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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikons J Serie reift
Ich konnte mir vor einem guten Jahr bereits einen Eindruck von Nikons J Serie mit der J 1 gewinnen und muss sagen, ich war damals nur mäßig begeistert. Die Kamera schien weder Fisch noch Fleisch und konnte sich nicht entscheiden, ob sie jetzt für Gelegenheitsfotografen oder ambitioniertere Hobby Knipser gedacht war. Mittlerweile ist die Serie 2...
Vor 18 Monaten von V. Förster veröffentlicht

versus
33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Maßanzug zwischen den Stühlen
Im Kit enthalten sind neben dem Kameragehäuse selbst, das Nikkor 10-30mm Zoomobjektiv, passender Objektivdeckel, Akku mit separatem Ladegerät, Kompakthandbuch auf Deutsch, NX2-RAW-Viewer Software und ein Umhängegurt. Für den Betrieb muss man also noch eine SD-Karte und ggf. eine Schutzhülle dazukaufen.

In Weiß wirkt sie sehr...
Vor 20 Monaten von Ice veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikons J Serie reift, 16. April 2013
Von 
V. Förster (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich konnte mir vor einem guten Jahr bereits einen Eindruck von Nikons J Serie mit der J 1 gewinnen und muss sagen, ich war damals nur mäßig begeistert. Die Kamera schien weder Fisch noch Fleisch und konnte sich nicht entscheiden, ob sie jetzt für Gelegenheitsfotografen oder ambitioniertere Hobby Knipser gedacht war. Mittlerweile ist die Serie 2 Generationen weiter, wie sie sich entwickelt hat, dazu jetzt mehr:

Verarbeitung und Ausstattung:
Bereits die J1 war ein recht stylisches und gut verarbeitetes Produkt. Die J3 in der Farbe weiß sieht hier noch ein bisschen edler aus. Allerdings erkauft man sich die weißte Farbe mit dem Verzicht auf die Magnesium
Elemente am Gehäuse, so dass man nur noch Kunststoff in den Händen hält. Dadurch fühlt die Kamera sich nicht so wertig an, wie der Vertreter in schwarz. Auch wirkt die Kamera vom Schwerpunkt her wesentlich objektivlastiger, bedingt durch das geringe Gewicht des Kunststoffgehäuses. Die Spaltmaße am Gehäuse sind jedoch recht stimmig, so dass die Verarbeitung als gut bezeichnen lässt, wenn auch die schwarze J1 hier die Nase klar vorn hat. Ansonsten hat Nikon nicht sehr viel vom Aussehen her verändert. Im Gegensatz zur J1 sind ein paar Knöpfe verschwunden (Disp, Zoomwippe, F-Taste), so dass sich schon auf den ersten Blick erkennen lässt, dass man als Nutzer den Weg über das Menü nehmen muss, egal, was man konfigurieren möchte. Damit ist die Frage nach der Zielgruppe wenigstens
direkt beantwortet. Das Moduswahlrad ist auf die Gehäuseoberseite gewandert und die gummierte Daumenablage auf der Rückseite ist (leider) verschwunden. Zur Ausstattung der Kamera. Der Sensor der J3 hat immer noch das gleiche
CX-Format, wie der Rest der Nikon 1 Reihe. Allerdings trägt er jetzt 14,2 Millionen Pixel im Gegensatz zu den 10 Millionen der Vorgänger, was für die Erwartungen nicht sonderlich optimistisch stimmt, dazu aber später mehr.
Ansonsten scheint Nikon seine J Reihe nur sehr behutsam abzudaten, die Änderungen im Vergleich zur J1 sind erstaunlich gering. Das Menü wurde verändert, der Bildprozessor scheint noch ein wenig schneller zu sein und
es wurden einige neue Fotografiermodi ergänzt, die gerade für Einsteiger durchaus hilfreich sein können. Der Blitz wurde neu konstruiert, besitzt jedoch immmernoch die realtiv geringe Leitzahl von 5. Einen Blitzschuh für
externe Blitzgeräte gibt es nach wie vor nicht, das Display löst mit 921.000 Pixeln hoch genug auf, um auch Details zu erkennen und das herausragende Merkmal der Kamera, der Hybridautofokus ist natürlich nach wie vor vorhanden.
Alles in Allem kann sich die J3 in punkto Ausstattung und Verarbeitung nur wenig von der J1 abgrenzen. In der Farbe weiß wirkt das Kunststoffgehäuse nicht so wertig wie das Magnesiumgehäuse des schwarzen Vertreters, sieht aber gerade aus der Entfernung stylischer aus.

Handhabung und Bedienung:
Hier ist die J3 besser geworden im Vergleich zur J1 und bewegt sich für Leute, die nur wenige Einstellungen während des Fotografierens vornehmen auf gutem Niveau. Mir gefallen die Menüs recht gut, auch wenn sie sich je nach gewählten Modus doch recht stark unterscheiden, so dass man manchmal auf der Suche nach der ein oder anderen Option verzweifelt, nur um festzustellen, dass sie in dem Modus nicht zur Verfügung steht, ein Ausgrauen der entsprechenden Optionen wäre schöner gewesen. Durch die zusätzlichen Modi fällt die Aufteilung auf zwei verschiedene Menüebenen auch wesentlich stärker ins Augenmerk. So lassen sich die Modi zusätzlich über die F-Taste verändern (der Kreativmodus verbirgt unter anderem die Blenden-, Zeit-, Programmautomatik,...), fraglich, warum nicht gerade diese Modi noch Platz auf dem Moduswahlrad gefunden haben. Die übrigen Parameter finden sich dann im eigentlichen Menü in 6 verschiedenen Kategorien. Das Menü reagiert sehr zügig und sehr gut gelöst ist die Historie, die ein schnelles Rückgängigmachen von Einstellungen erlaubt. Die Bedienung ist in meinen Augen daher ganz gut gelungen und kompromisslos auf Einsteiger getrimmt. Die Kamera will die Automatiken nutzen und nur bei Bedarf in
manuelle Einstellungen entführt werden. Von Seiten der Handhabung muss man sagen, dass die Kamera nur
durchschnittlich gut in der Hand liegt. Mir persönlich fehlt die gummierte Daumenauflage bei der J3 im Vergleich zur J1 und die objektivlastigkeit beim weißen Kunststoffgehäuse, dass die Kamera sich bei mir bei einhändiger
Bedienung nicht sonderlich sicher anfühlte. Eine zweite Hand ist Pflicht, auch wenn man nicht zoomen will.
Sehr gelungen ist die Livezeitlupe, bei der man nach dem Andrücken des Auslöser das Motiv in Zeitlupe auf dem Display verfolgen kann, um dann im "richtigen" Moment auszulösen. Die erleichtert nicht nur Einsteigern die
ein oder andere gute Aufnahme, bei der man den perfekten Moment aussuchen kann. Eine gelungene Neuerung bei der J3.
Die Blitztaste, die an die Seite des Gehäuses gewandert ist, ist bei der ansonsten recht guten Bedienbarkeit eine Ausnahme, da sie ungünstig platziert ist und teilweise vom Halteriemen überdeckt wird, wenn er angebracht ist.
Das Display der Kamera ist höher aufgelöst als noch bei der J1 und eignet sich nun auch wesentlich besser zur Schärfekontrolle aufgenommener Fotos, dies war in Anbetracht der Preisklasse der Kamera eine wirklich notwendige Änderung.

Bildqualität & Performance:
Der relative kleine Sensor im Vergleich zu anderen Systemkameras konnte bei der J1 vor allem wegen seiner relativ geringen Auflösung von 10 Megapixeln überzeugen, auch wenn das Rauschverhalten bei höheren ISO Werten deutlich schlechter als bei Kameras mit APS-C Sensor ausfiel. Bei der J3 hat Nikon die Megapixel Zahl nun auf 14 erhöht. Dies ermöglicht eine etwas höhere Detailtiefe bei geringen ISO Zahlen und guten Lichtverhältnissen, fällt jedoch bei Standard Abzügen nicht sichtbar auf. Erst beim Einzoomen des Bildes am PC sieht man diese Verbesserung. Das Rauschveralten erweist sich wie beim Vorgänger bis ISO 800 als gut, bei ISO 1600 merkt man den Eingriff der Rauschunterdrückung stärker als bei Modellen mit größerem Sensor. Die Fotos eigenen sich aber durchaus noch für normale Abzüge, so dass man getrost die ISO Automatik 160-1600 der Kamera nutzen kann. Das Objektiv zeigt nur die üblichen geringen Verzeichnungen an beiden Enden des Zoombereichs und zeigt eine durchaus gute Abbildungsleitung.
Besonderes Merkmal der Kamera ist nach wie vor der schnelle Autofokus. Die Kamera verfügt über einen Phasen- und Kontrastautofokus. Der Phasenautofokus erlaubt wirklich schnelle Fokussierung bei guten Lichtverhältnissen, während der Kontrastautofokus bei schlechteren Lichtverhältnissen zum Einsatz kommt. Hier fokussiert die Kamera entsprechend langsamer, jedoch die ist Fokusleistung bei guten Lichtverhältnissen wirklich sensationell, gerade in Anbetracht der Kameraklasse. Der Verschluss der Kamera arbeitet ebenfalls sehr schnell, so dass die Kamera in der Lage ist, Bilder mit 60 fps bei voller Auflösung aufzunehmen, allerdings ist nach 20 Bildern im RAW Format aufgrund des Pufferspeichers Schluss. Auch ist der Fokus während der Serienbildaufnahme in dieser Geschwindigkeit fix, dies ändert sich er bei einer Geschwindigkeit von 10 fps. Die Videoaufnahme ist mit 1080p Aufnahmen bei 30 fps mittlerweile ein Standard Feature. Die Kamera produziert ordentliche Videos ohne sichtbares Shutterlag o.ä. Nur das Mikrofon kann nicht ganz überzeugen. Windgeräusche sind deutlich hörbar und eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon fehlt genauso wie ein Blitzschuh für externe Blitzgeräte. Der interne Blitz fährt weit genug aus dem Gehäuse raus und auch ein Stück nach vorne, so dass das Standardobjektiv den Blitz nicht verdeckt. Allerdings hat er nur eine Leitzahl von 5 und ist damit nicht sonderlich stark.

Fazit:
Die Nikon J3 ist eine ordentliche Systemkamera, deren Zielgruppe definitiv Einsteiger und Automatikfotographierer sein dürften. Gerade der schnelle Autofokus ist ein Alleinstellungsmerkmal der Kamera, allerdings ist der Sensor bei Nikons J Reihe kleiner als der vergleichbarer Systemkameras. Dadurch leidet die Bildqualität gerade bei schlechten Lichtverhältnissen etwas, ohne dass man die Bildqualität der Kamera als schlecht bezeichnen darf. Sie produziert gerade für normale Abzüge sehr gute Fotos und bietet aufgrund der kompakten Abmessungen und des Designs durchaus einen Hinguckfaktor. Beim weißen Modell erkauft man sich jedoch das Design mit einem Verzicht auf das Magnesium Gehäuse und muss mit Kunststoff Vorlieb nehmen, was die Wertigkeit ein wenig reduziert.
Aufgrund der nur marginalen Verbesserungen und des stark gesunkenen Preises der Vorgänger sollte man bei einer Kaufentscheidung auch diese noch in Betracht ziehen, da diese mittlerweile zum Schnäppchen geworden sind (besonders die J1). Ansonsten finden sich bei der Konkurrenz viele Modelle mit größeren Sensoren und damit auch etwas besserer Bildqualität (Bsp. Sonys NEX Serie, Samsungs NX Serie), aber auch größeren Abmessungen. Außerdem sollte man bedenken, dass Käufer, die viele Einstellungen der Bildparameter vornehmen wollen, bei dieser Kamera falsch beraten sind, für alle anderen dürfte die J3 (oder die Vorgänger) durchaus in die Auswahl aufgenommen werden, zumal die J3 einige (wenige) interessante neue Features bietet.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon 1 J3 Sie funktioniert entsprechend meiner Erwartungen, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Nikon 1 J3 als Zweitkamera zu meiner D300S gekauft, habe mir die Rezensionen zu den Vorgängermodellen angeschaut, habe gewusst, was mich erwartet bezüglich Bildqualität und Bedienung.
Das Resultat in Stichpunkten:
Die Bedienung ist nach kurzem Einlesen einfach nur einfach.
Die Bildqualität ist nicht brilliant(nur sehr gut!!!), aber deutlich besser bei als meiner bisherigen P7100.
Das Blitzgerät funktioniert entsprechend seiner Leitzahl. Das habe ich erwartet und bin zufrieden.
Die Kamera ist leicht, platzsparend und optisch ansprechend.
Die Menüführung ist für einen erfahrenen Spiegelreflexbesitzer sich logisch erklärend, nur für die Iso-Einstellung habe ich die Anleitung benutzt.
Mein Fazit: Ich bin mit der Kamera sehr zufrieden.
Ich habe mir jetzt zuzüglich die Festbrennweite 18,5 mit der Lichtstärke 1,8 gegönnt. Mit diesem Objektiv macht die Kamera wirklich hervorragende Bilder. Hoffentlich erweitert Nikon das festbrennweitenangebot auch im Telebereich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zwischen Spiegelreflex und Digital, 5. April 2013
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Systemkamera von Nikon gefällt mir sehr gut.
Sie ist klein, sieht wirklich schick aus in weiß und liegt toll in der Hand.

Das ist zumindest der erste Eindruck.

Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach. Mir gefällt ausgesprochen gut, dass sie übersichtliche Funktionen hat.
Nicht wie viele Digitalkameras, die so voller Optionen und kleiner Symbole sind, dass ich keinen Spaß am Fotografieren habe weil ich nicht 10 Minuten Zeit habe um ein ganz normales Foto zu schießen. Und nein, ich lerne keine Bedienungsanleitung auswendig. Bis man sich wirklich auskennt und einfach drauf los knipsen kann, könnte man auch ein Diplom darüber verfassen wie die Kamera bedient wird.

Bei der Nikon ist das strukturiert und einfach. Es macht Spaß!

Ich teste also die einzelnen Funktionen, kinderleicht und übersichtlich. Die Funktionen sind sinnvoll, es macht Spaß mit dieser Kamera zu "spielen".
Das Ergebnis lässt sich sehen: die Bilder sind scharf, die Farbe passt. Ich bin begeistert!!! Punktum - was soll ich darüber nun einen Roman schreiben, in dem ich jede einzelne Funktion zerstückele und beschreibe - das haben andere vor mir schon zur Genüge getan.

Was wohl viele hier kritisieren ist die Tatsache, dass die Kamera nicht an die Qualität einer Spiegelreflexkamera heranreicht. Nun, sie ist ja auch keine. Da ich nie eine Spiegelreflex mein Eigen nennen durfte, habe ich hier leider keine Vergleichsmöglichkeit.
Vielleicht ist es tatsächlich so - wer einmal Spiegelreflex hatte, wird sich nie mit weniger zufrieden geben. Wer aber Digital gewohnt ist, der wird begeistert sein.

Meiner Meinung nach ist nach oben noch Luft und so gebe ich 4,5 Sterne für eine schöne, praktische und sehr gut funktionierende Systemkamera.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Preis-Leistungsverhältnis, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Kamera vor allem aufgrund der Schnelligkeit angeschafft, weil ich besonders gerne Szenen aus dem Sportbereich sowie Schnappschüsse von Tieren aufnehme. Genau für diesen Anwendungsbereich ist die Kamera hervorragend geeignet, weil sie wirklich extrem schnell fokussiert und auslöst und daneben noch jede Menge anderer Möglichkeiten besitzt. Besonders häufig nutze ich die Serienbildfunktion, bei der man quasi ein Daumenkino erzeugen kann und mit Sicherheit dann am Ende auch "den Schuss" im Kasten hat. Daneben ist die Kamera sehr leicht und sofern nicht gerade ein Teleobjektiv aufgesetzt ist kaum größer als eine Kompaktkamera. Super sind auch die vielen Möglichkeiten, Automatikprogramme zu nutzen oder Einstellungen per Hand vorzunehmen. Für mich ist diese Kamera ein Kompromiss aus guter Leistung zu einem vernünftigen Preis. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass Nikon keinen Fernauslöser für diese Kamera vorgesehen hat. Dieser ist für Tieraufnahmen und Langzeitbelichtungen für mich unverzichtbar!
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Maßanzug zwischen den Stühlen, 17. Februar 2013
Von 
Ice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Kit enthalten sind neben dem Kameragehäuse selbst, das Nikkor 10-30mm Zoomobjektiv, passender Objektivdeckel, Akku mit separatem Ladegerät, Kompakthandbuch auf Deutsch, NX2-RAW-Viewer Software und ein Umhängegurt. Für den Betrieb muss man also noch eine SD-Karte und ggf. eine Schutzhülle dazukaufen.

In Weiß wirkt sie sehr stylish und hat mit angeflanschtem Kitobjektiv ungefähr Größe und Gewicht einer Kompaktkamera im Superzoombereich. Damit ist sie deutlich kleiner als eine Spiegelreflex, in einer Jackentasche aber nur mit modischen Kollateralschäden tragbar.
Die Verarbeitung scheint ordentlich, richtig hochwertig wirkt sie in ihrem Plastikkleid aber nicht. Viele potentielle Staubeinfalltore in Form von Spalten und das eher wacklige Hauptrad an der Rückseite lassen erste Fragen aufkommen, wie es mit der Zuverlässigkeit aussehen wird. Sand und Regen sind jedenfalls mehr zu vermeiden als bei anderen Kameras.

Das Tastenlayout ist recht klassisch. Oben ein Wahlrad für die Betriebsmodi, Haupt- und Quickfilmauslöser. Am linken Rand USB-, HDMI-Anschluss und Blitzauswurf, hinten neben dem Display Playback-, Menü- und Löschtaste, sowie ein Multifunktionsrad.
Während das Menü zur Einstellung der Grundfunktionen und Betriebsmodi recht selbsterklärend sind, ebenso wie die Grundfunktionen während des Fotografierens (Selbstauslöser, Belichtungs-, Blitzsteuerung), wird es im halbautomatischen Creativmodus eher ein Suchspiel, wenn man manuelle Einstellungen vornehmen will.

Die Einstellung, einen manuellen Fokussierpunkt zu wählen sucht man allerdings vergeblich. Man kann nur verschiedene Messverfahren wählen oder komplett manuell. Bei letzterem bekommt man eine Ausschnittsvergrößerung zur Unterstützung der Fokussierung über das Rad an der Rückseite.
Darüber hinaus gibt es noch Effekt- und Spezialprogramme wie Panorama, Nachtmodus und Bewegungsunschärfe. Panorama- und die Unschärfe bringen gute Ergebnisse, bei der Nachtaufnahme war kein großer Unterschied auszumachen. Bei Laternenbeleuchtung nachts in Kombination mit Schnee scheint die Kamera ohnehin völlig überfordert zu sein. Nachteil dieser Programme ist, dass man nach Drücken des Auslösers mehrere Sekunden warten muss, bis ein Bild verarbeitet und gespeichert wird.

Abbildungsleistung. Die Jpgs out of the box sehen zwar bei 100% leicht verrauscht aus, die Detailwiedergabe an sich ist dagegen recht gut und auch die Artefakte halten sich auch bei hohen ISO-Werten zurück. Dies bringt leider nicht viel, da das lichtschwache Kit-Objektiv dafür sorgt, dass ein höherer ISO-Wert gewählt werden muss und den Vorteil wieder zunichtemacht. Bei einem direkten Belichtungsvergleich mit identischer Brennweite mit der Leica D-Lux 5, benötigte die J3 bei 1/80s ISO 1600, wogegen der D-Lux bei 1/80s ISO 400 reichte.
Mit einem Kleinbildbereich von 27-81mm ist das Kit-Objektiv schon nicht Best in Class, leidet als Alltagszoom vor allem aber an dem Blendenbereich 3,5-5,6.

Vergrößerungen im Anzeigemodus sind auch nicht besonders elegant gelöst. Möchte man in ein Bild zoomen, muss man zuvor jedes Mal auf den Button im Steuerrad drücken, um das Steuerrad dann als Zoom verwenden zu können.

Was soll man zusammenfassend sagen?
Die Kamera an sich wäre nicht schlecht, würde nicht immer wieder der ein oder andere Mangel einen Strich durch die Rechnung machen und einem das Fotografieren verleiden. Es beschleicht einem das Gefühl, dass dies zumindest teilweise von Nikon Absicht ist, um sich nicht selbst zu sehr Konkurrenz zu machen. So ist die J3 von Funktion, Qualität, Ergebnis digitalen Spiegelreflexkameras deutlich unterlegen und kann sich von ambitionierten Kompaktkameras nicht genug absetzen, um eine klare Kaufempfehlung zu bekommen.

Fazit. Ziemlich klare 3 Punkte, die über Firmwareverbesserungen aber noch Potenzial für mehr haben.

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Wenn es die J3 sein soll, bietet sich an, das wenig teurere Kit mit 2 Objektiven nehmen, das mit den zusätzlichen 30-110mm den Einsatzbereich deutlich erhöht.
Nikon 1 J3 Systemkamera (14 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD) Double Zoom Kit inkl. 1 Nikkor 10-30 mm und 30-110 mm Objektiv weiß

Da die J3 Systemkamera keinen Spiegel hat und so der Sensor bei Objektivwechsel noch stärker staubgefährdet würde ich persönlich eine Kombination nehmen, die einen Objektivwechsel unnötig macht. Das Nikon 1 Nikkor-Objektiv VR 10-100mm (Kleinbild 27-270mm) ist für sich genommen größer, schwerer, was sich relativiert, wenn man dafür kein zweites Objektiv mitschleppen muss. Die 4er Blende wird durch die größere Glas (55mm statt 40,5mm Filtergewinde) mehr als ausgeglichen.
Bei Nikon hat das Kit aus J3 und 10-100mm Objektiv die Artikelnummer VVA181K006.
Leider konnte ich hier nur separate Angebote für die J3 und das wahre Alltagsobjektiv finden:
Nikon 1 Nikkor-Objektiv VR 10-100mm 1:4-5,6 PD-Zoom weiß
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich (Amateur) eine perfekte Ergänzung zur Nikon DSLR, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erster Eindruck, endlich ein der Kompaktkamera deutlich überlegenes, transportables Teil mit sehr guter Bild-Qualität für meine Bedürfnisse.

+ Punkte
1. Wenn man die Funktionen der DSLR kennt sind viele ähnlich.
2. Die Aufnahmen Indoor bei Tageslich sind durchaus vergleichbar
3. Testreihen mit Stativ / gleichem Licht / Belichtung / Motiv usw. sehr gut vergleichbar
4. Einige sehr nützliche Hilfen sind z.B.: Panorama, Belichtung, Gegenlicht usw. Alles funktionieren sehr ordentlich
5. Haupteinsatzzweck wird der "Hüftschuss" bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, kurze Entfernungen.
6. Sämtliche Geräusche lassen sich abstellen, so dass sie im Theater, Oper usw. ebenfalls zum Einsatz kommen kann.
6. Viele Funktionen und wenn man weiß wie teilweise schnelle einzustellen als bei der Spiegel.
- Punkte
1. Batterie- und SD-Deckel sind mit einem kleinen Riegel verschlossen, fühlt sich nicht sehr haltbar an, ich hoffe dass es hält.
2. Trageriemen ist sehr spärlich
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle Systemkamera mit guter Bildqualität!, 29. April 2013
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon 1 J3 ist meine erste Nikon Systemkamera und wenn man nach der Werbung geht, verspricht sie doch einiges.
So war ich natürlich sehr darauf gespannt.

Ich habe auch andere Systemkameras zuhause (Samsung, Panasonic, Olympus) und dementsprechend Vergleichsmöglichkeiten in dieser Klasse.
Wobei man einen APS-C Sensor (Samsung) nicht mit dem kleineren CX Sensor (Nikon) vergleichen kann.
Das bemerkt man auch in der Praxis; die Bildqualität der J3 erreicht definitiv kein Spiegelreflex Niveau und auch nicht das einer Samsung NX11.

Doch nun zur Kamera.

Als ich die J3 ausgepackt habe war ich angenehm überrascht; eine wirklich gelungene Kamera (Design) in Top-Verarbeitung.
In weiß sieht sie wirklich außergewöhnlich (gut) aus.
Die Haptik ist ebenfalls sehr hochwertig, die Kamera liegt gut in der Hand und die überschaubare Anzahl an Tasten ist gut erreich- und bedienbar.

Das Kameradisplay der Nikon ist sehr gut, die Abbildungsqualität hervorragend.

So habe ich meine ersten Aufnahmen gemacht und erfahrungsgemäß ist der erste (Bildqualitäts-) Eindruck nicht der Richtige.
So auch bei der J3.

Den Automatikmodus finde ich nicht optimal.
In vielen Situation will die Nikon die Aufnahmen ohne Blitz machen, warum nur?
Jeder halbwegs versierte Fotograf würde in der vergleichbaren Situation einen Blitz einschalten.
Resultat; hohe ISO Werte, höheres Bildrauschen und verwaschene Bilder.

Das Rauschverhalten der J3 ist nicht schlecht aber definitiv schlechter als z.B. bei der o.g. Samsung NX11 oder Olympus E-PL3.
Aber da wären wir wieder bei der Sensorgröße...

Mit manuellen Einstellungen (Kreativmodus) ist hier schon einiges mehr an Bildqualität herauszuholen.
Wer sich soweit auskennt, dass er die ISO-Werte und Zeit/Blende selbst einstellt, erzielt sogar sehr gute Ergebnisse.
Zumindest in nicht so optimalen Beleuchtungssituationen.
Bei sehr gutem Licht erzielt auch die Automatik sehr gute Ergebnisse (aber das schaffen dann auch viele kompakte Digitalkameras, die nur ein Viertel des Preises der J3 kosten).

Eine ganz große Stärke der J3 ist definitiv die Geschwindigkeit.
Ich hatte noch keine andere Kamera, die gefühlt so schnell fokussiert und Bilder verarbeitet.

Einige damit zusammenhängende Extras wie der Smart Photo Selector finde ich nicht schlecht.
Man kann sich somit wirklich das beste Foto einer Aufnahmesituation heraussuchen und man glaubt nicht, was feine (Zeit) Unterschiede beim Bildeindruck hier ausmachen können.
Natürlich ist das nur ohne Blitz möglich.

Auch das Erstellen kleiner bewegter Videoclips mit auswählbarer Hintergrundmusik finde ich sehr gelungen.
Leider ist hier irgendwo der Wurm drin!
Ich gehe davon aus, dass die erstellten Szenen mit der Hintergrundmusik auch abspielbar sein sollen.
Weder mein Samsung Smart-TV ist in der Lage die Audiodatei abzuspielen (invalid), noch irgendwelche Software (auch die beigefügte) kann den Clip mit Sound wiedergeben!
Der Nikon Short Movie Creator hängt sich sogar auf.
Da fehlt sicher noch das ein oder andere Update.

Etwas überrascht war ich, dass bei der J3 kein 16:9 Bildformat einstellbar ist.
Es steht ausschließlich das 3:2 Format im Fotomodus zur Verfügung.
Ich habe mir das 16:9 Format zum Standard gemacht, denn meistens werden die Aufnahmen heute doch elektronisch (Monitor, TV) dargestellt und wer hat da noch ein anderes Format?

Im Videomodus gibt es das 16:9 Format selbstverständlich, wie wäre FullHD sonst auch möglich?

Der Videomodus ist im Übrigen bei der Nikon sehr gut, solange man die Kamera nicht viel bewegt.
Der Bildstabilisator leistet gute Arbeit (wie auch im Fotomodus) aber bei Kameraschwenks sind die Ränder stehender Objekte meist verwischt.

Fazit:

Auf der einen Seite ist die Nikon 1 J3 schon etwas Besonderes, Geschwindigkeit und Möglichkeiten sind überdurchschnittlich.
Auch das gelungene Design sorgt sicher für manchen "Hingucker", zumindest in Weiß.
Auf der anderen Seite ist für mich die Bildqualität das wichtigste Kriterium bei einer Kamera, hier bin ich sehr anspruchsvoll.
Diesen Anspruch kann die Nikon nicht ganz erfüllen, erst recht nicht im Automatikmodus.
Deshalb sehe ich sie weniger für (anspruchsvolle) Anfänger geeignet.
Das Potential für wirklich gute Bilder hat sie aber allemal, deshalb bedingte Empfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast so wie eine Spiegelreflex, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Nikon 1 J3 gekauft, weil ich meinen riesigen Koffer loswerden wollte. Meine komplette Ausrüstung für einen Urlaub beschränkt sich in einer handlichen Gürteltasche auf etwa 1 kg. Ich habe mir die Rezensionen zu den Vorgängermodellen angeschaut, und daher gewusst, was mich bezüglich Bildqualität und Bedienung erwartet.
Meine Erfahrungen in Kurzform:
Die Bedienung ist durch eine tolle Bedienerführung und nach ein wenig Übung einfach.
Die Bildqualität ist nur brilliant, und deutlich besser bei als meiner alten Spiegelreflex.Das Blitzgerät funktioniert entsprechend seiner Leitzahl. Die Kamera ist leicht, platzsparend und optisch ansprechend.
Ich bin mit der Kamera sehr zufrieden und habe wieder viel Freude an meinem Hobby.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr von einer Nikon erwartet!, 5. März 2013
Von 
Cecilie (Castrop-Rauxel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte bislang immer mit Kompaktkameras zu tun, bei denen es doch große Unterschiede gibt. Deshalb freut ich mich auf meine erste Systemkamera.
Und dann noch eine Nikon!
Der erste Eindruck und erste Inbetriebnahme!
Ich bin ehrlich: ich habe mir schon mal eine Kompaktkamera zugelegt, weil mir die Farbe einfach so gefiel! Dies kann ich von der Nikon nicht sagen! Irgendwie wirkt die Nikon in ihrem matten Weiß etwas künstlich und erinnert an 70er Jahre Design. Nicht ganz mein Geschmack!
Es sieht sehr nach einfachem Plastik aus, obwohl das Gehäuse aus Aluminium ist.
aber da es bei einer Kamera nicht um deren Aussehen, sond
Wie immer bei neuen Kameras ist die erste Inbetriebnahme denkbar einfach.
Akku hinein und da noch etwas Energie vorhanden war, richtete ich sofort Datum, Uhrzeit und Zeitzone ein! Denkbar einfach, doch anderes hatte ich von einer Nikon nicht erwartet.
Dann mußte das Objektiv aufgeschraubt werden.
Dies war nicht so einfach wie gedacht und bedurfte etwas Zeit, da ich immer Angst hatte etwas falsch zu machen. Erst, nachdem ich in der Bedienungsanleitung genau nachgelesen hatte, dass das Objektiv an einer ganz bestimmten Stelle anzusetzen und eingedrecht werden mußte, klappte es dann.
Dann der erste Eindruck der kompletten Kamera!
Eine kleine weiße Kamera mit einem riesigen Objektiv!
Beim Abstellen hatte ich immer Angst, dass die Kamera umfällt!
Aufgrund des Gewichtes liegt die Kamera auch nicht sehr komfortable in der Hand, sie wirkt klobig und unpraktisch!
Wahrscheinlich kam Nikon daher auf die Idee einen sehr breiten, weißen Schultergurt mitzuliefern, denn so ist die Kamera besser zu handhaben! Der Schultergürtel paßt optisch zur Kamera, ist jedoch sehr auffällig und ich persönlich mag es nicht sonderlich mit einer Kamera um den Hals herumzulaufen!

Bedienung
Wie jede moderne Kamera ist die Nikon sehr einfach in der Handhabung und verfügt einige Programmeinstellungen. Im Vergleich zu den meisten Kompaktkameras sind es bei der Nikon 1 J3 jedoch nach meinem Geschmack nur wenige Einstellmöglichkeiten.
Programme
Im Automatikmodus stellt die Kamera, wie es schon der Name sagt, alles automatisch ein.
Im Kreativmodus gibt es einige Spielereien, die im Vergleich zu den Möglichkeiten einer Kompaktkamera nach meinem dafür eher dürftig ausfallen.
Was mit gefällt ist der Smart-Photo" Selector. Hier nimmt die Kamera bis zu 60 Serienfotos auf und man kann sich später bei der Durchsicht für das beste Foto einscheiden! Eine nette Spielerei!

Blitz
Ein Schwachpunkt der Kamera ist leider der Blitz.
In einigen Programmen klappt er sich selbstständig aus, möchte man ihn aber individuell einsetzen, heißt es eine kleine unscheinbare Taste am linken Kamerarand zu bedienen und der sehr filigran wirkende Blitz fährt aus.
Nach Gebrauch muß er per Hand zugerück geklappt werden, was ich umständlich finde.
Zudem gibt es nur 3 Blitzeinstellungen und ich vermisse den Vorblitz gegen rote Augen".

Qualität der Fotos
Nahaufnahmen gelangen in der Regel sehr gut und waren gestochen scharf. Auch die Farbwiedergabe war sehr gut. Die meisten Innenaufnahmen gefielen mir nicht, viele Aufnahmen waren einfach zu dunkel, da der Blitz nicht ausfuhr! Im Automatikmodus gelangen Gegenlichtaufnahmen nur eingeschränkt! Da just in dem Augenblick, wo ich die Kamera erhielt, Deutschland im Schnee versankt, fotografierte ich meine Hunde beim Spielen im Schnee und benutzte die Serienaufnahme! Funktionierte einwandfrei, doch die Bildqualität ließ zu wünschen übrig.
Leider muß ich sagen, dass ich von einer Nikon mehr in punkto Bildqualität erwartet hatte!

Fazit:
Sicherlich ist die Nikon 1 J3 eine wirklich gute Kamera und läßt sich problemlos bedienen. Trotzdem hat sie meine Erwartungen nicht erfüllt.
Schade!
Die bisherigen Kameras, die ich benutze, sind allesamt Kompaktkameras und in meinen Augen
einfach bedienerfreundlicher und im Resultat der Fotografien besser.
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Drauflosfotografieren und an Spiegelreflex Herantasten, 10. Februar 2013
Von 
Sternfahrerin - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Grundsätzliches:
Die Nikon 1 J3 scheint mir für den Nutzer ausgelegt, der gerne "drauflosknipst", sich vielleicht an Spiegelreflexkameras herantasten möchte.
Ich fotografiere sonst zumeist mit der D3000, die für DSLR das Einsteigermodell darstellt. Bei der Nutzung der J3 fällt mir auf, dass die Kamera mir viel Arbeit abnimmt (genaueres dazu unter "Programme"). So werden die Fotos sehr gut, doch habe ich kaum das Gefühl, wirklich etwas dazu beigetragen zu haben – das ist ein klein wenig frustrierend.
Für Fotografen, die sonst Kompaktkameras gewohnt sind, ist es aber eine Möglichkeit mal mit einem Objektiv zu arbeiten und Belichtungs- sowie Blendeneinstellungen kennenzulernen, ohne befürchten zu müssen, frustriert zu werden.

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Unterschiede zur J2:
>> Sensor: Der Sensor ist noch der 13,2 x 8,8 mm CMOS (Nikon CX-Format),
die Bildpunkte sind jedoch auf 14.200.000 erhöht worden.

>> Auflösung: Ist erhöht worden:
4.608 x 3.072 Bildpunkte (Seitenhältnis 3:2)
3.456 x 2.304 Bildpunkte (Seitenhältnis 3:2)
2.304 x 1.536 Bildpunkte (Seitenhältnis 3:2)

>> ISO: Die ISO-Automatik ist auf 160-6400 erhöht worden. Abgesehen von der selbständigen ISO-Wert-Auswahl ist es aber auch möglich, die ISO-Automatik-Obergrenze auf 3200 oder 800 festzulegen.

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Programme:
>> Automatikmodus: Die Kamera übernimmt alle Einstellungen. (Selbst das Messfeld kann man hier nicht selbst wählen). Einstellungsmöglichkeiten sind hier sehr intuitiv verwendbare Steuerungen von z.B. "Hintergrundschärfe" und "Bewegungsunschärfe". Ersteres funktionier eher mäßig und führte beim Testen eher zu Frustration. Das Einfrieren von Bewegung klappt aber sehr gut und ist sehr praktisch.

>> Smart-Photo-Selektor (hier macht die Kamera mehrere Aufnahmen und spielt die lansam ab,so dass man sich für eine entscheiden kann) Das funktioniert gut, allerdings glaube ich nicht, dass es allzuoft zum Einsatz kommem wird.

>> Bewegter Schnappschuss: Der bereitet mir persönlich viel Freude. Es wird ein 1,6 s langes Video aufgenommen, das mit einem Standbild (man hat dies dann auch als Foto) endet.

>> Kreativmodus: Hier hat man die Möglichkeit nun wirklich mehr zu üben. Denn der Fotograf hat die Möglichkeit Blendenautomatik, Zeitautomatik oder manuelle Steuerung zu wählen. Die sind dann mit dem Rädchen steuerbar – und man kann anhand der Fotos einfach ausprobieren, welche Einflüsse was hat. Wird es einem dann doch zu umständlich, kann man auch wieder zur Programmautomatik zurückkehren – hier kann man auch im Menü mehr einstelen (wie z.B. Das Messfeld).
Hier gibt es noch weitere Spielereien, wie den Miniatureffekt.
Die Nachtaufnahme ist sehr gut.
Die Panorama-Bilder waren bei der J2 ein oft gelesener Kritikpunkt. Hier hatte ich bei der J3 keine Probleme. Ich fand sogar erstaulich, wie einfach dies geht (das kenne ich von Kompaktkameras deutlich schwieriger). Selbst, wenn sich während dem Schwenken eine Person im Bild bewegt, wird diese im Endergebnis nicht unscharf.

Programme-Verarbeitunsdauer:
Bei manchen Einstellungen wie "Panorama", "Bewegungsunschärfe" oder "Nachtaufnahme" werden die Bilder erst von der Kamera verarbeitet. Dies dauert jeweils etwa 4 Sekunden.
Solange muss man natürlich warten, bevor man das nächste Bild aufnehmen kann.

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Fotos:
Die Bilder gefallen mir gut.
Was mir sehr positiv auffällt ist, dass keine Farbveränderungen festzustellen sind, sondern auch bei schwierigeren Lichtbedgungen die Farben sehr originalgetreu dargestellt werden.
Was stark auffällt ist, dass die Kamera mit ihren Programmen viel verarbeitet. So z.B. werden die Nachtbilder wirlich gut, da die Kamera dies berechnet. Auch die Bewegungseinfrierungen gelingen erstaunlich gut durch die Fähigkeiten der Kamera. Die Bilder mag ich sehr.
Allerdings habe ich bei diesen Fotos aus den Modi nicht das Gefühl, wirklich etwas zu den Bildern beigetragen zu haben. Auch bei den Modi, in denen ich mehr einstellen kann, scheint es mir so, dass die Kamera ein wenig korrigiert. Das ist eine tolle Fähigkeit der Kamera, aber es verringert meine Selbstwirksamkeit... Ich empfinde dazu doch sehr ambivalent, wie man merkt.

Akku:
Das Laden dauert ziemlich genau zwei Stunden.
Fotografieren mit seltenen Blitzaufnahmen und "Bewegter Schnappschuss"-Aufnahmen
hielt bei mir etwa 4 Stunden bzw. 200 Aufnahmen.

Größe:
Nikon wirbt damit, dass die J3 den kleinsten Body unter den Systemkameras aufweist.
Dies bedeutet im positiven Sinn, dass man sie leicht verstauen kann und nicht schwer an ihr zu tragenhat– insbesondere im Vergleich zu einer ausgewachsenen DSLR.
Negativ fällt mir auf, dass die Bedienelemente auch ebenso klein ausfallen, was mir zwar keine Probleme bereitet, aber doch auffällt, dass es hier filigrane Hände einfach leichter haben dürften.

Nutzung:
Die Kamera liegt leicht und angenehm in der Hand. Auch das Auslösen und die Objektiveinstellung ist aufgrund von Gewicht und Größe ganz angenehm. Unhandlich fand ich das Umgreifen für Video-Aufnahmen und die Bedienung der Menü- und Einstellungstasten – sowie deren Bedienung.
Dafür finde ich sie aber recht intuitiv. Auch sind die Eistellungen so angeordnet, dass man sie schnell finden und umstellen kann. Dass man hier nicht lange suchen muss finde ich sehr praktisch.
Gerade für Einsteiger ist das zuvorkommend. Ein Profi könnte es schöner finden, einen schnelleren Zugriff auf Blenden- und Verschlusszeiteinstellungen zu haben (diese sind unter "Kreativmodus" einzustellen und dann mit dem Rädchen verstellbar).
Rein optisch finde ich sie sehr chick. Besonders mit dem passenden "Nikon 1"-Trageriemen.
Der Body wird bereits nach wenigen Minuten Nutzung deutlich warm.
Das ist zwar nicht unangenehm heiß, aber ich frage mich, wie "gesund" das für die Kamera ist.
Manchmal fand ich es irritierend keinen Sucher, sondern nur das Display zu haben.
Der Vorteil für den ungeübteren Knipser ist aber der "live-modus", in dem er auf dem Display vor dem Auslösen beobachten kann, wie die Einstellungen das Bild verändern.

Blitz:
Der Blitz klappt auomatisch aus, muss aber per Hand zurückgeklappt werden. Letzteres kommt mir persönlich etwas umständlich vor, da man ihn nicht einfach runterdrückt sondern einklappt. Ich habe dabei immer etwas die Befürchtung, dass etwas abbrechen könnte.
Um Schatten des Objektivs zu vermeiden ist ein Abstand von 0,6m nötig.
Das finde ich eine völlig akzeptable Distanz. Im Gebrauch hatte ich (ohne aktiv auf den Abstand zu achten) absolut keine Probleme damit.

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Fazit:
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Die Fähigkeiten der Kamera überzeugen mich und sie wirken auf mich persönlich als gutes Übungsfeld für Spiegelreflex-Neueinsteiger.
Für geübtere DSLR-Fotografen kann es aber frustrierend werden, dass die Kamera einem viel abnimmt.
Letzendlich ist sie handlich und macht gute Fotos. Daher runde ich auf 4 Sterne auf.
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