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4.0 von 5 Sternen Früher war alles besser
Leider aber wie erwartet ist Thunder Rider bei weitem nicht so gut wie Keep it true, Reign in Glory oder auch Sword and Sorcery.
Schon Hellforces konnte mit den früheren Sachen nicht mithalten, aber immerhin ist es noch wesentlich besser als beispielsweise das letzte Hammerfall Album, das ja allerdings auch kaum zu unterbieten ist.
Auf Thunder Rider sind...
Veröffentlicht am 22. Januar 2013 von Grimnir

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An Biss verloren
METAL FORCE heißen jetzt wieder MAJESTY, sonst ändert sich nichts. Das ist zwar die (simple) Adaption eines Werbeslogans, trifft im Fall von Tarek Magharys Band MAJESTY aber den berühmten Nagel auf den Kopf. Warum auch immer sich die Band mit dem Wechsel zu Joey DeMaios Label Magic Circle Music umbenannt hat, die Musik hat sich von der der alten Platten...
Vor 24 Monaten von Colin veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An Biss verloren, 12. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Thunder Rider (Audio CD)
METAL FORCE heißen jetzt wieder MAJESTY, sonst ändert sich nichts. Das ist zwar die (simple) Adaption eines Werbeslogans, trifft im Fall von Tarek Magharys Band MAJESTY aber den berühmten Nagel auf den Kopf. Warum auch immer sich die Band mit dem Wechsel zu Joey DeMaios Label Magic Circle Music umbenannt hat, die Musik hat sich von der der alten Platten nicht unterschieden. Abgesehen davon vielleicht, dass man auf dem selbstbetitelten Album nicht die Hitdichte wie in der Vergangenheit auffahren konnte. Also folgte ein erneuter Wechsel der Plattenfirma und nun steht mit “Thunder Rider” sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum ein neues Schlachtenepos auf dem Programm.

Geändert hat sich, wie oben schon angemerkt, nicht allzu viel. MAJESTY setzen nach wie vor auf eingängige, instrumental meist simpel gestrickte True-Metal-Hymnen. Ganz so wie sie es seit ihrer Gründung 1997 schon immer getan haben. Gleich der titelgebende Opener bündelt alle Bandtrademarks, führt die vorgegebene Linie konsequent weiter und leitet den Hörer gekonnt in die Platte ein. Aber gleich das folgende “Warlords Of The Sea” legt auch schon die Schwächen von „Thunder Rider“ offen. Zum einen haben sich MAJESTY selbst in dem engen Korsett, das sie sich gesetzt haben, keine Möglichkeit der Weiterentwicklung geschaffen. Zum anderen klingt die neue Scheibe erschreckend zahm produziert. Die Gitarren erzeugen selten den Druck, den man von einer MAJESTY-Platte erwartet und agieren über die gesamte Spielzeit viel zu harmlos. Gleiches gilt für das Schlagzeug, das durch die modernen technischen Hilfsmittel (Stichwort: Drumagog) jegliche Durchschlagskraft verloren hat. Da hat die Band schon deutlich bessere Produktionen gefahren.

Über diesen Makel könnte man selbstverständlich hinwegsehen, wenn wenigstens das Songmaterial überzeugen würde. Neben dem erwähnten Opener kommt mit dem starken “Rebellion Of Steel”, “Warlords Of The Sea”, “Anthem Of Glory” und der MAJESTY-typischen Hymne “Metal Union” (mit allerlei Gastsängern) nur die Hälfte der Stücke auf das Niveau der ersten Alben. Die anderen Stücke klingen alle zu gleichförmig, selbst wenn hier und dort ein Rhythmuswechsel oder ein gelungenes Break eingebaut wurde. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Tarek Maghary immer in der gleichen Art an seine Melodien herangeht und man nach nur ganz wenigen Momenten schon weiß, wie die Stücke nun fortfahren. Sicherlich bilden eingängige Refrains einen Grundbaustein des True-Metal-Genres. Das soll ja auch so sein, nur sollten die Songs dann wenigstens mehr Substanz haben, als es auf “Thunder Rider” der Fall ist. Als Beispiel seien an dieser Stelle die verzichtbare Ballade “Asteria” und “Make Some Noise” genannt. Letzterer Song hätte auch gut auf dem aktuellen RUNNING WILD-Album funktioniert, kommt mit völlig unspannenden Riffs daher und wäre von MAJESTY früher sicherlich nicht aufgenommen worden.

Das einsame Highlight “Thunder Rider” erhebt sich also über vier recht starke Songs und einen Rest, der leider über Durchschnitt nicht hinaus kommt. Ich vermisse neben einer knallenden Produktion, noch Hymnen wie “Into The Stadiums” oder generell einfach überzeugendes Songmaterial. Da kann man, meiner Meinung nach, mit sieben Jahren Albumabstinenz auf dem Konto, durchaus mehr von einer der führenden deutschen True-Metal-Bands erwarten.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früher war alles besser, 22. Januar 2013
Leider aber wie erwartet ist Thunder Rider bei weitem nicht so gut wie Keep it true, Reign in Glory oder auch Sword and Sorcery.
Schon Hellforces konnte mit den früheren Sachen nicht mithalten, aber immerhin ist es noch wesentlich besser als beispielsweise das letzte Hammerfall Album, das ja allerdings auch kaum zu unterbieten ist.
Auf Thunder Rider sind einige gute bis sehr gute Lieder (z.B. Anthem of Glory oder Rebellion of steel), der Refrain von Warlords of the sea klingt allerdings schon recht tuntig ("Ahoi" klingt nur bei Rammstein gut) und Asteria kann mit Thunder in the silence in keinster Weise mithalten.
Insgesamt dennoch ein gutes Album, nur halt nicht so geil wie die anfangs erwähnten.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keep it true gilt noch immer!, 5. Januar 2013
Von 
Lange darauf gewartet, da ist sie nun, die neuste Majesty Scheibe! Nach dem kurzen Intermezzo mit 'MetalForce' (welches mir persönlich auch sehr gefallen hat), gibt es jetzt wieder Musik unter dem Banner Majesty. Wichtig ist erstmal die Tatsache, dass Majesty sich selbst absolut treu bleiben. Keine Experimente sondern astreiner melodischer Heavy Metal mit hymnenhaften und kitschigen Texten. Eingängige Riffs, drückender Bass und starke Drums, so wie man sichs wünscht. Dazu Tareks unvergleichliche Stimme. Das Rezept 'Majesty' hat schon immer funktioniert und auch hier geht die Geschichte weiter.

Die elf Songs sind alle einem ähnlichen Konzept entsprungen und es gibt Qualitativ kaum wirkliche Ausbrüche, weder nach oben, noch nach unten. Das ist zum einem eine gute Sache, denn ein Totalausfall hat das Album nicht. Auf der anderen Seite fehlt auch ein absoluter Höhepunkt. Klar, der letzte Track 'Metal Union', bei dem mehrere Gastsänger je einen Vers singen, ist schon eine extrem geile Nummer. Aber auch das erreicht nicht diese Genialität und Zeitlosigkeit, wie zum Beispiel 'Metal Law' oder 'Epic War' von den Vorgängern. Es fehlt dazu einfach ein wirklicher Ohrwurm, der sich gleich beim ersten hören ins Gedächtnis einbrennt. Manche Songs zünden zwar beim erstmaligen Durchlauf schon, aber immernoch kein Vergleich zum bereits erwähnten 'Metal Law'. Dass manch andere Songs auf der Scheibe auch schon zwei oder drei weitere Durchläufe brauchen, bis sie sich wirklich entwickeln, ist natürlich auch klar. Manch ein Song erinnert teilweise gar an Größen wie Dio oder Manowar, ohne jedoch diese wirklich zu kopieren oder deren Genialität zu erreichen. Majesty haben ihren eigenen Stil und der wird auch hier eiskalt durchgezogen.

Die Bonus-DVD enthält vor allem Interviews mit den Beteiligten Personen am 'Metal Union' Projekt. So erzählen einzelne Mitglieder diverser Bands (Majesty, Wizard, Primal Fear u.A.) so ihre Geschichten, wie sie zum Metal kamen oder aktuelles Zeitgeschehen wie CD-Preise, die Vor/Nachteile des Internets für Bands und ihre Gedanken zu 'Metal Union'. Ein nettes Extra, aber definitiv kein Must-See.

Alles in allem ein gutes Album, dass die Fans mehr als zufriedenstellen dürfte und sich vom Durchschnitt abhebt. Man macht einfach da weiter, wo man mit MetalForce aufgehört hatte.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Huflahmes Donnerlittchen!, 17. Januar 2013
Dass "Majesty" seit ihrem Bestehen als "Man o War"-Klon verschrien sind, habe ich nie verstanden. Erstens ist es schließlich durchaus positiv, wenn etwas Gutes verfielfacht wird, zweitens haben die Jungs um Mastermind Tarek Evergreens wie "Iron Will" oder "Into the Stadiums" hervorgebracht. Zudem haben sie mit dem Longplayer "Hellforces" einen Meilenstein des Powermetal geschaffen. Auch wenn viele Fans diesem Album negativ gegenüberstehen, halte ich es für eines der besten Powermetalscheiben überhaupt. Als Majesty noch puren "True" Metal gespielt haben, wurden sie kritisiert, sie seien zu nah an Man o War dran, aber als sich die Band weiterentwickelt hat, hat man ihr vorgeworfen, nicht mehr "True" genug zu sein. Manche Leute wissen auch nicht was sie wollen. Dieses hin- und hergezerre zwischen old school und Innovation hat in der Folgezeit zum Bruch der Band und zu einem Relaunch als "Metalforce" geführt, einem Projekt, dass den Wünschen der "True"-Fraktion entgegenkam und eines der unspektakuläsrten Metalalben der letzten Zeit hervorbrachte.

Um noch zu retten, was zu retten ist hat sich die Band nun also unter ihrem ursprünglichen Namen wieder zusammengerauft und den "Thunder Rider" ins Feld geschickt. Leider wiederholt man hier den Fehler, sich den True-Metal-Puristen anbiedern zu wollen. Das Ergebnis ist ein Metalalbum, wie es vor 20 Jahren vielleicht annehmbar gewesen wäre. Kein Schnickschnack im Sound, spartanische Chöre, belanglose bis peinliche Lyrics und Melodien ohne jeglichen Wiedererkennungswert.
Von den Hits alter Scheiben ist der Donnerreiter somit meilenweit entfernt. "Warlords of the sea" ist noch eine muntere Uptempo Nummer, auch "New Era" ist ganz in Ordnung aber der Rest des Albums langweilt einfach nur nach ein, zwei Mal hören. "Asteria" ist sogar eine ganz schlimme Nummer. Anscheinend möchte auch der ein oder andere Schwermetaller mal die innerer Whitney rauslassen, aber was dieses Machwerk auf einem Metalalbum zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Das Ding übertrifft alle bisherigen Majestyballaden an Kitsch und wäre sogar für nen Kuschelrocksampler zu schmalzig.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass Majesty das Ruder nochmal rumreißen und nach dem Metalforce-Debakel mal wieder eine Scheibe wie "Hellforces" hinlegen oder wenigstens an die "Sword & Sorcery" Qualitäten anschließen können. Leider siedelt sich die Band mit dem neuen Output fest im unteren Mittelfeld des Powermetal an und konzentriert sich dort auf ihren festen Fankreis, der Majesty die Stange hält, egal was sie produzieren, solange es nur "True" genug ist.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen True Metal Benchmark, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem schwachen Hellforces-Album in 2006, bei dem mich nur das Titelstück überzeugen konnte und zum Überfluss mit "Sons of a new Millenium" neue Popgrenzen nach unten ausgelotet wurden, hatte ich die Band abgeschrieben.
Mit neuem Gitarristen und anderem Namen fand ich 2009 "Metalforce" härter, besser und vielversprechend.
Als ich die Band letztes Jahr mit Gitarrist Tristan Visser als "Majesty" auf der "Own the Crown"-Tour sah, war ich gespannt auf das neue Album.
Leider bringt sich der Holländer darin nur bei kurzen, außergewöhnlich guten Soli in Szene. Die Riffs sind eher kompatible Massenware und die Gitarre geht manchmal gegen den druckvollen , sensationell starken Drum-Sound unter.
Die Songs sind klassischer True-Metal mit allen typischen Klischees. Noch vor kurzem wurden Majesty von einschlägigen Medien abgekanzelt als "billige deutsche Manowar-Kopie" - jetzt lese ich im Internet allseits lobende Worte über die Band.
Was hat sich geändert?
Offensichtlich die Anderen. Welche gute True Metal-Scheibe gab es denn in den letzten Jahren? Vielleicht "Blood of the Nations" von Accept. Irgendwas von Hammerfall oder gar Manowar?
Majesty haben sich jedenfalls nicht geändert - oder kaum, denn die Abstürze in Popgefilde sind zum Glück vorbei.
Nach wie vor dominieren die gesanglichen Melodiebögen von Bandkopf Tarek Maghary, die sich sofort im Gehörgang festsetzen. Manchmal etwas pathetisch ("Asteria"), eher einfach gestrickt ("Make some Noise"), meist jedoch von internationaler Klasse ("Warlords of the Sea", "New Era", "Young and Free", "Metal Union") .

Ein ganz starkes Metal-Album und für mich jetzt schon die Benchmark 2013.
Wenn sich jetzt noch Tristan Visser mehr einbringen würde, denn wohin Alleinansprüche auf Dauer führen, sieht man beim Abgang von Manowar...

Ach ja, die Bonus-DVD: statt Live-Aufnahmen, unveröffentlichtem Material oder "Making Of" belanglose Interviews wer, wie und wann zum Metal kam oder wie das Internet Bands beeinflusst -reine Materialverschwendung! Was da drauf ist, gehört in den hinteren Teil eines Metal-Magazins!
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Majestätischer Metal klingt anders, 25. Januar 2013
Majesty aus Deutschland habe ich mit dem quasi-Debüt "Sword And Sorcery" (2002) eigentlich in positiver Erinnerung. Das lag nicht nur an der Mitwirkung von Manowar-Legende Ross "The Boss" Friedman, sondern auch an der unbekümmerten Herangehensweise an die typischen True Metal-Themen. Danach verlor ich die Band völlig aus den Augen - weder die Umbenennnung in MetalForce noch die Rückbenennnung in Majesty bekam ich mit. Dementsprechend groß war meine Überraschung, als ich von der Veröffentlichung von "Thunder Rider" erfuhr; mir war tatsächlich nicht klar, dass die Band noch/wieder existiert.

2013 gibt es nun also die Reunion-/Comeback-Scheibe. Und die ist leider ganz und gar nicht so gut ausgefallen, wie ich nach Anhören des Titeltracks voller Vorfreude gehofft habe. Es ist natürlich schwierig, den auf kauzige Art sympathischen Kriegern eine schwache Bewertung zu geben, aber "Thunder Rider" kommt als Gesamtwerk nicht über den unteren Durchschnitt hinaus. Dabei geht es eigentlich gut los. Der eröffnende Titeltrack ist tatsächlich sehr gut, ein klassischer True Metal-Song, eingängig, melodiös und schön zum Mitsingen geeignet. Vom alten "Underground-Feeling" (was auch immer das ist...) ist zwar nicht mehr viel übrig, aber trotzdem: Ein gutes Stück, das auf jeder Metal-Party ohne Bedenken gespielt werden kann. Auch das darauf folgende, sehr schnelle "Warlords Of The Sea" geht in Ordnung. Zumindest musikalisch - lyrisch gibt es mit "Ship ahoi!"-Rufen (die schon auf Running Wilds "Under Jolly Roger" peinlich waren) erstmals auf diesem Album wirklich etwas zu lachen. "Anthem Of Glory" ist auch ok, rockiges Midtempo und Text erinnern hier wieder stark an die ewigen Vorbilder von Manowar. Deren (frühere) Klasse wird zwar bei weitem nicht erreicht, aber der Song ist immerhin brauchbar.

Nach diesem Eröffnungstrio geht es leider steil bergab. "Make Some Noise" passt als lupenreiner Rocksong imagemäßig nicht wirklich zu Majesty, ist aber auch ansonsten vollkommen belanglos. Könnte in der Form auch von Bon Jovi stammen - und sogar dort würde es nichtmal für die lahmen Platten der Neuzeit reichen. "Metalliator" bedient sich textmäßig insbesondere bei Judas Priest-Großtaten der 1980er, aber auch hier gilt: Eine gute Verbeugung vorm Original geht anders, speziell mit dem penetranten Refrain übertreibt es die Truppe von Tarek "MS" Maghary völlig. A pro pos penetranter Refrain: Exakt das gleiche gilt für "New Era". Ja, das ist sehr eingängig, aber nicht auf Metal- sondern eher auf Schlagerart. Für eine Band, zu deren Wahlsprüchen "Keep it true" gehört(e) ist das geradezu grotesk. Wenn das die neue Ära von Majesty sein soll, hat die Band wohl bald wirklich fertig. Ganz starke Nerven braucht man schließlich bei "Asteria". Ja, "Aria Of Bravery" war irgendwie kitschig, aber trotzdem ein durchdachter und erhabener Song. "Asteria" ist... keine Ahnung. Peinlich? Klischeehaft? Kitschig-übertrieben? Klebrig? Pathostriefend bis jenseits der Schmerzgrenze? Egal, "Totalausfall" trifft es am besten. Hmm... was gibt es sonst noch? "Raise The Beast", "Rebellion Of Steel", "Metal Union" - die Songtitel deuten bereits an, wohin die Reise geht. Teilweise ist das Songwriting bei diesen Stücken ausgesprochen dreist von Manowar "inspiriert". Nur leider nicht so gut, wie es Joey DeMaio früher mal hinbekommen hat - und noch dazu von einem, mit Verlaub, wesentlich schwächeren Sänger getragen, was man besonders bei den balladesken Teilen und dem Versuch, "Adams-Schreie" nachzuahmen merkt. Einzig der Bonustrack "Young And Free" geht im hinteren Teil des Albums als brauchbarer Uptempo-Rocker in Ordnung.

Noch ein Wort zu den Texten: Jep, es ist gelegentlich zum Fremdschämen. Aber so ist das halt im True Metal - wobei derartige "Kaliber" eigentlich nur Manowar und eben Majesty liefern. So ist es dann kein Wunder, wenn man als Metal-Fan belächelt wird. Spielt aber im Prinzip keine große Rolle, wer Majesty kauft, weiß ja, welche Texte er bekommt. Damit kein wirklicher Grund zur Kritik, sondern nur die nüchterne Feststellung, dass man sich wie Manowar in eine Ecke manövriert hat, aus der es kaum noch ein Entkommen gibt. Sollte der Band mal die Lust auf "Steel", "Fight" und "Sword" vergehen oder es keine neuen Kombinationen dieser Wörter mehr geben, wird es schwierig.

Fazit: Schade, aber "Thunder Rider" ist beim besten Willen nicht so gut geworden, wie man es sich als dieser Band eigentlich wohlwollend gegenüber stehender Zuhörer gewünscht hätte. Zu lasch, dazu sich ständig wiederholende Phrasen - das reicht heute einfach nicht mehr. Großzügige zwei Sterne für die paar brauchbaren Songs, den Rest kann man sich anhören, muss man aber definitiv nicht.
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8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das ist doch nix, 15. Januar 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Braucht so was irgendwer? Offenbar schon, denn Majesty sind in gewissen Metalkreisen nicht unbeliebt. In Sachen Kitschigkeit erreicht die Band locker Manowar-Niveau, was nicht nur die Texte, sondern auch die Musik angeht; und damit meine ich nicht die "guten alten" Manowar. Da reicht schon ein Blick aufs Cover oder auf die Tracklist: Anthem Of Glory, Metalliator, Rebellion Of Steel... Aua!
Was wirklich übel ist: Stellt man sich die Gitarren bei Majesty weniger verzerrt vor, könnte die Musik auch im ZDF-Fernsehgarten laufen, ohne dass sich die Omis daran stören würden. Das hier ist nix anderes als auf hart getrimmter Schlager. Nun könnte man sagen: "Warum schreibst du eine Rezension, wenn du mit der Musik nix anfangen kannst?" Ganz einfach, denn mit Metal kann ich schon etwas anfangen, und hin und wieder auch mit gutem Power Metal, sollte er mich ansprechen. Wenn jetzt nur Fanboys Rezensionen schreiben würden, hätte man einen alles andere als objektiven Schnitt. Und Majesty sind in meinen Ohren einfach nicht gut, so sieht es eben aus. Ich jedenfalls brauche keinen schlechten Manowar-Klon.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steigerung gibs nicht, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thunder Rider (MP3-Download)
Tja nett an zu hören, gerne auch öfters,aber was absolut fehlt ist ne Steigerung, die eine gute Band haben sollte.

Es hört sich viel gleich an, ob von anderen Alben oder den neueren.Es ist immer der selbe hintergrund vom Bass fast.

Fakt mein Fall aber es geht besser.Da die Band veil Probleme hatte, schaut man noch mal hinweg, aber ich hoffe das nächste Album wird mal gesteigert.

Auch live in HH fand ich sie nicht schlecht, aber und das ist richtig ernst gemein, sollte man sich auch mal bei Gesprächen um Fans kümmern und nicht sagen keine Zeit, wir müssen los usw.Vorallem da sie unter sich feiern wollten fand ich es eine große Sauerei.

Sympatie fehlt und das Richtig. Das nächste mal werde ich nicht mehr hin gehen,

da andere Bands das auch hin bekommen ein Bierchen mit Fans zu trinken.

Doppel Fakt: junge Band die sich wieder einmal finden muß,Steigerung fehlt,Kontakt zu Fans mangelhaft,Ohne die Stimme zu hören würde jeder die Band einordnen können da viel gleich ist.

3Sterne da 0 Steigerung vorhanden ist
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine True-Metal Granate, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein geniales Album! Ein muß für jeden Metalfan!!! Hier können sich Manowar noch eine Scheibe von abschneiden. Mit genialen power Songs und einer Gänsehaut Balade. Für mich schon jetzt das Album des Jahres!!!
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heavy Metal Pur-Und das ist auch gut so, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Thunder Rider (Audio CD)
Majesty bieten auf ihrem neuen Album Heavy Metal in seiner Reinform und,sind wir doch mal ehrlich, mehr haben wir auch gar nicht gewollt. Schon unter dem Namen Metalforce haben die Herren ihre Musik perfekt beherrscht und auch auf diesem Langspieler wissen sie mit knackigen Riffs,tollen Melodien und einem hymnenhaftem Gessang zu überzeugen. So muss Heavy Metal klingen und so macht er Spass.Wo andere, die ich jetzt mal nicht nenne, enttäuschten, findet man hier eine Konstante und was für eine.

Jedem der sich selbst überzeugen will kann in die erste Single "Thunder Rider" bei dem videokanal seines Vertrauens reinhören.
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