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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende SF-Action mit Tiefgang
Ein Lob auf die Film-Rezensenten bei Amazon! Sie helfen mir doch immer sehr bei meinen Kaufentscheidungen. Sonst wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, daß der SF-Klassiker "Total Recall" von Paul Verhoeven (mit A. Schwarzenegger) selbst in der neuesten Blu-ray-Version verkürzt ist. Ich bekam jedenfalls die ungekürzte Version (FSK 18) nur auf...
Vor 1 Monat von G. Ziethe veröffentlicht

versus
120 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Passabler Actionfilm mit massig Problemen
Eine Inhaltsangabe spare ich mir, meine Rezension wird lang genug. Für all diejenigen, die keine Spoiler lesen wollen oder den Film noch nicht kennen, hier die Kurzvariante:

Jeder, der mit den humorlosen Actionfilmen der letzten Jahre keine Probleme hatte, kann auch hier unbesorgt zugreifen, da die Action handwerklich gut gemacht ist. Hardcorefans des...
Vor 4 Monaten von Inigo Montoya veröffentlicht


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120 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Passabler Actionfilm mit massig Problemen, 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Eine Inhaltsangabe spare ich mir, meine Rezension wird lang genug. Für all diejenigen, die keine Spoiler lesen wollen oder den Film noch nicht kennen, hier die Kurzvariante:

Jeder, der mit den humorlosen Actionfilmen der letzten Jahre keine Probleme hatte, kann auch hier unbesorgt zugreifen, da die Action handwerklich gut gemacht ist. Hardcorefans des Schwarzeneggerfilms sollten ihre Erwartungen allerdings runterschrauben. 5 von 10 Sterne und damit 3 Amazonsterne von mir, aber da auf der Dvd lediglich die Kinofassung vorhanden ist, habe ich einen Stern abgezogen. Ansonsten ist die Dvd technisch sauber produziert.

Mir selber bereitete der Film nur mäßig Freude und im folgenden werde ich meine Gründe erörtern. Dafür muß ich allerdings jede Menge spoilern: diesen Film, den Schwarzeneggerfilm sowie die eigentliche Kurzgeschichte, weiterlesen auf eigenen Wunsch.

WARNUNG, SPOILER

Ich habe jetzt schon öfters gelesen, dieser Film wäre kein Remake, sondern eine treue Interpretation der Kurzgeschichte "We Can Remember It for You Wholesale" [deutsch: "Erinnerungen en gros"], auch Jessica Biel vertritt anscheinend diese Meinung. Äußerst gewagte These [eher Marketinglüge], mit der ich gerne aufräumen möchte.
Die eigentliche Kurzgeschichte handelt nämlich von einem Angestellten, der aus seinem öden Leben ausbrechen möchte. Hierzu will er sich mittels der Firma Rekal Erinnerungen an eine Marsreise einpflanzen lassen. Seine eigentliche Identität kommt ans Licht, eigentlich ist er Geheimagent. Daraufhin kann er sich an seinen letzten abgeschlossenen Auftrag erinnern, ein Attentat auf dem Mars. Nun wird er von der Regierung gejagt, aber er kann erfolgreich mit dieser verhandeln. Er landet wieder bei Rekal, um eine neue Erinnerung zu bekommen, dabei gibt es dann aber wieder ein kleines Problem.

Die Figur heißt übrigens Douglas Quail [nicht Quaid], seine Frau Kirsten [nicht Lori], er ist kein Doppelagent [er wurde einfach nur von der Regierung deaktiviert], es gibt keinen Cohaagen [oder sonst einen alleinigen Bösewicht], keine Melina [oder sonst einen Loveinterest], keinen Führer des Widerstands [es gibt noch nicht mal einen Widerstand], die eigentliche Firma heißt Rekal [nicht Rekall] und es gibt keinen actiongeladenen Showdown [das Ende hat einen Twist bzw. eine zynische Gemeinheit].

Alle diese Änderungen stammen aus dem Schwarzeneggerfilm und dieser Film trägt nicht nur denselben Namen wie dieser, auch die Plotstruktur mit allen Änderungen wird quasi anstandslos übernommen. Damit ist dieser Film ein eindeutiges Remake und keine etwaige Neuinterpretation des Ursprungmaterials.
Aber halt, es gibt einen gewaltigen Unterschied, der Mars fehlt diesmal. Wahrscheinlich keine mutige Veränderung zwecks Neuausrichtung, sondern die typische Hollywoodangst vorm kapitalen Flop.
Alle Marsfilme der letzten Jahre floppten gewaltig: "Red Planet", "Mission to Mars", "Ghosts of Mars" oder letztens erst "John Carter". Natürlich lag das nicht an den schlechten Drehbüchern der ersten drei Filme, oder an der total mißlungenen Werbekampagne des letzten; nein, natürlich lag es nur am Handlungsort, eine wahrhaft meisterhafte Deduktion Hollywoods, bei der ein Sherlock Holmes nur staunen könnte. Also mußte der Mars aus der Handlung fliegen.

Blöderweise fangen hier dann die Probleme an. Im Schwarzeneggerfilm gibt es durch die gewagte Marsbesiedlung Mutanten. Der Führer der Widerstandsbewegung Kuato [übrigens der einzig fürs Remake geänderte Namen, wahrscheinlich nicht "realistisch" genug] ist bspw. ein Gedankenleser. Daher brauchte es unbedingt einen Spion, der nicht wußte, daß er einer ist. Deswegen ist Quaid/Hauser im Scharzeneggerfilm ein Doppelagent. Im aktuellen Film ist Rebell Matthias natürlich kein wandelnder Lügendetektor, wofür also einen Doppelagenten?

Dies dachten sich die Verantwortlichen anscheinend auch, Hauser ist in diesem Film kein Doppelagent, er lief tatsächlich zum Widerstand über, wurde aber blöderweise geschnappt und umprogrammiert. Dies ist ein Füllhorn für klitzekleine Problemchen.

1. Ich soll tatsächlich glauben, daß die von Jessica Biel so farblos dagestellte Melina, tatsächlich den Topagenten des Regimes umgedreht hat. Bittere Pille, aber okay.

2. Mister Superagent hat sich nicht nur schnappen lassen, er glaubte auch noch an die Deus ex machina Problemlösung für die Androiden, und daß er erfolgreich und unbemerkt eine Nachricht rausschleusen konnte. Uhm, okaay.

3. Dafür konnte er aber einen Kumpel gewinnen, der ihm im weiteren Handlungsverlauf [sprich, sobald er auf einen Plotstopper trifft] mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Anfangshilfe nehme ich in Kauf, aber daß der Helfer sogar sein Leben für ihn läßt, ist schon echt bewunderungswürdig.

4. Warum will Cohaagen ihn wieder zurück haben? Im Schwarzeneggerfilm war das alles von langer Hand geplant und sie waren die besten Freunde, aber hier?
Hauser verrät ihn nicht nur, er ist anscheinend auch total unfähig [abgesehen von der Motivation Dritter]. Daß es sehr gelegen kommt, daß er eine "unkorrupte" Version von Hauser auf USB-Stick hat, davon will ich gar nicht erst reden.

5. Hauser ist/war ein Guter. Im Orignal weinte man Hauser keine Träne nach, der Mann war ein Bösling. Hier ist das so eine Art Erlösungsgeschichte ohne den eigentlichen Protagonisten. Der Film realisiert das auch und läßt Matthias für 2 Minuten Glückskeksweisheiten von sich geben ["Unsere Vergangenheit zählt nicht, unsere Handlungen definieren uns" oder so ähnlich]. Sehr unrund.

Alle diese Probleme existieren, wegen internen Logikschwierigkeiten, wenn ich auch noch anfange, äußere Logik auf den Film anzuwenden, dann sieht es noch düsterer aus.

1. Erde ist unbewohnt, wegen Giftgas. Himmel ist duster, aber ein paar Kilometer weiter in England ist blauer Himmel zu sehen. Häh? Daß Giftgas nicht stationär ist, ist ebenfalls ein kleines Problemchen.

2. Die Türen des Aufzugs können also während der Fahrt geöffnet werden. Rausklettern schadet auch niemanden, wieso auch? Von der Problematik mit dem Erdkern ganz zu schweigen.

3. Niemand kommt in Australien während der 15 Minuten Fahrt der Invasoren auf die Idee, den Aufzug zu sabotieren. Entweder das Terminal oder man schmeißt ein paar Bömbchen ins "Loch". Wie geht der finale Konflikt aus? Held sabotiert Aufzug und Terminal mit ein paar Bomben. Schön, daß wenigstens unser Topagent auf die Idee kam. Übrigens ist die gesamte Invasion im Fernsehen zu sehen, zusammen mit dem Entschluß den Aufzug zu verwenden, und nicht etwa Flugzeuge, sowie der Glanzeinfall die Operation persönlich zu überwachen, sind das wahrscheinlich die grandiosesten Ideen Cohaagens ever!
Im Original eine hintertriebene, kühl kalkulierende, smarte Person, hier der Dorftrottel, der irgendwie Premierminister geworden ist.

4. Wieso wissen Lori und die anderen Agenten nichts von Cohaagens Plan? Dämlich, aber diese Logiklücke gibt es auch schon im Original. Dort konnte man sich aber mit den gedankenlesenden Mutanten rausreden. Aber sehr schön, daß auch dieser Fehler einfach ungesehen übernommen wurde.

5. "Wir versuchen Quaid von der Rekall These zu überzeugen"-Szene. Es wurde echt der Arbeitskollege (und wahrscheinliche Agent) verwendet und nicht seine Ehefrau, die nur im Hintergrund zu sehen ist. Wenn sie schon dabei ist, dann steht sie nur im Hintergrund? Melina würde sich echt ohne Widerstand zu leisten, einfach abknallen lassen? Trotzdem schöne Idee mit den Tränen: Orignal zitiert, aber entschieden verändert. Zu dumm, daß das Setting so schlecht war.

6. Schöne Actionsequenz mit dem Aufzugssystem, aber bin ich der einzige, der an "Galaxy Quest" denken mußte? Dort sagt die von Sigourney Weaver gespielte Person in einer zumindest ähnlichen Sequenz "Diese Folge war schlecht geschrieben". Zugegeben, böswillig von mir, aber war tatsächlich mein erster Gedanke.

7. Der Widerstand ist nur ein paar Kilometer weit weg, in einer ansonsten komplett toten und verlassenen Zone. Sie haben eine eigene Zugverbindung und verbraten auch lustig Strom. Niemand kriegt das mit, obwohl zig Agenten nach Matthias suchen. Und ja, es gibt anscheinend Flugzeuge.
Hmm, vielleicht ist Hauser doch der Topagent, soviel Inkompetenz ist ja nicht zu ertragen.

8. Lori sagt so schön sinngemäß "Wir müßen ihn schnell töten, sonst tötet er uns". Was macht sie im letzten Aufeinandertreffen? Sie wartet solange mit ihrem Angriff, bis er endlich aufwacht und realisiert, daß sie Lori ist. Mädel, hättest mal besser auf dich hören sollen.
Daß sie so lange überlebt plus der Umstand, daß die Rolle von Richter, im Original der eigentliche Jäger, gestrichen wurde, hat bestimmt auch nichts damit zu tun, daß sie mit dem Regisseur liiert ist. Reiner Zufall wahrscheinlich.

Okay, irgendwann muß ich ja mal aufhören, es gibt leider noch mehr solcher Unstimmigkeiten. Kurt Wimmer [leider nicht in "Equilibrium"- sondern in "Ultraviolet"-Form] und zig andere Schreiberlinge haben es ernsthaft versaut. Es ist fast immer ein schlechtes Zeichen, wenn mehr als drei Leute am Drehbuch rumgewerkelt haben, dies bewahrheitet sich auch hier.
Da können auch die gut aufgelegten [abgesehen von Biel] Schauspieler und die durchaus kompetente Regie von Wiseman nicht mehr viel retten. Einige der Schauspieler werden allerdings fast schon in Cameorollen verheizt [u.a. Bryan Cranston und Bill Nighy].

Daß die Filmwelt vielen anderen Filmen ähnelt ["Das fünfte Element", "Minority Report", "Blade Runner", "I-Robot", "Metropolis" etc.], dagegen habe ich nichts, aber das Drehbuch geht gar nicht.

Natürlich ist es möglich, daß einige Probleme beim Director's Cut behoben wurden, aber das kann ich schlecht beurteilen. Die Kinofassung ist jedenfalls skriptmäßig ein Fiasko.

Jetzt kann man mir natürlich vorwerfen, ich hätte gewaltig einen an der Klatsche, daß ich einen Actionfilm so dermaßen auseinandernehme und ich muß zugeben, bei vielen anderen Filmen verzeihe ich ein mieses Drehbuch, wenn die Action stimmt, bspw. bei Schwarzeneggers "Phantom Kommando". Dies ist hier durchaus der Fall [erste Sequenz abgesehen, da hätte man auch eine Epilepsiewarnung mit rausgeben können], aber warum hatte ich trotzdem so wenig Spaß?

Das liegt zum einen an der Freud- und Humorlosigkeit des Films. Filme in den letzten Jahren nehmen sich so unfassbar ernst. Erinnert ein wenig an die Filme Hollywoods aus den 70er Jahren. Aber Filme wie "French Connection", "Taxi Driver" oder auch "Rambo" hatten etwas zu sagen. Filme aus der Jetztzeit sind so möchtegern "dark" und "gritty", obwohl ihre Handlungen meist auf einen Bierdeckel passen. Unterhaltungsfilme wollen sie natürlich trotzdem sein. Selbst ein vor Pathos triefender Film wie "Independence Day" hat mehr Charme und Witz als die meisten Blockbuster heutzutage. Mich persönlich stört das ganz gewaltig. Und ja, die eigentliche Kurzgeschichte verfügt über einen leicht trockenen Humor.

Zum anderen ist der Film erschreckend mutlos. Remakes gab es schon immer, auch schon vor 70, 80 oder gar 90 Jahren. "Die Spur des Falken" bspw. von 1941 war schon die dritte Verfilmung des zu Grunde liegenden Romans [und das innerhalb von 10 Jahren!]. Ein Remake hat dann einen Sinn, wenn es das Original verändert und nicht einfach nur nacherzählt.
Das ist hier leider nicht der Fall, die Möglichkeiten waren gegeben, aber man hat im Grunde einfach dieselbe Doppelagentenstory des Originals nacherzählt, mit lediglich ein paar Veränderungen, die den Film groteskerweise schlechter aussehen lassen.
Über den Schwarzeneggerfilm kann man vortrefflich streiten, aber Mut- und Ideenlosigkeit lassen sich dem Film nur schwerlich vorwerfen. Zudem war das Skript für einen Schwarzeneggerfilm fast schon zu intelligent. Der Film lässt sich immer noch auf zwei verschiedene Arten interpretieren, tatsächliche Handlung oder Rekallerinnerung mitsamt Lobotomie am Schluß.
Dieser hier legt sich viel zu früh auf eine Variante fest, nur um dann am Schluß zwecks Referenz eine Doppeldeutigkeit einzubauen [das Rekall-Zeichen/Tattoo ist scheinbar weg]. Entweder ganz oder gar nicht!

Ich habe natürlich leicht reden auf meiner bequemen und sicheren Couch, mein Arbeitsplatz ist ja auch nicht gefährdet. Heutzutage reicht ein Flop und der Schauspieler/Regisseur ist weg vom Fenster. Da "Total Recall" aber trotzdem floppte, hoffe ich auf etwas mutigere, wesentlich unterhaltsamere Blockbuster in der Zukunft. "Dark & gritty light" hängt mir mittlerweile nämlich echt zum Halse raus.

Und nein, ich habe nicht gezählt, wie oft ich Schwarzenegger erwähne [9x].
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch die 2. Version leider technisch eine Katastrophe, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt nur eine Lösung, den Film anzusehen, ohne sich grün und blau zu ärgern. Der Blu-Ray Player muss auf PCM gestellt werden, sonst gibt es einen Tonaussetzer nach dem anderen. Leider sieht das Sony anders, und so wird der ehrliche Kunde wieder zum Testobjekt.
Tatsächlich gibt es wohl Konfigurationen auf denen der Film läuft, aber die breite Masse hat an diesem Produkt wenig Spass.
Was ist gegen Einlegen und Spass haben einzuwenden?
Muss wirklich immer der ehrliche Käufer büßen, dass Qualitätskontrollen versagen?
Und tatsächlich erwarte ich mehr von einer Reklamationsstelle, einfach nur nochmal den Film zu verschicken mit dem selben Fehler.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Üble Tonaussetzer in der Extended Version, 2. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Über 50 Tonaussetzer in der Extended Version und dieses trotz neuster Firmware (Oppo 93EU).
Den Artikel sollte man schnellstens aus dem Verkehr ziehen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende SF-Action mit Tiefgang, 19. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Lob auf die Film-Rezensenten bei Amazon! Sie helfen mir doch immer sehr bei meinen Kaufentscheidungen. Sonst wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, daß der SF-Klassiker "Total Recall" von Paul Verhoeven (mit A. Schwarzenegger) selbst in der neuesten Blu-ray-Version verkürzt ist. Ich bekam jedenfalls die ungekürzte Version (FSK 18) nur auf ausdrückliche Nachfrage aus dem Fach "unterm Ladentisch"...

Als letzten Sommer (2012) der neue "Total-Recall"-Film von Len Wiseman (mit C. Farrell) angekündigt wurde, dachte ich zunächst: Völlig überflüssiges Remake! Das Original kann man nicht verbessern! Aber ich wurde eines besseren belehrt.

Der Reihe nach! Die strenge Handhabung der Originalfassung des alten Films (mit FSK 18) stimmt mich schon nachdenklich. Natürlich gibt es einige sehr heftige, ja brutale Szenen, die sich aber schlüssig in den Ablauf integrieren und nicht aufgesetzt wirken. Und wenn man sie mit manchen Szenen aus "Herr der Ringe" (FSK 16) vergleicht, erkennt man, um wieviel härtere Szenen heute auf Jugendliche losgelassen werden!

Es lohnt sich auf jeden Fall, die beiden Filme nacheinander anzuschauen! Der erste "Total-Recall"-Film ist schon beeindruckend gut gemacht! Natürlich gibt es Logiklöcher, aber in welchem Film gibt es die nicht? Je mehr Filme man kennt, desto deutlicher erkannt man, daß kein einziger Film um sie herumkommt... Die Ausstattung, die optischen Tricks und die ganze Visualisierung sind für einen Film von 1990 wirklich beeindruckend. Allerdings zeigt die Blu-ray durch ihre hervorragende Qualität auch die Grenzen der Technik auf (Schnittkanten der verschiedenen Bildebenen, die lustigen Mars-Autos usw.).

Ich kenne die Handlung nur durch die Filme (also nicht durch die Buchvorlage). Diese Kenntnis ist schon hilfreich beim Betrachten des neuen Films. Und obwohl der Ort der Handlung und die Rahmenbedingungen komplett andere sind (alt: Bergwerke auf dem Mars; neu: England und Australien in einer postapokalyptischen Zeit), hilft einem die Wiederkehr der Namen, die Funktion der jeweiligen Person sofort zu erfassen. Besonders intelligent finde ich die sparsame, aber gezielte Verwendung von Filmzitaten, z. B. die dicke Frau im gelben Mantel bei der Paßkontrolle oder die Kämpfe in den und um die (diesmal vertikal und horizontal sausenden) Fahrstühle! Auch hier werden im übrigen Hände abgerissen - allerdings nur von Robotern und nicht von lebendigen Menschen.

Was mich bei modernen SF-Filmen stark beeindruckt, ist die Optik der Umwelt - besonders, wenn sie so perfekt gemacht ist wie hier! Ob es um die Darstellung des "Falls" (des Tunnelzugs quer durch die Erde) geht, um die düstere namenlose Hauptstadt der Kolonie oder um das - immer noch sonnendurchflutete - postmoderne London, immer und ausnahmslos werden perfekt ausgearbeitete und sogar in sämtlichen Ansichten fehlerfreie Perspektiven dargestellt - sogar in den sich über mehrere Ebenen erstreckenden Hochhausschluchten und Stadtautobahnen. Sowas kann man eigentlich gar nicht zeigen, weil es das so gar nicht gibt, aber es wirkt, als wäre man da! - Fazit: Schon die Optik rechtfertigt meine 5 Punkte!

Was mich neben der optischen Fulminanz am meisten fasziniert - und zwar bei beiden Filmen -, ist die bis zum Schluß offenbleibende Frage: Was ist Traum, und was ist Wirklichkeit? Klar, beiden Handlungen gemein ist das Element, daß schon zu Beginn der Traumreise bei "Recall" etwas schiefgeht - die Programmierung, ein Schaltkreis oder was auch immer... Ist das schon der Beginn des Fantasie-Abenteuers, und war alles andere vorher real? Oder ist es umgekehrt? Die wilden Kämpfe von Lori (sowohl durch Sharon Stone als auch durch Kate Beckinsale), das ganze weitere Geschehen und auch das "Happy End" (also die Rettung des Mars' durch neue Atmosphäre bzw. die Rettung der bedrohten australischen Kolonie) sollen uns glauben machen, daß dies die Realität sei und das "Vorspiel" (also die 7 Jahre perfekte Ehe) nur eine eingepflanzte Erinnerung. Aber stimmt das? - Beide Schlußszenen haben bei mir faszinierende Zweifel ausgelöst:

1: Doug: "Es ist so unglaublich, daß ich gar nicht sicher bin, ob ich nicht doch träume." Melina: "Dann küß mich jetzt ganz schnell, bevor wir aufwachen!".

2: Sie sagt: "Wach auf! Wir haben es geschafft". Er: "Du hast keine Narbe an der Hand!" Sie sieht zuerst aus wie Melina, verwandelt sich dann aber in Lori und wird im letzten Handgemenge getötet.

Was stimmt?

Auf jeden Fall stimmt es, daß meine Blu-ray eine hervorragende Bild- und Tonqualität hat - und keinerlei Tonaussetzer! - Insofern: klare Kaufempfehlung!
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61 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tonaussetzer, 22. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf die Blu-ray "Total Recal Extended Director`s Cut".
Benutzte Abspielgeräte: Panasonic- BDT 310 und Pioneer BDP-CX 55. Auf beiden Playern die gleichen Fehler. Receiver Pioneer SC-LX 85. Alle Geräte Geräte auf neustem Stand.
Lautsprecher: Teufel Theater 8 THX Ultra 2 Lautsprecher 7.1. FS-Gerät Sony Bravia HX 925.
Tonaussetzer über die gesamte Länge des Films. Farbige Streifen rot, blau und grün, die über das Bild laufen.
Nr. auf dem Innenring der Bluray : A 0102052701-B 911 1000.
Habe den ersten Film zurückgeschickt und heute den zweiten mit der selben Nr. im Austausch erhalten.
Solche schlechte Qualitaät hatte ich noch nie bei einer Bluray
Wieder die selben Fehler. Nach Rücksprache mit Amazon geht der Film wieder zurück und diesmal keine neue Lieferung, sondern Erstattung des Kaufpreises.
Ich warte ab ob Sony auf die negativen Rezensionen reagiert.
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tonaussetzer, 22. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
leider treten extreme Toaussetzer auf, in der Kino und Extended Version
dadurch ist die Blu-Ray nicht abspielbar und unbrauchbar

Schade

edit 13.01.2013
nachdem ich nun die Austausch Disc erhalten habe und mein Pioneer BRP aktualisiert wurde, treten weiterhin Tonaussetzter auf, nicht mehr so viele aber doch reichlich, um sich den Filmspass zu vermiesen

das war dann wieder nichts
Schade
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tonprobleme bei Total Recall 2012, 21. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray]

Die Probleme sind bekannt, wollte nur eine aktuelle Info loswerden.Es gibt keine Auflage oder Edition auf Blu Ray die nicht die Fehler beim HD Ton hat.Alle Verbraucher die sich an Sony Home Entertainment gewendet haben, werden benachrichtigt wenn der Fehler behoben ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen blu ray Ton eine F R E C H H E I T ! ! !, 9. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie schon von anderen Kunden beschrieben, setzt der Ton über den ganzen Film immer wieder aus !
meine Geräte u.a. blu ray Player LX 55 von Pioneer sind auf den neusten Firmware Stand !
auch ich habe eine "Ersatz" blu ray (mit angeblich korrigierter Tonspur) von sony bekommen, welche NATÜRLICH (oh Wunder) die gleiche fehlerhafte Tonspur enthält, eine Frechheit !
hier wird man ganz einfach für blöd verkauft weil sony ist nicht in der Lage ist fehlerfrei Ware her zu stellen !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zweite Auflage ebenfalls Tonprobleme, 3. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Hallo,

ich habe wie viele andere nun ebenfalls die "zweite Auflage" bekommen mit der entsprechenden Nummer im Innenring.
Auch bei mir treten bei beiden Versionen massig Tonfehler auf.

Meine Hardware: Receiver Pioneer LX 86 neueste Firmware + BluRay Player BDP LX55, ebenfalls neueste Firmware!

Ich werde den Film daher wieder zurück schicken, ist in der Form nicht zumutbar!

Was ich hasse ist das bekannt typisch miese Verhalten von Sony gegenüber dem Kunden denn bei Sony ist
man sich keiner Schuld bewußt! Und was an der zweiten Auflage geändert wurde weiß wohl nur Sony....

Wer hier nun Tips gibt wie "Auf PCM" schalten sollte auch darauf hinweisen, dass
viele Player den als PCM decodierten Ton nur zweikanalig weitergeben - und der Receiver
bläst diesen Stereoton via ProLogic auf Mehrkanal auf- definitiv nicht Sinn der Sache denn
die Soundqualität ist dann deutlich schlechter als der original Dolby True HD Sound den
der Receiver decodiert....

Ich hoffe, Sony bringt noch eine vernünftige Version raus und entschuldigt sich für die Überheblichkeit,
die sich Sony seit langem leistet!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade ..., 5. Januar 2013
Na so was - ich hätte nicht gedacht, dass ich hier jemals eine Rezension verfasse, aber diese BluRay hat mich sowas von geärgert, dass ich es einfach loswerden muss.

Der Film ist soweit ganz okay, auch wenn er mich jetzt nicht total vom Hocker reißt.

Die BluRay weist bei mir zumindest keine Tonprobleme auf - Hurra! Dafür laufen aber immer wieder blaue und grüne Streifen durch das Bild und beim Übergang von Kapitel 15 auf 16 hängt sich der Player auf (nur noch das Ziehen des Netzsteckers hilft dann). Das ist bei beiden Filmversionen der Fall. Wenn man auch Schnellvorlauf geht kann man diese Stelle zwar überspringen, aber das kann doch wirklich nicht der Sinn der Sache sein.

Dieser Fehler scheint nicht so verbreitet zu sein wie die Tonprobleme, aber ich habe auch von anderen schon gehört, dass sie dasselbe Problem haben ... es liegt also eindeutig nicht an meinem Player oder einfach nur an meiner BluRay.

Scheint so, als wenn diese BluRay durchunddurch ein Montagsprodukt ist mit dem man sich mehr herumärgert als sich beim Gucken eines 'netten Filmchens' zu entspannen :(
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Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray]
Total Recall (Extended Director's Cut) [Blu-ray] von Len Wiseman (Blu-ray - 2012)
EUR 9,99
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