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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheimtipp
Vorweg: Fotografiere seit 30 Jahren, derzeit mit fünf digitalen von Kompakt bis Sony-DSLR sowie analog mit zwei älteren SLR einschließlich lichtstarken Festbrennweiten. Die S1 wurde im Rahmen eines Tagesangebotes versuchsweise und mit einer gewissen Skepsis erworben. Fazit: Wenn Nikon 1, dann dieses Kit. Was das vergleichsweise neue Objektiv 11-27,5 dank...
Vor 4 Monaten von zebulon veröffentlicht

versus
44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Suche einen kleinen SLR-Ersatz, die Nikon 1 S1 ist es noch nicht ganz...
Suche einen kleinen SLR-Ersatz, die Nikon 1 S1 ist es noch nicht... (ergänzend der Nachtrag vom 26.9.2013 ganz unten)

Auch ich suche schon länger einen "perfekten" Ersatz für meine SLR-Ausstattung (Canon 550d), da mir die SLR-Kamera mit 2 Objektiven und Blitz oft zu auffällig/unhandlich für viele schnelle Foto-Gelegenheiten ist. Die...
Vor 19 Monaten von Der Ernsthafte veröffentlicht


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheimtipp, 26. April 2014
Vorweg: Fotografiere seit 30 Jahren, derzeit mit fünf digitalen von Kompakt bis Sony-DSLR sowie analog mit zwei älteren SLR einschließlich lichtstarken Festbrennweiten. Die S1 wurde im Rahmen eines Tagesangebotes versuchsweise und mit einer gewissen Skepsis erworben. Fazit: Wenn Nikon 1, dann dieses Kit. Was das vergleichsweise neue Objektiv 11-27,5 dank ED- und asphärischem Glas leistet, ist schier unglaublich. Absolut naturgetreue Farben, saubere Auflösung bis in die Ecken. Voraussetzung: Raus aus der Automatik, die offenkundig auf den internationalen Geschmack abgestimmt ist. Wer Schärfen fast auf Null reduziert und die Sättigung leicht zurück nimmt, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Rauschen naturgemäß höher als bei APS-C, gemessen an der Sensorgröße (identisch mit der Sony RX100) aber erstaunlich moderat.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, chic und gut!, 5. August 2013
Von 
Hans Merkel (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fotografiere schon mit der kleinen Nikon 1 V2, die ja in punkto Ausstattung kaum noch Wünsche offen lässt und vom Stil her schon eher einer großen DSLR #hnelt.

Aber manchmal greife ich auch zur einfacher ausgestatteten 1 S1, und zwar aus folgenden Gründen:

Die 1 S1 ist klein und leicht, und mit dem mitgelieferten schmalen Objektiv 1Nikkor 11-27.5mm f/1:3.5-5.6 passt sie in die Jackentasche oder in die Seitentasche der Sommerhose.

Das Zoom-Objektiv 1Nikkor 11-27.5mm liefert erstaunlich gute Bilder.
In der Weitwinkelstellung übertrifft es meiner Meinung nach an Schärfe sogar das Festbrennweiten-Objektiv 1Nikkor 10mm f/1:2.8 - nicht im Bildzentrum, aber an den Bildrändern und in den Bildecken. Selbst das Festbrennweiten Objektiv 1Nikkor 18.5 mm f/1:1.8 erbringt nur eine geringfügig bessere Bildqualität als das Kit-Objektiv - weshalb man die beiden Festbrennweiten eigentlich nicht braucht.
Ich führe diese hohe Qualität des Kit-Objektivs u. a. darauf zurück, dass es nicht nur eine asphärische Linse, sondern darüber hinaus auch eine hochwertige ED-Glas-Linse enthält.
Dieses Objektiv wurde jetzt auch mit dem TIPA-Award 2013 als Bestleistung ausgezeichnet.

Der Bildsensor hat zwar keine 14, sondern nur 10 Megapixel - aber das kann ein Vorteil sein, wenn das zu fotografierende Motiv auch dunkle Bildstellen aufweist. Dann tritt nämlich bei mit der 1 S1 geschossenen Fotos weitaus weniger Bildrauschen auf wie bei der 1 V2 mit ihrem 14 Megapixel-Sensor.
Wie bei der D800E hat man den Sensor ohne Tiefpassfilter gebaut, was ebenfalls der Bildqualität zu Gute kommen dürfte. Zwar habe ich gelesen, dass sich infolge des fehlenden Tiefpass-Filters theoretisch die Moiré-Gefahr erhöhen könnte, aber davon habe ich noch nichts bemerkt.

Erfreulich ist auch, dass man in der 1 S1 wieder einen ISO-Wert von 100 einstellen kann.

Die 1 S1 kann auch das neue Porträt-Objektiv 1Nikkor 32mm f/1:1.2 voll und ganz nutzen. Nikon hat hierzu das Firmware-Update 1.10 für die 1 S1 bereit gestellt, das bewirkt, dass man auch den Fokusring dieses Objektivs manuell betätigen kann - genau wie bei der 1 V2.
Dieses Objektiv ist zwar doppelt so teuer wie die Kamera - aber es bietet wirklich höchste Bildqualität für Nikon 1 Kameras.

Kurz und gut: Die 1 S1 ist als chice, kleine und gute Immer-Dabei-Kamera eine Bereicherung für mich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf wiedersehen DSLR!, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist die Zukunft der Fotografie! Klein, leicht, immer dabei, und kann mehr als meine Spiegelreflex (auch Nikon).
Falls das wie Werbung klingt, ich bin in der Tat schwer beeindruckt von dieser kleinen Kamera und vor allem von dem Spaß, den ich und meine Freundin damit haben.
Bisher habe ich mit Spiegelreflex fotografiert: Natur, Stadt, Menschen, Katzen. Super Sache, aber bei Wanderungen wußte ich nie, habe ich jetzt die richtigen Objektive dabei, oder fehlt etwas? Nach dem letzten Urlaub tat mir vom schleppen so die Schulter weh, dass ich entschied: ich will jetzt auch spiegellos. Und natürlich sollte es der Qualität halber nur Nikon sein.
Und als Sparfuchs entschied ich mich für diese hier.
Objektiv entriegeln, Fotos machen, Objektiv wieder zu. Ich brauche genau nur einen Knopf zu drücken, und das ist der Auslöser.Es geht so schnell, so unkompliziert, und das bei genau den Farben wie ich es mag. Modus P, Picture Control auf Landschaft, und Jpg Normale Kompression. Serienbilder mit Scharfstellen schneller als jede DSLR (nicht, dass ich es brauchen würde), dazu Videos mit besserer Zeitlupe als die GoPro (klar, sind pixelig, aber der Spaß!), eindeutig, das ist die Zukunft der Fotografie schon heute.
Die DSLR nehme ich jetzt nur noch, wen ich für die Gewichtheberei bezahlt werde. Für den Spaß und für mich selber: nur noch die Nikon 1.
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Suche einen kleinen SLR-Ersatz, die Nikon 1 S1 ist es noch nicht ganz..., 9. Februar 2013
Von 
Der Ernsthafte (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Suche einen kleinen SLR-Ersatz, die Nikon 1 S1 ist es noch nicht... (ergänzend der Nachtrag vom 26.9.2013 ganz unten)

Auch ich suche schon länger einen "perfekten" Ersatz für meine SLR-Ausstattung (Canon 550d), da mir die SLR-Kamera mit 2 Objektiven und Blitz oft zu auffällig/unhandlich für viele schnelle Foto-Gelegenheiten ist. Die Bildqualität der Canon ist aber unumstritten sehr gut.

Bisher konnte ich folgende System-Kameras für eine bestimmte Zeit zu meinem Portfolio zählen.

* Samusng NX 11 (so groß wie eine SLR, Preis Leistung ok, APSC-14,6 MPixel verkauft wegen Nachfolgemodell)
* Samusng NX 20 (so groß wie eine SLR, Topmodell, APSC-20 MPixel, leider Rückgabe wegen Firmwareproblemen)
* Olympus Pen E-PM2 (klein, Preis-Leitung gut, MFT-16 MPixel, Schwächen beim Videoton(AF), noch im Portfolio)
* Kompakte-Nikon S9100 (gute Kompakte, 12 MPixel, super für unkomplizierte schöne Schnappschüsse)
* Nikon 1 S1 (gerade im Test...)

Auch wenn die Kameras unterschiedlich große Sensoren haben, kann ich nun etwas vergleichen. Denn nicht nur die Sensorgröße, sondern auch die Pixelanzahl im Verhältnis zum Sensor und die dahinter stehende Elektronik ist für die Bildqualität entscheidend. Von modernen Systemkamera erwarte ich mittlerweile Bildqualitäten knapp unterhalb von Mittelklasse-SLR's. Gleich vorweg muss ich gestehen, ich habe noch keinen "echten" SLR-Ersatz gefunden und ja, die Systemkameras holen mächtig auf und in 1-2 Jahren wird es wohl soweit sein ;-).

Zur Nikon grundsätzlich:
Der gegenüber Kompaktkameras etwas größere Sensor und die Möglichkeit Wechselobjektive zu nutzen, rechtfertigen die Verwendung des Namens "Systemkamera". Die Nikon 1-S1 ist von allen o.g. die kleinste und leichteste Systemkamera (197 gr. Gehäuse ohne Objektiv). Sie hat ein sehr schickes weißes, minimalistisches Plastikgehäuse mit integriertem Miniblitz (Leitzahl 5) und ordentlichen Plastikkappen für die dahinter befindlichen USB/HDMI-Anschlüsse. Der TFT mit seinen 3 Zoll (460.000 Bildpunkte) ist ausreichend groß und stellt das Bild ordentlich dar. Das Speicherkartenfach schluckt klaglos SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten. Die Kapazität des relativ kleine Akku reicht bei mir für ca. 200 Aufnahmen. Der schon etwas ältere 10 Mpixel-Sensor (CX-Format) der Kamera ist zwar von der Fläche her größer als der vieler kompakter Kameras, aber wiederum viel kleiner gegenüber den Sensoren der konkurrierenden Systemkameras. Hier kamen mir erste Zweifel am Nikon-Systemkonzept auf. Man muss anmerken, dass je kleiner der Sensor ist, um so kleiner kann auch das Objektiv und somit die gesamte Kamera gestaltet werden, leider fällt aber auch weniger Licht auf einen kleinen Sensor, was sein Rauschverhalten in schwach beleuchteten Umgebungen erhöht. Ein Programmwahlrad und ein Sucher fehlt konstruktionsbedingt, dafür passt die Kamera wiederum nun in die Jackentasche.

Funktionen:
Natürlich gibt es auch hier wieder ein virtuelles Wählrad im Programmmenü (F-Taste) und man kann verschiedene vorprogrammierte oder teilmanuelle / manuelle Kameraeinstellungen (P,S,A,M) vornehmen. Interessant sind die schnellen AF-Einstellungen (Hybridfokus mit Phasen-/Kontrasterkennung) und die sehr flotten Serienbildaufnahmen (15/s). Da hat die kleine Nikon echt was drauf. Viele Menüeinstellungen im ISO-Bereich, Farbraum, Bildqualität, Messfeld, Blitzkorrektur usw. lassen sich separat konfigurieren. Recht witzig fand ich auch den "bewegten Schnappschuss", eine kurze Zeitlupen-Filmsequenz per Foto-Auslöser, den die Kamera bei Wiedergabe mit Hintergrundmusik abspielt. Derartige Gimmicks (Weichzeichnung, Livezeitlupe, Live Image Control, Kreativmodus usw.) gibt es noch viele mehr. Aber wer nutzt das schon wirklich oft, zumal man sich so immer durch mehrere Menüschritte durchhangeln muss und dann ist der vermeintliche Schnappschuss schon wieder Vergangenheit. Auch das Berechnen so mancher Kreativbilder macht der sonst flinken Kamera etwas zu schaffen. Aber ok, solche Funktionen werden zumindest angeboten und sind oft wichtige Verkaufsargumente. Wieso dann aber ein Panoramamodus fehlt, erschließt sich mir noch nicht.
Recht sinnvoll wiederum , die Kamera kann nicht nur per Powerknopf, sonder auch per Objektiventriegelung (Parkposition) ein-und ausgeschaltet werden.

Was ich vermisse:
Etwas unverzeihlich finde ich das komplette Nichtvorhandensein eines optischen Bildstabilisators. Das gehört bei einer "Systemkamera" meiner Meinung nach am Sensor oder im Objektiv integriert, einfach dazu und ohne diesen hat man ungewollt öfters Unschärfe im Bild. Bei der Nikon 1-S1 wird es elektronisch versucht, in dem man die Iso-Werte hoch setzt und damit die Belichtungszeit verkürzt, was aber das Bildrauschen in der Regel erhöht. Ein kleiner Blitzschuh wäre noch perfekt gewesen. Auf einen Fokusring verzichtet das Objektiv leider auch und auf Grund des fehlenden Touchscreen wird die Bedienung manchmal etwas mühselig. Wer schon Systemkameras kennt, wird sich auch über das (zum Glück abschaltbare) rein elektronische mickrige Verschlussgeräusch wundern, aber das nur als Info am Rande.

Bildqualität:
Ich will hier gar nicht so viel "labern", es ist schon irgend wie jammern auf recht hohem Bildqualitäts-Niveau. Meiner Meinung nach ist die Kamera sehr gut für Tageslichtaufnahmen (Videos eingeschlossen). Vergrößerungen der Fotos bis Din-A4 stellen keine großen Probleme dar, die Bilder sind scharf und die Farben natürlich. Hervorzuheben besonders die Aufnahmen im Modus - Smart Photo Selector. Hier werden automatisch mehrere Aufnahmen gemacht und nur das Beste landet hervorgehoben auf der Speicherkarte.
Bei abendlichen, stimmungsvollen Aufnahmen ohne Blitz und mit Stativ/Auflage, ist bei mittlerer Abzugsgröße (z.B.13x17, evtl sogar bis Din-A4) qualitativ sogar bis ISO 1600 alles noch ganz ordentlich und bis ISO 2000 greift die Rauschunterdrückung meist noch wirkungsvoll (immerhin !). Geht man über ISO 3200 hinaus, wird es weicher und verrauscht zunehmend. Die Farben werden im P-Mode dann recht fade wiedergegeben. Im Voll-Automatikbetrieb springt sowieso permanent der Blitz raus, hier helfen nur die manuellen Einstellmöglichkeiten und ggf. eine Aufnahme im verfügbaren RAW-Format zwecks Nachbearbeitung. Da aber ein Bildstabilisator gänzlich fehlt, wird es freihand schwierig scharfe Abbildungen zu erhalten, zumindest wenn man später Ausschnitte am PC vergrößern möchte, fällt das auf. Bei der Bildausschnittbearbeitung stößt man schnell an die Grenze, hier merkt man dem Sensor auch die für heutzutage recht geringe 10 Mpixel-Auflösung an.

Anmerkungen:
Ich finde die Kamera kann sich trotzdem locker mit guten Kompakten messen, geht eher bildqualitativ, auch im lichtschwachen Bereich, noch darüber hinaus. An die Systemkollegen mit Micro-FourThirds-und APSC-Sensoren kann die Nikon 1-S1 subjektiv nicht immer anknüpfen. Zugegeben, viele Gelegenheitsfotografen werden die Grenzwerte der Kamera evtl. gar nicht so bemerken. Zumindest nicht bei Abzügen bis Postkartenformat. Für den ambitionierten Hobbyfotografen, denke ich, ist sie evtl. nur bedingt geeignet, es gibt für den momentanen Preis recht viel am Markt. Man sollte auch mal bodenständig bleiben und bedenken, dass eine Kamera (zum Rezensionszeitpunkt) für einen "halben Tausender" schon ein ordentlicher Budgetposten ist. Dafür ist die Nikon 1-S1 für mich nicht optimal genug und es gibt eine Menge günstige Alternativen, die zumindest gleichwertige Bild- und Schnappschussqualitäten bieten und zusätzlich noch bildstabilisiert sind, evtl. einen Touch-TFT (schwenkbar?) oder lichtstärkere Sensoren besitzen. Außerdem sollte eine moderne Kamera ein Panoramamodus und verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen bieten.

Überlegung:
Momentan weiß ich nicht so recht, ob diese Art von minimalistischen Systemkameras wirklich als Schnappschusskameras nützlicher sind, gegenüber hochwertigeren Kompakkameras. Als SLR-Ersatz (bildqualitativ) taugen sie nicht. Meine gute kompakte Nikon S-9100 (12 Mpixel, 18fach Zoom, bildstabilisiert, für weit unter 200.-) scheint die geeignetere Tageslicht-Schnappschusskamera für unterwegs zu sein. Sie ist noch etwas handlicher, braucht keine Wechselobjektive und bis zum entwickelten Din-A5 Formatfoto (Postkartengröße) sehe ich kaum Unterschiede zwischen beiden Geräten... In lichtschwachen Umgebungen sehe ich die Nikon 1-S1 wiederum vorn.

Hier stellt sich dann letztendlich die Frage: Wer ist die Zielgruppe für die Kamera ?

Die Nikon 1-S1 ist sicher für Hobbyfotografen geeignet, die mit einer schicken winzigen Kamera in vielen Situationen grundsätzlich gute Bilder per Automatik machen wollen, einen schnellen AF bevorzugen und die Möglichkeit von Wechselobjektiven nicht missen möchten. Da ein Bildstabilisator sowie ein Blitzschuh fehlt, ist sie für die ordentliche verwacklungsfreie Ausleuchtung in größeren dunkleren Räumlichkeiten weniger geeignet und spricht den Profi vermutlich nicht umfänglich an. Für große Hände ist die Kamera recht unhandlich!
Da die Kamera gerade in der weißen Version sehr schick ist (erinnert an ein Apfelprodukt) könnte ich mir das auch für die "Dame von Welt" als schickes Designutensil mit guten Fotoeigenschaften vorstellen.

Wäre ein Bildstabilisator und evtl. ein Blitzschuh vorhanden, würde ich durchaus 4 Sterne anpeilen, für die momentane Preis-Leistung (Feb.2013) vergebe ich aber nur 3 Sterne (nicht schlecht).
Der Preisverfall ist in diesem Segment enorm, wer etwas Geduld hat, kann sicher in kurzer Zeit viel Geld sparen oder jetzt schon preisgünstiger auf eines der fast gleichwertigen Vorgängermodelle (J1/J2) mit gleichem Sensor zurückgreifen.

Nachtrag am 26.9.2013, Kamera wird für 299,- angeboten:
Da nun das eingetreten ist, was ich vor 1/2 Jahr schon ahnte, kann man die Kamera für unter 300,- nun sehr empfehlen. Die Preis/Leistung passt nun und dafür erhält man eine schicke ordentliche Kamera, das wären dann 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Nesthäkchen der Nikon-1-Serie, 7. April 2013
Von 
mdt1900 "TS" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nikon ist als eines der alteingesessenen Flaggschiffe im DSLR-Geschäft natürlich auch mit einigen ersthaften "kleineren" Systemkameras am Markt vertreten, die Nikon 1 S1 stellt dabei gegenwärtig wohl in etwa die Einstiegsvariante dar.

Die Verfeinerung und weitere konsequente Umsetzung und Zusammenführung der Komponenten "Kompaktkamera und Wechselobjektiv" endet hier in Form der S1, die sich im Ausstattungsumfang und den technischen Eigenschaften sehr nah an der Nikon J2 orientiert, dabei z.T. aber auf ein noch vereinfachteres Bedienkonzept setzt. So gilt es die S1 schon zu Beginn in der Erwartungshaltung realistisch einzustufen. Erwartet werden kann sicherlich ein Gerät, welches Qualitativ gehobene Kompaktkameras im Regen stehen lässt und sich dabei nahtlos in die passable Anzahl inzwischen sehr guter Systemkameras einreiht, aber natürlich keinen vollwertigen Ersatz für eine DSLR-Ausstattung bieten kann.

Hardwareeindruck:
Die S1 wirkt in Verarbeitung und Qualität hochwertig und tadellos. Traditionell werden viele verschiedene bunte Gehäusevarianten angeboten, mir persönlich gefällt die klassische weiße Plastikummantelung eigentlich am Besten. Der Body selbst ist sehr handlich, leicht gewölbt, alle Anschlüsse mit sauberen Plastikkappen geschützt. Das Kit-Objektiv dreht leicht, rastet anstandslos ein und sitzt stabil, ist mit einer Handbewegung im Umkehrschluss aber auch schnell wieder abzunehmen. Gleichzeitig ist die Kamera (ohne Objektiv) extrem leicht.

Bedienung:
Wie bereits erwähnt ist das Bedienkonzept der S1 minimalistisch. Ein Sucher ist (leider) nicht vorhanden, fokussiert und kontrolliert wird über das rückseitige 3-Zoll-Display. Solide und gut würde ich dessen Qualität bezeichnen, wenngleich bei direkter Sonneneinstrahlung der Blindflug vorprogrammiert ist. Die Tastenanordnung ist übersichtlich, sicherlich aber auch Geschmackssache. Ein - Ausschalten der Kamera funktioniert über den Powerknopf oder alternativ über die Objektiventriegelung. Ein manuelles Wählrad ist (im Gegensatz zum virtuellen Wählrad in der Menüstruktur) nicht vorhanden, dafür lediglich zwei Auslöser für die Bild- und Videofunktion. Die Blitzfunktion regelt ein kleiner Knopf an der linken Seite. Die restlichen Bedienelemente finden sich auf der Rückseite neben dem Display, wobei hier der Wippfunktion des Drehrads weitere vier Einstellmodi zugeordnet sind (Belichtungsart, Belichtungskorrektur, Blitzmodus, Verschlussmodus).

Ganz klar, der Grundgedanke der Kamera ist auf schnelle Funktionalität und sofortiges Drauflos knipsen unter dem Motto "Zielen-Abdrücken" angelegt. Auch wenn das Grundmenü relativ einfach gehalten ist, nervt der Wechsel zu den Unterkategorien und den verschiedenen Einstellmöglichkeiten auf Dauer. Suchen, bestätigen, umstellen und speichern verschlingt hier viel Zeit anstatt der sofortigen Änderung von vorbelegten Grundfunktionen per Knopfdruck bei vergleichbaren Systemkameras. Trotzdem lassen sich nach etwas Eingewöhnungszeit viele Menüeinstellungen frei nach Belieben konfigurieren.

Natürlich wird auch von der Nikon 1 S1 eine unglaubliche Fülle an Effektfiltern und sonstigem Know-how angeboten. Macht sich im Werbe-Portfolio der Kamera nun mal sehr gut, zieht Kundschaft an und mag in bestimmten Situationen auch sicherlich eine lustige, interessante und abwechslungsreiche Bereicherung sein. Erwähnenswert betrachte ich an dieser Stelle vor allem den BestCaptureModus, der aus einer Reihe von Aufnahmen automatisch das rein objektiv betrachtet technisch sauberste Bild herausfiltert. Schmerzlich vermisse ich dagegen den Panorama-Modus.

Technik & Bildqualität:
10 Megapixel mögen im Zusammenspiel mit einem CMOS-Sensor für aktuelle Verhältnisse etwas gering anmuten, ähneln aber auch hier der bekannten Ausstattung der J2. Natürlich ist das spürbar weniger als bei guten Spiegelreflexkameras, aber hebt sich noch immer von einer durchschnittlichen Kompaktkamera ab. Das Bildergebnis ist im Umkehrschluss die logische Konsequenz. Während bei guten Lichtverhältnissen und Tageslicht z.T. hervorragende Bildqualität geliefert wird, die eine Kompakte niemals erreichen wird, ist das Ergebnis bei schlechteren Verhältnissen, also Dämmerung, Abendlicht etc. schon spürbar schlechter. Hier ist eine ungleichmäßige Blitzausleuchtung klar vorhanden und je nach Eingriff in den ISO-Werten unterscheiden sich die Ergebnisse von "noch annehmbar" bis hin zu "deutlich verwaschen, pixelig und trüb". An dieser Stelle muss ich dann allerdings auch wirklich professionelleren Fotografen die weitere Bewertung und Einschätzung der Bildqualität der Kamera überlassen.

Zweifelsfrei überzeugend ist die Auslösegeschwindigkeit der S1, die mit unglaublichen 60 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung auslöst. Hier sind auch anderen Kurzserien in unterschiedlichen Geschwindigkeitsvarianten anwählbar. Die Akkuleistung war in ersten Testreihen etwas unterschiedlich, vermutlich aber auch der vielen Spielereien geschuldet. Mittlerweile pendelt sich die Verfügbarkeit bei 250 - 300 Aufnahmen ein, ein für mich jederzeit akzeptabler Wert.

Fazit: Ambitionierten Hobbyfotografen, die den Sprung zu einer hochpreisigen DSLR-Ausstattung (noch nicht) anstreben, bietet die S1 sicherlich einen gewissen Kaufreiz. Unter Hilfestellung von Automatikprogrammen ist es mit der S1 möglich, sehr gute und ggf. bessere Bilder als mit einer Kompaktkamera zu schießen und bei Bedarf zusätzlich auf verschiedene Wechselobjektive zurückzugreifen. Allerdings sollten hier die nicht zu unterschätzenden Zusatzkosten nicht vergessen werden. Ganz allgemein stellt sich die Frage, inwieweit eine derartige Systemkamera eine wirklich gute Kompaktkamera übertrifft bzw. ob der z.T. geringe Mehrwert in der Fotoqualität die z.T. erheblich höheren Anschaffungspreise rechtfertigt. Und gerade im Hinblick auf die in der Rezension bereits erwähnte Ähnlichkeit zur J2 würde ich persönlich im direkten Vergleich ggf. auf ein etwas älteres, technisch fast ebenbürtiges, dafür aber doch günstigeres Gerät zurückgreifen. Davon abgesehen - vier verdiente Sterne für eine ausgereifte und gute Systemkamera, deren einfaches und effektives Bedienkonzept überzeugt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Handlich & leicht - wie für mich gemacht!, 16. Mai 2013
Von 
Marie - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Schon länger war ich auf der Suche nach einer besseren Digitalkamera, die meine handliche Panasonic ZX-10 ersetzen sollte. Mein Traum, eine digitale Spiegelreflexkamera, wurde zwar bisher nicht erfüllt, doch die Nikon 1 S1 ist ein erster Schritt auf dem Weg dorthin.

Besonders reizten mich die Wechselobjektive, die zwar nicht ganz billig sind, aber ihre Wirkung nicht verfehlen. Doch nun erst mal zur Nikon 1 S1, die direkt nach dem Auspacken durch ihr schickes Äußeres auf sich aufmerksam macht.

Die Hardware:

Das hochglänzende Kunststoffgehäuse wirkt so als wäre es aus Aluminium – sehr hochwertig und passgenau verarbeitet. Da wackelt und klappert nichts, so wie es sich eben gehört. Das mitgelieferte Objektiv ist sehr schnell angebracht und, dank des Bajonett-Verschlusses, genauso schnell wieder gewechselt. Insgesamt ist die Kamera aber sehr klein und leicht, auch mit dem Objektiv. Mir gefällt diese Handlichkeit, denn so hat die Nikon auch in einer geräumigen Handtasche Platz, ohne dass man eine extra Kameratasche mitnehmen muss. Diese ist natürlich dennoch zu empfehlen, denn Katzer auf Display und Kamera sind immer unschön… Alternativ lässt sie sich aber auch mit einem Gurt um den Hals tragen, so ist die Kamera sofort zur Hand und schnell einsatzbereit.

Dies geschieht am schnellsten indem man das Objektiv und den entsprechenden Knopf daran dreht. Dann muss man aber noch den Objektivdeckel entfernen, der sich im Laufe der Zeit zu einem absoluten Hassobjekt entwickelt hat: Dieser kleine weiße Plastikdeckel, der die Linse vor Staub, Verschmutzungen und Kratzern schützen soll, ist leider nicht an der Kamera befestigt, sodass man ihn ständig sucht. Ist er in der Hand- oder Hosentasche? Oder habe ich ihn doch irgendwo liegengelassen? Wenn es den sogenannten Objektivdeckelhalter auch in weiß geben würde (der Optik wegen…), hätte ich ihn schon längst ausgewechselt.
Das Display ist richtig schön groß und man direkt erkennen, ob die Aufnahmen gelungen sind. Auch die HD-Videos lassen sich abspielen, auch wenn diese auf einem großen Fernseher natürlich besser rüberkommen. Leider spiegelt es etwas und ist sehr anfällig für Fingerabdrücke. Gewöhnungsbedürftiger ist dagegen der Blitz, der bei Bedarf aus dem Kameragehäuse quasi herausgeschossen kommt! Da muss man schon aufpassen, dass man den Finger nicht gerade an der Stelle hat, an der der Blitz, der an einem filigran anmutenden Gestängel sitzt, ausgefahren wird. Eingeklappt wird er übrigens manuell, durch leichten Druck auf den Deckel. Dennoch leuchtet der kleine Blitz halbdunkle Räume gut aus und auch, wenn er garantiert kein Profiblitz ist, reicht es für meine Bedürfnisse vollkommen.

Die Software:

Womit wir bei den Fotos wären, die überraschend gut sind! Bei optimalen Lichtverhältnissen bekomme ich, dank der hohen Pixelanzahl ein gestochen scharfes Bild, auf dem viele Details zu erkennen sind. Doch auch in dunkleren Räumen, auf Partys oder in der Dämmerung lassen sich mit ein paar Einstellungen verblüffend gute Fotos schießen.

Doch die muss man erst mal herausfinden und anwenden können. Denn die Benutzung der Kamera, gerade wenn man gerne mit verschiedenen Effekten arbeiten möchte, ist auf den ersten Blick etwas umständlich: Ins Menü, die passende Einstellung auswählen, losknipsen. Und beim nächsten Foto wieder von vorne. Sicher, man kann auch Fotos im Automatikmodus schießen, aber wenn man gewisse Ansprüche hat und viel ausprobieren möchte, dann hilft nur das Navigieren durchs Menü. Das kann auf Dauer etwas nerven, zumal der Effekt des spontanen Fotos etwas verloren geht.

An sich ist das Menü aber sehr schlüssig aufgebaut und man kommt auch gut damit zurecht ohne vorher stundenlang das Handbuch studiert zu haben. Durch die reduzierte Anzahl an Knöpfen und Bedienelementen kann man da auch gar nicht viel falsch machen – wenn man denn gewillt ist, sich mit der Menüführung auseinanderzusetzen.

Neben meiner kleinen Panasonic wirkt die Nikon S1 ziemlich groß und, je nach gewähltem Objektiv, etwas sperrig. Die Fotos sind es jedoch wert, den erweiterten Platzbedarf in Kauf zu nehmen. Als Laie nutze ich die Kamera gerne in der Freizeit, im Urlaub oder bei Familientreffen. Hier bietet sie mir ein tolles Leistungsspektrum und erfüllt viele Wünsche, die ich an eine Kamera habe. Gerade bei Portraitaufnahmen, im Makrobereich oder auch bei bewegten Motiven, gelingen mit etwas Geduld wunderschöne Aufnahmen. Für mich ist die Nikon 1 S1 eine gute Einsteigerkamera für diejenigen, die sich erst noch in diesem Bereich der Fotografie an die Möglichkeiten herantasten möchten.

Während der Objektivdeckel und der filigran angebrachte Blitz für mich kleine Schwachstellen sind, überwiegen hier jedoch die positiven Aspekte: Die leichte, intuitive Bedienbarkeit, die gute Qualität der Fotos und Videos, sowie das schicke Äußere, das die Kamera zu einem begehrten Objekt macht. Für mich ist sie ein treuer Begleiter geworden, dem ich mit gutem Gewissen 4 Sterne geben kann.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flexibles System, ideal für unterwegs, 25. April 2013
Von 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das System Nikon Serie 1 stellt einen Kompromiss zwischen herkömmlichen DSLR mit Sensoren im APSC-Format und Kompakt- oder Bridgekameras mit Mini-Sensoren der Größe 1/2,3 Zoll dar.

Speziell dazu wurde von Nikon das CX-Bajonett entwickelt, so dass für diese Serie ein eigenes Sortiment von Wechsel-Optiken auf den Markt gebracht wurde.

Der Sensor ist deutlich größer als der von Kompatkameras, und die Auflösung wurde bei meinem Kameramodell Nikon S1 erfreulicherweise bei 10 Megapixeln belassen.

Ich habe mehrere Objektive getestet:
- Nikkor 11-27,5 als Kit-Objektiv (entspr. 30 bis 75 mm KB Äquiv.)
- Nikkor 18,5 / f 1,8 (entspr. 50 mm KB Äquiv.)
- Nikkor 30-110 (entspr. 80-300 mm KB Äquiv.)

Die Bildqualität ist bei allen Objektiven gut bis sehr gut.
Chromatische Aberrationen (lila oder grüne Frabsäume an Kontrastkanten) konnte ich nicht feststellen, eine besondere Streulichtempfindlichkeit ebenfalls nicht.

Alle Objektive weisen hervorragene Schärfe, einen hohen Grad an Farbtreue und eine natürliche Kontrastdarstellung auf. Mit dem 18,5 / f1,8 und dem 30-110 lassen sich auch Freistellungen der fotografierten Objekte vornehmen, die dem Ergebnis einen "Profi-Touch" verpassen (sehr schönes Bokeh). Naturgemäß aufgrund des kleineren Sensors nicht wie bei einer APSC-DSLR, aber deutlich schöner als bei Kompaktkameras inkl. teurerer Modelle wie z. B. Olympus XZ-2.

Der Bildstabilisator ist, wie bei Nikon-DSLR auch üblich, im jew. Objektiv untergebracht. Das Modell 30-110 z. B. hat einen sehr leistungsfähigen Stabi, der Aufnahmen mit effektiv 300mm Brennweite leicht gelingen lässt.

Erfreulich ist die geringe Tendenz des sog. "Bildrauschens". Bis ISO 800 sehen die Bilder auch in kritischen Belichtugssituationen (schwache Beleuchtung, Schatten) sehr gut aus, mit etwas Nachbehandlung klappt's auch mit ISO 1600 ganz gut.

Die Bilder lassen sich wahlweise auch als RAW im NEF-Format speichern, so dass verlustfreie Nachbearbeitung bzw. Korrektur ermöglicht wird.

Der Autofocus funktioniert als sog. "Hybrid-Autofocus" als Mischung aus Kontrast- und Phasen-AF. Ergebnis: Sehr schnelle Fokussierung, dabei fast keine Aussetzer. Insofern ist die S1 vorbildlich und den meisten anderen Kameras überlegen.

Von dieser Modellreihe gibt es mehrere Ausführungen, nämlich V, J und S.
Sie unterscheiden sich vor allem durch die Art der Bedienelemente inkl. Sucher.

Mein Modell S1 ist das wohl kompakteste und von daher sehr schön für unterwegs. An Bedienelemengten hat man gespart, so dass man für jede Einstellung (z. Wechsel von Blenden- auf Zeitautomatik oder Wechsel der ISO-Einstellung oder Wechsel der Fokussiermethode) immer in's Menue gehen muss.

Das ist definitiv umständlich, aber dank des übersichtlichen Menues nicht wirklich schlimm.

Der Monitor ist sehr gut ablesbar und so einstellbar, dass man auch bei Sonne alles erkennen kann.
Einen optischen Sucher gibt es nicht (den hat aber das V-Modell).

Eingebaut bei der S1 ist ein Blitz, der für normale Situationen eine sehr gute Ausleuchtubng bietet.
Mein Tipp: Bei vorhandenem Tageslicht oder auch Kerzenlicht ruhig den Blitz zum Aufhellen benutzen, aber dabei die Einstellung "Nachtportrait" aktivieren. Die Kamera rechnet dann nach der Aufnahme eine Weile und das Ergebnis ist ein wunderschön komponiertes Licht, das die ursprüngliche natürliche Atmosphäre nicht verfälscht.

Ein weiteres Zubehörteil habe ich mir gegönnt, und zwar den Adapter FT-1. Mit ihm lassen sich herkömmliche Nikon-Objektive für DSLR an die kleine S1 anschließen.
Da ich seit langem Nikon-DSLR's nutze und sich daher eine Reihe von Objektiven angesammelt hat, war das für mich eine ideale Ergänzung.
Der Cropfaktor beträgt 2,7 - man hat also bei einer Optik 50/f1,8 faktisch ein Tele mit 135/f1,8 oder die Zoomoptik 18-200 wird zum Superzoom 50-540 mm.

Ich nutze die S1 als spiegelloses, und damit unempfindliches System gern auf Radtouren, um ansprechende Fotos zu schießen. Außerdem ist das System natürlich ideal auf Flugreisen, weil es deutlich kleiner und vor allem leichter ist als eine vergleichbare DSLR-Ausrüstung.

Fazit: Deutlich besser als Kompaktkameras, flexibel durch Wechseloptiken, kleiner und leichter als DSLR mit herkömmlichem APSC-Format.

Wer Bedarf an einem kleinen, leichten und dabei leistungsfähigem System hat, sollte sich die S1 oder wegen der anderen Bedienbarkeit eines der Schwestermodelle einmal näher ansehen.
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5.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut für die Größe, 8. September 2014
Von 
Habe mir die Kamera vor ein paar Wochen als Ergänzung zu meinen beiden Vollformatkameras Canon 6D und Sony Alpha 7 besorgt und bin begeistert. Das Standardzoom-Objektiv weiß von seiner Bildqualität zu begeistern: Knackscharf und brilliant bis in die Ecken - und das über den gesamten Zoombereich! Die Nikon-Ingenieure haben es drauf! Die Kamera ist hier und da austattungsmäßig abgespecht: Fokuslupe konnte ich nicht finden, das Fotografieren mit Fremdobjektiven ala Canon FD, Minolta MD und Konsorten mit Adaptern klappt nur bedingt - keine Zeitautomatik möglich (wer hier weitere Infos hat, möge mich korrigieren) und kein Klappdisplay, aber angesichts des günstigen Preises geht das in Ordnung. Der Sensor pacht Aufnahmen bis ISO 1600, wenn man in Raw fotografiert und mit Adobe Lightroom nachbearbeitet. Die Pixel sind trotz der relativen Sensorgröße noch groß genug, da die Auflösung etwa 10 Megapixel beträgt, was aber in den meisten Fällen dennoch in Ordnung geht. Aus diesen zehn Megapixeln holt sie das Maximale heraus! Da kommen immer noch erstaunlich gute Aufnahmen heraus. Dazu ist Kamera mit Objektiv so kompakt, dass ich sie oft in meiner Standardumhängetasche mit iPad und Smartphone dabei haben kann. Klare Kaufempfehlung.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich ein Volltreffer!, 23. April 2013
Von 
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon 1 S1 ist meine erste System-Kamera und ich muss zugeben, dass ich anfangs ein wenig enttäuscht war, da ich irgendwie mehr erwartet habe. Einfach einen größeren WOW-Effekt bei den Bildern.
Nun nach einiger Zeit des Überlegens und des Testens bin ich letztendlich sehr begeistert von dieser schicken, handlichen, weißen System-Kamera.
Was ich nun so langsam gelernt habe , ist, dass das Bild nur so gut sein kann, wie der Fotograf es zulässt. Motivauswahl, Berücksichtigung der Lichtverhältnisse, Kenntnisse über die Möglichkeiten der Kamera, all das sind Faktoren, die man berücksichtigen muss.

An einem nebelig, matschigen Tag, lassen sich eben keine gestochen scharfen Wolkenfotos schießen. In der Dämmerung ist man ohne Stativ aufgeschmissen und im Februar, wo die Natur gerade am Erwachen ist, lassen sich eben keine Fotos mit saftigen Grün und strahlenden Bäumen machen.
Da muss man den Umständen entsprechend das richtige Motiv wählen.

Überzeugt hat mich die Nikon bei den Serienbild-Aufnahmen und sogar bei Makro-Aufnahmen. Ich liebe Tieraufnahmen. Hunde, Katzen, alles, wo man nicht unbedingt die besten Lichtverhältnisse hat und wo man auf Momentaufnahmen angewiesen ist. Dort liefert der Automatik-Modus im Zusammenspiel mit der Serienbild-Aufnahme erstaunlich viele brauchbare Bilder: scharf und farbecht. Auch in der Vergrößerung und im Ausschnitt absolut überzeugend.

Ich kann die Nikon ohne weiteres jedem Hobby-Fotografen empfehlen. Sie bietet viele Möglichkeiten, wenn man denn alle „Möglichkeiten“ der Kamera auszuschöpfen weiß. Ich kenne bisher nur einen Bruchteil von dem, was sie eigentlich leisten kann, sei es aus Unwissen oder persönlicher Überforderung auf Grund der Technik, aber sie kann faszinierende Aufnahmen abliefern!

Bei Interesse lesen Sie meine Rezension im Detail:

---- Material und Verarbeitung ----
Sehr hochwertig! Die Nikon besteht aus Kunststoff, welcher sich aber nicht danach anfühlt. Durch die weiße,relativ unempfindliche Hochglanzoberfläche mutet sie fast metallisch an.
Die Haptik ist ausgezeichnet und sie liegt auch auf Grund des geringen Gewichts sehr gut in der Hand.
Alle Bedienknöpfe lassen sich verzögerungsfrei und mit einem guten Druckpunkt auslösen.
Die Verarbeitung ist sehr gut, keine scharfen Kanten, keine unsaubere Spalten.

Der einzige Kritikpunkt ist der plötzlich herausschießende Blitz, der auch ein wenig wackelig wirkt. Es ist anzuraten, die Kamera mit dem leicht gepolsterten Nackenband sicher um den Hals zu tragen. Einen Sturz auf den Boden würde die Nikon nicht so gut vertragen.

Das Display ist schön groß und die Auflösung reicht aus, um die Fotos auf Grund der Farbe und Schärfe gut zu beurteilen. Leider spiegelt es relativ stark. So muss ich mich zum Betrachten der Bilder meistens in den Schatten stellen.

Das Objektiv ist leichtgängig, sehr einfach durch Drehen zu bedienen und mit Hilfe des Bajonett-Verschlusses schnell zu wechseln.
Geschützt wird es durch eine farblich abgestimmte Schutzkappe.

Die Nikon ist ein Hingucker und wird allein durch die Farbe Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Eine weiße Kamera ist schon etwas extravagant.

---- Bedienung ----
Durch die Entriegelung des Objektivs kann man die Kamera sehr schnell aktivieren, oder man drückt einfach den On/Off -Knopf. Über das kleine Steuerrad kann man schnell zu den wichtigsten Menu-Punkten springen: Serienbild und Selbstauslöser, Blitz, Belichtungskorrektur und das Hauptmenü mit den verschiedenen Modi, wie
- Automatik (Helligkeit, Bewegungsunschärfe,Hintergrundunschärfe, Activ D-Lighting)
- Creativ (Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuelle Belichtungssteuerung, Nachtaufnahme, Nachtporträt, Gegenlicht, Weichzeichnung, Miniatur-Effekt, und selektive Farbe)
- Best Moment Capture
- Bewegter Schnappschuss (slow-motion Bild)

Sie bietet also einiges an voreingestellten Programmen, die man nutzen kann, um mit wenigen Handgriffen ein ansprechendes Foto zu erstellen, oder durch eigene Festlegung der Blenden, Belichtungszeit etc. alles ein wenig selber in die Hand zu nehmen.

Für einige vielleicht interessant ist, dass die Nikon die Bilder im RAW-Format aufnehmen kann. Dieses nimmt aber sehr viel Speicherplatz in Anspruch und ist meistens nur über spezielle Foto-Software auslesbar. Qualitativ reicht mir das normale jpeg-Format absolut aus.

---- Blitz ----
Ich schalte den Blitz gerne aus und benutze bei ungünstigen Lichtverhältnissen lieber ein Stativ und spiele mit den Einstellungen herum. Nur soviel, der Blitz fährt sehr schnell aus und leuchtet alles ganz gut aus, so dass man brauchbare Bilder erhält. Aber wie gesagt, ich bin kein Fan von Blitz-Aufnahmen.

---- Akku ----
Der Akku hält für sehr viel Aufnahmen. Im Serienbild-Modus bis die Karte voll ist und danach noch weiter. Das hängt aber alles von der Beanspruchung ab und in wieweit man das Display einstellt.
Ich benötige jedenfalls keinen Ersatz-Akku.
Der leere Akku lässt sich innerhalb max. 2 Stunden vollständig aufladen.

---- Bildqualität ----
Die Nikon ist in der Lage viel, scharfe und farbechte Fotos zu erstellen. Der Autofokus reagiert sehr schnell und exakt. Da die Nikon keinen Bildstabilisator hat, ist es zu empfehlen entweder bei ausreichenden Lichtverhältnissen zu fotografieren, ein Stativ bei schlechteren Licht zu benutzen oder eine ruhige Hand zu haben.
Da ist es natürlich sehr hilfreich, dass die Kamera sehr schnell ist. Den Auslöseknopf gedrückt, der Autofokus stellt sich sofort ein und Aufnahme. Perfekt!

Ich bin sehr erstaunt über die Schärfe und Farbechtheit der Aufnahmen. Ein auf mich zulaufender Hund, aufgenommen im Serienbild-Modus, wird bei den meisten Aufnahmen scharf dargestellt, gelegentlich mit Bewegungsunschärfe, die aber größtenteils sehr gut und stimmig für das aufgenommene Foto ist. Ein unbewegtes Objekt lässt sich knackig scharf darstellen. Makroaufnahmen, wie Tautropfen an einem Birkenzweig, sind erstaunlich.
Beachten Sie auch die von mir eingestellten Tieraufnahmen.

Wie anfangs erwähnt, hängt ein gutes Foto nicht nur von den Möglichkeiten der Kamera ab, sondern auch vom Motiv und vom Fotograf.

---- Pro und Kontra ----
+ scharfe, farbechte Aufnahmen
+ überzeugende, blitzschnelle Serienbild-Aufnahmen
+ schöne Makro-Aufnahmen möglich
+ erstklassige Verarbeitung und Materialauswahl
+ sehr leicht
+ einfach zu bedienen
+ interessante Einstellungsmodi
+ ausreichende Einstellungsmöglichkeiten (Blende, Belichtung etc.)

- bei höheren ISO-Werten stärkeres Rauschen zu erwarten
- ausgefahrener Blitz etwas instabil

---- Fazit ----
Meine erste System-Kamera und gleich ein Volltreffer. Die Einstellungsmöglichkeiten reichen mir, die Fotos sind sehr ansprechend, sei es von der Schärfe oder Farbe. Tieraufnahmen gelingen fantastisch.
Früher wollte ich immer eine DSLR, aber ich merke, dass mir eine System-Kamera scheinbar vollkommen genügt. Alles andere würde mich vielleicht überfordern.
Eine guter Kompromiss zwischen einer Kompakten und einer DSLR. Sie macht mir viel Freude und es macht einfach Spaß mit ihr zu fotografieren und darum geht es doch!
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5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, 27. Juli 2014
Diese Kamera bietet was es verspricht. Wer bessere Bilder als eine Kompaktkamera will, kann sich für den Einstieg die 1s1 holen! Ich finde ebenfalls den Zoom ausreichend. Was mir besonders gefällt ist ,dass die Kamera blitzschnell fotografiert und dabei scharfe und farbenfrohe Bilder produziert, trotz der nicht so guten Bewertungen bin ich sehr zufrieden! Optisch natürlich sieht die Kamera top aus!
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