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Kundenrezensionen

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am 30. Dezember 2012
Der zweite Fall von Axel Daut gefällt mir noch besser als der erste. Diesmal steht die kriminalistische Ermittlung mehr im Mittelpunkt, es ist ein richtiger handfester Kriminalroman. Trotzdem kann sich auch das Gefühl für das Weltkriegs-Berlin beim Leser voll entfalten. Der Autor hat sehr ausführlich recherchiert, schreibt aber nicht trocken über historische Zusammenhänge, sondern lässt die Vergangenheit sehr lebendig werden.

Auch Axel Daut hat sich als Figur entwickelt, er treibt die Ermittlungen und die anderen Verwicklungen der Geschichte jetzt noch aktiver voran. Gut gefallen haben mir außerdem die Szenen mit den Filmstars.

Bela Bolten hat mit "Der Aufbewarier" seinen Stil als Autor historischer Krimis noch weiter verfeinert. Wir werden sicher noch mehr von diesem Autor hören.
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am 19. November 2013
Ein Krimi, der zur Zeit des faschistischen Naziregimes in Berlin spielt, was für eine exzellente Idee, die Bela Bolten hier verwirklicht. Zum zweiten Mal ist der Kriminalbeamte Axel Daut im Berlin der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts als Ermittler tätig. Und wie im ersten Werk hat der Autor, beruhend auf einem historischen Hintergrund, einen spannenden und atmosphärisch dichten Roman geschrieben, der unter die Haut geht.

Eine präzise, fein ausgewogene Sprache und kurze, knappe Dialoge schaffen es, die Verzweiflung der Menschen im Berlin des Jahres 1943 nach Jahren des Naziterrors zu verdeutlichen. Judenverfolgung, Bombenterror und Naziherrschaft bilden in ihrer Schilderung den Hintergrund für die Aufklärung eines bestialischen Frauenmordes. Dabei profitiert dieser Roman vor allem vom Detailwissen des Autors, seiner Kenntnisse historischer Schauplätze und Personen.

Ein toller Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen hat und der Lust auf mehr macht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2015
Ich bin ein absoluter Fan von historischen Kriminalromanen, speziell wenn die Handlung in den 20iger, 30iger und 40iger Jahren angesiedelt ist. In dieser geschichtsträchtigen Zeit war eine klassische Polizeiarbeit eigentlich kaum möglich, denn politische Machtkämpe in der Weimar Zeit mit Saalschlachten und körperlichen Übergriffen, bis hin zu Mord und Totschlag, standen für die Polizei zur damaligen Zeit ja fast täglich auf der Tagesordnung. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam dann auch die Verfolgung und Ermordung von Kommunisten, Sozialdemokraten, Andersdenken und Juden dazu, kaum zu glauben das es da noch einen halbwegs normalen Polizeialltag gab.

Die Handlung dieses Romans spielt jedenfalls im Jahr 1943. Der zum Wachtmeister degradierte Kriminalpolizist Axel Daut findet durch Zufall nach einem Bombenangriff der Alliierten in einem Bunker den Torso einer zerstückelten Frau. Die Ermittlungen gestalten sich entsprechend schleppend und das liegt nicht nur an der schwer identifizierbaren Frauenleiche.

Wie schon in seinem ersten Roman „Codewort Rothenburg“ siedelt der der Autor Béla Bolten auch dieses Mal wieder seine fiktive Handlung, die allerdings an historische Geschehnisse anknüpft ist, in einer sehr geschichtsträchtigen Zeit an. Für mich persönlich gelingt es ihm auch sehr gut ein authentisches Bild der Stadt Berlin im Jahr 1943 darzustellen. Dabei baut er dann auch wieder geschickt reale Personen (unter anderem die Filmdiva Zarah Leander) und Charaktere der damaligen Zeit mit ein.

Speziell die beiden Ermittler, der zum Wachtmeister degradierte Kriminalpolizist Axel Daut und sein Freund, der Kriminalkommissar Ernst Rösen, gefallen mir richtig gut. Trotz eigener Probleme und gegen alle Widrigkeiten versuchen die beiden Ermittler den Fall durch ganz herkömmliche Polizeiarbeit zu lösen, dass fand ich zumindest sehr authentisch. Leider und das ist jetzt wirklich Meckern auf ganz hohem Niveau, ist bezogen auf den Leichenfund und das Motiv, beziehungsweise den Täter, recht schnell erkennbar, wohin die Reise geht, da hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung bis zum Schluss gewünscht.

Aber wie gesagt, dies ist meine ganz eigene Wahrnehmung, denn ich würde dieses Buch trotzdem jedem wärmstens empfehlen, der sich für historische Romane aus dieser Zeit interessiert. Der Autor hat dazu auch noch einen sehr flüssigen und angenehm lesbaren Schreibstil. Auch wenn der Spannungsbogen zum Ende hin etwas nachlässt, handelt es sich hier insgesamt um einen sehr guten, historischen Kriminalroman.
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am 23. Januar 2013
Berlin kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs....

Während englische Flugzeuge Brandbomben über dem nächtlichen Berlin abwerfen verteilt ein Frauenmörder die
zerstückelte Leiche seines Opfers.
Der Kriegsversehrte und zum Wachtmeister degradierte Axel Daut und seine ehemaliger Kollege Kommissar Rösen
versuchen diesen Mordfall aufzulösen.
Dieser Erzählstrang ist der eigentliche Kriminalfall.

Ein zweiter Erzählstrang berichtet von den Bemühungen einer jungen Schauspielerin das Leben ihres Ehemanns
zu retten. Er gehört dummerweise zu der bevorzugten Opfergruppe dieser furchtbaren Zeit.

Die anscheinend sehr gut recherchierten Details lenken manchmal von dem eigentlichen Mordfall ab.
Das mindert aber auf gar keinen Fall die Spannung. Im Gegenteil - manchmal wurde ich hippelig, weil ich
unbedingt wissen wollte, was gerade drüben abgeht.

"Hüben wie Drüben" - beide Erzählstränge nehmen sich nichts.

Ein wirklich spannend geschriebener Roman mit sympathischen Charakteren, deren Vorgehensweise man jederzeit
nachvollziehen kann.

Der Roman kommt auf leisen Sohlen daher und fesselt auch ohne Pistolengedöhns, Blut und was weiß ich...
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am 30. Dezember 2012
Ein total fesselnder Krimi.

Ich finde den Bezug zu wahren Begebenheiten äußerst gekonnt umgesetzt. Dieses Buch entführt eindrucksvoll in eine düstere Zeit, zeigt wie die menschen damit umgingen und versuchten zurechtzukommen. Dennoch wird nie von der storyline abgewichen und die Spannung bleibt bis zum schluss aufrecht.
Jeden Abend hoffte ich inständig, dass das Buch noch nicht zu Ende ist.

Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.
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am 8. Januar 2013
Es handelt sich hier um einen überaus spannenden Krimi vor dem Hinterdrund der schrecklichsten Zeit in der Deutschen Geschichte. Der Fall wird durch solide Polizeiarbeit gelöst, keine besondere Action, eigentlich ist noch nicht einmal der Fall an sich etwas Besonderes. Eine ermordete Frau wird in einer Nacht gefunden, in der es bei einem Bombenangriff fast ein Tausend Tote gab. So gesehen ist das kaum mehr als eine Randnotiz. Ich bin hier bewusst überaus zynisch. Das Besondere an diesem Buch ist die Einbettung der Handlung und der handelnden Personen in eine Zeit, von der wir genaugenommen viel zu wenig wissen. Natürlich kennen wir die historisch wichtigen Fakten, aber kaum jemand versucht, sich den Alltag in dieser Zeit vor Augen zu führen. Genau das gelingt dem Autor sehr geschickt. Durch die leisen Töne, in denen der Alltag anklingt, wird der Schrecken dieser Zeit noch eindringlicher. Für mich ist eines ganz klar: 5 Sterne sind angemessen.
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am 22. Dezember 2012
Ein Krimi, der Geschichte erfahrbar macht. Der Zeitgeist ist auf jeder Seite spürbar. Exzellent recherchiert. Lediglich an einer Stelle ein kleiner Lapsus in der Geschichte (der Autor lässt sich offenbar von dem zugrundeliegenden, realen Fall leiten). Aber ansonsten: Ein spannendes, auch sprachlich überzeugendes Buch, das man gern an einem Stück liest. Ich freue mich schon auf das nächste Werk.
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am 13. Januar 2013
Alle 3 Bücher von Béla Bolten finde ich ausgezeichnet. Das Nazigrauen bedrückt den Leser und die handelnden Personen sind in ihrer Ambivalenz lebensnah dargestellt, gleichzeitig ist der Roman spannend zu lesen.
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am 9. September 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen da es nicht zu viel auf die Zeit des zweiten Weltkrieges eingeht und daher nicht
ins Klischee abgleitet. Der Kriminalfall bleibt immer im Vordergrund. Sehr gut wurde auch der innere Konflikt mancher
Menschen in dieser Zeit ausgearbeitet. Finde auch sehr gut, daß obwohl der Mord an einer Jüdin war, dieser nicht unge-
sühnt bleibt. Kann ich nur empfehlen!
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am 24. Februar 2014
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen. Es hat sich gut gelesen und gab ein paar Einblicke in die Zeit 1943 in Berlin. Der Kriminalfall als solcher war in sich schlüssig, jedoch ohne Höhen und Tiefen. Interessant fand ich die Ereignisse um die Verhaftung der Juden und die Demonstrationen der Frauen. Stilistisch gab es auch nichts auszusetzen. Insgesamt blieb mir der Roman jedoch zu sehr an der Oberfläche. Er hat mich nicht wirklich berührt. Drei Tage nach Beendigung des Buches habe ich bereits Schwierigkeiten, den Protagonisten wieder vor meinem geistigen Auge erstehen zu lassen. Daher von mir nur drei Sterne
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