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am 4. März 2013
Für mich waren Mudhoney immer DIE Verkörperung des Grunge. Wie immer man das Label "Grunge" interpretierte: Wenn Grunge einen Sound hat, dann den von Mudhoney. Dreckiger, verschwitzter und lauter Garagenpunk aus Seattle. So hat Grunge zu tönen. Und genau so tönen Mudhoney. Wieso dann später eine Band mit dem Song "Smells like Teen Spirit" zu den Protagonisten des neuen Hypes hochgeschwemmt wurde, ist eine Geschichte für sich, mit der sich Musikhistoriker auseinandersetzen können. In einer gerechteren Welt wäre "Touch me I'm sick" zur Grunge-Hymne geworden. Mudhoney hatten eigentlich immer mehr Druck, Spielfreude und mehr Dynamik zu bieten als artverwandte Bands. Dazu einige verdammt gute Songs und mit Mark Arm einen äusserst charismatischen Frontmann. Eigentlich hatten Mudhoney alles. Aber eben, der Weltschmerz ging ihnen vielleicht etwas ab. Und offensichtlich brauchte das die Jugend als Identifikation. Mudhoney tranken lieber Bier als über ihr Leid zu sprechen. Und so kam es, dass sie nie ganz den Durchbruch geschafft haben und hinter der Popularität von Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam zurückblieben. "Anytime you're playing music for the crowd instead of yourself... you're f****", sagt Sänger Mark Arm zu Beginn dieses Dokfilms. Sie haben den Ruhm gar nie wirklich angestrebt. Die Philosophie der Band war immer, Spass zu haben und zu rocken bis zum Anschlag, no matter what. So passt es auch, dass ihr Manager ein guter Freund und Fan der Band war und es wichtiger war, dass er mit ihnen um die Wette soff und sie mit seinen Spässen unterhielt, als markstrategische Fäden zu ziehen.

"I'm now" dokumentiert die Geschichte der Band chronologisch von der Gründung 1988 bis 2009. Ihre Alben-Veröffentlichungen dienen dabei als Referenzpunkte. Natürlich auch ein Thema ist ihr Major Label-Ausflug. Dabei kommen nicht nur die Bandmitglieder, sondern auch Freunde oder Musikgefährten wie Kim Gordon und Thurson Moore von Sonic Youth oder Kim Thayil von Soundgarden zu Wort. Und natürlich auch die legendären Sub Pop-Gründer Bruce Pavitt und Jonathan Poneman (der bei seinen Interviews so wirkt, als würde er jede Sekunde einschlafen). Wir erfahren, dass Mark Arm eine Vorgängerband namens Mr. Epp gründete und im Juni 1989 eine damals unbekannte Band mit Namen Nirvana im Vorprogramm von Mudhoney spielten. Allgemein sehr erfreulich für den Fan, dass auch viele alte Konzertausschnitte zu sehen sind. Manchmal wünschte man sich diese etwas länger.

Die noch jungen Filmemacher Adam Pease and Ryan Short haben hier ganze Arbeit geleistet und eine umfangreiche und kurweilige Doku geschaffen. Wir erleben eine grundsympathische Band, deren Mitglieder immer Freunde geblieben sind. Dass sie ein bisschen in die Jahre gekommen sind, merkt man ihnen musikalisch erstaunlich wenig an. Das weiss jeder, der Mudhoney in den letzten Jahren live erlebt hat. Das verschmitzte Lächeln von Mark Arm verrät immer noch viel kindlichen Übermut und eine gesunde independent Attitude. So sind sie halt. Und so werden sie immer bleiben. Helden und Legenden. Und eine brutal gute Band.
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am 28. März 2013
Ja genau das ist es was wie gebraucht haben. Ich weiß nicht mehr wie oft ich Mark,Dan,Steve,Matt und Guy schon Live gesehen habe.Und genau so sind Mudhoney.
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