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223 von 248 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen KILLING THEM SOFTLY ist DEIN Film wenn....der Versuch einer Entscheidungsgrundlage für geneigte Seher bzw. Käufer...
Die Story setzte ich als bekannt voraus, in einem Satz gesagt: Frankie und Kumpel Russel überfallen die Mafia und Jackie Cogan (Brad Pitt) soll als Vollstrecker die Dinge richten...hiermit nun der Versuch das wesentliche auf den Punkt zu bringen, um Interessierten die Entscheidung für oder gegen den Erwerb zu erleichtern:

KILLING THEM SOFTLY ist DEIN...
Veröffentlicht am 1. März 2013 von Retro Kinski

versus
21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dialoge über F.....n, Kapitalismus und die Kunst der Exekution
Brad Pitt, der hier auch wieder produziert hat, hat nach "Die Ermordung des Jesse James..." wieder mit Regisseur Andrew Dominik zusammengearbeitet.

An den Kinokassen war dem Film kein übermäßig großer Erfolg vergönnt, in den USA spielte er gerade einmal seine Kosten ein.
Das Publikum beurteilte den Film in Befragungen durch ein...
Vor 24 Monaten von Dude veröffentlicht


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223 von 248 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen KILLING THEM SOFTLY ist DEIN Film wenn....der Versuch einer Entscheidungsgrundlage für geneigte Seher bzw. Käufer..., 1. März 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Story setzte ich als bekannt voraus, in einem Satz gesagt: Frankie und Kumpel Russel überfallen die Mafia und Jackie Cogan (Brad Pitt) soll als Vollstrecker die Dinge richten...hiermit nun der Versuch das wesentliche auf den Punkt zu bringen, um Interessierten die Entscheidung für oder gegen den Erwerb zu erleichtern:

KILLING THEM SOFTLY ist DEIN Film wenn

- schriftreife und preisverdächtige Dialoge für Dich wichtig sind
- Du gerne unvorbereitet auf eruptive Gewalt triffst
- unglaublich eindrucksvoll komponierte Bilder Dir gut gefallen
- Du eine der ästhetischsten Erschießungsszenen der Filmgeschichte sehen willst
- gelackte US Mainstream-Thriller mit Happy End Dir inzwischen zum Hals raus kommen
- Du 3D Filme lieber Deinen Kindern überlässt
- Dir Atmosphäre in einem Film wichtig ist und Dir DRIVE mit Ryan Gosling gut gefallen hat
- Dir Brad Pitt in 12 MONKEYS am besten gefallen hat
- Du Kreativität in Thrillern vermisst und endlich auch mal Neues sehen willst
- Du das Pitt Zitat im Film "Amerika ist kein Land, nur ein Business" stark findest

KILLING THEM SOFTLY ist NICHT Dein Film, wenn

- Du einen klassischen Thriller oder Blockbuster Film erwartet hast und das Popcorn schon bereit steht
- Du Dialoge als lästiges Füllmittel zwischen aufwendigen Actionszenen ansiehst
- Dir Brad Pitt in RENDEZVOUS MIT JOE BLACK am besten gefallen hat
- Du bei langen Dialogen müde wirst und gerne vorm TV einschläfst
- Dich explizite Gewaltszenen abstoßen
- Du es nichts magst, wenn Filme in Deinem Kopf unkontrolliert weiter wachsen
- Du eine relativ statische Kamera mit wenigen langsamen Zooms langweilig findest
- Dir subtile politische Kommentare in Filmen egal sind
- ein ausgefeiltes Sounddesign und vereinzelt experimenteller Ton Dich abstößt
- Du Neo-Noir für eine neue Gardinen-Marke hältst
- Du auch Frauen in einer Geschichte brauchst um einen Film zu mögen

Triff Deine Wahl – let the game begin!

Im Falle der o.g. ersten Kategorie könnten es 4/5 Spülhandschuhen....äh,....Sternen werden

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: solides (HD), aber manchmal blass,leicht unscharf, keine HD-Referenz
- TON: relativ frontlastig, Dialoge klar, räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: teilweise in HD: Making of (05:25 min.), in HD - ohne optionale deutsche Untertitel , 4 Deleted Scenes (09:49 min.), in HD - ohne optionale deutsche Untertitel, Deutscher Kinotrailer (02:27 min.), in HD, BD-Live
- SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer die 'Ermordung des Jesse James..' mochte, wird diesen Film lieben, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
eine weitere Zusammenarbeit des Regisseurs Andrew Dominik und Brad Pitt und was besseres kann sich Brad Pitt wohl auch nicht antun, er liefert hier ein weiteres Glanzstück seiner Karriere ab. Der Film ist eben nicht mit einem Tarantino oder British Gangster Style Film zu vergleichen, auch nicht, wie ich finde, mit dem auch sehr gutem 'Drive', er stellt ein eigenes Genre dar, den sozialkritischen, in einen 'Gangsterfilm' eingebetteten Arthausfilm.
Ich habe mich jedenfalls keine Sekunde lang gelangweilt ob der geschliffenen Dialoge und der tollen Bilder.
Aber die Geschmäcker und die Erwartungshaltung sind nun mal sehr unterschiedlich, hierzu vielleicht vorab die vorzügliche 'Entscheidungshilfe' der 'Retro Kinski' Rezension beachten.
Die Blu-Ray Qualität ist sehr gut, wenn auch nicht referenzwürdig, dies hat wohl aber auch mit der Verwendung der Kodak Kamera zu tun, die einen eigene Look liefert.
Die Extras sind nicht übermäsig viel, aber mit ein paar 'Deleted Scenes' und einem kurzen 'Making-of' ausreichend, wenn auch mehr wünschenswert gewesen wäre.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dialoge über F.....n, Kapitalismus und die Kunst der Exekution, 26. April 2013
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly (DVD)
Brad Pitt, der hier auch wieder produziert hat, hat nach "Die Ermordung des Jesse James..." wieder mit Regisseur Andrew Dominik zusammengearbeitet.

An den Kinokassen war dem Film kein übermäßig großer Erfolg vergönnt, in den USA spielte er gerade einmal seine Kosten ein.
Das Publikum beurteilte den Film in Befragungen durch ein Marktforschungsinstitut häufig mit katastrophalen Noten, während die Kritiker da schon wohlwollender
urteilten, was über die Qualität des Filmes natürlich grundsätzlich nichts aussagt, aber doch dem geneigten Leser einen ersten Hinweis geben sollte...

Zwei unbedarfte Kleinkriminelle erhalten den Auftrag, eine Pokerrunde auszunehmen.
Das kommt bei der Mafia nicht gut an und Problemlöser Jackie (Brad Pitt) erhält den Auftrag, sich ein wenig mit der Sache zu beschäftigen...

Der Film, der in der Blütezeit der Finanzkrise 2008 angesiedelt ist, beruht auf dem Roman "Cogan’s Trade" von George V. Higgins, der bereits aus dem Jahr
1974 stammt.

Seine Premiere feierte "Killing Them Softly" im Jahr 2012 in Cannes, wo der Film auch im Wettbewerb um die Goldene Palme stand.

In Nebenrollen sind u.a. Ray Liotta ("Good Fellas" etc.) und James Gandolfini ("Die Sopranos") zu sehen.

Es ist klar, dass der Film die Zuschauerschaft in zwei Lager spaltet:

Wer einen spannenden Hollywood-Thriller erwartet, muss zwangsläufig vom eher ruhigen, stark dialoglastigen Film enttäuscht sein.

Wer sich an ruhigen Filmen mit Gewaltausbrüchen und visuellen Besonderheiten erfreuen kann, ist hier richtig.

Prinzipiell drängt sich "Drive" als Vergleich von der ruhigen Machart, der visuellen Verspieltheit und den Gewaltausbrüchen auf, auch wenn mir persönlich
"Drive" wesentlich besser gefallen hat und ansonsten beiden Filme nicht viel gemein haben.

Etwas mehr Dramatik und Spannung hätte "Killing Them Softly" nicht geschadet.

Die visuelle Umsetzung ist teilweise herausragend, die spezielle Szene mit Ray Liotta (mehr sei hier nicht verraten) wird sicher in Erinnerung bleiben, der Film insgesamt eher weniger.

Auch Bild- und Tonqualität sind positiv hervorzuheben.

Insgesamt nur Freunden des ruhigen und/oder besonderen Films zu empfehlen, für Freunde spannender, konventioneller Thriller gilt es, hier eher einen Bogen
um den Film zu machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gangsterfilm mit Kapitalismuskritik, 8. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Killing them softly (Amazon Instant Video)
Habe mir den Film am 1 Januar 2015 angesehen als ich noch total verkatert war.

Der Film hat mir vor allem wegen der Ansichten und Beispiele über die völlig kaputte Gesellschaft in den USA gefallen.
Im Film spricht zum Beispiel Präsident Bush und Präsident Obama.

Killing Them Softly ist nicht nur sehr blutig, sondern auch sehr zynisch.

Folgendes Zitat fand ich besonders gut: Obama redet darüber das alle Menschen gleich seien und Amerika eine Gemeinschaft sei.
Daraufhin sagt Brad Pit im Film: Thomas Jefferson sei, nachdem er geschrieben hatte „alle Menschen seien gleich geschaffen“, nachhause gegangen um Sex mit seiner Haussklavin zu haben. Amerika ist keine Gesellschaft sondern ein Business und nichts weiter.
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5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Abschiedsshow von Gandolfini, 2. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieses Review wurde von mir ursprünglich für ein Online-Magazin geschrieben.

Als Barack Obama im Jahre 2008 in das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, ruhte eine weltweite Erwartungshaltung auf den Schultern des ehemaligen Senators von Illinois. Der Slogan „Yes We Can“ erlangte Signalwirkung weit über die Grenzen der USA hinaus. Eine von der Finanzkrise traumatisierte Nation hatte wieder einen Hoffnungsträger im Kampf gegen die drohende Perspektivlosigkeit breiter Bevölkerungsschichten. Diese noch immer existente Angst vor dem sozialen Abstieg hatte zuletzt Jeff Nichols mit Take Shelter meisterhaft in ein apokalyptisches Szenario übersetzt. Nun versucht sich der Australier Andrew Dominik an einem solchen Portrait.

Story

Johnny Amato (V. Curatola) plant das ganz große Ding: Der Inhaber einer Reinigung weiß von illegalen Pokerrunden, bei denen mit ungeheure Summen gezockt wird. Es bräuchte nur einen Überfall, denn Amato weiß dass bereits schon einmal eine solche Kartenrunde gewaltsam gesprengt wurde. Damals, nach dem ersten erfolgreichen Raub, hatte sich doch tatsächlich der dafür Verantwortliche, Markie Trattman (R. Liotta) als Strippenzieher des Beutezugs geoutet. Amatos Kalkül: Ein erneuter Überfall würde den Verdacht sofort auf den damaligen Täter lenken. Er engagiert die beiden Aushilfsganoven Frankie (S. McNairy) und Russell (B. Mendelsohn). Der Coup gelingt und Johnnys Kalkül scheint tatsächlich aufzugehen. Markie hat es alsbald mit dem Auftragskiller Jackie Cogan (B. Pitt) zu tun. Doch der Todesengel ahnt, dass Markie diesmal keine Schuld trifft.

In den ersten Minuten von Killing Them Softly kann dem unbedarften Zuschauer schnell der Name Quentin Tarantino in den Sinn kommen. Wir erleben einen Dialog zwischen drei doch recht eigenwillig erscheinenden Persönlichkeiten, in dem es verbal ordentlich zur Sache geht. Das Gangster-Duo wird eingeführt und Russell dabei gleich als unzurechnungsfähiger Trottel charakterisiert. Amato graut es bei der Vorstellung, dass dieser verwahrloste Nichtsnutz Teil eines bis ins Detail ausgetüftelten Planes sein soll. Schon wenige Minuten nach Filmbeginn sind wir bei den typischen Zutaten eines waschechten Tarantino-Streifens angelangt: Es gibt schräge Charaktere, zynische Dialoge und immer mal wieder hippe Musik. Fast könnte man meinen, Killing Them Softly sei als flotte Gangster-Klamotte à la „Jackie Brown“ konzipiert, bei der gerne und viel gelacht werden darf. Doch das angedeutete Vergnügen ist nur von kurzer Dauer. Spätestens mit dem Überfall auf die Poker-Runde verebbt die Freude. Russell, dem die Rolle des durchgeknallten Psychos angedacht schien, entpuppt sich als menschliches Wrack. Soviel sei verraten, die Zur-Schau-Stellung menschlicher Dekadenz ist damit nicht erschöpft.

Sicher ist auch, dass Killing Them Softly das Publikum spalten wird. Denn der Film ist insgesamt sehr ruhig gehalten und besonders ein ausuferndes Gespräch zwischen Jackie und seinem im weiteren Verlauf dazu stoßenden „Kollegen“ Mickey (J. Gandolfini) dürfte ob seiner Länge manchen Zuschauer ungeduldig mit den Füßen scharren lassen. Etliche Minuten lang redet der eine Auftragskiller dem anderen ins Gewissen, wissend dass dieser auf dem besten Wege hin zum körperlichen und mentalen Verfall ist. Die Story selbst schreitet während dieser Persönlichkeitsstudie quasi nicht voran, im Gegenteil, sie bleibt bewusst stehen. Denn es sind Szenen wie diese, in denen Dominik tatsächlich zeigt, was er zeigen möchte. Gebrochene Charaktere, die verlernt haben den „amerikanischen Traum“ zu träumen. Spätestens hier wird klar, dass Killing Them Softly nicht ansatzweise als Action-Film taugt, auch wenn das Cover der Blu-ray dem potentiellen Käufer (aus wahrscheinlich kommerziellen Gründen) genau dies suggerieren möchte. Killing Them Softly ist ein tieftrauriger Film, da er ausschließlich Verlierer produziert.

Bildqualität
Killing Them Softly erscheint in Full HD und im Format 2.35:1. Gleich der Auftakt zeigt dass Dominik und sein Team viel Wert auf optische Effekte legen. Extreme Unschärfen zieren das Bild, diese sind natürlich stilistischer Natur. Auch im weiteren Verlauf spielen die Macher von Killing Them Softly ausgiebig auf der visuellen Klaviatur. Ganz besonders Russells Dasein als Drogenwrack wird mithilfe von diversen verfremdeten Bildern unterstrichen. Auch extreme Slow-Motions kommen zum Einsatz. Festzuhalten bleibt, dass die Optik wesentlich vom Effekteinsatz geprägt wird, diese technischen Hilfsmittel aber uneingeschränkt gut aussehen. Abgesehen davon ist die gesamte Bildschärfe sehr gut, die Durchzeichnung des Materials könnte aber hier und da etwas besser sein. Die Farbgebung ist passend kühl gehalten. Das Beste an diesem Transfer ist aber der Schwarzwert, der den vielen bei Nacht abgedrehten Szenen ungemein viel Atmosphäre verleiht. Ganz besonders eine durch Mark und Bein gehende Gewaltszene im nächtlichen, strömenden Regen besitzt beinahe schon Referenzniveau.

Tonqualität

Sowohl die deutsche als auch die englische O-Tonspur bieten DTS-HD MA 5.1. Auch wenn der Film ruhig und dialoglastig ist und die Sprachausgabe keinen Grund zur Kritik liefert, gibt es hier auch noch genügend auf die Ohren. Immer wieder kommt es zu sehr gelungenen Surround-lastigen Highlights. Die Rear-Lautsprecher werden effektiv genutzt, z.B. für Wahlkampf-Parolen, Geräusche von Asphaltarbeiten, splitterndem Glas oder das Echo von Pistolenschüssen. Die Tonspur fällt insgesamt dezent aus, was diesem Non-Action-Film auch hervorragend zu Gesicht steht. Wenn denn der Subwoofer mal angesprochen wird, klingen die Bässe sauber, druckvoll und tief. Die stilvollen Musikstücke klingen ebenfalls wunderbar dynamisch und wurden optimal in den Gesamtsound eingebettet.

Ausstattung

Deleted Scenes (10 Minuten)

Behind the Scenes (5 Minuten)

Trailer

Die Extras auf der Blu-ray sind knapp bemessen. Eine gute Viertelstunde Bonusmaterial wartet auf den interessierten Zuschauer. Immerhin liegen die Beiträge in HD vor. Deutsche Untertitel sind hier nicht optional verfügbar.

Fazit

Killing Them Softly profitiert sehr vom HD-Medium Blu-ray. Dies macht sich vor allem an den zahlreich eingestreuten Special Effects deutlich. Aber auch davon abgesehen ist die Bildqualität eine gute. Noch ein Stück weit mehr überzeugt die perfekt ausbalancierte Tonspur – auch wenn es hier nicht permanent knallt und kracht. Killing Them Softly ist ein ruhiger Film, der sich ganz und gar seinen Figuren widmet. Hier dürfen selbst Auftragskiller, von Berufswegen her zur Emotionslosigkeit verpflichtet, bemitleidenswerte Charaktere darstellen. Eine tiefe Verunsicherung durchzieht die Handlung. Es ist das politische Klima, die Furcht vor dem sozialen Abstieg, die das Handeln seiner Figuren bestimmt. Dies ist weder harter Thriller noch cooler Action-Film, auch wenn die Werbeslogans auf dem Cover der Blu-ray dies versprechen.
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4.0 von 5 Sternen unterhaltsamer Krimi Thriller, 8. Februar 2015
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
Regisseur und Drehbuchautor Andrew Dominik hat es fertiggebracht und in 13 Jahren gerade einmal 3 Filme gedreht. Nach seinem grandiosen Debut Chopper im Jahr 2000 sollten 7 Jahre verstreichen bis Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford folgen sollte. Da war es ja schon verhältnismäßig schnell, dass bereits 2012 der Krimi Thriller Killing them softly in die Kinos kam, abermals mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Immerhin: Qualität braucht nun mal seine Zeit und der gebürtige Australier nicht geschlampt hat, sieht man diesem Film auch an. Im übrigen ist die Geschichte ist eine Adaption von George V. Higgins' Roman „Cogan’s Trade“ aus dem Jahr 1974.
Finanziell war die Produktion nicht sonderlich erfolgreich, da bei einem Budget von 15 Millionen US-Dollar lediglich knapp über 37 Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden konnten.
Doch zur Handlung. Die Vergleiche mit Tarantino sind nur ansatzweise nachvollziehbar. Diese sind aber eigentlich nicht notwendig, da die Story für sich selbst spricht. Vor allem der Beginn macht ordentlich Laune und lässt keinen Zweifel offen, dass viel Spannung und gute Unterhaltung geboten wird. Zum Schluss fällt diese Kurve aber ein wenig ab, denn der Showdown ist weniger als solcher zu erkennen. Für manch einen Zuschauer dürfte es sogar den Anschein haben, dass der Film abrupt endet, so dass sich der Eindruck einstellt, dass noch etwas fehlen würde. In der Tat habe ich am Ende doch ein wenig mehr erwartet. Ein richtiger Höhepunkt war das nicht. Dennoch war die Geschichte nicht wirklich langweilig. Der Mix aus skrupelloser Härte, spannender Krimi-Elemente, gesellschaftskritischer Drama-Anteile und einigen lustigen, leicht überzeichneten Szenen wurden sehr gut ausgewogen. Mit viel Blut und ebenso viel Zynismus schafft es Andrew Dominik den Zuschauer durchweg bei Laune zu halten und da ist der etwas unspektakuläre, aber irgendwie eigensinnige Schluss auch schnell verziehen.
Schauspielerisch wird hingehen durchweg großes Kino geboten. Vor allem Brad Pitt (Fight Club; der den Film auch mitproduzierte) spielt seine Rolle als knallharter Killer Jackie Cogan routiniert aber ohne Zweifel herausragend. Kein Wunder, dass der Kerl zu den Großen seines Fachs gehört, da er kein Problem damit hat, auch mal ungewöhnliche Figuren zu verkörpern. Doch auch die übrigen Darsteller wie Scoot McNairy (Argo), Ben Mendelsohn (The Dark Knight Rises), James Gandolfini (The Sopranos), Richard Jenkins (Let me in) und Ray Liotta (Goodfellas) geben sichtlich ihr bestes. Deren Leistung ist authentisch und absolut realistisch.

Bild
Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 2,35:1

Der Film wurde sowohl mit digitalen Pan-Arri 235 als auch analogen 35mm Panaflex Millenium XL Kameras. Zum Großteil ist das Bild wirklich großartig. Leider fallen aber hin und wieder einige weiche Abschnitte auf, die den ansonsten positiven Eindruck schmälern. Die Farben sind kräftig und klar bei solide eingestelltem Kontrast. Gerade die Gesichtsfarben werden sehr natürlich wiedergegeben. Der Schwarzwert ist kräftig bei ausgezeichneter Durchzeichnung. Die Kompression arbeitet auf hohem Niveau und hinterlässt keine Spuren. Aliasing, Blockartefakte oder ähnliche Beeinträchtigungen sind keine aufgefallen.

Ton
Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1

Der Ton liegt in sämtlichen Sprachen verlustfrei in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die Dialoge, die zu jedem Zeitpunkt zu verstehen sind. Das soll aber keineswegs bedeuten, dass sich die ganze Handlung ausschließlich in der Front abspielen würde. Sehr viele Hintergrundeffekte sorgen für eine sehr realistische Atmosphäre, wie z.B. bei der Schlägerei im Regen. Darüber hinaus ist die Abmischung sehr natürlich und ausgewogen ausgefallen bei einwandfreier Dynamik. Die Bässe sind kräftig und klar, könnten aber noch mehr Rumms vertragen. Der außergewöhnliche Soundtrack passt sehr gut zur Thematik und Atmosphäre des Filmes.

Ausstattung:
• Making of „Behind the Scenes“ (HD; 5:25 Minuten)
• 4 Deleted Scenes (HD; 9:49 Minuten)
• Deutscher Kinotrailer (HD; 2:27 Minuten)
• BD-Live
• Trailershow (HD)
• Wendecover
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3.0 von 5 Sternen guter film mit, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly (DVD)
Schade dass der film von vielen so schlechte bewertungen erhalten hat- da er wirklich einiges hat, was ein guter film so haben sollte.

Die story ist wirklich gut und dient nicht wie so oft dem reinen eigenzweck, schlägt sie doch vielmehr gesellschaftskritische töne an. Der film ist hervorragend besetzt und die schauspielerischen leistungen sind durchweg solide. Man hat die akteure ja auch schon oft in ähnlichen rollen gesehen und so nimmt man den charakteren auch jederzeit ihr handeln ab.

Die öbzönen dialoge gerade zu anfang hätten mich beinahe bewogen den film in die ewigen weiten meines dvdregals zu entsorgen. Meine eltern konnten dem jedenfalls nicht standhalten, obwohl sie die aussage des films und das fehlende happyend sicherlich als willkommene abwechslung begrüßt hätten. Dies und die langsame gangart des streifens sind wahrscheinlich auch die hauptgründe für die vielen schlechten bewertungen. Die einzig wirklich spannende szene war der überfall. Die restliche story des films plätschert so vor sich dahin. Vielleicht waren diejenigen, die überhaupt bis zum ende durchgehalten haben einfach nicht mehr aufmerksam oder willens genug den schlussmonolog und damit die kernaussage des films aufzunehmen?!

Ich geb dem film drei von fünf sternen, da auch auf der technische seite mehr hätte los sein können. Der ton ist okay- stimmen sind hervorragend verständlich bei insgesamt guter dynamik, auf den effektkanälen ist selten was los. Das bild ist blass und könnte mehr schärfe vertragen.(für bluray-deutsch dts hd)

Ich kann jedem, der sein gehirn auch gern mal auf sparflamme beim fernsehn mitlaufen lässt, empfehlen sich diesen film anzusehen. Er stellt eine gelungene abwechslung zum üblichen hollywoodeinheitsbrei dar und lädt aufgrund seiner tollen story auch zum mehrmaligen gesehenwerden ein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amerikanische Träumereien, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
KILLING THEM SOFTLY erzählt eine Gangstergeschichte mit einer denkbar simplen Handlung: Zwei Halbdeppen überfallen ein illegales Kartenspiel und stehen dann auf der Todesliste eines Auftragskillers. Auch die Dialoge muten zunächst nicht tiefsinniger an und können bei oberflächlicher Betrachtung schnell auf die Nerven gehen. Man sollte sich auf viel Gefluche und Obszönitäten einstellen. Im Hintergrund laufen hin und wieder Reden vom aktuellen Präsidenten der USA über Bildschirme. Das war's auch schon für den unaufmerksamen Betrachter.

Spätestens das Ende des Films - vor allem das Schlusszitat - sollte allerdings wachrütteln und aufzeigen, was eigentlich gesagt werden sollte. Es geht nicht darum, eine Gangsterstory zu erzählen oder über unangemessene Sprache zu kichern, sondern um den amerikanischen Traum, um das kapitalistische Versprechen, jeder könne "es schaffen". Der Film gibt eine eigene Antwort auf die Frage, was man eigentlich träumt, wenn man den amerikanischen Traum träumt. So lässt der Regisseur viele Zuschauer auflaufen, diejenigen, die sich eventuell selbst auf den Irrwegen des amerikanischen Traums erkennen, sofern sie so weit denken, diejenigen, die eine wendungsreiche Geschichte mit versöhnlichem Ausgang erwartet haben.

Ich war wirklich überrascht von diesem Werk. Zu Beginn haben mich die endlosen Dialoge, die rein aus anstößigem Vokabular bestehen, auch eher genervt. Ab und zu war in der ganzen Dummheit der Figuren zwar auch mal ein Lacher zu finden, der aber angesichts der schmutzigen und rauen Welt schnell verschluckt war. Für mich war Folgendes wichtig, um überhaupt Freude an dem Werk haben zu können: Die Reden des Präsidenten werden mit der fiktiven Filmhandlung harmonisiert, sodass der Zusammenhang zwischen den Sorgen und Nöten der Verbrecherbande und dem Kapitalismus etwas deutlicher wird. Ansprechend war für mich auch die Ästhetisierung des Übels. Die ungemütliche Atmosphäre ist in lässige Bilder gepackt, die aber nie zu dick auftragen. Dazu trägt auch der äußerst coole Soundtrack bei.

Etwas kritisch muss ich mich über die Dialoge allerdings schon äußern, weil ich immer wieder den Eindruck hatte, das anzügliche Geplapper würde doch etwas selbstzweckhaft, womit der rote Faden aus den Augen verloren wird.

Insgesamt muss ich "Killing Them Softly" als gut bis sehr gut einschätzen und das mache ich nach meinen Überlegungen gerne. So überrascht wurde ich selten von einem Film bei meinen anschließenden Gedanken dazu. Dafür spreche ich meine Empfehlung aus!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel ist Programm, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt Killermovies wie Sand am Meer. Dieser Film sticht aus der Masse hervor. Zynisch und düster zeichnet er ein sehr pessimistisches Bild des kapitalistischen Amerika. Künstlerisch erstklassiges, dialoglastiges Kino - hervorragend besetzt. Der amerikanische Traum ist ausgeträumt - America is not a country. America is a business. Kultpotential.
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34 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bei allem Respekt - die Rezensenten sind ein Abbild der heutigen Film-Gesellschaft, 21. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: Killing Them Softly (DVD)
Wo soll ich anfangen...

Ähnlich wie andere Rezensenten schon sagten, dieser Film war quasi dazu prädestiniert so schlechte Rezensionen einzufangen - leider!

Sicher ist der Film etwas anderes. Er behandelt ein aktuelles Thema auf eine andere Weise, als es beispielsweise ein Tarantino oder ein David Fincher gemacht hätte. Dennoch steht er einem Fincher-Werk wie zum Beispiel Zodiac oder aber auch Fight Club in Sachen Anspruch in nichts nach.
Die meisten "Kritiker" hier taten Killing them softly als einen flachen Neo-Noir-Streifen ab, was - bei aller Liebe - eine totale Fehlinterpretation ist.

Der Film verfügt über mehr Tiefe, als den meisten hier bewusst ist. Sie sehen nur die Erschießungsszenen in Zeitlupe (Der Schuss ins andere Auto - unglaublich ästethisch), die Dialoge, die (mein Gott, man kann sich auch anstellen) auch mal von sexuellen Aktivitäten handeln und die theatralische Coolness, die Brad Pitt ausstrahlt.

Erstens: Die Gewalt im Film ist wirklich außergewöhnlich dargestellt. Es ist nicht so, dass das Blut aus den Opfern heraus sprudelt (Tarantino - Django unchained) oder, dass so ziemlich alle paar Sekunden jemand erschossen wird (Expendables). Es werden nur wenige Menschen wirklich umgebracht, aber wenn, dann sind diese Szenen hervorragend inszeniert!

Zweitens: Die meisten spielen hier auf den Dialog zwischen Jackie und Mickey an. Sicher erzählt Mickey hier viel von Alkohol und Sex, aber wichtig ist doch nicht der Inhalt sondern die Tatsache, dass er sich nicht auf sein Geschäft fokussiert, sondern lethargisch in seiner eigenen Welt herumfliegt. Aber was soll's, die Interpretationsfähigkeit ist ja bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. ;-)

Drittens: Ja, Jackie Cogan ist cool. Ja, Jackie Corgan wird übertrieben cool dargestellt. Aber es muss doch einen im Film geben, der Ruhe bewahrt, der die Fäden zieht. Jeder Charakter im Film hat irgendein Laster oder hat in irgendeiner Weise ein Problem. Die einzige Ausnahme ist (neben dem Fahrer, gespielt von Richard Jenkins, der einfach keine Ahnung hat) Jackie, der in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt. In jedem Film, außer American Beauty, gibt es diesen einen Charakter, der dominiert, der beeinflusst, der souverän ist. Jackie Corgan strahlt dies durch seine Coolness aus und im Gesamtzusammenhang ist dies auch glaubwürdig.

Und zu meiner Überschrift...
Leider leider will die heutige Gesellschaft nur noch folgende Arten von Filmen sehen:
Entweder sie sind unterhaltsam, oder so gefühlsduselig, dass man heulen muss. Zumindest betrifft das die Deutschen, damals war es das Land der Dichter und Denker, aber langsam hab ich das Gefühl, dass die Gesellschaft verflacht. Repräsentiert durch hier auftretende Rezensenten.
Mit Killing them softly haben wir hier einen Film, der weder zum weinen ist, noch ist er über seine volle Laufzeit besonders unterhaltsam, ABER: wer sich auf diesen Film einlässt und sich nicht von der Dialoglast gelangweilt fühlt, der wird diesen Streifen aufmerksam verfolgen und am Ende dankbar sein - für eine interessante und sehenswerte Zeichnung des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems der USA.

Ja, dieser Film ist keine Komödie, kein Actionfilm, keine richtige Satire.
Er ist von allem etwas. Immer wieder gespickt mit einigen Sprüchen, die doch ganz amüsant sind und die Stimmung aufrecht erhalten, mit einigen Actionszenen und ein paar satirischen Anspielungen
Ich fand diesen Film sehr imponierend und gebe ihm 5 Sterne.
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