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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen10
4,2 von 5 Sternen
Stil: HiFi|Farbe: metallfarben|Ändern
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am 14. Dezember 2013
Allgemein:
Eines vorweg ... der Preis - das oft in anderen Rezensionen (auch Amazon US), Berichten und Tests monierte Detail - geht für mich vollkommen in Ordnung. Es ist nicht wenig, aber dafür ist das Produkt wirklich gut. Sicher, es gibt in manchen Bereichen für weniger Geld mehr, aber was Lautsprecher angeht, ist das fast nie der Fall ... meine Meinung (wie auch alles was nun folgt).
Ich wurde auf die KEF X300 zufällig in einem US-Bericht aufmerksam, weil ich neue Lautsprecher (LS) bzw. einen besseren D/A Wandler für meinen Rechner suchte. Es gab damals noch nicht so viel Erfahrungen mit der X300 neben den Rezensionen bei Amazon (mehr US als DE), aber diese und vor allem die technischen Details bewogen mich zum Kauf.

Erster Eindruck und Betrieb:
Nach dem Auspacken (Gehäuse: Haptik und Optik sehr gut) und Installieren war der erste Höreindruck recht trocken, detailliert, schnell. Eigentlich war mir das zunächst zu nüchtern und zu flach, aber nach einer (dem Konzept des LS entsprechenden) Aufstellung (siehe Bild) und ein paar Stunden Einspielzeit wurde ich dann voll überzeugt. Die räumliche Abbildung entwickelte sich zunehmend in die Tiefe und die Bässe wurden präsenter und runder.
Ich betreibe die X300 im "Stand" Modus ohne irgendwelche SW-Equalizer, die Art und Ausführung des Rechners und der USB Kabel ist m.M. irrelevant (eine brauchbare Player-SW vorausgesetzt, z.B. der VLC Player), sofern das digitale Signal ankommt und nicht abreißt ... es sollte also mit jedem neueren Rechner funktionieren. Wenn nicht, hört man das gleich. Ich beschränke mich hier auf einen Eindruck der klanglichen Eigenschaften der X300, bei USB Anbindung also im LS-interen D/A Betrieb. Den Mini-Klinken Anschluss werde ich lediglich im Notfall verwenden, also wenn man ein portable Device anhängen möchte.
Die Aufstellung ist - wie bei allen LS - sehr wichtig, dabei bin ich kompromisslos - der Hörort wird einfach angepasst. Das geht natürlich nicht bei jedem - bzw. will nicht jeder. Das Relais geklacker nach dem Hochfahren des Rechners, die Einschaltdauer aus dem Standby wenn ein Audiosignal anliegt und die fehlende Deaktivierung der Standby Funktion sind für meine Anwendung irrelevant - eventuelle SW-Audiomeldungen sind bei mir sowieso deaktiviert.

Vergleiche:
Die Adam A7X (in XLR Anbindung, eingesetzt als Nahfeldmonitor in gleicher Aufstellung - nur auf eigenen Stands) wurde damit vorerst zum Multimedialautsprecher beim Filmansehen "degradiert" wobei das auch richtig Spaß macht. Dazu ist zu sagen, dass die A7X ein (für den Preis) wirklich guter LS ist - vor allem der Hochtöner ist sehr gut, selten eine so detaillierte Auflösung gehört. Aber das Koax-Konzept der X300 ist vom Zusammenspiel und dem Timing einfach besser - die räumliche Abbildung ist sehr viel präziser und plastischer. Wie auch bei der im Bass präsenteren A7X benötige ich keinen Sub (für mich eigentlich generell ein Teil zu viel ... alles über 2.0 - außer man braucht den Kinomodus).
Wenn ich mehr (Tief-)Bass will, höre ich auf der B&W 804 in einem größerem Raum, aber die hat momentan auch relativ wenig zu tun, denn das Konzept der X300 fasziniert - eine "Schuhschachtel" die (für ihren Einsatzbereich - das Nahfeld) so viel her macht ist fast unglaublich. An den Mitteltöner der B&W kommt so schnell wenig heran, jedoch ist auch hier wieder das Zusammenspiel der Komponenten was die Schnelligkeit und vor allem das Timing ausschlaggebend ... und - je weniger Komponenten im Signalweg, desto präziser. Die Mitten klingen sehr plastisch und sauber. Der direkte Signalweg und die an das Chassis angepassten Komponenten kommen der X300 zu Gute. Wenn ich hier schon Äpfel mit Birnen vergleiche - die B&W spielt (mit der richtigen Kette) in einer anderen Liga, auch wenn sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Die Auswirkungen:
@ 44,1/16: Ich habe meine Musiksammlung wieder fast komplett durchgehört - wie immer bei einer neuen Errungenschaft in dem Bereich. Schlechte Aufnahmen klingen genau so, gute Aufnahmen sind ein Erlebnis - ich höre wieder mehr Details und damit mehr Musik - schön. Musikstücke, die ich aufgrund ihrer Komplexität mit anderen LS und Systemen (weil offenbar zu langsam, oder eben schlechterem Timing der Komponenten) nicht anhören konnte, eröffnen nun einen Einblick in die Intention des Komponisten und/oder der Interpreten (v.a. bei "Drukqs" vom Aphex Twin ist das ziemlich beeindruckend). Ich höre fast jedes Genre (Klassik, Jazz, Blues, Rock, Metal, Elektronik, Trance, Techno, uvm.) in jedem gibt es Sahnestückchen.
Schöne (sehr unterschiedliche) Beispiele für gute Aufnahmen sind "Gate ved Gate" von Kari Bremnes (die Stimme und die subtilen Details im Hintergrund konnte ich bisher in der Qualität nicht hören - vor allem der Raum), Billy Cobhams Album "Spectrum" profitiert von der Schnelligkeit des Systems und "Legend of the black Shawarama" von Infected Mushroom (nicht nur diese Jungs bringen überaschend viel Druck und dabei gleichzeitig Details aus der X300).
Sogar meine vierjährige Tochter war ziemlich erstaunt, als die Stimme der Erzählerin ihrer Gutenachtgeschichte "Die drei Sätze" von Petra Katharina - je nach dem welchen Charakter sie gerade sprach - in Breite und Tiefe des Raumes wo anders zu hören war (übrigens ist das bei der A7X bei diesem Beispiel ähnlich, nur nicht so prägnant). Schön, dass darauf auch bei Aufnahmen von Kindergeschichten geachtet wird.
@ 96/24: Eine Offenbarung an räumlicher Plastizität und exakter Wiedergabe. Seit Jahren hört man digital bei CD's die von der Musikindutrie vorgeschriebenen (und damals bei Einführung der CD für den Massenmarkt für gut befundenen) 44.1 kHz und 16 bit (44,1/16). Bei 96/24 kommt man endlich auf das Niveau guter Schallplatten und (sehr guter) analoger Wiedergabesysteme, mit dem Vorteil nun alles auf dem Rechner vorrätig zu haben und keine Abnutzung des "Tonträgers" in Kauf nehmen zu müssen. In dieser Auflösung spielt die X300 wirklich ihre Stärken eines kompakten Systems für den Rechner voll aus. Diese Qualität ist sonst nur mit erheblichen Mehraufwand zu erreichen - hier, nur anstecken einen HD-Track abspielen und genießen.

Resumee:
Ich kann die KEF X300 empfehlen. Sie klingt wesentlich besser als ich erwartet habe - jedoch sollte man sich genau überlegen was man braucht bevor man die knapp 800 Euro ausgibt. Ja, es gibt wesentlich günstigere LS bei denen man mehr Material für's Geld bekommt. Es ist aber, abgesehen von den technischen Fakten, wie immer in diesem Bereich ein zum großen Teil subjektives Erlebnis. Im Bereich um die 1k€ ist die X300 jedenfalls sehr hörenswert.
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am 1. Juni 2015
Bisher verwendete ich als Lautsprecher für mein Notebook die ebenfalls hervorragenden MM-1 von Bowers & Wilkins. Da diese nun woanders stehen, wurde ein Ersatz notwendig. Nach einigen Vergleichen fiel meine Wahl auf die X300 der englischen Boxenschmiede KEF.

Erster Eindruck:
Der erste Eindruck entstand schon beim Kartonschleppen. Da die Lautsprecher grösser sind als normale PC-Boxen (eher in der Größe von Boxen von typischen Mini-Stereoanlagen) und durchaus massiv gebaut sind, bringen sie einiges an Gewicht auf die Waage (Nämlich 7,5 Kilo pro Box). Auch beim Auspacken bleibt der positive Eindruck, denn die Verarbeitung ist hervorragend und das Aussehen sehr vorzeigbar. Hier ist vor allem das Uni-Q-System mit dem vor dem Hochtöner platziertem "Diffusor" auffallend und ein Hingucker.

Lieferumfang:
Neben den Boxen, einer Kurzanleitung und der unvermeidbaren Garantiekarte liegen zwei Stromkabel bei, da jeder Lautsprecher einzeln an Stromnetz angeschlossen wird. Diese sind erfreulicherweise als Kaltgerätestecker ausgelegt, so dass im Zweifel Ersatz leicht beschaffbar ist. Die Länge von etwa 2 Metern macht je nach Aufstellung aber eventuell Verlängerungen notwendig. Bei Einsatz auf dem Schreibtisch (wie bei mir) reichen sie aber. Desweiteren liegen zwei USB-Kabel bei. Die rechte Box wird dabei an der linken angeschlossen und die linke Box am PC. Bei Aufstellung abseits des Schreibtischs dürften diese zu kurz sein, wie hier auch in einigen Fällen kritisiert.
Dazu liegen noch zwei Schaumstoffstopfen bei. Diese sind jeweils zweiteilig (eine Röhre aus Schaumstoff und ein innerer, herausnehmbarer Schaumstoffzylinder.) Diese dienen zum Verschließen der hinten an den Boxen gelegen Bassreflexöffnungen, falls Dröhneffekte auftreten sollten. Da bei mir der Schreibtisch an der Wand steht und die Boxen damit nahe an der Wand, sind bei mir tatsächlich die Schaumstoffröhren ohne den Schaumstoffzylinder im Einsatz.

Klang:
Der erste Höreindruck war hervorragend, auch dank ihrer Masse geben die Boxen kaum störenden Körperschall ab und treten damit hinter der akustischen Bühne völlig zurück. Dies macht sich auch bei Videos bemerkbar. Steht die Boxen links und rechts vom Bildschirm kommen die Stimmen scheinbar vom Monitor und nicht von den Boxen. Der Klang ist ausgewogen, ohne der bei kleineren Boxen oft anzutreffenden Überbetonung des Brillanz-Bereichs. Beim weiteren Hören bemerkte ich einen leichten Dröhneffekt wegen der wandnahen Aufstellung, dies konnte ich durch Einsatz der beiliegen Schaumstoffteile wie schon erwähnt beheben. Eine weitere Möglichkeit, eine Klanganpassung vorzunehmen, ist ein an der Rückseite der linken Box angebrachter Schalter mit den Positionen STAND und DESK. Bei hörernaher Aufstellung (wie auf dem Schreibtisch) sollte DESK gewählt werden, bei eher entfernterer Aufstellung besser STAND. Der Unterschied in den Einstellungen ist in der Tat deutlich zu hören.
Sehr angenehm ist auch die Möglichkeit, Musik in 96kHz / 24 Bit zu hören. Eine Zunahme an Detailreichtum und Durchzeichnung ist die Folge.
Der einzige "Nachteil" der Boxen ist, das insbesondere bei 96kHz technisch schlecht produzierte Aufnahmen als solche enttarnt werden. Andere Lautsprecher verdecken hier oft noch einiges an Schwächen.

Fazit:
Die KEF X300A sind sicher kein Schnäppchen. Aber sie sind die besten PC-Lautsprecher, die ich bisher gehört habe (und schubsen damit die wirklich hervorragenden MM-1 vom Thron). Auch die Verarbeitung und die Optik sind klasse. Daher kann ich diese LS nur empfehlen, sie sind im besten Sinne "preiswert", sprich Ihren Preis wert. Wer noch mehr möchte, müsste wahrscheinlich zu einem USB-DAC und "normalen" Lautsprechern greifen, dann vermutlich für einen vierstelligen Betrag.
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am 16. Mai 2016
Da bereits schon recht viel über die Qualität und den Klang der Boxen viel zutreffendes geschrieben wurde, habe ich diese Punkte zugunsten der Beschreibung des Einsatzzwecks und die Installation der WLAN - Verbindung eher kürzer gehalten. Denn da auch andere bereits mit der WLAN-Konfiguration Probleme hatten, beschreibe ich die Einrichtung und den Anschluß der Boxen, wie ich es letztendlich geschafft habe etwas ausführlicher, da dies für vielleicht dem einen oder anderen eine Hilfe darstellen könnte.

Für das Arbeitszimmer suchte ich nach etwas anderem, besseren, als es die beiden quäkenden PC-Lautsprecher mit Subwoofer, die bis dato im Einsatz waren. Dies würde meiner Familie auch ein klein wenig von meinem eigenen Musikgeschmack (Jazz) ersparen, der sonst auf der Anlage nicht so richtig für allgemeine Freude sorgt. Nach den positiven Erfahrungen, die wir mit den LS50 bereits an der Stereoanlage gemacht hatten suchte ich auf der Homepage von KEF ob es da auch eine kleinere Alternative sozusagen "für den Schreibtisch" gab. Und ich wurde fündig

Das Ziel:
Da ich zwei PCs nutze (einen mit Windows, aber fast immer den anderen mit Linux-Betriebssystem) kam mir die Idee des Betriebs über WLAN sehr entgegen, denn dies versprach eine Nutzung durch beide Rechner ohne lästiges Umstöpseln des Kabels, was bei den PC-Lautsprechern bislang notwendig war. Die digitale Übertragung der Daten an die Boxen und deren D/A-Umwandlung direkt vor Ort am Lautsprecher mit Steuerung der Musikauswahl durch ein Android-Smartphone haben mir zugesagt.

Die äußere Erscheinung und Verarbeitung:
Nach dem Studium der Informationen im Netz, die man über diese Boxen finden kann, besuchte ich den Hifi-Händler meines Vertrauens. Nachdem dann die Wifi-Variante am Lager war und zudem der Preis noch passte, gab es kein Halten mehr - ich nahm sie direkt mit. Am Gewicht des Kartons mit den beiden Boxen konnte man dann schon erahnen, dass da solide gearbeitete Ware drin war. Aber nicht nur Masse sondern auch Klasse kam daraus hervor: Durch die Oberfläche in "Gunmetal" (Grau) mit gebürsteter Oberfläche in Metalloptik sind die beiden Lautsprecherboxen auch optisch eine angenehme Erscheinung. Die Lautsprecherboxen sind sauber verarbeitet, alle Bedienelemente befinden sich auf der Rückseite. Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich an beiden Boxen Kühlrippen, was eine freie Aufstellung der Lautsprecher mit guter Luftzirkulation bedingt.

Der Klang:
Die beiden Boxen spielen munter auf, mit einem eher trockenen direkten Klang. Auch bei diesen Lautsprechern kann man den Sound der eingesetzten "Uni-Q-Einpunktschallquellen", wie KEF die Chassis nennt sofort genießen und nach einer gewissen Einspielzeit bewundern. Ich empfinde es als toll, welchen Klang die beiden X300a aus so wenig Volumen hervorbringen. Meine auf dem NAS gespeicherte Musik ist in erster Linie in HiRes-Qualität und wiedergegeben durch diese Lautsprecher ein absoluter Genuß.
Als Desktop-Lautsprecher - sprich auf dem Schreibtisch - sind sie allerdings schon etwas "raumgreifend", will heißen, die Schreibtischplatte sollte nicht zu klein sein. Auf meinem Arbeitstisch ist die Fläche eher knapp, so dass ich die richtige Aufstellung noch nicht ganz gefunden habe. Aber durch die drahtlose Ausführung der Lautsprecher sind sie schnell und vor allem ohne Kabelgewirr relativ leicht zu versetzen. Für die Anpassung an die verschiedenen Möglichkeiten der Aufstellung kann man an der Rückseite auch einen kleinen Schalter finden, der es ermöglicht, entweder den Betrieb im Nahfeld (z.B. Schreibtisch) oder frei stehend in etwas größerer Entfernung einstellen. Aber rein Subjektiv würde ich sagen, dass eine größere Entfernung als 2,5 m von den Boxen zu Einbussen führt. Hat man dies vor, wäre der Einsatz einer größeren Anlage mit anderen Boxen vorzuziehen.

Soweit so gut. ABER:
Um an den versprochenen Klang zu kommen, müssen die Boxen nicht nur ordentlich aufgestellt werden, sondern brauchen auch eine Musikquelle. Und jetzt wird es spannend. Es gibt bei dieser Ausführung verschiedene Möglichkeiten, die Musik "zuzuführen":
- ganz schnöde mit einem Kabel und kleinen Klinkensteckern (3,5mm), von der Soundkarte des Rechners zur passenden Buchse auf der Rückseite einer Box. Diese Variante habe ich nicht ausprobiert, weil ich eine Verbindung mit Kabel, die zudem analog wäre, von Anfang an nicht wollte.
- mit einem USB-Kabel, das von einer Box an einen USB-Anschluß des Rechners führt. Habe ich ausprobiert, funktioniert, ist auch digital, aber eben auch mit Kabel.
- Per Ethernet - Kabel. Diese Variante habe ich aus den eben genannten Gründen nicht getestet.

=> Also WLAN ! Dafür habe ich ja den Aufpreis gegenüber der Standard-Ausführung (mit reinem Kabelanschluß) bezahlt.

Nach der Anleitung, die in verschiedenen Sprachen vorliegt und auch klar verständlich ist, habe ich die Boxen aufgestellt, mit Hilfe des beiliegenden USB-Kabels (dies ist immer erforderlich) miteinander verbunden und die beiden Stromkabel (für jede Box eines), die übrigens erfreulicherweise ohne separates Netzteil auskommen, ans Netz angeschlossen. Auf mein Android-Handy (Android Version 6.0) wurden dann die zwei benötigten Apps von KEF geladen, eine zur Konfiguration und die andere dann zur Steuerung im Abspielbetrieb.

Ich mache es kurz:
1.Die App zur Konfiguration kann man aufrufen, die erforderlichen Eingaben machen und dann - nichts. Sie verabschiedet sich bei mir in eine Endlosschleife. Das habe ich mit verschiedenen Smartphones getestet, Ergebnis stets gleich, klappt nicht. Die Boxen konnten zwar im Router gefunden, aber die Aktion nicht erfolgreich durchgeführt werden.

Zunächst etwas ratlos, zückte ich dann den Windows Laptop, habe die Boxen mit USB-Kabel daran angeschlossen - die Konfiguration konnte durchgezogen und abgeschlossen werden. Der erste Schritt war geschafft, die Boxen waren nun per WLAN im Netz. Ein Firmware-Update, das habe ich auch gleich geprüft, gab es nicht.

2. Nun wollte ich das machen, was eigentlich das Ziel war: Musik hören. Als Server sollte der Laptop dienen und gesteuert werden sollte bzw. "mußte" das mit der zweiten APP, der KEF-DMC, eine andere Variante der Steuerung über WLAN ist von KEF nicht vorgesehen. Nach dem Aufruf der App suchte sie sich die Lautsprecher - doch bevor dies richtig gelang - auch hier Endlosschleife mit einem "Blackscreen" des Handys. Ich machte viele Versuche auch mit verschiedenen Smartphones, im Ergebnis stets dasselbe, Absturz und Neustart des Handys. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt frustriert, bis dahin hatte ich noch keinen einzigen Ton aus den Lautsprechern hören können.

In Gedanken hatte ich mich schon vom WLAN-Anschluß verabschiedet. Also schloß ich die Lautsprecher wieder an den Laptop via Kabel an. Windows Media Player an, ein paar Einstellungen im Player nach Anleitung vorgnommen. Endlich! Musik kam im besten Ton aus den Boxen, ein Stück weit war ich wieder versöhnt. Nach reichlich Probehören dann wieder zurück zum Thema WLAN, denn der Anschluß über USB-Kabel im Einsatz mit verschiedenen Rechnern ließ eine recht komplizierte Handhabung erahnen. Danach schloss ich die Boxen an den Linux-Rechner an um zusehen, wie das funktionierte - die nächste Enttäuschung - auch MIT Kabel keine Musik. Das kann man dem Hersteller aber nicht anlasten, es wird ja nur die Unterstützung von Windows und MAC angegeben.

Trotzdem, ich arbeite ja fast ausschließlich mit dem Linux-Rechner. Neben einer Konfiguration über das Ethernetkabel wäre die einzige Alternative dann womöglich der analoge Anschluß über das Klinkenkabel an die vorhandene, einfache Soundkarte gewesen, über deren Qualität man wahrscheinlich schon streiten könnte.

Die Lösung des Problems gab es dann dennoch:
Als eigentlicher Musik-Server sollte ja ohnehin eine NAS von Synology als Streamingquelle dienen, die für alle Abspielgeräte Daten bereitstellt. Diese konnte ich dann nach wiederum intensivem Studiums von Anleitung und Forum von Synology so einrichten, dass ein Medienserver läuft, der die Boxen erkennt und auch mein größtes Problem löste: Ich benötigte ja eine Software (auf den Rechnern oder dem Smartphone), mit der ich auch die Musik auswählen kann. Dies besorgt seither die Audio-Station der NAS - was wiederum sehr praktisch ist, da diese Steuerung geräte- und plattformunabhängig ist, eine wirklich gut funktionierende App für das Handy zur Verfügung steht und auf jedem Rechner im Netz über den Browser gesteuert werden kann.

Das Fazit:
Die Boxen sind für den genannten Einsatz eine tolle Sache, auch der Preis geht für mich in Ordnung. Es macht Spaß bei der Arbeit Musik in der gebotenen Qualität hören zu können. Auch die Steuerung über WLAN gehört für mich dazu, denn so kann die Musikauswahl und die Lautstärke einfach gehandelt werden ohne immer an den Rechner gehen zu müssen. Daher ist auch ungestörter Musikgenuß ohne laufenden Rechner komfortabel möglich. Die von mir eingesetzte Variante des Betriebes mit dem ohnehin schon für die Stereoanlage eingesetzten NAS-Server hat sich als Glücksfall erwiesen. Denn hätte ich dies nicht, dann wäre ich jetzt stolzer Besitzer von zwei Lautsprecherboxen, die per Aufpreis WLAN-fähig sind, jedoch aufgrund zweier "schrottiger" Apps sonst leider nur per Kabel an die Musikquelle hätten angeschlossen werden können.

Die Lautsprecher sind für mich klar eine Empfehlung. deshalb auch die fünf Sterne von mir - denn der Klang und die Asuführung sind für mich in diesem Fall das Wichtigste. Die Apps bedürfen jedoch einer dringenden Überarbeitung (letztes Update Herbst 2013 !), denn nicht jeder wird sich zu den Lautsprechern auch noch eine NAS kaufen können, um sie auch bedienen zu können. Wer sich für die Boxen interessiert sollte in jedem Falle prüfen, ob er die WLAN-Option braucht und über die nötigen, technischen Voraussetzungen verfügt. Ich kann nur eine Aussage treffen, wie sich die angebotene Software bei mir auf einer Android-Plattform verhält. Wenn man andere Rezensionen liest, dann gibt es wohl auch Erfahrungen mit der Einrichtung auf anderen Geräten. Im Zweifel kann man ja auf die kabelgebundene Variante zurückgreifen oder wirklich die dann auch preisgünstigere Variante nehmen, die ohne Wifi angeboten wird.

Nochmals, damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Lautsprecher selbst sind ein Stück Technik, auf das ich nicht mehr verzichten möchte!
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am 4. November 2013
Die X300a Lautsprecher haben mich persönlich echt umgehauen.
Ich betreibe sie an einem 2009er iMac über USB und "Fütter" sie über Itunes/Amarra.
Als Format kommen bei mir nur AIFF Dateien in Frage.

Nach vielen Monaten rumprobieren und Probehören hatte ich persönlich schon den Glauben an Aktivlautsprecher am Mac verloren.

Nach vielen positiven Bewertungen der Nupro A-20 hatte ich diese bei mir zu Hause intensiv getestet und war was den "Klang" und die "Musikalität" angeht überhaupt nicht überzeugt.
Auch die hochgelobten Dynaudio Xeo 3 fand ich wenig überzeugend, was die tiefe der Bühne und die Darstellung der Instrumente angeht.
Ganz zu schweigen von den zwar deutlich günstigeren aber in Kritiken gefeierten Teufel Concept B 200.
Bühne praktisch nicht vorhanden, überhaupt kein Druck hinter und immer das Gefühl als würde ein dichter Schleier über der Musik liegen.

Deswegen war ich persönlich erstmal geheilt von online Tests und war ziemlich skeptisch als ich die ersten extrem positiven Tests (Loblieder) über die KEF X300a gelesen habe.

Beim ersten Probehören bei mir zu Hause war aber sofort klar, dass die Kritiken diesmal zutreffen.
Die Boxen bringen eine extrem fein aufgelöste Bühne in der jedes Instrument und sei es auch noch so unscheinbar, zur Geltung kommt.
Eigentlich war ich bis vor kurzem kein fan von Jazz.
Das hat sich aber mit diesen Boxen grundsätzlich geändert.
Instrumente wie Saxophon oder Trompete werden dermaßen plastisch dargestellt, dass man einfach nur Lust auf mehr bekommt.

Die Darstellung der sehr anspruchsvollen Musik der isländischen Band Sigur Ros hat mich dann abschließend restlos überzeugt.

Selber war ich bis vor kurzem aus Mangel an klanglich überzeugenden Alternativen überzeugter Kopfhörer fan (Sennheiser HD 600).
Das hat sich aber jetzt zum ersten mal dermaßen geändert, dass ich sie bisher nur noch einmal für 5 Minuten in Gebrauch hatte.

Ich beschalle mit den Boxen ohne Probleme mein 25 Quadrameter Wohnzimmer und bin vom Pegel her gerade mal im ersten Drittel.

Die Verarbeitung ist tadellos und optisch sind die Boxen durch die Uni-Q Chassis ein extremer Blickfang.

Weder kann ich bei den KEFs ein rauschen feststellen noch kann ich das "Klacken" der Relais bestätigen.
Bei mir melden sich die Relais nur beim Einschalten und Ausschalten mit einem "Klack".

Was dem Komfort sehr zu gute kommen würde, wäre eine Fernbedienung.

Evtl. was für die nächste Serie? :)

Die Boxen sind meiner Meinung nach, jeden Cent wert und sollten in dem Preisbereich bis 1500 € unbedingt in Erwägung gezogen werden.
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am 20. Juni 2013
Ich habe die KEF X300A seit ein paar Wochen an meinem Mac im Betrieb. Sie sind sicherlich sehr gute PC Lautspecher, bringen tatsächlich HiFi an den PC. Jedoch finde ich, dass die Boxen im Vergleich zu meinen Nubert 4 ein wenig "muffig" klingen. Ich dachte erst, es würde sich um einen Defekt handeln, doch ein Test ergab, dass die Höhen schon wiedergegeben werden. Es fehlt halt einfach an Brillanz, so dass das Gesamtergebnis okay, aber sicherlich nicht überragend ist.

Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet, und sehen mit ihrem "Gunmetal" Look sehr gut aus. Praktisch im Detail: Es liegen Stopfen bei, mit sich die Bassreflex Boxen bei Bedarf dämpfen lassen.

Im täglichen Betrieb fällt aber ärgerlich auf, dass die Lautsprecher sich öfter mal unter lautem "Krächzen" abschalten: Das Relais nimmt die Box dann "vom Netz" und klinkt sie dann wieder ein.

Wenn der Preis 200 - 300 Euro niedriger wäre, wäre meine Bewertung vermutlich besser. So würde ich Interessierten dazu raten, sich die erheblich günstigeren Konkurrenzprodukte von Nubert oder Elac einmal genauer anzuschauen. Mich persönlich hat die X300A nicht wirklich überzeugt.
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am 13. November 2014
Meine Motivation:
Impressionen austauschen - Fehlkäufe vermeiden.

1. Optik/Lieferumfang/Verpackung
Optisch wertig verarbeitet, sehr schick, ein Hingucker!
Die Lautsprecher werden in einem durchdachten Paket geliefert - transportsicher und leicht auszupacken.
Kabel, Bassreflexanpassung, kurze aber prägnante Anleitung.

2. Aktivbox/Brummen
Wie bei einem aktiven Lautsprecher nicht anders zu erwarten, ist ein Brummen bei beiden Lausprechern zu vernehmen. Ich zitiere KEF: "Lautsprechersummen und elektromagnetische Störungen werden durch spezielle toroidale, für audiophile Hi-Fi-Verstärker entwickelte Transformatoren auf ein Minimum beschränkt."
Ich hatte eine Nubert nuPro 20 - dort war kaum Rauschen/Brummen zu vernehmen. Das Minimum der KEF ist heirbei sehr weit bemessen. Für einen Lautsprecher am PC sehr gering, für eine Hifi-Komponente nicht akzeptabel - schade. Es geht deutlich besser.

3. Streaming/DLNA/Spotify
Die Lautsprecher sind über die hauseigene KEF-App über Android oder auch am PC über die KEF-Software ansteuerbar. Die DLNA-kompatibilität ist nur in speziellen fällen gewährleistet - Abspielmöglichkeit iTunes, MediaPlayer, Musik von der Festplatte. 2 Bemerkungen: Spotify-Streaming über Connect ist nicht möglich. Die Android-App stürzt häufig ab und ist sehr träge. Das Streaming ist sehr unausgereift - kein Vergleich zu Sonos. Kein wirklich ausgereiftes LAN/WLAN-Konzept.

4. per USB
Ich habe wie bei den NuPro versucht die Lautsprecher per aktiver USB-Leitung über 10m anzubinden, wenn wirkliches Streaming sowohl über WLAN als auch LAN nur sehr eingeschränkt möglich ist. Bei Nubert kein Problem, bei den KEF gibt es stets Aussetzer bei der Wiedergabe.

Zusammenfassung:
Für Streaming ist das Paket nicht geeignet. Als Desktop-Lautsprecher mit kurzer USB-Leitung meiner Meinung nach überdimensioniert, hierzu KEF: "Damit verleihen sie den Musiktiteln, die Sie von Ihrem Computer, Laptop, Tablet, MP3-Player oder Smartphone abspielen, echte Hi-Fi-Soundqualität." Nun, das Brummen und die App-Probleme sprechen dagegen. Ich hatte mehr erwartet, schade.
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am 6. Mai 2015
… machen die beiden kleinen ordentlich etwas her! Anders als mancherorts besprochen, halte ich die beiden LS nicht für wirklich HiFi-tauglich. Es fehlt einfach an "Hubraum". Der Mangel an Watt und Volumen ist bei reinem Musikgenuss deutlich spürbar, auch schon innerhalb der Zimmerlautstärke. Hätte ich nicht schon zwei hervorragende Studiomonitore am Mac für die Musikproduktion, würde ich sie hierfür verwenden, da sie m.E. in punkto Sound unverfälscht brilliant klingen und auch mal ordentlich laut können. Airplay hat nach einigen Fehlversuchen super funktioniert. Die LS knacken, wenn sie sich ab- oder umschalten. Firmware-update ist uns mit dem Mac nicht gelungen, auch keine Meldung, ob (k)eines nötig wäre. Ansonsten eine gute Anschaffung für einen Preis unter 750 €, andernfalls (wie bei der Einführung) zu teuer. Fast hätte ich sie behalten, allein es fehlen die Tiefen, aber das ist wohl einfach physikalisch bedingt.
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am 6. September 2014
"Nur" 4 Sterne, weil die Einbindung in ein vorhandenes W-LAN nicht ohne ist. Ich habe mir über die KEF-Homepage die entsprechende Mac-Software heruntergeladen, welche sich anschl. für die weitere Konfiguration übrigens auch auf "Deutsch" einstellen lässt. Trotz Einhaltung aller im Handbuch beschriebenen Vorgaben wurden die X 300 A Wireless, auch nach etlichen Versuchen bis hin zum Neustart des Rechners, nicht gefunden. Auch der Versuch mit einem zwischen MacPro (aktuelle Generation mit OSX Mavericks) und den KEF gespannten LAN-Kabel brachte keinen Erfolg. Erst der Einsatz eines MacBook Air (ebenfalls OSX Mavericks) führte zum Erfolg. Seitdem streame ich über ein iPad Air unter Benutzung der WIMP-App Musik in HiFi-Qualität per AirPlay an die KEF`s und geniesse nur noch. Den möglichen USB-Anschluss zwischen Mac und KEF habe ich noch nicht getestet.
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am 22. Juli 2013
Benutze diese Lautsprecher an einem 2011er Imac 27 per Anschluss am Klinkenausgang. das erwähnte Relaisklacken beim ein/ausschalten tritt nur bei Anschluss per USB auf. per klinke ist es nur sehr leise wahrzunehmen. deshalb auch nur 4 Sterne, da per USB angeschlossen wirklich sehr störend. da der interne dac nur per USB läuft habe ich die Software audirvana installiert welche ebenfalls einen dac bietet. die Lautsprecher brauchen eine gewisse einspielzeit , habe sie 24 Std. mit rosa rauschen eingespielt und sie werden von Tag zu Tag besser. anfangs so gut wie keine tiefen vorhanden klingen sie nun für mich perfekt. Klanglich absolute Referenz ohne Hintergrundrauschen wie z.B. bei den Nupros 20er.
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am 26. Februar 2014
1.) Die Boxen sind ein Traum, mich hatt es fast vom Stuhl geworfen als ich diesen " kristallklaren" Sound erleben konnte, ich kann Sie einfach nur empfehlen und sich einmal schlau über dieses hochwertige Produkt zu machen. Am besten auch noch mal die Feedbacks von den Kollegen auf Amazon.com dazu durchlesen. Preis ist leider noch sehr hoch aber jeden Cent wirklich wert.
Wer viel Wert so wie ich auf klaren Klang, weniger Bass( trotzdem sehr realistisch gute Höhen/Tiefen) und generell mehr auf Gesang und Vocals legt, der kommt voll auf seine Kosten und muss nicht weiter suchen. Die Verarbeitung ist sehr gelungen, edel & hochwertig und der Anschluss ist wirklich Kinderleicht in weniger als 5 Minuten erledigt.

Wer also ein neues Gefühl von Musik erleben will, schlägt hier zu.
Ich kann es anders nicht beschreiben und möchte sofort weiter Musik hören :D....

Mit freundlichen Grüßen
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