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Kundenrezensionen

81
4,5 von 5 Sternen
Der Aufbewarier (Axel Dauts Fälle 2)
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:4,99 €
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2012
Der zweite Fall von Axel Daut gefällt mir noch besser als der erste. Diesmal steht die kriminalistische Ermittlung mehr im Mittelpunkt, es ist ein richtiger handfester Kriminalroman. Trotzdem kann sich auch das Gefühl für das Weltkriegs-Berlin beim Leser voll entfalten. Der Autor hat sehr ausführlich recherchiert, schreibt aber nicht trocken über historische Zusammenhänge, sondern lässt die Vergangenheit sehr lebendig werden.

Auch Axel Daut hat sich als Figur entwickelt, er treibt die Ermittlungen und die anderen Verwicklungen der Geschichte jetzt noch aktiver voran. Gut gefallen haben mir außerdem die Szenen mit den Filmstars.

Bela Bolten hat mit "Der Aufbewarier" seinen Stil als Autor historischer Krimis noch weiter verfeinert. Wir werden sicher noch mehr von diesem Autor hören.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2013
Es handelt sich hier um einen überaus spannenden Krimi vor dem Hinterdrund der schrecklichsten Zeit in der Deutschen Geschichte. Der Fall wird durch solide Polizeiarbeit gelöst, keine besondere Action, eigentlich ist noch nicht einmal der Fall an sich etwas Besonderes. Eine ermordete Frau wird in einer Nacht gefunden, in der es bei einem Bombenangriff fast ein Tausend Tote gab. So gesehen ist das kaum mehr als eine Randnotiz. Ich bin hier bewusst überaus zynisch. Das Besondere an diesem Buch ist die Einbettung der Handlung und der handelnden Personen in eine Zeit, von der wir genaugenommen viel zu wenig wissen. Natürlich kennen wir die historisch wichtigen Fakten, aber kaum jemand versucht, sich den Alltag in dieser Zeit vor Augen zu führen. Genau das gelingt dem Autor sehr geschickt. Durch die leisen Töne, in denen der Alltag anklingt, wird der Schrecken dieser Zeit noch eindringlicher. Für mich ist eines ganz klar: 5 Sterne sind angemessen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2013
Alle 3 Bücher von Béla Bolten finde ich ausgezeichnet. Das Nazigrauen bedrückt den Leser und die handelnden Personen sind in ihrer Ambivalenz lebensnah dargestellt, gleichzeitig ist der Roman spannend zu lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2013
Ein Krimi, der zur Zeit des faschistischen Naziregimes in Berlin spielt, was für eine exzellente Idee, die Bela Bolten hier verwirklicht. Zum zweiten Mal ist der Kriminalbeamte Axel Daut im Berlin der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts als Ermittler tätig. Und wie im ersten Werk hat der Autor, beruhend auf einem historischen Hintergrund, einen spannenden und atmosphärisch dichten Roman geschrieben, der unter die Haut geht.

Eine präzise, fein ausgewogene Sprache und kurze, knappe Dialoge schaffen es, die Verzweiflung der Menschen im Berlin des Jahres 1943 nach Jahren des Naziterrors zu verdeutlichen. Judenverfolgung, Bombenterror und Naziherrschaft bilden in ihrer Schilderung den Hintergrund für die Aufklärung eines bestialischen Frauenmordes. Dabei profitiert dieser Roman vor allem vom Detailwissen des Autors, seiner Kenntnisse historischer Schauplätze und Personen.

Ein toller Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen hat und der Lust auf mehr macht.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2012
Ein total fesselnder Krimi.

Ich finde den Bezug zu wahren Begebenheiten äußerst gekonnt umgesetzt. Dieses Buch entführt eindrucksvoll in eine düstere Zeit, zeigt wie die menschen damit umgingen und versuchten zurechtzukommen. Dennoch wird nie von der storyline abgewichen und die Spannung bleibt bis zum schluss aufrecht.
Jeden Abend hoffte ich inständig, dass das Buch noch nicht zu Ende ist.

Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2012
Ein Krimi, der Geschichte erfahrbar macht. Der Zeitgeist ist auf jeder Seite spürbar. Exzellent recherchiert. Lediglich an einer Stelle ein kleiner Lapsus in der Geschichte (der Autor lässt sich offenbar von dem zugrundeliegenden, realen Fall leiten). Aber ansonsten: Ein spannendes, auch sprachlich überzeugendes Buch, das man gern an einem Stück liest. Ich freue mich schon auf das nächste Werk.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2013
Berlin kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs....

Während englische Flugzeuge Brandbomben über dem nächtlichen Berlin abwerfen verteilt ein Frauenmörder die
zerstückelte Leiche seines Opfers.
Der Kriegsversehrte und zum Wachtmeister degradierte Axel Daut und seine ehemaliger Kollege Kommissar Rösen
versuchen diesen Mordfall aufzulösen.
Dieser Erzählstrang ist der eigentliche Kriminalfall.

Ein zweiter Erzählstrang berichtet von den Bemühungen einer jungen Schauspielerin das Leben ihres Ehemanns
zu retten. Er gehört dummerweise zu der bevorzugten Opfergruppe dieser furchtbaren Zeit.

Die anscheinend sehr gut recherchierten Details lenken manchmal von dem eigentlichen Mordfall ab.
Das mindert aber auf gar keinen Fall die Spannung. Im Gegenteil - manchmal wurde ich hippelig, weil ich
unbedingt wissen wollte, was gerade drüben abgeht.

"Hüben wie Drüben" - beide Erzählstränge nehmen sich nichts.

Ein wirklich spannend geschriebener Roman mit sympathischen Charakteren, deren Vorgehensweise man jederzeit
nachvollziehen kann.

Der Roman kommt auf leisen Sohlen daher und fesselt auch ohne Pistolengedöhns, Blut und was weiß ich...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen da es nicht zu viel auf die Zeit des zweiten Weltkrieges eingeht und daher nicht
ins Klischee abgleitet. Der Kriminalfall bleibt immer im Vordergrund. Sehr gut wurde auch der innere Konflikt mancher
Menschen in dieser Zeit ausgearbeitet. Finde auch sehr gut, daß obwohl der Mord an einer Jüdin war, dieser nicht unge-
sühnt bleibt. Kann ich nur empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2012
Nachdem ich den ersten Teil Codewort Rotenburg gelesen hatte,
wartete ich gespannt Aufklärung die Fortsetzung von dem sympathischen Kommissar Axel Daut mit seiner kaputten Hand bzw.Prothese.
Nach dem ich mir über Amazon das eBook gekauft habe fing ich auch gleich an zu lesen.
Der Fall von Axel fesselte mich So sehr, das ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte.
Es lässt einem keine Ruhe, man muss einfach weiterlesen, da ich den 1.Teil gelesen habe fällt es einem Recht leicht
in die Geschichte einzutauchen und sofort die Handlung nach voll ziehen zu können.
Ich wünsche dem Autor alles Gute und hoffe das ihm noch weitere Ideen mit Axel einfallen.
Ich hätte gern mehr Axel.
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am 23. August 2013
Auf das Buch des mir bislang nicht bekannten Autors Bela Bolten bin ich durch eine Leseempfehlung von amazon gestoßen. Der etwas ungewöhnliche Titel "Der Aufbewarier" hat mich zunächst etwas verwirrt. Wie man dann bei der Lektüre erfährt, handelte es sich bei einem "Aufbewarier" um eine Vertrauensperson, welcher Juden in der Zeit des Naziterrors vor einer befürchteten Deportation Geld und Wertsachen anvertrauten.

Der Roman spielt 1943 in Berlin. Er hat zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um die Aufklärung des Mordes an einer Jüdin, deren zerstückelte Leiche ohne Kopf gefunden wird. Zum anderen wird die Geschichte des tatsächlich so erfolgten „Rosenstraßenprotests“ erzählt. Dabei handelte es sich um die mutige Demonstration von einigen hundert Frauen, welche in Berlin über mehrere Tage hinweg die Freilassung ihrer verhafteten Angehörigen forderten.

Die Geschichte wird aus Perspektive von Axel Daut erzählt. Dieser taucht bereits in dem Roman „Codewort Rothenburg“ auf, den ich nicht gelesen habe. Für das Verständnis von „Der Aufbewarier“ ist es allerdings auch nicht erforderlich, den Vorgängerroman zu kennen. Daut war ehemals Kriminalbeamter, wurde aber zum Wachtmeister im Streifendienst degradiert. Der Kriminalkommisar Ernst Rösen, Dauts ehemaliger Kollege und Freund, zieht ihn jedoch bei der Aufklärung des Mordes an der jüdischen Frau hinzu. Die beiden verschiedenen Handlungsstränge werden dadurch verknüpft, dass Daut ein Freund der jungen deutschen Schauspielerin Carla ist, deren jüdischer Mann („Mischehe“) von den Nazis inhaftiert wurde und für dessen Freilassung Carla demonstriert. Besonders gefallen haben mir die Szenen, in denen Daut auf die von ihm sehr bewunderte Sängerin und Schauspielerin Zarah Leander trifft, die er über Carla kennen lernt.

Im Buch steht nicht unbedingt die Kriminalhandlung im Vordergrund. Man erfährt viel über das Leben der Berliner während des Kriegs und ihre Angst vor den Bombenangriffen. Einige der Akteure sind absolute Judenhasser, andere - darunter auch Daut - riskieren ihr eigenes Leben, um ihnen zu helfen. Der Historiker Bela Bolten versteht es sehr gut, dem Leser ganz nebenbei viele interessante Details aus der damaligen Zeit zu vermitteln. So wurde das in den deutschen Wohnungen obligatorische Radio oftmals „Goebbelsschnauze“ genannt, Juden war der Besitz von Radios verboten.

Alle handelnden Personen sind sehr gut charakterisiert. Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Mischung aus Krimi und Leben im Dritten Reich ist Bela Bolten bestens gelungen. Als Prime-Kunde kann man sich das Buch im übrigen in der kostenlosen Leihbücherei von amazon ausleihen, in der auch die anderen Bücher von Bela Bolten eingestellt sind. Ich werde diese alle lesen und freue mich schon auf das Wiedersehehn mit Axel Daut, der in bislang weiteren zwei Büchern dabei ist. Bei den anderen Romanen handelt es sich offensichtlich um Krimis, die in der Gegenwart spielen. Alle Romane sind als E-Book sehr preiswert. „Der Aufbewarier“ erhält von mir natürlich die vollen fünf Punkte.
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