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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen +++Schrecklich faszinierend+++
Was wissen wir eigentlich über den GAU, der damals Tschernobyl und damit die ganze Welt aus den Angeln hob?

Nach diesem Buch weiß man wenigstens ein Stück weit, wie es den Menschen damals erging, was sie fühlten, dachten und welche Ängste sie ausstehen mussten und anhand der Spätfolgen noch müssen.

In der Presse...
Veröffentlicht am 1. Juni 2006 von Susanne Weidenkaff

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Tag, an dem die Wolke kam.
Ich würde mir das Buch tiefgründiger wünschen. Wer sich neue Erkenntnisse erhofft, ist hier evtl. enttäuscht. Trotzdem: lesenswert.
Schade, daß die "Tschernobyl-Kinder" in ein komisches Licht gerückt werden.
Vor 7 Monaten von Heinrich Kraheberger veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen +++Schrecklich faszinierend+++, 1. Juni 2006
Was wissen wir eigentlich über den GAU, der damals Tschernobyl und damit die ganze Welt aus den Angeln hob?

Nach diesem Buch weiß man wenigstens ein Stück weit, wie es den Menschen damals erging, was sie fühlten, dachten und welche Ängste sie ausstehen mussten und anhand der Spätfolgen noch müssen.

In der Presse wird immer nur an diesem schrecklichen Jahrestag erinnert, indem die Fakten aufgewärmt werden. Aber was Sie mit diesem Buch schafften, sucht ihres gleichen.

Unglaublich, was sie in dieser schweren Zeit leisteten. Im 21.Jahrhundert fast unvorstellbar, wie man in einem europäischen Land mit seinen Bürgern umgeht.

Vielen Dank dass Sie dem Leser solch einen Einblick in Ihre Familie und damit Ihr Leben geben.

Eine schrecklich faszinierende Geschichte!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine eindrucksvolle Schicksalsbeschreibung, 19. Juli 2006
Das Buch "Der Tag, an dem die Wolke kam" stellt das Schicksal einer jungen Familie eines europäischen Landes, der Ukraine, während der letzten zwei Jahrzehnte in beeindruckender Weise dar. Neben dem schwerwiegenden Reaktorunglück von Tschernobyl wird ebenso auf die Probleme und Schwierigkeiten des sowjetischen Alltags während der Perestroika und der heutigen Zeit eingegangen. Der Autorin ist es gelungen, in gefühlvoller und spannender Art und Weise einen Abschnitt europäischer Geschichte darzustellen. An vielen Passagen läuft einen regelrecht ein kalter Schauer über den Rücken.

Der Schicksalsschlag der Familie Wachidowa steht stellvertretend für viele weitere Menschen des Gebietes Tschernobyl sowie der gesamten Sowjetunion. In einigen Kapiteln werden ebenfalls Schicksale anderer Leute beschrieben.

Auch wenn das Buch nicht unbedingt etwas für Physikinteressierte ist (auf die Vorgänge im Kraftwerk wird auf den letzten Seiten nur wenig eingegangen), so ist es trotzdem für jedermann sehr zu empfehlen. Es bewegt einen darüber nachzudenken, wie gut wir es in Westeuropa haben und es hilft die für uns häufig fremd wirkende Mentalität der ehemaligen Sowjetbürger besser zu verstehen.

Das Werk lässt sich trotz seiner Einordnung als Sachbuch sehr flüssig und wie ein Roman lesen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifendes Buch!, 20. Februar 2006
Von Ein Kunde
Ich kann mich gut erinnern, wie mich die Tschernobylkatastrophe 1986 erschüttert hat. Wir waren in Deutschland sehr besorgt über die Folgen dieses GAUs, aber die Konstequenzen für uns waren nur: keine Pilze essen! Wenn man nun liest, wie es den direkt betroffenen Menschen in der Katastrophenregion ergangen ist, kann man nur froh sein, dass man nur keine Pilze essen sollte.
Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte einer Familie, die diese Katastrophe und anschließend die Bürokratie der damaligen Sowjetunion überlebt hat. Für mich unvorstellbar, was diese Menschen mitgemacht haben! Dann besser auf Pilze verzichten.
Auch wenn dieses Buch in die Rubrik "Sachbuch" eingeordnet wird, diese Geschichte war spannender als viele Romane, die ich gelesen habe.
Wer weniger die physikalischen Abläufe der Tschernobylkatastrophe wissen möchte, sondern mehr an den Schicksalen der betroffenen Menschen interessiert ist, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Im Anhang gibt es aber dennoch genug weiterführende Infos rund um Tschernobyl.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsam, 26. März 2006
Von Ein Kunde
Es ist schrecklich, was damals passiert ist!
Das Buch beschreibt in beeindruckender Weise das Leben von Familie Wachidow mit und nach Tschernobyl. Als Leser fühlt man sich mitten hinein versetzt in ein Familienleben, das von einer Minute auf die andere komplett aus allen Fugen gerät.
Ein sehr einfühlsames Buch, das hoffentlich viele Leser finden wird!!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbekannte Nachwirkungen eines Gaus, 13. März 2006
Von Ein Kunde
Dieses Buch kommt zur richtigen Zeit und erinnert uns an die bewegenden Monate vor zwanzig Jahre, im April 1986. Familie Wachidow hat alles direkt vor Ort erlitten und erzählt aus ihrem Leben. Eine Geschichte, die mich bewegt, denn sie steht für andere Familien.
Für viele Menschen ist durch Tschernobyl alles unwiederbringlich verloren gegangen, andere mussten sich auf elementaren Werte des Lebens zurückbesinnen. Tschernobyl war nicht nur ein gigantisches Reaktorunglück, sondern schuf menschliche Tragödien.
Ein solches Unglück darf sich niemals wiederholen!! Leider werden Krankheiten, die durch den Gau verursacht wurden, noch heute verniedlicht; Berichte zeigen nicht das wahre Ausmaß der Verstrahlung.
Widmung im Buch: Wir widmen dieses Buch den Kindern, die noch nicht geboren wurden. Weil die Frauen, die ihre Mütter sein könnten, einst Kinder von Tschernobyl waren.
Vielleicht verdeutlicht dieser Spruch die Konsequenzen des Unglücks, das noch über Generationen Nachwirkungen zeigen wird.
Lesenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat lesenswert!, 10. September 2007
Von 
SnUsL (Deggendorf, Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Dieses Buch ist mehr als nur ein Buch. Es erzählt die Geschichte einer jungen Familie, die durch die Hölle ging, aber nie die Hoffnung verlor irgendwann ein neues Leben beginnen zu können. Nie hat mich eine Geschichte so betroffen gemacht. Am liebsten hätte ich die Familie selbst gerettet und bei mir versteckt, damit der Vater nicht als Liquidator arbeiten muss. Es ist fürchterlich zu lesen, wie schlecht der Informationsfluss war (womöglich auch immer noch ist) und wie den Bewohnern Prypjats falsche Tatsachen vorgespielt wurden. Es lässt einen nur hoffen, dass so etwas Schlimmes nie wieder passieren wird.
Ich kann dieses Buch einfach nur mit fünf Sternen bewerten alles andere wäre weit untertrieben.
LESEN LESEN LESEN!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite ..., 3. Juni 2007
... ist dieses sehr gut recherchierte und geschriebene Buch von Antje Hilliges.

Durch meinen Sohn bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden und wenn man sich, wie ich in letzter Zeit, intensiv mit dem Thema Tschernobyl befasst, etliche Videos, Bilder sowie DVDs sieht (unter anderem auch von der Evakuierung der Menschen aus Prypjat mit etlichen Bussen) und dann ein Buch liest, welches sich intensiv mit der Geschichte EINER evakuierten Familie beschäftigt - es ist schon sehr beklemmend.

Schon auf den ersten Seiten jagt einen schon ein eiskalter Schauer den Rücken herunter, als Vladimir entdeckt, dass der Bordstein auf einer Prypjater Straße nicht die erforderlichen 16 cm hoch ist ... Es ist/war abartig, dass die Menschen nicht informiert worden, sondern einfach alles den sozialistischen Gang weiterging und gut. Schrecklich, wer weiß was schon vor dem eigentlichen GAU alles in und auf den Menschen gelandet ist!

Wir in der damaligen DDR wussten genau so wenig darüber, ich war damals 14, hatte 10 Tage nach dem Unglück Jugendweihe - und ich weiß noch, dass ich NICHTS wusste! Die Leute wurden einfach für dumm verkauft; deswegen ist es für mich nichts Neues, wenn ich hier lese, wie mit den Leuten in dem Gebiet umgegangen wurde! Da rannten Soldaten am Tag nach dem GAU auf der Straße mit Gasmasken herum und auf die Frage eines Bürgers, warum, wurde nur lapidar geantwortet, es handele sich um eine Übung - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen (die Szene ist in einem Video zu sehen). Die vielen Menschen, die an dem Tag bei schönem Wetter draußen sind, die vielen Kinder, die auf Spielplätzen spielen, sie alle haben die ganze Strahlung abbekommen, nur weil niemand in Lage war, den Mund aufzumachen! Statt dessen werden die Menschen evakuiert, als es schon fast zu spät ist ... es ist unbegreiflich!!!

Ich war fassungslos, dass Vladimir 800 km weit weg von "zu Hause", als Liquidator in Tschernobyl mit arbeiten musste - und das über etliche Monate! Wo doch alles hoch verstrahlt ist.

Mich hat es sehr beeindruckt, dass die Autorin selber hingefahren ist (ich hätte nicht den Mut, obwohl es mich auch sehr interessiert). So ganz verstehe ich nur nicht, ob sie jetzt für immer in Kiew wohnt oder nur zeitweise, aber das ist nur die Randgeschichte. Ich finde es sehr gut, dass sich eine ehemalige "Westbürgerin" so für Russland interessiert - ich hoffe, dass dieses Buch noch sehr viele Menschen lesen, so etwas darf sich nicht wiederholen, die Menschen müssen über solche Sachen lesen, damit sie die Tragweite eines solchen Unglücks begreifen!

SEHR SEHR EMPFEHLENSWERTES BUCH - 100 STERNE !!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswertes Buch, 25. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Wolke kam - Wie wir Tschernobyl überlebten (Kindle Edition)
Toll recherchiert. Das Leben einer Familie in Prypjat vor, während und nach der Atomkatastrophe. Das Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und erschüttert und war zu keiner Zeit langweilig. Ich kann dieses Dokument der Katastrophe von Tschernobyl sehr empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert, 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Wolke kam - Wie wir Tschernobyl überlebten (Kindle Edition)
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Abend durchgelesen. Allerdings finde ich es schade, dass bei der Kindle Edition die Bilder fehlen.
Vielen Dank für einen fesselnden Bericht, der eindrucksvoll die menschliche Seite jener Katastrophe zeigt, die mich seit meinem 5. Lebensjahr nicht loslässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig Großartig Großartig, 1. April 2011
Von 
scottsdalegirl (Oberfranken, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der Titel mag deplaziert wirken aufgrund des ernsten Themas... aber mir fällt nichts weiter dazu ein.
Das Buch ist einfach großartig. Ich hatte beim Lesen Gänsehaut, habe mitgeweint
und mitgelitten.
Ich werde nie vergessen, was ich hier gelesen habe.
Man sollte die Herren und Damen in der Politik, die für die Laufzeitverlängerung von
Atomkraftwerken sind bzw. sogar neue bauen möchten, zum Lesen zwingen.

Dieses Buch ist eine Mahnung an die Menscheit. Lesen Sie bitte noch "Die Wolke" von
Gudrun Pausewang. Und kommen Sie dann bitte zu Anti-Atom-Demos, um Ihre eigenen
Kinder für eine lebenswerte Zukunft zu schützen!

Ich habe das Buch schon seit einigen Jahren. Und sicher schon 5x gelesen.
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