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am 11. September 2014
Worum geht’s?
Nach acht Monaten in der Psychatrie will Pat (Bradley Cooper) in sein altes Leben zurück – Frau, Job, Haus. Dabei übersieht er die Avancen von Tiffany (Jennifer Lawrence), frisch verwitwet und mindestens genauso kaputt wie Pat.

Worum geht’s wirklich?
Auch die Verrücktesten haben eine Chance auf die Liebe. Wie Pats Stimmungen schwankt auch der Film zwischen tragisch und komisch.

Wermutstropfen:
So charmant die Figuren sind – ihre Probleme scheinen größer, als der Film zugeben will. Die Handlung wirkt deswegen oft arg konstruiert und unrealistisch.
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am 12. März 2013
Bei Adaptionen bin ich durchaus nicht unkritisch. Wenn mir ein Buch gefallen hat, habe ich eine gewisse Erwartungshaltung an den Film, was die Grundessenz der Vorlage angeht - filmerische Freiheiten wie beispielsweise Tiffanys Alter (eigentlich ist Jennifer Lawrence viel zu jung) stören mich überhaupt nicht, aber die Grundstimmung muss vorhanden sein.

Interessanterweise weicht "Silver Linings" sogar erheblich von der Vorlage ab - die Grundstory stimmt in etwa, aber gerade zum Ende hin hat Film mit Buch nicht mehr viel zu tun -, ohne dass es mich gestört hat. Das liegt vielleicht zum einen darin, dass das Gefühl, das sich beim Lesen einstellte, dem beim Anschauen des Filmes sehr ähnelte: Man fühlt sich einfach gut. Es geht um völlig abgedrehte Figuren, die in ihrer abgedrehten Welt leben und letztlich nur darauf hoffen, endlich ihren Silberstreif am Horizont zu entdecken. Das Schöne ist, dass der Zuschauer diesen ebenfalls erspäht, wenn er sich auf die verrückte Geschichte einlässt.

Bradley Cooper und Jennifer Lawrence brillieren und haben nicht umsonst eine Nominierung bzw. einen Sieg bei den Academy Awards eingeheimst. Jeder skurrile Dialog sitzt und übertrumpft den vorigen; die Tanzszenen sind wichtig, nehmen aber nicht so viel vom Film ein, dass auch Leute, die mit Tanzen nichts anfangen können (so wie ich), sich nicht daran stören sollten. Auch Robert De Niro und Jacki Weaver (ebenfalls Oscar-Nominierungen) gelingt ein guter Mix aus Komik und Tragik.

In Kritiken habe ich gelesen, die Ernsthaftigkeit psychischer Krankheiten werde lächerlich gemacht, aber das empfinde ich überhaupt nicht so. Ich sehe "Silver Linings" eher als Aufruf, trotz jedweder Lebensumstände Wege zu finden, optimistisch zu bleiben; und auch wenn das im Buch (das ja aus Pats Sicht geschrieben ist) noch besser gelingt, weil man ständig mit Pats Gedanken konfrontiert ist, hat David O. Russell das Bestmögliche aus dem Skript und den Darstellern herausgeholt.

Leider wieder mal schön deutsch-dämlich: Im Original heißt der Film "Silver Linings Playbook", im Deutschen "Silver Linings", weil das dem deutschen Zuschauer wohl aus irgendwelchen Gründen mehr sagen soll. Manchmal zweifele ich echt am Verstand dieser Übersetzer. Dann kann man auch den kompletten Titel übernehmen.

Dafür kann der Film aber ja nichts - volle 5 Sterne sowohl für Film als auch Buch, und das trotz gravierender Unterschiede. Ich kann das Buch jedem trotzdem ans Herz legen (The Silver Linings Play Book), aber wenn man den Film gesehen hat, darf man sich halt nicht wundern, wie verschieden beides ist.
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am 31. Mai 2013
Lehrer Pat (Bradley Cooper) erwischt seine Ehefrau in flagranti und schlägt ihren Liebhaber krankenhausreif. In der Psychatrie wird eine bipolare Störung mit starken Gefühlsschwankungen und spontanen Wutausbrüchen bei Pat festgestellt. Nach acht Monaten Klinikaufenthalt zieht er bei seinen Eltern ein. In der Nachbarschaft lernt er die resolute und vorlaute Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen, deren Ehemann vor kurzem tödlich verunglückt ist. Die beiden Freunden sich an und helfen sich gegenseitig bei ihrem Weg zurück ins Leben...

Regietalent David O. Russell schrieb das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Matthew Quick, und verfilmte es auch gleich selbst. Ein Glücksfall - denn Russells Gespür für glaubhafte Charakterzeichnungen und spannende und wirklich unterhaltsame Dialoge ist phänomenal. Dafür ist SILVER LININGS der beste Beweis.

Es ist einfach schön wenn Cooper und Lawrence ihre erste Tanzprobe beginnen und dabei Bob Dylans Duett mit Johnny Cash komplett und Szenenübergreifend ausgespielt wird. Das ist großes Kino und ich bekam eine Gänsehaut aufgrund dieser starken Inszenierung, welche sich durch den gesamten Film zieht.

Ein großes Plus ist es auch, dass der Film auf mehren Ebenen großartig funktioniert und die Genres nahe zu unbemerkt in einander verfließen. Er funktioniert als Familiendrama, Tragikkomödie und natürlich auch als Romanze. Selbst ein paar Sportfilmklischees werden bedient - und es stört nicht mal im geringsten.

Das Zusammenspiel und die damit verbundene Chemie der beiden Hauptdarsteller ist grandios. Bradley Cooper in seiner bisher besten Rolle und die für diesen Film Oscarprämierte Jennifer Lawrence, die ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, sind perfekt Besetzt und liefern eine wahnsinnig gute Performance ab. Ganz großes Lob.

Schön auch mal wieder den großen Robert De Niro, der in den letzen Jahren leider viel Müll dreht, in einer tollen Rolle zu sehen. Er gibt Pats spielsüchtigen Vater, dessen American-Football-Fanatismus gepaart mit seinem irrsinnigen Aberglaube, zu einigen großartigen Szenen führt. Auch der kaum in Spielfilmen auftretende Chris Tucker liefert als Pats Psychatrie-Kumpel einen guten Job ab.

Mein Fazit: Anspruchsvolles Hollywoodkino fernab von den ganzen 08/15-Produktionen und dem Fortsetzungswahn, welche das Kino ansonsten überschwemmen. Wunderbar schrulliges und direkt auf den Punkt gebrachtes Werk, voll mit großartigen und unverwechselbaren Szenen.

Meine Wertung: 9 von 10
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am 31. Mai 2013
... bietet David O. Russels -Silver Linings-. Nach der Novelle von Matthew Quick hat Russel einen Film abgedreht, der sich von -Einer flog übers Kuckucksnest- zu -Shall we Dance- verwandelt. Hätte man mich vorher gefragt, ob so etwas möglich ist, ich hätte nur den Kopf geschüttelt. Jetzt weiß ich: Ja, das funktioniert! Zäh und sperrig startet -Silver Linings- mit dem psychopathischen Pat(Bradley Cooper) der nach 8 Monaten Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik wieder nach Hause kommt. Pat hat den Liebhaber seiner Frau fast zu Tode geprügelt, jetzt muss und will er sich wieder als "normaler" Ehemann bewähren. Ein Gerichtsbeschluss verbietet ihm jedoch, sich seiner Frau Nikki(Brea Bee) zu nähern. Aber Pat bekommt Nikki einfach nicht aus seinem Kopf.

Zu Hause hocken Pats Eltern Patricio(Robert De Niro) und Dolores(Jacki Weaver). Patricio hat seinen Job verloren und will ein Restaurant aufmachen. Das Geld versucht er über Sportwetten hereinzubekommen. Dabei ist er mindestens genau so manisch, wie sein Sohn. Der tappt mittlerweile von einem Fettnäpfchen ins nächste. Pat nimmt seine Tabletten nicht ein, inszeniert beim Arzt einen Aufstand und scheint derart aufgeladen zu sein, dass er kurz vor dem Platzen steht. Das kann nicht gut gehen. Officer Keogh(Dash Mihok) hat bereits ein Auge auf ihn geworfen, um ihn jederzeit wieder in die Anstalt zu verfrachten.
Dann lernt Pat Tiffany(Jennifer Lawrence) kennen. Die Polizistenwitwe gilt als "leicht zu haben" und ist psychisch mindestens genau so angeschlagen wie Pat. Der will sie sich vom Leib halten, aber Tiffany ist hartnäckig. Sie eröffnet ihm die Chance, dass sie einen Brief, den er an Nikki geschrieben hat, seiner Frau übergibt. Dafür würde Pat alles tun. Tatsächlich verlangt Tiffany etwas für ihre Dienste. Ihre Therapie ist Tanzen. Sie braucht einen Partner für einen Tanzwettbewerb. Das soll Pat sein. Der weigert sich zunächst, willigt dann aber ein. Von da an überschlagen sich die Ereignisse und am Ende kommt alles anders, als gedacht...

-Silver Linings- braucht einen ziemlichen Anlauf, bis sich die Fäden der Geschichte ordnen. Für mich war es der Moment, als Tiffany auf der Bildfläche erscheint, als die Geschichte ihre Bestimmung findet. Die Dialoge zwischen Tiffany und Pat sind schlichtweg genial. Bradley Cooper als unbeherrschbare Nervensäge und Jennifer Lawrence als ziemlich kaputte Witwe spielen ihre Parts hervorragend. Dabei ist Lawrence so begehrenswert wie selten zuvor. Beide Hauptdarsteller schaffen es sogar Robert De Niro zum Nebendarsteller zu degradieren.

-Silver Linings- ist erfrischend anderes Kino. Perfekt besetzt und grandios gespielt legt der Streifen Minute um Minute zu und am Ende kommt man aus dieser Geschichte nicht mehr raus. Zu den Bildern gibt es Wahnsinnsmusik. Während Pat durchdreht und Tiffany versucht, diesen hyperaktiven Typen in die richtigen Bahnen zu lenken, gibt es Songs von Jesse J, Johnny Mathis, Led Zeppelin, Bob Dylan, Johnny Cash, Dave Brubeck,den White Stripes und den Alabama Shakes zu hören. Das passt wunderbar zu den Bildern vom Wahnsinn und der großen Liebe.

Ganz sicher ist -Silver Linings- kein Film, der sich einem leicht erschließt. Aber wer ein bisschen Geduld aufbringt, der wird nach und nach auf grandiose Weise belohnt werden. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten lassen. Wer weiß, vielleicht funktioniert das bei Ihnen ja auch. Probieren sie es einfach aus.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. März 2014
...die hat Pat Solitano (Bradley Cooper), nachdem er nach acht Monaten Zwangsurlaub in der Psychiatrie, entlassen wird. Seine Mutter (Jackie Weaver) holt ihn in der Anstalt ab und bringt ihn zu sich und seinem Vater "Pat Senior" (Robert De Niro), dem dies anfangs gar nicht so recht ist, nach Hause.

Pat ist fest entschlossen sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, um seine Frau wieder zurückzugewinnen, die er damals inflagranti mit ihrem Liebhaber unter der Dusche erwischt hatte und diesen dann krankenhausreif geprügelt hatte.

Doch dann lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen, die er braucht, um seine Frau zu kontaktieren. Tiffanys einzige Bedingung: ein gemeinsamer Tanzwettbewerb...Dieser wird zum Auslöser, damit Pat's Hoffnung, den Silberstreif am Horizont zu entdecken, eine
Chance hat...vielleicht aber in einer anderen Form wie er sich das eigentlich wünscht...

War der Film bis dahin, hauptsächlich dank Bradley Cooper, schon auf dem Weg zur Klasse, erreicht er mit dem ersten Auftritt von Jennifer Lawrence, ganz schnell den Status der Extra-Klasse und entwickelt sich damit, zu einer der schönsten Liebesgeschichten der letzten Jahre. Cooper und Lawrence entwickeln sich zum Traumpaar. Dazu zeigt der große Robert De Niro seit langer Zeit endlich mal wieder, warum er zum Weltstar wurde.

"Silver Linings" wurde mit insgesamt 8 "Oscar-Nominierungen bedacht, darunter in allen vier Hauptkategorien, also für den besten Film, Regisseur David O. Russell, Hauptdarsteller Bradley Cooper und als Krönung gewann Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence die begehrte Statue. Als Zugabe, erhielten außerdem Robert De Niro und Jackie Weaver weitere Personen-Nominierungen für ihre wunderbaren Leistungen in den Nebenrollen.

Da ist es nur zu verständlich, dass auch die Qualität der Bluray-Disc "Oscar-würdig" ausgestattet wurde. Das betrifft die exellente Bildqualität (16x9, 2.35:1), genau so, wie das imponierende Tonformat (DTS-HD Master Audio 5.1). Hervorragende "Extras" mit: "Deleted Scenes", ein "Making of Silver Linings" "Tanzen wie Pat and Tiffany" und ein "Steady-Cam mit Bradley Cooper", runden eine der originellsten romantischen Komödien der letzten Jahre perfekt ab.

Wahrlich ein "Silberstreifen" am Film-Horizont.
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am 19. Juni 2014
Dieser Film bekommt von mir volle 5 Sterne, weil er einfach zu überzeugen weiß. Er handelt von Ausgrenzung, vom Umgang der Gesellschaft mit seelisch erkrankten Menschen und ihre Stellung in der Gesellschaft. Die beiden Hauptakteuren gehen eine Zweckgemeinschaft ein. Jeder von ihnen verfolgt ein eigenes Ziel, welches er alleine aber nicht zu erreichen vermag. Er ist ist auf den jeweils anderen angewiesen. Darum sind zu gezwungen, wieder Vertrauen in sich selbst und in den anderen zu fassen und diese Zweckgemeinschaft einzugehen. Es geht aber auch um gescheiterte Beziehungen, Liebe, Tod und Verlust des eigenen Ansehens. Werden die beiden es schaffen, ihre Ziele zu erreichen? Lassen Sie sich überraschen und sehen Sie sich diesen Film an. Er ist wirklich sehenswert und erweitert vermutlich bei dem einen oder anderen auch den Horizont. Ein wirklich wunderbarer Film!
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am 20. April 2016
Da nutzen auch Oscar-Preisträger und Oscar-Nominierungen nichts. Wenn eine gut gemeinte Geschichte schlecht auf die Leinwand gebracht wird, verleidet es dem Konsumenten die Lust zu einer dritten Filmbetrachtung. De Niro agiert in seiner Sturheit zwar überzeugend, aber dafür ärgerlich. Dass der renitente sohn nicht zur Raison gebracht werden kann und seine Wutausbrüche gehätschelt werden ist ebenfalls ärgerlich. Ach ja und dann Jennifer..... , nett anzusehen, insbesondere wenn sie bei der Oscarverleihung auftritt.
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am 1. Juni 2014
Der Film erzählt eine Geschichte die wie aus dem Leben gegriffen ist. Und lässt den Zuschauer in die Psyche der Protagonisten eintauchen. Depressionen liebe und Unverständnis als leitende Gefühlswelt. Ein Drama mit genauso vielen aufs und Abs wie eine manische Depression. Dieser Film hat seine Oscars wirklich verdient.
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am 28. Februar 2016
Mein Problem mit dem Film ist, dass man von Anfang an weiß, dass sich die beiden ineinander verlieben, aber es dennoch überraschend kommt mit dem Liebesgeständnis. Bis zum Ende redet Patrick immer wieder von seiner Exfrau. Die Beziehung zwischen Patrick und Tiffany baut sich zwar nach und nach auf aber die Liebe baut sich irgendwie nicht auf, sie ist einfach "da"
Außerdem ist noch ein großes Problem des Films, dass so viel geredet wird. Natürlich ist das einerseits dafür da, um zu verdeutlichen wie sich die bipolare Störung äußert aber andererseits ist es teilweise echt etwas nervig und macht es schwierig, sich dauerhaft auf die Handlung zu konzentrieren weil man sich ja andauernd auf die Dialoge konzentrieren muss, die außerdem wenig Tiefgang haben meiner Meinung nach.
Des Weiteren hat der Film, wie ich finde, wenig Realitätsbezug, was nicht an der Handlung oder der Story an sich liegt sondern eher an der Umsetzung.
Dennoch muss man die schauspielerische Leistung loben. Generell haben alle Schauspieler eine gute Arbeit geleistet aber vor allem Jennifer Lawrence ist hervorzuheben.
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am 11. März 2014
Silver Linings ist einer dieser Filme, den ich hauptsächlich sehen wollte, weil er mehrfach Oscar-nominiert war. Er hat mir aber wirklich gut gefallen.

Pat kommt aus einer Klinik, weil er den Liebhaber seiner Frau verprügelt und eine depressive Störung hatte. Als er entlassen wird und wieder zuhause einzieht, versucht er seine Frau Nikki zurückzugewinnen. Er lernt aber Tiffany kennen und wird von ihr erpresst, woraufhin er an einem Tanzwettbewerb teilnehmen muss, weil ihn dies seiner Frau näher bringt.

Silver Linings wurde bei den Oscars 2013 reichlich mit Nominierungen bedacht und das auch durchaus zurecht.
Den einzigen Oscar, den der Film gewinnen konnte, ging an Jennifer Lawrence (Die Tribute von Panem) als beste Hauptdarstellerin und dieser Gewinn war mehr als verdient. Mir fiel schnell auf, dass Lawrence den gesamten Film prägt und auch dessen Ton bestimmt. Sie spielt diese verzweifelte Frau, die immer wieder ausrastet und sehr stur und stark ist, wirklich verdammt gut. Sie kann diese Wandlung, von einer Emotion in die nächste, sehr gut darstellen und sagt auch immer wieder Dinge, bei denen man nicht weiß, ob man grinsen oder Mitleid mit ihr haben soll. Wirklich eine tolle Performance.
Der zweite Hauptcharakter des Films ist Bradley Cooper (Hangover Trilogie). Cooper spielt hier den manisch Depressiven, der einfach nur seine Frau zurückhaben will, aber immer wieder an dieser Aufgabe verzweifelt und sich auch noch mit Tiffany auseinandersetzen muss. Cooper spielt diesen Mann wirklich sehr sympathisch und kann seine Stimmungswechsel auch sehr gut vollziehen. Er war ebenfalls Nominiert, hatte aber bei den Oscars gegen seine Konkurrenten keine Chance.
Es sind diese beiden, Bradley Cooper und Jennifer Lawrence, die den gesamten Film bestimmen und dessen Charme ausmachen. Regisseur David O. Russel (American Hustle) weiß diese fantastische Chemie gut für den Film zu nutzen und gibt ihm dadurch einen sehr lockeren, flapsigen Ton. Obwohl hier einige ernste Themen behandelt werden, bleibt der Film immer locker und vor allem charmant. Ich habe ihn wirklich die ganz Zeit genossen und musste immer wieder grinsen.
Dies kommt auch durch das sehr gute Drehbuch. Ich kenne die Buchvorlage nicht, deswegen kann ich dazu keinen Bezug herstellen. Die Geschichte des Films entwickelt sich wirklich interessant und die Beziehung der beiden Hauptcharaktere wird mal auf etwas andere Art erzählt und hält sich nicht an typische Liebes-Film-Standards. Zudem sind auch die Dialoge und Situationen sehr gut geschrieben und gespielt.
All dies gibt dem Film eine sehr schöne Atmosphäre und lässt ihn trotz der lockeren Art dennoch dramatisch wirken. Die dramatischen Szenen gehen auch wirklich zu Herzen und berühren.

Fazit:
Silver Linings ist ein etwas anderes Drama. Es behandelt zwar ernste Themen, hat aber dennoch einen sehr angenehmen lockeren Tonfall, vor allem durch die beiden grandiosen Hauptdarsteller. Der Film ist super geschrieben, zeigt echte Situation und hat großen Charme. Ein etwas anderes Drama.
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