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Die Britische BBC Horizon Dokumentatin >Eat, Fast & Live longer<, von Dr. Michael Mosley war für mich ausschlaggebend mich etwas eingehender mit dieser (gar nicht sooo) neuartigen Diät-Form auseinanderzusetzen. Der Tipp zur Serie kam von meiner Englisch Lehrerin, die diese Diät bereits erfolgreich (wie ich sehen konnte) durchführt. Sie sagte auch, dass 5:2 / Intermitted Fasting in England wie ein Virus sei. Darüber kann man sich schnell ein Bild machen, wenn man eine Suchmaschine bedient. Man stößt auf die Internetseiten von Mosley/ Spencer und etliche andere ... auf die Art fing ich auch an und wurde infiziert.
Nach zwei Wochen habe ich dann dieses Buch gekauft, in Ermangelung adäquat scheinender deutscher Lektüre.
Meine Englischkenntnisse habe ich dadurch auch noch ordentlich aufpoliert, denn Vokabeln zum Thema Lifesyle, Body, Gesundheit und Essen können as well nicht schaden as losing weight in a FAST way.

Dem Buch merkt man deutlich an, dass es auf Anfragen von Interessierten entstand - als Folge der eingangs erwähnten BBC Horizon Dokumentation. Es enthält fast auf jede Frage, die mir auch auf der Seele brennt/ brannte, eine Antwort. Gemeint sind Fragen wie: Was bewirkt dieses Fasten im Körper? Ist es gesundheitsschädlich? Welche Effekte kann man erwarten? Muss man die 500 kcal / Fastentag am Stück zu sich nehmen, oder aufgeteilt und was sollte man überhaupt dann essen und was darf man trinken? Welchen Sport soll man machen, darf man an Fasten-Tagen überhaupt Sport machen? Kann man an Fastentagen zusätzlich essen, wenn man die Kalorien durch Sport gleich wieder abarbeitet? --- Lauter Fragen auf die hier, teils dezidiert geantwortet wird - teils wird aber auch einfach dem Anwender eine Freiheit gelassen, die man von anderen Diäten so nicht kennt. Genau das macht sie ja so besonders...

Was ich auch total spannend fand waren die zusätzlichen Erläuterungen zu den Forschungen mit dem Wachstumshormon IGF-1 (Valter Longo) und eine Art Essay zu dem Thema, was die Zukunft in Sachen Fasten in Zusammenhang mit Gesundheitlichen Vorteilen (Krebsvorbeugung und Reduzierung von Diabetes) bringen könnte. Ich muss hierzu sagen: Es ist mir nicht egal, aber da ich in den letzten Jahren so viel wissenschaftliches Zeug zu dem Thema gelesen habe - teils widersprüchlich, teils der Weisheit letzter Schluss zu sein vorgebend - bin ich hier immer skeptisch. Es schadet nicht. Mein Hausarzt sagt das auch. Das ist mir wichtig. Ob sich meine Werte" verbessern, wird sich zeigen...

An keiner Stelle wird die Diät über den grünen Klee gelobt - es wird einfach nur deutlich hervorgehoben, welche Vorteile die Diät für Leute hat, die bisher an vielen Diäten gescheitert sind. Das muss nicht für jeden gelten.
Die Lektüre wirkt nicht wissenschaftlich und nicht belehrend und enthält auch nicht das sonst übliche >Kampf gegen den inneren Schweinehund-Geschwafel<.
Es kommen zwar Werte wie BMI zur Sprache, aber die interessieren mich schlichtweg gar nicht. (Zumal es hier echt schwierig ist der Englischen Lektüre zu folgen.)

Es gibt natürlich sehr gute Anleitungen, wie man die Fasten-Tage gestalten kann; inklusive einige Rezepte für Frühstück und Abendessen. Vor allem gibt es Frühstück.
Es gibt Rezept-Pläne für Frauen (500 Kalorien) und für Männer (600 Kalorien).
Etwas unglücklich sind die Zutaten, da wir hierzulande eher weniger Porridge essen. Mit einem gekochten Schinken und Eiern, ein paar Früchten, Magerjoghurt und solchen Zutaten kommt man aber schon mal sehr weit.
Die Rezept-Angaben in diesem Buch sind in Gramm!
Für einen schnellen Überblick, was man an den Fastentagen so essen darf, gibt es im Mittelteil des Taschenbuches einige Seiten mit Abbildungen der Gerichte.
Sehr gut, dass man bei den einzelnen Rezepten für die Zutaten gleich die Kalorienangaben findet. Ich will nicht zum Kalorienzähler werden - das muss man an den normalen Tagen auch nicht - aber für die Einhaltung der 500 Kalorien ist das unbedingt hilfreich.
Nützlich auch die Kalorien-Tabellen auf den letzten Seiten (leider fehlen dort KH oder Fett oder Zucker-Angaben. Andererseits macht das auch deutlich, dass die Zusammenstellung (Fett/ Zucker, KH) der 500 Kalorien für diese Diät recht egal sind.)

Dieses Buch ist aus meiner Sicht nicht nur für Diät-Aufgeber (Jojo-Effekt-Geschädigte) ein guter Tipp - auch für Leute wie mich, die schon zig Diät-Bücher gelesen haben, sich aber nie für eine entschließen konnte, da die Umstellung schlicht impraktikabel erschien!

Ich kann niemanden beruhigen, die zwei Fasten Tage zu denen geraten wird (man kann auch einen machen, oder drei... ) sind anfangs die Hölle. Mir ging's wie, wenn ich in einem kalten See schwimmen gehen möchte. Ich brauche eine gefühlte Stunde, ehe ich reingehe. Also habe ich, ehe ich mich zum Abnehmen entschließen konnte, erst einmal so lange Bücher, Berichte, Blogs ... gelesen, bis ich es satthatte und anfing.
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am 6. Dezember 2013
Sicher kann man darüber diskutieren, ob man für die Infos tatsächlich ein Buch braucht.
Es ist schnell zusammengefasst:
Zwei Tage die Woche nur 500 Kalorien für Frauen, bzw 600 für Männer zu sich nehmen, viel Trinken (Wasser, schwarzer Kaffee, zuckerfreier Tee).
Den Rest der Woche gibt es keine Regelungen.
Allerdings fand ich den Wissenschaftlichen Hintergrund, Detailfragen, zB was isst man am besten und wann, vor allem die Erfahrungsberichte vieler Menschen am Schluss sehr hilfreich und motivierend.
Ich habe jetzt eine Woche hinter mir und bin total begeistert. Bisher habe ich außer mal eine Low-Carb Diät eigentlich noch nichts richtig durchgehalten, nicht mal einen Tag, weil ich immer schon vorher genervt war. Ich hatte noch nie die Willensstärke auf einer Feier nur Salat zu essen oder jeden Tag zwei Stunden in der Küche zu stehen, um komplizierte Rezepte nachzukochen oder mich ständig damit zu beschäftigen welche Lebensmittel ich denn überhaupt noch essen darf. Das ist so fern vom Alltag der Meisten.
Mal abgesehen, dass Essen so etwas Tolles ist, dass es furchtbar wäre sich ständig zu reglementieren und anderen beim Schlemmen zuzusehen. Genauso schlimm ist es aber sich die Kalorienbomben reinzuschaufeln ohne Sinn und Verstand und vor allem ohne Genuss. Das ist aus meiner Sicht die Hauptbotschaft des Buches. Der Mensch kann mit Hunger- und Essensphasen einfach besser umgehen.
Ich habe bisher Hunger vermieden wie die Pest, weil ich Angst davor hatte bald ins andere Extrem zu verfallen. Das war völlig unberechtigt. Ich habe das Gefühl der Körper kann sich erholen und ich denke weniger an Essen als sonst. Sogar Sport ist kein Problem, im Gegenteil und das Essen schmeckt am nächsten Tag so viel besser. Schlemmen ohne schlechtes Gewissen.
Das ist keine Diät, es ist eine Versöhnung mit dem eigenen Körper und dem Essen. Eine Lebenseinstellung, die einfacher umzusetzen nicht sein könnte.
Vielleicht gilt das nicht für jeden, zumindest für mich gibt es zukünftig nichts anderes mehr.
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TOP 500 REZENSENTam 1. September 2013
Das Buch ist sehr gut geschrieben und es hat richtig Spaß gemacht, es zu lesen. Auch ist die vorgeschlagene Diät (in der einen oder anderen Form - es gibt viele alternative Ausführungen) tatsächlich sinnvoll.

Sehr gut fand ich, dass die Autoren gleich zu Beginn auf den problematischen Esstrend hinweisen, die tägliche Energiezufuhr auf immer mehr Mahlzeiten aufzuteilen. Rieten vor wenigen Jahrzehnten Eltern ihren Kindern noch, zwischen den Mahlzeiten nichts mehr zu essen, so heißt es heute oft, 5 oder 6 kleinere Mahlzeiten pro Tag seien besser als zwei oder drei größere. Auf Seite 54 zitieren die Autoren jedoch eine Studie, die die Vorteilhaftigkeit von wenigen großen Mahlzeiten gegenüber vielen kleinen eindeutig belegt: Probanten wurden gebeten, jeden zweiten Tag nur in einem Zeitraum von 6 Stunden (am Abend) zu essen, dabei aber nicht auf die Kalorien zu achten. Eine Vergleichsgruppe aß dagegen normal (stets mehrere Mahlzeiten pro Tag). Die Teilnehmer nahmen zwar im Laufe der Studie nicht ab, allerdings hatte sich Insulinsensitivität in der Gruppe mit den wenigen Mahlzeiten deutlich verbessert. Dies hätte ich auch aus theoretischen Gründen erwartet. Die beiden Autoren begründen das Ergebnis nicht.

Das gleiche gilt für ein anderes erwähntes Experiment (S. 39): 33 übergewichtige Personen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die beide jeden zweiten Tag fasten sollten (an den Fastentagen nur ca. 600 Kcal). Die erste Gruppe hielt insgesamt eine Low-Fat-Diät ein, die andere eine typisch amerikanische Junk-Food-Diät (Pizza, Lasagne, Burgers etc.). Am Ende der Studie hatten die Junk-Food-Teilnehmer mehr Gewicht verloren als die Mitglieder der Low-Fat-Gruppe. Auch dieses Ergebnis hätte ich aus theoretischen Gründen erwartet. Die beiden Autoren begründen es nicht.

Die Ergebnisse der wichtigsten Studie, auf die sich die beiden Autoren berufen (S. 41), werden von ihnen sogar ein wenig verfälscht. In der Studie wurden 115 übergewichtige Frauen in drei Gruppen aufgeteilt: In der ersten Gruppe beschränkten sich die Teilnehmerinnen auf eine alkoholfreie fettarme mediterrane Diät von täglich bis zu 1.500 Kcal, in der zweiten Gruppe aßen die Mitglieder an 5 Tagen in der Woche wie gewohnt (d.h. normal), hielten aber an zwei Tagen eine Low-Carb-Diät mit maximal 650 Kcal pro Tag ein. Die dritte Gruppe verhielt sich identisch wie die zweite, allerdings beschränkte sie an den Fastentagen nur die Kohlenhydrat-, nicht jedoch die Kalorienzufuhr. Die beiden Autoren erwähnen, dass die Ergebnisse für die intermittierend fastenden Teilnehmer deutlich besser waren als für die Gruppe 1, in der die Mitglieder gewissermaßen täglich in gleicher Weise fasteten. Was sie verschweigen: Zwischen Low-Carb ohne Kalorienbeschränkung (Gruppe 3) und Low-Carb mit Kalorienbeschränkung (Gruppe 2) bestand im Ergebnis praktisch kein Unterschied. Daraus lässt sich im Grunde nur ein Schluss ziehen: Die vorteilhafte Wirkung des intermittierenden Fastens bzw. des von ihnen vorgeschlagenen 5:2-Musters resultiert nicht aus der temporären Kalorienbeschränkung, sondern der Kohlenhydratbeschränkung!

Aus diesem Grund müssten die Autoren eigentlich praktisch alle ihre Schlussfolgerungen zur Wirkung des Fastens modifizieren. Zum Beispiel zur angeblichen Zellentschlackung (Chaperone mediated Autophagy, siehe S. 32f.), die das Fasten bewirken soll. Studien haben ohnehin längst ergeben, dass die Prozesse unter der Anwesenheit von Ketonkörpern stark beschleunigt werden. Auch das spricht eher für eine Wirkung der Kohlenhydratbeschränkung als des Kalorienfastens.

Sehr spekulativ fand ich ihre Begründung, warum Gehirne - wie Versuche mit Mäusen gezeigt haben sollen - bei vorhandenen Fastenperioden stärker wachsen sollen als bei ständiger guter Nahrungsversorgung (48):

"But why should the hippocampus grow in response to fasting? Mark points out that from an evolutionary perspective it makes sense. After all, the times when you need to be smart and on the ball are when there's not a lot of food lying around. 'If an animal is in an area where there's limited food ressources, it's important that they are able to remember where food is, remember where hazards are, predators and so on. We think that people in the past who were able to respond to hunger with increased cognitive ability had a survival advantage.'"

Das Argument ist nicht nur ein lamarckistisches, es geht auch an der Sache völlig vorbei. Denn erstens wurde das Ergebnis bei Labormäusen erzielt, die sich sicherlich nicht Fressfeinden erwehren müssen und zweitens ist bekannt, dass Gehirne unter der Anwesenheit von Ketonkörpern stärker wachsen können. Nicht umsonst soll die durchschnittliche Größe des menschlichen Gehirns gegenüber unseren Vorfahren, die sich überwiegend kohlenhydratarm ernährten, in den letzten 20.000 Jahren leicht zurückgegangen sein.

Auf der Seite 36 weisen die Autoren immerhin darauf hin, dass der Fastenmodus auf Dauer eine Umstellung des Gehirnstoffwechsels zur Folge hat. Das Gehirn akzeptiert nach einiger Zeit neben Glukose auch aus Fett hergestellte Ketonkörper. Wie einige Untersuchungen andeuten, favorisiert es die Ketonkörper dann sogar. Auf S. 52 heißt es dann aber irritierenderweise: "Glukose is the main fuel that our cells use for the energy, but the body does not like having high levels of it circulating in the blood." Das ist leider völlig falsch. Dies zeigt, dass ein Großteil der Argumentation der Autoren auf dem gleichen Kardinalfehler beruht, von dem fast die gesamte Medizin ausgeht, dass nämlich insbesondere das menschliche Gehirn im Normalfall ausschließlich von Glukose lebt. Wie Mersch jedoch in Klüger werden und Demenz vermeiden: Wie sich beides für Jung und Alt erreichen lässt! gezeigt hat (worin im Übrigen ganz ähnliche Diätverschläge gemacht werden) gehört die Ketoadaption (die Fähigkeit, jederzeit Ketonkörper zur Energiegewinnung verwenden zu können, wenn sie denn von der Leber angeboten werden) zu den Grundkompetenzen jedes gesunden Gehirns. Andere Autoren, die Alzheimer mit Kokosöl zu behandeln versuchen (Alzheimer - vorbeugen und behandeln: Die Keton-Kur: Wie ein natürliches Fett die Erkrankung aufhält, sind zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Auf der Seite 70 stellen die beiden Autoren noch einmal zusammenfassend dar, was sich beim intermittierenden Fasten alles im menschlichen Organismus ändert. Die Ketoadaption des Gehirns bzw. des gesamten menschlichen Organismus befindet sich nicht darunter. Ich wollte es erst gar nicht glauben, als ich die Seite sah. Da werden eine ganze Reihe wachsweicher Gründe, die kaum belegbar sind ("countless repair genes", "overall enhancement in your mood", ...), gelistet, der einzige wirklich harte Fakt aber nicht.
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am 13. September 2013
Ich habe erst dieses Buch gelesen und danach die BBC Doku Eat, fast and live longer gesehen. Im Buch stehen die wichtigen Fakten aus der Doku drin. Wenn man nur das Prinzip kennen möchte, braucht man das Buch nicht: an zwei Tagen bis zu 500/600 Kcal essen und an den anderen Tagen "normal", dazu braucht man nicht über 100 Seiten. Für die Leute, die allerdings an den Hintergründen und dem "Warum" interessiert sind (und damit meine ich nicht die Gewichtsabnahme, welche sich natürlich aus den eingesparten Kalorien ergibt), also warum dieses intermittierende Fasten auch noch gesund ist, für die ist das Buch super.
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am 28. Februar 2013
Sehr einfach beschrieben wie man sich gesund hält. Jeder kann das! "Fasten", 600 Kilokalorie pro Tag auf den 2 Fastentagen/Woche und trotzdem deutlich seine Gesundheit behalten oder verbessern.
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am 21. Februar 2013
Michael Mosley beschreibt hier einen einfachen Weg schnell seine überflüssiges Körperfett auf Dauer loszuwerden.
Er hat wissenschaftlich recherchiert und daraus sein eigenes Konzept abgeleitet, welches auch in der Praxis
funktioniert ohne gesellschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen.
Dabei ist der Verlust von Körperfett nur eine Begleiterscheinung.
Es geht hier um viel mehr.
Jedenfalls funktioniert bei mir die "Begleiterscheinung" bestens.
Dabei brauche ich nicht mal auf mein Krafttraining verzichten.
Im Gegenteil, es wirkt mit Sport noch besser.
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am 27. März 2014
Auch wenn es fast zu schön klingt, um wahr zu sein: Es scheint sie tatsächlich zu geben - die Diät, die wirklich was bringt. Wobei hier betont werden muss, dass es sich bei dieser "Diät" nicht um eine Diät im allgemein gebräuchlichen Sinne handelt, sondern mehr um eine Ernährungsweise (da ist das englische Wort diet etwas flexibler) und im Endeffekt fast eine Lebensweise, die man sich aneignen kann. Und nachdem man dieses Buch gelesen hat, auch will, finde ich. Nichts hat mich bisher so sehr davon überzeugt, wie gesund fasten sein kann, wie dieses Buch. Der Titel ist ein bisschen zweideutig zu verstehen: einerseits ist es eine "schnelle Diät", weil man auf diese Weise tatsächlich relativ schnell und nachhaltig abnehmen kann. "Fast" steht hier aber hauptsächlich für "fasten" und "diet" wie gesagt eher für eine Ernährungs-/Lebensweise.
Die Autoren beschreiben zunächst ausführlich, wie sie selbst dazu kamen, diese Ernährungsweise auszuprobieren und berichten von ihren Erfolgen. Mit etlichen Quellen wird belegt, was Studien ergeben haben: Das Fasten gesund ist. Es wird anschließend quasi die optimale Vorgehensweise beschrieben: 2 Tage in der Woche zu fasten und die restlichen Tage normal zu essen, um Gewicht zu verlieren. Um das Gewicht zu halten, wird nur einen Tag gefastet, um die positiven gesundheitlichen Aspekte zu nutzen. Abschließend werden noch ein paar Rezepte vorgestellt, mit denen man leicht unter den erforderlichen Kalorien bleiben kann sowie Briefe und Kommentare von Lesern abgedruckt, die den Erfolg dokumentieren.
Insgesamt ein Buch, das sich sehr schnell und gut lesen lässt und einen dazu bringt, sofort mit dem Fasten anfangen zu wollen.
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am 11. März 2014
Als erfahrene Diäterin war ich immer noch auf der Suche nach dem idealen Konzept, als ich von diesem Buch hörte. Am Anfang war ich natürlich skeptisch und dachte, dass es sicherlich wieder genau das gleiche Jojo-Prinzip ist wie immer - wenn ich es überhaupt durchhalten kann.
Ich kann nur sagen: Wahnsinn! Es funktioniert ! Und es fällt auch überhaupt nicht schwer sich zu motivieren, da es vom ersten Tag an wirkt. Selbst an Fastentagen, an denen ich das Gefühl hatte, unbedingt etwas essen zu müssen, half mir immer der Gedanke: Morgen darfst Du wieder. Und allein das hielt mich bei der Stange. Natürlich isst man das Fette, Süße, Ungesunde etc. dann am nächsten Tag gar nicht, aber zu wissen, dass man es dürfte, hilft enorm!! Ich kann es also allen nur empfehlen, weil man nicht wirklich auf etwas verzichten muss.
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am 8. November 2013
Wer die zugehörigen BBC-Dokumentationen kennt (online zu finden wenn man nach dem Autoren sucht), wird zwangsläufig auch bei diesem Buch landen. Wie 10in2 oder FastFive ist auch diese Lebensform darauf ausgelegt, dass man Fasten nicht als "Kur" einmal im Jahr macht, sondern in den Alltag integriert. Im Gegensatz zu 10in2 wo man jeden zweiten Tag gar nichts isst, ist diese Variante von Dr. Mosley "softer" und damit wohl leichter für manche anzunehmen ist.
Die Erfolge selbst bei stark Übergewichtigen zeigen, dass diese Diät mehr als nur eine Diät ist - es ist eine Lebensumstellung, die viele Qualitäten mit sich bringt.
Das Buch ist gut geschrieben, leicht und persönlich - es gibt aber auch viele wissenschaftliche Quellen und Studien für alle, die sich nicht auf einzelne Erfolgsgeschichten verlassen wollen. Als Variante, bei der Fastentage eine nur tw. erfolgende Kalorienreduktion beinhalten (auf 500 rep. 600 kcal je nach Geschlecht) kommt man um das Kaloreinzählen bei dieser Variante nicht herum. Letztlich wird einem auch frei gestellt, wie man diese Menge auf den Tag verteilt was zu Lasten eines möglichst langen Fastenbereiches geht.
Rezepte und Ideen für die Ernährung an den Fastentagen sind daher besonders hilfreiche Kapitel.

Kurzum: Eine Variante der intermittierenden Fastens, die nicht nur "Hand und Fuss" hat, sondern auch im Gegensatz zu Drinks, Shakes und Tabletten zu dauerhafter Gewichtsabnahme führt...wenn man sich darauf auch dauerhaft einläßt.
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am 15. März 2013
I got this book, because I wanted to see the meal suggestions and also the calorie counter in the back of the book.
2 months after getting this book I am still using it and it has really worked for us.
My boyfriend has lost around 5kgs over 2 months and I have lost maybe half of it. Maybe not as much as many people would expect, but I rather loos a little bit at a time, rather than a lot fast.
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