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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Herrn Waltz nur halb so gut...
Habe den Film nun auch endlich sehen können und muss sagen, dass es sich hierbei um einen echten Tarantino handelt. Viel Blut, viel Theatralik und eine enorme Länge.

Bild und Ton:

Perfekt. Nichts auszusetzen.

Zusatzmaterial:

Etwas dürftig. Ich hätte mir mehr versprochen. Auch geht mir die ganze Lobhudelei...
Vor 17 Monaten von M. Reimer veröffentlicht

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Film - kein Meisterwerk
Der Film Django unchained ist ein guter Film keine Frage.
Ich lese nur sehr oft in den anderen Rezensionen von bester Film der letzten Jahre, Meisterwerk etc. . Auch wird davon gesprochen wie gut er die Atmosphäre alter Western einfängt. Ich bezweifle das viele die Vergleiche mit alten (Italo-)Western anstellen auch wirklich viele dieser Filme gesehen haben...
Vor 9 Monaten von Matthias Herda veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Herrn Waltz nur halb so gut..., 27. Mai 2013
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Habe den Film nun auch endlich sehen können und muss sagen, dass es sich hierbei um einen echten Tarantino handelt. Viel Blut, viel Theatralik und eine enorme Länge.

Bild und Ton:

Perfekt. Nichts auszusetzen.

Zusatzmaterial:

Etwas dürftig. Ich hätte mir mehr versprochen. Auch geht mir die ganze Lobhudelei gegenüber den anderen Schauspielern und dem Regisseur gehörig auf den Geist. Kennt man aber von anderen Veröffentlichungen auch nicht anders. Ein wirkliches "Making of" vermisse ich hier leider schmerzlichst.

Film (kein Spoiler):

Schon von der Anfangssequenz war ich begeistert. Wortwitz wie man ihn von Meister Tarantino erwartet.
Perfekt auch, das man Christoph Waltz in der Orginalstimme belässt. Das kann man einfach nicht synchronisieren. Dieser (Waltz) ist es auch, der den ganzen Film über überzeugt. Musikalisch haut dieser Film natürlich Tarantino-Like wieder voll rein und genial daneben. Anleihen von Morricone bis zum Rap. Das ist es aber, was einen Tarantino ausmacht.

Über die Länge des Films könnte man streiten. In der Mitte wird das Stück leider hauptsächlich von Christoph Waltz getragen. Ohne ihn wäre der Film, wie in der Überschrift erwähnt, nur halb so gut.
Sehr schön aber, auch mal wieder Altstars wie Don Johnson, Franco Nero und Pulp Fiction Star Samuel L. Jackson (in perfekter Maske und souverän aufspielend) zu sehen.
Auch Leonardo di Caprio meistert hier wieder einmal seinen Part vorzüglich. War aber auch nicht anders zu erwarten bei einem Ausnahmetalent wie dem seinen.

Fazit: Ich habe dem Film mit viel Erwartung entgegengefiebert. Er ist anders geworden, als ich es mir vorgestellt hatte. Aber das ist Quentin Tarantino - Lasst die Vorstellungen draußen, es wird eh anders...und in diesem Fall bestimmt nicht schlechter! Trotz der paar Längen, ein echtes Highlight!

Ergänzung:

Ich wurde per Mail angefragt, warum ich "NUR" vier Sterne vergebe. Die Antwort ist sehr einfach und auch wieder nicht.
Tarantino kann man nur mit anderen Tarantino's vergleichen.
Die Filme, welche 5 Sterne verdienen wären meiner Meinung nach zweifelsohne "Pulp Fiction" und "From Dusk till Dawn"(Drehbuch) und selbstredend auch "Reservoir Dogs". Einfach aus dem Grund, weil er hiermit die chineastischen Konventionen durchbricht, und damit nicht nur Gewalt zur filmischen Oper verkommen lässt, sondern durch z.B. (Pulp Fiction) verschiedene Handlungsstränge auf ein einziges Finale hinleitet. Diese Strategie wurde nun auch sehr oft von Anderen kopiert, aber leider, außer bei "Memento" mit umgekehrtem Handlungsstrang, nie annähernd so gut in Szene gesetzt. Auch ist Quentin Tarantino nahezu der einzige Regisseur, der wirklich weiß, welcher Soundtrack welche Wirkung auf das Publikum hat. Deswegen setzt der Meister hier meist auf Nostalgie und verwendet bekannte Sounds in genial adaptierter Form. Zum Beispiel "Pour Elise" mit genial vermischten "Once upon a time in the west" Gitarrenriffs in "Inglourious Basterds". Ein Top-Regisseur sagte einmal: "Der Soundtrack und der Ton bei der Postproduktion sind der halbe Film".
Quentin produziert seine Filme genau so!

Letztendliches Fazit:

Vier Sterne nur dafür, dass Quentin hier nicht sein volles Potential ausgeschöpft hat. Und ich vergleiche hier nur Tarantino mit Tarantino. Ein Newcomer hätte dafür glatt 5 Sterne erhalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Hommage an den Italo-Western, 22. August 2014
FILM (5/5)

Django Unchained kann gut mit Quentin Tarantinos Meisterwerken wie Kill Bill und Pulpfiction mithalten.
Der Film liefert das was man von einen Tarantino erwartet.
Vorallen Christoph Waltz leistung als Dr. King Schultz überzeugt .
Ein Highlight ist auch der Soundtrack der den Film noch aufwertet.

BD (4/5)

Das Bild ist durchweg gut.
Die DTS-HD MA 5.1 Tonspur bringt vorallen den grandiosen Soundtrack gut rüber.
Auf der BD befinden sich Diverse Extras.

Steelbook (5/5)
Das Steelbook ist geprägt und hat ein Backcover
Das Design überzeugt und hebt sich von den andern versionen ab.

Fazit
Hier bekommt man Django Unchained in einer würdigen version.

neben der geprägten erstauflage des Steelbooks gibt es noch folgende Blu-ray versionen:

Django Unchained - Steelbook (Neuauflage)

Django Unchained - Limited Digipack Edition + Soundtrack:
http://www.amazon.de/Django-Unchained-Limited-Digipack-Soundtrack/dp/B00CUBND1K/ref=sr_1_sc_3?s=dvd&ie=UTF8&qid=1408736178&sr=1-3-spell&keywords=Django+unchaind

Django Unchained Standart Amaray:
http://www.amazon.de/Django-Unchained-Blu-ray-Jamie-Foxx/dp/B00APVW06G/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1408736178&sr=1-1&keywords=Django+unchaind
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410 von 505 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gentlemen, zuerst hatten sie meine Neugier, jetzt haben sie meine Aufmerksamkeit!" Und das ist noch untertrieben..., 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Mit "Inglorious Basterds" prägte Quentin Tarantino die Filmlandschaft endgültig und wurde schon fast zum "Mainstream" im Business, ähnlich wie Christopher Nolan. Steht Tarantinos Name auf einem Filmplakat oder in einem Trailer, steht die Kinowelt Kopf und man kann das Warten schon nicht mehr ertragen. Das ist ein Ruf, den nur wenige Regisseure sich erkämpfen konnten, allein deshalb ist er für mich schon jetzt eine Legende. Und seit "Kill Bill" warte ich wie verrückt darauf, dass Quentin mal einen Western machen würde und dann letztes Jahr, als ich den Trailer zu "Django Unchained" sah, dachte ich: "Yeah!"
Die Erwartungen waren demnach hoch, wie bei so vielen Filmen in letzter Zeit, aber "Django Unchained" ist nicht nur ein Film, der meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, sondern für mich auch einer der besten Filme, wenn nicht sogar der beste Film der letzten Jahre! Ich werde versuchen meine Meinung zu erläutern, aber kommen wir erstmal zur Story (natürlich ohne Spoiler):

Der Sklave Django wird vom Zahnarzt/ Kopfgeldjäger Dr. King Schultz befreit, weil er ihm bei einem Fall helfen soll, im Gegenzug hilft er Django bei der Befreiung seiner Frau aus den Händen des teuflischen Calvin Candie...

Gleich vorweg: Wer einen netten, kleinen Tarantinofilm mit Westernatmosphäre erwartet, der sollte sich vorsehen. Knapp drei Stunden verschlingt dieses Monstrum, ganz, wie alte Spaghettiwestern, a la "Spiel mir das Lied vom Tod"! Und im ersten Moment war ich etwas verwirrt, weil ich an einigen Stellen dachte: "Jetzt kommt das Ende...", aber nein, ein Twist jagt den nächsten, wie das in klassischen Tarantinos halt so der Fall ist, trotzdem bleibt das große Filmfinale nicht aus!
Die Länge scheint im ersten Moment abschreckend, aber wenn es ein Film schafft, über fast drei Stunden pausenlos die Spannung aufrecht zu halten, ohne das auch nur eine einzige Szene überflüssig wirkt, dann ist das schon Mal ein klares Indiz für einen mehr als gelungenen Film! Aber wir reden hier von Tarantino und der macht mehr als nur einen gewöhnlichen Film: Auch "Django Unchained" ist mehr, als er zunächst scheint!
Zwar kann man das Werk als riesige Hommage an die Westernklassiker von damals betrachten, dazu gesellen sich aber wieder mal überaus kreative Filmkniffs, brutal, harte Gesellschaftskritik (das Thema Sklaverei vor allem wird sehr schonungslos dargestellt!), brutal, harte Action mit mehr als nur ein paar Litern Blut, faszinierende und obercoole Dialoge und großartiges Schauspiel von einigen der besten Leuten in Hollywood!

Jamie Foxx hat sich mit dieser Rolle nochmal selbst übertroffen, auch wenn er für große Namen, wie "Ray", "Jarhead" oder "Collateral" schon Unmengen an Preisen eingeheimst hat. Schweigsam, aber wenn er redet, trifft er mitten ins Schwarze und ja, das war etwas sarkastisch gemeint. Überaus lässig und ein typischer, aber charmanter und zuweilen auch etwas fieser Held!

Daneben brilliert wieder Christoph Waltz als Dr. King Schultz. Anfangs erinnert sein Spiel etwas an Hans Landa aus "Inglorious Basterds", zeichnet sich aber durch eine deutlich, angespanntere und heldenhaftere Darstellung aus. Dazu ist auch er einfach saucool und hat einige großartige Szenen und es ist einfach immer wieder toll zu sehen, dass auch ein Deutscher (bzw eher Österreicher), neben dem ach so tollen Til Schweiger, sich nicht nur in Hollywood behaupten kann, sogar einigen Stars fast die Show stiehlt.

Als dritter im Bunde haben wir Leonardo Di Caprio als Sklavenhändler, Calvin Candie: Mit ihm haben wir nicht nur zum ersten Mal einen Tarantinowestern, sondern auch zum aller ersten Mal eine richtig fiese und durchweg böse, sadistische Rolle, die er verkörpert. Und er ist superb!

Trotzdem gibt es noch mehr glorreiche Stars zu bewundern, allen voran Samuel L. Jackson, der zwar eher als kleine Nebenrolle angesehen werden kann, aber manchmal alle Blicke auf sich zieht, als "Oberschwarzer" oder "Obersklave", wenn man es so will. Und was soll ich sagen? Er ist ein altes Eisen, was die Kinolandschaft angeht, klar und trotzdem so präsent und frisch daher zu kommen, verdient einfach Respekt!

Der Rest des Casts ist aber auch sehr großartig, Tarantino inszeniert ja gerne auch die "kleineren" Szenen mit viel Prominenz, so etwa die Klu Klux Klan-Sequenz mit Jonah Hill.

Umgehauen hat mich natürlich wieder der unvergleichliche Stil vom Meister, hektische Zooms, lange und intensive Dialogszenen und besonders der gekonnt, perfekte und gegensätzliche Einsatz von Musik, absolute Empfehlung für den Soundtrack, mit Unmengen an Klassikern und eigen für den Film komponierten Stücken! Die Musik gibt dem Film wieder das gewisse Etwas und obwohl Tarantino meistens nur Source Stücke aus älteren Soundtracks nimmt, so beweist er dennoch nicht nur seinen tollen Musikgeschmack, sondern auch sein Gespür für den richtigen Einsatz!

Aber auch optisch ist "Django Unchained" wieder der Hammer: Die Atmosphäre des klassischen Westernfilms wird perfekt eingefangen und trotzdem frisch gehalten. Und außergewöhnliche Kamerafahrten und Unmengen an Blut, die meistens auf weiße Flächen spritzen, um den Effekt zu vergrößern, brauche ich nicht wirklich zu erwähnen. Und Blut gibt es, wie gesagt, jede Menge, vor allem einige "Shoot Outs" am Ende, sind spektakulär, erinnern von ihrer übertriebenen Art etwas an die "Kill Bill"-Teile und machen einfach Spaß!

Und letztendlich ist es einfach ein Indiz für ein Meisterwerk an Film, wenn man in der zweiten Hälfte des Films fast ausschließlich unter Spannung steht, weil man das Gefühl hat, irgendwas wird noch passieren! Die letzten Filme, die das geschafft haben, waren "Inglorious Basterds", “Inception” und "The Dark Knight".

Fazit: Ich könnte noch endlos weiter machen, aber ich glaube, dass jeder, der auch nur ansatzweise ein Fan von Tarantino oder alten Westernklassikern ist, der wird um dieses Filmjuwel nicht vorbei kommen. “Django Unchained” ist das Filmhighlight, auf das ich solange gewartet habe! Knallhart, cool, witzig, brutal, emotional, mitreißend und glaubt mir, wenn ich sage: Diese Beschreibungen haben selten so genau auf einen Film gepasst, wie diesen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk !, 15. März 2013
Von 
Martin Käfer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Quentin Tarantino hat mal wieder ein Meisterwerk geschaffen,zwar sind einige Szenen blutig und brutal,aber daß kann jeder selbst entscheiden,ob er das sehen möchte oder nicht.Christoph Waltz und Jamie Foxx glänzen in ihren Rollen,ich hab den Kauf der DVD auf gar keinen Fall bereut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur spitze, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin ein richtiger Tarantino Fan. Daher war der Film für mich natürlich ein Muss. Ich wurde nicht enttäuscht den der Film ist Tarantino mal wieder sehr gut gelungen, einfach nur spitze. Kann ihn nur weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Christoph Waltz in Bestform !!!, 2. Februar 2014
Von 
Frank Uwe (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich liebe Tarantino-Filme und deshalb durfte die Blu-ray "Django Unchained" - Tarantinos 8. Film - nicht in meiner Sammlung fehlen.

Wie bereits in anderen seiner Filme schafft Quentin Tarantino es, selbst minutenlange Gespräche äußerst spannend erscheinen zu lassen. Christoph Waltz ist ein begnadeter Schauspieler, der auch schon in dem Tarantino-Film "Inglourious Basterds" brillierte. Er spielt auch diesmal phänomenal.

Wie so oft bei Tarantino wird auch nicht an Ketchup gespart. In einigen Szenen fließt jede Menge Blut.

Man erhält 2 Stunden 45 Minuten beste Unterhaltung in Blu-ray-Qualität.

Die Extras auf der Blu-ray sind Making ofs englisch mit deutschen Untertiteln), Filmmusiken, u.s.w. das Übliche eben.

Ich kann den Kauf empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Quantin Tarantino, 4. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer Tarantino Filme mag, wird sicher auch bei diesem Film auf seine Kosten kommen.
An und für sich ist der Film gut gemacht und im typischen Tarantino-Stil, keine Frage.
Doch am Ende wird er leider etwas langatmig. Deshalb ein Stern abzug. Dennoch sehenswert ;)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die coolste & abgebrühteste Abrechnung mit amerikanischer Geschichte, die es je gab!, 4. August 2014
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Was gibt es Überflüssigeres, als ein Produkt zu rezensieren, das ohnehin schon über 800 (!) Mal unter die Lupe genommen wurde?
Nun denn, die hier muss ganz einfach sein...

War ich nach dem für meinen Geschmack etwas zu euphorisch hochgejubelten INGLOURIOUS BASTERDS ein wenig schaumgebremst, da mir die teils oberflächliche, zu amerikanische Abhandlung mit Nazigrößen und deren Motiven ein kleiner Dorn im Auge war, bin ich nach dem fulminanten DJANGO UNCHAINED nun mehr als begeistert.
Quentin Tarantino, der ja nicht erst seit gestern als großer Filmemacher Ruhm und Bekanntheit genießt, hat mit hiesigem Leinwandwerk wirkliche Coolness, Lässigkeit und Abgebrühtheit bewiesen.

Schon alleine die Idee, einen ehemaligen Sklaven in einer durch und druch dekadenten weißen Südstaatenoberschicht aufräumen zu lassen, hat's in sich. Ihm dann aber noch als Mentor einen Christoph Waltz, also einen österreichischen Schauspieler, vor die Nase zu setzen, der sich mit Vehemenz gegen allen rassischen Unfug einsetzt, der tatsächlich in nicht wenigen Gehirnen des 19. Jahrhunderts (und das eben nicht nur im bösen Nazideutschland, sondern auch im anglo-amerikansichen Raum) herumspukte, das hat WIRKLICH Klasse!!

So ganz nebenbei bricht Tarantino selbstverständlich mit sämtlichen gängigen Western-Klischees, wobei auch viele Anlehnungen ans berühmt-berüchtigte Italo-Western-Genre vorzufinden sind. Am Ende wird gar den oft missverstandenen und zu unrecht häufig belächelten Drauhauf-Western (alias Bud Spencer & Terence Hill) gehuldigt, als ein Trinity-Song (zynischerweise vor einem Szenario der Verwüstung) eingespielt wird und Django Freeman (Jamie Foxx) einen extravaganten "Willie" mit seinem Pferd zur Schau stellt...

Nun kurz generell zum Plot - allerdings ohne Spoiler-Gefahr (ich verrate wirklich nicht zuviel, versprochen):
Der Sklave Django wird im Jahre 1858 im tiefen Süden der USA mit einigen Leidensgenossen von einem Sklavenhändler quer durchs Land getrieben. Bald darauf begegnen sie einem angeblichen (deutschstämmigen) Zahnarzt namens Dr. Schultz (ein großartiger Christoph Waltz - mit herrlichem Akzent), der sich nach einem ersten Blutbad des jungen Django annimmt. Schultz entpuppt sich bald als ziemlich skrupelloser Kopfgeldjäger, allerdings hat er in der Sklavenfrage (bis zum Bürgerkrieg sollte es ja noch 3 Jahre dauern und bis zur vermeintlichen "Gleichberechtigung" gar noch 8) klare moralische Richtlinien, wobei er höchst energisch und aufbrausend auf typisches Südstaaten-Obermenschen-Getue reagiert.
Jedenfalls treffen Schultz und dessen Schützling im Zuge ihrer abenteuerlichen Kopfgeld-Feldzüge auch auf allerlei Großgrundbesitzer und Django erzählt seinem Mentor von seiner Frau, von der er einfach getrennt worden war (Sklavenehen waren tatsächlich rechtlich höchst eingeschränkt). Also begeben sich die beiden auf Spurensuche (dazwischen gibt's u.a. ein aberwitziges Intermezzo mit dem eben erst erfundenen Ku-Klux-Klan) und stoßen dabei das Ekelpaket Calvin Candie (ein durch und durch unsympathischer und großartiger Leonardo Di Caprio, der sich hierfür allerspätestens einen Oscar verdient gehabt hätte), dem Schultz, der sich an Kampfsklaven interessiert zeigt, ein Geschäft vorschlägt, um näher an Django's Frau hernzukommen. Doch der clevere Candie durchschaut das intrigenhafte Spiel (ein ebenfalls unsympathischer Samuel L. Jackson als schwarzer Herrenhaussklave schürt dabei ständig seine Zweifel) und stellt den beiden eine Falle... In weiterer Folge überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zum großen Showdown - in allerbester Tarantino-Manier. Mehr möchte ich aber nun wirklich nicht verraten...

Kurzum: Die Besetzung ist top, die fimische Umsetzung des inhaltlich durchaus brisanten Themas ist es ebenfalls und was den technischen Firlefanz rund um die Bluray etc. angeht, so gibt es meinerseits auch rein gar nichts zu beanstanden (super Bild, gute Tonqualität, ansprechendes Titelmenü etc.). Tatsächlich hätte ich persönlich DJANGO UNCHAINED noch den einen oder anderen Oscar mehr vergönnt (wenngleich diese Art der Auszeichnung ohnehin ein wenig überbewertet wird, aber wurscht). Meines Erachtens ist dies bislang Tarantinos Höhepunkt - und besagter Herr hat ja nun wirklich schon mehrere filmische Kaliber von der Leine gelassen!

Interessant ist, dass einige meiner Freunde, die - im Gegensatz zu mir - sehr von INGLOURIOUS BASTERDS angetan waren, mit DJANGO UNCHAINED nicht ganz grün wurden. Bei mir ist es genau umgekehrt der Fall - ich liebe diesen Film (immer noch)!

Für mich ganz klar der FILM DES JAHRES 2012 bzw. 2013 - gleichzeitig auch ein ganz heißer Anwärter auf den Titel FILM ES JAHRZEHNTS!!!

Großartig, 5 Sterne und basta.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SUPER FILM!, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Den Film kann ich jedem nur Weiterempfehlen! Wüsste nicht was ich dem noch hinzu zufügen soll. Der Einkauf war es wert :-)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an Sergio Corbucci, 13. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Für Django-Fans ist vielleicht die einprägsamste Szene, als sich Ur-Django Franco Nero neben New-Django Jamie Foxx an die Theke schwingt und fragt, wie er seinen Namen buchstabiert.

Dies ist nur eine der Anspielungen, die Trentin Tarantino in diesen bildgewaltigen Italowestern-Relaunch eingebaut hat. Wer Sergio Corbuccis »Leichen pflastern seinen Weg« kennt, der weiß, dass Tarantino ganze Szenen nachgefilmt hat. Die Figur des Dr. King Schultz ist zusätzlich als Anspielung auf Klaus Kinski und dessen grandiose Verkörperung eines Kopfgeldjägers zu verstehen.

Der Film bietet also auch dem Cineasten Futter und damit weit mehr, als von einem klassisch gemusterten Western erwartet werden darf. Tarantino zeigt sich auch insofern von Cobucci beeinflusst, als seine Django-Story sich ebenfalls durch blutige Brutalität und einen gallebitteren, rabenschwarzen Humor auszeichnet.

Die Story, ein schwarzer Sklave erkämpft seine Befreiung mit Hilfe eines deutschstämmigen weißen Kopfgeldjägers, passt ausgezeichnet in die Jetztzeit, wo Filme wie 12 Years a Slave das Publikum das Publikum emotional aufrütteln.
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