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210 von 224 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musils Mikrokosmos
Obwohl dieses Werk über 1000 Seiten umfasst, kann man die eigentliche Handlung doch schnell erläutern.
Wien 1913. Die Hauptfigur Ulrich, eigentlich Mathematiker dem das Mögliche mehr bedeutet als das jeweils Wirkliche, weiss nicht wie es in seinem Leben weitergehen soll und macht somit erstmal "Urlaub vom Leben" um sich selbst zu finden. Er wird...
Veröffentlicht am 21. März 2005 von deathdealer92618

versus
43 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas für Geduldige
Natürlich ist mir klar, dass es sich hier um Weltliteratur handelt, gefallen hat mir das Buch aber trotzdem nicht. Von der Hauptperson Ulrich werden viele interessante Ideen diskutiert, dadurch ähnelt das Buch allerdings an einigen Stellen eher einer Sammlung von Essays. Ein Spannungsbogen oder roter Faden ist jedoch nicht wirklich zu erkennen, was für mich...
Am 20. Januar 2004 veröffentlicht


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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir stellen im Wechsel das Vollendete dar" (Hölderlin), 15. Mai 2009
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
"Was ist Leben? Raserei! / Was ist Leben? Hohler Schaum, / Ein Gedicht, ein Schatten kaum! Wenig
kann das Glück uns geben; / Denn ein Traum ist alles Leben / Und die Träume selbst ein Traum."
Pedro Calderon de la Barca (1600-1681)

Robert Musil (1880-1942) erntete mit seinem Erstling, dem Törleß Ruhm und Ehre und erst über 25 Jahre später kam dieses Wunderwerk der Literatur zu den Lesern. Musil hat sich mit diesem Werk sein Leben lang beschäftigt. Als MaschinenbauinGENIEur und als Philosoph brachte er beide Professionen in diese Schrift, die Präzision der Mathematik und die Weitläufigkeit der Gedanken der Philosophie. Wenn Kafka in der Ausweglosigkeit des Erreichens eines Schlosses sich den inneren Grenzen widmen musste, sind es für Ulrich, dem Mann ohne Eigenschaften, Zufall und "Übermut", in einem Schloss zu wohnen. Ist Kafkas Vater die personifizierte Dominanz, schreibt auch Musil über Ulrichs Vater in gleicher Weise und doch ist ihm jede Frage an ihn peinlich, "denn er liebte seine Unabhängigkeit". Musil zeigt den Vater Ulrichs als Mann voller Eigenschaften, für Ulrich die sichtbare Verkörperung von Eigenschaften der monarchischen Wirklichkeit, die in seine Welt strahlen. Doch, wo es nichts Neues unter der Sonne geben konnte, sollte die Sonne das Besondere der Wirklichkeit auch meiden. Ulrich musste somit "Urlaub vom Leben" nehmen, um sich in die Reflexion des Lebens zu begeben, in der der "Möglichkeitssinn als die Fähigkeit" definiert wird, das was ist, genau so wichtig zu nehmen wie das, was nicht ist. Träumerei und Einbildung bestimmen fortan das Leben im Konjunktiven, es auszutreiben soll den Weisen erzeugen, doch seit Paulus Briefe an die Korinther wissen wir, dass der eigentliche Weise ein Narr ist.

Ulrich wird in dieser Weise des Möglichen von den konjunktivischen Attributen überhäuft, so dass die Menge der Attribute ihn unkenntlich macht, ihn von wenigen Eigenschaften, die ihn bezeichnen könnten befreit und in der Masse aller Attribute untergehen lässt. So, als Mann ohne Eigenschaften, in einer Welt voller Eigenschaften, die aber in der Zeit der "Parallelaktion", zwei Staatsfeste vorbereiten zu müssen, in die Unmöglichkeit abdriftet und zugleich zu einer Parallelen zu Ulrichs Zustand wird. In dieser Welt der Parallelen sind in der Gegenwart keine Berührungen möglich, diesen wirklichen Eigenschaften fehlt dieser Mann. Ulrich und seine Welt bleiben in der Reflexion der persönlichen Utopien und treffen zusammen im Unendlichen des Denkens. Alles, was ist, ist wirklich und kann beschrieben werden, darin gelebt werden, als wenn es eine mystische Wiederkehr aller Gewohnheiten wäre. Musils Ulrich jedoch entflieht in die Welt der Gedanken, in den anfänglichen Logos, in die Welt der Beliebigkeit, sucht den Sinn im noch Sinnlosen und sucht nach Schillers und Whiteheads stabilen Kern im ewigen Wechsel. Seine Betrachtungen über den Zeitgeist ("Ich bin nur zufällig, feixte die Notwendigkeit") sind von einer hohen, erhabenen Ironie, die im Sinne Kierkegaards sich der Verzweifelung entgegenstemmen.

Aus dieser eigenen Welt entflieht Ulrich nur selten, seine lustbetonten Eskapaden sind gedankliche Versuche in Praxis, Welten zu verbinden, doch seine Schwester ist seine einzige sinnliche Parallelwelt, in der auch die Sonne scheint. "Die Sonne war unterdessen höher gestiegen", ist wichtiges Indiz, dass die Wirklichkeit noch da sein muss, um Mögliches zu denken. Dieser Gedanke im sehr zerklüfteten zweiten Teil ist nur eine Stelle, die in den Sprüngen plötzlich auftaucht. Musil ist hier ganz Denker und Schreiber. Zusammenhänge purzeln so dahin, Abschnitte können sich aufeinander beziehen, doch Seiten trennen den Weg. Man könnte vermuten, dass über 70 Jahre vor der heutigen Zeit der erste Hypertext erdacht wurde, der Sprungverhalten via Click ermöglicht. Hier sind es die tiefen Gedanken, die Synapsen beanspruchen, um gedanklich zu wandern, zu wandern in den Perspektivewechseln, in den sprachlichen Einebnungen von globaler und detaillierter Sicht. Musil wird vom Zufall getrieben, sein Werk mutet surreal an; seit Breton wissen wir, dass die Über-Wirklichkeit den Zufall beansprucht.

Dass Diotima auftritt, ist ein Zeichen einer Erinnerung an Sokrates Liebesbekunden im Symposion, wo Platon Diotima über Eros reden lässt und so die Ratio des Sokrates mit dem Eros Diotimas verbindet, die Musil in Ulrich vergeblich vereint sehen möchte. Zum anderen aber auch an Hyperions gleichnamige Angebetete bei Hölderlin. Für Hölderlin ist das Vollendete in allem, damit im Wechsel zu sehen, für ihn ist es unendliche Fülle und so wird für Ulrich in der Unendlichkeit der Menge der Eigenschaften der Kreis geschlossen ins Nichts. ALLES ist unübersichtlich, es wird nicht mehr gesehen, es wird zum NICHTS. Selbst die Möglichkeit der Austauschbarkeit von Attributen führt letztendlich weg von Vorschriften und Geboten, hin zu einer Verunsicherung in der Fülle, damit zu einer Verunsicherung in der Existenz, weg von der Wirklichkeit und hin zu einem Gefühl, dass Wirklichkeit nötig ist zur Vollendung des Lebens.

So wie Calderons Leben/Traum-Ambivalenz zu Anfang, kann die Musil-Zeit Anpassung von Hofmannsthal (Der Turm) schließen als Vorwurf der Wirklichkeit an die Möglichkeit: "Du hast mich nicht. Denn ich bin für mich. Du siehst mich nicht einmal: denn du vermagst nicht zu schauen, weil deine Augen vermauert sind mit dem was nicht ist". Liebt der Wirklichkeitsmensch die Wirklichkeit? Hat sich sein Vorrat unbefriedigter Träume verringert?

Eine immer neue Wirklichkeit wird geschaffen durch den Gedanken im Konjunktiv. Und solch ein Mann, ein Möglichkeitsmensch, "dem eine wirkliche Sache nicht mehr bedeutet, als eine gedachte", ist es selbst, der den neuen Möglichkeiten Sinn und ihre Bestimmung gibt, und er erweckt sie. Sloterdijk konnte als Weltfremdheit zeigen, dass Leben in der Wirklichkeit als Gesamtirrtum erscheint. Das Erwachen der Modernen erscheint als Folge eines unglücklichen Bewusstseins. Musils Anliegen wird damit deutlich, nämlich die Spaltung von wahrem und wirklichem Leben aufzuheben und sich und die Leser zur Auslegung des In-der-Welt-Seins zu engagieren. So wie die Dummheit sich aller Kleider bedienen kann, soll feststehen: "Die Wahrheit hat nur ein Kleid und einen Weg". Dass Musil das Werk nur als Fragment hinterließ, ist nicht mehr als notwendig, damit dem Leser die Welt der Phantasie im Möglichen bleibt, um die Wahrheit zu erringen. Das Werk ist und bleibt in einem ewigen statu nascendi. Was man jedoch ohne Erfüllung will, verbiegt die Seele, "für das Glück kommt es sehr wenig auf das an, was man will, sondern nur darauf, dass man es erreicht".

Musils Präzision der Sprache, seine tiefsinnige und reflexive Art des Denkens und Formulierens ist von einer Spannung, die die fehlende große Handlung mehr als nur ersetzt.
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erotik des Gedankens, 24. Februar 2008
Mit der gedanklichen Schärfe eines Philosophen, der plastischen Ausdruckskraft eines Literaten und der Sensibilität eines Freundes schließt Musil die Welt für seinen Leser auf. Sätze wie Fallbeile, unter denen die Realität sich nicht mehr zu mucken getraut.
Stimmungen und Gefühle, die in der Natürlichkeit ihrer Schilderung den Leser unmerklich verführen, sich einem sonst tabuisierten Spiel zu öffnen, um in allerbester kathartischer Manier mit neuem Selbstbewusstsein daraus wieder zu erwachen.
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8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als klassische Literatur!, 5. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Robert Musil schreibt in seinem Lebenswerk die Geschichte von Ulrich, dem Mann ohne Eigenschaften nieder.
Der Mann ohne Eigenschaften durchläuft verschiedene Stadien seines Lebens, raus aus seinem normalen Alltag und hinein in das öffentliche, politische Leben und nach dem Tod seines Vaters der Weg zurück in das private Leben, der ihm durch seine Schwester geebnet wird, in die er sich verliebt.
Dieses Werk zeichnet nicht bloß die literarische Seite aus. Es umfasst psychologische und soziologische Einsichten sowie ein ganzes philosophisches Gerüst. Immer wieder reflektieren die Hauptpersonen über verschiedene Themen und immer wieder werden philosophische Diskussionen aufgegriffen.
Abschließend kann man sagen, dass dieses Werk absolute Pflichtlektüre sein sollte! Großartig!!
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8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Gedanken an..., 12. Mai 2000
Von Ein Kunde
Im ersten Teil des Werkes wird die Vorkriegszeit der KuK Monarchie geschildert, scharfsinnig humoristisch, auf den Punkt genau und melancholisch. Ulrich spielt darin ein Korn im Wind, er ist - in einem Wort - der absolut freie Mensch: "So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebensogut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist." (R. Musil) Ulrich nimmt demzufolge nur selten an der Wirklichkeit teil, statt dessen gibt er sich seiner mathematisch exakten Gedankenwelt hin: leben, wie man liest; oder: die Wirklkeit abschaffen... sind Gedanken ohnegleichen, mit schwermütigef Mystik dahinter, Gedanken Ulrichs.
Dieses Werk ist EIN Gedanke, ein Experiment, darüber hinaus gibt es nicht seinesgleichen, nicht in der ganzen Weltliteratur.
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2.0 von 5 Sternen Eine viel zu lange Charakterstudie, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann ohne Eigenschaften (Teil 1 bis 3) (Vollständiger Musil-Text) (Kindle Edition)
Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften, ist nicht gerade ein vorbildlicher Zeitgenosse, immerhin aber ein recht moderner und aufgeklärter Mensch. Ich habe es tatsächlich geschafft, den Text bis zum Ende zu lesen und würde es wirklich keinem empfehlen, mir das nachzumachen. Immerhin lohnt ein Blick in die ersten 100 oder 200 Seiten. Keine Sorge, es geht im Grunde immer so weiter.
Man findet typisch österreichisches und einiges zur Geisteshaltung der Menschen in der damaligen Zeit. Auch der aufkommende Nationalsozialismus fließt in die eigentlich kaum vorhandene Handlung ein. Alles erschöpft sich in den äußerst komplexen und kategorisierenden Gedankengängen des Ulrich. Zu einer Lösung kommt er nie, einen Weg oder gar ein Ziel findet er auch nicht. Eine Einordnung in Kategorien genügt ihm. Es scheint, dass er sich hinter seiner Gedankenwelt versteckt, um nicht wirklich am Leben teilnehmen zu müssen. Das kann er sich auch leisten, stammt er doch aus vermögenden Verhältnissen und muss keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Obwohl es Versuche gibt, eine Tätigkeit aufzunehmen, verwirft er den Gedanken doch wieder und widmet sich etwas anderem.
Konsequenterweise erkennt er zum Schluss selbst, zu welcher Kategorie Mensch er gehört: Zu den Menschen ohne Eigenschaften, wie er das nennt. Das könnte man auch sehr viel negativer formulieren!
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3.0 von 5 Sternen Ich bin mir noch nicht sicher..., 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...ob ich dieses Buch lieben oder hassen soll. Nach mehreren Jahren hänge ich immer noch auf der Seite 60 herum. Lesefluss kommt bis dato keiner auf. Spannung? Fehlanzeige bisher und ich sage bisher, weil ich eben nur bis Seite 60 gekommen bin und immer wieder von vorne anfangen muss, weil ich mir denke: "Was will er uns damit sagen?" Handlung? Ebenfalls Fehlanzeige.
Ausschweifende Beschreibungen: Massig vorhanden. Ich melde mich wieder, wenn ich weitergekommen bin. Ich nehme an, dies wird so schnell nicht der Fall sein, einfach alle paar Jahre mal nachsehen!
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5.0 von 5 Sternen alles bestens, 30. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Buch und Lieferserviev sehr gut. ich bin zufrieden. Danke. Aber warum muss man unbedingt so viele Qörter schreiben, damit die Bewertung von Amazon akzeptiert wird
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5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht lesbar, 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann ohne Eigenschaften (Teil 1 bis 3) (Vollständiger Musil-Text) (Kindle Edition)
Im Vorwort beschwert sich ein Kritiker, dass sein Kollege Herr Marcel Raich Ranicki von diesem Buch gar nichts hält. Ich habe in der Wikipedia nachgeschaut. Herr Musil war sicherlich ein großer Denker, aber seine Gedanken einem einfachen Leser zu übermitteln, der in Ruhe eine verständliche Literatur genießen möchte, ist ihm nicht gelungen. Nur in den wenigen Passagen, wo auch die Erotik eine Rolle spielt, wird Herr Musil verständlich, da der Geschlechtstrieb die Gedanken nur in eine Bahn lenkt, die für einige Augenblicke hormonenbedingt nicht verlassen werden kann. Mehrere Geschichten, die eine gewisse Spannung erwarten lassen, werden nicht zu Ende geführt, und würden es wohl auch nicht sein, wenn der Roman nicht unvollendet geblieben wäre. Die ausführliche Schilderung des Besuchs in einer Irrenanstalt ist beinahe symptomatisch. Das Buch hat keine Eigenschaften.
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22 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Buch ohne Eigenschaften, 25. Juni 2010
Gähnende Leere, unmöglich zu lesen, eine einzige Katastrophe. Ich würde sagen: "Das schlechteste Buch aller Zeiten". Es passiert sozusagen nichts, nichts und wieder nichts, plötzlich kommt ein wenig Handlung, dann wieder nichts, nichts und wieder nichts. So zieht sich das endlos hin.
Der Autor hat durchaus Talent und kann sich gut ausdrücken. Was indes die Fähigkeit angeht, eine interessante Geschichte zu erzählen, habe ich selten einen Talent befreiteren Autoren gelesen.

Neben vergilbten Reiesführern, überholten Nachschlagewerken und Schundromanen, die aus einer Wohnungsauflösung stammen, war dieses eines der wenigen Bücher die ich jemals in die Altpapier-Tonne entsorgt habe. Dieses Werk würde ich selbst meinem ärgsten Feind nicht schenken.
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4 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jetzt schon, 13. April 2013
Die Blechtrommel hat mich ziemlich mitegenommen also dachte ich logischerweise der Nachfolger wäre ähnlich gut.

Fehlanzeige. Total Deutsch. Keine Ahnung. Schlechte Übersetzung.

Wenn Murakami das nur wüsste!

Ziemlich genau.
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