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Kundenrezensionen

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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2013
Ich fotografiere schon mit der kleinen Nikon 1 V2, die ja in punkto Ausstattung kaum noch Wünsche offen lässt und vom Stil her schon eher einer großen DSLR #hnelt.

Aber manchmal greife ich auch zur einfacher ausgestatteten 1 S1, und zwar aus folgenden Gründen:

Die 1 S1 ist klein und leicht, und mit dem mitgelieferten schmalen Objektiv 1Nikkor 11-27.5mm f/1:3.5-5.6 passt sie in die Jackentasche oder in die Seitentasche der Sommerhose.

Das Zoom-Objektiv 1Nikkor 11-27.5mm liefert erstaunlich gute Bilder.
In der Weitwinkelstellung übertrifft es meiner Meinung nach an Schärfe sogar das Festbrennweiten-Objektiv 1Nikkor 10mm f/1:2.8 - nicht im Bildzentrum, aber an den Bildrändern und in den Bildecken. Selbst das Festbrennweiten Objektiv 1Nikkor 18.5 mm f/1:1.8 erbringt nur eine geringfügig bessere Bildqualität als das Kit-Objektiv - weshalb man die beiden Festbrennweiten eigentlich nicht braucht.
Ich führe diese hohe Qualität des Kit-Objektivs u. a. darauf zurück, dass es nicht nur eine asphärische Linse, sondern darüber hinaus auch eine hochwertige ED-Glas-Linse enthält.
Dieses Objektiv wurde jetzt auch mit dem TIPA-Award 2013 als Bestleistung ausgezeichnet.

Der Bildsensor hat zwar keine 14, sondern nur 10 Megapixel - aber das kann ein Vorteil sein, wenn das zu fotografierende Motiv auch dunkle Bildstellen aufweist. Dann tritt nämlich bei mit der 1 S1 geschossenen Fotos weitaus weniger Bildrauschen auf wie bei der 1 V2 mit ihrem 14 Megapixel-Sensor.
Wie bei der D800E hat man den Sensor ohne Tiefpassfilter gebaut, was ebenfalls der Bildqualität zu Gute kommen dürfte. Zwar habe ich gelesen, dass sich infolge des fehlenden Tiefpass-Filters theoretisch die Moiré-Gefahr erhöhen könnte, aber davon habe ich noch nichts bemerkt.

Erfreulich ist auch, dass man in der 1 S1 wieder einen ISO-Wert von 100 einstellen kann.

Die 1 S1 kann auch das neue Porträt-Objektiv 1Nikkor 32mm f/1:1.2 voll und ganz nutzen. Nikon hat hierzu das Firmware-Update 1.10 für die 1 S1 bereit gestellt, das bewirkt, dass man auch den Fokusring dieses Objektivs manuell betätigen kann - genau wie bei der 1 V2.
Dieses Objektiv ist zwar doppelt so teuer wie die Kamera - aber es bietet wirklich höchste Bildqualität für Nikon 1 Kameras.

Kurz und gut: Die 1 S1 ist als chice, kleine und gute Immer-Dabei-Kamera eine Bereicherung für mich.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2014
Auf Wiedersehen Spiegelreflex. Die S1 ist meine neue Haupt-Kamera.
Bisher habe ich mit einer D3200 fotografiert: Natur, Stadt, Menschen, Katzen. Super Sache (ich habe das 35/1.8, das 10-24 und das 55-200), aber irgendwann tat mir die Schulter vom Gewicht der Kamera samt Objektiven und Tasche weh, und in manchen Momenten hat mich auch das Klicken vom Auslöser gestört. (Konzerte, Hochzeiten)
Jetzt habe ich die S1 und das ist die Befreiung meiner Fotografie. Für mich als Hobbyfotografen DIE perfekte Kamera. Selbst mit dem mitgelieferten Objektiv gelingen super Fotos, aber weil ich natürlich nur das Beste will, habe ich mir noch das 32/1.2 geholt.
Ein paar Einstellungen habe ich angepasst, da war die Kamera im Auslieferzustand nicht optimal. Ich nutze Picture Control "Landschaft", und habe wie hier auch von anderen Rezensenten empfohlen die Schärfung auf 0 reduziert. Den Fokus habe ich auf AF-S gestellt. Durch die automatische Gesichtserkennung werden Menschen immer scharf, während ich bei Landschaften den Fokuspunkt von Hand verschiebe. Das ist besser und flexibler als bei der DSLR! Die Bildbetrachtung habe ich auf nur Foto eingestellt, dann zeigt die Kamera auf dem Display wirklich nur das gemachte Foto und sonst nix. Mein Tipp: den Weißabgleich anpassen. Ich habe da noch eine winzige Verschiebung vorgenommen, damit es für mein Auge wirklich stimmt. Als Dateiformat nutze ich JPG large fine, und bin extrem zufrieden mit den Bildern. Manchmal teste ich bei Nachtaufnahmen RAW, damit kann Photoshop Express auf dem IPAD dann auch den Entrauschungsfilter richtig anwenden.
Von solchen Details abgesehen: die S1 ist klein und leicht genug (sie ist schwerer, als sie aussieht!), um sie immer mit dabei zu haben. Sie ist außerdem schneller in der Handhabung und für mich besser geeignet als eine DLSR. Ich kann lautlos(!) fotografieren. Wer die Bedeutung davon versteht, wird auch eine haben wollen. Bei Menschen kann ich den Auslöser beliebig oft nacheinander drücken, und habe eine Serie von perfekten scharfen Fotos. Ohne wie ein Affe mit einer riesigen DSLR rumzumachen, nur mit einem winzigen Spielzeug. Da habe ich wirklich das Gefühl, technischen Fortschritt zu erleben.
Was diese billige Kamera leistet ist unglaublich. Für mich sind Spiegelreflexen damit veraltet.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2014
Vorweg: Fotografiere seit 30 Jahren, derzeit mit fünf digitalen von Kompakt bis Sony-DSLR sowie analog mit zwei älteren SLR einschließlich lichtstarken Festbrennweiten. Die S1 wurde im Rahmen eines Tagesangebotes versuchsweise und mit einer gewissen Skepsis erworben. Fazit: Wenn Nikon 1, dann dieses Kit. Was das vergleichsweise neue Objektiv 11-27,5 dank ED- und asphärischem Glas leistet, ist schier unglaublich. Absolut naturgetreue Farben, saubere Auflösung bis in die Ecken. Voraussetzung: Raus aus der Automatik, die offenkundig auf den internationalen Geschmack abgestimmt ist. Wer Schärfen fast auf Null reduziert und die Sättigung leicht zurück nimmt, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Rauschen naturgemäß höher als bei APS-C, gemessen an der Sensorgröße (identisch mit der Sony RX100) aber erstaunlich moderat.
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2013
Stil: inkl. 1 Nikkor 11-27,5 mmFarbe: weißVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Suche einen kleinen SLR-Ersatz, die Nikon 1 S1 ist es noch nicht... (ergänzend der Nachtrag vom 26.9.2013 ganz unten)

Auch ich suche schon länger einen "perfekten" Ersatz für meine SLR-Ausstattung (Canon 550d), da mir die SLR-Kamera mit 2 Objektiven und Blitz oft zu auffällig/unhandlich für viele schnelle Foto-Gelegenheiten ist. Die Bildqualität der Canon ist aber unumstritten sehr gut.

Bisher konnte ich folgende System-Kameras für eine bestimmte Zeit zu meinem Portfolio zählen.

* Samusng NX 11 (so groß wie eine SLR, Preis Leistung ok, APSC-14,6 MPixel verkauft wegen Nachfolgemodell)
* Samusng NX 20 (so groß wie eine SLR, Topmodell, APSC-20 MPixel, leider Rückgabe wegen Firmwareproblemen)
* Olympus Pen E-PM2 (klein, Preis-Leitung gut, MFT-16 MPixel, Schwächen beim Videoton(AF), noch im Portfolio)
* Kompakte-Nikon S9100 (gute Kompakte, 12 MPixel, super für unkomplizierte schöne Schnappschüsse)
* Nikon 1 S1 (gerade im Test...)

Auch wenn die Kameras unterschiedlich große Sensoren haben, kann ich nun etwas vergleichen. Denn nicht nur die Sensorgröße, sondern auch die Pixelanzahl im Verhältnis zum Sensor und die dahinter stehende Elektronik ist für die Bildqualität entscheidend. Von modernen Systemkamera erwarte ich mittlerweile Bildqualitäten knapp unterhalb von Mittelklasse-SLR's. Gleich vorweg muss ich gestehen, ich habe noch keinen "echten" SLR-Ersatz gefunden und ja, die Systemkameras holen mächtig auf und in 1-2 Jahren wird es wohl soweit sein ;-).

Zur Nikon grundsätzlich:
Der gegenüber Kompaktkameras etwas größere Sensor und die Möglichkeit Wechselobjektive zu nutzen, rechtfertigen die Verwendung des Namens "Systemkamera". Die Nikon 1-S1 ist von allen o.g. die kleinste und leichteste Systemkamera (197 gr. Gehäuse ohne Objektiv). Sie hat ein sehr schickes weißes, minimalistisches Plastikgehäuse mit integriertem Miniblitz (Leitzahl 5) und ordentlichen Plastikkappen für die dahinter befindlichen USB/HDMI-Anschlüsse. Der TFT mit seinen 3 Zoll (460.000 Bildpunkte) ist ausreichend groß und stellt das Bild ordentlich dar. Das Speicherkartenfach schluckt klaglos SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten. Die Kapazität des relativ kleine Akku reicht bei mir für ca. 200 Aufnahmen. Der schon etwas ältere 10 Mpixel-Sensor (CX-Format) der Kamera ist zwar von der Fläche her größer als der vieler kompakter Kameras, aber wiederum viel kleiner gegenüber den Sensoren der konkurrierenden Systemkameras. Hier kamen mir erste Zweifel am Nikon-Systemkonzept auf. Man muss anmerken, dass je kleiner der Sensor ist, um so kleiner kann auch das Objektiv und somit die gesamte Kamera gestaltet werden, leider fällt aber auch weniger Licht auf einen kleinen Sensor, was sein Rauschverhalten in schwach beleuchteten Umgebungen erhöht. Ein Programmwahlrad und ein Sucher fehlt konstruktionsbedingt, dafür passt die Kamera wiederum nun in die Jackentasche.

Funktionen:
Natürlich gibt es auch hier wieder ein virtuelles Wählrad im Programmmenü (F-Taste) und man kann verschiedene vorprogrammierte oder teilmanuelle / manuelle Kameraeinstellungen (P,S,A,M) vornehmen. Interessant sind die schnellen AF-Einstellungen (Hybridfokus mit Phasen-/Kontrasterkennung) und die sehr flotten Serienbildaufnahmen (15/s). Da hat die kleine Nikon echt was drauf. Viele Menüeinstellungen im ISO-Bereich, Farbraum, Bildqualität, Messfeld, Blitzkorrektur usw. lassen sich separat konfigurieren. Recht witzig fand ich auch den "bewegten Schnappschuss", eine kurze Zeitlupen-Filmsequenz per Foto-Auslöser, den die Kamera bei Wiedergabe mit Hintergrundmusik abspielt. Derartige Gimmicks (Weichzeichnung, Livezeitlupe, Live Image Control, Kreativmodus usw.) gibt es noch viele mehr. Aber wer nutzt das schon wirklich oft, zumal man sich so immer durch mehrere Menüschritte durchhangeln muss und dann ist der vermeintliche Schnappschuss schon wieder Vergangenheit. Auch das Berechnen so mancher Kreativbilder macht der sonst flinken Kamera etwas zu schaffen. Aber ok, solche Funktionen werden zumindest angeboten und sind oft wichtige Verkaufsargumente. Wieso dann aber ein Panoramamodus fehlt, erschließt sich mir noch nicht.
Recht sinnvoll wiederum , die Kamera kann nicht nur per Powerknopf, sonder auch per Objektiventriegelung (Parkposition) ein-und ausgeschaltet werden.

Was ich vermisse:
Etwas unverzeihlich finde ich das komplette Nichtvorhandensein eines optischen Bildstabilisators. Das gehört bei einer "Systemkamera" meiner Meinung nach am Sensor oder im Objektiv integriert, einfach dazu und ohne diesen hat man ungewollt öfters Unschärfe im Bild. Bei der Nikon 1-S1 wird es elektronisch versucht, in dem man die Iso-Werte hoch setzt und damit die Belichtungszeit verkürzt, was aber das Bildrauschen in der Regel erhöht. Ein kleiner Blitzschuh wäre noch perfekt gewesen. Auf einen Fokusring verzichtet das Objektiv leider auch und auf Grund des fehlenden Touchscreen wird die Bedienung manchmal etwas mühselig. Wer schon Systemkameras kennt, wird sich auch über das (zum Glück abschaltbare) rein elektronische mickrige Verschlussgeräusch wundern, aber das nur als Info am Rande.

Bildqualität:
Ich will hier gar nicht so viel "labern", es ist schon irgend wie jammern auf recht hohem Bildqualitäts-Niveau. Meiner Meinung nach ist die Kamera sehr gut für Tageslichtaufnahmen (Videos eingeschlossen). Vergrößerungen der Fotos bis Din-A4 stellen keine großen Probleme dar, die Bilder sind scharf und die Farben natürlich. Hervorzuheben besonders die Aufnahmen im Modus - Smart Photo Selector. Hier werden automatisch mehrere Aufnahmen gemacht und nur das Beste landet hervorgehoben auf der Speicherkarte.
Bei abendlichen, stimmungsvollen Aufnahmen ohne Blitz und mit Stativ/Auflage, ist bei mittlerer Abzugsgröße (z.B.13x17, evtl sogar bis Din-A4) qualitativ sogar bis ISO 1600 alles noch ganz ordentlich und bis ISO 2000 greift die Rauschunterdrückung meist noch wirkungsvoll (immerhin !). Geht man über ISO 3200 hinaus, wird es weicher und verrauscht zunehmend. Die Farben werden im P-Mode dann recht fade wiedergegeben. Im Voll-Automatikbetrieb springt sowieso permanent der Blitz raus, hier helfen nur die manuellen Einstellmöglichkeiten und ggf. eine Aufnahme im verfügbaren RAW-Format zwecks Nachbearbeitung. Da aber ein Bildstabilisator gänzlich fehlt, wird es freihand schwierig scharfe Abbildungen zu erhalten, zumindest wenn man später Ausschnitte am PC vergrößern möchte, fällt das auf. Bei der Bildausschnittbearbeitung stößt man schnell an die Grenze, hier merkt man dem Sensor auch die für heutzutage recht geringe 10 Mpixel-Auflösung an.

Anmerkungen:
Ich finde die Kamera kann sich trotzdem locker mit guten Kompakten messen, geht eher bildqualitativ, auch im lichtschwachen Bereich, noch darüber hinaus. An die Systemkollegen mit Micro-FourThirds-und APSC-Sensoren kann die Nikon 1-S1 subjektiv nicht immer anknüpfen. Zugegeben, viele Gelegenheitsfotografen werden die Grenzwerte der Kamera evtl. gar nicht so bemerken. Zumindest nicht bei Abzügen bis Postkartenformat. Für den ambitionierten Hobbyfotografen, denke ich, ist sie evtl. nur bedingt geeignet, es gibt für den momentanen Preis recht viel am Markt. Man sollte auch mal bodenständig bleiben und bedenken, dass eine Kamera (zum Rezensionszeitpunkt) für einen "halben Tausender" schon ein ordentlicher Budgetposten ist. Dafür ist die Nikon 1-S1 für mich nicht optimal genug und es gibt eine Menge günstige Alternativen, die zumindest gleichwertige Bild- und Schnappschussqualitäten bieten und zusätzlich noch bildstabilisiert sind, evtl. einen Touch-TFT (schwenkbar?) oder lichtstärkere Sensoren besitzen. Außerdem sollte eine moderne Kamera ein Panoramamodus und verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen bieten.

Überlegung:
Momentan weiß ich nicht so recht, ob diese Art von minimalistischen Systemkameras wirklich als Schnappschusskameras nützlicher sind, gegenüber hochwertigeren Kompakkameras. Als SLR-Ersatz (bildqualitativ) taugen sie nicht. Meine gute kompakte Nikon S-9100 (12 Mpixel, 18fach Zoom, bildstabilisiert, für weit unter 200.-) scheint die geeignetere Tageslicht-Schnappschusskamera für unterwegs zu sein. Sie ist noch etwas handlicher, braucht keine Wechselobjektive und bis zum entwickelten Din-A5 Formatfoto (Postkartengröße) sehe ich kaum Unterschiede zwischen beiden Geräten... In lichtschwachen Umgebungen sehe ich die Nikon 1-S1 wiederum vorn.

Hier stellt sich dann letztendlich die Frage: Wer ist die Zielgruppe für die Kamera ?

Die Nikon 1-S1 ist sicher für Hobbyfotografen geeignet, die mit einer schicken winzigen Kamera in vielen Situationen grundsätzlich gute Bilder per Automatik machen wollen, einen schnellen AF bevorzugen und die Möglichkeit von Wechselobjektiven nicht missen möchten. Da ein Bildstabilisator sowie ein Blitzschuh fehlt, ist sie für die ordentliche verwacklungsfreie Ausleuchtung in größeren dunkleren Räumlichkeiten weniger geeignet und spricht den Profi vermutlich nicht umfänglich an. Für große Hände ist die Kamera recht unhandlich!
Da die Kamera gerade in der weißen Version sehr schick ist (erinnert an ein Apfelprodukt) könnte ich mir das auch für die "Dame von Welt" als schickes Designutensil mit guten Fotoeigenschaften vorstellen.

Wäre ein Bildstabilisator und evtl. ein Blitzschuh vorhanden, würde ich durchaus 4 Sterne anpeilen, für die momentane Preis-Leistung (Feb.2013) vergebe ich aber nur 3 Sterne (nicht schlecht).
Der Preisverfall ist in diesem Segment enorm, wer etwas Geduld hat, kann sicher in kurzer Zeit viel Geld sparen oder jetzt schon preisgünstiger auf eines der fast gleichwertigen Vorgängermodelle (J1/J2) mit gleichem Sensor zurückgreifen.

Nachtrag am 26.9.2013, Kamera wird für 299,- angeboten:
Da nun das eingetreten ist, was ich vor 1/2 Jahr schon ahnte, kann man die Kamera für unter 300,- nun sehr empfehlen. Die Preis/Leistung passt nun und dafür erhält man eine schicke ordentliche Kamera, das wären dann 4 Sterne.
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Stil: inkl. 1 Nikkor 11-27,5 mmFarbe: weißVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nikon ist als eines der alteingesessenen Flaggschiffe im DSLR-Geschäft natürlich auch mit einigen ersthaften "kleineren" Systemkameras am Markt vertreten, die Nikon 1 S1 stellt dabei gegenwärtig wohl in etwa die Einstiegsvariante dar.

Die Verfeinerung und weitere konsequente Umsetzung und Zusammenführung der Komponenten "Kompaktkamera und Wechselobjektiv" endet hier in Form der S1, die sich im Ausstattungsumfang und den technischen Eigenschaften sehr nah an der Nikon J2 orientiert, dabei z.T. aber auf ein noch vereinfachteres Bedienkonzept setzt. So gilt es die S1 schon zu Beginn in der Erwartungshaltung realistisch einzustufen. Erwartet werden kann sicherlich ein Gerät, welches Qualitativ gehobene Kompaktkameras im Regen stehen lässt und sich dabei nahtlos in die passable Anzahl inzwischen sehr guter Systemkameras einreiht, aber natürlich keinen vollwertigen Ersatz für eine DSLR-Ausstattung bieten kann.

Hardwareeindruck:
Die S1 wirkt in Verarbeitung und Qualität hochwertig und tadellos. Traditionell werden viele verschiedene bunte Gehäusevarianten angeboten, mir persönlich gefällt die klassische weiße Plastikummantelung eigentlich am Besten. Der Body selbst ist sehr handlich, leicht gewölbt, alle Anschlüsse mit sauberen Plastikkappen geschützt. Das Kit-Objektiv dreht leicht, rastet anstandslos ein und sitzt stabil, ist mit einer Handbewegung im Umkehrschluss aber auch schnell wieder abzunehmen. Gleichzeitig ist die Kamera (ohne Objektiv) extrem leicht.

Bedienung:
Wie bereits erwähnt ist das Bedienkonzept der S1 minimalistisch. Ein Sucher ist (leider) nicht vorhanden, fokussiert und kontrolliert wird über das rückseitige 3-Zoll-Display. Solide und gut würde ich dessen Qualität bezeichnen, wenngleich bei direkter Sonneneinstrahlung der Blindflug vorprogrammiert ist. Die Tastenanordnung ist übersichtlich, sicherlich aber auch Geschmackssache. Ein - Ausschalten der Kamera funktioniert über den Powerknopf oder alternativ über die Objektiventriegelung. Ein manuelles Wählrad ist (im Gegensatz zum virtuellen Wählrad in der Menüstruktur) nicht vorhanden, dafür lediglich zwei Auslöser für die Bild- und Videofunktion. Die Blitzfunktion regelt ein kleiner Knopf an der linken Seite. Die restlichen Bedienelemente finden sich auf der Rückseite neben dem Display, wobei hier der Wippfunktion des Drehrads weitere vier Einstellmodi zugeordnet sind (Belichtungsart, Belichtungskorrektur, Blitzmodus, Verschlussmodus).

Ganz klar, der Grundgedanke der Kamera ist auf schnelle Funktionalität und sofortiges Drauflos knipsen unter dem Motto "Zielen-Abdrücken" angelegt. Auch wenn das Grundmenü relativ einfach gehalten ist, nervt der Wechsel zu den Unterkategorien und den verschiedenen Einstellmöglichkeiten auf Dauer. Suchen, bestätigen, umstellen und speichern verschlingt hier viel Zeit anstatt der sofortigen Änderung von vorbelegten Grundfunktionen per Knopfdruck bei vergleichbaren Systemkameras. Trotzdem lassen sich nach etwas Eingewöhnungszeit viele Menüeinstellungen frei nach Belieben konfigurieren.

Natürlich wird auch von der Nikon 1 S1 eine unglaubliche Fülle an Effektfiltern und sonstigem Know-how angeboten. Macht sich im Werbe-Portfolio der Kamera nun mal sehr gut, zieht Kundschaft an und mag in bestimmten Situationen auch sicherlich eine lustige, interessante und abwechslungsreiche Bereicherung sein. Erwähnenswert betrachte ich an dieser Stelle vor allem den BestCaptureModus, der aus einer Reihe von Aufnahmen automatisch das rein objektiv betrachtet technisch sauberste Bild herausfiltert. Schmerzlich vermisse ich dagegen den Panorama-Modus.

Technik & Bildqualität:
10 Megapixel mögen im Zusammenspiel mit einem CMOS-Sensor für aktuelle Verhältnisse etwas gering anmuten, ähneln aber auch hier der bekannten Ausstattung der J2. Natürlich ist das spürbar weniger als bei guten Spiegelreflexkameras, aber hebt sich noch immer von einer durchschnittlichen Kompaktkamera ab. Das Bildergebnis ist im Umkehrschluss die logische Konsequenz. Während bei guten Lichtverhältnissen und Tageslicht z.T. hervorragende Bildqualität geliefert wird, die eine Kompakte niemals erreichen wird, ist das Ergebnis bei schlechteren Verhältnissen, also Dämmerung, Abendlicht etc. schon spürbar schlechter. Hier ist eine ungleichmäßige Blitzausleuchtung klar vorhanden und je nach Eingriff in den ISO-Werten unterscheiden sich die Ergebnisse von "noch annehmbar" bis hin zu "deutlich verwaschen, pixelig und trüb". An dieser Stelle muss ich dann allerdings auch wirklich professionelleren Fotografen die weitere Bewertung und Einschätzung der Bildqualität der Kamera überlassen.

Zweifelsfrei überzeugend ist die Auslösegeschwindigkeit der S1, die mit unglaublichen 60 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung auslöst. Hier sind auch anderen Kurzserien in unterschiedlichen Geschwindigkeitsvarianten anwählbar. Die Akkuleistung war in ersten Testreihen etwas unterschiedlich, vermutlich aber auch der vielen Spielereien geschuldet. Mittlerweile pendelt sich die Verfügbarkeit bei 250 - 300 Aufnahmen ein, ein für mich jederzeit akzeptabler Wert.

Fazit: Ambitionierten Hobbyfotografen, die den Sprung zu einer hochpreisigen DSLR-Ausstattung (noch nicht) anstreben, bietet die S1 sicherlich einen gewissen Kaufreiz. Unter Hilfestellung von Automatikprogrammen ist es mit der S1 möglich, sehr gute und ggf. bessere Bilder als mit einer Kompaktkamera zu schießen und bei Bedarf zusätzlich auf verschiedene Wechselobjektive zurückzugreifen. Allerdings sollten hier die nicht zu unterschätzenden Zusatzkosten nicht vergessen werden. Ganz allgemein stellt sich die Frage, inwieweit eine derartige Systemkamera eine wirklich gute Kompaktkamera übertrifft bzw. ob der z.T. geringe Mehrwert in der Fotoqualität die z.T. erheblich höheren Anschaffungspreise rechtfertigt. Und gerade im Hinblick auf die in der Rezension bereits erwähnte Ähnlichkeit zur J2 würde ich persönlich im direkten Vergleich ggf. auf ein etwas älteres, technisch fast ebenbürtiges, dafür aber doch günstigeres Gerät zurückgreifen. Davon abgesehen - vier verdiente Sterne für eine ausgereifte und gute Systemkamera, deren einfaches und effektives Bedienkonzept überzeugt.
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am 8. September 2014
Habe mir die Kamera vor ein paar Wochen als Ergänzung zu meinen beiden Vollformatkameras Canon 6D und Sony Alpha 7 besorgt und bin begeistert. Das Standardzoom-Objektiv weiß von seiner Bildqualität zu begeistern: Knackscharf und brilliant bis in die Ecken - und das über den gesamten Zoombereich! Die Nikon-Ingenieure haben es drauf! Die Kamera ist hier und da austattungsmäßig abgespecht: Fokuslupe konnte ich nicht finden, das Fotografieren mit Fremdobjektiven ala Canon FD, Minolta MD und Konsorten mit Adaptern klappt nur bedingt - keine Zeitautomatik möglich (wer hier weitere Infos hat, möge mich korrigieren) und kein Klappdisplay, aber angesichts des günstigen Preises geht das in Ordnung. Der Sensor pacht Aufnahmen bis ISO 1600, wenn man in Raw fotografiert und mit Adobe Lightroom nachbearbeitet. Die Pixel sind trotz der relativen Sensorgröße noch groß genug, da die Auflösung etwa 10 Megapixel beträgt, was aber in den meisten Fällen dennoch in Ordnung geht. Aus diesen zehn Megapixeln holt sie das Maximale heraus! Da kommen immer noch erstaunlich gute Aufnahmen heraus. Dazu ist Kamera mit Objektiv so kompakt, dass ich sie oft in meiner Standardumhängetasche mit iPad und Smartphone dabei haben kann. Klare Kaufempfehlung.
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am 4. August 2015
Zuerst sollte ich hier wohl sagen für wen ich diese Kamera gekauft habe: Für meine Frau.

Allerdings habe ich das Gerät auch schon benutzt und finde es ganz gut.
Es gibt aber auch ein paar "Punkte", die mich / uns stören.

1. Die Bedienung ist zumindest für meine Frau nicht intuitiv.
sie sagt die Bilder wären bei ihr öfter mal verschwommen.
Diesen Punkt kann ich zwar nicht bestätigen aber sie sagt es nunmal.
2.Der Schutz am Objektiv ist störend.
Dieser lässt sich zwar relativ leicht entfernen und auch wieder justieren, aber er ist nunmal lose und muss immer im "Auge" behalten werden.
3. Der Blitz ist nicht gerade vertrauenserweckend. Er klappt gut aus, aber das zurückdrücken ist etwas hakelig und unglücklich gelößt.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht herumnörgeln, denn eigentlich finde ich dieses Gerät ganz gut.
Vor allem die kurze Zeitspanne, die benötigt wird um ein Bild zu machen, ist ein Lob wert.
Den Punkt mit der Abdeckung lässt sich über das Umfangreiche Zubehör auch noch lösen.

Mal sehen wie die Bilder in ein paar Wochen aussehen;)
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: inkl. 1 Nikkor 11-27,5 mmFarbe: weißVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das System Nikon Serie 1 stellt einen Kompromiss zwischen herkömmlichen DSLR mit Sensoren im APSC-Format und Kompakt- oder Bridgekameras mit Mini-Sensoren der Größe 1/2,3 Zoll dar.

Speziell dazu wurde von Nikon das CX-Bajonett entwickelt, so dass für diese Serie ein eigenes Sortiment von Wechsel-Optiken auf den Markt gebracht wurde.

Der Sensor ist deutlich größer als der von Kompatkameras, und die Auflösung wurde bei meinem Kameramodell Nikon S1 erfreulicherweise bei 10 Megapixeln belassen.

Ich habe mehrere Objektive getestet:
- Nikkor 11-27,5 als Kit-Objektiv (entspr. 30 bis 75 mm KB Äquiv.)
- Nikkor 18,5 / f 1,8 (entspr. 50 mm KB Äquiv.)
- Nikkor 30-110 (entspr. 80-300 mm KB Äquiv.)

Die Bildqualität ist bei allen Objektiven gut bis sehr gut.
Chromatische Aberrationen (lila oder grüne Frabsäume an Kontrastkanten) konnte ich nicht feststellen, eine besondere Streulichtempfindlichkeit ebenfalls nicht.

Alle Objektive weisen hervorragene Schärfe, einen hohen Grad an Farbtreue und eine natürliche Kontrastdarstellung auf. Mit dem 18,5 / f1,8 und dem 30-110 lassen sich auch Freistellungen der fotografierten Objekte vornehmen, die dem Ergebnis einen "Profi-Touch" verpassen (sehr schönes Bokeh). Naturgemäß aufgrund des kleineren Sensors nicht wie bei einer APSC-DSLR, aber deutlich schöner als bei Kompaktkameras inkl. teurerer Modelle wie z. B. Olympus XZ-2.

Der Bildstabilisator ist, wie bei Nikon-DSLR auch üblich, im jew. Objektiv untergebracht. Das Modell 30-110 z. B. hat einen sehr leistungsfähigen Stabi, der Aufnahmen mit effektiv 300mm Brennweite leicht gelingen lässt.

Erfreulich ist die geringe Tendenz des sog. "Bildrauschens". Bis ISO 800 sehen die Bilder auch in kritischen Belichtugssituationen (schwache Beleuchtung, Schatten) sehr gut aus, mit etwas Nachbehandlung klappt's auch mit ISO 1600 ganz gut.

Die Bilder lassen sich wahlweise auch als RAW im NEF-Format speichern, so dass verlustfreie Nachbearbeitung bzw. Korrektur ermöglicht wird.

Der Autofocus funktioniert als sog. "Hybrid-Autofocus" als Mischung aus Kontrast- und Phasen-AF. Ergebnis: Sehr schnelle Fokussierung, dabei fast keine Aussetzer. Insofern ist die S1 vorbildlich und den meisten anderen Kameras überlegen.

Von dieser Modellreihe gibt es mehrere Ausführungen, nämlich V, J und S.
Sie unterscheiden sich vor allem durch die Art der Bedienelemente inkl. Sucher.

Mein Modell S1 ist das wohl kompakteste und von daher sehr schön für unterwegs. An Bedienelemengten hat man gespart, so dass man für jede Einstellung (z. Wechsel von Blenden- auf Zeitautomatik oder Wechsel der ISO-Einstellung oder Wechsel der Fokussiermethode) immer in's Menue gehen muss.

Das ist definitiv umständlich, aber dank des übersichtlichen Menues nicht wirklich schlimm.

Der Monitor ist sehr gut ablesbar und so einstellbar, dass man auch bei Sonne alles erkennen kann.
Einen optischen Sucher gibt es nicht (den hat aber das V-Modell).

Eingebaut bei der S1 ist ein Blitz, der für normale Situationen eine sehr gute Ausleuchtubng bietet.
Mein Tipp: Bei vorhandenem Tageslicht oder auch Kerzenlicht ruhig den Blitz zum Aufhellen benutzen, aber dabei die Einstellung "Nachtportrait" aktivieren. Die Kamera rechnet dann nach der Aufnahme eine Weile und das Ergebnis ist ein wunderschön komponiertes Licht, das die ursprüngliche natürliche Atmosphäre nicht verfälscht.

Ein weiteres Zubehörteil habe ich mir gegönnt, und zwar den Adapter FT-1. Mit ihm lassen sich herkömmliche Nikon-Objektive für DSLR an die kleine S1 anschließen.
Da ich seit langem Nikon-DSLR's nutze und sich daher eine Reihe von Objektiven angesammelt hat, war das für mich eine ideale Ergänzung.
Der Cropfaktor beträgt 2,7 - man hat also bei einer Optik 50/f1,8 faktisch ein Tele mit 135/f1,8 oder die Zoomoptik 18-200 wird zum Superzoom 50-540 mm.

Ich nutze die S1 als spiegelloses, und damit unempfindliches System gern auf Radtouren, um ansprechende Fotos zu schießen. Außerdem ist das System natürlich ideal auf Flugreisen, weil es deutlich kleiner und vor allem leichter ist als eine vergleichbare DSLR-Ausrüstung.

Fazit: Deutlich besser als Kompaktkameras, flexibel durch Wechseloptiken, kleiner und leichter als DSLR mit herkömmlichem APSC-Format.

Wer Bedarf an einem kleinen, leichten und dabei leistungsfähigem System hat, sollte sich die S1 oder wegen der anderen Bedienbarkeit eines der Schwestermodelle einmal näher ansehen.
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am 30. April 2014
was so eine kleine Kamera für Leistung bringt. Ich habe sie jetzt einige Zeit und bin absolut zufrieden. Die BQ ist klasse, die Möglichkeiten vielfältig. Für einige mag der Umweg über das/die Menü(s) problematisch sein, ich komme damit zurecht. Es geht alles schnell und man kann ja schließlich auch voreinstellen. Ich habe mir die dazu passende Kameratasche geholt. Sieht "stylisch" aus. Das einzige, was ich vermisse, ist eben ein Sucher. Bei hellem Sonnenlicht ist schwer einzuschätzen, was man fotografiert. Aber das ist bei anderen "Kleinen" mit Display genauso.
Mein Fazit: zu einem fairen Preis gekauft und zufrieden mit der gelieferten Ware und den Bildqualität.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: inkl. 1 Nikkor 11-27,5 mmFarbe: weißVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich möchte diese Rezension einmal aus der Perspektive eines „Aufsteigers“ schreiben, also als jemand, der bisher mit Kompaktkameras fotografierte, die im Schnitt zum Zeitpunkt des Einkaufs um die dreihundert Euronen kosteten. Und um dies transparent zu machen: Ich bin kein Profifotograf, auch kein Hobby-Profi-Fotograf, aber ich habe Freude am Fotografieren. Was mich an dieser Kamera gereizt hat, sind die erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten, die Möglichkeit von Wechselobjektiven und auch, zugegeben, das sehr schicke Design.
Die Kamera ist mit einem weißen, sehr schlichten Gehäuse aus Aluminium ausgestattet. Es liegt gut in der Hand und wirkt wertig verarbeitet. Ich habe die weiße Variante, diese Kamera wirkt einfach edel.
Der An-Aus-Knopf ist in das Gehäuse eingelassen, ebenfalls weiß. Der Auslöser dagegen silberfarben und steht etwas hervor, so kann man die beiden Knöpfe nicht verwechseln. Rechts daneben liegt der Knopf für die Videofunktion, also beides oben auf der Kamera und beides sehr gut mit der rechten Hand zu ertasten (und dies hier schreibt ein Linkshänder). Ich denke, die Bedienbarkeit ist überhaupt ein sehr starker Pluspunkt für diese Kamera. Auch wenn ich schon logisch aufgebaute Bedienmenüs gesehen haben, dies ist das leichteste und intuitivste Menü, das ich kennengelernt habe. Nikon erfüllt hier den Anspruch, eine Kamera, die sehr leicht bedienbar sein soll zu bieten, vollkommen. Wenn z.B. das Objektiv nicht ausgefahren ist, gibt es einen Hinweis auf dem Display und bevor das Problem nicht behoben wurde, kann nicht fotografiert werden.
Rechts neben dem Display ist eine Gegendruckstelle für den Daumen. Die Funktionstasten sind sehr sinnig angeordnet, alles wirkt schlicht, übersichtlich, aufgeräumt. Sehr sinnig: Die Kombination aus einem Drehrädchen, mit denen man im Menü oder bei der Beleuchtungsregulierung leicht weiterdrehen kann. Der Löschknopf ist ganz unten angebracht, selbstverständlich haben alle Kameras einen, aber dieser hier ist der sinnigste, den ich kenne. Einmal drücken, das Bild wird angezeigt, zweimal, es wird auf Nachfrage gelöscht.
Alle Symbole sind einleuchtend gestaltet, alle Funktionen leicht zu finden. Die Bedienbarkeit dieser Kamera setzt Maßstäbe und zwar genau für Einsteiger wie mich. Eine leichte Bedienbarkeit ermutigt zum Lernen und Ausprobieren.
„Die Nikon 1 S1 stellt das erste Modell einer neuen Systemkamera-Serie dar, die besonders schnell arbeiten und einfach zu bedienen sein soll.“ So die Werbung und das stimmt. Sie ist extrem schnell startklar und kann wirklich enorm schnelle Serienfotos machen, 15/Sekunde bei aktivem Autofokus und 60 Bilder ohne Autofokus.
Diese Kamera hat keinen Bildstabilisator.
Die 13,2x8,8 Millimeter großen CMOS-Bildsensoren im CX-Format bietet folgende Auflösungen: 10,1 Megapixel . Er liefert natürliche Farben und scharfe Details. Und das genügt. Ich habe bei den anderen Kameras immer die eifrig beworbenen 16 Megapixel sofort runtereduziert, denn ganz, ganz selten drucke ich meine Bilder als Fototapete aus. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 6400. Das ermöglicht auch bei sehr schwachem Licht Fotos mit hoher Detailschärfe.
Etwas heikel ist der Blitz. Der fährt automatisch aus, (es sei denn, natürlich, er wird abgeschaltet) und hier ist das einzige an der Kamera, was leicht „kaputtbar“ wirkt. Intuitiv fasst man nämlich die Kamera genau dort an, wo der Blitz ausfahren soll und arbeitet so eventuell gegen die Mechanik. Diese wirkt auch fragil. Der Blitz ist aber gut und tut seinen Dienst.
Nervtötend sind auch die Geräusche beim Auslösen, ich frage mich wirklich, wer das Bedürfnis hat, seiner gesamten Umgebung auditiv mitzuteilen, dass er gerade ein Foto gemacht hat. Gut, dass man das sehr leicht abschalten kann.
Die Möglichkeit mit Wechselobjektiven zu arbeiten befreit natürlich von dem Gedanken, sich ständig neue Kompakte zu kaufen, weil man hier ein anderes Objektiv benötigt als dort. Das mitgelieferte Objektiv ist nicht umwerfend. Es ist Ton-in-Ton gehalten und wirkt sehr schick, lässt sich auch ganz leicht montieren. Es ist ein Nikkor 11-27,5mm Objektiv, was einer Brennweite von jeweils rund 30 bis 74 Millimetern im Kleinbildformat entspricht.
Das ist bestenfalls ganz nett und verlockt, sich für den nächsten Urlaub gleich noch ein besseres Objektiv zu leisten.
Wer will, kann mit dem optionalen WLAN-Adapter die Kameras schnurlos an Smartphones und Tablets anbinden, um das Bildmaterial zu übertragen.
Fazit:
Eine schicke, leichte Aufsteigerkamera. Dies ist eine Kamera für Menschen, denen in vielen Situation eine Spiegelreflex zu schwer und zu unhandlich ist, die gute bis sehr gute Fotos machen wollen und die beginnen wollen, richtig fotografieren zu lernen. Sicherlich ist auch ein gewisses Maß an Fotojournalismus möglich, Fotos für Webseiten usw. Es ist – das kann ich allerdings nur vermuten – nicht die Kamera für den Vollprofi. Aber für viele halb-professionelle Einsatzgebiete ist dies eine schöne und gute Kamera.
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