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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super! Bin voll zufrieden!
Also ich war ja am Anfang skeptisch da es so unterschiedliche Kritiken hier gibt,aber ich muss sagen das Gerät ist super! Man kann Bücher in den Formaten PDF und Epub super lesen,Hörspiele oder Musik abspielen und der Knüller,ja er spielt tatsächlich FILME ab,ohne zusätzlich irgendwas dazu zu kaufen oder zu installieren!!!Die Formate Xvid und...
Vor 15 Monaten von kennylein@gmx.de veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit...
Vor 1 Monat von Max Lupin veröffentlicht


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super! Bin voll zufrieden!, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Also ich war ja am Anfang skeptisch da es so unterschiedliche Kritiken hier gibt,aber ich muss sagen das Gerät ist super! Man kann Bücher in den Formaten PDF und Epub super lesen,Hörspiele oder Musik abspielen und der Knüller,ja er spielt tatsächlich FILME ab,ohne zusätzlich irgendwas dazu zu kaufen oder zu installieren!!!Die Formate Xvid und divx werden mühelos erkannt und abgespielt.Er merkt sich sogar die Filmstelle wenn man den Film abbricht und fragt beim erneuten abspielen ob der Film fortgesetzt werden soll.
Kann das Gerät nur empfehlen!Super!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Zugegeben, ich bin Einsteiger in die ebook-Welt.
Aber kein ganz unkritischer Mensch. Dieser kleine Freund hier macht mir nur Freude. Das Display ist prima, Navigation klappt reibungslos und er tut schlicht und einfach, was er soll.
Das Lesen im Liegen mit einer Hand geht prima, was will man mehr?
Für das Geld bietet das Teil eine enorme Menge an Funktionen: ebook, Bilder, Filme, Radio...
Die Garantie mal ganz aussen vorgelassen: ginge es morgen kaputt, ich würde es sofort nochmal kaufen!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EBook Reader, mein 3. Versuch :-), 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Fröhlichen guten Morgen gepfiffen !

Irgendwie bin ich durch viele Bestellungen mit meinen Bewertungen wirklich im Rückstand, mir fehlt immer die Zeit, aber was muss, das muss.
Lange Texte schreiben ist nicht ganz mein Ding, ich bin eher der "Stichwort-Typ". Dies ist mein dritter E-Book Reader, die anderen habe ich inzwischen verkauft. Irgendwie wollte ich doch lieber ein "echtes" Buch in der Hand halten. Warum jetzt wieder ? Weil, aus meiner Sicht, das Teil ein echtes "Multitalent" ist und viel mehr kann.
Auf gehts...
Die Lieferung ging mal wieder sehr flott, Verpackung war in Ordnung, Artikel unbeschädigt erhalten.
Die Anleitung ist wirklich etwas dürftig, aber ich kaufe sehr viel Elektronikartikel, bin einigermaßen bewandert und probiere selbst gerne mal herum.

Bei meiner Bewertung berücksichtige ich auch den Preis, der für meine Begriffe "sehr gut" ist. Wer mehr möchte, muss auch mehr bezahlen.

++ Kann sehr viele Formate lesen, egal ob EBooks oder Media-Dateien
++ Übersichtliches Menü beim Einschalten
++ Akzeptable Akku-Laufzeit (mir reicht es jedenfalls)

+ 4 GB eigener Speicherplatz
+ Anschlüsse (mir fehlt nur ein USB-Port, an dem man z.B. einen USB-Stick anschließen kann, der vorhandene dient nur zur Datenübertragung am PC)
+ Micro-SD Kartenslot bis 32 GB

o Hintergrundbeleuchtung/Helligkeit (Höchste Stufe 12) bei Sonnenschein NICHT ausreichend, habe ich gestern im Garten probiert. Trotz Sonnenschirm sind Videos kaum zu erkennen, EBook lesen habe ich noch nicht probiert. Ich werde auf alle Fälle eine Anti-Reflex-Folie kaufen
o Die kleinen Knöpfe zur Lautstärkeregelung. Wirklich sehr klein.
o Dieser Punkt dürfte eher nur für mich gelten, da ich sehr "lärmempfindlich" bin: Die Tasten machen beim Benutzen "Knackgeräusche", echt nervig.
0 Der Kalender müsste eine Notizfunktion haben, dann wäre er perfekt.

Sonstiges:
In meinem Menü gibt es inzwischen den Punkt "Videos". Vermutlich ist schon eine neue Firmware auf meinem Gerät.
Ich selbst nutze (auch als kleiner Hinweis an andere User) nur den Menüpunkt "Dateimanager". Denn egal, was man hier jetzt anklickt, er spielt es ab, er ruft es auf, er zeigt es an. Ist irgendwie praktisch.
"Spiele" gibt es nur eins, nämlich einen Tetris Verschnitt.
Wenn man die Micro-SD Karte aus dem Slot "klickt": Aufpassen, meine hat einen 10-Meter-Flugrekord geschafft. Scheint eine sehr gute Feder eingebaut zu sein.
Achtung: wenn man im Menü "Zuletzt gelesene Ebooks" die "Pause-Taste" betätigt, will er die Speicherkarte formatieren.

Ich bewerte das Gerät mit 5-Sternen, weil ich mit den "Negativpunkten" leben kann und den wirklich günstigen Preis mit einbeziehe.
Mal sehen....wie lange ich dieses Gerät behalte :-)

"Jack"

Nachtrag: Die Aussage in Bezug auf die Helligkeit nehme ich ein klein wenig zurück, mein Fehler. Ich hatte bis zum Kauf einer Anti-Reflex-Folie die mitgelieferte Schutzfolie auf dem Gerät gelassen. Diese war es, die so extrem spiegelte. Nach dem Abziehen ist das Display "matt", was wiederum eine bessere Lesbarkeit garantiert. Sonne ist leider weg, ich verbessere ggfs. nach.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Gerät, 11. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Ich bin sehr zufrieden mit dem eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer EBX-710.TFT. Der Reader kann Musik ohne Störungen abspielen und ist bei den eBooks verschieden einstellbar. Man kann unter anderem die Helligkeit, Hintergrundfarbe und die Schriftgröße einstellen. Was mich auch sehr beeindruckt hat, ist, dass man mit einer Software, die man zusätzlich bestellen muss, auch Videos auf dem Reader anschauen kann.
Schade ist, dass der Akku nach sieben Stunden schon leer wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein erster eBook-Reader, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Der eBook-Reader ist in sehr gutem Zustand und bereits aufgeladem Akku bei mir angekommen. Gefreut habe ich mich über die im Preis enthaltene Hülle sowie die Kopfhörer. Um gleich mit dem Lesen auf dem E-Reader loszulegen habe ich mir ein Skriptum im PDF-Format raufgeladen. Es gibt 4 Schriftarten, die Schriftgröße kann vergrößert/verkleinert werden und der Lesebereich kann jeweils um 90 Grad gedreht werden. Leider können die in der PDF-Datei eingefügten Tabellen und Grafiken nicht erkannt werden. Dafür ein klitzekleines Minus.
Als nächstes lud ich vom Internet ein e-Book auf den Reader. Das hat sehr gut geklappt. Hier konnte ich auch die Schriftfarbe einstellen. Diese Funktion vermisste ich bei der PDF-Datei. Ok, damit muss ich leben.
Musikdateien werden tadellos abgespielt - auch ohne Kopfhörer. Beim Radio habe ich den bereits eingespeicherten Sender gelöscht und einen anderen gespeichert. Beim nächsten Mal war mein favorisierter Sender weg und der ursprüngliche Sender wieder drinnen. Dafür ein Minus. Wichtig für mich ist, dass ich "meine" Musik hören kann, während ich lese.
Videos abzuspielen habe ich noch nicht probiert, ist für mich auch nicht so wichtig. Freue mich trotzdem über dieses Feature.
Weiters können 11 Hintergrundbilder abgerufen werden. Leider kann man ein Foto nicht als Hintergrundbild für den Bildschirm verwenden. Ach ja, Fotos werden auch sehr schön angezeigt.
Einen kleinen Minuspunkt gibt es noch dafür, dass, wenn ich e-book, fotos, music,.. gehe, zeigt mir das Gerät alle von mir erstellen Ordner wie Musik, Fotos,..etc. an. Ich habe es bisher noch nicht geschafft herauszubekommen, wie das Geräte nur einen Ordner anzeigen kann. Wenn ich ein e-Book lesen möchte, so soll der Ordner e-Book angezeigt werden und nicht auch der Rest. Aber damit muss ich wahrscheinlich leben.

Alles in allem bin ich mit dem Gerät und dem günstigen Preis sehr zufrieden. Für einen Einsteiger die kein Internet sondern Musik am Gerät haben möchten und nicht viel Geld ausgeben möchten, kann ich das Gerät nur empfehlen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Multitalent zum Freundschaftspreis, 20. Februar 2013
Von 
H. Ley (Siegburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Mit dem EBX-710.TFT von Pearl erhält man einen eBook-Reader und Multimediaplayer, der seinesgleichen sucht.Nur die beigefügte Bedienungsanleitung ist mehr wie kärglich und gibt auch Rätsel auf.
Zum Beispiel sucht man im Hauptmenue auf dem Display vergeblich nach der Videofunktion , obwohl der Reader diese im Programm hat.Eine Rückfrage bei dem Kundendienst brachte mir hier keine hilfreiche Erklärung. Also selber suchen.
Über den Dateimanager kann man die Videofunktion aufrufen , sofern man auf der internen Speicherkarte ein Verzeichnis "Video" angelegt und dort einen Film via PC geladen hat.Die meisten Video Formate werden unterstützt.
Die übrigen Funktionen wie eBook, Musik, Bilder, Radio usw. lassen sich über das Hauptmenü aufrufen. Der eingebaute Lautsprecher bietet allerdings wenig Hörgenuss, aber dafür kann man ein Headset mit 3,5er Klinkenstecker verwenden. Die Lautstärke
wird über einen an der rechten Geräteseite versteckt und sehr klein geratenen + / - Taster , geregelt. Ich habe diese Taste nur durch Zufall entdeckt.
Wie bereits erwähnt ist die bedienungsanleitung kaum kompatibel zum Gerät , trägt allerdings auch den Aufdruck EBX-701.TFT. Auf dem Karton ist als Modellbezeichnung richtig EBX-710.TFT aufgedruckt und dazu TOUCHSREEN.Der Reader hat jedoch keinen Touchscreen, was auch bei dem Preis ein Wunder gewesen wäre.
Alles in Allem ist das Gerät mit seinen vielfältigen Funktionen ein absoluter Schlager. Vergleichbares habe ich bei keinemn Wettbewerber gefunden.
Inzwischen habe ich ein weiteres Gerät gekauft
Wer etwas Geduld aufbringt und sich mit dem EBX-710 TFT eine Stunde beschäftigt, wird seine Freude daran haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung passt, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Flotte Lieferung.
Das ebook hat zu diesem Preis alles was man sich wünschen kann! Verschiedene Beleuchtungsstufen, einiges an Speicherplatz und zusätzliche Funktionen wie Radio, Musik. Wünschenswert wäre, wenn man den Kalender als Terminkalender verwenden könnte und nicht nur das aktuelle Datum anzeigen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe, 6. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gerät!, 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
Ich bin voll und ganz mit diesem Gerät zufrieden. Der Akku hält auch sehr lange, da ich nicht jeden Tag lese oder Musik höre. Bedienung auch recht einfach wenn man das Gerät kennt. Also ich kann es nur weiter empfehlen. Wer ein Multitalent sucht (lesen, Musik hören usw.), ist hier an der richtigen stelle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eLyricon ebook-reader, 27. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eLyricon eBook-Reader & Mediaplayer "EBX-710.TFT" 17,8cm/7" Farb-TFT (Elektronik)
alles super geklappt, tolles ebook, leicht verständlich. das ladekabel passte nicht, nach telefonischer anfrage, sofortige zusendung eines neuen kabel. gerne wieder!
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