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Kundenrezensionen

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4,2 von 5 Sternen
Stil: für Sigma|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 31. Oktober 2015
Mit meiner Canon 70D fotografiere ich vor allem Menschen, ab und zu drehe ich auch damit Videos*. Ich nutzte sehr ungern Blitz, mein Lieblingsobjektiv ist Canon 40mm, aber ich war jetzt auf der Suche nach einem lichtstarken Standardzoom, der meinen alten Canon 18-55 1:3,5-5,6 ersetzten sollte.

Der Canon 17-55 1:28 war mit knapp 700€ zu teuer, zum Glück gibt es aber auch Sigma und Tamron. In verschiedenen Tests waren die Objektive der Konkurrenz genauso gut wie die von Canon, wobei Sigma oft minimal besser als Tamron abgeschnitten hat, also habe ich mich für Sigma entschieden.

Lange konnte ich mich aber nicht entscheiden, ob ich den Sigma 17-50 1:28 oder den Sigma 17-70 1:2,8-4,0 nehmen soll. Die Entscheidung ist mir so schwer gefallen, dass ich die beiden Objektive bestellt habe mit der Absicht beide zu testen und einen zurückzuschicken. Nach 2 Wochen und ca. 2000 Fotos mit jedem Objektiv kann ich nun meine Rezension schreiben.

Beide Objektive:
* liefern richtig scharfe Bilder mit tollen Farben,
* sind spürbar lichtstärker als das Kit Objektiv (Canon 18-55), man kann bessere Fotos bei schlechteren Lichtverhältnissen machen,
* sind deutlich schwerer und etwas größer als das Kit Objektiv,
* erzeugen schöne Bokeh (der verschwommene Hintergrund sieht gut aus),
* fokussieren sehr schnell und verlässlich.

Ohne Zweifel sind beide Objektive besser als das Kit Objektiv und das Geld wert.

Wie unterscheidet sich das Sigma 17-70 1:2,8-4,0 von dem Sigma 17-50 1:2,8?
Das Sigma 17-70 1:2,8-4,0:

(+) ist ein wenig leichter (ca. 100g) und minimal kleiner - man merkt es beim direkten Tausch, aber nicht auf Dauer. Der Unterschied zu dem Canon 18-55 ist aber sofort spürbar.

(-) Ist etwas teurer (ca. 100€)

(+) die Brennweite ist 20mm länger, also man kann mit dem Objektiv mehr „zoomen“. Ich habe mich lange gefragt, ob ich diese 20mm brauche und jeder muss das für sich selbst entscheiden. Meine Erfahrung zeigt, dass 50mm Zuhause absolut ausreichen, aber draußen oft von Vorteil sind. Vor allem wenn man so wie ich gerne Menschen fotografiert, kann man die 70mm gut gebrauchen um schöne natürliche Portraits zu machen ohne auf sich die Aufmerksamkeit zu ziehen wenn man sehr nah an die Person kommt.

(-) hat am längeren Ende etwas geringere Lichtstärke, hat Durchmesser von 72mm (gegen 77mm von Sigma 17-50) und die maximale Blendenöffnung ist nicht durchgehend 2,8. Das war für mich ein wichtiges Argument für die 17-50. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass der Unterschied für mich kaum spürbar ist. Der Sprung zum Kit Objektiv ist in beiden Fällen so groß, dass man zwischen den beiden Sigmas kaum einen Unterschied merkt.

(+) Macht gute Makro Aufnahmen (das Sigma 17-50 hat keine Makro Funktion)

(o) Sieht etwas besser als 17-50 aus, die Farben sind schwarz-weiß-silber gehalten, bei dem 17-50 kommt gold dazu, was nicht mein Geschmack ist.

(+) Ist deutlich leiser bei Videoaufnahmen*. Ich liebe den Movie Servo Auto Focus bei meinem 70D und in den Aufnahmen mit zum Beispiel Canon 40mm Objektiv hört man gar nichts vom Focus. Bei den beiden von mir getesteten Sigmas hört man leider in den Aufnahmen ein Klackern und es ist bei dem Sigma 17-50 leider so laut, dass man dieses Objektiv für die Aufnahmen mit Sound gar nicht nutzen kann (eventuell mit externem Micro, ich habe es aber nicht getestet). Bei dem 17-70 hört man den Motor zwar, aber es ist noch so leise, dass es für mich halbwegs akzeptabel ist.

Im Endeffekt war für mich das letzte Argument entscheidend und ich habe mich für Sigma 17-70 entschieden. Wer überhaupt keine Videoaufnahmen machen will und auf die zusätzlichen 20mm Brennweite am langen Ende verzichten kann, kann ruhig 100€ weniger ausgeben und den Sigma 17-50 kaufen.

* Ein kleiner Kommentar zu Videoaufnahmen mit der Spiegelreflexkamera. Ja, es gibt extra Videocamcorder zum Filmen und ja, ursprünglich waren Spiegelreflexkameras gar nicht zum Filmen gedacht. Nun ist es aber so, dass man mittlerweile mit Spiegelreflexkameras hervorragende Videos drehen kann, die bei dem Gebrauch von Stativ durchaus bessere Aufnahmen als die Videocamcorder mit Objektiven mit Durchmesser von 20mm liefern. Einfache Familienvideos drehe ich immer noch mit meinem Videocamcorder, aber für etwas mehr ambitionierte Aufnahmen mit weniger Schärfentiefe nutze ich meinen Canon EOS 70D mit Stativ, bisher hauptsächlich mit Canon 40mm 1:2,8.
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am 15. Februar 2013
Das Sigma 17-70 bietet sich von den rein technischen Daten als ideales Allroundobjektiv an: Die auf Vollformat umgerechnete Brennweite entspricht mathematisch gerundet 27-112 (Canon) bzw. 26-105 (Nikon), was jeweils einem moderaten Weitwinkel- bishin zu einem moderaten Telebereich entspricht. Man hat zumindest theoretisch alles dabei, um insbesondere beim Wunsch nach leichtem Gepäck für die meisten Situationen gerüstet zu sein. Ich möchte Ihnen hier einige zentrale Punkte darstellen, die mir beim Testen aufgefallen sind und die ich für besonders wichtig halte.

- Bildqualität. Natürlich der zentrale Bezugspunkt für die Beurteilung jedes Objektivs. Gleich vorweg: Die Abbildungsleistung einer Festbrennweite erreicht das Sigma nicht. Nun muss man aber bedenken, dass derartige Objektive nur für eine einzige Brennweite gerechnet werden, oft für sich allein genommen in einer ähnlichen Gewichts- und Preisliga spielen (wenn nicht gar darüber) und keine vergleichbare Flexibilität bieten. Das Sigma sieht bei allen Brennweiten bei Offenblende sehr ordentlich aus - die mir zur Verfügung stehende Kopie im Telebereich besser als im Weitwinkelbereich. Das Objektiv liefert genug Details, um noch einiges an Schärfe aus den Bildern mittels Photoshop herauszukitzeln. Abgeblendet auf 5,6 oder 8,0 werden die Werte sehr gut bis hervorragend. Das Bokeh (also die ästhetische Qualität der Hintergrundunschärfe) ist für ein Zoomobjektiv angenehm ruhig. Ich würde das Objektiv vorbehaltlos verwenden, um mir wichtig erscheinende Aufnahmen zu machen.

- Lichtstärke. Möglicherweise wird Sie interessieren, wo sich die Lichtstärke dieses Objektivs verändert. Daher die kurze Übersicht: ab Brennweite 20 3,2. Ab Brennweite 26 3,5. Ab Brennweite 40 4,0. Wirklich lichtstark ist das Objektiv also nur am kurzen Ende. Wenn Sie eine durchgängige Lichstärke von 2,8 benötigen, sind Sie vermutlich bei den diversen Konkurrenzangeboten im Bereich 17-50 bzw. 17-55 besser aufgehoben. Wenn Sie hingegen die zusätzliche Teleleistung nach oben hin benötigen, ist das vorliegende Objektiv eher geeignet. Letztlich ist dies eine Frage von Anwendungszweck und Geschmack.

- Bildstabilisator. Arbeitet sehr ruhig und effektiv, nicht schlechter, als ich dies etwa von meinem Canon 24-105 4,0 L gewöhnt bin. Über die Eignung für die Arbeit im Videobereich kann ich nichts sagen, aber für das Fotografieren ist die vorhandene Technik sehr gut geeignet. Der Stromverbrauch steigt an, aber auch das ist nicht ungewöhnlich.

- Autofokus. Reagiert sehr schnell, präzise und nahezu geräuschlos. Sigma hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Leider muss man über einen manuellen Schalter zwischen AF und MF umschalten, kann also nicht jederzeit in die Fokussierung eingreifen. Dies ist jedoch zu verschmerzen, zudem man für den geforderten Preis wahrscheinlich nicht alles haben kann.

- Bauqualität und Ästhetik. Hier hat mich das Sigma weitgehend überzeugt. Der Zoomring läuft angenehm fest und bewegt den Tubus gut kontrollierbar über die volle Distanz. Weniger ansprechend finde ich den Kontrollring für das manuelle Fokussieren, der eine großzügigere Übersetzung und damit mehr Präzision vertragen würde. Andererseits bleibt so der Fokussierweg kurz und der Betrieb im Automatikbetrieb effizient. Obwohl das Objektiv zu einem Großteil aus Kunststoff besteht, wirkt es keinesfalls billig. Dies verdankt es nicht zuletzt der eleganten Beschriftung, die mich weit mehr anspricht als das klassische Sigma-Design.

- Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Startpreis für dieses Objektiv liegt bei rund 500 Euro. Zu diesem Zeitpunkt würde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis als gut beschreiben. Hervorragend wird es, wenn der Preis in den Bereich von 400 Euro oder gar darunter sinkt, was erfahrungsgemäß im Lauf der Zeit geschehen wird. Erfreulich ist, dass eine Gegenlichtblende aus Kunststoff beiliegt.

- Fazit. Das Sigma ist ein für den gebotenen Brennweitenbereich kleines und elegantes Objektiv, das in erfahrenen Händen sehr gute Leistungen erzielen wird. Ich würde es jederzeit den üblichen Kitobjektiven vorziehen oder auch den Megazooms mit weitaus größerer Brennweitenspreizung, da hier keine vergleichbaren Lichtstärken erzielt werden. Bei mir wird es an einer kleinen Canon-Kamera mit APS-C-Sensor Verwendung finden, wenn ich meine große Profiausrüstung nicht mit mir führen möchte. Wer einen kleinen Generalisten mit großem Anwendungspotential sucht, könnte mit dem Sigma also glücklich werden.

Wenn Sie Ihren Eindruck dieses Objektivs mit mir teilen wollen oder Fragen haben, freue ich mich über Ihren Kommentar.
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am 26. März 2013
Das Sigma 17-70 Contemporary übernimmt an der EOS 60D die Aufgabe des "Immer-Drauf" Objektives und ersetzt damit ein Canon EF-S 18-135. Was beim Auspacken der Sigma-Linse sofort auffällt, ist die erheblich bessere Verarbeitungsqualität im Vergleich zum Canon. Der Zoomring ist angenehm straff wodurch der Tubus nicht von alleine ausfährt. Das Material fühlt sich sehr wertig an. Auch ein Plus des Materials ist der anthrazitfarbene Farbton, der exakt zur Gehäusefarbe der 60D passt. Im Gegensatz zum Canongehäuse ist das Material "glatter".
Wie von Sigma gewohnt liegt ein Steulichtblende bei. Die Maße sind sehr kompakt gehalten. Inkl. der umgedreht aufgesetzten Blende, passt die 60D mit dem Sigma 17-70 C in eine mittelgrosse Neopren Bereitsschaftstasche. Genau diesen Zweck soll dieses kompakte Reiseobjektiv auch erfüllen. Darüberhinaus ist das Objektiv angenehm leicht.
Der Autofocus arbeitet auf den Punkt präzise, leise und schnell. Ebenso ist der Bildstabilisator über jeden Zweifel erhaben und liefert gute 3 Blenden mehr Spielraum gegen Verwackler.
Das Objektiv ist nur im Weitwinkelbereich wirklich lichtstark. Ab einer Brennweite von 40mm liegt die max. Blende bei 4.0. Allerdings ist das verglichen mit den EF-S Objektiven (15-85, 17-85, 18-55 und 18-135) ca. 2/3 bis 1 ganze Blendenstufe bei vergleichbarer Brennweite mehr und das erlaubt es einem in vergleichbaren Situationen die eine ISO Stufe weniger, bzw. eine schnellere Verschlußzeit oder kleinere Blende. Das mag nicht viel klingen, bringt aber in der Praxis definitiv einen Vorteil.
Die Schärfe der Sigma Linse ist verblüffend gut für ein Zoom-Objektiv. Bei Offenblende fällt die Schärfe zu den Rändern zwar ganz leicht ab, aber ab Blende 3,5 ist die gesamte Fokusebene knackscharf. Die Kontraste und Farbwiedergabe sind ebenfalls sehr gut. Auch wenn das Sigma 17-70 C nicht direkt mit einer Festbrennweite konkurrieren kann, kommt es der Leistung einer solchen schon erstaunlich nahe.
Chromatische Aberrationen treten nur ganz schwach ausgeprägt auf. Deutlich weniger als beim EF-S 18-135.
Die Zeit wird jetzt zeigen, ob die Fertigungsqualität auch dem Alltag standhalten kann. Allerdings dürfte derzeit jede Linse die Bauqualität der "billigen" EF-S Objektive schlagen.
In jedem Fall ist das Sigma 17-70 Contemporary eine ganz klare Empfehlung für Canons APS-C Kameras und sollte in jedem Fall den EF-S 18-xx(x) Objektiven von Canon vorgezogen werden.

Nachtrag: Makrofähigkeiten
Mit einem Abbildungsmaßstab vom 1:2,9 kommt man schon relativ nahe ans Motiv. In der Praxis berührt man mit der Streulichtblende schon das Motiv und kann es noch scharfstellen. Im Prinzip verhält sich das 17-70 C dann wie ein EF-S 18-xx(x) mit EF12II Extension Tube. Das Kombinieren mit Makroringen ist zwar möglich, führt aber dazu das schon beim 12mm Ring man auf die Frontlinse scharfstellen kann (übrigens ein Manko des alten 17-70 mit dem Abbildungsmaßstab 1:2,7 - hier konnte man auch ohne Makroringe auf die eigene Frontlinse fokussieren). Jedenfalls ist die Makrofunktion eine ordentliche Zugabe, wenn man mal eben schnell ein schöne Nahaufnahme braucht.
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am 1. Mai 2014
Ich nutze das Sigma an einer EOS 70D und bin froh, dass ich mich für diese Optik entschieden habe.

Was mich zu dem Kauf bewegt hat ist die zusätzliche Brennweite bis 70mm im Gegensatz zu anderen Standard-Zooms. Ich dachte auch an ein Objektiv mit durchgängiger 2.8er Blende, aber 50mm am langen Ende waren mir dann doch zu wenig.

Die Haptik dieses Objektivs is ganz großes Kino und dieses Anfassgefühl hätte ich nicht erwartet. Es ist nicht unbedingt ein Leichtgewicht, aber macht sich an der 70D sehr gut. Der Zoom geht nicht zu leicht und nicht zu schwer, allerdings merkt man eben das Gewicht des Glases wenn das Objektiv nach oben oder unten gerichtet ist. Dementsprechend geht der Zoom leichter oder schwerer. Dass der Tubus aber von selbst ausfahren würde, konnte ich bisher nicht feststellen.

Der Autofokus ist schnell und zielsicher. Bei meinem Exemplar sitzt der Fokus absolut. Als Geräuschlos würde ich den Autofokus nicht bezeichnen. Man hört ihn, aber ich würde es nicht als störend bezeichnen. Für Videos würde ich immer ein Canon STM bevorzugen. Der Fokusring ist ein wenig schmal, aber lässt sich ausreichend bedienen. Der Weg von nah bis unendlich ist recht kurz, was ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. Ich finde es nur schade, dass mein keinen im Autofokus keinen Vollzeiteingriff in die Fokussierung hat.

Die Bildqualität hat mich wirklich überzeugt. Das Sigma zeigt bereits bei Offenblende sehr Starke Leistung und man kann seine Bilder so gestalten wie man will, ohne Bildqualität einbüßen zu müssen. Blendet man ab wird die Bildqualität nur marginal gesteigert, was aber bei hohen Auflösung bei Offenblende nur logisch ist.
Am kurzen Ende zeigt das Sigma erste Schwächen. Bilder im Bereich 17-24mm zeigen softe Ecken. Ich kann damit Leben, aber das muss jeder für sich entscheiden. Vignettierung und chromatische Aberrationen sind mir bisher nicht merklich aufgefallen.
Es gibt Objektive, die gerade am Ende lichtstärker sind, 2.8-4.0 ist dennoch ein deutlicher Unterschied zu 3.5-5.6. Zumal die Bildqualität bei Offenblende eine Wucht ist und ein Abblenden obsolet ist.

Was für mich ein Absolutes Plus an diesem Objektiv ist, ist die Makrotauglichkeit. Man kann so nahe ran, dass man das zu fotografierende Objekt mit der Linse berührt. Für den Nahbereich ist das sehr Brauchbar, sollte allerdings für close ups darauf achten, niemandem mit der Gegenlichtblende aufs Auge haut. Ein Makroobjektiv mit einer langen Brennweite wird es nicht ersetzen, dafür stiehlt man sich durch die nahe Distanz zu viel Licht, aber es ist durchaus brauchbar.

Plus:
- Haptik und Verarbeitung
- Bildqualität
- Makro
- Schneller AF

Minus:
- Kein Vollzeiteingriff in die Fokussierung
- Bilder etwas soft am kurzen Ende

Ich bin mit meinem neuen Immerdrauf höchst zufrieden und vergebe dafür 5 Sterne.
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am 17. August 2015
Warum:

Das Kit - Objektiv, das bei meiner Nikon D5300 dabei war (18-105 mm) ist und bleibt nur ein "Schönwetter-Objektiv" und stellte mich nur bedingt zu frieden. Es hatte nur bei gutem Licht brauchbare Bilder produziert. Auch lag immer ein gewisser Grauschleier auf den Bildern. Top ?! Nicht wirklich. Der Autofokus war träge und ungenau zudem war die Abbildungsleistung eher im unterem Durchschnitt.

Somit schaute ich mich nach einer alternative um und hier ist sie: Das Sigma 17-70 mm.

Ich bereue keine Sekunde dieses Objektiv für meine APS-C Kamera gekauft zu haben. Es ist knackscharf, absolut wertig verarbeitet und besitzt im vergleich zum Kit->Objektiv einen Präzisen und leisen Autofokus.

Das kleine "Zuckerl" ist auch die Nahstellgrenze von 22 CM. Das ermöglicht auch ohne Macroringe sehr Detailgeträue Bilder von Insekten oder Pflanzen. Das Bokeh ist hervorragend.

Auch bei schlechtem Lichtverhältnissen entstehen super Fotos dank der Lichtstärke von f2,8 - 4,0

Alle negativen Beurteilungen mit "Lens Flares" kann ich nicht nachvollziehen. Die Linsen sind sehr gut Vergütet. Auch im Gegenlicht zeigte sich keine dieser Spieglungen.
Nur wenn ich es wirklich, und mit allen Mitteln provoziert habe traten welche auf. Aber selbst diese empfand ich als nicht störend, oder übermächtig groß.

Ich persönlich empfinde nur die "Unendlichkeitseinstellung" oder auch "unendlich fokussieren" bei Offenblende als etwas Negativ. Gerade für die Nachthimmelfotografie zu gebrauchen. Zu wünschen wäre hier eine "unendlich fokussieren"-Kennzeichnung bei Offenblende am Objektiv.
Dies ist leider nicht der Fall. Nur im Macro bereich wird einem diese Hilfe mit Kennzeichnung, am Objektiv angeboten.

Ich kann es trotzdem nur weiter emnpfehlen und geb 5 Sterne. Preis / Leistung Top!

Zusammengefasst / Fazit:

- Knackscharf
- Schneller Autofokus (bezogen auf Nikon D5300 gegenüber Kit 18-105mm)
- Macro fähig (Nahstellgrenze 22cm)
- Haptik / Verarbeitung (Top!)
- Lichtstärke f2,8 - 4,0 (super)
- Preis / Leistung (Top!)
- Vergütung der Linsen (sehr gut)
- Bokeh (sehr gut)

Anbei noch ein paar Fotos:
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am 10. Juli 2014
Ich habe mir dieses Objektiv zugelegt mit dem Zweck, das Canon EF-S 18-55 IS zu ersetzen. Daher vergleiche ich an dieser Stelle das Sigma mit dem Canon Kitobjektiv.

Der Unterschied in der Schärfe fällt - vielleicht für den ein oder anderen überraschend - überhaupt nicht groß aus und schon gar nicht eindeutig zu Gunsten des Sigma!! Es ist halt mittlerweile so, dass die neuen 18-55er einfach verdammt scharf sind - das kann man zur Genüge nachlesen, wenn man's nicht glaubt. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, wird das Kit daher mit seinem Aufpreis von unter 100,- EUR immer gewinnen.

Die Farben sind beim Sigma wärmer und der Kontrast etwas höher, was positiv auffällt. Es hat einen Ultraschallmotor, allerdings aber auch nur die langsamere Variante ohne FTM. Die Haptik ist dem Kit meilenweit voraus. Es stellt sich aber die Frage, ob das den (im Vergleich zu anderen Objektiven sicherlich wieder attraktiven) Preis rechtfertigen kann. Zumal man mit entsprechender Nachbearbeitung auch bzgl. Farben und Kontrast viel aus dem Kitobjektiv rausholen kann! Den AF beim Kitobjektiv ist auch recht fix dafür, dass es kein USM/HSM ist.

Die zusätzliche Brennweite unten und oben ist zwar spürbar, aber auch nicht so deutlich wie etwa beim 15-85 oder 18-135 z.B.

Der zusätzliche Spielraum bei der Blende (2/3 am unteren, 1 am oberen Ende) scheint auf den ersten Blick ganz nett, relativiert sich aber zumindest bei meinem Exemplar insoweit schnell wieder, als die Schärfe bei Offenblende doch eher mau und definitiv schlechter als beim Kitobjektiv mit entsprechender Offenblende ist.

Ich bin momentan noch schwer am überlegen, ob ich mir die knapp 400,- EUR sparen soll und das Teil zurückschicke. Zumal es unten rechts eine extreme Unschärfe zu geben scheint. So viel also zur angeblich besseren Qualitätskontrolle von Sigma.

Wer ein gutes Exemplar erwischt, macht sicherlich nichts verkehrt. Ich bin ja auch überhaupt nur auf die Idee gekommen, mir das Sigma zu holen, da es laut vielen Tests durchaus mit dem weitaus teureren 15-85 mithalten kann.. daher müssen sehr gute Modelle dieses Objektivs tatsächlich im Umlauf sein.

---

Update: Nach einiger Überlegung werde ich das Objektiv behalten bzw. nur austauschen. Letzlich ist die Schärfe für meine Ansprüche völlig ausreichend, wie sich in einem Vergleich zum EF 50mm 1.8 II gezeigt hat - ich habe offensichtlich nur ein verdammt scharfes 18-55 IS II. Dafür bietet einem das Sigma einen zwar nicht riesigen, aber durchaus spürbar praktischeren Brennweitenbereich als das 18-55. Gerade die 55mm empfand ich oft als zu kurz. Mit 70mm und f4 kann man zudem schon recht ordentlich freistellen; die gleiche Entfernung zum Objekt vorausgesetzt produziert 70mm@f4 weniger Tiefenschärfe als 50mm@f2.8 - oft kann oder will man nicht näher ans Objekt ran, weswegen hier ein 17-50 2.8 nicht zwingend im Vorteil wäre. Das Sigma hat auch ein gefälliges Bokeh und ist daher auch insoweit als Portraitlinse nicht ungeeignet. Dazu kommt dann noch der ordentliche maximale Abbildungsmaßstab von 1:2,9. Gepaart mit dem Blendengewinn hat man damit - wenn man vom Pixel-peepen von 100%-Crops in den Ecken absieht - in jedem Feld eine merkliche Steigerung gegenüber dem 18-55 IS II. Das Sigma ist flexibler und eröffnet mehr Anwendungsmöglichkeiten - und genau das erwartet man von einem "Immerdrauf" bzw. Standardzoom. Dazu ist es wirklich gut verarbeitet und sieht schick aus :-)

Da das Sigma 17-50 2.8 verdammt günstig geworden ist und aktuell 50,- EUR weniger als das 17-70 C kostet, ist es sicherlich auch eine interessante Möglichkeit. Es soll ja noch besser abbilden. Mir persönlich ist die durchgehende Blende allerdings nicht so wichtig - mich würde nicht so sehr das low light-, sondern eher das DoF-Potential reizen, dieses ist aber nicht zwingend größer als beim 17-70 C (s.o.) - und die 20mm mehr am langen Ende würden mir auf jeden Fall fehlen.

Die oft erwähnte Unschärfe bei 17mm und Offenblende kann ich übrigens so nicht bestätigen! Ich habe es jetzt nicht im Labor getestet, aber ich finde die Schärfe völlig ausreichend - dies war nochmal ein Grund dafür, das Objektiv zu behalten (und nicht dafür etwa das 17-50 2.8 zu holen).
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am 10. Juni 2015
Ich habe lange in allen möglichen (und unmöglichen...) Foren, Testberichten etc. recherchiert, als ich mich entschlossen hatte, mein Nikon 18-55 VR Kitobjektiv durch etwas schärferes und lichtstärkeres für meine D5200 zu ersetzen.
Zur Wahl standen am Ende das aktuelle 17-50 2.8 HSM und das 17-70 2.8-4 HSM Contemporary von Sigma, sowie das ältere 17-50 2.8 ohne Bildstabilisator von Tamron.
Das Tamron 17-50 mit VC wurde in fast einhelliger Meinung als deutlich schwächer bei Offenblende im Randbereich bewertet, als sein unstabilisierter Vorgänger, deshalb habe ich es erst einmal nicht in Erwägung gezogen.

Also als erstes das Sigma 17-50 bestellt.
Das Exemplar war in der Bildmitte wirklich sehr scharf, es konnte durchaus mit dem Nikkor 1.8/35 mithalten, welches einen hervorragenden Ruf genießt (zu Recht!).
Allerdings zeigte es am Rand und insbesondere in den Ecken eine deutliche Unschärfe, sogar quasi "Geisterbilder" von Objekten, die leicht verschoben noch einmal zu sehen waren. Am deutlichsten war das bei 17mm und Blende 2.8 zu sehen, verschwand aber auch bei anderen Brennweiten und beim Abblenden nicht immer ganz.
Zudem war der Effekt links deutlich stärker zu sehen als rechts, das Objektiv also sogar etwas dezentriert.

Also noch das 17-70 bestellt, was zwar laut diverser Tests das optisch schwächste der drei sein sollte, aber mich hat die längere Brennweite und die kürzere Naheinstellgrenze (Quasi-Makro) gereizt, auch wenn es zum langen Ende hin etwas in der Lichtstärke nachlässt.
Ich war überrascht, in der Mitte nur einen Hauch weniger scharf, aber dafür deutlich homogener und schärfer bis in die Ecken, und vor allem rund rum gleich.
Auf 5.6 abgeblendet in den Ecken fast genauso scharf wie in der Mitte.
Wie auch beim 17-50 ist der Autofokus sehr leise, recht schnell und ziemlich treffsicher.

Jetzt wollte ich es wissen und habe mir noch das Tamron 17-50 kommen lassen, das Sigma 17-50 ging schon einmal zurück.
Ich muss sagen, das Tamron hat mir die endgültige Entscheidung sehr schwer gemacht...
In der Mitte dem 17-70 mindestens ebenbürtig, evtl. einen Hauch mehr Kontrast, was aber auch daran liegen kann, dass es Farben tendenziell etwas kühler abbildet, als die beiden Sigmas, und auch an den Rändern fast nicht vom 17-70 zu unterscheiden.
Allerdings hatte ich auch hier ab und an den Eindruck ganz leichter Geisterbilder am äußersten Rand, jedoch wesentlich weniger ausgeprägt, als beim Sigma 17-50.

Von der Verarbeitung her hat mir das Tamron noch etwas besser gefallen, als die beiden Sigmas, die Brennweitenverstellung läuft weicher und gleichmäßiger, und der innere Tubus sitzt satt im äußeren, wo die beiden Sigmas mit ihrem 2-stufigen System etwas mehr Spiel hatten und die Brennweitenverstellung ein wenig schwerer und etwas hakelig lief.

Insgesamt in der Bildqualität zwischen dem 17-70er Sigma und dem 17-50er Tamron ein Patt auf sehr hohem Niveau.
Ich war immer noch überrascht, dass auch das Tamron das Sigma 17-70 an der D5200 nicht wirklich schlagen kann...

Hmmm...schwer...behalte ich das Tamron, kann ich meine 67mm-Filter weiter verwenden und habe dazu noch rund 125 € gespart.
Dazu durchgängig Blende 2.8, und die Drehrichtung des Zooms ist die gleiche, wie bei meinen Nikkoren und meinem 70-300 4-5.6 VC von Tamron (übrigens ein Preis-Leistungs-Geheimtip, Ultraschallmotor, Full Manual Override, ein hervorragender Bildstabilisator und FX/Kleinbild-tauglich für knapp unter 300€ bei - für den Preis - sehr guter Bildqualität!)

Dafür ist der Autofokus etwas lauter, etwas langsamer und nicht ganz so treffsicher, ich habe bei meinen Testbildern mit dem Tamron doch deutlich mehr Ausschuss fabriziert, als mit dem Sigma - Dank besserem AF und Stabi.

Zu guter Letzt hat das dann auch den Ausschlag gegeben: das 17-70 ist leiser, schneller und treffsicherer beim AF, hat den Stabi, 20mm mehr am langen Ende, eine bessere Makrotauglichkeit (ist aber auch kein echtes Makroobjektiv), das schönere Bokeh und die etwas wärmere Farbwiedergabe ohne Nachbearbeitung.
Also geht jetzt auch das Tamron zurück, auch wenn es mir fast etwas leid tut - es ist auch wirklich eine prima Linse, gerade auch in Anbetracht des aktuellen Preises!
Ich war versucht, es für meine D80 zu behalten, aber an der bringt es bei weitem nicht die Leistung wie an der D5200, da merkt man dann doch, was sich in den letzten Jahren in der Sensortechnik getan hat.
Die D80 bleibt aber auch bei mir, da ich noch immer ein paar nette Linsen mit "Schraubenzieher-AF" habe.

Vom Sigma 17-50 war ich etwas enttäuscht, bin aber ziemlich sicher, dass ich hier einfach etwas Pech hatte und ein Montags-Exemplar erwischt habe.
Dafür ist mein 17-70 ein echtes Sonntagskind und deutlich besser, als ich erwartet hätte.
Willkommen in Deinem neuen Zuhause, kleine Linse! ;-)
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am 15. Januar 2014
Ich kann mich den vielen glühenden Verehrern dieses Objektivs leider nicht anschließen und habe dieses Objektiv nach kurzem Test an der D7100 zurückgeschickt.

Zunächst aber einmal die Punkte die mir gefallen haben:
+ hervorragende Schärfe bei Offenblende bei allen Brennweiten in der Bildmitte die durch Abblenden nur geringfügig besser wird.
+ gefälliges Bokeh. Für ein Zoomobjektiv in dieser Preisklasse sehr beachtenswert.
+ exzellente Verarbeitung, gerade wenn man Nikon-Kitobjektive gewohnt ist. Selbst manuelles Scharfstellen im Liveview ist dank des gut gedämpften Fokusringes problemlos möglich. Beachtlich für ein Zoom dieser Preisklasse.
+ schneller und präziser AF. Es war keine Korrektur des Fokuspunktes nötig.
+ elementare Makrofunktion mit 2x er (?) Vergrößerung und 22 cm minimale Fokusdistanz.
+ keine, bzw. sehr geringe CAs

Negativ zu bewerten:
- am weiten Ende ist die Randschärfe (jeweils 20% links und rechts) selbst abgeblendet auf f/8 katastrophal. Das ist in der 100% Ansicht klar sichtbar aber leider auch in der Normalansicht auf einem 13" Monitor. Bei längeren Brennweiten nimmt die Unschärfe ab, aber sie ist bis 35 mm immer noch präsent. Meine Erfahrungen decken hier sich mit Berichten in der 17-70 Nutzergruppe auf flickr. Wenn anstatt des mittleren Fokusfeldes ein äußeres benutzt wird, dann ist der Rand scharf und die Bildmitte leidet… Hier ist mein gutes altes 18-55 ED II (ohne VR) wesentlich besser.
- ln der 100% Bildansicht ist ein stufenloses Scrollen des Bildausschnitts nicht möglich. Als workaround kann man in den Liveviewmodus schalten und dann in die Bildansicht wechseln. Dann geht es. Dieser Bug tritt anscheinend nur an der D7100 auf und ist nicht sehr störend. Er wäre alleine kein Grund für's Zurücksenden gewesen.

Dieses Objektiv wurde gnadenlos auf Offenblendleistung optimiert, was Sigma auch gelungen ist - leider aber auf Kosten der Ränder. Wer sich auf das Bildzentrum und längere Brennweiten konzentriert (Portraits, Blumenmakros) und wenig Landschaft und Architektur im Weitwinkelbereich fotografiert, kann bedenkenlos zugreifen. Da ich dieses Objektiv aber als Reisezoom nutzen wollte und gerade den mm weniger (im Vergleich zu meinem 18-55) am weiten Ende nutzen wollte ist es aufgrund der Randunschärfe leider unbrauchbar. Sehr schade, denn in allen anderen Punkten kann dieses Objektiv klar überzeugen…

Deshalb werde ich wohl einen Versuch mit dem 16-85 Nikkor starten, obwohl es mich doch sehr wurmt 500€ für ein lichtschwaches Dunkelzoom hinlegen zu müssen. Und auch wenn einige jetzt schreiend die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden: mein altes 18-55 ED II (ohne VR) ist dem Sigma bei gleicher Blende optisch ebenbürtig und gerade in den Randbereichen wesentlich schärfer. Und dazu, ganz im Gegensatz zum Sigma, ein Fliegengewicht...

Editiert am 22. Februar 2014 (Tippfehler)
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am 19. Juni 2016
Hallo,

als Besitzer eine Nikon D5300 habe ich mir recht lange überlegt welches Standardobjektiv ich mir dafür zulegen sollte. Nach längerem Studium von Testberichten vorallem bei DXOMARK wurde ich durch die teilweise schlechten Rezensionen des Objektivs im Zusammenhang mit der Nikon D5300 etwas abgeschreckt. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit Sigma bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe, insbesondere auch was den Service angeht. Ich besitze noch ein etwas älteres Sigma 18-250 welches ich auf Reisen verwende und welches ich normalerweise nur mit meiner zweiten Kamera einer Nikon D5100 verwende. So ist mir gar nicht aufgefallen, dass es anfangs nicht mit der D5300 zusammenarbeitet. Allerdings hat ein kurzer Kontakt mit Sigma ausgereicht, das Objektiv wurde eingeschickt und innerhalb einer Woche hatte ich es mit neuem Software-Update zurück. Jetzt geht alles einwandfrei.
Trotzdem etwas Skepsis blieb. Also bin ich in einen Fotoshop gegangen, habe mir das 17-70 dort ausgeliehen und war begeistert. In jeder Beziehung hervorragend. Die Wertigkeit stimmt, die Abbildungsleistung ist sehr gut, die Zusammenarbeit mit der Kamera führt zu keinerlei Problemen. Auch im Zusammenspiel mit Live-View gibt es nichts zu bemängeln. Das Objektiv funktioniert einwandfrei.
Da es für jemand anderen immer schwierig ist zu beurteilen wie eine Person etwas bewertet hier drei Bilder zum anschauen.
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am 7. Oktober 2015
Das Objektiv verhindert bei Nikon-Kameras die Programmierung der Ausschaltzeiten unter c2 der Individualfunktionen. Das hat zur Folge, dass Monitor, Menu, Wiedergabe, LiveView und Bildkontrolle von Hand ausgeschaltet werden müssen. Das ist besonders bei der Bildkontrolle lästig, weil eine Focussierung bei stehender Bildkontrolle mit der AE/AF-Taste nicht mehr möglich ist. Man ist also gezwungen auf die AE/AF-Taste zu verzichten und mit dem Auslöser zu focussieren. Für mich ist das eine unzumutbare Beeinträchtigung.
Sigma bestätigt diesen Fehler für alle neueren Nikon ab D7100 und D5300. Einen Hinweis für potentielle Käufer gibt es nicht. Eine Reparatur oder ein Update sind nicht möglich. Sigma verweigert trotzdem die Rücknahme und verweist die Kunden an den Händler.
Dieser Defekt ist umso bedauerlicher, als das Objektiv ansonsten eine sehr gute Wahl wäre. Bereits bei Blende 4 erreicht dieses preiswerte, leichte Standardzoom seine beachtlichen Bestleistungen.
Ich habe notgedrungen mein altes Nikon 18-105 reaktiviert - das ist ja auch sehr gut.
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