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Kundenrezensionen

36
3,1 von 5 Sternen
Die verlorene Bibliothek: Thriller
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:8,49 €
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2013
Ich mag eigentlich das Genre der historisch unterfütterten Schnitzeljagden a la Dan Brown und so habe ich mir das Buch für den Urlaub am Strand gekauft.
Es wurde ein sehr lustiger Urlaub:
1. es ist bisher das erste und einzige Buch das ich meiner Familie am Strand laut vorgelesen habe - damit sie auch etwas zu lachen haben. Besonders für Schüler ist die haarsträubende Verwendung von Adjektiven, die wirklich jeder Deutschlehrer als Stilblüten oder unlogisch unterstreichen würde, sehr erheiternd. Man kann sich auch gut darüber unterhalten, was man besser machen kann oder welches das unsinnigste Adverb oder Adjektiv ist. (Das "hallende" (sic!) Rascheln beim Umdrehen der Buchseiten ist einer meiner Favoriten.
2. Der Autor ist nicht in der Lage Figuren zum Leben zu erwecken, da er ihnen im Sekundentakt wechselnde Gefühlsbäder verpasst, bei denen zum Beispiel die Heldin von herzklopfender Panik zu entschlossener Tätigkeit findet (einen Satz später) und wieder zurück.
3. Das Plot ist haarsträubend: Der erste Hinweis (kleiner Spoiler zum Anfang des Buches) besteht darin, dass der gerade ermordete Über-Professor seinen Tod (in den USA) vorausgesehen hat und vorher noch bei einem Aufenthalt in England dafür gesorgt hat, dass an seinem Todestag die Kirche in Oxford in die Luft gesprengt wird - nur um seiner mit der Wahrheitsfindung beauftragten Heldin den ersten und entscheidenden Hinweis zu geben. Warum es nicht möglich war, den Hinweis zusammen mit der Beschreibung des Auftrags in die zeitgleich übersandten Briefe an die Heldin zu schreiben, bleibt Geheimnis des Autors.
4. Wieso jemand akribisch das Umfeld seiner eigenen Ermordung plant - ohne diese blöde Ermordung zu verhindern - erschließt sich wohl auch nur dem Autor.

Ich will niemandem hier zu nahe treten, der das Buch gut fand und so kommentiert hat, aber meint ihr das wirklich ernst? Ich habe danach Inferno von Dan Brown gelesen und man merkt den unglaublichen Unterschied nach einer Seite.

Also wenn man mal wissen will, was alles am Buchmarkt eine Chance hat, nur weil man mit dem Plot einen marktgängigen Trend bedienen kann (oder totreiten) - dieses Buch ist wenigstens in der Beziehung für mich Benchmark.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2013
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen,aber dieser Fehlkauf muss einfach kommentiert werden:

"Die verlorene Bibliothek" vom A.M. Dean handelt von der blutjungen Geschichtsprofessorin Emily Wess,die durch einen wirklich dummen Zufall in ein recht unturbulentes Abenteuer verstrickt wird. Ihr heimlicher Mentor, den sie schon von Beginn ihres Studiums anhimmelt, aber nie wirklich Kontakt mit ihm pflegte, vertraut ihr ein folgenschweres Erbe an. Als sie sich knapp 150 Seiten später ihrer Lage bewusst wird, nimmt sie einen mehrmaligen City-Trip nach Oxford, Alexandria und Istanbul in kauf, statt mit ihrem Liebsten Thanksgiving zu feiern und den Truthan in die Röhre zu schieben. Damit es nicht nur ein lustiger Spaziergang wird, um ein recht offensichtliches Rätsel zu lösen, lässt der Autor auch noch ein paar Anzugtragende Bösewichte auf die arme, naive Geschichtsprofessorin los. Am Ende siegt die Technologie und die gute Emily kann zu ihren Verlobten zurück in die USA reisen und so tun, als ob nichts passiert wäre. Oh, ich vergaß zu erwähnen, dass die Gute sämtliche Rätsel der Historie für alle zugänglich gemacht hat.

A.M. Dean lernte und lehrte in Oxford Religionsgeschichte und gehört der russisch orthodoxen Kirche an. Genau das hätte mich stutzig machen sollen, als ich den Klappentext las. Leider kaufte ich mir für knapp 20€ die gebundene Ausgabe seines Erstlingswerkes, um es dann in die deutlich günstigere Taschenbuch-Version umzutauschen. Leider ist der Inhalt des Buches nicht die 10€ wert, die es mich gekostet hat.
Ich musste mich zwingen das Buch zu lesen. Schon während der ersten Seiten wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass der Autor defintiv nicht schreiben kann. Sätze wie "....und er spürte nichts.[...] Und das letzte was er spürte war ein Stich im Herzen....." und die ellenlange Satzführung machten mir deutlich, dass ich die falsche Urlaubslektüre gekauft habe.

Das war das mit Abstand schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe. Das Folgewerk vom Autor werde ich mir natürlich nicht kaufen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... aufgrund der guten Bewertungen gekauft. Leider nur eine 08/15 Verschwörungsgeschichte à la Dan Brown. Von vornherein war ziemlich klar, wie es ausgehen wird.
Stereotype Helden, wie aus dem Lehrbuch, mit hölzernen Dialogen. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl "das könnte wirklich so passieren".
Schade - nur bedingt empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer antike und bibliothekarische Themen liebt, für den erweist sich das vorliegende Buch als spannende wie überraschende "Fundgrube". Der Autor, fachkundiger Kirchenhistoriker, hat mit der rätselhaften Bibliothek von Alexandria ein Thema aufgegriffen, das er seiner Leserschaft im Rahmen einer meisterlich inszenierten Geschichte präsentiert.

Emily Wess, junge Historikerin, tritt nicht ganz begeistert das Erbe ihres ermordeten Mentors, Arno Holmstrand an, der offenbar konkrete Hinweise auf die Existenz der bisher als verloren gegoltene Bibliothek von Alexandria gefunden hat. Oxford, Istanbul und Alexandria sind Marksteine einer Spurensuche, welche zu höchst überraschenden wie unerwarteten Erkenntnissen führt. Emily Wess stösst nicht nur auf die Existenz eines geheimen Rates, welcher das Wissen der antiken Bibliothek mit allen Mitteln für sich allein in Besitz nehmen will, sondern sie gerät auch in Kontakt mit einem ägyptischen Bibliothekar, der sich als Schlüssel zur Lösung eines ungeahnten Geheimnisses erweist. Welche unerwartete Rolle das Internet in dieser bibliophilen Geschichte spielt, die Lösung dieses Rätsels sei der Lektüre der Leserschaft vorbehalten. Nicht minder spannend ist der Nebenschauplatz Washington, wo Politik und die Interessen des "geheimen Rates" um die Zukunft der Welt ringen.

Keine Frage, diese Geschichte birgt den Stoff für einen spannungsgeladenen Film, der ein breites Publikum bestens unterhalten könnte. Dieser Stoff dürfte auch Dan Brown bestens unterhalten.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2013
habe dieses buch auf dem tisch der neuerscheinungen im buchfachgeschäft meines vertrauens erstanden und hatte keine großartigen erwartungen. der titel und der klappentext waren vielversprechend und mein eindruck war richtig. das buch hat meine erwartungen mehr als übertroffen.

die junge geschichts professorin emily wess macht sich nach dem mord an ihrem vorbild und mentor prof arno holmstarnd auf die suche nach der verlorenen bibliothek von alexandria. auf deren spur sie durch versteckte hinweise, die der prof ihr vor seinem tod hinterlassen hat, geführt wurde.
sie beginnt eine reise zu verschiedenen schauplätzen, u.a. oxford, alexandira und istanbul und entschlüsselt teilweise mit hilfe von anderen akademikern die hinterlassenen hinweise und kryptischen rätsel. natürlich spielt auch die eine oder andere geheimorganisation eine rolle. aber niemals verliert das buch dadurch an glaubwürdigkeit.
um den nachfolgenden lesern nichts vorweg zu nehmen belasse ich es bei dieser inhaltsangabe.

die story ist gut konstruiert, das thema ist sehr interessant und noch nicht so abgegriffen wie andere themen die inhalt zahlreicher verschwörungsromane sind. die spannung steigt stetig an, das buch entwickelt sich mit jeder seite mehr zu einem packenden pageturner. der schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, die unterteilung in viele kürzere kapitel förert ein angenehmes leseerlebnis. die story erlebt einige spannende wendungen, die niemals unglaubwürdig sind. auch der nebenschauplatz in washington, der die geschichte um die verlorene bibliothek mit einer verschwörung um das präsidentenamt verknüpft trägt zur spannung bei. dean hat hier meiner meinung nach ein großartiges buch verfasst!

für jeden bibliophilen, der gerne noch an das eine oder andere geheimnis auf unserer doch so aufgeklärten welt glauben möchte, oder einfach nur für liebhaber gut geschriebener thriller ist dieses buch ein absolutes MUSS!
leider gibt es von a.m. dean scheinbar nur dieses eine buch, werde den namen des autors jedoch im hinterkopf behalten und hoffe auf weitere werke von ihm.
ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG MEINERSEITS!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2013
Ein Thriller in bester Dan Brown-Tradition, spannend, historisch, dramatisch und weltumfassend.

Die Bibliothek von Alexandria ist mehr als nur das Gedächtnis der Menschheit, hier findet man die wichtigsten Informationen der Welt, die einem zur Macht verhelfen und die die Macht haben die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.

Arno Holmstrand musste sterben, da er das Geheimnis um die verlorene Bibliothek von Alexandria nicht preisgeben wollte. Ermordet wurde er von einer Organisation, die sich „der Rat“ nennt und nach der Weltmacht strebt. Seine einzige Hoffnung scheint die junge Professorin Emily Wess zu sein, der er noch vor seinem Tod einen Brief schreibt und darin seinen Tod vorhersieht.

Auf einmal sieht sich Emily in einem Strudel aus Forschung, Geheimnissen und Intrigen gefangen und bald ist auch ihr eignes Leben in Gefahr, was sie aber nicht davon abhält, um die halbe Welt zu fliegen, um dem Geheimnis der Bibliothek von Alexandria auf die Spur zu kommen.

Ein rasanter Roman, der sich besonders durch die schnellen Szenenwechsel auszeichnet. In den meisten Fällen sind die Kapitel nur wenige Seiten lang und springen dann zu einem anderen Protagonisten, sodass das Tempo des Buches recht hoch ist.

Ein guter Unterhaltungsroman im Stile von Dan Brown, sicherlich keine große Literatur, aber für „Zwischendurch“ auf dem Balkon, im Urlaub oder in diversen Wartezimmern nicht nur ein bloßer Zeitvertreib.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2013
... möchte A.M. Dean auch noch ein bisschen Geld verdienen. Leider.

Man gebe einem Zwölfjährigen eines der Bücher von Dan Brown und bitte ihn, doch auch so etwas zu schreiben aber nicht zu genau nachzudenken. Schon bekommt man "Die verlorene Bibliothek". Selbst wenn man sich auf die Story und die Vorgaben einlässt (Der Bewahrer der größten Wissensschatzes der Welt schickt eine einzelne Frau gegen eine, wie er weiß, gewalttätige geheimdienstartige Organisation mit Schlägern und Mördern als Hilfstruppe; außerdem ernennt er diese Frau, die vorher noch nie etwas von der Mission des Bewahrers gehört hat, gleich zu seiner Nachfolgerin, ob sie will oder nicht!), also selbst, wenn man guten Willens das alles hinnimmt und einfach Spaß haben möchte, stolpert man irgendwann über so viel Unlogisches, dass man am liebsten aufhören würde zu lesen.

Ich glaube auch, dass das Buch etwas unbedarfteren Kindern gut gefallen könnte, obwohl ich früher bei den 3? oder den fünf Freunden schon stimmigere Geschichten gelesen habe.

Ach noch etwas: Autoren, die sich ohnehin schon schwer tun mit der Schreiberei, sollten nicht immer gleich einen Staatsstreich in den USA als Hintergrundgeschichte wählen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2013
Rasant startet die Geschichte und schweift nicht von der Handlung ab. Auf zu lange Hinzergrundbeschreibungen wird verzichtet. Kapitel für Kapitel nimmt die Achterbahnfahrt an Geschwindigkeit zu und entführt den Leser in eine Welt voll Mord, Terror und absoluter Spannung. Nach dem Mord an ihrem wissenschaftskollegen in den USA hat Professor Emily nur mehr eine einzige Aufgabe - die verschwundene Bibliothek von Alexandria muss wiedergefunden werden um das immense Wissen, welches dort gespeichert sein soll für die Menschheit zu bewahren.

Allerdings versuchen auch dunkle Mächte, die sich bereits tief in den amerikanischen Machtapperat vorgefressen haben Emily einen Strich durch die Rechnung zu machen. Jedoch erhält sie ungeahnte Unterstützung durch ihre Freunde aus früheren Zeiten.

Die meisten Kapitel lesen sich in unter einer Minute. Die Handlung ist fasettenreich und erzählt in klarer Sprache das Abenteur. Damit bleibt der Lesefluss konstant und man legt nur mehr schwer den Kindle (EBook) aus der Hand. Preis und Umfang sind für das Buch absolut angemessen. Für alle die weniger Kriminalromane alla Donna Leon und mehr Mysterythriller aller Dan Brown mögen - Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2014
Ich fand die Geschichte um Emily Wess gut und sehr spannend. Nur hier und da Frage kamen bei mir Fragezeichen auf. So unter anderem bei Lösung des Rätsels. Wie funktioniert das mit den alten texten, die alleine auf Grund des Alters einen Wert haben? und zweitens wieso schleppt die Hauptdarstellerin ihr Handy selbst dann noch mit, als sie von der Gefahr erfahren hatte. erst als sie angegriffen wird, weiß sie plötzlich das Handys geortet werden können und Geldabhebungen überwacht. Warum erzählt ihr der Eingeweihte das nicht gleich und zwingt sie zu Schutzmaßnahmen. Aber mal ehrlich solche Fragen kommen auch bei Dan Brown oder 007 auf. Solche Bücher sollen unterhalten und das tut dieses Buch ohne jede Frage. Komische Wortwahl bzgl. Adjektive, wie hier erwähnt wurde, sind mir nie aufgefallen. Dafür hätte ich gerne mal einen Beweis.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Verpackt in historische Begebenheiten rund um die Bibliothek von Alexandria, präsentiert sich der Plot, den der Theologieprofessor, Priester und Autor für seinen Roman gesponnen hat. Die dem Buch zugrunde liegende Frage lautet: Existiert die legendäre Bibliothek von Alexandria heute noch - und wenn ja, wo?

Angenehm flott und mitreißend geht es los, ehe der "Religionslehrer" im Autor zum ersten Mal Oberwasser bekommt. Historische und religiöse Hintergründe sind wichtig (erst recht bei dieser Story), aber man darf die Spannungskurve dabei nicht aus den Augen verlieren. Anderenfalls liest es sich wie ein Geschichtsbuch, das - zur besseren Bekömmlichkeit - mit Nebenhandlung gewürzt wurde. Ganz so schlimm ist es hier nicht, aber die Kompetenz des Autors liegt klar beim historischen Teil. Umso unausgegorener wirken Logik, Verhalten der Figuren und technische Beschreibungen. Frei nach dem Motto: So eine Szene habe ich schon mal in einer Vorabendserie gesehen und fand sie spannend, warum also nicht ins Buch packen und behaupten, es wäre ein Thriller.

Zur Handlung: Arno Holmstrand, der große und allmächtige Bewahrer des noch größeren und noch viel allmächtigeren Geheimnisses, gibt den Löffel ab. Ausgerechnet die unbedarfte Emily Wess muss sein Erbe antreten. Konkret heißt das, die arme Frau muss in wenigen Tagen ein Geheimnis lüften, das seit Jahrhunderten unter Verschluss gehalten wird. Gleichzeitig werden ringsum die Leute abgemurkst oder zumindest bedroht (je nach Naheverhältnis). Das Buchende kommt leider wenig überraschend und hätte (der Logik der Protagonistin folgend) genauso gut 400 Seiten vorgezogen werden können, um den Figuren das Leben zu retten. Dann hätte allerdings die Rechtfertigung für die Quotenleichen gefehlt.

Fazit: Als Kind (10-12) hätte mir das Buch sicher besser gefallen, aber heute sind meine Ansprüche an Logik, Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe doch deutlich höher.
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