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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nächste Rebus KLassiker
Bis dato war jedes der Bücher um den schottischen Detective-Inspektor John Rebus, wohnhaft und arbeitend in Edinborough, ein Klassiker der britischen Kriminalliteratur.

Und nichts anderes kann man auch über diesen neuen Fall des zuviel trinkenden, zuviel rauchenden, intuitiven, überwiegend misanthropischen, leicht melancholischen, mit einem Wort,...
Vor 19 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Rebus Roman! - dachte ich bevor ich Ihn gelesen hatte
Endlich, dachte ich, als ich erfuhr, dass es wieder einen neuen Rebus Roman gibt.

Leider muss ich im Nachhinein sagen: Ich bin enttäuscht. Das Buch entpuppt sich als schlechter Versuch an die alten Rebus Erfolge anzuknüpfen. Doch irgendwie ist die Luft raus... Die Idee der Sondereinheit lässt mich an Jusi Adler Olsen denken, die Verknüpfung...
Vor 8 Monaten von Sebastian G. veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Rebus Roman! - dachte ich bevor ich Ihn gelesen hatte, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Endlich, dachte ich, als ich erfuhr, dass es wieder einen neuen Rebus Roman gibt.

Leider muss ich im Nachhinein sagen: Ich bin enttäuscht. Das Buch entpuppt sich als schlechter Versuch an die alten Rebus Erfolge anzuknüpfen. Doch irgendwie ist die Luft raus... Die Idee der Sondereinheit lässt mich an Jusi Adler Olsen denken, die Verknüpfung mit Malcolm Fox ist ja schon fast wie eine nachträgliche Werbekampagne für den neuen, bislang für Rankin wohl nicht besonders erfolgreichen, Protagonisten der letzten zwei Rankin Romane. Die Story und vor allem deren Lösung erschließt sich nur schwer und fühlt sich doch teilweise sehr erzwungen an. Vielleicht liegt es auch an mir und der Tatsache dass ich in den letzten Jahren, mangels neuem Lesestoff von Rankin, auf Jo Nesbo und Adler Olsen gekommen bin und mein Geschmack sich geändert hat. Aber genauso wie bei KOMA von Nesbo muss ich feststellen dass - auch "wenn es weh tut" und es schade ist, wenn man von einer geliebten Romanfigur Abschied nehmen muss - alles ein Ende hat und es besser ist das alte in Gedanken zu halten als zu versuchen es mit aller Gewalt am Leben zu halten! Wie viele andere Autoren muss auch Rankin erkennen, dass ein Welterfolg wie die Rebusreihe ein ganz großes Glück für Autor und Leser ist, dass sich aber nun mal nicht replizieren, geschweige denn erzwingen lässt.
Ich habe bislang alle Veröffentlichungen von Ian Rankin gelesen, einschließlich der Kurzgeschichten und Nicht-Rebus-Romane sowie der Jack Harvey Bücher. Leider gelingt es Rankin nur selten an die "Rebus Qualität" anzuknüpfen und Mädchengrab reiht sich leider in diese Reihe der Mittelmäßigkeit ein.....
als enttäuschter Rebus und Rankin Fan sage ich: Trotz allem ein Muss für diejenigen, die die Reihe gelesen haben. Für alle anderen gilt: Entweder die Rebus Reihe von Beginn an lesen oder ein anderes Buch kaufen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nächste Rebus KLassiker, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bis dato war jedes der Bücher um den schottischen Detective-Inspektor John Rebus, wohnhaft und arbeitend in Edinborough, ein Klassiker der britischen Kriminalliteratur.

Und nichts anderes kann man auch über diesen neuen Fall des zuviel trinkenden, zuviel rauchenden, intuitiven, überwiegend misanthropischen, leicht melancholischen, mit einem Wort, ziemlich eigen veranlagten Inspektor, sagen.

Wobei Rebus sich nun im Ruhestand befindet und doch nicht von der Ermittlungsarbeit lassen kann. Weniger aus innerem, unwiderstehlichen Antrieb heraus, mehr aus der Frage heraus, was er denn eigentlich so anfangen soll ohne eine Rahmen gebende und Zeit füllende Tätigkeit.
Alte Kontakte sind längst fast eingeschlafen, regelmäßig trifft er sich nur mit seinem alten Gegenspieler und Unterweltboss Big Ger Cafferty. Was Rebus kaum Recht ist. Aber, was will man machen, wenn der alte Erzfeind regelmäßig vor der Tür steht?

So arbeitet Rebus in einer kleinen Abteilung privater Ermittler der Polizei Schottlands, die sich mit alten, ungelösten Fällen (fast ohne Erfolg) beschäftigt und stolpert eher, als das er systematisch etwas entdecken würde, in einen alten Fall eines verschwundenen Mädchens.

1999 zu Sylvester verschwand dieses spurlos im Norden Schottlands. Aber die Mutter lässt nicht locker und trifft bei ihrem neusten Vorstoß in der Abteilung auf Rebus. Der zunächst wenig interessiert scheint, dann aber Parallelen entdeckt zu anderen, verschollenen, jungen Mädchen. Das neuste Verschwinden betrifft die Tochter der Lebensgefährtin der neuen Größe in Edinboroughs Unterwelt, Frank Hammill. Und Rebus nimmt Fährt auf.

Jeder, der schon einige Bücher von Rankin gelesen hat, weiß nun, dass ein Rebus niemals eine einmal aufgenommene Spur verlassen könnte, wenn der Fall nicht geklärt ist. Ob der Körper ächzt und rebelliert („Jetzt bitte noch nicht“ beschwört Rebus seine „Organe“), nächtelange Überlandfahrten den alten Saab an seine Grenzen bringen, der Alkoholkonsum steigt und Zigaretten als Nahrungsersatz dienen, Rebus lässt nicht locker. Wird sogar kurzfristig wieder Teil seiner alten Einheit und vertieft aufs Neue das Verhältnis zu Siobhan Clarke, seiner Kollegin und, sowie er es versteht, auch privat Schutzbefohlenen.

Da, wo andere erst gar nichts entdecken, da, wo bei anderen ein Achselzucken die einzige Antwort auf kleinere Widersprüche in den Akten darstellt, da setzt Rebus Stein für Stein zusammen, lässt keinen Hehl daran, dass er den größten Teil der Menschheit (samt der meisten Polizeibeamten) für unerträglich hält, nicht weiter beachtenswert. Führt weiterhin seine offene, durchaus in Teilen auch harte, klare und direkte Sprache und folgt seiner Intuition weitaus mehr als Laborergebnissen oder den Vorgaben etwaiger Vorgesetzter.

Exzellent entfaltete Personen, eine dunkle, durchaus in Teilen depressive Atmosphäre, neue Gegner in Edinborougs Unterwelt, die sich erst allmählich herausschälen werden, junge und „ganz anders und neu“ herangehende Polizisten, die kaum einen Schritt weiterkommen. Korruption auch im engen Umfeld und sechs verschollene Mädchen entlang der A9 in Schottlands Norden, all das ergibt, wieder einmal, einen Kriminalfall in dichter Atmosphäre, getragen von Protagonisten, die bis ins Detail von Rankin ins Leben gerufen werden und dann aufeinanderprallen. Und mittendrin jener ältere, lübergewichtige, kurzatmige Inspektor, der weder Freund noch Feind schont auf seinem Weg, den Täter zu überführen. Und auf dem Weg der Lösung manch sehr überraschende Entdeckung machen wird, was zumindest eines der verschollenen Mädchen angeht. Eine Entdeckung, die durchaus in das teils trübe Bild der Welt passt, in der Rebus sich bewegt und wie Rankin sie sieht.

Weniger actionreiche Spannung ist es, welche die Romane von Rankin so lebendig wirken lassen, sondern genau dieses Spiel der Beziehungen, die Ränke, Intrigen, die harten Männer und die cleveren Emporkömmlinge, die Pubs und die alten Vinylschallplatten des John Rebus.

Der weder Gefahr noch geprellte Rippen scheut, wenn er seinen Weg zu gehen gedenkt. Ob er sich doch noch einmal regulär bei der Polizei bewirbt? Der Weg steht am Ende offen und Rankin lässt ihn auch offen. Was zu hoffen lässt, das der ein oder andere „Rebus“ dem Leser auch in Zukunft die Zeit verfliegen lässt. Ein hervorragender Kriminalroman.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Fortsetzung, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab (Audio CD)
Nach längerer Pause hat sich Ian Rankin doch noch entschlossen, einen weiteren Krimi mit seinem unbequemen Ermittler John Rebus heraus zu bringen. “Rebus und ich”, so sagt er selbst, “hatten noch etwas miteinander zu klären …” Im neuen Fall beschreibt er sehr authenisch, wie es Menschen geht, die immer nur für ihren Job gelebt haben - wie auch Rebus. Erst als Ermittler wird er wieder ganz der Alte. Mit vielen Pubbesuchen, bei denen jede Menge Bier und Whiskys fließen, und immer eine Fluppe in der Hand (wo dies heutzutage noch geht), ermittelt er wieder hart an der Grenze der Legalität und bekommt dabei auch immer mal wieder Hilfe von ausgesprochen zwielichtiger Seite. Denn seit er dem Unterweltboss Cafferty einmal das Leben gerettet hat, verbindet die beiden so etwas wie eine Freundschaft, was von der internen Polizei argwöhnisch beäugt wird. Ohne Zweifel: “Mädchengrab” ist eine gelungene Fortsetzung der John Rebus-Reihe, souverän gelesen von dem Schauspieler Gottfried John.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathisch, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Endlich ein Krimi, der spannend ist und trotzdem entspannt. Ich bin sehr froh, dass Mr. Rankin seine alte Figur "Rebus" wieder aufgenommen hat. Man kann sich zurücklehnen und weiss, dass es keine widernatürlichen Wendungen geben wird, die Personen sind so wie im wirklichen Leben eben auch. Und Rebus gibt sein Bestes Ihnen allen ein Schnippchen zu schlagen. Dieser zivile Ungehorsam hat mir sehr gefallen. Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Fortsetzung einer starken Serie, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir erstmals eine englische Ausgabe vorab gekauft, da mir nach fast 5 Jahren die Wartezeit auf den neuen Rankin zu lang war.

Der neue Rankin knüpft nahtlos an das starke letzte Buch vor der schöpferischen Pause von Ian Rankin an.

Zum Buch selbst:
John Rebus, den man sich als Rentner nicht hätte vorstellen können, sitzt natürlich nicht untätig zu Hause sondern arbeitet in einer »Cold Case«-Abteilung an alten, ungelösten Verbrechen. Als ihn eine Frau, deren Tochter verschwunden ist, um Hilfe bittet, fängt er an in einem alten Fall zu ermitteln.
Dies erfolgt in seiner unnachahmlichen Art mit vielen einzelgängerischen Aktionen, gewürzt mit so manchem Pint Bier und einigen Whiskeys. Natürlich benötigt er ab einem gewissen Punkt der Ermittlungen auch wieder die Hilfe von Siobhan Clarke, was zu einem weiteren Wiedersehen führt. Selbst der mit zunehmendem Alter immer sympathischer wirkende Morris Gerald Cafferty kommt wieder zu Ehren.
Das John Rebus durch seine Arbeitsweise und seine Beziehung zu MGC in das Fadenkreuz des internen Ermittlers Malcolm Fox gerät ist dabei fast als unausweichlich anzusehen.

Das Buch ist nicht nur für eingefleischte Rankin/Rebus-Fans ein absoluter Genuss, der kurzweilig ist und die Hoffnung weckt, daß auch dieser Band nicht der Letzte sein wird.

Kleinere Kritikpunkte sind in meinen Augen der zu unsympatisch wirkende Malcolm Fox und die Auflösung des Falles - hier werden die Meinungen aber sicherlich auseinandergehen - am Besten bilden Sie sich hier selbst Ihre Meinung.

Viel Spass beim Lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert auch ohne die anderen Teile, 9. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
John Rebus ist zurück! Und steht vor seiner bislang größten Herausforderung
Eigentlich ist John Rebus, ehemals Detective Inspector bei der Polizei in Edinburgh, in Rente. Doch statt untätig zu Hause zu sitzen, geht er nun in der »Cold Case«-Abteilung alten ungelösten Verbrechen nach. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, deren Tochter nach einer Silvesterfeier zur Jahrtausendwende nicht mehr aufgetaucht war, sieht es zunächst nach einem hoffnungslosen Fall aus. Bis sich herausstellt, dass im Lauf der Jahre immer wieder junge Mädchen in einem ähnlichen Gebiet verschwanden wie damals Sally Hazlitt. Zuletzt erst vor wenigen Tagen. Um weiter zu ermitteln, braucht Rebus die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke - und gefährdet durch seine unorthodoxen Methoden prompt ihre Karriere. Und dann bestätigt ein schockierender Fund seine schlimmsten Befürchtungen ...

Meinung:
"Mädchengrab" ist das erste Buch, was ich von Ian Rankin gelesen habe und obwohl es in eine lange Reihe von "John Rebus"-Krimis gehört, ließ es sich auch unabhängig davon sehr gut lesen.
Es gab immer wieder Erklärungen der Vergangenheit, sodass man Zusammenhänge gut verstehen konnte.
Die Handlung war durchgehend sehr spannend und nicht vorhersehbar.
Die Charaktere sind sehr sympathisch, da sie wie jeder andere auch, so ihre Problemchen haben.
Die Sprache ist sehr bildhaft und es wird sehr detailreich geschrieben, Routen werden genau beschrieben, sodass man (mithilfe einer Karte ;) ) immer weiß, wo sich die Ermittler gerade aufhalten.
Auch die Landschaften wurden immer wieder sehr genau beschrieben, jetzt habe ich richtig Lust auf Urlaub in Schottland ;)
Trotz dieser Beschreibungen wird das Ganze nie langatmig oder langweilig.
Der Fall beschäftigt einen die ganze Zeit und hat mich bis zum Schluss ans Buch gefesselt.
Ein gelungener Kriminalroman!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, leider langweilig, 9. Oktober 2014
Von 
Omega "Omega" (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Kindle Edition)
Als Krimi-Vielleserin hat mich dieses Buch enttäuscht. Mein erster Versuch mit Rankin wird auch der letzte gewesen sein.
Ich habe nur bis 20% durchgehalten - weiter kann ich meine Zeit nicht für ein derartig langweiliges Werk verschwenden. Es passiert quasi gar nichts, dazu langamtige Schilderungen und belanglose Dialoge. Es ist nicht witzig oder originell. Spannung = Null auf ca. 110 Seiten. Und leider nicht mal ein guter Schreibstil.
Ich stelle wieder mal fest, was eigentlich klar ist: Die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Seinen vielen Fans machen die Rebus Krimis viel Freude und bieten spannende Lesestunden. Aber leider ist dieses Buch nichts für meinen Geschmack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen John Rebus und Malcolm Fox, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Kindle Edition)
An sich ist das Buch wie die vorherigen mit einer tollen Atmosphäre geschrieben, leider ist der Titel falsch gewählt... Spannung kommt nämlich nur ganz gegen Ende auf, sodass viele Anküpfungen zu den vorherigen Bänden als "zu viel" den Lesefluss stören. Malcolm Fox ist ohnehin nicht mein Favorit bei den neuen Rankin-Figuren, aber in diesem Band ist er mehr oder weniger komplett überflüssig... Ich gebe dem Buch dennoch 4 Sterne, weil die Atmosphäre eben doch eines Rebus würdig ist und insgesamt sein Charakter erneut großartig herausgearbeitet ist, dass der Fall eine lahme Ente ist, lässt sich nur mit Enttäuschung zur Kenntnis nehmen, der Titel hat mehr versprochen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was treibt den Mörder?, 31. August 2014
Von 
Mag Eva Wawrik "Vielleser" (Klosterneuburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Kindle Edition)
Guter, interessanter Beginn, der fesselt. Aber die Auflösung ist nicht überzeugend gestaltet. Warum begeht der Täter die Morde? Psychologischer Hintergrund fehlt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rebus ist zurück und alles stimmt, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Mädchengrab: Roman (Gebundene Ausgabe)
Einige Jahre, scheint es, hat es dann doch gedauert, bis auch Ian Rankin von Sehnsucht nach seiner eigenen Figur ergriffen wurde. John Rebus, dieser Inspector der Edinburgher Polizei, dessen Methoden bestenfalls immer eigenwillig, schlimmstenfalls richtig brachial unbotmäßig waren, hatte 2007 endgültig seinen Abschied nehmen müssen, altersbedingt. Ian Rankin hatte immer darauf bestanden, daß sein dauerpaffender und meist leicht alkoholisierter Antiheld einen natürlichen Dienstweg nähme und mit dem Rentenalter abtreten müsse. Danach versuchte Rankin mit dem internen Ermittler Malcom Fox eine Figur zu etablieren, die in Vielem das genaue Gegenteil seiner Kultfigur war: Ein Pedant, ein Exalkoholiker, der recht unwirsch gegen die Trinkgelüste anderer vorgeht, ein Mann der "Neuen Zeit", der Korruption und Weggucken hasst. Allein - die Leser nahmen diese Figur nicht wirklich an. Wie auch in seinen anderen Romanen, die weder der Rebus- noch der Fox-Reihe angehören, entpuppte Rankin sich plötzlich als ein recht durchschnittlicher Autor recht durchschnittlicher Kriminalromane (wobei das Fox-"Experiment" durchaus interessant und nachvollziehbar in seinen Abgrenzungsbemühungen war). Und warum sollte man, wenn man schon eine literarisch ebenso eingängige wie eben auch anspruchsvolle Figur erschaffen und etabliert hat darauf verzichten, weiter von dieser zu erzählen?

Vielleicht hätte Ian Rankin auch das bereits bekannte Personal - allen voran Rebus' Kollegin und, na ja, Freundin Siobhan Clarke - als "neue" Hauptfiguren etablieren und den großen Meister als eine Art spiritus rector im Hintergrund walten lassen können, doch begegnet uns Rebus in diesem neuen Band, "Mädchengrab", als ein Angehöriger der Cold-Case-Unit, jener Abteilung, die alte Fälle erneut aufgreift. Ein Kniff, ein Dreh, ein letzter Ausweg, um Rebus doch noch einmal an den Polizeidienst heranzuführen? Vielleicht - doch endet dieses Intermezzo auch schon wieder in diesem Band, denn die Unit wird aufgelöst und in eine größere eingegliedert. Rebus hält es allerdings - wer hätte das gedacht? - sowieso nicht lange an seinem staubigen Arbeitsplatz. Als eine Dame sich an ihn wendet, deren Tochter seit Jahren vermisst wird, und ihn auf Zusammenhänge zwischen deren Verschwinden und dem einiger anderer Mädchen an der A9 - einer Strasse, die aus der M9 hervorgehend Edinburgh mit dem Norden Schottlands verbindet - hinweist, trifft es sich gut, daß seine alten Kollegen gerade an dem Fall einer jungen Frau arbeiten, die ebenfalls seit Wochen verschwunden ist. Und so laviert Rebus - wie immer - zwischen den diversen Vorgesetzten, seiner Freundin Clarke und den eigenen Instinkten, die ihm lauter Eingaben machen, denen zu folgen - wie immer - nicht ganz deckungsgleich mit "ordentlicher" Polizeiarbeit ist. So wird Rebus nicht nur mit seinem alten Feind Big Ger Cafferty, ehemals größter Gangsterboss Edinburghs, gesehen (was u.a die Interne mit Fox an der Spitze auf den Plan ruft), sondern auch mit anderen Größen der schottischen Unterwelt. Doch wie der geneigte Rebusleser weiß, tut unser Held all dies grundsätzlich nur im Sinne der Aufklärung eines Verbrechens...mehr oder weniger.

Denn sein Verhältnis zu Cafferty, den er am Ende des 17. Bandes (und dem vermeintlichen Abschluß der Reihe) fast panisch ins Leben zurückdrosch, als jener drohte, an einem Herzinfarkt dahinzuscheiden, bleibt weiterhin ein Menetekel. Cafferty und Rebus - dieses faustische Paar, das einander zur Nemesis wird, diese fleischgewordene Dialektik von "Gut" und "Böse" und dem ganzen Graubereich dazwischen - sind wesentlich aufeinander angewiesen. Und die Romane Ian Rankins sind ebenfalls wesentlich auf dieses "Paar" angewiesen. In dieser Konstellation wird die ganze Rebus-Reihe zu einem Mehr als reiner Krimikunst, in dieser Paarung steckt hohe Literatur.

Und so ist es auch in diesem Buch, wie es zuvor in den meisten Rebus-Büchern war: Der eigentliche Krimi ist spannend (hier: leidlich spannend), die Hauptsache ist er nicht. Es waren immer die Figuren und die Konstellationen, in denen sie aufeinander trafen, die den Reiz der Reihe ausgemacht haben. Und das weiß Rankin und es gelingt ihm, genau da weiter zu machen, wo er 2007 aufgehört hat. Der Sound stimmt. Und dennoch gibt es moderate Änderungen: Rebus - ich habe ihn 2 mal dabei ertappt, während der Lektüre - gibt nach! Er hört sogar auf einen Vorgesetzten!! Und er lenkt einige Male ein, wenn er Widerworte bekommt. Altersmilde? Mitnichten. Aber realistischer Weise muß auch dieser Mann einsehen, daß, will er irgendeine Zukunft bei der Edinburgher Polizei haben (er bewirbt sich im Laufe der Handlung um Wiedereinstellung), er wohl etwas kleinere Brötchen wird backen müssen. Da allerdings auf den letzten Seiten sogar Malcom Fox sich wünscht, daß Rebus zurückkäme, und sei es nur, damit er, Fox, eben doch noch die Chance erhält, den alten Fuchs zu erlegen, steht einer Zukunft mit weiteren Bänden um diesen Inspector, der eben auch selber immer ein Rätsel bleibt, eigentlich nichts mehr im Wege.
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Mädchengrab: Roman
Mädchengrab: Roman von Ian Rankin
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