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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daran scheiden sich die Geister
Es ist erfrischend, mal einen völlig unkonventionellen Krimi-Typus präsentiert zu bekommen, der das gewissen "Etwas" hat. Aber ich denke, dass sich an Ian Rankins Figur, John Rebus, die Geister scheiden. Daher sollte man diesen Roman bzw. weitere Werke nicht lesen:

- wenn man einen klar strukturierten Krimi mit einer ebenso einleuchtenden...
Veröffentlicht am 8. März 2007 von Don Camillo

versus
3.0 von 5 Sternen Rebus' achter Fall - Im Norden
Schottland hält den Atem an: drei Frauen werden innerhalb weniger Wochen auf brutale Weise umgebracht. Die Medien ziehen den größtmöglichen Nutzen aus dieser Affäre und erinnern an einen ungelösten Fall der späten 1970er Jahre. Damals wurden ebenfalls drei Frauen von einem Unbekannten ermordet. Die Polizei setzte Himmel und Hölle...
Vor 2 Monaten von speedloader veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daran scheiden sich die Geister, 8. März 2007
Von 
Don Camillo - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Es ist erfrischend, mal einen völlig unkonventionellen Krimi-Typus präsentiert zu bekommen, der das gewissen "Etwas" hat. Aber ich denke, dass sich an Ian Rankins Figur, John Rebus, die Geister scheiden. Daher sollte man diesen Roman bzw. weitere Werke nicht lesen:

- wenn man einen klar strukturierten Krimi mit einer ebenso einleuchtenden Auflösung erwartet

- wenn man eine sympatische Figur a la Hercule Poirot oder Miss Marple mag

- wenn man eine klare Trennung zwischen Gut (Polizei) und Böse (Verbrecher) möchte

- man Beweise erwartet, die auf forenischer, forensisch-antropologischer oder ähnlichem beruhen

Wer also nichts dagegen hat

- dass im Mittelpunkt die Charakterisierung eines ziemlich kaputten Inspektor steht, der in keinster Weise sympatisch ist und seine Schwächen ihn auch nicht liebenswert machen

- eine sehr detailreiche Darstellung der Ermittlung zu lesen

- einen Krimi zu lesen, bei dem sich nicht das Gefühl einstellt, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde

also der sollte zu diesem Buch greifen.
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115 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rankin ist der unübertroffene Meister seines Faches, 18. Mai 2005
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Romane Ian Rankins um den Detective Inspector John Rebus aus Edinburgh gehören zum Besten, was Krimilektüre überhaupt zu bieten hat, gleich aus welchem Herkunftsland sie auch kommen mag. Erst relativ spät wurde die Rebus-Reihe für den deutschen Markt entdeckt. Zunächst erschienen die Bücher in der zeitlichen Reihenfolge der Erstauflagen in Großbritannien, dann schoben sich die neuesten Bücher in Hardcoverausgaben dazwischen ( zuletzt „Tore der Finsternis").
Das vorliegende, bislang in Deutschland unveröffentlichte, 600 wirklich starke Seiten umfassende Buch, erschien zuerst 1997 als achter Band der Rebus Reihe. Und es ist sein bisher bester.
John Rebus, aus disziplinarischen Gründen auf eine kleine Wache auf dem Land versetzt, ermittelt in einem Mordfall. Parallel dazu lässt ihn aber ein Serienmörder nicht in Ruhe, der mit seinen Morden den legendären „Bible John", den es wirklich in Schottland gab, zu imitieren versucht und von der Presse deshalb den Namen „Johnny Bible" erhält.
Rebus ermittelt parallel, und begibt sich wieder und wieder in Lebensgefahr. Lange Zeit ahnt er nicht, dass Bible John ihm Konkurrenz macht, denn auch er, nach langen Jahren im Ausland wieder nach Schottland zurückgekehrt , versucht seinem Nachahmer auf die Spur zu kommen.
„Das Souvenir des Mörders" ist ein komplexes Buch, das keine Sekunde langweilig wird, weil die Zusammenhänge für den Leser durchschaubar bleiben. Rankin verliert sich nicht in unwichtigen Details. Er psychologisiert auch nicht, sondern beschreibt. Und das tut er wie ein wahrer Meister.
Seine Hauptfigur John Rebus muß man mit einem einsamen Wolf vergleichen, der - von was eigentlich getrieben ? - seine eigene Gesundheit missachtend, seinem Täter auf der Spur ist. Hierarchien, Vorschriften etc. interessieren ihn dabei nicht und auch sein Erfolg macht ihn nicht glücklicher.
Wenn man die ganze Reihe kennt, bangt und hofft man mit ihm , dass er doch endlich einmal die Kurve in seinem Leben nimmt und seine persönlichen Angelegenheiten auf die Reihe bekommt. Doch Rebus ist Rebus, und auch im nächsten Buch wird er sich treu bleiben, wahrscheinlich wieder zu trinken angefangen haben, seine Wohnung verlottern lassen und einen neuen Fall auf die ihm eigene, unverwechselbare Art und Weise lösen.
Für alle, die seine bisherigen Bücher nicht kennen: es lohnt sich, sie auch in der zeitlichen Reihefolge zu lesen und mit „Verborgene Muster „ anzufangen.
Ein Buch, das wirklich 5 Punkte verdient hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlage mir graut vor Euch, 20. November 2007
Es ist unglaublich mit welcher Borniertheit manche Verlage an das Veröffentlichen einer Buch-Reihe herangehen. In völlig konfuser Reihenfolge werden die Bände auf den deutschen Markt geworfen. Wird die Reihe dann ein Erfolg stolpern weitere Veröffentlichungen hinterher die eigentlich bunt gemischt dazwischen hineingehört hätten. Von einer chronologischen Abfolge keine Spur mehr. Der Leser müßte rein theoretisch warten bis der Schriftsteller eine Reihe beendet und sich dann selbst auf die Suche nach der richtigen Abfolge der Bände machen um in den Genuß zu kommen eine fortlaufende Geschichte zu erhalten.
Im Falle von John Rebus staunt man nicht schlecht wenn plötzlich in einem neu erschienenen Band bereits verstorbene, versetzte oder verknackte Personen wieder auftauchen als wäre nie etwas gewesen. Auch der Hauptakteur, Rebus selbst, verändert Alter, Dienstgrad, jeweiliges zuständiges Revier usw. ganz nach Lust und Laune.
Aber da ich hier das Buch und dessen Inhalt bewerte und nicht die Unfähigkeit der Verlage, gebe ich trotzdem die Ian Rankin zustehenden 5 Sterne. Über den Inhalt wurde schon lang und breit gesprochen, daher enthalte ich mich einer weiteren Offenbarung von Inhalten die man sich als Leser ja eigentlich selbst erst erlesen möchte. Das erhält unter Umständen die Spannung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schritt vom Alltäglichen zum Besonderen, 7. Dezember 2010
Vorwort: Diese Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe (Black & Blue)! Ich habe alle Rebus-Romane im Original gelesen und nur hier und da in die deutsche Übersetzung hineingelesen - von daher stimme ich meinen Vorrednern, die sich an der ungelenken Satzkonstruktion stoßen, durchaus zu.

Trotzdem stellt Black & Blue meiner Meinung nach den zentralen Wendepunkt im Schaffen Rankins im allgemeinen und in der Rebus-Serie im speziellen dar. Waren die ersten Bücher noch relativ konventionell aufgebaute Mörder-Rätsel, so lässt Rankin hier erstmals sein Talent für ausufernde, realistische (!) Plots und seine wunderbar authentische und tiefgreifende Charakterdarstellung erkennen.
Wenn meine Vorposter hier mehrfach auf die flache Charakterisierung von Rebus als einfachem Alkoholiker verweisen, so kann ich mir das nur damit erklären, dass der Gesamtkontext nicht begriffen oder erfasst wurde. Die Rebus-Serie MUSS in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, denn nur so ergeben sowohl Charakterentwicklung als auch einige Erzählstränge wirklich Sinn! Allein der epische Konflikt zwischen Rebus und seiner Nemesis Big Ger Cafferty zieht sich durch fast alle Romane und entwickelt sich mehr und mehr zu einem der wichtigsten Faktoren von Rebus' Charakter - Cafferty fungiert letztenendes als "böses" Spiegelbild von Rebus, wobei die Grenzen zum Ende hin immer weiter verwischen.

Zwar ist der Plot von Black & Blue zugegebenermaßen durchaus ausufernd, allerdings sehe ich dies persönlich nicht als Manko, sondern als Herausforderung an mich als Leser. Und von der streckenweise gigantischen Komplexität (und teilweise unverständlichen) Erzählweise eines James Ellroy ist Rankin hier nach wie vor weit entfernt, sondern findet vielmehr genau die richtige Mischung aus Komplexität und Stringenz.

Alles in allem bietet dieses Buch für den anspruchsvollen Krimifreund alles, was das Herz begehrt: Eine spannende Grundkonstruktion, interessante und realistische Charaktere, treffende Analysen der schottischen Mentalität (was sich übrigens in allen Rebus-Romanen darin äußert, dass Edinburgh fast schon als eigener Charakter fungiert) und ein wahrhaft großartiges Finale.
Meine Aufforderung daher: Kaufen, lesen, (hoffentlich) begeistert sein, und danach die Serie in chronologischer Reihenfolge genießen (im optimalen Fall natürlich auf Englisch, da nur so der lakonisch-harte Stil Rankins wirklich erlebbar ist)!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder gut, 18. Oktober 2008
Mein sechster Rebus-Krimi ... und ich fand ihn wieder sehr gut!
Aber warum nur?
600 Seiten durch Schottland von Edinburgh nach Glasgow nach Aberdeen und kreuz und quer ... und dann noch nach Shetland, auf eine Bohrinsel ...
Eigentlich viel zu viele Schauplätze und Personen für meinen Geschmack.
Und trotzdem war ich nie in Versuchung, das Buch in die Ecke zu schmeißen.
Es ist einfach zu gut geschrieben!
Dass gegen Ende mal wieder bewährte Spannungselemente eingebaut werden, hab ich auch nicht weiter übel genommen.
Mr Rankin bleibt ein Faszinosum!
Und ich freue mich schon auf die 3 Bücher, die noch auf meinem SUB liegen (und auf die, die noch nicht bei mir sind).
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3.0 von 5 Sternen Rebus' achter Fall - Im Norden, 4. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schottland hält den Atem an: drei Frauen werden innerhalb weniger Wochen auf brutale Weise umgebracht. Die Medien ziehen den größtmöglichen Nutzen aus dieser Affäre und erinnern an einen ungelösten Fall der späten 1970er Jahre. Damals wurden ebenfalls drei Frauen von einem Unbekannten ermordet. Die Polizei setzte Himmel und Hölle in Bewegung, doch es gelang nie den Schuldigen zu fassen. Dieser wurde aufgrund seines angeblichen Zitierens aus der Bibel als Bible John bezeichnet. In Anspielung auf diese Geschichte reden die Medien vom aktuellen Täter als Johnny Bible. Da dieser in verschiedenen Städten zugeschlagen hat, ist die Polizei landesweit mit dem Fall beschäftigt.

Rebus hat derweil ein anderes Rätsel zu lösen: Ein junger Mann stürzt an einen Stuhl gefesselt und mit einer Plastiktüte über dem Kopf in den Tod. Die Spur führt nach Aberdeen und in die Erdölindustrie. Der Tote arbeitete für die Firma T-Bird Oil auf einer Bohrinsel in der Nordsee. Inspector Rebus macht sich daran die privaten Hintergründe des Mannes zu rekonstruieren und macht dabei einige interessante Entdeckungen. Und im Hinterstübchen hat Rebus dabei immer Bible John und Johnny Bible. Zumal es auch in diesem Fall so einige Verbindungen nach Aberdeen gibt. Der Inspector sieht sich gründlich in Aberdeen um, denn: in der Heimat wartet ein Detective aus Glasgow, der Rebus in einer internen Untersuchung zu einem lange zurückliegendem Fall befragen soll.

Das klingt verworren und überladen. Um es vorwegzunehmen: Genau das ist es auch. Rankin holt zum großen Schlag aus und packt eine Vielzahl an Ideen in diesen Band der Inspector Rebus-Serie. Letztlich ist das Projekt zu ambitioniert und lässt die atmosphärische Tiefe der vorangegangenen Bände vermissen. Sicher, es ist jede Menge Spannung gegeben und Rankin schafft es erstaunlich gut, die vielen Handlungsstränge zusammenzuführen. Dennoch kann das nicht über den überfrachteten Plot hinwegtäuschen, der Rebus von einer heiklen Situation in die nächste hetzen lässt. Mitunter fällt auch die Charakterzeichnung in diesem Band recht simpel aus, was aber der Vielzahl an Konstellationen geschuldet sein dürfte, die nur durch die entsprechenden Protagonisten getragen werden können.

Gelungen sind die Betrachtungen aus der Perspektive des Bible John. Dieser fühlt sich von seinem vermeintlichen Nachahmer provoziert und setzt es sich zum Ziel, diesen noch vor der Polizei ausfindig zu machen. Dabei unterläuft ihm im Foyer eines Aberdeener Hotels ein kleiner Fauxpas, der im weiteren Verlauf der Entwicklungen noch große Probleme bereiten wird und Rebus zu einem persönlichen Gegner für den Killer macht. Positiv ist in diesem Zusammenhang auch das Ende des Buches zu erwähnen. Rankin beweist Gespür dafür, seinen Inspector dann doch nicht alle Rätsel auf eigene Faust lösen zu können.
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3.0 von 5 Sternen Trotz Kritik am Kriminalroman möchte ich mehr vom Autor lesen, 12. August 2012
Drei Frauen sind einem Serienmörder zum Opfer gefallen. Die Medien nennen ihn Johnny Bible, nach dem berüchtigten Bible John, der vor Jahrzehnten Frauen auf dieselbe Art tötete, aber nie gefasst wurde. Erste Spuren führen Detective Inspector Rebus von Edinburgh nach Glasgow und Aberdeen.
Der Autor hat um die Geschichte von Bible John eine in der Gegenwart spielende Handlung entworfen. Die Polizei jagt den aktuellen Serientäter und der Serientäter Bible John jagt seinen Nachahmer, weil er sich in seiner Mörderehre verletzt fühlt.
Stellenweise wirkte die Handlung um den früheren Serienmörder und seinen Nachfolger völlig abwegig und sehr stark konstruiert. Störend fand ich auch, dass ein Handlungsstrang offen bleibt.
Nun die positiven Seiten des Krimis:
Detective Inspector Rebus und die anderen Polizisten sind zwar nicht uneingeschränkt sympathisch, aber es sind echte Typen, die der Autor gezeichnet hat.
Die Ermittlungen führen auch zu den Ölplattformen vor der schottischen Küste, zu Firmen die im und um das Ölgeschäft herum tätig sind und man gewinnt einen Eindruck, was für eine große Bedeutung dieser Wirtschaftszweig für die schottische Nation besitzt und das manche Leute für den Profit über Leichen gehen.
Ich bin mir nicht sicher, in wie weit die von mir als sehr stark konstruierte Handlung darauf beruht, dass es während des Schreibens an diesem Buch neue Erkenntnisse im realen Leben über die Identität des Mörders Bible John gegeben hat.

Der Autor und die Hauptfigur Detective Inspector Rebushaben mich trotz der benannten Mängel doch so weit überzeugt, dass ich mehr von Ian Rankin lesen möchte.
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5.0 von 5 Sternen Die dunkle Seite Schottlands - Teil 8, 26. April 2014
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der verbissene, meist übelgelaunte Zyniker John Rebus ermittelt in einem Edinburgh, das meilenweit von touristischer Postkartenidylle entfernt ist: Ein Serienkiller ahmt die Taten des legendären "Bible John" nach... woraufhin dieser aus dem Ruhestand zurückkehrt, um seinen Imitator zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Glasgower Gang streckt ihre Fühler nach Edinburgh aus, während der örtliche Unterweltboss im Gefängnis sitzt. Ein gefesselter Bohrarbeiter springt aus einem Fenster in den Tod, bald liegt auch der mutmaßliche Täter im Leichenschauhaus. In einem alten Mordfall gerät Rebus unter Verdacht der Beweisfälschung; ausgerechnet einer seiner Erzfeinde übernimmt die interne Ermittlung gegen ihn. Rebus Exfreundin braucht für ihre Polizeikarriere eine spektakuläre Festnahme und bekommt einen heißen Tipp über einen großen Deal. Rebus wird von Instinkten und Indizien nach Aberdeen geleitet, doch die dortigen Kollegen verhalten sich seltsam. Ein weiterer Bohrarbeiter ist verschwunden, und Umweltaktivisten protestieren gegen die Ölindustrie. Wer ist die Schöne, die ihm in einer Hotelbar Avancen macht? Die Fäden scheinen auf einer Bohrinsel zusammen zu laufen, die kurz vor ihrer Stillegung steht. Aber wie viele unterschiedliche Fälle sind es am Ende überhaupt? Und ist Rebus Assistent Brian Holmes dem Stress fruchtloser Dauerverhöre gewachsen?

Ach ja, Rebus versucht mit dem Saufen und Rauchen aufzuhören. Wozu sind schließlich Freunde da? Großartiger Rebus- Roman in grandios auffächernder Komplexität, fünf Sterne. Das holprige Debüt "Verborgene Muster" habe ich dem Autor längst verziehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein furchtbares Buch - sehr langweilig, 27. September 2010
Kinder-Rezension
Ich kann mich meinen Vorredern nur anschließen. Habe lange nicht mehr so ein schlechtes Buch gelesen! Ich habe mich tapfer bis zum Ende durgeQUÄLT! Von Spannung keine Spur.

Auch ich bin durch den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Gleich zu Anfang gab es allerdings Irritationen bei mir, warum denn ein Mordfall Mittelpunkt des Buches sein soll, an dessen Ermittlungen/ Aufklärung der Inspektor gar nicht aktiv beteiligt ist, sondern mehr aus privaten Interesse recherchiert. So las ich bald von drei Fällen parallel: 1. Bible-John für den I. Rebus sich eigentlich nur privat interessiert, 2. interne Ermittlungen gegen I. Rebus wg. eines alten Falles und 3. sein eigener aktueller Fall. Das wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn es spannend erzählt würde. Statt dessen hat man oft das Gefühl, das man mehr über die Süchte (Zigaretten und Alkohol) des Inspektors erfährt als über denn Fall bzw. die Fälle, die eigentlich nur Nebensache sind. Und ganz wichtig: Polizeibeamte haben es schwer mit einem Familieleben. So schleppt sich das Buchh 600 Seiten dahin.

Wenn Rankin der unübertroffene Meister alle lebenden britischen Krimiautoren ist, womit das Buch wirbt, dann lasse ich in Zukunft wohl besser die Finger von Krimis aus England ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ian Rankin schreibt die besten Krimis, 6. Dezember 2007
Ich bin ein großer Fan der Rankinreihe und nie enttäuscht worden. Jedes Rankin Buch ist weit aus besser als alle anderen Krimis die ich bisher sonst gelesen habe. Es wird einem viel mehr geboten als die langweilige Standardkost an Krimis. Nicht jedes Buch ist für den Einstieg geeignet. Erstmal sollte man dran bleiben. Mein erstes Buch, das Puppenspiel, gefiel mir auch nicht gleich. Das kann einem vielleicht auch mit diesem Buch so gehen. Gibt man nicht gleich auf und lies es erstmal zuende und im Anschluss einen weiteren Rankin, dann kommt man einfach nicht mehr davon los. Rankins Bücher unterscheiden sich einfach sehr von anderen. Man sollte sich an seine Art gewöhnen. Speziell dieses Buch gefiel mir wirklich gut. Diese Story zwischen Bible John und Jonny Bible war sehr interessant.Klar kämpft auch Rebus immer wieder mit seinen persönlichen Problemen, aber das ist es doch, was ihn so von anderen abhebt und interessant macht. Im Gegensatz zu anderen Romanfiguren, wirkt er nicht gekünstelt. Also ich würde allen vorschlagen Ian Rankins Bücher zu kaufen.
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