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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Kamera wird zusammen mit 4 AA-Alkali-Batterien, einem USB-Kabel, Trägeriemen, einem Objektivdeckel mit Befestigungsband, Erste-Schritte-Handbuch und Software-CD, auf der sich lobenswerterweise auch ein ausführliches Handbuch in elektronischer Form befindet, geliefert.

Was natürlich als nicht so toll sozusagen gleich ins Auge springt, ist, dass im Lieferumfang nicht mitinbegriffen Akkus und Akkuladegerät sind und eben nur 4 AA-Alkali-Batterien. Akkus und Ladegerät muss man also selbst kaufen, wenn man nicht andauernd 4 Batterien ersetzen will. Der Trägeriemen lässt sich dafür bombenfest mit der Kamera verbinden und bietet einen gehobenen Tragekomfort. Sehr schön ist auch der mitgelieferte Objektivdeckel, der sich über ein Bändchen dauerhaft an der Kamera befestigen lässt und so lästigerweise nicht immer separat verstaut werden muss, wenn man denn fotografiert.

Die Maße der Kamera von 10 X 12,2 X 9,3 cm zeigen schon an, dass das ein größeres, wuchtiges Teil ist, so wie es der Käufer einer Bridge-Kamera aber auch zu erwarten hat. Die zum Fotografieren bereite Kamera (also inklusive Batterien) bringt es laut meiner Küchenwaage dann schon auf ein Gewicht von um die 530 g.

Die Kamera verfügt über einen sehr guten 30-fachen optischen Zoom, wobei das Objektiv beim Zoomen allerdings deutlich summend herausfährt: Wenn man mit der Kamera ein Filmchen dreht und dabei zoomt, dann ergibt das beim Abspielen des Films ein deutliches Hintergrundgeräusch. Verwackelt sind mir meine gezoomten Bilder nicht.

Einstellungen nimmt man bei der Kamera über ein Einstellrad an der rechten Oberseite vor, mit der man schon einmal die gröbste Kategorie einstellen kann, wohin man denn nun will, danach geht es mit der üblichen Menüsteuerung weiter, mit der man die feineren Unteroptionen auswählt. Ich finde das sehr gelungen, zumal von der Haptik das Einstellrad perfekt ist (nicht zu schwer und nicht zu leicht gängig).

Was die voreingestellten Bildmenüs angeht, empfinde ich die Kamera als eher konservativ, es gibt also das übliche wie z. B. Landschaft, Porträtmodus, etc.. Die Ausnahme, also eine wirkliche Besonderheit der Kamera, ist aber der 3D-Modus, der die 3D Aufnahmen aber nicht vollautomatisch erstellen kann, sondern man muss in diesem Modus 2 Aufnahmen erstellen, die 2. dann vom selben Motiv aber etwas nach rechts von der Perspektive her versetzt (als Hilfe zeigt das Display im Hintergrund noch das erste Bild an, sodass man beim 2. Schuss abschätzen kann, wie weit man versetzen muss). Meiner Erfahrung nach braucht man für eine gelungene 3D Aufnahme schon etwas Übung und eine ruhige Hand – und dann natürlich einen 3D-Fernseher, auf dem man die Aufnahme mit Brille betrachten kann. Ich finde die Funktion ganz witzig, aber, wie gesagt, es braucht Übung und Fingerspitzengefühl – und mit Sicherheit wird es immer einige nicht gelungene Versuche geben.

Das Display der Kamera wurde aufgrund seiner geringen Auflösung von einigen Rezensenten schon kritisiert. Ich bin aber mit dem Display tatsächlich zufrieden. Niemand, der die Kamera kauft, muss befürchten, dass ihm das Display nur matschige Ansichten liefert. Die Motive werden immer noch scharf und getreu dargestellt, mir reicht die Auflösung (wenn das eine Möglichkeit ist, eine Kamera signifikant günstiger herzustellen, indem man die Auflösung am Display herunterschraubt, dann spart man in der Tat meiner Meinung nach an der richtigen Stelle).

Mit den Bildern, die mir die Kamera liefert, bin ich hoch zufrieden. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass ich größere Objekte auch aus geringer Entfernung noch vollständig „einfangen“ kann, wo ich bei anderen Kameras noch deutlich ein paar Meter weiter rückwärts gehen muss. Gelungen an dem Automatikmodus der Kamera finde ich, dass immer angezeigt wird, welchen Modus die Automatik sich denn nun ausgesucht hat, sodass man sozusagen ihre Zuverlässigkeit immer vor Augen hat. Und tatsächlich, will ich von Nahem eine Blumenblüte knipsen, zeigt mir die Automatik an, dass sie den Makromodus auswählt, und bei Personen eben z. B. den Porträtmodus.

Eine günstige Bridge-Kamera, die Spaß macht!
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TOP 100 REZENSENTam 13. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Fujifilm Finepix S4800 sieht aus wie eine kleine DSLR-Kamera, ist aber eine Bridge. D.h. sie will eine „Brücke“ sein zwischen einer kleinen Kompaktkamera und einer großen Spiegelreflex. Sie hat einen 16Megapixel CCD Sensor, einen 30-fach optischen Zoom (das entspricht einer Brennweite von 24-720mm beim Kleinbild) und einen integrierten Bildstabilisator. Das alles für z.Zt. knappe 180 € lässt aufhorchen.

Ein Blick auf das Display erklärt dann schon etwas. Es ist fest integriert und nicht schwenkbar und ist mit 3 Zoll zwar schön groß, aber mit der Auflösung von nur 230000 Pixeln doch etwas unklar. Finde ich jetzt nicht so schlimm, man kann alles gut erkennen und im Endeffekt kommt es auf das Ergebnis an.
Einen optischen Sucher hat sie keinen, was ich besonders im Sommer bei sehr hellen Lichtverhältnissen vermisse.

Die Fujifilm ist nicht nur für Anfänger gedacht, aber auch gut geeignet. Sie hat eine intelligente Vollautomatik, die alle Einstellungen selbständig durchführt und wirklich gute Ergebnisse bringt.

Für den ambitionierteren Fotografen bietet sie aber auch die ganze Palette an manuellen Einstellungsmöglichkeiten, die man für „gute“ Fotos braucht.
Das Einstellrad oben auf der Kamera bietet die klassische PSAM-Anordnung, darüber lassen sich die Automatik oder die manuellen Programme einstellen. Auch ein eigener Programmmodus lässt sich einspeichern. Für die genaueren Einstellungen in den einzelnen Programmen muss man jedoch ins Menu gehen, dessen Knopf sich auf der Rückseite befindet. Das ist etwas „fimmelig“ – ein Rändelrad zum einfacheren und schnelleren Navigieren fehlt ihr.
Der Blitz wird nur ausgelöst, wenn er auch geöffnet ist.

Mit einer Auslöseverzögerung von gut 2-3 Sekunden ist sie für mich nicht Schnappschusstauglich. Wer hauptsächlich Kinder oder Tiere fotografieren möchte, der will die Kamera schneller wieder einsatzbereit. Obwohl die Ergebnisse wirklich gut belichtet und knack-scharf sind, dauert es für spontane Momentaufnahmen einfach zu lange.

Sie bringt Aufnahmemodi wie Porträt, Lächeln-Erkennung, Babymodus (ohne Blitz),Zoom-Serie, 3D (2 Aufnahmen mit jeweils manueller Auslösung), Text, Makro, Party, Strand, Landschaft, Schnee, Sonnenuntergang, Sport und Nacht mit. Im Makromodus kann man bis zu 1 cm an das Motiv heran, da sieht man dann auch die letzte Blütenmaserung im Blumenbeet.
Sie hat die Möglichkeit der Serienbilder (hier schafft sie zwischen 1,2 und 8 Bildern in der Sekunde, je nach Auflösung), Selbstauslöser, Weißabgleicheinstellung, ISO-Empfindlichkeit und die Helligkeitsmessung für eine Szene auszuwählen.
Wer also will, kann mit ihr herumspielen, muss es aber nicht.
In der Panoramabildfunktion werden 3 nacheinander aufgenommene Fotos aneinander gehängt.

Durch den großen Zoom hat sie ein großes Objektiv, so fügt sich der Handgriff gut in ihr gesamtes Design ein. Für den rechten Daumen gibt es eine genoppte Mulde über dem Menu-Rad, der und die Gummierung des Handgriffes sorgen für einen guten Halt beim Fotografieren. Ob dieser Größe passt die Kamera natürlich nicht mehr in Hemd- oder Hosentasche, sondern benötigt Rucksack oder eigene Tasche.

Der 30-fach optische Zoom lässt die Nackenhaare des Spatzes auf dem Kirchturm erkennen. Bei voll genutztem Zoom hat das Objektiv eine Stärke von 720mm, da hilft der verbaute Bildstabilisator nichts mehr. Ein Stativ oder eine Mauer sollten da benutzt werden, sonst verwackelt alles.
Die Lichtempfindlichkeit mit f3,1 bis f5,9 ist durchschnittlich und reicht völlig.
Die ISO-Bereiche (Lichtempfindlichkeit) lassen sich von 64 bis 6400 einstellen, die Automatik knippst mit ISO 400. Die Bilder werden im JPEG-Format auf einer – nicht mitgelieferten – Speicherkarte gespeichert. Das verlustfreie RAW-Format steht nicht zur Verfügung.

Neben dem schwachen Display findet sich der geringe Preis auch in chromatischen Aberrationen wieder. Das sind bunte Farbränder / Farbverläufe an den Rändern dunkler Objekter im Bild. Die treten gerne dann auf, wenn aus dem Schatten ins Licht fotografiert und im Vordergrund dunkle Objekte sind (z.B. Baum im Vordergrund und das eigentliche Motiv im hellen Hintergrund). Diese Irritationen sieht man zwar nur bei starker Vergrößerung und dem genauen Hinsehen und sie lassen sich auch beim Nachbearbeiten beseitigen, aber sie sind da. Den typischen Urlaub- und Freizeitfotografen werden sie nicht stören, denn auf dem normalen Foto fürs Album oder Fotobuch sind diese Ränder nicht zu erkennen. Diese Aberrationen liegen nicht an der Optik, sondern am Sensor.

Natürlich kann sie auch filmen und sie filmt HD-Videos!! UND: während des Filmens kann man auch zoomen! Das habe ich bei anderen Kameras in diesem Preissegment schon deutlich schlechter erlebt. Fotos lassen sich jedoch während des Filmens nicht machen.

Ihre Stromversorgung bekommt sie über 4 AA-Batterien. Ist Umwelttechnisch ein Nachteil, hat aber den Vorteil, dass man überall leicht Ersatzakkus bekommt.

Fazit: Eine Kamera mit viel Zoom und vielen Einstellungsmöglichkeiten, die besonders durch ihren Preis sehr interessant ist.
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am 17. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
..., das Gesamtpaket dieser Bridgekamera hat mich aber nicht so richtig überzeugt.

Ich habe meine Kompaktkamera Nikon coolpix S6500 und die Fuji bei gleichen Bedingungen (Landschaft bei Sonnenaufgang, Tag und Sonnenuntergang, Blumen in Nahaufnahme, Porträts, Kinder in Bewegung draußen oder drinnen und Blitzaufnahmen) getestet. Ich wollte wissen, ob der Vorteil des größeren Zooms, die Nachteile der doch sperrigen Kamera (kann nicht einfach in die Hosentasche geschoben werden) aufwiegt. Meine Antwort ist: nein.

VORTEILE
- Ausgezeichnete Aufnahmen (kontrastreiche, natürlich wirkende Farben, detailgenau, ein Abfallen der Schärfe zu den Rändern könnte ich nicht feststellen) bei guten bis durchschnittlichen Lichtverhältnissen und wenig Bewegung. Die Landschaftsaufnahmen waren teilweise wunderschön, ebenso Aufnahmen aus der Nähe (Blumen im Garten).
- Der 30fach-Zoom reagiert schnell und macht gute Aufnahmen.
- Das Panorama-Bild-Programm gefällt mir ausgesprochen gut. Man macht drei Bilder nacheinander, dabei verschiebt man die Kamera bis zu einem Kreuz. Dadurch wird das zweite Bild ausgelöst usw.
- Die Kamera hat sehr viele Motivprogramme, auch ein automatisches Programm, das Motive von selbst erkennt.
- Man kann bei der Kamera Aufnahmen machen, bei denen man die Belichtungszeit oder die Blende selbst einstellt, sozusagen ein Einstieg in die Hobbyfotografie.
- Die Kamera ist gut verarbeitet, lässt sich ausgezeichnet tragen und liegt gut in der Hand. Jemand der zu große Finger für Kompaktkameras hat, wird angetan sein. Praktischerweise kann man auch den Deckel des Objektivs am Tragriemen befestigten, sodass er nicht verloren geht.

NACHTEILE
- Aufnahmen bei denen Bewegung und schlechte Lichtverhältnisse eine Rolle spielen sind nicht zufriedenstellend: Bewegten sich Personen (meine Kinder) oder Tiere (Vögel oder Pferde), waren die Aufnahmen oft nicht besonders scharf, auch wenn man das Bewegungsprogramm benutzt hat. Sie waren zumeist verschwommen und bei schlechtem Licht verrauscht. Bei Aufnahmen mit Blitz hat mich die Fuji gar nicht überzeugt, da ist meine Kompakte schon nicht berauschend, aber die Bilder der Fuji-Kamera waren praktisch allesamt verrauscht oder verschwommen.
- Kann man eine Einstellung nicht über das Drehrad oder die externen Tasten einstellen, empfinde ich die Bedienung der Fuji im Vergleich zu anderen Kameras als kompliziert. Sie ist nicht intuitiv und man muss oft mehrmals klicken, bis man auf den gewünschten Menüpunkt kommt. Zum Beispiel erfolgt Motivwahl nicht auf einen Blick.
- Bei Serienaufnahmen ist sie langsam, man sieht nicht, was man fotografiert, und sie braucht ewig, bis die Aufnahmen abgespeichert sind (ich habe nach 20 Sekunden aufgehört zu zählen). Normale Aufnahmen speichert sie innerhalb von 2 Sekunden (Speicherkarte: Transcend Extreme-Speed Class 10, 16 GB).
- Das Display der Kamera ist nicht so besonders (geringe Auflösung).
- Der Blitz muss manuell geöffnet werden.
- Das Objektiv spiegelt sehr stark bei Sonnenauf- oder untergängen.
- Die Filmaufnahmen mit der Kamera waren o.k., aber nicht berauschend. So stellte beim Klavierspiel meiner Tochter der Autofokus nicht besonders scharf und beim Zoomen hörte man den Motor des Objektivs sehr laut im Verhältnis zum Klavier, das nur 1,5 m entfernt war. Bei meiner Kompakten war das Klavierspiel meiner Tochter wesentlich lauter zu hören und der Zoom wesentlich leiser, auch die Bildqualität war besser. Bei einer einfachen SD-Karte (nicht mitgeliefert) gab es auch Aussetzer bei der Aufnahme. Also sich unbedingt eine bessere Karte zulegen.
- Die Kamera wird nur mit Batterien geliefert, nicht mit Akkus.
- Die Fuji kann nicht wie eine kleine Kompaktkamera überall verstaut werden.
- Auch ist die Kamera bei mir im Betrieb einmal völlig ausgefallen und es ging gar nichts mehr. Erst als ich die Batterien kurz raus nahm, funktionierte sie wieder. Das ist bisher allerdings nur einmal vorgekommen.

FAZIT: Vielleicht tue ich der Kamera unrecht. Rein für die Bildqualität bei der Preislage hätte ich der Fuji wahrscheinlich 4 Sterne gegeben, doch die Bedienung hat mich oft genervt und bis auf den Zoom hat meine Kompakte nicht schlechter, sondern teilweise besser abgeschnitten (bei Serienaufnahmen, Blitz und beim Filmen). Dabei ist diese wesentlich leichter und passt in jede Hosentasche.
Wenn man bei einer Kamera Blende und Verschlusszeit einstellen kann, sollte das Ergebnis auch besser sein als bei Automatik, war es hier aber nicht. Sollte jemand in die Hobby-Fotografie einsteigen wollen, würde ich empfehlen, etwas draufzulegen und gleich eine günstige Spiegelreflexkamera bekannter Hersteller zu kaufen.
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am 12. Dezember 2014
Ich fotografiere auf Hobbybasis seit Mitte der 1970er Jahre. Früher ambitioniert, mit meiner Canon F1 und Canon-Objektiven; mehrfach veröffentlichte ich Bilder aus den Bereichen Sport und Reportage in Zeitung und Zeitschriften. Mit dem Niedergang der analogen Fotografie sank auch mein Interesse am Fotografieren. Vor einigen Jahren begann ich wieder, ein wenig zu fotografieren, nun digital, erst mit kleinen Kompaktkameras, doch die konnten mich optisch nicht überzeugen. Vor der Anschaffung einer Spiegelreflex scheute ich zurück, erstens weil mir noch allzu bekannt ist, welche Menge an Ausrüstung man dabei haben muss und zweitens, ich gebe es zu, auch wegen der doch beachtlichen Kosten. Ehrlich gesagt: meist nutzte ich in den letzten zwei Jahren mein Smartphone zum Fotografieren, das war nicht schlechter als diese Knipsdigicams. Aber jetzt wollte ich doch wieder mehr.
Wichtig war mir eine nicht zu schwere Kamera, nicht zu große Kamera, genug aber nicht zu viele Programme, eine gute Optik und die Möglichkeit, die Kamera auch manuell einzustellen. RAW-Format wäre schön gewesen, kann ich aber auch darauf verzichten. Und: sie sollte deutlich unter 400 Euro kosten. Also eine Bridgekamera.
In die engere Wahl kamen mehrere Kameras, darunter auch ein aktueller Bestseller bei den Bridgekameras. Da auch der Preis ein sehr wichtiges Auswahlkriterium ist, blieben letztlich dann nur der Bestseller für etwa 190 und diese Fujifilm für etwa 140 Euro übrig. Davon hatte nur die Fujifilm manuelle Einstellungsmöglichkeiten, so dass ich mich für die Fujifilm FinePix S4800 entschied.
Die Bedienungsanleitung lud ich mir auf meinen Kindle herunter, beim Studieren dieser merkte ich schon, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Die Programme sind alle sehr gut einsetzbar, auch das Panoramaprogramm funktioniert bestens, sogar bei Aufnahmen ohne Stativ. Top!
Um den einen oder anderen Effekt zu erreichen, muss man natürlich mit der Kamera und den Programmen spielen. Etwa die Makroeinstellung mal für Portraits verwenden und dergleichen. Dieses Ausprobieren macht ja auch viel Spaß!
Natürlich sind die Fotos gut. Wir können bei heutigen Kameras davon ausgehen, dass die Fotos gut sind. Wenn in Kritiken angeblich schlechte Bildqualität bemängelt wird, darf davon ausgegangen werden, dass der Verfasser einen Bedienfehler begangen hat oder er (auch das soll vorkommen) ein Produkt einfach bloß schlechtreden will.
Ich benutze die Kamera momentan für Sportfotografie, Landschaftsfotografie und Portraitfotografie. Einen Grund, auf Spiegelreflex umzusteigen, sehe ich nicht. Ich denke, dass die Zukunft der Fotografie ohnehin in der Bridgekamera liegt (von wenigen Spezialaufgaben abgesehen).
Die S4800 macht alles, was ich haben will, sie ist praktisch und kompakt, kurzum - ich bin sehr zufrieden.

Als Zubehör habe ich neben der obligatorischen SD-Card noch erworben: eine Fototasche und ein Stativ, das braucht man schon.
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am 5. Juni 2014
Habe die Kamera heute im Penny gekauft, sie wird für Fotos im Versand benötigt. Trotzdem mußte ich sie mal testen und hab Sie heute Mittag als ich mit unserem Hund Odin spazieren ging mal ein bischen ausprobiert. Ich muß vorab noch sagen das ich für meine privaten Fotos eine Sony Alpha 550 inkl. 1.8er und 2.8er Objektive verwende, also von der Bildqualität und den Einstellmöglichkeiten leicht verwöhnt bin. Meine Vergleiche beziehen sich deshalb auf das Verhältnis zu meiner Spiegelreflex. Kurz und gut, es gibt sehr wenig Einstellmöglichkeiten aber dafür ist alles auch sehr einfach. Mann nimmt die Kamera in die Hand und kann im Prinzip loslegen. Die Bildqualität ist im Vergleich zu meiner Alpha, obwohl die Alpha mit 14MP rd. 2 MP weniger hat wie die Fuju mit 16MP nicht zu vergleichen. Ich habe die Vergleichsbilder auf dem PC gezoomt und der Unterschied ist definitiv krass. Aber für den Otto Normalverbraucher der gerne Bilder macht im Urlaub, beim Gartenfest etc. hervorragend geeignet. Die Bilder kann man anschauen, sauber ausdrucken und wenn man nicht gerade einen Bussard beim Sturzflug in einer Serienaufnahme ablichten will, für die normalen Situationen zu gebrauchen. Was mich gestört hat war, das die Bildschärfe auch bei 100% also 1:1 nicht besonders gut war, also sprich der Autofocus hat nicht 100% gefunzt (hab ich übrigens hier schon mal gelesen). Die Bilder haben immer eine minimale Unschärfe die dann mit Zoom des Bildes sehr deutlich wird. Leider dauert auch der Abspeichervorgang eines Bildes (obwohl ich eine Extreme Speicherkarte von meiner Alpha verwendet habe) mehrere Sekunden, wo dann die Kamera nicht "ansprechbar" ist. Hervorragend hat mir der Bildstabilisator gefallen selbst bei höchstem Zoom blieb das Zielobjekt ziemlich wackelfrei im Focus wobei der Focus selbst aber seine Probleme hat scharf zu stellen, das dauert eine Weile. Fazit: Verwendbar für Garten- und Grillfeste, einfache Fotos in allen möglichen Bereichen usw. Ich persönlich würde sie nicht verwenden wenn mir die aufzunehmenden Bilder wichtig sind.
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am 17. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Fujis FinePix S4800 ist eine der günstigsten Bridge Kameras, bei denen man einen großen Brennweitenbereich immer dabei hat. Die Spezifikationen stechen nur im Hinblick auf den Preis aus der Masse hervor und der günstige Preis lässt Zweifel im Bezug auf die Performance aufkommen. Dazu nun mehr:

Ausstattung und Verarbeitung:
Wie schon gesagt, die FinePix bietet viel Kamera fürs Geld, wenn man denn auf der Suche nach einer Bridge Kamera ist. Ob man tatsächlich so einen großen Brennweitenbereich immer dabei haben muss, sei mal dahin gestellt und muss von jedem Käufer selber beantwortet werden, meiner Meinung nach wäre auch ein 5 oder 7-fach Zoom mehr als ausreichend für eine immer dabei Kamera. Die Verarbeitung der FinexPix S4800 ist in Anbetracht des Preises durchaus gut. Das Kunststoffgehäuse macht zwar nicht den hochwertigsten Eindruck, wirkt aber robust genug, um auch den rauen Alltag zu überstehen. Auch die Bedienelemente bieten etwas mehr Spiel und haben nicht den "satten" Druckpunkt, wie teurere Kameras, lassen sich aber dennoch gut bedienen. Die Abmessungen der Kamera sind nur in Relation zu dem großen Brennweitenbereich kompakt, um eine Kameratasche wird man bei Ausflügen nicht drum herum kommen. Ansonsten bietet die Ausstattung der Kamera nichts außergewöhnliches. Die Videoauflösung z.B. ist "nur" 720p, FullHD Videos kann man also nicht aufnehmen, das Display ist zwar groß genung (3 Zoll), löst aber sehr schlecht auf, so dass sich dort Probleme im Betrieb erahnen lassen, dazu aber später mehr. Die Serienbildgeschwindigkeit ist nicht sonderlich hoch (1,2 fps bei voller Auflösung), dafür bietet die Kamera aber immerhin einen Panoramamodus, manuelle Bildmodi und wird mit 4 herkömmlichen AA Batterien betrieben, was einen Batterieersatz sehr einfach gestalten dürfte. RAW Aufnahmen sind ebenso wenig möglich, wie die Nutzung von Kreativfilter, wie man sie in vielen Kameras der Konkurrenz findet.

Handhabung:
Die S4800 liegt erstaunlich gut in der Hand. Dadurch, dass 4 AA Batterien untergebracht werden mussten, ist das Griffstück recht groß ausgefallen und bietet dadurch einen sicheren Halt, so dass die Kamera trotz ihrer Abmessungen durchaus nur mit einer Hand bedient werden kann. Gerade wenn man sich auf die Automatiken der Kamera verlässt, so macht die Handhabung durchaus Spaß. Anders sieht es aus, wenn man die vorhandenen manuellen Modi nutzen möchte. Die Bedienung über die wenigen vorhandenen Tasten macht nicht ganz so viel Spaß, zumal der Kamera ein Wahlrad fehlt und man auf die herkömmlichen 4 Richtungstasten angewiesen ist. Der Blitz löst nicht automatisch aus, sondern muss manuell mittels gesonderter Taste aktiviert werden. Die Menüs wirken sehr einfach und nicht mehr sonderlich zeitgemäß. Das wirklich schlecht auflösende Display trägt seinen Teil dazu bei, dass dieser Eindruck verstärkt wird. Auch behindert es eine gute Kontrolle der aufgenommenen Bilder und eignet sich wirklich nur dazu zu beurteilen, was man gerade fotografiert. Ob die Aufnahmen wirklich scharf geworden sind, wird man hinterher erst am PC feststellen können. Immerhin lässt sich die Kamera mittels MiniHDMI an einen Fernseher anschließen, um die Bilder direkt präsentieren zu können. Alles in Allem ist die Kamera im Automatikmodus von der Handhabung her durchaus gelungen, wenn man von dem wirklich schlechtem Display absieht. Die manuellen Modi machen nicht wirklich Spaß und die fehlende RAW Aufnahmemöglichkeit, sowie die eingeschränkte Kontrollmöglichkeit der Aufnahmen durch das Display sollten versiertere Nutzer auch eher abschrecken lassen. Der Autofokus zählt auch nicht zu den schnellsten Vertretern seiner Art und hatte mit dem ein oder anderem Motiv schon mal seine Probleme. Allerdings trat letzteres nur recht selten auf. Schnappschüsse dürften jedoch nicht zu den stärken der Kamera zählen, wer auf schnelle Reaktion angewiesen ist, greift besser zu einem anderen Modell.

Bildqualität:
Bridgekameras haben des Öfteren nicht die Bildqualität, wie man sie von Kompaktkameras der Preisklasse her kennt. Die große Brennweite, sowie die aufgrund des Preisdrucks nicht immer sehr hochwertige Optik tragen meist zu diesem Umstand bei. Gerade bei der S4800 mit ihrem sehr günstigem Preis darf man nicht zu viel erwarten.
Allerdings war ich doch überrascht. Obwohl das Objektiv nicht sonderlich lichtstark ist, so ist die Kamera vom Rauschverhalten her akzeptabel. Bis ISO 800 lassen sich die Fotos für Abzüge gut nutzen, auch wenn bei ISO 800 durchaus ein größerer Detailverlust in der 100% Ansicht sichtbar ist. Eine entsprechend anpassbare ISO Automatik bietet die Kamera. Die ISO Stufen darüber sollte man dann allerdings wirklich nur im Notfall nutzen, da hier Detailverlust und Rauschen doch störend auftreten.
Das Objektiv macht ebenfalls keinen schlechten Eindruck. Die Verzeichnungen scheint die Kamera gut aus den Bilder herauszurechnen. Zu den Rändern hin merkt man einen etwas größeren Detailverlust, was jedoch bei der Kamera- und der Preisklasse fast zu erwarten war. Der Zoom lässt sich recht gut dosieren, und störend trat nur am langen Ende etwas chromatische Aberration auf, wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich eigentlich so gut wie nie den vollen Brennweitenbereich bei Aufnahmen ausgereizt habe, einzig für einige Testbilder habe ich dann mal "voll herangezoomt", im Betrieb dürfte sich das also in Grenzen halten. Weißabgleich und Farbwiedergabe gelingen der Kamera ebenfalls recht gut, auch wenn sie bei Kunstlicht durchaus ihre Probleme hat. Dies lässt sich aber bei vielen Kameras der Preisklasse beobachten und hier habe ich schon schlechtere Modelle gesehen.
Die Videoqualität ist gut. Der Zoom lässt sich im Videobetrieb ebenfalls bedienen und schlägt sich kaum hörbar auf die Videos selber aus, leider ist die Auflösung wie jedoch zuvor bereits gesagt auf 720p beschränkt.
Der Panoramamodus in der Kamera ist ebenfalls brauchbar und das zusammenrechnen der Bilder gelingt der Kamera recht schnell und zuverlässig, ohne dass Details verloren gehen.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Bildqualität der Kamera in Ordnung ist, wenn man Preis und Bauart berücksichtigt. Der große Brennweitenbereich verlangt dem Objektiv einiges ab, und das merkt man auch im Betrieb. Das Rauschverhalten der Kamera kann man als durchschnittlich bezeichnen, aber die Bildergebnisse werden für die meisten der potentiellen Käufer als gut empfunden werden.

Fazit:
Licht und Schatten. Eigentlich würde ich der Kamera 4 Sterne geben, wenn man Preis/Leistung, Bildqualität und Ausstattung berücksichtigt. Leider muss ich aber für das wirklich zu gering aufgelöste Display einen gesonderten Abzug vornehmen, das es selbst Nutzer, die nur die Automatiken nutzen werden, bei der Kontrolle ihrer Aufnahmen stören wird. Auch dass die Kamera nur 720p Videos erlaubt, ist ein kleines Manko, evtl. sollte man sich noch den großen Bruder, die s6800 ansehen, die ein besser aufgelöstes Display und FullHD Video hat. Allerdings bekommt man dann für das Geld schon fast eine Nikon J1, die zwar wesentlich weniger Brennweite, dafür aber eine bessere Bildqualität, bessere Haptik und einen um Welten schnelleren Autofokus bietet. Als Alleinstellungsmerkmal bleibt der S4800 somit in erster Linie die Möglichkeit mit AA Batterien betrieben zu werden, gepaart mit einem großen Brennweitenbereich, eine in Anbetracht der Preisklasse akzeptablen Bildqualität und einem sehr günstigen Preis. Allerdings sollte man sich fragen, ob man wirklich so eine große Vergrößerung in einer Kamera benötigt.
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am 18. Mai 2015
super Cam zu einem super preis, einfachst zu bedienen, auch für mich 62-jährige ohne lesen der Bedienungsansweisung, macht gute Fotos, ich brauche sie für Vogel-Blumen-Gebirgsaufnahmen und bin bislang mit den Nahaufnahmen mehr wie zufrieden.Gebirge kommt erst noch und da will ich die Panoramafunktion ausprobieren, sozusagen einmal rund um den Watzmann...lol..Technische Beschreibung kann ich mir hier sparen, das haben schon die professionellen Schreiber hier erledigt. Übrigens, der Batteriebetrieb ist super, Batterien bekommt man überall unterwegs, was mit einem Ladekabel und Steckdose nicht der Fall ist. Wer eine übersichtliche Cam möchte, die gute Bilder macht, nicht zu groß und schwer ist, einfach zu bedienen, ist mit der Fuji gut bedient und das zu einem guten Preis
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am 10. September 2014
Ich habe die Kamera als Ersatz für eine S3100 gekauft, die mir mehrere Jahre gute Dienste geleistet hat, jetzt aber ersetzt werden musste. Die Kamera wird, wie auch Ihre Vorgängerin, für Dokumentationszwecke im Ingenieurbüro eingesetzt. Die Aufnahmequalität bei schlechten Lichtverhältnissen (Keller oder Kanalschächte) ist auch ohne Blitzlicht beachtlich. Durch die hohe Auflösung ist es möglich Bauwerksschäden zu finden und zu dokumentieren, die vom Boden aus allenfalls mit einem Fernglas aufzufinden sind.

Negativ fallen aber die Bedienelemente für das Menü auf. Sie sind teilwise schwergängig. Dies führt teilweise zu Fehlbedienungen. daher Punktabzug.
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am 8. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bridge- bzw. Prosumerkameras sind solche, die Eigenschaften von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras vereinen und so eine Brücke zwischen diesen beiden Gattungen schlagen soll.

Die S4800 erstaunt schon auf dem Papier. So ist ein 30facher optischer und zusätzlicher 6,7facher digitaler Zoom schon etwas, genauso wie eine ISO-Range bis 6.400. Der Weitwinkel geht von 24-720mm.

Der optische Bildstabilisator funktioniert im Test sehr gut. Das ist schon eine andere Liga als die digitalen meiner Kompakten.

Wenn man mit Blitz photographieren möchte ist einer integriert, auch HDR-Aufnahmen sind mit der Reihenbelichtungsfunktion möglich. Die Geschwindigkeit hängt von der gewählten Auflösung ab und kann bei niedriger Auflösung auf 8 Bilder pro Sekunde geschraubt werden. Auch schnelle Serien sind so kein Problem.

Filme werden maximal im HD-ready-Format aufgenommen, 3D-Fotos und solche Spielereien sind wohl auch möglich, für mich aber uninteressant.

Die Einstellungsfunktionen sind zahlreich, so dass man allerhand Feintunen kann. Für den normalen Knipser sind aber auch die Automatikfunktionen solide. Leider ist Bedienung etwas Menülastig, da ein Rändelrad an der Kamera fehlt.

Was mir extrem gut gefällt ist die Energieversorgung. So wird die Kamera mit 4 AA-Akkus betrieben, die man überall bekommt. Sie funktioniert natürlich auch mit den Sanyoo Eneloops mit längerer hoher Spannung und großer Ausdauer und ich kann sie sogar auf langer Tour aufladen.

Das außergewöhnlichste Merkmal der S4800 ist allerdings der geringe Preis. Da bekommt man schon ordentlich was fürs Geld, gerade wenn man das mit Alternativen wie der Nikon 1 J3 Systemkamera (14 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD) Kit inkl. 1 Nikkor 10-30 mm VR-Objektiv weiß oder der Sony DSC-H200 Digitalkamera (20,1 Megapixel, 26-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, 25mm Weitwinkelobjektiv, optischer Bildstabilisator) schwarz vergleicht.

Allerdings hat der geringe Preis auch seine Gründe: Das Display ist ziemlich mau und auf 4 Zoll mit 230.000 Pixeln zu grobkörnig, der spontane Schnappsschuss braucht zu viel Vorbereitungszeit. Teilweise wird auch eine chromatische Aberration bemängelt. Die ist mir bisher noch nicht aufgefallen.

Letztlich muss sich der kleine Bruder der Fujifilm FinePix S6800 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) nicht verstecken. Dies vor allem wegen des geringen Preises und der damit einhergehenden sehr guten Preis-Leistung. Allerdings gibt es bei aller Zoomstärke schon Schwächen in der B-Note.

Sucht man als Einsteiger oder Semiprofi einen guten Allrounder, wird man mit dieser Kamera nicht so recht glücklich, anders wenn man aber die Stärken kennt und sie auch speziell nutzen will.

4 Sterne
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
=> Bitte auch meine mit der Kamera gemachten Bilder beachten, die ich der Produktbeschreibung hinzugefügt habe!

Die S4800 rangiert als sogenannte Bridge-Kamera und die äußere Anmutung suggeriert auf den ersten Blick, dass es sich womöglich um eine großformatige Spiegelreflexkamera handeln könnte.

Gleich vorweg: von der Bildqualität ist die Kamera gut, natürlich nicht auf Vollformatniveau, rangiert hier aber auf gleichem Niveau wie andere Kompaktkameras auch.

Von der Bridge-Definition übriggeblieben ist jedoch ein sehr ordentliches Objektiv mit einem Zoombereich von 30! So viel bieten kaum andere. Da 30-fach auch wirklich eine Menge ist, verzichtet die S4800 denn auch auf einen weiteren Digitalzoom.

Nun zur Konstruktion der Kamera: Von der Sensorgröße mit 1/2,33 Zoll handelt es sich um einen ausgesprochen KLEINEN Sensor. Die Bilddiagonale liegt bei weniger als einem Zentimeter. Und auf diesem kleinen Sensor sind dann auch noch 16 Mio. Pixel untergebracht. Klar, dass die Pixel selber dann sehr sehr klein sind.

Oft führen diese extrem kleinen Pixel dann zu Problemen bei Aufnahmen mit wenig Licht und zu eher unscharfen Bildern. Das Objektiv muss ja immerhin so gut sein, dass es zwischen zwei benachbarten Pixel unterscheiden kann. Dies fällt naturgemäße einfacher, wenn die Pixel größer sind. Gerade eine kleinformatige Kamera braucht also eine gute Optik.

Bei der S4800 ist ein massiver und nicht beweglicher Tubus vorhanden, in dem das Objektiv bei Nichtbenutzung verschwindet. Nur im Telemodus wird noch einmal ein Teil der Objektives ausgefahren. Allerdings erschein nur eine herausfahrende Röhre und nicht ein Bauturm aus 3 oder noch mehr Einzelsegmenten.

Fazit: Das Objektiv macht mechanisch einen soliden Eindruck.

Bei der Bedienung bietet die S4800 deutlich mehr als Kompaktkameras. Es gibt natürlich einen Automatikmodus, doch auch eine Programmautomatik ist vorhanden, ebenso eine Blendenvorwahl und eine Zeitvorwahl. Weiterhin gibt es einen rein manuellen Modus und eine Panoramaeinstellung. Worauf man verzichtet sind die sonst bei Kompaktknipsen üblichen 49 und mehr Motivprogramme, deren Funktion dem Nutzer verschlossen bleiben und insofern ohnehin wertlos sind.

Fazit: Bei der Belichtungssteuerung hat man einen soliden Weg gewählt, der bisherigen Kleinbildfotografen sehr entgegenkommt.

Die Bilder mit der Kamera machen durchweg einen guten Eindruck, eine professionelle Schärfemessung kann ich natürlich nicht anbieten. Prinzipielle Fehler oder Unschärfen sind mir nicht aufgefallen.

Fazit: Bei der Bildqualität kommt man mit der Kamera gut weg. Optik und Sensor scheinen also sehr gut zusammenzuarbeiten.

Ihre Stärken spielt die Kamera aus, wenn man die Teleeinstellung nutzt. Wer nur seine besten Freunde im Cafe knipsen möchte, braucht diese Kamera NICHT. Wer jedoch auch mal weit entfernte Details aufnehmen möchte oder Tiere aus der Distanz fotografieren möchte - der liegt hier völlig richtig.

Fazit: Der Hammer bei der Kamera ist das 30-fache Zoom, mit dem man z. B. den Vollmond fast schon formatfüllend ausfüllen kann.

Dass man bei der Kamera an verschiedenen Punkten auch gespart hat, ist bei dem Preis auch klar:

So kann die Kamera NUR mit Batterien betrieben werden. Li-Akku und Ladegerät fallen also schon mal weg. Es gibt keine Möglichkeit, statt Batterien doch auf Akkus umzusteigen, was man bei dem Hinweis auf Li-Batterien zunächst vermutet: Diese Batterien sind für ein Einmalgebrauch, sollen angeblich jedoch länger halten.

Wenn man das mit den Batterien vorab weiß, kann man gut damit leben und sich beim Discounter einen Vierersatz für wenig Geld in Reserve halten. So ist man dann auch sicher, dass man stets knipsen kann - ohne noch in einen Zweitakku und Ladegerät und und und zu investieren.

Ebenso etwas sparsam ist das Display. Es langt zur Bildbetrachtung natürlich völlig aus, ist aber eher grobkörnig. Leben kann man damit auch, wenn man seine Bilder nicht NUR auf dem Display ansehen möchte.

Gespart hat man auch am Full-HD-Modus bei den Filmaufnahmen. Pixelmäßig wären ja genug Pixel für Full-HD vorhanden, vielleicht braucht man dann einen schnelleren Bildprozessor. So filmt die Kamera "nur" im 720-er Modus, was aber auch ausreichend sein dürfte. Ein Fotoapparat ist keine Cam, das sollte man im Kopf behalten.

Gelobt werden muss die gute Form der Kamera. Man weiß sofort, wie man die Kamera anzufassen hat und durch den vorgewölbten Griff hat man das Gerät auch fest in der Hand und muss nicht Angst haben, die Kamera wie einen nassen Kieselstein aus den Händen zu verlieren. Gerade die kleinen Kompaktknipsen sind hier zum Teil furchtbar. Insofern kommt hier bei der S4800 durchaus "Profi-Feeling" auf.

Gesamtfazit: Handling, Abbildungsqualität, Zoombereich, Belichtungsmöglichkeiten und mechanischer Aufbau sind bei dieser Kamera TOP! Mit den Sparabstrichen bei HD-Filmen, Batterien und Display kann man gut leben und sich statt dessen über die tollen Tele-Aufnahmen freuen.

Empfehlenswert für Leute, die den Zoombereich haben und nutzen wollen, den Sprung zu einer Spiegelreflex zum ca. 10fachen Preis (Body + entsprechende Optik) dann aber doch nicht machen wollen.
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