihe kaufen und sie ausgiebig testen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles schick, alles neu - erstes Fazit zu Pokémon Y, 12. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Wenn man lange auf ein Videospiel gewartet hat, ins besondere eines von dem man sich viel verspricht, ist es mit unter sehr schwer, konstruktiv zu urteilen, auf Grund der vielen neuen Eindrücke. Trotzdem möchte ich hier ein erstes, kurzes Fazit aufstellen, um dem ein oder anderen (protenziellen) Käufer seine Entscheidung leichter zu machen.

POSITIV

In der Optik gibt es ganz klar eigentlich nur Pluspunkte.
Das ist schließlich das Erste, was einem richtig auffällt, wenn man die Cartridge zum ersten Mal in seinen 3DS schiebt und das Spiel startet. Alle Charaktere, egal ob Passant oder der Protagonist selbst, haben ordentliche 3D Modelle erhalten - genau wie jedes einzelne der inzwischen über 700 Pokemon. Man merkt schnell, das sich die Entwickler wirklich Gedanken gemacht haben und das viel Arbeit in der grafischen Umsetzung liegt. Die Modelle der Pokemon sind klar und nicht matschig, es gibt viele Animationen und zum ersten Mal zeigen die Pokemon auch richtige Reaktionen während des Kampfes. Sie verziehen das Gesicht wenn sie getroffen werden, schrecken zurück oder machen sich kampfbereit. Sehr schön umgesetzt!
Die Pokemon sehen in meinen Augen sogar so gut aus, das ich selbst Pokemon, denen ich vorher absolut nichts abgewinnen konnte, nun interessant finde. Die Farben sind klar und definiert - jedenfalls meistens. An manchen Stellen kommt doch die ein oder andere matschigere Textur durch, aber das was wirklich wichtig ist sieht klasse aus.
Und bevor ich es vergesse - die Kameraführung ist ein Traum. Etwas was früher nicht dagewesen, geschweige denn möglich war. Mal steht die Kamera leicht über dem Charakter, mal genau hinter oder vor ihm. Man kann alles gut überblicken, kommt in den vollen Genuss der Umgebung.
Und das ohne irgendwelche Zicken.

Zu der Story und den ganzen drumherum kann und will ich hier nichts sagen, darum gehe ich gleich zu anderen kleineren Sachen über, zu denen ich schon etwas sagen kann.

Zum Beispiel das Feauture PokemonAmi.
Das ist im Grunde eine Möglichkeit, mit einem seiner Pokemon kleinere Minispiele zu spielen, um die Zuneigung zu erhöhen - was besonders bei der Entwicklung mancher Pokemon von Vorteil ist. Die Minispiele sind in meinen Augen nur ein kurzweiliger Zeitvertreib für zwischendurch. PokemonAmi ist kein Muss, es kann optional genutzt werden. Ich kann mir dennoch vorstellen, das der ein oder andere dauerhaften Spaß damit haben kann :)

Was auch sehr lobenswert ist, sind die diesmal sehr ausgebauten Onlinefunktionen. Das PlayerSearchSystem, kurz PSS lässt sich leicht bedienen und ermöglicht es einem, binnen kürzester Zeit via Internet mit anderen Spielern auf der ganzen Welt zu spielen.
Ich habe beispielsweise schon gegen eine Japanerin gekämpft und hatte viel Spaß dabei. Das alles läuft natürlich über das Internet, die Einstellungen dafür sind schnell erledigt.
Man kann nicht nur kämpfen, sondern natürlich auch Tauschen oder spezielle Kräfte versenden um den Spielspaß noch einmal zu vergrößern.
Großer Pluspunkt, denn durch das PSS bin auch ich endlich auf den Geschmack von Onlinekämpfen gekommen und werde es in Zukunft sicher ausgiebiger nutzen. Denn sonst habe ich um die Onlinefunktionen der Pokemoneditionen einen Bogen gemacht.

Was auch ganz nett und für mich auf jeden Fall nennenswert ist, ist die Möglichkeit seinen Charakter individuell zu gestalten und einzukleiden.
Das war ein Punkt den ich mir schon öfter in vergangenen Editionen gewünscht hatte. Kleidung, Haare kürzen/färben... alles möglich.
Eine nette Neuerung, die auch relativ viel Aufmerksamkeit bekommt, aber sich nicht aufdrängt. Allgemein gibt es viele schöne kleinere Neuerungen. Die Menüs sind nun richtig intuitiv und leichter zu bedienen, Pokemon werden per drag&drop im Team getauscht und das Speichern dauert nicht einmal eine Sekunde :)

Und nicht zu letzt der Soundtrack. Die Musik ist für mich schon nach wenigen Momenten auf Platz eins gesprungen.
Super schön gemacht, etwas rockiger und dynamischer - anhören und sich überzeugen!

NEGATIV

Neben den ganzen positiven Eindrücken sind mir inzwischen auch schon zwei negative Dinge aufgefallen, die mich persönlich schon stören.
Einmal die Steuerung des Protagonisten. Erstmals ist es nun ja möglich auf Rollerskates durch die Straßen zu sausen - was an sich echt klasse ist und wirklich viel Fun bereitet! Allerdings wird es schwierig, wenn man enge Passagen durchqueren will oder auf ein Objekt abzielt das man aufheben möchte.
Da ist es zuweilen schon schwieriger, richtig zu "zielen" um nicht daneben zu fahren oder die Eingangstür des PokemonCenters zu verpassen...
Wenigstens kann man in solchen Fällen noch normal laufen via Steuerkreuz, denn die Rollerskates werden ausschließlich über das Schiebepad bedient.
Nach meinen bisherigen Informationen ist es leider nicht möglich, komplett auf die Skates zu verzichten, wenn man sich absolut nicht damit anfreunden kann.

Was mir bis jetzt auch noch aufgefallen ist (ich merke hier schon mal an, das ich momentan auf dem Weg zum zweitem Orden bin und meine Pokemon im Schnitt schon Level 20 erreicht haben):
Die NPC-Trainer sind meiner Auffassung nach etwas zu schwach. Momentan setzen viele Trainer auch nur ein Pokemon ein, was ich echt enttäuschend finde.
Der Schwierigkeitsgrad war in den Pokemonspielen zwar nie besonders hoch, aber das ist wirklich etwas zu leicht. Vielleicht liegt es daran, das die Entwickler sich diesmal mehr auf die Onlinekämpfe konzentriert haben, also das man öfter gegen reale Spieler antritt.

Vielleicht liegt es aber auch an meinem eigenem Übereifer im Training meiner Pokemon und das ich schlichtweg schon zu stark bin. Ich gehöre schon seit der ersten Edition zu den Pokemonsammlern und habe demnach auch viel mehr Kenntnis gegenüber eines Spielers, der viel jünger ist und vielleicht zum aller ersten Mal Pokemon spielt - das wird sehr oft übersehen. Und man darf ja auch nicht vergessen, das die Pokemonspiele für die jüngere Generation ausgelegt ist und nicht unbedingt für alte Hasen in den 20igern :)

Dennoch bin ich bis jetzt ein bisschen enttäuscht von der "Gegenwehr" des Spiels und hoffe, das sich das noch ändert und die Entwickler dennoch ein ausgewogenes Maß gefunden haben, wie sonst auch. Das Spiel ist schließlich noch lang und verspricht, auch nach Abschluss der Hauptstory noch viel zu bieten.

Was ist abschließend zu sagen? Im großen und Ganzen genieße ich meine Edition sehr und habe massig Spaß, gerade weil die 6. Generation dieser Reihe so rundum erneuert wurde. Jeder, der Pokemon mag oder lange gemocht hat, sollte diesen Editionen eine Chance geben. Und wie gesagt, auch für jemanden, der noch nie Pokemon gespielt hat lohnt es sich. Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Es geht wieder aufwärts, und das weiter als je zuvor!, 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Als eingefleischter Fan der Pokémon-Spieleserie bin ich sehr froh, dass es nach der schwachen fünften Generation wieder aufwärts zu gehen scheint. X und Y führen nicht nur einen ganz neuen Grafikstil ein, sie schaffen es auch, für "alte" Fans, die mit Rot und Blau angefangen haben, wieder interessant zu sein: Durch viele fangbare alte Pokémon und sogar ein zusätzliches Starter-Pokémon aus den ersten Spielen - ausgestattet mit einer Mega-Entwicklung, einer der großen Neuerungen in X und Y.
Die Pokémon sind zum ersten Mal in richtigen 3D Modellen zu sehen und durch das Mini-Spiel PokéMonAmi, in denen man die Pokémon mit Leckerlis füttern und sie streicheln kann, werden die Taschenmonster fast zu virtuellen Haustieren.
Auch wird ein neuer Pokémon-Typ eingeführt, der Typ Fee, an dem sich allerdings die Geister scheiden...
Die Story fand ich ebenfalls wieder etwas berührender als in Schwarz und Weiß, leider konnte sie meinen bisherigen Story-Favoriten Platin trotzdem nicht vom Thron stoßen.
Das liegt vielleicht daran, dass die legendären Pokémon in Platin eine größere Rolle spielen und man miterlebt, wie sie vom Verbrecherteam gefangen werden, anstatt plötzlich einfach so "da" zu sein.
Da ich das Spiel auf einem Nintendo 2DS spiele, kann ich keine Aussage zum 3D Effekt treffen. Diesen vermisse ich jedoch ohnehin keineswegs...

Meine Bewertung der sechsten Spielegeneration fällt folgendermaßen aus:

Positiv:
+ Neuer Grafikstil, der auf pixelige Sprites verzichtet und auf 3D Modelle setzt, auch auf der Weltkarte
+ Eigener Charakter ist erstmals vollständig individualisierbar, Kleidung, Haarschnitt und sogar Augenfarbe können jederzeit verändert werden
+ Pokémon erhalten mehr Erfahrungspunkte, was das Hochleveln beschleunigt
+ Den EP-Teiler erhält man ziemlich früh im Spiel und er versorgt alle !! Teampokémon mit Erfahrungspunkten
+ Das Minispiel PokéMonAmi macht die Pokis zu virtuellen Haustieren und bringt sogar einige Vorteile in Kämpfen
+ Die neue Region Kalos hat wie ich finde wieder mehr Pokémon-Charme als Einall aus Schwarz und Weiß
+ Zwar sind auch unter den Pokis der 6. Generation wieder einige Design-Fehlgriffe dabei, aber bei Weitem nicht so viele wie in der 5. Generation... außerdem sorgt die Mischung aus alten und neuen Pokémon für wunderbare Abwechslung
+ Neues Feature Mega-Entwicklung
+ Die Onlinefeatures, vor allem der Wundertausch (tausche irgendein Poki, erhalte irgendein anderes Poki - mit etwas Glück sogar ein richtig seltenes), machen echt Spaß
+ Möglichkeit, sich mittels Rollschuhen schneller zu bewegen

Negativ:
- Die unübersichtliche und unkontrollierbare Kamerasteuerung in Illumina City (die Riesenstadt an sich ist schon unübersichtlich genug, aber die Steuerung gibt ihr noch den Rest!)

Neutral:
x Der neue Typ Fee... er bringt zwar frischen Wind ins Kampfgeschehen, aber wie sinnvoll es ist, wenn eine Drachenklaue-Attacke plötzlich keinerlei Wirkung mehr auf z. B. ein Pummeluff hat, sei mal dahingestellt... Wirklich stylishe Vertreter hat der Typ Fee auch nicht gerade viele - bis auf wenige Ausnahmen sind alle Fee-Pokémon rosa, pink oder basieren auf dämlichen Dingen wie Sahnehäubchen und Schlüsselbünden!... aber das ist nur meine persönliche Empfindung ;-)

Fazit: Das bewährte Spielprinzip von Pokémon in neuem Gewand funktioniert perfekt und gefällt mir wirklich sehr gut. Sowohl für junge Fans als auch für Nostalgiker, die ihr Glurak / Turtok / Bisaflor aus Rot oder Blau vermissen, ist Pokémon Y eine Kaufempfehlung!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weit hinter Erwartungen zurück, 10. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Als Fan der Serie, der fast alle Spiele seit der Blauen/Roten Edition gespielt hat bin ich sehr enttäuscht. Das Spiel versprach dabei viele Neuerungen, wie Beispielsweise 3D Grafik und Effekte.

Positiv zu erwähnen:
- Online Modus, bei dem man auf verschiedenste Arten tauschen und kämpfen kann
- Pokemon ist und bleibt ein super Spielprinzip
- Man kann Pokemon aller Generationen schon während des Spielverlaufs fangen
- Aussehen des Charakters kann individuell gestaltet werden
- Man braucht nicht alle VM's einsetzen um die Siegesstraße zu durchqueren.

Negativ zu erwähnen:
- Der 3D Effekt ist mega enttäuschend. Ich hatte mich auf atemberaubende Effekte gefreut die sich durch das ganze Spiel ziehen, doch diese treten nur sporadisch auf und das auch nur mit mäßiger Intensität. Da habe ich schon deutlich besseres gesehen.

- Das Spiel ist vieeeel zu einfach. Durch den neuen EP-Teiler der gefühlt jedem Pokemon alle KP zuteilt, die auch das aktiv kämpfende Pokemon bekommt, reicht es vollkommen aus immer mit dem selben Pokemon zu kämpfen. Wenn dieses Level 80 ist, sind die anderen auch mindestens auf Level 70. Es gibt keinen Ansporn mehr zwischendurch eine intensive Trainingsphase einzulegen.
Dungeons und Rätsel sind auch viel zu einfach und zu kurz. In älteren Spielen gab es Höhlen in denen man endlos lange umherwandern konnte. Jetzt gibt es allemal 2 Abzweigungen die in eine kurze Sackgasse führen und das war es dann.
Auch die Top 4 sind viel zu einfach und mit den 3 Grundelemten Feuer, Wasser Pflanze, sehr leicht zu besiegen. Zudem besitzen die nur jeweils 4 Pokemon. Das ist doch keine Herausforderung

- Mega-Evolutionen. Vorübergehende Entwicklungen die ein Pokemon stärker machen und nach dem Kampf aufhören. Das macht das Spiel noch viel einfacher als es eh schon ist und hat meiner Meinung nach bei Pokemon nichts zu suchen. Das kann mal schön bei Digimon bleiben. Hätte es besser gefunden, wenn es Pokemon mit 4 Entwicklungsstufen gibt.

- Ganz nervig sind die Rollschuhe, die automatisch angezogen werden, wenn man läuft. Wenn man nen mm zuweit neben einer Tür steht kommt man nicht rein und möchte man dann seine Position korrigieren, werden diese verdammten Rollschuhe angezogen und man ist zwei Häuser weiter gefahren. Einzige Möglichkeit normal rennen zu können (was ich am besten finde) ist es das Itemradar rauszuholen.

- Man kann nur 3 legendäre Pokemon fangen. Hallo???? Nur 3 Stück? Es gibt mittlerweile knapp 50, da hätte man noch ein paar mehr hinzufügen können.

- Die Story konnte mich leider auch nicht überzeugen.

Fazit: Das einzigartige Spielprinzip macht nach wie vor großen Spaß, aber von der Umsetzung der Neuerungen und dem viel zu einfach Schwierigkeitsgrad bin ich sehr enttäuscht, was meine Spielfreude sehr trübt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pokémon Y (CD-ROM)
Macht sehr viel Spaß nur etwas schade das im endcontent nicht so viel zu tun ist. Nur alle Pokemon sammeln und Kampfschloss und diesen Duellturm (heißt komischer Weise in diesem Teil anders)
Die Online Features sind super eingebunden.

Trotzdem Empfehlung für jeden Fan.
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Pokémon Y
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