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am 27. Januar 2013
Der ein oder andere User wird Faun erst vor kurzem entdeckt haben und sich nun fragen, was die Rezensionen hier eigentlich sollen. Genauso wird jemand, der Faun schon länger kennt sich vielleicht fragen, was einen mit diesem Album erwartet. Ich versuche auf diese Fragen eine Antwort zu geben.

Zu Faun:
Faun hat sich selber lange Zeit in das Genre "Pagan-Folk" eingeordnet. Die Abgrenzung zum klassischen Folk ist hierbei zum einen in manchen Instrumenten zu sehen, einer starken Naturverbundenheit und der mystisch, balladenorienterten Textauswahl. Im Laufe der Zeit hat Faun immer wieder musikalisch interessante Richtungswechsel vollzogen(z.b durch verstärkten Synthesizer-Einsatz), ohne dabei sich dabei jedoch komplett zu Wandeln. Zum neuen Jahr hin wurde die Zusammenarbeit mit dem Major-Label Universal und der Musikproduktionsfirma Elephant Musik(Santiano, Schnappi, Dj Ötzi)bekanntgeben. Die neue CD "Von den Elben" ist das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Rezensionen:
Unter den Rezensionen finde sich viele alte Faun-Fans, die das neue Album stark verurteilen, hierbei jedoch nicht unbedingt das Album alleine bewerten, sondern vor dem Hintergrund, der genialen einzigartigen Musik, die Faun mit den früheren Alben geliefert hat. Auf Seite der positiven Rezensionen finden sich zum einen sowohl alte, als auch neue Faun Fans, die das Album aus verschiedenen Gründen mögen. Leider befindet sich auch einige Rezensionen bei Amazon, die stark unter Verdacht stehen, dass diese kommerziell enstanden sind. Eine Reflexion mit dem Album findet bei Letzteren kaum statt, sondern stattdessen wird auf gängige Floskeln zurückgegriffen.

Liederauswahl:
Die Lieder auf der CD setzten sich heterogen zusammen, haben als besondere Gemeinsamkeit ausschließlich deutschen Gesang. In Bandbreite reicht von Neuauflagen alter Lieder(Andro, Von den Elben), über Coverversionen (Schrei es in den Wind und eigenen Kompositionen(Thymian und Rosmarin etc) und Duette(Tanz mit mir, Minno 2013) bis hin zu Lieder, die von Elephant Music komponiert wurden.

Albumkritik:
Faun gelten instrumentell in der "Mittelalterszene" als über jeden Zweifel erhaben. Auch auf der aktuellen CD beweisen sie, dass sie ihre Instrumente famos beherrschen. Im Vordergrund steht meistens der Gesang der neuen Sängerin Katja Moslehner. Die Rythmen sind eingängig und so manches Lied hat Ohrwurmcharakter. Wer sich auf ein technisch starkes Album mit eingängigen Melodien und besonderen Instrumenten einlassen möchte, der wird hier vielleicht abseits des Mainstreams positiv überrascht werden und findet so vielleicht den Zugang zu einer Musik, die eben doch etwas anders ist, als was man sonst so gewöhnt ist.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei vielen Liedern nicht um musikalische Meisterleistungen, sondern um recht gewöhnliches Liedmaterial. Der Vorwurf, des "Schlager"-haften steht nicht unbegründet, oder haltlos im Raum. Ob dies nun positiv oder negativ zu beurteilen ist vermag ich objektiv aber nicht zu beurteilen. Fakt ist aber: Während Faun mit Eden noch ein sehr intensives, einzigartiges Album gelungen ist, muss man leider "Von den Elben" vielmals eine Belanglosigkeit und Ideenlosigkeit vorwerfen, die für Faun einfach nur untypisch ist. Hierzu ein paar Kritikpunkte:

-Während Faun bislang meistens lyrisch interessante Werke(Balladen, Gedichte aus verschiedenen Epochen, aber auch Kulturkreisen) vertonte, wirken die Texte bei "Von den Elben" sehr angepasst und auf eine anspruchslosere Zielgruppe zugeschnitten. Somit verliert Faun viel vom mystischen Bild, dass ältere Alben noch zeichnen konnten.
- Viele Lieder weisen bekannte Schlager-ähnliche Melodieverläufe auf. Insbesondere die Refrains stechen hier negativ hervor.
- Santiano und Eric Fish auf einem Faun-Album könnten durchaus kritisch betrachtet werden.
- Der wunderschöne Gesang des Hauptsängers Oliver sa Tyr und auch von Fiona Rüggeberg ist nur noch bei wenigen Liedern zu hören. Alleine hierdurch geht viel Faun-Ahtmosphäre verloren. Katja als neue Sängerin vermag ich kaum zu beurteilen. Der Sound der Gesangsstimme ist dazu zu stark nachbearbeitet und wirkt dadurch zu stark angepasst.
- Das Album ist insgesamt recht kurz. Die Lieder ebenso. Insgesamt steht der Gesang sehr stark im Vordergrund. Die Instrumente verschwinden Faun-untypisch stark im Hintergrund. Wer im Album Faun sucht wird Faun auch wiederfinden, aber man muss eben leider schon sehr genau hinhören. Insbesondere möchte ich hier aber das Flötenspiel von Fiona hervorheben, dass viele Lieder dann doch nocheinmal rettet.
- Positiv hervorzuheben ist jedoch das Drehleierspiel von Stephan Groth, der eine Bereicherung für Faun darstellt. Insgesamt kann man an manchen Stellen im Album doch die instrumentale Weiterentwicklung Fauns (Von den Elben drängt sich als Lied hier auf) heraushören und sollte man auch honorieren.

Fazit: Den Hörer erwartet eine einzigartige Band, die leider mit dem Album "Von den Elben" einiges ihrer Individualität aufgegeben hat. In wieweit man diese Anpassung an den Mainstream begrüßt oder verurteilt muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Sicherlich wird Faun mit diesem Album viele alte Fans vergraulen, aber auch neue hinzugewinnen. Die Grenze zwischen "wunderschön" und "grausig-angepasst" ist auf jedenfalls sehr dünn. Als alter Faun-Fan bin ich vom Album masslos enttäuscht, kann jedoch nach genauerem Hören bei einzelnen Liedern auch positive Elemente entdecken, sodass ich mich den 1-Sterne-Rezensionen nicht anschließen möchte. In der Tat musste ich bei manchen Lieder sehr schnell wieder abdrehen, aber es gibt eben doch noch ein paar andere auf der CD, bei denen man Faun doch noch spüren kann.

Während viele alte Fans sich sich nun sicherlich entsetzt abwenden und das Album und den Weg der Faune aus schärfste verurteilen, kann es für den ein oder anderen Neuhörer vielleicht doch die Entdeckung des Jahres sein. Wer aber einmal richtig gute Musik erleben möchte, dem seien dann doch die älteren Alben von Faun und die Liveauftritte ans Herz gelegt.
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am 6. Juni 2013
In Zeiten, in denen uns immer wieder erzählt wird, das die Schlagermusik das Non plus ultra ist, mag man sich fragen warum es für Faun nötig war, sich zu verkaufen. Eine große Fangemeinde hatten sie ja, also was soll das. Dabei ist es gar nicht wahr, das sich Schlager so gut verkaufen. Doch es wird uns immer wieder suggeriert, das der Schlager den Pop verdrängt. Man zeigt uns erneut die Macht der Werbung. Auch die Mitstreiter auf diesem Album, Santiano sind Teil dieser Werbemaschinerie. Die Werbung redet uns ein, das wir unbedingt Shanty's von Santiano und "Rocksongs" von Heino brauchen. So hat man Heino aus seiner Gruft geholt, um uns zu ängstigen und wir haben Angst. Ja und Faun spielen mit dem Feuer. Denn am Ende könnten sie sich verbrennen und ohne Fans da stehen. Auf der CD >Von den Elben< reiht sich ein belangloser Song, an den anderen. >Minne Duett< ist für mich der beste Song, was wohl auch dem Einfluss von Subway to Sally zu zuschreiben ist. Insgesamt ein Album man schnell konsumieren und vergessen soll. Die Seele und das Herz dem Kommerz geopfert. Nichts ist für die Ewigkeit.
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am 5. August 2013
ich frage mich wirklich wieviele von den zahlreichen 5sternebewertungen von ''echten'' menschen stammen und wieviele gekauft worden sind. was auf dieser cd abgeliefer tbekommt, hat rein gar nichts mit mittelalter zutun, stattdessen bewegt man sich auf einer stufe mit andrea berg.
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am 25. März 2013
Faun war bisher meine Lieblings-Band. Da ich selbst gelegentlich am PC komponiere (Trance, Techno, Dream, mit ethnischen Instrumenten gemischt), habe ich mich beim ersten Anhören der neuen Faun-CD oft neugierig gefragt: Was würde ich jetzt als nächstes dazu mischen? Aber doch auf keinen Fall eine Streicher-Fläche? Doch - genau - die kommt, und setzt exakt im hollywood-typischen Moment ein, mit der langweiligsten, konventionellen Harmonie. Fionas Stimme und den wunderschönen Blockflöten traut man nicht mehr zu, die Musik selbst "tragen" zu können. Ein professioneller Mixer sorgt eben immer dafür, dass alle Frequenzen des Spektrums (20 Hz - 20 kHz) stets gleichmäßig gefüllt werden - leider kein Witz: Profi-Mixer (der ich nicht bin und nicht sein will) lernen genau das. Hört man das alte und das neue Stück "Andro" direkt hintereinander an, erkennt man den Wandel der Philosophie deutlich. Bei den alten Alben gab es unerwartete, unkonventionelle Kombinationen, evtl. Disharmonien, Ausdruckskraft, und vor allem Konsequenz: Dunkel war wirklich dunkel, Schmerz tat wirklich weh, Schönheit war ätherisch-rätselhaft, und alles war authentisch. Blockflöten als Instrumente aus purem Holz haben nun einmal eine leichte Rauigkeit im Klang (Luftgeräusche); ähnlich den Akustik-Gitarren wo man manchmal das Gleiten der Finger über die Saiten als ganz feines Quietschen wahrnehmen kann. Im technisch perfekten, angepassten Hollywood haben solche Naturgeräusche keinen Platz, weswegen Blockflöten und Fionas Stimme im neuen Album auch praktisch nicht mehr als Soli vorkommen.
"Von den Elben" ist schön, aber eben nur noch schön, sonst nichts.
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am 30. Januar 2013
Unbestreitbar ist die Tatsache, dass die Gruppe FAUN mit diesem Album einen neuen Weg eingeschlagen hat, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hat:

Der alte heidnisch-mittelalterlich Stil der Songs leidet hier stark unter den Pop-Elementen, die etappenweise aufdringlich dominant in Szene gesetzt sind. Das ist schon beim ersten Track "Mit dem Wind" unüberhörbar.
Dass diesmal nur deutsche Lieder präsent sind, fand ich ebenso bedauerlich. Das Zusammenspiel orientlischer, keltischer und nordischer Elemente emfpand ich bisher immer als sehr reizvoll. Diese waren ja nicht nur durch die verschiedensten Instrumente präsent, auch die Sprache vermittelt hier letztlich einen eigenen Zauber, der diesem Album eher abhanden gekommen ist. Mit Wehmut denke ich da an Songs wie "Egil-Saga" zurück, für den die Gruppe sogar einen isländischen Professor konsultiert hat, um eine passende Betonung der altnordischen Sprachelemente zu finden.

Ursprünglich hat die Gruppe als Trio gestartet. Ohne Vitamin B hat sich das kleine Trio von selbst aus der Versenkung gehoben, hat einen eigenen Stil entwickelt und wurde dadurch in den letzten Jahren innerhalb der Pagan-Folk- und Mittelalter-Szene als DIE Gruppe schlechthin gehandelt. Für FAUN ist es daher sicherlich ein großer Karrieresprung gewesen, dass Universal sich hier als Partner angeboten hat. Dadurch ist aber natürlich auch ein Schritt in Richtung Mainstream gemacht worden. Das emfpinde ich jetzt prinzipiell nicht als negativ, Künstler wollen und sollen sich weiterentwickeln. Leider wurde mit diesem Album aber ein grober Schnitt gemacht, der die alten Fans so gar nicht befriedigen kann.

OMNIA ging da ein wenig weiser vor. Das letzte Album "Musick & Poetree" hat die Fangemeinde auch gespalten, allerdings war man klug genug, den neuen Stil auf einer gesonderten 2. Cd zu präsentieren, während auf Cd 1 Songs im altbewährten Charakter zu hören waren. So konnte man "Musick & Poetree" eigentlich gar nicht wirklich schlecht bewerten, eine Bewertung unter 3 Sterne wäre dem Album nicht gerecht geworden.

"Von den Elben" versöhnt hier weitaus weniger. Der Song "Andro II" ist gelungen (aber eben auch nur bedingt neu), mit "Diese kalte Nacht" hat Faun sicherlich eine Ballade kreiert, die Potential zum Ohrwurm-Song hat. Das war es dann aber auch schon. Wie auch das neue Musikvideo zu "Diese kalte Nacht", ist "Von den Elben" generell ein durchgestyltes Produkt für die Masse, dem es an jeglichem Herzblut fehlt. Bedenkt man, dass die Gruppe mehrere Jahre (ich glaube es waren ca. 4) an dem Album "Eden" gearbeitet hat, wirkt dieses neue Produkt wie ein kurzlebiger Schnellentwurf, der im hochtechnisierten Studio mal schnell auf Cd gepresst wurde.

In der Weihnachtszeit des Jahres 2011 habe ich FAUN bei der damaligen Eden-Tour erleben dürfen. Es war ein fulminantes Spektakel, fast schon ein heidnisches Fest, bei der etwa 150 Personen zu der "Hymn to Pan" getanzt haben. Der Refrain -von Oliver Sa Tyr bewusst in die Länge gezogen- wurde vom Publikum wie ein Mantra mitintoniert. Selten habe ich so eine Hammer-Atmosphäre bei einem Konzert erlebt. Dass eine solche Stimmung mit den vorliegenden Liedern noch aufkommt, kann ich mir wahrlich nicht vorstellen. Zu seelenlos wirken die Beats, zu leer und hochtechnisiert erscheint das Gewand dieses Albums zu sein.

Dass ich derartige Kritik auf die Gruppe loslassen muss, tut mir eigentlich leid. Als Künstler identifiziert man sich sicher stark mit seinem Werk. Letztlich hilft Kritik aber auch dabei sich selbst weiterzuentwickeln. Den eigenen blinden Fleck an sich sieht man halt nicht, man ist dabei auf Feedback von Außen angewiesen. In diesem Sinne wünsche ich der Gruppe eine Rückbesinnung auf die traditionellen Elemente, die für mich FAUN ausgemacht haben. Vielleicht ist dies aber auch bewusst nicht mehr erwünscht?! Möglicherweise orientiert sich FAUN jetzt mehr an der Masse, bedenkt man den finanziellen Aspekt, so ist dies natürlich verständlich. Künstlerisch empfände ich es -wie offensichtlich viele andere Fans - als wahren Verlust!
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am 5. August 2013
Das Faun-Album "Eden" war in jeder Hinsicht ein musikalisches Meisterwerk, das keine Wünsche offen ließ. Vielleicht ist eine Band gut beraten, nach einem solchen Superlativ erst einmal etwas Reduziertes zu machen. Aber das hier ist ein Absturz in die Niederungen des deutschen Schlagers. Äußerst simpel, widerlich sentimental. Wo sind die hypnotischen Rhythmen und die magischen Melodien? Wo die intelligenten Texte? Was ist da nur geschehen? Man glaubt manchmal Juliane Werding singen zu hören, mit möglichst viel geheuchelter Sehnsucht in der Stimme. Gruselig!! Sogar das Remake von "Andro" klingt kastriert und reizlos. Einem neuen Faun-Album habe ich regelrecht entgegengefiebert und würde an dieser Stelle gerne etwas Nettes schreiben, aber mein Entsetzen ist grenzenlos.
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am 17. Juli 2013
Hilfe, was ist das denn?
Das soll FAUN sein? NIEMALS !!!
Hört sich an wie ein Schlagergrüppchen aus dem Ritterstübchen an der Ecke.
So wie "Ringelpietz mit Anfassen"...
WO SIND MEINE FAUNE GEBLIEBEN ????
Als Faun-Fan lassen wir mal schön die Finger von dieser CD.
Ich hoffe, die machen so einen Blödsinn nieeee wieder...
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am 19. Februar 2014
Ich bin seit Jahren Faun Fan gewesen, war auch schon bei einem Live Konzert dabei, was mir absolut gefallen hat. Dieses Album habe ich trotz des schon recht offensichtlichem Design Wandel ohne weitere Bedenken gekauft, nach dem Motto: Faun liefert immer gute Mittelalter Musik (in teilweise neuen Klängen).
Aber bei dieser neuen CD kann ich mich selbst nach mehrmaligen Hören nicht für die Pop-Version der Mittelaltermusik begeistern. Inzwischen verstaubt die CD bei mir, da ich sie gar nicht mehr höre. Fionas Gesang ist überhaupt nicht zu hören außer in einem einzigen Lied, und wo sind Oliver Sa Tyr's "typsichen" Lieder, die er singt? Schade das ich dadurch meine Lieblingsband verloren habe. Wenn mich jetzt jemand fragt was meine Lieblingsbands sind sage ich unter anderem: Faun, bevor sie das neue Album herausgebracht haben. Alteingesessenen Faun Fans und Kennern kann ich vom Kauf dieser CD leider nur abraten.
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am 31. Juli 2013
Während die Lieder altbekannter Alben von Faun noch mit verzaubernden Gesängen und einer magischen Athmosphäre behaftet waren, wirkt dieses Album für mich wie ein Album, dass man schnell auf den Markt geklatscht hat um die Einahmen zu erhöhen.

Schade dass auch wahre Künstler schwach werden und Mammon nicht widerstehen können.
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am 26. Januar 2013
Tja wie soll ich anfangen? Das ist meine erste Rezension hier auf Amazon. Eigentlich wollte ich gar nichts zu diesem Album schreiben, weil es ja irgendwie der Lauf der Dinge ist.
Band die ich mag bekommt Vertrag von einem Major (große Plattenlabel, wie halt Universal) , Band verändert sich.
Erst Inex, dann Subway, bei Nightwish hab ich es nie so schlimm empfunden aber auch da gab es ja Stiländerungen,Schandmaul,Omnia und zu guter Letzt auch meine Faune.
Ich verstehe ja wirklich das es toll ist nur Musiker ist und der Major einem wirklich den Rest alles abnimmt. Aber der Preis ist oft sehr hoch und das Ergebnis haben wir hier.
Was ist das? Ist das Folk? Ist das Pop? Oder gar Shuffle? Ich weiß es nicht.
Alle Lieder klingen wie aus der Dose eines uninspirierten Produzenten. Dazu wurden dann noch andere Majorsklaven verpflichtet, Duette einzusingen.
Santiano?! Ich bitte euch. Nur weil sie auf Wacken aufgetreten sind(wo eh fast jeder halbbetrunken nur mitgröhlen will(ja ich gehöre auch dazu)) heißt es noch lange nicht das man das als Duett mit Faun haben will.
Und was habt ihr mit "Von den Elben" getan? Der liebe Heinrich von Morungen dreht sich im Grab herum.
Das einzige Lied das mir gefällt ist "Diese kalte Nacht", auch dieses Lied mag nicht wirklich Faunig sein, aber naja.

Ich war sehr lange großer Faun Fan, ich war auf vielen Konzerten , habe jede CD mit großer Vorfreude erwartet. Aber was ich jetzt abgeliefert bekomme ist eine ungeduldige Geldmacherplatte. Dabei zeigen viele Beispiele von großen Musikern, dass es auch mit Geduld gehen kann.
Eure Fanbase, wuchs jedes Jahr und wurde immer größer. Auch mit eurem alten Stil hättet ihr Geld machen können.
Ich bin mir sicher das euch die Musik auf dieser Platte selbst nicht zusagt, ihr aber nunmal den Pakt eingegangen seid.
Doch mich habt ihr verloren. Ich werde nie wieder ein altes Lied hören können, ohne dabei im Hinterkopf zu haben, dass es nicht mehr die Gleichen sind die da spielen.

Die neue Sängerin tut ihr Übriges um es entgültig schlagerhaft klingen zu lassen, auch wenn sie sicher eine gute Sängerin an sich ist.

An die Fans:
Wir sollten uns nach einer neuen Band umschauen, denn es wird sich nichts ändern. Auch wenn es uns im Statement der Band weiß gemacht wird.
Denkt an die anderen Bands zurück, die ihr mochtet, es war der gleiche Kreislauf.
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