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TOP 500 REZENSENTam 7. Juni 2013
Klemperer ist nicht primär als Wagner-Dirigent ein Begriff, vielmehr verbindet man mit ihm Beethoven, auch Mahler. Dass er ein äußerst beachtenswerter Wagner-Dirigent ist, kann man hier hören. Viele Vor- und Zwischenspiele sind hier versammelt, auch der 1. Akt der Walküre und die Wesendonk-Lieder.
Die Vor- und Zwischenspiele sind größtenteils wunderbar dirigiert und zeichnen Klemperer als einen der großen Wagner-Dirigenten des letzten Jahrhunderts aus. Er trifft den sehnsuchtsvollen Ton von Wagners Musik, hält dabei die Spannung, verbindet eine primär lyrische Lesart mit großer Klarheit und Prägnanz - nur ist in manchen Passagen ist das Orchester nicht ganz auf der Höhe und kommt ab und an doch böse ins Schwimmen. Aber vom Dirigat her ist das sehr spannend und stringent.

Der 1. Akt der Walküre ist eine spannende Reise mit Risiken: es ist meines Wissens nach die letzte Aufnahme Klemperers überhaupt und eine Entdeckung der Langsamkeit. Das bringt zunächst viele Vorteile: ungemein lyrisch, melancholisch präsentieren sich uns hier Siegmund und Sieglinde. Das ist schon zu Herzen gehend. Und Sotin ist ein beeindruckend schwarzer, düsterer Hunding. Die Langsamkeit birgt jetzt aber auch Risiken, denn mitunter droht der Spannungsbogen abzureißen, an manchen Stellen würde man sich jetzt vielleicht doch etwas mehr Dramatik wünschen. Und dennoch... Klemperer schafft es, dass man dran bleibt. Die Sänger sind jetzt allerdings nicht ohne Makel, v.a. Cochran als Siegmund kann im Vergleich mit anderen großen Rollenvertretern nicht mithalten. Insofern erreicht dieser 1. Akt der Walküre nicht die Qualität jener legendären Aufnahme von B. Walter aus Wien, der mit Lehmann/Melchior ein unvergleichliches Paar zur Verfügung hatte.
C. Ludwig in den Wesendonk-Liedern ist allerdings makellos und gehört zu den besten Interpretinnen dieser Lieder - eine große Aufnahme. Und sie meistert selbst Isoldes Liebestod gut (als Mezzo ist dies eine absolute Grenzpartie für sie gewesen).
N. Bailey in Wotans Abschied ist allerdings nur Mittelmaß. Schade um das äußerst gelungene Dirigat.
Was die Wagner-Aufnahmen angeht, so kann man bedauern, dass es außer dem Holländer keine Gesamtaufnahmen unter Klemperer gibt. Er erweist sich als großer Wagner-Dirigent.
Die Strauss Aufnahmen bewegen sich gleichermaßen auf hohem Niveau, auch wenn es orchestral luxuriöser Aufnahmen gibt.
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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2016
In den Jahren 1960 und 1961 standen Richard Wagners Orchesterwerke, d.h. alle Ouvertüren und Vorspiele sowie die wenigen reinen Instrumentalstücke aus seinen Opern, im Mittelpunkt von Otto Klemperers Aufnahmetätigkeit in London. Nun werden sie von Warner Classics, die sämtliche Rechte an den Klassikaufnahmen des früheren EMI-Konzerns erworben hat, zusammen mit seinen raren Strauss-Aufnahmen, in einer 5 CD-Kassette wieder zugänglich gemacht.
Der Produzent Walter Legge nannte die Wagner-Aufnahmen gleich nach Fertigstellung "superb", und dieses Urteil gilt noch heute, im Vergleich mit allen anderen wesentlichen Einspielungen, uneingeschränkt. Otto Klemperer (1885-1973) war schon in jungen Jahren ein berühmter Interpet des Bayreuther Meisters, und hier hat er die Quintessenz seiner lebenslangen Vertrautheit mit der Musik des Komponisten verewigt. Die Monumentalität der Aufnahmen ist schlicht nicht zu überbieten, die Tempi sind gezügelt, aber keineswegs langsam. Jedes Stück wird mit größter Konzentration und Spannung dargeboten. Ich kenne keine Zusammenstellung von Wagners Orchestermusik, die in allen Teilen ähnlich überzeugend ist (CD 1 und 2).
Man kann nur bedauern, daß Klemperer zu spät (1970) den Plan einer RING-Gesamtaufnahme ins Auge gefaßt hat; sie konnte leider nicht mehr realisiert werden, weil die physischen und psychischen Kräfte des damals fast 85-jährigen Dirigenten das nicht mehr zuließen. Lediglich der erste Akt der "Walküre" konnte noch vollendet werden. Er wird hier auf CD 3 erfreulicherweise wieder veröffentlicht. Zu bestaunen ist das immer noch spannungsreiche Dirigat Klemperers, während die an sich guten sängerischen Leistungen von Helga Dernesch (Sieglinde), William Cochran (Siegfried) und Hans Sotin (Hunding) nicht an die legendäre Aufnahme Bruno Walters (EMI, 1935) mit Lotto Lehmann, Lauritz Melchior und Emanuel List heranreichen.
CD 4 bringt noch Wotans Abschied aus dem 3. Akt der "Walküre" mit dem englischen Baß-Bariton Norman Bailey. Die Aufnahme entstand im Zusammenhang mit dem ersten Walküre-Akt und ist vor allem durch Klemperers Dirigat kostbar. Dazu gibt es noch die Wesendonck-Lieder, die Wagner seiner Züricher Geliebten gewidmet hat. Hier ist Christa Ludwig die Protagonistin; sie entledigt sich ihrer Aufgabe mit gewohnter Meisterschaft. Diese Aufnahme wurde im März 1963 produziert.
Die letzte CD ist den Tondichtungen von Richard Strauss vorbehalten, die der Dirigent 1960 und 1961 in London aufgenommen hat. Es ist nur eine kleine Auswahl, die Klemperer aber bis in seine Spätzeit regelmäßig in seine Konzertprogramme aufnahm. Im einzelnen handelt es sich um die frühen Stücke "Till Eulenspiegels lustige Streiche", "Don Juan" sowie "Tod und Verklärung", die am Ende des 19. Jahrhunderts den Ruhm des jungen Komponisten begründeten. Vielleicht ist der "Till" dem alten Recken am wenigsten gelungen, hier fehlt doch ein wenig der erforderliche jugendliche Schwung, und auch der hintergründige Humor des Titelhelden kommt nicht so zur Geltung, wie das beispielsweise Karajan und auch Böhm, vor allem aber Fritz Reiner, so unnachahmlich gelungen ist. Dennoch wollen wir froh sein, daß wir dieses Dokument besitzen.
Umso mehr kann ich mich mit Klemperers Auslegung des "Don Juan" anfreunden. Die brillante Handhabung des Orchesters ist meisterhaft, und die psychologische Ausleuchtung der Partitur ist eine Leistung, die auch heute noch den Hörer nachhaltig zu beeindrucken vermag. Ähnliches gilt für "Tod und Verklärung", eine Fantasie über einen leidenden, vom Tod gezeichneten Künstler, der sich schmerzhaft an seine glückliche Jugend erinnert. Hier trifft Klemperer genau den richtigen Ton, seine Deutung ist von Klarheit und großem Ernst geprägt.
Herausragend ist auch die Aufnahme der "Metamorphosen" für 23 Solo-Streicher (CD 4), die Strauss im Angesicht der Zerstörung seines Landes und vor allem der geliebten Stadt München im Jahr 1945 komponierte. Ursprünglich sollte das Stück den Titel "Trauer um München" tragen. Es ist Strauss' tragischstes Werk, ein Wunder verflochtener Melodien mit stets wechselnden Klangfarben. Es endet mit einer Reminiszenz an den Trauermarsch aus Beethovens "Eroica", dessen Hauptthema den schmerzlichen Schluß des Werkes bildet.
Schließlich enthält die CD noch den berühmten "Tanz der sieben Schleier" aus der Oper "Salome", die im Jahr 1905 uraufgeführt wurde. Es ist praktisch eine selbständige Tondichtung mit Themen, die der Oper entlehnt wurden. Das Stück besteht aus drei Teilen, mit einer Einleitung und einer Coda. Den Mittelteil bildet ein prachtvoller Walzer, den Salome vor Herodes tanzt und sich dabei langsam entschleiert, bis sie schließlich nackt vor dem König niederfällt, um ihre grausame Belohnung einzufordern.
Auch diese Box ist für jeden Klemperer-Fan ein absolutes Muß. Die Klangwirkung der alten Aufnahmen ist erstaunlich. Man spürt, daß man technisch alles damals Mögliche aufgeboten hat, um den Vorstellungen des Dirigenten Genüge zu tun. Das digitale Re-Mastering tut ein übriges, die Aufnahmen zu einem ungetrübten Genuß zu machen.
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am 20. März 2013
Bei dieser Box findet man die Aufnahmen zu den beiden Richards gekoppelt. Was Richard Strauss angeht ist die Zusammenstellung durchaus gelungen, findet man hier doch neben den Aufnahmen der Orchesterwerke unter Rudolf Kempe welche unumstösslich das Nonplusultra der Aufnahmen sind, sehr schöne und interessante Aufnahmen welche die Anschaffung lohnen. Jetzt zu Richard Wagner hier braucht man jedem Kenner eigentlich nichts weiter zu sagen. Die Bedeutung von Otto Klemperer in seiner Wagnerdeutung ist unumstritten in seinen Aufnahmen. Hier besonders die Aufnahme zum Fliegenden Holländer was zur maßstabsetzenden Aufnahme des Werkes zu rechnen ist, aber auch hier in den Vorspielen und Overtüren findet man Herr Klemperer voll in seiner Welt. Hinzu kommen die Aufnahme des 1. Akt der Walküre und die Wesendonck-Lieder.
Resultat ist unbedingt kaufen und genießen.
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am 20. September 2013
Interpretation: 5
Sound: 4
Zu erwartender nationaler Verkaufserfolg: 4
Zu erwartender internationaler Verkaufserfolg: 4
Genrevielfalt: entfällt
State of the art: 5
Repertoire wert: 5
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