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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Scheibe 2013
Diese Scheibe hat derartig viele Ohrwürmer, kann es fast nicht glauben.
Ja und es ist Tocotronic, zwar nicht wie früher, aber wahrscheinlich ihre beste Platte.
Die Lieder sind zum Teil so wunderschön von der Melodie, vom Text und den Instrumenten, man ist hin und weg.
Zum "nur so mal" anhören ist sie allerdings nur bedingt...
Vor 9 Monaten von Maus1000 veröffentlicht

versus
44 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das wars dann wohl jetzt endültig
... tja.... da gehen auch die Tocos dahin.

Gleich vorweg:
Ja, ich bin Tocotronic Fan seit der ersten Platte.
Ja, auch ich habe damals, Palästinenserschals tragend ICH MÖCHTE TEIL EINER JUGENDBEWEGUNG SEIN mitgesungen und war dankbar dafür, das die HAmburger Schule endlich frischen Wind in die grösstenteils langweilige,...
Vor 19 Monaten von P.H. veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Scheibe 2013, 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Scheibe hat derartig viele Ohrwürmer, kann es fast nicht glauben.
Ja und es ist Tocotronic, zwar nicht wie früher, aber wahrscheinlich ihre beste Platte.
Die Lieder sind zum Teil so wunderschön von der Melodie, vom Text und den Instrumenten, man ist hin und weg.
Zum "nur so mal" anhören ist sie allerdings nur bedingt geeignet, man muss sich reinhören, wird dann aber bestimmt zum Fan ;-)
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album, welches mit der Zeit wächst und wächst..., 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.. und bei längerem Hören und rezipieren, durchaus das Meisterwerk sein kann, welches die Kritiker überwiegend sehen.

„Wie wir leben wollen“ kommt in der üppigen Limited Deluxe Edition in einer sehr aufwändigen und hochwertigen Version daher. Booklet, Aufmachung und das gesamte Erscheinungsbild wissen zu gefallen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Vinyl-Edition, die mit der hochwertigen Verarbeitung dem 10. Studioalbum und dem 20. Jährigen Bandjubiläum gerecht wird.

Musikalisch kann das Album als konsequente Weiterentwicklung verstanden werden. Es dürfte jedem klar sein, der Tocotronic schon lange begleitet, dass die punkigen und sloganhaften Lieder – zumindest auf den Studioalben – der Vergangenheit angehören. „Wie wir leben wollen“ ist eine Mischung aus sanften, melodischen popartigen Songs und durchaus auch rockigen Stücken. Dabei ist auffallend, dass sich Dirks Stimme weiterentwickelt hat und wesentlich feiner und schöner klingt. Die Texte sind zum teil sehr lyrisch, kryptisch, (subtil) humorvoll und bieten dem Zuhörer viel Freiheit in der Interpretation der Texte. Zum Teil sind die Texte jedoch auch sehr eindeutig und die Analogien zum Albumtitel werden sehr deutlich.

Auf eine Einzelkritik der Lieder möchte ich an dieser Stelle verzichten, da sich die Lieder jedem aus seiner eigenen Perspektive erschließen sollten. Meine Favoriten sind jedoch „Abschaffen“, „die Revolte in mir“ und „Warte auf mich auf dem Grund..“.

Tocotronic gelingt das Kunststück, sowohl mit alten und auch neuen Songs zu fesseln und mit jedem Album einen Schritt weiterzugehen, ohne die Wurzeln außen vor zu lassen. Tocotronic ist stets Tocotronic und eine gewisse Handschrift lässt sich in allen Alben wiederfinden.

Dem 20. jährigen Jubiläum tragen sie, glaubt man den Konzerten in Berlin (27.01) und Hamburg (28.01), insofern Rechnung, als das sie aus jeder Schaffensperiode Songs spielen und das neue Album auf den anstehenden Konzerten keinesfalls als dominant anzusehen ist. Mir hat das Konzert in Berlin ausgesprochen gut gefallen. Generell ist Tocotronic meines Erachtens eher eine Liveband, die mit der kraftvollen liveinterpretation ihrer Lieder, einen nochmal ganz anders in den Bann ziehen.

Fazit: Ein würdiges, stilsicheres und lyrisch anspruchsvolles Album zum 20. Jubiläum, welches mit der Zeit wächst und in der Nachbetrachtung sicher als eines der besten Alben gelten wird.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 25. Januar 2013
Es sollte niemanden mehr ernsthaft wundern dass hier kein "Revolutzer-Keller-Punk-Rock" zu erwarten ist. Wer mag kann sich gerne darüber beschweren, dass Dirk von Lowtzow inzwischen singen kann, die Songs (melodisch) eingängiger geworden sind und der Vergleich mit Element of Crime der Vorrezessionisten inzwischen tatsächlich wunderbar passt. Zumindest was Textqualität, Humor und "Sprachfokus" angeht. Ich war skeptisch was die Retro-Aufnahmetechnik angeht (Vier-Spur-Tonbandmaschine), aber auch das passt. Das tatsächliche Manko daran ist allerdings, dass der Ton abgespielt über (schlechte) mp3-genormte Kopfhörer wirklich ganz grausig klingt. Ich dachte schon meine Kopfhörer wären kaputt. Über die Anlage klingt's aber ganz wunderbar, warm, unpoliert, voll. Es hat der Band offenbar Spaß gemacht, da rumzuprobieren, und das hört man. Aber ich bin halt auch über 30 und höre Element of Crime. Von mir volle Punktzahl!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Musik liebevoll verpackt, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gefällt mir sehr gut. Vor allem der Song Chloroform. Das Plattencover ist ansprechend aufgemacht. Die Platten sind rot. Eine liebevoll gemachte Platte, die meine Sammlung bereichert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super super super, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
schön, dass sich bands heute noch so viel mühe mit layout machen. einen tocotronic tonträger zu öffnen ist ja oft so, als hätte man geburtstag. aufkleber, poster, t-shirt und...ach irgendwo sind auch cd's / platten.
keine rezension hier! einfach gut gelungen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz einfach zu beurteilen ;-), 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tocotronic hat IMHO drei "Sorten" von Fans: die ersten mögen nur die alten Sachen, die zweiten nur die neuen und schließlich drittens: diejenigen, die _alle_ Alben mögen. Ich habe erst mit der K.O.O.K. angefangen (!) und mich dann den vorangegangenen Alben zugewandt; das war schon ein echter Wechsel/Bruch... doch ich mochte sie alle, da ich bis dahin überwiegend harte Gitarrenmusik (in welcher Form auch immer) bevorzugt habe. Aber weil die K.O.O.K. mein erstes Toco-Album war, wurde ich neugierig auf das was noch kommen würde - und so wurde ich zum Fan, der die Band liebt und nach wie vor, je nach Stimmung, sich auf alle Alben einlassen kann. Die Limited Edition ist wunderschön und ihr Geld wert! Seid ihr Fans der Frühwerke: Finger weg. Aber alle anderen: KAUFEN und lauschen und freuen und nach Konzertterminen Ausschau halten :)
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44 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das wars dann wohl jetzt endültig, 8. Februar 2013
... tja.... da gehen auch die Tocos dahin.

Gleich vorweg:
Ja, ich bin Tocotronic Fan seit der ersten Platte.
Ja, auch ich habe damals, Palästinenserschals tragend ICH MÖCHTE TEIL EINER JUGENDBEWEGUNG SEIN mitgesungen und war dankbar dafür, das die HAmburger Schule endlich frischen Wind in die grösstenteils langweilige, deutschsprachige Rockmusik gebracht hat.
Der eine Stern kommt jedoch NICHT daher, dass ich von den mittlerweile älter gewordenen Herren immer wieder aufs neue Hymnen der Frustration und schlecht abgemischtes Geschrammel hören will.
Jeder Künstler darf, soll und muss sich weiterentwickeln und jede Band hat selbstverständlich das Recht, ihren Sound zu verändern. Gleichzeitig haben jedoch die Hörer ebenso das Recht, den Künstlern ins Gesicht zu sagen, wenn eine Entwicklung einfach Mist hervorbringt.
Nicht jede Veränderung ist allein schon deswegn toll und begrüssenswert, weil sie eine Veränderung ist.
Oft (man hat das ja auch schon bei den Sternen und Blumfeld erleben müssen) treibt diese Veränderung und Neuorientierung die Künstler in derart langweilige und sinnentleerte Gefilde, dass vom ehemalig frischen, kreativen Esprit einer BAnd nichts mehr übrig bleibt.
Das darf ja gerne jeder anders sehen, aber für mich ist diese letzte Tocotronic LP das definitive Ende meiner langjährigen Liebe zu dieser BAnd.

Der 'neue Sound' ist hierbei gar nicht das Problem.
Mit dem kann ich mich ja durchaus anfreunden, aber (sorry Dirk) die Texte sind absolut unerträglich geworden.
Während auf der vorherigen Alben immernoch zumindest 2 oder 3 richtig gute Songs waren (Im Zweifel für den Zweifel, MAcht es nicht selbst, Mein Ruin) so kann ich auf dieser LP auch nach mehrmaligem Hören keinen einzigen Song ertragen, ohne beinahe peinlich berührt den Kopf zu schütteln.

Reim dich oder ich schlag dich in höchster Perfektion mag ja vielleicht Kunst sein....aber eben nur Kunst um der Kunst willen.
Sinnloses Aneinandergereihe von lyrischen Totgeburten macht nicht automatisch einen guten Text, nur weil es nett und irgendwie abgehoben klingt.

Sucht jemand immernoch nach einer Aussage in den Songs ?
Wenn man mich fragt ist die einzige Aussage auf dem neuen Album, dass sich Dirk komplett vom Prinzip der Aussage verabschiedet hat und nur noch Wortkonstrukte zusammenbastelt, die irgendwie nett klingen.

Da ändern auch reißerische Titel wie DIE REVOLUTION IST IN MIR nichts daran.
Soll vielleicht der Text nur noch als weiteres Klangelement dienen und überhaupt nichts mehr transportieren ?
Soll mit diesen Klangkonstrukten nun auch das Publikum bedient werden, das ursprünglich Pur gehört hat und seit GRAUE WOLKEN auch eine Blumfeld LP besitzt ?

Wenn dem so ist: Bitte, euer gutes Recht, aber das muss ich mir nicht mehr antun.
Das berührt mich nicht mehr, gibt mir nichts mehr, löst nichts mehr aus ausser Resignation und Widerwillen, meinen Ohren das anzutun.

Deutschsprachige BAnds die nette Liedchen mit gefälligen Strukturen und eingängigen Refrains machen gibt es genug.... nur schmerzt es irgendwie, dass ich nun nach Blumfeld und den Sternen auch Tocotronic dazu zählen muss.

EIn Meisterwerk ?
Ich hoffe schwer, das Tocotronic nicht mit diesem Album als MEISTERWERK in die Geschichte eingehen, sondern mit Alben, die wirklich herausragend, kreativ und bewegend waren wie ES IST MIR EGAL, ABER oder sogar noch KOOK.

Dirks leider immer häufiger ins sphärische abdriftender Gesang macht für mich das Ganze noch unerträglicher, passt aber natürlich hervorragend zum Gesamtkonstrukt.

Ich gehöre nicht zu denen, die nach 20 JAhren immer wieder neue Songs wie Freiburg, Es ist einfach Rockmusik oder Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst hören wollen.
Das war DAMALS gut, DAMALS grossartig.

Songs wie mein Ruin oder im Zweifel für den Zweifel haben auch auf späteren Alben gezeigt, dass da noch hervorragende Songs in neuem Stil, in einem neuen Gewand zu entdecken sind.

Auf dem neuen Album finde ich leider nichts mehr, was Tocotronic einmal ausgemacht hat oder sie von dutzenden anderen BAnds abhebt.

Ich wünsch euch alles Gute, geht den Weg, den ihr meint gehen zu müssen .... aber ab jetzt ohne mich :-)
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein introvertiertes Meisterwerk gegen die Massen-Belanglosigkeit, 26. Januar 2013
Tocotronic sind konstant auf höchstem musikalischen Niveau, und dies beweißt auch ihr neuester Release "Wie wir leben wollen".
So in sich geschlossen, ausgereift, detailverliebt, sanft und doch mit Kraft zugleich hat man Tocotronic noch nicht gehört. Die Band befindet sich derzeit wahrlich auf ihrem kreativen und musikalischen Höhepunkt.
Alles ist waschechtes Tocotronic-Liedgut, unüberhörbar. Die Texte sind fantastisch. Tiefgründig, metaphorisch, teils mit subtilem Humor.
Musikalisch wagen die Toco-Jungs den Schritt in Richtung ausgefeilterer Arrangements und komplexerer Songstrukturen fast ein wenig psychedelisch, ohne dabei jedoch eine gewisse Leichtigkeit zu verlieren. Und wieder fällt hier ein direkter Vergleich mit vorangegangenen Alben schwer, da "Wie wir leben wollen" wie alle anderen ein Unikat für sich ist. Am ehesten geht es in die Richtung "Schall & Wahn" (2010) oder "Kapitulation" (2007), wobei dies auch nur grobe Einschätzungen sind. Für jeden Geschmack ist etwas da.
Die erste Hälfte des neuen Werkes ist eher rockig und eingängiger gehalten, die zweite Hälfte hingegen ist experimenteller gestaltet. Hervorzuheben wäre hier besonders "Abschaffen", meiner Meinung nach einer der besten Songs, den die Band je geschaffen hat.
Sowieso entfalten sich hier die Songs mit all ihren kleinen Details erst nach mehrmaligem Hören, was ein wahrer Genuss ist, dank dem genialen Songwriting.
Letztlich ist dies der Aufnahmetechnik zu verdanken. Analog auf einem 4-Spur-Bandgerät aufgenommen wirkte sich diese Retro-Technik deutlich hörbar auf Sound und Songwriting aus. Manch einer mag den Klang als "altbacken" beschreiben, jedoch ist dieser warme, analoge Klang ganz bewusst von der Band eingesetzt worden. Er ist teil des Ganzen.
Mit insgesamt 17 Liedern ist dies wirklich ein Mammutwerk, gemessen an der Qualität der Songs.

Tocotronic haben nichts verlernt, beugen sich nicht dem Gefallen der belanglosen Massen, sondern bewegen sich auf sicheren Terrain, standfest und ihnen selber treu. Mögen sich noch viele Jahre solche Meisterwerke erschaffen...
Keine Meisterwerke mehr? Blödsinn!
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5.0 von 5 Sternen Tocotronic, 2. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sie sind wieder da in Ihrer unvergleichlichen Art zu komponieren, zu singen und wie es neu deutsch heißt: zu performen. Geniale scheibe auf die alle Tocotronic fans gewartet haben. Dazu das sehr gute Konzert. perfekt.
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5.0 von 5 Sternen Tocotronic..., 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die können machen was sie wollen.
Man kann sich über Musik nicht streiten.
Ich liebe Tocotronic.
Auch wenn ich meinem Freundeskreis alleine mit der Meinung darstehe.
Auch für dieses Album volle 5 Sterne!
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