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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen32
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am 25. März 2013
Tiefgründige Analyse einer vergangenen Zeit und einer überlebten Gesellschaft. Ein österreichischer "Jahrmarkt der Eitelkeiten"
mit Allgemeingültigkeit. Ein umfassendes Lexikon menschlichen Verhaltens, ein unvergängliches Lehrbuch der Psychologie des Menschen. Trotz distanzierter Sprache und kühlem Verstand oder vielleicht gerade deswegen, Musil hat den gläsernen Menschen geschaffen und die Mechanismen des menschlichen Verhaltens sichtbar gemacht, gültig für alle Zeiten.
Was für ein Lesestoff ! Ausreichend für viele Wochen, Monate und Jahre. Man wird das Buch nicht "mit einem mal verschlingen", man wird es Kapitel für Kapitel ergründen. Das Buch hat einen langen Atem und lässt einfach nicht los. Als Roman wie ein Lexikon und als Lexikon wie ein Roman. Was auch immer das bedeutet, es erscheint plausibel. Jedes Kapitel beschreibt einen anderen psychologischen Zustand menschlichen Verhaltens.
Gut, dass es das Buch gibt und gut, dass es so günstig als ebook allen zugänglich ist.
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am 21. September 2013
Lese den Mann ohne Eigenschaften seit bald 20 Jahren. Übersetzt Stimmungen hervorragend in geschliffene Sätze. 1913 ist wie 2013. verkrustete Strukturen, Sexualverbrechen mit folgender Schuldfrage, Beziehungsdramn und verschiedene Lebensntwürfe. Wie gesagt, absolut lesnswert.
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am 28. August 2013
Hier hat Amazon nicht nachgedacht, als ich zwei Wochen nach Erwerb des Werkes eine Rezension abgeben sollte. Das Wek ist ein Steinbruch, aus dem teils mühsam, teils lustvoll die unterschiedlichen Sedimente und Versteinerungen der sich in Agonie aufbäumenden K-und-K-Doppelmonarchie, Kakanien, abgetragen werden müssen. Das dauert halt - fragen Sie in zwei Jahren noch einmal nach.
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am 26. Januar 2013
Ich beziehe mich ausschließlich auf die kindle-edition, nicht auf das Werk als solches, denn dieser Klassiker ist ja inhaltlich über jeden Zweifel erhaben. Deshalb Achtung: Die vielen positiven Bewertungen gelten dem Werk, nicht der kindle-edition! Das Buch ist voller scan-fehler! Noch nie habe ich ein ebook mit so vielen Fehlern gesehen!
Beispiele gefällig? Wohlgemerkt, diese Beispiele stammen alle aus den ersten 5 Seiten!
"Die Isothermen und kodieren taten ihre Schuldigkeit." statt "Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit"
"Die Autos schössen aus schmalen Straßen..." statt "Autos schossen"
"Gesellschaftsscliicht" statt "Gesellschaftsschicht" u.s.w.
In der Produktbeschreibung steht "für die ebook -Ausgabe neu editiert". Ein schlechter Witz!
Kein Mensch hat das hier probegelesen oder gar editiert!
Eigenartig ist nur die Tatsache, dass die Leseprobe scheinbar fehlerfrei ist, das gekaufte, runtergeladene Werk selbst aber nicht!
Ich bitte um eine korrigierte, wirklich editierte Version dieses ebooks.
"Der Mann ohne Eigenschaften" hat es verdient.

Update 11.2.2013:
Nachdem ich mich mit dem Verlag AuroraBooks in Verbindung gesetzt hatte, wurde mir sofort der Kaufpreis doppelt rückerstattet und anscheinend ist die jetzt im Verkauf befindliche Version fehlerfrei. Leider ist es mir noch nicht gelungen, trotz Aktivierung von "automatische Buchupdates" meine Version zu verbessern. Das scheint aber ein technisches Problem von Amazon zu sein. Ich kann ja noch versuchen, das Buch dauerhaft zu löschen und neu zu kaufen, dann müsste es ja klappen.

Aufgrund des ausgezeichneten Services des Verlags ändere ich meine 1-Sternrezension und gebe jetzt 5 Sterne.
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am 20. August 2013
Ich habe seit 50 Jahren die Lektüre von Musils "Mann ohne Eigenschaften" ängstlich vermieden, weil ich dachte, dass der ungefähr so unverdaulich ist wie "Zettels Traum" von Arno Schmidt oder "Finnegans Wake" von Joyce.

Weit gefehlt! Kapitel für Kapitel wird man zwar nicht mit einer vordergründig fesselnden Action konfrontiert, dafür aber mit Gedankengängen, Thesen und treffenden, zum Teil herrlich ironischen Beschreibung der Charaktere, die einen ungeheuer bereichern.

Es kommt auch nicht so weitschweifig und "feminin" daher wie Prousts "Suche nach der verlorenen Zeit".

Fazit: Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich nicht schon eher den Mut hatte, dieses Buch zu lesen.
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Meine Besprechung bezieht sich auf das Hörbuch / Gesamtlesung. Es ist eine durch und durch österreichische Lesung; der Grazer Schauspieler WOLFRAM BERGER liest nicht nur mit österreichischem Akzent, sondern nutzt auch immer wieder österreichischen Dialekt für einzelne Passagen. Das unterscheidet ihn z.B. von seinem Wiener Kollegen Peter Matic, der stets beim Akzent bleibt. 63 Stunden - ein sehr langes Hörvergnügen. Wie wird der Hörer an diese Gesamtlesung herangehen? Wie lange wird man hören? Bei einer mp3-CD, bzw. beim Hörbuch Download, braucht man nach 70 min keine CD zu wechseln - man kann stundenlang, ohne Unterbrechung, hören, kann sich durch Musils Welten treiben lassen, hört auf die österreichische und sehr musikalische Stimme von Berger. Man muss beim Zuhören masslos werden, sonst wird man die 63 Stunden nicht schaffen............

Die letzten 60 Tracks dieses Hörbuchs - auf der mp3-CD-Version ist es die Hälfte der letzten, vierten CD - sind allesamt aus dem Nachlass: u.a. zurückgezogene Kapitel, Kapitelentwürfe, nachgelassene Fragmente und ein Brief.

Diese Lesung ist in der Tat eine Meisterleistung, die Produktionszeit betrug ein ganzes Jahr (wie im Booklet zur CD-Version zu lesen ist).

( J. Fromholzer )
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am 16. Oktober 2015
Ich habe schon mehrfach versucht, diesen Roman zu lesen, doch seine Langatmigkeit mach es für mich schwer. Beim Hörbuch kann man bekanntlich nicht ausweichen, nicht 'diagonal hören'. Es zwingt dazu, sich auf den Fluss der Sprache und der Geschichte einzulassen.
Ich habe bedauert, als die 60 Stunden zu Ende waren. Gegen Ende schwächt sich das Werk ab, verliert an Präzison und wird stellenweise zur Gefühlsduselei, doch war der Roman ja auch nicht abgeschlossen.
Der Sprecher Wolfram Berger könnte nicht besser gewählt worden sein, seine warme österreichische Tonart passt einfach perfekt und macht das Hören zum Genuss.
Ich musste im Sommer 2015 mit einer Privatkopie als mp3 anfangen, weil das Hörbuch vergriffen war (hatte sogar beim Sprecher rückgefragt, und er kündigte mir das Neuerscheinen an). Umso mehr hat es mich gefreut, dass es nun in Audible verfügbar wurde.
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am 29. Januar 2013
Schön (und eine kleine Überraschung), daß es Musils MoE jetzt als eBook gibt. Eine kritische Ausgabe mit Anhang wäre mir zwar lieber, aber erstmal der Text, das ist schon in Ordnung. Das Lektorat scheint ja jetzt auch Hand angelegt zu haben. Nicht ganz schlüssig scheint mir lediglich das Inhaltsverzeichnis: Warum sind die Kapitel separat in Nummer und Überschrift aufgeteilt und nicht Nummer und Überschrift in eins? So kommt das Verzeichnis unnötig aufgebläht daher. Da ich selbst ab und an eBooks zum Privatgebrauch erstelle, kann ich mir hier eine Formationsnachlässigkeit als Ursache vorstellen. Aber sei's drum, schön, daß es den Text in dieser Form gibt, und für fünfe reicht das noch...
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am 27. Januar 2013
Wie schon in einer Vorrezension bemerkt: diese Kindle-Ausgabe hat ärgerlich viele Druckfehler. Diese beginnen bereits auf den ersten Seiten, so dass die Lust vergeht, diese Ausgabe weiterzulesen. Ich würde es vorziehen, etwas mehr zu zahlen, um dafür aber eine fehlerfreie Ausgabe zu erhalten.

Nachtrag: Nach der ersten kritischen Rezension wg. ärgerlicher Druckfehler reagierten Amazon/Verlag prompt und eine bereinigte Ausgabe wurde zur Verfügung gestellt. Also ausgezeichneter Kundenservice, deshalb jetzt 5 Sterne.
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am 7. April 2016
Keine Einfache Lektüre, aber es zeigt auf dass die Gesellschaft früher nicht besser war als heute, nur dass heute, in dem was beschrieben wird schon ein Verbrechen dahinter stecken kann. Man darf nicht müde sein um Robert Musil zu lesen das kann man nur bei wachem Verstand da immer bestimmte Personen und Abschnitte beschrieben werden die immer wieder wechseln, kein Roman im Sinne der die man sonst kennt aber dennoch ein sehr gutes Buch
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