Kundenrezensionen

81
3,6 von 5 Sternen
Garmin GPS Gerät Oregon 600, 010-01066-00
Preis:298,60 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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265 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2013
Garmin Oregon 600, 650, 600t, 650t Firmware 2.70 28.06.2013

Garmin Oregon® 600 Artikelnummer: 010-01066-00Garmin Oregon 650 inkl. 8MP KameraGarmin Oregon® 600 Artikelnummer: 010-01066-00
Garmin Oregon® 600t Artikelnummer: 010-01066-11Garmin Montana 650T Navigationsgerät

Vorab: Ich versuche diese Bewertung immer Up-To-Date zu halten und jeweils an die aktuelle Firmware anzupassen. In der ersten Zeile schreibe ich immer auf welche Version sich die Rezension
bezieht.

Vorbemerkungen:
Aktuell besitze ich - auch beruflich benutzt - GPSmap 60, Garmin Colorado, GPSmap 62s und den Oregon 650. Die Geräte sind (bis auf den Colorado) zum Teil täglich in Einsatz, die Trackaufzeichnung bei allen Geräten immer an und auf ein Zeitintervall von 1 / 2 / 5 / 10 Sekunden konfiguriert, je nach Einsatzzweck. Alle Tracks werden ausgelesen und in einer Datenbank abgelegt um später
Auswertungen zu fahren. Alle Geräte besitzen je jeweils aktuelle Firmware. Ich spreche in diesem Beitrag NICHT die "Genauigkeitsanzeige" der Geräte an. Eine gute Erklärung
zu der Genauigkeitsanzeige findet Ihr hier: [...]. Ein zur Info: Bei den unten beschriebenen "Testrunden" zeigten alle Geräte "Genaugkeiten"
deutlich unter 10m an. Ich erwähne das aber nur der Vollständigkeit halber....

---------------------------------------------
Hardware:
Ich möchte auf die Hardware eigentlich kaum eingehen - denn meines Erachtens ist das Gerät bis dato das hochwertigste das Garmin je produziert hat (im Outdoor GPS Segment).
Spaltmaße sind perfekt, alles sitzt da wo es soll, das Gerät ist "griffig", liegt gut in der Hand, ist "klein genug", der Display ist wirklich gut, der Stromverbrauch "ok",
Befestigungsmöglichkeiten sehr gut, gesamt "wertig" und robust.

Negativ:
- Akkuverbrauch etwas "schlechter" als bei anderen Geräten (bei gleicher Displayheligkeit) Abzug: 0,1 Punkt
- Gummiabdeckungen etwas "niftlig" Abzug 0,1 Punkt

---------------------------------------------
UI Software:
Die einzigen Fehler die MIR derzeit aufgefallen sind:
- Übersetzungsfehler deutsch
- Cache-Anzeige bei deutscher Spracheinstellung
- hin und wieder Abstürze
- Position "friert ein"

--------------------------------------------
Bis hier hätte das Gerät von mir 4,5 von 5 Sternen erhalten.

GPS Empfang und Trackaufzeichnungen

Und hier fängt das Gerät an zu patzen. Ich habe mit dem Gerät mittlerweile das 13te mal unsere "Teststrecke" absolviert von der mir mittlerweile 72 Tracks vorliegen (Hunderunde).
Diese führt über Felder, durch Nadelwald, Mischwald, Blattwald und eine kleine Schlucht - meineserachtens also eine vielseitige "Teststrecke".
Aufgrund der 72 vorliegenden "Referenz-Tracks"; größtenteils mit dem 60er und 62er erstellt, und einer offiziellen Karte vom Vermessungsamt lassen sich die Tracks der Geräte
gut bewerten. Die 13 Runden mit dem Oregon 6XX wurden bei schönem Wetter, schlechtem Wetter, Nebel, Regen und "grauem Wetter" absolviert, an 13 unterschiedlichen Tagen.

Hier zeigen sich massive Probleme:
a) Drifting. Obwohl man brav geradeaus geht driftet der Track bis zu 130 Meter von der eigentlichen Strecke ab und dass auch auf Feldwegen ohne Sichtbehinderung zum Himmel.
Bei schönstem Wetter zeigt sich dieses Verhalten eher weniger, "ab" grauem Wetter ;-) bis hin zu "Regen" wird das Verhalten immer schlimmer. Das GPSmap 60 zeigt dieses
Verhalten NICHT, das 62er seit den letzten Firmwareversionen deutlich seltener.
b) Abweichungen von bis zu 150m von der tatsächlichen Position - dann plötzliches "zurückspringen" auf den Weg
c) Permantente Abweichungen "in eine Himmelsrichtung" die sich nur durch einen Neustart lösen lassen. Bedeutet: Die Trackaufzeichnung ist konsequent z.B. 90m Richtung Osten "verschoben".
d) Bei schlechterem Empfang (Anzeige trotzdem 5 Balken / 13 Satelliten GPS+GLONAS) wandert das Gerät "ab", völligst unkontrolliert in verschiedene Richtungen und das bis zu 166 Meter.
e) Das Gerät erkennt kaum wenn man "stehen" bleibt - der Tripcomputer zeigt keine "Pause" an sondern ist der Meinung man bewegt sich weiter. Lässt man z.B. den GPS60 und den Oregon 6 nebeneinander auf der Wiese mit freiem Blick auf den Himmel liegen, legt der GPSmap 60 in einer Stunde ca. 40m Wegstrecke zu, der Oregon 600 brachte es in einer Stunde auf 4,56 KM!!!! obwohl
beide Geräte still auf der Wiese lagen (keine Abschattung). Der 60er zeigt 58 Min "pause" an / 2 Minuten in Bewegung dagegen der Oregon 35min "Pause" und 25min in Bewegung.
f) GPS versus GPS+GLONAS:
Es ist irgendwie seltsam und so richtig kann ich es mir noch nicht erklären. Aber die Tracks die bisher mit "nur" GPS aufgezeichnet werden scheinen im Durchschnitt genauer an der Realität
zu liegen als die mit GPS+GLONASS. Eine absolut gewagte Vermutung mit 0% Garantie ist: Der Empfänger scheint mit der Berechnung von "zu viel Satelliten" überfordert zu sein und
interpoliert die Werte noch mehr, als er es eh schon (sinnlos) tut.

Jetzt kommt die Endbewertung:
Berechnet sieht das Ergebnis so aus:

Auf einer Wegstrecke von 6,5km (pro Runde) liegen bei dem
GPSmap60 85% der aufgezeichneten "Punkte" im 10 Radius um den tatsächlichen Punkt bei sekündlicher Messung.
GPSmap62 73% der aufgezeichneten "Punkte" im 10 Radius um den tatsächlichen Punkt bei sekündlicher Messung.
Oregon 6XX 56% der aufgezeichneten "Punkte" im 10 Radius um den tatsächlichen Punkt bei sekündlicher Messung.

Randbemerkung zu der "Statistik": Grundlage sind 72 Tracks mit GPSmap60 und GPSmap 62, + 13 Tracks mit dem Oregon 650 und zugrundeliegenden Referenzvektoren des Vermessungsamtes.
Es wurde verglichen: Abweichung der Oregon Tracks zu der "offiziellen Karte", Abweichung Oregon zu dem Mittelwert der 72 Tracks. Abweichung der Oregon Tracks zu der Gesamtanzahl 72 Tracks + offizielle Referenzpunkte. Jeder Track enthielt round about 4200 Punkte.

Mir ist klar, dass das keine hoch wissenschaftliche Bewertung ist, aber zumindest wird der subjetive Eindruck etwas mit "Zahlen" untermauert.

Wie bewertet man ein Auto das zwar perfekt verarbeitet ist, top "aussieht", qualitativ gut gebaut ist aber alle paar Meter stehen bleibt, nach rechts fährt obwohl man nach links lenkt
etc. Klar dass der Vergleich etwas hinkt, aber ich persönlich würde diesem Fahrzeug nur 1nen Stern geben. Wie das "verläßliche Fahren" beim Auto das a/o bleibt, sollte die "relativ" verlässliche
Positionsbestimmung beim GPS der wichtigste Punkt bleiben (persönliche Meinung).

Etwas salop ausgedrückt: Das Oregon 6XX "verpackt" schlechte Positionsberechnungen und kaputt interpolierte Werte in einem wunderschönen, stabilen und praktischem Gewand.

Für wen ist das Oregon 6XX also "gut" geeignet:
a) Personen denen die genaue* Positionsbestimmung egal ist
b) Fahradfahrer die meistens "freien Blick auf den Himmel" haben denn hier sind die Ergebnisse etwas besser
c) Wanderer die nur ab und zu auf die Karte gucken wollen um sich zu orientieren
d) Nutzer die zur Gruppe a-c gehörten und ein wirklich solides und robustes Gerät suchen

Für wen ist das Oregon NICHT geeignet:
a) OSM Mapper / private Vermessungen
b) Wanderer und Bergsteiger die auf eine GENAUE* Positionsbestimmung angewiesen sind
c) Technik Enthusiasten die nen Schluckauf bekommen wenn die Positionsangabe mal wieder alleine "wandern" geht
d) Vielleicht Geocacher die sich gerne auf Ihr GPS verlassen und dann nicht 100 Meter "daneben" suchen wollen...

* mit "genau" meine ich persönlich: Die Werte im Durchschnitt maximal 30 Meter von der tatsächlichen Position abweichen

Fazit: Es blutet mir ein wenig das Herz bei der Bewertung - denn das Gerät ist Hardwareseitig wirklich top, aber patzt total in der eigentlich wichtigsten Disziplin: einer (relativ) genauen
Positionsbestimmung.

Weitere Links:
Garmin Forum: [...]
Naviboard: [...]
Naviboard: [...]

Wie ich sehe, werden externe Links von Amazon automatisch entfernt. Schade.
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2013
Seit mittlerweile 3 Tagen habe ich das Garmin Oregon 600 in Verwendung, kann hier also nur erste Erfahrungen wiedergeben. Davor war ich mit einem Oregon 450 unterwegs, das mir vor 2 Monaten leider abhanden gekommen ist. Ich beziehe mich deshalb vor allem auf den Vergleich dieser beiden Geräte. Insgesamt macht das Oregon 600 einen guten Eindruck, und ich denke der Kauf hat sich gelohnt.

(1) Display: Gegenüber dem alten Oregon ist das Display des 600 deutlich heller geworden. Beim Mountainbiken habe ich bisher unter allen Lichtverhältnissen besser ablesen können. Das gilt sowohl für den Kartenmodus als auch den Reisecomputer. Das Display des 600er spiegelt allerdings ziemlich. Hier wäre ein matteres Display eventuell besser. Kann man aber sicher mit einer Folie "mattieren". Der Touchmodus ist deutlich feinfühliger als beim 450er. Dort hat man zum Teil schon recht kräftig auf's Display drücken müssen. Hinsichtlich Display ist also definitiv eine Verbesserung erkennbar.
(2) Software: Finde ich gegenüber der alten Software deutlich praktischer. Das Höhenprofil lässt sich wesentlich einfacher darstellen. Das war beim 450er immer eine ziemliche Fummelei. Auch das Starten und Stoppen der Aufzeichnung sind in meinen Augen jetzt intuitiver. Gibt einen Pluspunkt von meiner Seite.
(3) GPS Genauigkeit: Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass hier alles ähnlich wie beim 450er läuft. Die Tracks sind recht genau, wenn man sie zur Kontrolle auf der Karte betrachtet. Der erste GPS-Fix nach dem Einschalten war nach ca. 20-30sec da. Scheint also alles zu passen. Mit Glonass habe ich noch keine Erfahungen gesammelt.
(4) Firmware: Hier hakt es hie und da noch etwas. Ich bin gestern eine Rundtour gefahren. Am Ausgangspunkt angekommen, war ich laut Track angeblich 300 Meter weiter oben im Wald. Nach einem Reboot hat dann wieder alles gepasst. Wie üblich bei Garmin, reifen die Dinger am Anfang halt beim Kunden.
(5) Hardware: Das Gerät liegt gut in der Hand. Inwieweit das unberandete Glasdisplay gegenüber dem Kunststoffdisplay des 450er (hatte einen schützenden Wulst des Gehäuses am Rand) kratz- und sturzempfindlich geworden ist, wird die Zukunft zeigen. Störend finde ich die Gummiabdeckung des USB-Steckers sowie den Schließmechanismus des Batteriefachs. In beiden Fällen muss man ziemlich fummeln, um die Dinger schließen zu können. Das war beim 450er in meinen Augen problemloser. Zur Batterielaufzeit kann ich noch nicht viel sagen. Gefühlsmäßig schätze ich, dass man durch das helle Display hier etwas an Laufzeit verliert. Aber für ein abschließendes Urteil habe ich da noch zu wenige Touren gemacht.

Insgesamt eine Empfehlung von mir. Wer noch etwas warten kann, sollte das tun. In 1-2 Monaten spart man sich beim Kauf ein paar Euro und hat hoffentlich eine ausgereifte Firmware. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Wegen der fummeligen Batterie- und USB-Abdeckung sowie der anfänglich mangelhaften Firmware gibt es einen Punkt Abzug.

Ergänzungen vom 12.6.2013:
Ich bin in den letzten Tagen bei unterschiedlichen Bedingungen meine Stamm-Strecke mit dem Mountainbike abgefahren, und habe die Tracks des 600 mit alten Tracks des 450 verglichen. Bei guten Bedingungen sehen die Tracks fast identisch aus, eventuell sind die 450er Tracks marginal besser. Bei schlechten Bedingungen (Wolkendecke, Strecke im Wald, erhöhte Geschwindigkeit im Bereich 25-30km/h) hat das 600er öfters Probleme. Die Tracks laufen dann teilweise parallelversetzt um ca. 50-150m zum wirklichen Track. Wenn man stehen bleibt, findet das Gerät nach 30-45sec wieder die richtige Position. Beim 450er hatte ich solche Probleme in diesem Ausmaß nicht. Für die Orientierung im Gelände ist das weniger ein Problem, da nach kurzer Pause die richtige Position erkannt wird. Will man aber aufgezeichnete Tracks nachfahren oder beispielsweise für OSM nutzen, sind die großen Abweichungen problematisch. Ich habe bis jetzt kein Glonass und kein EGNOS verwendet, also reine GPS-Aufzeichnung.
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81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach der offiziellen Produktvorstellung im Januar 2013 durch Garmin Deutschland fand ich dieses GPS Gerät sehr interessant, nach den ersten Videos und Reviews aus den USA und Holland war für mich klar, dieses "Spielzeug" muss ich haben.
Seit dem Garmin eMap habe ich Garmin GPS Geräte im Einsatz sowohl beim Wandern und Fahrrad fahren als auch beim Geocaching und als "Fussgängernavi" in den USA und Asien auf Dienstreisen. Nach eMap/etrex Legend und Vista/60cs/60csx/Magellan explorist/Oregon 450 bin ich nun also als "early adopter" beim Oregon 600 gelandet. Die Kamera und das LED Licht des 650ers benötige ich nicht und dank 32GB micro SD Karte ist genügend Platz auch auf diesem Gerät. Das Gerät habe ich zum Zeitpunkt der ersten Rezession genau 7 Tage im Einsatz und täglich jeden Abend ca.3h verwendet bzw. am Wochenende Sa.+So. je ca. 8h.
Aber nach dem Einführungs Blabla nun zum Oregon 600:

Das Gerät kommt erstmals als Multitouch Gerät mit gläserner Front und schickem Formfaktor. Die Displaygröße entspricht ca. den älteren Oregon Geräten und älteres Zubehör kann größtenteils weiter verwendet werden, da sowohl die mini USB Buchse weiter Verwendung findet (ACHTUNG: der Anschluss ist nach wie vor unten, aber nach Hinten ausgeführt, wodurch nur abgewinkelte Stecker mit montiertem Karabiner Clip oder in diversen Halterungen eingesetzt werden können, da die Geraden nicht am Clip vorbei passen) als auch der "Schlitten" für die Halterungen noch der Selbe ist. Selbst die Schutztasche für die Vorgänger passt, allerdings ist durch die unterschiedlich gestalteten Knöpfe auf der rechten Seite des 600ers (Power- und Funktionstaster) natürlich die "power" Markierung der Tasche nicht 100%ig korrekt.

Wie dem auch sei, ich habe das Gerät erhalten und nach Einlegen der Akkus selbiges neben mein Oregon 450 auf die Terrasse gelegt und gestaunt. Dass es bezüglich des Displays einen großen Schritt nach vorn geben würde hatte Garmin groß angekündigt, aber dass der Unterschied so massiv ausfallen würde hatte ich nicht erwartet. Die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung ist enorm verbessert worden und es kann deutlich früher auf die Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden.
Der Sat Fix war relativ flott, wie ich später feststellen musste war allerdings default mäßig „nur GPS“ Empfang aktiviert, nach dem Umschalten auf „GPS und Glonass“ ging das nochmals schneller (auch nach 5h Flug!). Allerdings soll der Akkuverbrauch höher sein. Ich werde das beobachten und gegeben falls später ergänzen.
Zum ersten Test habe ich eine OSM Karte von Deutschland auf beide Geräte gespielt um beide 1:1 vergleichen zu können. Dabei fällt schnell auf: das neue ist deutlich flotter beim Bildaufbau und scrollen der Karten. Das zoomen und drehen der Karte mit 2 Fingern klappt vorzüglich und nach all der Werbung im Vorfeld musste das natürlich auch mit dünnen Handschuhen getestet werden....es klappt ohne Probleme!
Das Menü ist sehr stark an die Montana Serie angelehnt mit separaten Home Screens, welche für jedes Profil individuell angepasst werden können. Die Menüpunkte selbst enthalten alle bereits bekannten Funktionen (zumindest hab ich noch keine vermisst) sowie einige neue. Das Navigieren mit Wischgesten klappt im Vergleich zum 450er um Welten besser und generell spürt man einfach den etwas flotteren Prozessor.
Nach dem Einlegen einer zusätzlich erworbenen Garmin City Navigator EU Karte musste das Gerät sich zu aller erst im Nüvi Modus auf 500km von Stuttgart nach Brüssel beweisen. Zum Vergleich kam ein iPhone 4S (guter GPS Empfang am Windshield) mit Navigon Europa zum Einsatz. Das Resüme nach Ankunft hat mich wirklich überrascht. Zwar sieht die Navigon Software für Autonavigation ein klein wenig schicker aus, aber besser Navigieren kann sie nur bedingt. Ich wurde von Navigon 2 mal an Autobahnkreuzen über die Abfahrspur zurück auf die Autobahn geschickt, während das Oregon mich korrekt weiter gerade aus geleitet hat. Staus gab es keine, denn durch die Verkehrsdaten wäre Navigon im Vorteil, aber ein Punkt ist mir doch noch aufgefallen. Das Oregon redet bekanntlich nicht und gibt daher bei Abbiegehinweisen nur (einstellbare) Piep Töne von sich. Das empfand ich als sehr angenehm. Das Navigon betet an jedem Kreuz lange Monolge mehrmals vor, das war mir so lästig, dass ich es nach den ersten 50km abgestellt hatte. Das Oregon hat alle Abbiegehinweise sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Belgien rechtzeitig und klar gemeldet, ich kann die Garmin Straßenkarten daher uneingeschränkt empfehlen. Auf der Rückfahrt habe ich nur das Oregon als Navi genutzt und 50km am Motorradlenker hat es auch schon hinter sich und ich kann es abschließend nach rund 1000km auf der Straße als Navi für den gelegentlichen Einsatz mit entsprechenden Karten sehr empfehlen. Der Berufskraftfahrer wird sicher ein reines KFZ-Navi kaufen, aber der Wanderer/Biker/Geocacher ist damit sehr gut bedient. Ach ja, wie gewohnt kann zwischen Fußgänger, Auto, Motorrad usw. Navigation gewählt werden.

Kommen wir zum nächsten Einsatz: Auf dem Mountainbike.
Vorweg, ich bin kein Hardcore Radsportler sondern eher ein Freizeitradler und nutze weil vorhanden das Oregon als Tachometer und Karte. Ich tracke damit die gefahrene Strecke zur Auswertung und lade gelegentlich auch mal einen Track aus dem Netz um neue Wege zu erkunden.
Ich habe also ein Profil für den Einsatz auf dem Rad angelegt mit entsprechenden Einstellungen und für diesen Test die original Garmin Topo Deutschland-Süd 2012 auf Speicherkarte von einem Freund geliehen. Abgefahren habe ich einen Track von rund 30km Länge in größtenteils bewaldetem Terrain zwischen 150m und 450m über Meeresspiegel. Nach dieser kleinen Tour kann ich abschließend sagen, der einzige wirklich große und wichtige Vorteil gegenüber dem Oregon 450 ist das deutlich besser ablesbare Display. Gerade im Wald an sonnigen Tagen ist das Display in ständig wechselnden Lichtverhältnissen um Welten besser ablesbar. Ich kam zwar nicht ganz ohne Beleuchtung aus, aber selbige musste ich viel geringer einstellen als beim 450er, welches in vielen Situationen nur noch schlecht ablesbar war.
Als Allroundgerät kann ich das Oregon 600 daher auch am Bike empfehlen, wohlwissend dass es dafür auch spezielle Edge Geräte gibt, die evtl. noch besser für den Einsatz sind. Ich kam mit dem Touchscreen ganz gut zurecht, tippe aber beim Fahren auch nicht ständig darauf rum ;)

Zu guter Letzt habe ich nun einige Tage das Gerät zum Geocachen benutzt und dafür als Härtetest mal 7 Pocket Querys von GC.com mit je 1000 Caches auf das Gerät gepackt. Das hat wunderbar geklappt und ich habe bewusst mal mit GPS+Glonass eingeschaltet gegen das Oregon 450 im „GPS only“ Modus verglichen. Ich hatte subjektiv den Eindruck dass das 600er in Häuserschluchten und in Tälern die Nase definitiv vorn hat. Wirklich gescheitert wäre ich jedoch auch mit dem 450er nicht, welches für’s Cachen definitiv nach wie vor empfehlenswert und ausreichend ist.

Ich werde das Gerät weiter testen und evtl. an dieser Stelle noch ergänzen. Größere Bugs konnte ich keine finden. Einige Beschriftungen auf Deutsch sind ungünstig umgebrochen und überlagern noch, aber das wird sicher bald per Update bereinigt. Für Garmin-Verhältnisse eine sehr gute Firmware zum Start :)

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu den Karten verlieren, welche auf diesem Gerät sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollten:
Wie gewohnt liefert Garmin eine „Basiskarte“ mit allen größeren Straßen mit, allerdings ist kleiner Landstraße nichts zu finden....dadurch dürfte diese Karte für die aller meisten Nutzer unbrauchbar sein.
Daher habe ich mal direkt die aktuelle Garmin Topo Deutschland-Süd mit den gratis Open Street Map Karten verglichen, welche es zum Download sowohl für Basecamp als auch zum direkten Einsatz auf der Micro-SD Karte gibt.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass in 95% der Fälle für Outdoor Anwendungen im Großraum Stuttgart die OSM Karten gleichwertig sind, teilweise sogar aktueller und genauer und rate daher nicht zum Kauf der teuren Garmin Topo Karten. Die OSM Karten sind in verschiedensten Aufbereitungen verfügbar (für Mountainbiker, Autofahrer, Wanderer und sogar für Freizeitkapitäne als open See Map mit Tonnen und Häfen) und über Google wird sicher jeder fündig. Einzig das „Waldwegrouting klappt bei Garmin noch etwas besser, aber auch nicht immer und in der Praxis wird man ja meist Tracks abfahren/wandern.
Die City Navigator Straßenkarten kann ich uneingeschränkt empfehlen, das Routing klappt super. Für die Alpen habe ich noch die originalen Alpenvereinskarten, welche auch eine feine Sache sind, allerdings musste ich beim letzten Alpenbesuch schon feststellen, dass für Otto-Normalwanderer die großen und bekannten Wanderwege auch in den OSM Karten vorhanden sind und auch als Tracks online sind.

So, das soll es gewesen sein für heute. Ich hoffe das war nicht zu lange und langweilig, allen die durchgehalten haben, herzlichen Dank für’s lesen ;)

BTW: solltet Ihr auch Gefallen an den OSM Karten finden, so spendet doch bitte auch einen kleinen Betrag an das Projekt, damit wir alle noch lange freie Karten genießen können.

Nachtrag nach weiterem intensiven Test (29.5.2013):
folgende Auffälligkeiten sind mir bisher beim Einsatz des Oregon 600 aufgefallen:

- der wohl gravierendste Bug: beim Aufspielen neuer .GPX files am Rechner müssen zuvor alle .GPX files auf dem Gerät gelöscht werden, dann ist das Gerät vom Rechner zu trennen und ein mal komplett ohne .GPX files zu starten. Nach erfolgreichem Start kann das Gerät wieder ausgeschaltet und an den Rechner zur Übertragung der neuen Files angeschlossen werden. Wenn man darauf verzichtet und die alten Files einfach löscht und direkt neue aufspielt (so wie ich das mit dem Oregon 450 immer gemacht hatte) kann es vorkommen, dass sich das Oregon 600 aufhängt wenn Wegpunkt-/Geocachebeschreibungen am Gerät geöffnet werden oder der nächste Wegpunkt eingegeben werden soll. Ist mir mehrfach passiert, bis ich den Tip mit dem ein mal ohne .gpx Files booten in einem Forum gefunden hatte. Seidem ich so (umständlich) die Files übertrage kam es bis jetzt zu keinen weiteren Problemen.

- die Filteroptionen der Geocaching Funktion sind in der aktuellen Firmware-Version unbrauchbar. Wenn man das Gerät auf englische Sprache schaltet soll es wohl besser funktionieren, aber auch noch nicht 100% korrekt. Kein Weltuntergang aber update-würdig.

....sonst hatte ich noch keine Probleme mit dem Gerät. Es scheint noch einige kleine Bugs zu haben, aber im großen und ganzen läuft das Gerät gut und nach den nächsten Updates werden die offenen Punkte hoffentlich behoben sein. Im Vergleich zu den Bugs des Oregon 450 bei der Einführung sind die des 600ers zu vernachlässigen ;)
Weiterhin klare Kaufempfehlung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2015
habe vorher das Oregon 450 besessen - leider ist es nach einigen Jahren dann doch kaputt gegangen. Habe mich für das preisgünstige Oregon 600 entschieden. Anfängliche leichte Überforderung bei diversen Einstellungen. Es ist natürlich viel komplexer als die Vorgängernavis. Habe mir eine hilfreiche Gebrauchsanleitung aus dem Netz gesucht und dann war alles "kinderleicht". Bin sehr zufrieden - großes Display - super Bedienung - Touchscreen reagiert sehr schnell aber auch sehr treffsicher. Menüauswahl ist individuell gut gestaltbar. Auch einzelne Teile (die Datenfelden) des Displays lassen sich sperren - wenn man auf der Karte scrollt. guter Kauftip - selber viel im Einsatz zum Schneeschuhwandern querfeldein und Mountainbike Entdeckungsreisen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2014
Also ich kann die teilweise schlechten Erfahrungen mancher User nicht teilen.
Ich habe das Gerät jetzt seit einiger Zeit und habe es ausgiebig getestet.
(Davor hatte ich mir das GPSmap62s kommen lassen und da war ich eher enttäuscht, die Knöpfe sind schwer zu drücken und das Display ist einfach zu klein um gut was sehen zu können. Aber jetzt weiter zum Oregon600.)
Bis jetzt hatte ich keine Softwareabstürze oder sonstige Fehler.
Die Bedienung über das Display funktioniert flüssig und sehr gut. Sogar mit Handschuhen, da war ich erst sehr skeptisch, natürlich geht es ohne besser, aber es geht.
Der Empfang ist gut, auch im Wald.
Die Kommunikation mit dem Smartphone und dem Rechner ist problemlos und man kann so viele OSM-Karten installieren wie man will.
Ich bin bis jetzt voll zufrieden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2014
Ich gebe hier meine ersten Erfahrungen von drei Rad- und Geocachingtouren mit diesem Gerät wieder.
Über die technischen Eigenschaften möchte ich nichts schreiben. Da gibt es mehr als genug Informationen im Netz.

Die Route der Radtouren wird zuhause am PC mit Basecamp geplant und erstellt.
Installiert habe ich zwei OSM-Karten. Eine für die Fahrrad- und eine für die Autonavigation.

Was mir gefällt:
- Die Nutzung mehrerer Karten je nach Einsatzzweck.
- Das tolle und sehr gut ablesbare Display.
- Die Bedienung per Touchscreen ist selbst auf dem Rad kein Problem.
- Die, nach meiner Meinung, sehr gute Genauigkeit der Positionsermittlung.
- Die Möglichkeit meine eingelegten Eneloop-Akkus mithilfe eines externen Akkus während der Nutzung zu laden.
Das Gerät läuft mit zwei Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550 mAh länger als 8 Stunden.
Das reicht für ausgedehnte Fahrrad- und Geocachingtouren.
- Wie bei Garmin üblich, die Möglichkeit OSM-Karten zu nutzen.

Was mir nicht gefällt:
- Die Möglichkeit Touren auf dem Gerät nach zu bearbeiten, die auf Basecamp erstellt wurden.
Das macht ein spontanes Abweichen oder Verkürzen der Tour fast unmöglich!
- Die gelegentlichen und nicht nachvollziehbaren Fehlermeldungen "Routenberechnungsfehler",
bei Routen die auf dem Gerät erstellt wurden.
- Bisher mehrere Abstürze die einen Neustart zur Folge hatten.
- Die mangelhafte Passgenauigkeit zu der original Fahrradhalterung
(hat aber mehr mit der Halterung als dem Gerät an sich zu tun).

Ich nutze zur Zeit die aktuelle Softwareversion 4.30 und hoffe,
das die beschrieben Fehler mit den nächsten Updates behoben werden können.

Alles in allem ein tolles Gerät zur Fahrradnavigation und zum papierlosen Geocachen.
Ich bereue den Wechsel vom Etrex Legend HCX auf das Oregon 600 in keiner Weise.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2014
Ich fasse mich mal halbwegs kurz, weil eigentlich alles schon gesagt wurde ;-)
Das 600 hatte ich als Upgrade für mein Oregon 450 geplant, aber es kam anders.

Das Display des 600 ist besser, aber das des 450 war in allen Lebenslagen ebenfalls ausreichend
Die "Smartphone-Bedienbarkeit" ist nett, aber in der Praxis nicht wesentlich.

Was gar nicht geht:
Die GPS-Genauigkeit ist für Geocaching absolut ungenügend (man muss das Wetter jetzt wieder berücksichtigen; im nassen Laubwald -> miserabel. Ein Iphone4 mit der geocaching-App ist da um Welten tauglicher!
Für MTB-Touren bestenfalls eine 4minus. Bei Gabelungen mit anschließend zunächst parallelen Wegen verirrt sich das Oregon600 oft auf dem geplanten, findet aber nicht den realen Weg.
Das Oregon 450 hatte dieses Fehlverhalten nicht.

Fazit: Schönes, besseres GUI, aber schlechtes, z.T. inaktzeptables Routing aufgrund ungenauer Positionsbestimmung.
Ich schicke das Ding zurück.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2014
Wir haben das Oregon 600 als Ersatz für das Dakota 10 gekauft, weil der keinen Komapass hat.
Das Fazit nach 3 Wochen Cachen: Die Ungenauigkeiten des Oregon nerven so stark, dass einem die Lust vergeht. Ständig friert der Kompass ein und muss neu kalibriert werden. Zum Schluß hat der Dakota 10 den Cache gefunden und Oregon 600 steht völlig daneben. Außerdem stürtzt der Oregon ständig ab, wenn eine 32 GB Karte eingelegt ist. Also haben wir die jetzt entfernt und werden demnächst eine 8 GB Karte versuchen.
Alles in allem sehr enttäuschend, auch weil es bei den Softwareupdates nicht wirklich voran geht.
Wir würden das Gerät nicht mehr kaufen!!!

Update: Wir haben seit ein paar Tagen die 8GB Microsoft SD Karte eingelegt und siehe da, der Kompass friert nicht mehr ein und arbeitet wesentlich flüssiger und reagiert schneller. Auch gibt es keine verschwundenen Caches mehr. Seit dem ist das Gerät auch nicht mehr abgestürzt. Alles in allem ein großer Fortschritt, doch warum behauptet Garmin das Gerät könne 32GB?

Update: Nach dem Update des Oregon 600 sah alles gut aus, aber jetzt nach längerer Benutzung sind neue Sachen aufgefallen. Erstens, wenn man einen Cache auswählt und eine Weile geht, verschwindet das Ziel und man muss den Cache neu auswählen. Zweitens, man steht immer noch mehrere Meter neben dem Ziel und wenn es dann mal stimmt, traut man dem Oregon nicht mehr. Daher hat sich an unserer Beurteilung nichts geändert.

Update: So, es gab jetzt ein neues Update für den Oregon 600 und was soll man sagen: Wir haben es jetzt auf vier Touren getestet und das Geocachen macht endlich wieder Spaß!
Es gibt zwar noch ein paar kleinere Macken, aber damit können wir leben.
Der Kompass reagiert jetzt ziemlich schnell und auch genau. Die Cachedaten verschwinden nicht mehr und wir hatten auch keine Systemabstürze mehr.
Also alles in allem: danke Garmin, warum nicht gleich so.
Jetzt kann man das Gerät auch weiterempfehlen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
(Anm.: Für die schnelle Info finden Sie am Ende meiner Rezension eine Zusammenfassung)

Die ansprechende Originalverpackung des Oregon 600 zeigt das Gerät in einer Klarsicht-/Kartonbox, das Display ist geschützt, das Zubehör steckt in Kunststoffbeuteln und nichts war beschädigt.

Die Bedienungsanleitung:
Es liegt nur eine Schnellstartanleitung bei. Diese dient eigentlich nur dazu das 600er einzuschalten und ein paar Grundfunktionen zu probieren.

Sie sollten sich die ausführliche Anleitung und weitere Informationen bei garmin.de herunterladen und ausdrucken.
Bei dem umfangreichen Menü und den vielen Möglichkeiten die das Oregon 600 bietet, geht es für den Einsteiger ohne (ausgedrucktes) Handbuch nicht.

Das Handbuch ist gut zu lesen, übersichtlich, aber Sie werden auch Funktionen auf dem 600 finden, die hätten besser beschrieben sein können. Ein Problem das ich schon bei mehreren Garmin-Geräten, aber auch besonders bei Karten und Software von Garmin (ärgerlich) festgestellt habe. Auf dem Navi befindet sich kein Handbuch, wohl aber eine Hilfe.

Das Oregon 600:
Das Navi hat nun zwei Schalter rechts am Gehäuse, der obere dient zum Einschalten und zur Sperrung bzw. Regelung der Lichtstärke des Displays. Die Funktion der unteren Taste ist frei programmierbar.

Nach dem Einlegen der Mignon-Batterien (nicht mitgeliefert), braucht das 600er beim ersten Mal nur wenige Minuten um den Standort zu finden - danach dauert der Start, auch nach späteren batteriewechseln, nur wenige Sekunden.

Der GPS-Empfänger ist zwar sehr empfindlich, aber der Rechner ungenauer als beim Vorgängermodell (dazu später mehr). Sie können mit dem Navi auch in Räumen (fensternah) arbeiten, dichte Laubwälder bereiten ebenso wenig Probleme wie Täler oder der Empfang bei der Anbringung des Navis im unteren Bereich des Armaturenbrettes im PKW (bei mir im Geländewagen).

Wie beim Vorgänger (bei mir 400t/450) werden die verschiedenen Funktionen in Form von kleinen Quadraten angezeigt. Die Vorgänger zeigten diese "Apps" räumlich getrennt an, beim 600er muss man nun etwas besser hinschauen, da die Symbole keinen Rahmen mehr haben.

Wie bisher zeigen sich leider wieder einige Übersetzungsfehler im Menü (also Updates nicht vergessen).

Das Display:
Die Darstellung auf dem Display wird nun automatisch gedreht, wenn das Navi quer gehalten wird.

Im Vergleich zum Vorgänger 400/450 ist das 600er Display deutlich brillanter, aber nicht mehr matt, nun also leider glänzend. Dies sieht zwar edler aus, aber was will ich, verloren im "Outback", mit "Diamanten" wenn sie blenden. So kommt es bei Sonne zu recht starken Spiegelungen, matt wäre besser.

Das Display ist aber nun deutlich heller und daher in den meisten Fällen gut ablesbar.

Die Regelung der Helligkeit erfolgt über die obere Taste rechts außen. Die Tag/Nacht Regelung erfolgt nun automatisch (abschaltbar).
Tags habe ich das Display auf voller Leuchtstärke, der Nachteil ist natürlich ein hoher Batterieverbrauch.

Die Bedienung des Touchscreen ist sehr präzise, sehr schnell und mit Fingergesten wie bei einem Smartphone möglich.
Dies ist der Hauptvorteil beim 600er. Der 400t/450 kam einem dann doch schon recht altmodisch vor, ist deutlich langsamer im Kartenaufbau und man musste sich immer neu umgewöhnen zum Handy/Tablett.

Die Bedienung ist auch mit!! Handschuhen möglich.

Die Karte und das Menü werden ganz schnell durch Schieben auf dem Display bedient bzw. verschoben.

Unverständlicherweise wurde der erhöhte breite Schutzrand beim 600er weggelassen und so bleiben nur 2mm Kante bis zur Schramme.
Ein Displayschutz ist nun also Pflicht.

Die Handhabung:
Das Oregon 600 liegt sehr gut in der Hand - es hat für Outdoor-Aktivitäten genau die richtige Größe, das Display könnte aber etwas größer sein. Platz wäre gewesen, es hat mit 65x38mm die gleiche Größe wie das Vorgängermodell.

Eine Handschlaufe wird unsinnigerweise bei diesem OUTDOOR-Navi nicht mitgeliefert, sollte aber umgehend nachgerüstet werden. Die Anbringungsmöglichkeit ist unten rechts vorhanden.

Der beiliegende Karabinerhaken dient zur Anbringung an Gürtel oder Rucksack.

Das Oregon ist wasserdicht. Eine Anbringung am Fahrrad ist ohne Einschränkung (mit nach kaufbarer Fahrradhalterung für rund 11.-) möglich.
Beachten sollten Sie, dass das Oregon erst nach dem völligen Trocknen geöffnet werden darf (Stichwort Batteriewechsel). Die o.g. Fahrradhalterung kann auch zur Anbringung an anderen Orten dienen (z.B. an der Mittelkonsole des Geländewagens).

Die Handhabung ist schneller und einfacher geworden.

Warum allerdings der Punkt "Werkseinstellungen" per Schnellklick unten rechts bei allen Karten eingeblendet wird, versteht wohl nur Garmin. Ohne Rückfrage wird bei unpräziser Auswahl das 600er auf Werkseinstellung zurückgesetzt.

Zur Genauigkeit:
Beim Vorgängermodell (Vergleich mit Oregon 400t/450) erreichte ich mit 10 GPS-Satelliten Genauigkeiten von unter 5 Metern.

Hier beim Oregon 600 sieht dies unverständlicherweise etwas anders aus.

Beim Hochfahren des 600er ist zwar nach wenigen Sekunden (guter Empfang vorausgesetzt) der Standort erkannt und Navigation möglich, es fängt aber mit gut 200 Metern Genauigkeit an, die sich mit der Anzahl der zum Berechnen einbezogenen Satelliten zwar langsam nach einigen Minuten verbessert, die guten Werte des 400/450er erreicht es aber nicht. Dies zeigt sich besonders beim setzen von Wegpunkten in den ersten Minuten, bzw. bei der Routenaufzeichnung.

Das Oregon 600 hat die Möglichkeit auch GLONASS-Satelliten zu empfangen.
Erst nach Zuschalten dieser russischen Satelliten bekommt man eine brauchbarere Genauigkeit.
Geocacher (Schatzsucher) werden aber schimpfen, denn nur bei optimalen Bedingungen wird die Genauigkeit des Oregon 400 oder 450er fast erreicht.

Hier habe ich mehr erwartet. Natürlich lässt sich mit dem 600er gut arbeiten, denn ob es nun 8m oder 12m Genauigkeit sind... von solchen Werten haben wir vor 13 Jahren geträumt, denn wenn die USA militanten Ärger hat, sind es schnell 100m.

Die Reproduzierbarkeit der Position prüfen Sie einfach mal selbst, indem Sie Zuhause das 600er mit eingeschalteter Routenaufzeichnung einige Zeit draußen liegen lassen. Der aufgezeichnete "Kringel" wird gut 30m Durchmesser haben.

Die Batterien bzw. die Energieversorgung / Laufzeit:
Verwendet werden herkömmliche Mignonzellen Typ: AA - die überall erhältlich sind.

Drei Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
1. AlkaliMangan-Batterien
2. Akkus und
3. Lithium-Mignonzellen.

Mit letzteren, also den Lithium-Mignonzellen, habe ich die besten Erfahrungen in punkto Laufzeit bei !!jeder!! Temperatur gemacht. Mit diesem Typ erreichen Sie Betriebszeiten von bis zu 10 Stunden (die Angabe in der Anleitung ist völlig übertrieben). Außerdem erholen sich die Lithium-Mignonzellen nach dem Ausschalten wieder etwas. Im Bereich von -30°C bis +40°C zeigen sich keine Probleme.

Der Energiehunger ist zwar höher als beim 400t/450er, aber deutlich geringer als bei dem Oregon 650 mit Kamera, dem gleich ab Werk Akkus beigelegt werden.

Akkus haben aber nur 1,2V pro Zelle, eine recht hohe Selbstentladung und steigen bei voller Displayhelligkeit früher aus. Im wirklichen Dauergebrauch des Navis sind sie natürlich deutlich preiswerter.

Alkali-Zellen sind meines Erachtens eher nur für den Notfall gedacht und halten, aufgrund der Entladungskurve, deutlich kürzer als Akkus.

Der einzige Nachteil der Lithium-Mignonzellen ist der hohe Preis. Ich habe aber (abgesehen von ein paar Zwischenversuchen mit Akkus) ausschließlich die Lithium-Mignonzellen seit Jahren im Einsatz (und nach einigen Tests nur noch Energizer).

Bitte vergessen Sie nicht den Batterietyp im Menü einzustellen.

Karten:
Auf dem 600er befindet sich lediglich eine Basis-(Welt)-Karte, die nicht routingfähig ist (keine Navigation auf Straßen - nur Luftlinie).

Diese Weltkarte zeigt Autobahnen und nur einige Landstraßen in einem riesigen Maßstab und dient eigentlich nur dazu zu sehen, ob der 600er die Position finden kann.
Versuche auf Autobahnen zeigen, dass die aufgezeichnete Strecke bis 500 Metern neben der Autobahn läuft.
Die Basiskarte ist also nur interkontinental brauchbar, z.B. im Flieger.

Routingfähige Auto-Karten, aber auch detaillierte topografische Karten, müssen dazugekauft werden.

Ferner gibt es so genannte Open Source Karten (freie, kostenlose Karten) im Internet, die zwar funktionieren, wobei ich aber bisher nie die Karten gefunden habe, die ich gerade brauchte.
Einfacher und zuverlässiger ist der Kauf von (teuren) Garminkarten.

Wichtig - und vorher abwägen:
Zwar wird der 600er mit diversen Karte als preiswerteres Bundle geliefert (Topo Deutschland oder TransAlpin). Funktioneller ist meiner Ansicht nach aber das 600t, mit nach Bedarf entsprechend zugekaufter Karte.

Grund: Das "t" steht für "topografisch" und enthält im Maßstab 1:100.000 die Straßen mit befahrbaren Feldwegen für ganz!! Europa!!, zwar nicht routingfähig, aber im Urlaub außerhalb Deutschlands hat man ein völlig einsatzfähiges Oregon, eben auch mit allen Stadt- und Straßenplänen.

Zwar hat man etwas Mehrkosten zum Bundle - Einzelkarten für ganz Europa kosten aber ein Mehrfaches und daher sollte dies vorher eine Überlegung wert sein.

Ausstattung:
Das Oregon 600 ist mit einem Kompass und einem Höhenmesser/Barometer ausgestattet. Beides arbeitet sehr präzise, wenn vorher justiert wurde.
Früher musste das Oregon beim Kompass immer waagerecht gehalten werden. Hier gibt es mittlerweile die Weiterentwicklung für die lageunabhängige Messung.
Bitte beachten Sie, dass der Kompass nur in der freien Natur funktioniert. Jegliche Nähe von Metallen (Stahlarmierung in Gebäuden, Nähe von Fahrzeugen usw.) beeinflussen das Messergebnis.

Sehr gut ist: Der Höhenmesser kann als Barometer zur Wetterüberwachung genutzt werden (mit Menü-Einstellung "Feste Höhe").

Ferner sind wie bisher "Apps" für Rechner, Kalender, Sonne und Mond, Wecker, Stoppuhr usw. vorhanden.

Zukaufbares Zubehör:
Alles bisherige Zubehör der Oregonserie ist erfreulicherweise weiterverwendbar.
Den Fahrradhalter (bzw. als preiswerten KFZ-Halter) habe ich bereits erwähnt.
Interessant ist auch der Herzfrequenzmesser (ein Brustgurt), der mit dem Oregon gekoppelt wird. Absolut präzise wird die Herzfrequenz angezeigt.
Auch ein so genannter Fahrrad-Kadenzsensor (keine Erfahrung) ist im Angebot, mit dem die Pedalumdrehungen gemessen werden können.
Für alles Zubehör gilt aber: nicht gerade preiswert.

Fazit:
Das Oregon 600 ist gut geeignet für den Outdoorer, der, wie ich, langsam durcheinander kommt zwischen der "alten" Touchbedienung und dem Smartphone, und dem der langsame Kartenaufbau der Vorgänger nervt.
Handhabung, Bedienung und die Brillanz des Displays sind sehr gut. Leider spiegelt das Display nun.

Die Genauigkeit ist unverständlicherweise schlechter als bei der 400er Serie mit nur amerikanischem GPS.
Geocacher sollten sich die 600er Serie nur als Einsteiger kaufen. Ist bereits ein 400/450er vorhanden, lohnt meines Erachtens der Umstieg für den Schatzsucher nur bedingt, denn eventuell ist "Suchärger" vorprogrammiert.

Raten würde ich außerdem eher zum 600t, da hier eine europaweite topografische Karte mitgeliefert wird und das Navi damit vielseitiger ist. Spezifische Karten kann man später zukaufen.

Die Bewertung ist nicht einfach. Vieles hat sich deutlich verbessert zu den Vorgängern, aber das wichtigste ist meines Erachtens die Genauigkeit eines Outdoor-Navis. So schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen.

++ sehr einfache Grundbedienung
++ schnelle präzise Display-Bedienung wie beim Smartphone
++ automatisches Drehen des Displays
+ brillantes, helles, aber spiegelndes Display, meist aber gut ablesbar
++ sehr guter Touchscreen
++ deutlich schnellerer Kartenaufbau
++ sehr handlich
++ gängige AA-Batterien (Mignon)
++ wasserdicht
++ schnell einsatzbereit / hochgefahren
++ auch das russische GLONASS-Satellitensystem empfangbar

o ohne Wertung: 600t ist vielseitiger, da topografische (=t) Karte Europa vorinstalliert

- kein beiliegendes Handbuch mitgeliefert
-- spiegelndes Display
-- keine Handtrageschlaufe mitgeliefert
-- wieder Übersetzungsfehler im Menü
--- Genauigkeit des GPS-Empfängers könnte besser sein
--- überflüssige Schnellanwahl "Werkseinstellungen"

Anmerkung: In diese Rezension sind u.a. meine Erfahrungen mit dem Oregon 400t und dem Oregon 450 mit eingeflossen.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Juni 2013
Ich konnte nicht widerstehen und habe mir den 600er gekauft, obwohl der 450er seine Arbeit noch gut erledigt hat ...
Wie so häufig liegen Freud und Leid nich weit auseinander:

Freud:
1 Das transreflektive Display ist tagsüber im Freien praktisch ohne Hintegrundbeleuchtung abzulesen (geschätzt 20-50% besser), aber das Hineindrehen ins richtige Licht bleibt wie beim 450er notwendig. Das alte matte Display spieglt subjektiv mehr als das neue glatte. Die aktive Beleuchtung ist nochmal ca. 20-30% heller in der maximalen Stufe.
2 Die Bedienung wirkt flüssiger durch das kapazitative Display. Die Menüführung wurde modernisiert und ist nach einer kurzen Durchsicht wie gewohnt bedienbar.
3 Mit Glonass stehen mehr Satelliten zur Verfügung, was unter schwierigen Bedingungen eine bessere Positionsbestimmung erlauben sollte.
4 Das Gehäuse ist ungefähr so groß und schwer wie beim 450er, die alten Adapter (Rucksack, Karabiner, Fahrrad) sind kompatibel.
5 Das Anschlusskabel ist weiter Mini-USB, das meines Erachtens etwas robuster als Micro-USB ist.
6 Dir Orignal micro-SD Karten (Karten mit DVD und SD-Karte) von Garmin laufen in beiden Geräten.
7 Das 600er zeigt etwa 3x so häufig neue Positionsbestimmungen an wie das 450er, die Trackstreuung, wenn beide Geräte mal eine Stunde nebeneeinander liegen, erscheint beim 600er etwas kleiner.

Leid:
1 Möglicherweise braucht die maximale Beleuchtung des 600er mehr Energie, als die des 450ers (Schwierig zu testen, da die Beleuchtung nicht der einzige Stromverbraucher ist)
2 Wherigo ist weggefallen, soweit ich sehen konnte. Die alte Oberfläche war zwar etwas spröder, aber bei näherer Betrachtung sehr effizient.
3 Die Einstellung mit Glonass und Egnos zieht heftig Strom, sodass der Orgon 600 an einem Tag zwei Sätze Eneloop XX (je 2x2500mAh) leergezogen hat (wobei ich auch noch viele am Gerät bei voller Hintergrundbeleuchtung gearbeitet habe ;-) ).
4 Das Display liegt jetzt nicht mehr versenkt und wird damit viel eher versehntlich aktiviert. Der neue Batteriedeckel läßt sich anfangs nicht intutiv aufsetzen, und die neue Drehverriegelung wirkt nicht so robust wie die alte Verriegelung mit dem Klip.
5 Da die meisten Geräte heute Micro-USB Buchsen haben muss im Zweifel ein zusätzliches Mini-USB Kabel mitgenommen werden.
6 Die von DVD liebevoll zusammengestellte 8GB Karte mit Frankreich und Deutschland zusammen bleibt auf das alte Gerät verdonglelt, umschreiben nicht möglich ... altes bekanntes Problem!
7 Die Anzeige der Genauigkeit ist beim 600er häufig schlechter als beim 450er (beide GPS oder beide GPS und EGNOS) nur mit Glonass zieht die Anzeige formal gleich. Da aber wie oben unter 7 beschrieben die Trackstreuung beim liegendem Gerät niedrieger ist, gehe ich davon aus das die Software anders rechnet?! Durch die häufigen Bestimmungen der Position wird die Pausenbestimmung, noch ungenauer. Es wird deutliche weniger Pause angezeigt (15 zu 45 min. (600er zur 450er) obwohl beide Geräte fest an einer Stelle liegen!

Fazit:
Der Oregon 600 ist besser abzulesen und angenehmer zu bedienen, dafür steigt der Stromverbrauch durch mehr Rechnenleistung, mehr Beleuchtung, mehr Satelliten (Glonass). Wer den Vorgänger Oregon 45o hat, muss vieleicht etwas genauer hinsehen, aber er/sie muss in der Praxis auf nichts verzichten, außer vielleicht auf ein zusätzliches Set Ersatzbatterien.
Beide Geräte machen einen guten Job!

Liebe Garminentwickler, bitte gebt nicht die langen Laufzeiten für eine Pseudogenauigkeit auf, die keiner im Alltag braucht. Vielleicht könnt ihr die zukünftigen Softwareversionen für den 600er mehr auf Sparsamkeit optimieren oder Energieprofile zur Auswahl geben?

Update 6.6.2013
Bitte beachten Sie den Link im Kommentar von Garfield. Die dort durchgeführten Messungen geben einen guten Eindruck über Verbrauchseinstellungen des 600er und auch für die Beleuchtung des 450er! Parallel habe ich mit beiden Oregons in der Grundeinstellung nur GPS und Kartenansicht Laufzeiten von 10 bis knapp 14 Stunden erreicht. Bei dem schlechtesten Wert von 6h hat der 600er durch ungeschickte Ablage Dauerlicht mit 100% produziert, was aber durch das neue "ungeschützte" Display schneller passiert als beim 450er, bei dem das Display durch den Wulst mehr geschützt ist ;-(.

Empfehlung für eigene Tests:
-Licht im Zweifel ganz ausschalten (geht tagsüber mit dem neuen Display prima)
-Egnos abschalten scheint keinen wesentlichen Vorteil beim Energieverbrauch zu bringen
-Glonass abschalten bringt am Ende mit Eneloop XX vielleicht eine knappe Stunde
-Karte fixieren bringt noch eine knappe halbe Stunde
-Für Exoten die NiZn Akkus von C.. einsetzten, sei angemerkt, dass diese nach ca. 9-11 Stunden lautlos abschalten, obwohl die Batterieanzeige noch Maximale Ladung anzeigt (Einstellung Alkaline), was ausgesucht blöd beim Tracken ist!
-Anfangs lieber 2 Reservesets mitnehmen und die Batterieanzeige auf kleine Datenfelder legen. Eneloop, Eneloop XX, emax haben sich bei mir bewährt (2000-2500mAh pro Akku).
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