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Kundenrezensionen

38
4,4 von 5 Sternen
Die Traumdeutung
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112 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sigmund Freuds "Traumdeutung" ist im doppelten Sinne ein Jahrhundertbuch. Einerseits hat es der Begründer der Psychoanalyse aus "Marketinggründen" von 1899 auf 1900 vordatiert, damit es ein Kind des neuen Jahrhunderts werde. Andererseits hat der Inhalt des auf über 600 Seiten angewachsenen Theoriewälzers die wissenschaftliche Sichtweise des Traumes und des Seelenlebens wie kein zweites Werk revolutioniert. Freud interpretiert die Träume als Wunscherfüllungen: Die unterdrückten Wünsche und Triebe aus dem Unbewussten drängen während des Schlafs ins Bewusstsein, werden aber von einer zensierenden psychischen Kraft derart entstellt, dass die Träume meist abstrakt, seltsam oder sogar absurd erscheinen. Anhand von über 100 Träumen zeigt Freud, dass angeblich alle Träume einen sexuellen Hintergrund haben, der zumeist aus der frühesten Kindheit stammt. Die "Traumdeutung" ist somit der Wegbereiter der späteren Freud'schen Trieb- und Sexualtheorie. Freuds Buch hat die Welt an der Schwelle zum letzten Jahrhundert im wahrsten Sinne um den Schlaf gebracht: Seine Theorie erregte Interesse und Abscheu in gleichem Maße. Bei aller Kritik kann man ihm eine Leistung nicht absprechen: Er hat die uralte Kunst der Traumdeutung von ihrem mythischen Ballast befreit und sie systematisch eingesetzt, um im Rahmen seiner neuartigen Psychoanalyse zum Unbewussten vorzustoßen und seelische Leiden therapieren zu können.
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75 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2005
Wer schon immer der Meinung war, dass "Traumdeutung" á la "Wenn Sie vom Fliegen träumen, werden Sie bald schwanger" Unfug ist, der wird Freuds Werk - das er selbst für sein wichtigstes hielt - zu schätzen wissen. Wer ein gewisses Klischee vom Vater der Psychoanalyse im Kopf hat, kann beruhigt sein: Es ist nicht nötig.
Ausgesprochen interessant und über weite Strecken auch sehr unterhaltsam, besonders auch durch Freuds Selbstanalysen, bekommt auch der Laie einen Einblick in die verschlungenen Mechanismen der Traumarbeit, beginnt automatisch, seine eigenen Träume zu hinterfragen und träumt tatsächlich auch für eine Weile anders, als er es zu tun gewohnt ist.
Sicherlich ist "Die Traumdeutung" keine Strandlektüre, trotzdem bleibt es jederzeit nachvollziehbar und verständlich, ungeheuer aufschlussreich ohnehin.
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62 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2000
Die Traumdeutung ist in erster Linie ein historisches Buch, das war es schon bereits zu Lebzeiten Freuds. Denn bei den späteren Ausgaben, die er noch selber herausgeben konnte, hatte er es mit Absicht unterlassen, den jeweils neuen Stand der psychoanalytischen Kenntnis in das Buch einzuarbeiten. Er wollte es relativ in seiner Originalgestalt erhalten, als das was es ursprünglich war - als eine Revolution. Bereits im Jahr 1899 fertiggestellt, ließ Freud das Buch mit Absicht auf das Jahr 1900 vordatieren, da es ein Buch für das neue, nicht für das alte Jahrhundert werden sollte. Und das es dazu wurde, war Freud sehr wohl bewußt, auch wenn beinahe zehn Jahre vergehen sollte, bis die geringe erste Auflage verkauft war, und das Buch seinen Zug um die Welt antreten sollte, als Grundstein der Psychoanalyse. Doch wenn es so sehr Historie ist, weshalb sollte dieses Buch heute noch gelesen werden - die Revolution ist vorbei und die Psychoanalyse gehört heute teilweise zum alltäglichen Sprachgebrauch, ist dort mitunter häufiger vertreten als in der wissenschaftlichen Psychologie. (was weder automatisch gegen das erstere noch für das letztere spricht). Die Beurteilung des Inhalts steht und fällt mit dem subjektiven wissenschaftlichen Standpunkt. Konsequent empirisch ausgelegt, bietet „Die Traumdeutung" viele unbewiesene, intuitiv gewonnen, und schwer beweisbare Vermutungen, Hypothesen und Behauptungen. Freud beruft sich immer auf die Empirie seiner klinischen Erfahrung und seiner Selbstanalyse, Erfahrungen, die allerdings von keinem anderen nachvollzogen werden können. Deshalb ist es wohl besser, bei nötigem Interesse am Gegenstand, Wissenschaft und Empirie zu vergessen und Freud bei dem Versuch zu begleiten, Licht in das Dunkel der eigenen Träume zu bringen. Hier ausführlicher auf den Inhalt einzugehen ist unmöglich, dazu ist er zu komplex und detailreich - schließlich handelt es sich hier nicht um einen Roman, bei dem man den roten Faden mit wenigern Worten umreißen kann. Freuds Anliegen bestand darin, mit diesem Buch darzulegen, daß der Traum kein sinnloses nächtliches Phänomen ist, wie zu seiner Zeit allgemein angenommen, sondern eine natürliche nächtliche Aktivität eines jeden Menschen, die nach bestimmten Gesetzen abläuft, aus dem Unbewußten gespeist ist und damit sehr wohl auch ihren Sinn hat, nämlich als Wunscherfüllung zu gelten, für Dinge, die das wache Bewußtsein niemals erreichen würden. Damit legt er gleichzeitig den Grundriß der psychoanalytischen Theorie. Manche Schlußfolgerungen werden sonderbar erscheinen, manche sogar absurd, aber dennoch bin ich überzeugt, daß ein jeder an sich selber so manchen Gedankengang und so manche Hypothese bestätigen kann, und darum ist die „Traumdeutung" auch nach hundert Jahren allemal ein sehr lesenswertes Buch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2013
Als Sig(is)mund Freud (1856 - 1939) um 1900 dies schlichtweg Bahn brechende Buch mit dem beinahe mittelalterlich anmutenden Titel "Die Traumdeutung" einer zunächst kaum interessierten Öffentlichkeit (zweite Auflage erst anno 1908) vorstellte, ahnte niemand, dass es späterhin ähnliches Gewicht zugemessen bekommen werde wie das 1859 erschienene Buch "Über den Ursprung der Arten" von Charles Darwin. Das Reich der Träume wurde wie ein neuer Erdteil erstürmt und durchforscht, obwohl es jeder Mensch doch in sich trägt und immer schon trug. Aber der Volksmund hatte sich schon lang einen Reim auf Träume gemacht, und sie also auf seine oberflache Weise gedeutet: "Träume sind Schäume", sprich: wertloser Unsinn.
Nun erfand Freud eine neue, tiefere Deutung der Träume, und zwar zuvörderst der seiner eigenen und der seiner Patienten und Patientinnen, bei denen der Symbolismus ihrer Trauminhalte einen bemerkenswert aufschlussreichen Zusammenhang mit den Inhalten ihrer Neurosen und Psychosen aufwies. Und Freud fand heraus, dass Träume nicht einfach nur wirre Bilderfolgen sind, sondern dass in ihnen etwas bildlich verarbeitet oder zumindest zu verarbeiten versucht wird. In der von ihm so genannten 'Traumarbeit' wird Verdichtungs-, Verschiebungs- und Wertungsausgleichsarbeit geleistet.
Und wenn in den Träumen "gearbeitet" wurde, wer waren die Arbeitenden? So suchte Freud Traumquellen, fand aber nur Schleierhaftes wie das 'Somatische' ("Körperliche") oder das 'Infantile' ("Kindische") oder derlei Unfassbares als "Quellen". Dabei ließ Freud allerdings unbeachtet, dass diese keine echten Quellen der Hervorbringung der Träume, sondern eher Ansichtsteile der Wertung vernommener Geschehnisse des Tages vor dem Träumen waren. Weil aber in jeder dieser Wertungen der Mensch nicht umfassend oder als ein Ganzes erachtet wird, sondern nur oder eher als ein Aspekt neben vielen anderen, muss deren Wertung mit all dem übrigen Gedankenmaterial darüber zusammengebracht werden. Das ergibt dann als erlebtes Ganzes die nur scheinbar irre 'Traumentstellung', die als typisch für alle Träume gilt. "Der Traum ist die (verkleidete) Erfüllung eines (unterdrückten, verdrängten) Wunsches."
Zu Bedenkendes, das Freud nicht bedachte, ist beispielsweise, dass der Traum kein tätiges Subjekt (wie es bei Freud jedoch immer klingt), sondern eher das gemachte Fabrikat ist. "Traumfabrikant" sozusagen ist kein Einzelner und schon gar nicht der Traum seinerseits, sondern das Zusammenkommen so vieler kleiner, namenloser Instanzen unter oder neben solchen Gebilden, die Freud poetisch deutend benannte, wie etwa 'Ich', 'Es' oder 'Über-Ich'. Dass das Ich nur eine Spitze eines Eisgebirges, nicht ein ganzer eigenständiger Eisberg oder gar dessen Quelle ist, blieb unklar. Auch entging Freud der Zusammenhang des persönlich Unbewussten mit dem 'Kollektiven Unbewussten', das später von C. G. Jung entdeckt und ausgeführt wurde.
Dennoch ist Freud zuzustimmen, dass die Traumdeutung nach psychologischer Symbolkenntnis die 'Via regia', also der "königliche Weg" des Einfindens in das Innenleben eines Menschen ist. Spannend, aufschlussreich und unbedingt lesenswert!
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2001
Die Traumdeutung ist ein sehr interessantes Buch, jedoch teilweise nur mit vollster Konzentration zu lesen (deshalb auch ein Stern weniger). Freud erörtert die Welt des Traums und bietet einem die Möglichkeit, Einblick in seine Analyse verschiedener eigener Träume (aber auch solcher von Patienten)zu erhalten. ABER: Personen, welche dieses Buch kaufen wollen, um spezielle Dinge gedeutet zu bekommen (z.B. Was bedeutet die Schlange im Traum? etc.) sind bei Sigmund Freuds "Traumdeutung" fehl am Platze. Er unterschiedet hier zwischen latenten, manifesten Trauminhalten... er erörtet verschiedene Traumursachen... analysiert Hintergründe...und vieles mehr...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2012
Ein Klassiker den man immer wieder mal aufschlägt. Für den Preis bin ich mehr als zufrieden. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2011
Dieses Buch ist nicht nur ein Muss für alle Psychologie-Interessierten, sondern für alle, denn wir alle träumen, und jeder traum sagt etwas aus!
Durch dieses Buch findet man heraus, warum wir eigentlich träumen und welche Bedeutung dies für uns haben könnte; und ich denke das das insgeheim jeden von uns interessiert!

Ich selbst bin ein Riesenfan der Psychologie und der Psychoanalytik und bin daher auch ein großer Fan von S. Freud, und ich kann daher dieses Buch allen weiterempfehlen! :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Der Schreibstil is schön klar und die Argumentation und Heranführung an das Thema ist wirklich angenehm zu lessen. Außerdem bringt es einem ausführlich bei seine Träume zu deuten, was eine bereicherung darstellt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2010
Jeder der sich dieses Buch aneignet weiß wohl mit was er es zu tun hat. Freud ist nicht von ungefähr einer der bedeutesten Schriftsteller in diesem Genre. Ein Muss für jedermann!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2011
Freuds innere Auseinandersetzungen, Verwerfungen, Überarbeitungen über Jahrzehnte unter zum Teil heftigem Gegenwind der "üblichen Verdächtigen" einer Gesellschaft westlicher Prägung, sind bei der "Traumdeutung" beinahe spürbar. Sein Gesamtwerk stellt für mich eine der ganz großen intellektuellen Pionierleistungen dar.
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