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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen70
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am 3. März 2013
Eins vorweg: Das Buch ist einfach spannend! Der Autor bietet dem Leser etwas neues, kein Zombie-Roman nach Schema F, in welchem der Protagonist ums Überleben kämpft und neue Freunde findet.
Vielmehr gestaltet Zito das Leben innerhalb der Apokalypse. Selbstverständlich ist der tägliche Überlebenskampf vorhanden, steht jedoch nicht im Vordergrund. Es geht viel mehr um einen speziellen Auftrag im alltäglichen Arbeitsumfeld des Henry Marco. Dieser lebt in den "evakuierten Staaten" und nimmt über einen Mittelsmann Aufträge aus den "sicheren Staaten" an. Die Aufträge kommen meistens von Familienangehörigen zombifizierter Personen, die ihren Verwandten ein endgültiges Ende bescheren möchten. Der Mann für diesen Job ist Marco. Er findet die unglückseeligen Untoten und "gibt sie zurück". So haben die Angehörigen die endgültige Gewissheit, dass ihr liebster tatsächlich seinen Frieden gefunden hat.
Der neue Auftrag soll jedoch anders sein. Ich möchte hier keine Inhaltsangabe liefern oder jemanden den Lesespaß verderben. Dennoch sei gesagt, dass Marco sich schnell von Zombies umzingelt in einem ausgeklügelten Netz aus Intrigen und emotionalem Schmerz wiederfindet.

Warum gebe ich nur 4 Sterne?
Die Geschichte ist originell und fesselnd, keine Frage. Allerdings finde ich die teilweise sehr ausschweifenden Exkurse in Marcos Vergangenheit der Geschichte wenig dienlich. Außerdem wird für meinen Geschmack zu viel Wert auf das persönliche Befinden des Protagonisten sowie seines Begleiters gelegt.

Dennoch empfehle ich das Buch jedem, der gerne Zombiegeschichten liest und auf der Suche nach etwas neuem ist.
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am 24. November 2013
Zum Inhalt:
Henry Marco, 42 Jahre alt, ein Überlebender der Apokalypse - die Auferstehung genannt -, die den gesamten Westen der USA heimgesucht hat, ist in Arizona geblieben, um im Auftrag der Lebenden deren untote Verwandte zu erlösen. Mit seinem Freund Ben, der in den Sicheren Staaten lebt, koordiniert er die Aufträge. Der ehemalige Neurologe, von allen nur Marco genannt, erhält von der provisorischen neuen Regierung einen wichtigen Auftrag, eine geheime Mission, die ihm nach Erledigung Amnestie und die Einreise in die Sicheren Staaten garantieren soll. Marco macht sich gemeinsam mit einem von der Regierung gesendeten Sergeant (Kheng Wu) auf den Weg nach Kalifornien, in eines der von Zombies am stärksten verseuchten Gebiete, um diesen letzten Auftrag zu erfüllen und Antworten auf Fragen zu finden, die besser nie gestellt worden wären ...

Gestaltung, Stil, Leseeindruck:
Als Fan Dystopischer und Zombie-Literatur hat mich das Cover natürlich sofort angesprochen. Die Übersichtskarte der Route ist ein schönes Extra, die Kapitelüberschriften machen neugierig ohne zu viel zu verraten und die gewählte Schriftart passt zum Thema. Mit flüssigem und simplen Schreibstil schafft es Zito die Spannung durchweg hoch zu halten ohne Längen entstehen zu lassen, was bei 532 Seiten sicher nicht einfach ist. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Die Sprache ist klar und ohne Schnörkel, man hat das Gefühl einen Film zu sehen, bei dem die Action wirklich nicht zu kurz kommt.

Der Leser geht mit Marco auf geheime Mission und erfährt durch Erinnerungen, Träume und Rückblicke wie sein Leben vor der Apokalypse verlaufen ist, was für ein Mensch er war und wen er geliebt hat. Man fühlt, dass es Dinge gibt, die er verdrängt und erst nach und nach dringt man zum Kern der Persönlichkeit Marcos vor. Der Protagonist war mir von Anfang an sympathisch, weil er eben nicht unfehlbar ist. Zito lässt den Leser seinen Begleiter Wu betreffend, nicht im Dunkeln tappen. Man weiß von Anfang an wer er ist und kennt seinen Auftrag. Die Mission selbst hingegen bleibt nur teilweise transparent, man erfährt nur so viel wie Marco selbst, was wiederum den Spannungsbogen aufrecht hält.

Zombie-Fans kommen ganz klar auf ihre Kosten. Es wird nichts geschönt und es geht zuweilen äußerst blutig und grausam zu. Natürlich erfindet Zito das Rad hier nicht neu und einiges an Action mag vorhersehbar sein, was mich persönlich aber nicht gestört hat.

Bei aller Brutalität kommen aber auch sanfte und leise, allzu menschliche Gefühle zum Tragen. Der schroffe, einsiedlerische und abgebrühte Marco zeigt durchaus auch Menschlichkeit und Mitleid, und es wird klar, dass die Umstände diesen Mann zwar gehärtet und gestählt niemals jedoch ganz verändert haben. Auch auf Wu erhält man diesen Blick und obwohl man allen Grund hat, ihn nicht zu mögen, gelingt es einem nicht in aller Konsequenz.

Fazit:
Die Idee eine Zombie-Apokalypse von einer völlig anderen Seite aus zu betrachten, gefällt mir sehr gut. Der Untote, der erlöst und damit zurückgegeben wird, die Verwandten, die erst dann loslassen können - das alles fand ich sehr interessant. Dass Zito selbst Zombie-Fan ist, merkt man deutlich. Die Ursache des Ausbruchs tritt zunächst in den Hintergrund, vielmehr geht es um die Überlebenden und ihr Zurechtfinden in der veränderten Welt. Es wird nichts geschönt, weder die Fehlbarkeit des Protagonisten, noch die politischen Ränke, die sich durch die verschobenen Machtverhältnisse entwickelt haben.
Für mich ein spannender Lesegenuss, den ich absolut weiterempfehlen kann. Ich hoffe darauf in naher Zukunft noch mehr von Zito lesen zu können.
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am 15. Oktober 2013
Ich bin faziniert von Zombiegeschichten; doch seien wir mal ehrlich - die meisten sind doch fast gleich! Aber diese Geschichte ist anders. Ich möchte keine Inhaltsangabe wiedergeben, aber ich möchte daraufhinweisen, das der Hauptcharakter kein "Held" ist. Er ist um die 40Jahre alt, kämpft um sein Leben und handelt aus Liebe und Mitleid - denn in der Zombieapokalypse verschwand seine Frau, weshalb er in den verseuchten Gebieten geblieben ist um diese (wenn auch als Zombie) wiederzufinden. Die Geschichte fesselte mich durchgehend und wenn ich mir vornahm, am Abend nur noch ein Kapitel zu lesen, wurden es schnell 3 oder sogar 4. Des weiteren finde ich, wirken die Zombies hier nicht so plump, denn sie schneinen noch Erinnerungen an ihr leben zu haben, weshalb sie oft an Orten, die ihnen jm Leben mal wichtig waren, wieder als zombie besuchen.
Noch dazu bin ich kein Fan von Happy Ends; und auch diese Geschichte hat nicht das typische Happy End - also perfekt dür mich!

Alles in einem kann ich dieses Buch nur empfehlen!
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am 12. Februar 2013
Die Geschichte:

Dr. Henry Marco, ein ehemaliger Neurologe, ist auf der Jagt. Er jagt mit wissenschaftlicher Akribie Untote im Auftrag deren Angehöriger und er ist ziemlich gut darin. Dann bekommt Marco einen Auftrag von der Regierung der evakuierten Zone, einen bestimmten Zombie ausfindig zu machen und zu töten. Und eine rasante, tödliche Reise beginnt, in der sich die noch lebenden Menschen als mindestens genau so tödlich erweisen, wie die Zombies.

Normalerweise beginnen Zombie-Geschichten eher ruhig. Zu beginn ist noch nichts passiert, es kommt irgendwo zu einem Ausbruch von irgendwas und die Welt wird von Untoten überschwemmt. Ehe man es sich versieht sind die Protagonisten in einem Überlebenskampf gefangen. Nicht so in Return Man.

Die USA ist zweigeteilt: In die sicheren Gebiete, 28 Staaten im Osten, in die sich die überlebenden Menschen zurückgezogen haben und den Rest der USA, in dem die Zombies ihr Unwesen treiben. Marco lebt in Arizona und ist dort umgeben von Zombies. Seine Aufträge erhält er aus den sicheren Gebieten. Für ihn ist der Weg in die sicheren Gebiete versperrt, da er dem Evakuierungsbefehl nicht nachgekommen ist und so seine Staatsbürgerschaft verloren hat. Marco sucht seine Frau, die befallen wurde und als Zombie irgendwo in den Weiten der Quarantänezone umherirrt. Der einzige Zombie, den er bisher nicht aufspüren konnte.

Die Geschichte selbst, ist spannend geschrieben und Zito schafft die Gratwanderung zwischen schauriger Grausamkeit und unendlichem Ekel. Selbstverständlich watet der Leser durch Ströme von Leichenflüssigkeit, aufgeplatzten Bäuchen und abgetrennten Gliedmaßen. Auch werden in steter Regelmäßigkeit Menschen von Zombies in Stücke gerissen, was für die Betreffenden höchst unangenehm und schmerzhaft zu sein scheint und vom Autor recht blumig beschrieben wird. Aber genau das erwartet man beim Lesen eines Horror-Romanes. Und dennoch überschreitet der Autor mit seinen Schilderungen nie die Grenze zur Unerträglichkeit, was sicher nicht immer leicht ist. Zito schafft es, den Leser mit wohldosierten Schilderungen zu fesseln ohne ihn abzuschrecken.

Fazit: Ein intelligent aufgebauter Zombie-Thriller, der sich sowohl von der Qualität des Schreibens, als auch von der Geschichte wohltuend abhebt. Eine unbedingte Leseempfehlung.
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am 8. September 2013
Das Buch ist super spannend und ein Muss für alle Zombiefans!!! Ich werde mich zur Story nicht äussern da ich nichts spoilern möchte. Am besten einfach mal die ersten paar Seiten lesen und selbst ins Zombiefieber reißen lassen ;) V.M. Zito hat das Buch sehr gut geschrieben, geht super auf den Charakter ein und erklärt auch einige Details des Charakters "Henry Marco" ich finde es sehr gut das der Autor es schafft einen selbst beim Lesen noch zu überaschen. Ab und zu schweift der Autor etwas zu weit in die Vergangenheiten der Charakter was zu sehr von der eigentlich Story ablenkt. Daher nur 4 Sterne.
Aber auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!
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am 2. Juni 2013
Erstmal vorab der Roman Return Man hat mir als Zombi Fan der alten Schule durchaus Spaß gemacht. Ich versuche jetzt in meiner Rezension nicht bzw. so gut wie nicht zu spoilern und vielleicht wird dadurch auch der ein oder andere Kritikpunkt an dem Buch für manchen etwas unklar sein dadurch. Ich müsste aber im Einzefall etwas näher auf die Umstände eingehen und vielleicht das ein oder andere wichtige Detail der Handlung enthüllen (was ich ausdrücklich nicht mache und möchte !) um meinen Standpunkt genauer zu erklären. Dadurch das ich aber am Ende das Buch doch noch empfehlen kann, kann sich ja jeder geneigte Leser am Ende selbst ein Bild davon machen.

Wie gesagt um was es geht sollte jeder interesierte Leser bereits über die Beschreibung des Buches erfahren haben. Deswegen ist es auch kein großes Geheimnis, dass es in Return Man die sogenannten sicheren Statten gibt und die isolierten Staaten in denen seit über 4 Jahren mehr oder weniger alle tot sind und als verwesende Leichen Ihr unwesen treiben. Als Fan der klassichen "die ganze Welt ist infiziert" Story tue ich mich die ersten 100 Seiten schonmal ziemlich schwer damit. Immer wieder wird in kleineren Erklärungen und Rückblenden die Dr. Henry Marco durch den Kopf gehen bruchstückchenweise etwas von den sicheren Staaten und seiner Vergangnheit erzählt. Es wird dem Leser verdeutlicht, dass es tatsächlich nur die USA sind die von der Katastrophe verseucht wurden und es in den sicheren Staaten schon seit Jahren Millionen von Überlebenden gibt die in relativen Wohlstand mehr oder weniger gelassen und beschützt durch eine sich neu gebildete Regierung dahinleben. Meiner Meinung nach der größte Schwachpunkt an dem Roman da sich hieraus im Laufe der Geschichte immer wieder Fragen beim Leser ergeben die teilweise gar nicht oder nur unbefriedigend geklärt werden. Ist ja auch irgendwo klar, da die Seuche gerade jetzt in unserem Zeitalter beinahe unmöglich zu kontrolieren wäre (ohne jetzt genauer darauf einzugehen). Es gibt einfach zuviele Schwachstellen und Ungereimtheiten ja auch Logikfehler die sich daraus ergeben. Dies ist dann auch der Punkt wo ich nicht näher darauf eingehen will um den Leser nicht den Spaß an der Story zu verderben. Gerne könnt ihr aber im Antwort Post eure Fragen oder Meinungen dazu posten die ich als großer Zombi Fan gerne mit euch diskutieren möchte. Ich fahre fort.

Es gibt auch noch ein Interview mit dem Autor in dem er löblicherweise sein Vorhaben erklärt hat etwas völlig neues im Zombi Universum zu schaffen so zu sagen eine neuen frischen Ansatz. Leider ist das meiner Meinung nach nur bedingt gelungen. Schuld ist einfach der zu unrealistische Umstand der sich aus der Konstelation nur Amerika ist betroffen von der Seuche ergibt. Nur wer sein Hirn bei dieser Storyline komplett ausschaltet und unbeachtet der eigentlichen Konsequenzen die sich daraus eigentlich ergeben müssten (sowohl humanitär und vorallem auch Weltpolitisch gesehen) weiterliest wird am Ende dann doch noch mit einer sehr Actionreichen und stellenweise auch teilweise etwas humorigen Geschichte belohnt die zahlreiche zumeist aber leicht berechenbare Wendungen einschließt.

Spätestens ab dem Punkt wo Dr. Henry Marco (ACHTUNG LEICHTE SPOILER FOLGEN AB HIER !) ................ Gesellschaft auf seiner Reise bekommt zieht die Handlung straff an. Das muss aber auch so sein, den Dr. Henry Marco ist hingegen meiner ursprünglichen Annahme doch nicht der perfekte Überlebenskünstler und Zombi Killer wie ich mir erst gedacht habe. Davon war ich anfänglich auch etwas überrascht. Tatsächlich ist es so, dass ich mich im weiteren Verlauf der Handlung immer wieder mal gefragt habe wie er das alles die letzte Jahre nur überstehen konnte. Das alles macht ihn aber irgendwie wieder recht menschlich und zugänglich und der emotionale Part der Geschichte die seinen Überlebenswillen und Antrieb in dieser Hölle da draussen erklären birgt so manche Überaschung und lässt das Zwischenmenschliche der Story nicht zu kurz kommen. Dies macht den Hauptcharakter für micht recht greifbar und auch symphatisch und seine Innenansichten bzw. Gedanken an denen er den Leser relativ häufig teilhaben lässt tragen ihr übriges dazu bei. Auch der anfängliche nur schwer in Fahrt kommende Teil mit seinem zwangsverordneten Partner nimmt im weiteren Verlauf der Geschichte gut an Fahrt auf und hat mich am Ende der Geschichte ja beinahe schon berührt ..... SPOILER ENDE !

Was bleibt ist ein sehr actionreicher Zombi Roman mit zahlreichen zuweilen sehr blutig beschriebenen Kämpfen und Verfolungjagdten bei denen man sich das ein oder andere mal schon wundert wie die Protagonisten das aushalten und überleben. Die Gewalt verkommt ab und zu zum Selbstzweck aber genau so habe ich auch Stellen entdeckt in denen der Autor daraus noch etwas neues herausholt etwas erschauerlich berührend frisches das einem Nahe geht und die Story ist bei einigen Logikfehlern und Ungereimtheiten am Ende doch noch ausbaufähig und schreit förmlich nach einem zweiten Teil. Noch ein Wort zur teils ausufernd brutal detailierten Gewalt. Manchmal fragt man sich dann schon ob das denn sein muss aber hey (!) es ist immerhin ein Zombi Buch und die benutzen ja bekanntlich nicht Messer und Gabel wenn sie einen zu zehnt verzehren bei lebendigen Leib :-). Sorry wenn ich jetzt abschweife aber an dieser Stelle möchte ich noch sagen, dass ich mich persönlich immer wieder frage wie Zombis einen dermasen schnell in Stücke reissen können ? Ich habe die Antwort auf die Frage auch noch nirgendwo entdecken können. Wisst ihr was ich meine :-) ? Ich möchte die Herren Zombis jetzt nicht schwachreden, aber haben die jetzt Pirania Zähne und Bulldoggen Kiefer oder was ? Bei dem Grad der Verwesung die die meisten haben (insbesondere hier nach 4 Jahren) ist das irgendwie kaum vorstellbar. Wer schonmal ein extrem zähes Stück Fleisch probiert hat sollte wissen was ich meine :-).

Na ja jetzt jedenfalls abschließend noch mein Fazit. An die großen Zombi Romane der Walking Dead Reihe (vorallem der erste Teil), das Buch Eden von Mochinsky und den ersten Band von der Tagebuch der Apokalypse Reihe kommt es zwar meiner Meinung nach nicht ganz heran aber 3.5 Sterne ist mir das Buch auf jedenfall Wert. Auch weil die letzen 100 Seiten mich noc
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am 10. April 2013
Ich und Zombiebücher - ein Kapitel für sich. Per se werde ich von diesem Thema schon mal stark angesprochen und habe auch schon eine ziemliche Bandbreite aus diesem Genre gelesen und in meinem Regal stehen. Von genial bis absoluter Müll war alles dabei und als der Heyne Verlag nun "Return Man" herausbrachte, musste ich dieses Buch einfach lesen.

Henry Marco ist der Zombiekiller, jedenfalls wird er so in den sogenannten Sicheren Staaten genannt. Vor sechs Jahren hat ein bisher unbekannter Verursacher von Kalifornien ausgehend Millionen von Menschen in hungrige Untote verwandelt und die Vereinigten Staaten von Amerika sahen als einzigen Ausweg die komplette Abriegelung dieser verseuchten Gebiete. Mitten durch Amerika läuft nun eine feste Grenze, die das Land der Untoten vor dem Rest der Welt abschirmt. Die Menschen können ihr gewohntes Leben fortführen - wenn da nicht die untoten Verwandten im Westen wären. Erträgt man den Gedanken nicht, dass Papa irgendwo dahinschlurft, so wendet man sich an Marco. Er ist der einzige Bewohner des verseuchten Westens, der noch einen Herzschlag hat und kümmert sich um diese Familienangelegenheiten. Doch diese Isolation ist nur teilweise freiwillig, denn mittlerweile ist ihm der Eintritt in die sicheren Staaten verwehrt. Eines Tages bekommt er einen Auftrag, der gewaltig, gefährlich und undurchsichtig ist, doch er kann nicht ablehnen und so macht er sich auf gen Westen um dem Ursprung dieser Seuche zu begegnen.

Dieser Roman ist tatsächlich Dystopie und Endzeitszenario in einem. Im verseuchten Westen der USA herrscht apokalyptische Anarchie, man kämpft um sein Überleben oder stirbt. Die Sicheren Staaten sind hingegen überfüllt mit Überlebenden, die sich nun mit den Themen hohe Arbeitslosigkeit und Lebensmittelknappheit in einem fragwürdigen System auseinandersetzen müssen. Man kommt als Leser stark ins Grübeln für welches Übel man sich selbst entscheiden würde, müsste man in dieser Welt leben. Zudem wird nicht nur die Situation der USA beleuchtet, sondern auch einen Blick auf den Rest der Welt geworfen und dies hat mich absolut begeistert.
"Return Man" erzählt Henry Marcos Geschichte in dieser Welt und diese ist sehr rasant, spannend, voller stinkender, schlurfender Wanderer mit großem Hunger und anderen Gefahren. Der Leser kann kaum zu Atem kommen, so hoch ist das Tempo des Buches, so viele Gefahren hat der Protagonist zu meistern und so ziemlich jedes Zombieherz muss einfach höher schlagen bei dieser Erzählung.
Doch stellt "Return Man" nicht nur eine Splatterorgie mit dystopischem Hintergrund dar, sondern bietet auch noch eine tolle, wenn auch nicht immer überraschende Geschichte. Stück für Stück lernt man Marco näher kennen und damit auch seine Gründe für die gewählte Isolation. Ich habe diesen Charakter schnell lieb gewonnen und mit ihm zusammen dieses furiose Abenteuer bestritten. Marco hat Fehler, ist kein Superheld, gibt trotzdem sein Bestes um irgendwie zu überleben, sei der Weg dorthin manchmal auch noch so eklig. Auch wenn ich die meisten Gründe für sein Handeln bereits vorher erahnt habe, hat es mir trotzdem sehr gefallen ihn auf seinem Weg zu begleiten.

Was mir an diesem Buch aber besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass Zito hier keine Welt aus einer unscharfen Masse von wandelnden Monstern erstellt hat. Ganz im Gegenteil, die Zombies in dieser Geschichte bekommen ein Gesicht, einen Hintergrund und dies lässt die gesamte Szenerie noch schlimmer erscheinen. All die Untoten waren schließlich mal Menschen mit Familien, Hobbies, Freunden und Lebensinhalten. Selbst wenn Henry Marco in eine riesige Meute gerät schafft es Zito trotzdem den Zombies ein Gesicht zu verleihen und dies hat mir sehr imponiert.
Gerne sehe ich deswegen darüber hinweg, dass manche Situationen doch etwas sehr spektakulär und gefährlich waren und ich mir nicht vorstellen kann, dass ein normaler Mensch aus solchen Begebenheiten unbeschadet entfliehen kann. Die Logik im Kampf war eben teilweise etwas schöngeredet.

"Return Man" von V.M. Zito kann ich jedem Fan des Zombiegenres nur wärmstens empfehlen, zudem denke ich auch, dass es ein gutes Einsteigerbuch in die Welt der hungrigen Toten darstellt, da der Leser hier mit einer schönen Geschichte neben dem Gesplatter belohnt wird. Das Buch hat kleinere Schwächen, die aber kaum ins Gewicht fallen und ich habe es sehr gerne gelesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Februar 2013
Er habe, so der Autor im dem Buch angehängten Interview, den Eindruck bekommen, dass im Zombie-Bereich immer die gleiche Geschichte erzählt werde, mit austauschbaren Charakteren. Er aber habe ein cooles Buch schreiben wollen, das sich neu anfühle. So weit der Schriftsteller. Und der Leser? Nun, derjenige, der diese Rezension schreibt, muss leider sagen: Anspruch nicht eingelöst.

Es ist in der Tat wieder mal die gleiche Geschichte. Was denn aber auch sonst? Mal im Ernst, ich schäme mich ja beinahe für den "Warm Bodies Seitenstrang" des Zombiegenres. Das ist doch das gleiche Elend wie mit den Romantik-Vampiren. Hier muss es nicht die tolle neue Idee sein. Es muss einfach die "Scheiße Mann, die Toten sind da draußen!" Stimmung da sein, die man haben will. Die erzeugt Herr Zito leider nicht. Jedenfalls nicht überwiegend. Dafür versucht er, diesen Mangel mit Ekelszenen voller expliziter Ekelgewalt zu kaschieren. Wenn die Leselust von der Story nicht geweckt wird, dann hilft vielleicht das extreme Ausschmücken aller Zombiekilling-Szenen. Nein, sorry: hilft nicht! Man hat es schlichtweg über, permanent von Eiter, Schleim, Hirn und dunklen Säften zu lesen. Das Maß macht es noch immer - und das hat Zito hier nicht. Und die austauschbaren Charaktere, die er den anderen vorwirft? Die erzeugt der Mann selber mit fast beispielhafter Stereotypie: der einsame Jäger, vernarbt im Herzen, getrieben von unaufgearbeiteten Emotionen, der hinterhältige, eiskalte Machtmensch, der scheinbar über alles Kontrolle hat udn den es auszutricksen gilt, der fast schon lachhaft wahnsinnige Wissenschaftler und schließlich ein Begleiter-des-Helden-Zusatzcharakter, der irgendwie nicht ganz ehrlich ist. Aus solchen Pappkameraden macht man doch heute kein Buch mehr, es sei denn eins zu einem schlechten Film!

Und insgesamt? Meine Güte, ja, das Buch kann man lesen. Sogar ganz passabel. Aber viele gute Sätze zusammenzustellen ergibt eben noch immer kein herausragendes Buch. Der Mann kann schreiben, er hat auch Ideen - nur fehlt es einfach am literarischen Vermögen, dem Ganzen eine durchgehende Stimmung zu verleihen. Da man als Zombie-Fan aber leider nicht gerade monatlich mit gutem Lesefutter versorgt wird, muss man jedoch über solche Romane schon froh sein. Über dem Durchschnitt liegt er, aber der beruht insgesamt leider auch auf einer vergleichsweise dünnen Gesamtveröffentlichungsmenge.

Das Buch ist besser als Rechts "Die Jahre der Toten", aber er ist auch deutlich schlechter als Bournes "Tagebücher der Apokalypse". Und die sind für mich momentan das Zombiebuch-Nonplusultra.
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am 17. Oktober 2013
Also dieses Buch ist wirklich ein klasse Buch. Die Story ist wirklich nicht klassisch. Spannend von Anfang bis Ende. Ich habe schon eine Menge zombie Bücher gelesen und dieses war einer der besten. Danke zito für dieses tolle Buch.
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am 8. Mai 2016
Es ist ja nun mal ein "vorgeschriebenes Gesetz", dass Zombie durch die Gegend laufen und Menschen fressen.
Und dann gibt es noch den heiligen Gral der Schutzzonen.

Der einzige Freiraum bei diesen Geschichten sind die Handlungen der überlebenden - und hier passt alles.
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