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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen38
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Hm, so richtig glücklich bin ich mit diesem Film leider nicht geworden, obgleich das Grundthema sich recht spannend anhört: In nicht all zu ferner Zukunft ist fast die gesamte Menschheit geklont. Bei der Partnersuche ist dies nicht ohne Bedeutung (scheinbar wird nun nicht mehr geklont, sondern wieder auf den natürlichen Gang der Fortpflanzung zurückgegriffen, oder!?) Wessen Genmaterial mehr als 25 % übereinstimmt, darf sich nicht paaren. Das würde gegen den sogenannten Code 46 verstoßen.
Außerdem ist eine rigide Zweiklassengesellschaft entstanden. Die Privilegierten leben in abgeschotteten Megastädten mit „westlichem“ Komfort, der ganze Rest in den umliegenden Wüstengebieten eher in „3.-Welt-Verhältnissen“. Wer in Ungnade verfällt landet in der Wüste.
Nur werden aber durch illegal hergestellte „Ausweise“, diverse Menschen unrechtmäßig von der einen in die andere Zone geschleust.
Eine Art Detektiv mit Fähigkeiten des Gedankenlesens wird beauftragt, das Leck im System zu finden und verliebt sich (natürlich!) prompt in die von ihm rasch „enttarnte“ Hauptverdächtige. Die Liebesgeschichte nimmt ihren tragischen Verlauf......

Soweit so gut. Ungewöhnlicherweise kommt dieser Science fiction nahezu vollständig ohne die üblichen „zukunftsträchtigen“ Kulissen aus. (Die Frontalaufnahmen stammen recht deutlich aus der Jetzt-Zeit; hat man wohl eher allgemein unbekannte Ansichten asiatischer Skylines genommen. Ein paar Innenausstattungen haben eher einen futuristischen Touch, aber auch hier sehr dezent.) Das Maß an Action bewegt sich auch am untersten Rand. Doch diese beiden Dinge stören mich nicht so herausragend. Auch die beiden Hauptdarsteller Tim Robbins und Samantha Morten machen ihre Sache nicht schlecht.
Was vor allem negativ aufstößt sind die Schwächen im Drehbuch, dass diverse Ungereimtheiten als gegeben hingenommen werden, und andere nicht gut erklärt werden und deshalb ungereimt bleiben. Darüber hinaus erscheint die „Sprache der Zukunft“ zumindest in der deutschen Synchronisation recht albern (lo siento, lo siento....).
Und wenn es tatsächlich diesen Virus (scheinbar ohne Nebenwirkungen) gibt, der einen Gedanken lesen lässt, weshalb injiziert ihn sich nicht jedermann? Ist er zu teuer?

Tut mir leid, mein Gesamturteil: 2,6 von 5 Sternen; gerade noch so über den Durchschnitt geschafft, da die Musik z.T. richtig gut ist und der Film sich nicht unnötig in die Länge zieht.
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am 18. September 2005
...aber das war es dann auch fast schon. In der Tat bedient sich "Code 2046" bei diversen Filmen des SciFi-Genres und manche Bilder wirken wie aus "Blade Runner" rauskopiert, was aber eigentümlicherweise gar nicht mal so besonders stört. Der Plot ist eigentlich auch ganz vielversprechend. Es geht um Genetik, DNA-Aufschlüsselung, gelöschte Erinnerungen etc. Der Ermittler (Tim Robbins) wird ins Shanghai der Zukunft geschickt um den Handel mit gefälschten Papelles auf Pässen, die den Menschen den Zugang zu den Mega-Städten erlauben, zu untersuchen. Er kommt dank eines "Empathie-Virus", das ihm ermöglicht die Gedanken der Menschen zu lesen, schnell der Täterin auf die Spur doch dann verliebt er sich in sie und liefert sie nicht aus.
Der Film ist - inklusive An- und Abspann nach genau 89 Minuten zu Ende und hinterlässt beim Betrachter ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits ist er wg. der z.T. atemberaubenden Bilder (nächtliches Shanghai, einsamen Verkehrswege, die öden Außenbezirke der Mega-Städte, die Architektur der Gebäude, die futuristischen Innenräume) durchaus sehenswert und auch die Liebesgeschichte ist irgendwie anrührend (dank der guten Darsteller), aber die Story kommt nicht so ganz voran. Es ist kein "drive" in der Geschichte und so plätschert der Film doch etwas arg vor sich hin.
Fazit: Wer Filme wie "Blade Runner" mag und auf kühle futuristische Bilder steht, wird hier gut bedient. Wer einen SciFi-Knaller mit viel Action und rasanter Handlung im Sinn hat, sollte sich den Film lieber sparen. Trotzdem von mir 4 Sterne - wg. der Darsteller.
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am 19. Januar 2006
'Code 46' ist also viel weniger ein Sciencefiction-Film im eigentlichen Sinne, sondern eine gelungene Liebesgeschichte, welche eine düstere Zukunftsvision dazu benutzt, um seine fesselnde Romanze zu entfalten und zu verstärken. Es gibt etliche Momente, die so schön und intensiv sind, dass man für immer darin schwelgen möchte. Einer dieser Momente ist die fabelhafte Tanzsszene in einem Club. Selten war Kino so intensiv gewesen. Besonders der Soundtrack ist nur zu empfehlen!!!
Wer auf Sciencefiction-Action steht, ist hier falsch. Anspruchsvollere Zuschauer kommen aber voll auf ihre Kosten!
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am 15. November 2006
Da man ja immer öfter gute Filme im Kino verpaßt, habe ich mir diesen Film ausgeliehen. Ich wurde nicht enttäuscht, ich bin begeistert.

Bei der Durchsicht der Rezensionen fiel mir allerdings auf, dass auch viele gute Beurteilungen aus meiner Sicht am Kern dieses Films vorbei gehen. Auf der Basis umfassender Anwendung der Gentechnik zeigt dieser Plot eine Diktatur der Versicherungen in allen Teilen des Lebens der Menschen auf. Nur wer eine Versicherung hat darf sich an bestimmte Orte begeben, eine Sicherheitsmacht verhindert Zuwiderhandlungen, setzt also die Risikoabgrenzungen der Versicherung durch. Ein Risiko ist der unbeabsichtigte Inzest, der wegen des Klonens von den Einzelnen nicht gesehen werden kann, weil das Wissen um die Verwandtschaft ihm oder ihr vorenthalten wird. Ebenso geht es um Risiken, die der Einzelne hinsichtlich seiner oder ihrer Gefährdung in bestimmten Regionen nicht kennt, aber die "Versicherung".

Dieser Film ist aus meiner Sicht ein politischer Versuch über die Gefahren der Möglichkeiten der Gentechnik im Zusammenhang mit der zunehmenden Privatisierung der Risikovorsorge - ein Zusammenhang, der heute schon aktuell ist, wenn es darum geht eine Lebensversicherung zu bekommen und dafür umfassend über "Vorschädigungen" (auch mit Nutzung von Gentests) Auskunft zu geben. So habe ich ihn gesehen und zudem das ausgezeichnete Spiel der vorzüglichen Darsteller (insbesondere Samantha Norton) genossen ebenso wie die beeindruckenden Bilder.
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Tim Robbins als Hauptdarsteller in meist politisch hochbrisanten Filmen ist ebenso ein Garant für zunächst undurchsichtige Charakterrollen, deren Facetten sich erst allmählich im Laufe der Handlung offenbaren. So auch in diesem Film, dessen Rahmenhandlung bereits im Vorspann durch die Definierung des Filmtitels vorgegeben wird: Code 46 regelt weltweit die Zeugung von Kindern, deren Eltern nur einen gewissen Prozentsatz an genetischer Übereinstimmung einhalten dürfen. Jeglicher Kontakt zwischen Individuen mit zu großer Übereinstimmung ist zu vermeiden. Darüberhinaus entscheidet auch das individuelle Genmnaterial zwischen den beiden einzig existierenden Ghetto-Lebensformen: In Wohlstand lebend in hochtechnisierten Städten oder in Armut darbend in der Wüstenlandschaft. Die Individuen selbst sind mehr oder minder geklonte oder genkopierte in-vitro-Mutanten, deren individuelle Fähigkeiten wiederum kurzzeitig durch Vireninjektion geregelt werden.

Dieser abstrakte Überbau mag durchaus einer Novelle als Rahmen dienen, wie auch die Handlung - ein Ermittler verfolgt die Spur illegal ausgehändigter Gesundheitspässe (gleichwertig mit Reisepass), verliebt sich in die Hauptverdächtige und nimmt sie in Schutz - in diesem Rahmen ein immensens Entwicklungspotential birgt.

Leider aber fehlt der Geschichte jeder weitere Elan, in dessen Langatmigkeit auch die darstellerisch nuancierte Kraft von Tim Robbins und Samatha Morton wie in Sirup versinkt. Oder profan ausgedrückt: Der Film kommt nicht zu Potte, verliert sich in Scheinphilosophien wie: "Wenn ein Mensch bereits über die Konsequenzen seiner Handlungen wüßte, wäre er zu keiner Handlung mehr fähig". oder "Erzählen Sie mir eine beliebige Geschichte und ich sage Ihnen, woran Sie wirklich denken", so wie in einer Dialogsprache, die Sprachelemente aus allen Herren Ländern in sich vereint. Dem naiven Betrachter mögen die Pseudo-Weisheiten noch als niedlich durchgehen, wer jedoch heute bereits in der realen Sprachwelt des "Dinglish" lebt, weiß, daß es nie zu einer globalisierten Sprache kommen wird, in denen komplette Sätze statt einzelne Wortfetzen aus anderen Sprachen entlehnt werden. Insofern gerieren auch die Dialoge zu einem spannungslosen Kaugummi ohne jeglichen Witz und dümpeln als aussageloses Blabla vor sich hin. Völlig spannungsfrei ist auch die Schwarz-Weiß-Malerei zwischen neonleuchtender Skyscraper-Kulisse Shanghais und wüstenleerer Einöde der Nichtstädter. Eine derartige Kontrastierung ohne Nuancen ist augelutscht, öde und beim zweiten Mal schon totlangweilig und keinesfalls derart "atemberaubend" anzusehen, wie es der DVD-Cover-Text verheißt. Und da das Scheitern beider Protagonisten bereits qua Code 46 im Vorspann vorprogrammiert ist, parodieren sich auch alle im Verlauf des Films abgegebenen Readers-Digest-Sprüche selbst.

Code 46 hat weder die Spannung von 1984, noch die Subtilität von Brave New World und ist meilenweit von dem abstrakten reinem Kopf-, respektive Hirn-Kino von Lost Highway entfernt. Einzig sehenswert ist der ernsthafte Versuch beider Protagonsiten der Trivialität des Films eine darstellerische Qualität zu verleihen.

Insgesamt ein netter Bildschirmschoner für das Heimkino, Baldrian auf DVD gebrannt.
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am 4. Dezember 2005
Der Film beschreibt eine Liebesbeziehung unter schwierigen Umständen. Obwohl er nebenbei wichtige Probleme anschneidet (Klonen, soziale Ausgrenzung aufgrund von Genetik...), stehen eigentlich die Hauptdarsteller (wie immer sehr gut: Tim Robbins, auch sehr passend: Samantha Norton) im Mittelpunkt. Und wer nicht alle 5 Minuten Action erwartet oder grundstürzende Wendungen in der Handlung, der wird hier auf seine Kosten kommen. Ein anrührender, ruhiger, schöner und trauriger Film, der ungeheuer elegant inszeniert ist und zudem eine sehr gute Filmmusik bietet.
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am 25. März 2007
Wer ruhige, einfühlsame, in Bildern, erzählte Geschichten mag, der ist hier bestens bedient. Per Zufall beim Durchstöbern der endlos langen DVD Regal gefunden und dann spontan gekauft. Die kurze Inhaltsangabe geht etwas an der Geschichte vorbei. Es geht um die nahe Zukunft, in der ein großer Versicherungskonzern, genannt SPINX (staatlich oder privat, das wird nicht geklärt und ist letztendlich auch egal) sich das Recht nimmt über das persönliche Schicksal von Menschen zu entscheiden, was sie dürfen oder nicht. Über eine Art "Versicherungskarte" erhalten Privilegierte Zugang zu den, in der Zukunft noch wenig verbliebenen, Städte und geniesen die Sicherheit und den Luxus, den die "da draußen" nicht haben. Ein Mädchen hilft durch gefälschte Zugangsarten und ein Detektiv mit künstlich, durch einen Virus implantierte, hellseherischen Kräften soll diesen Schwindel aufklären. Verpackt in sehr schönen, ruhigen Bildern und ganz toller Musik.
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am 28. Mai 2007
Die 2003 entstandene britische Produktion CODE 46 bietet eine durchaus realistisch erscheinende Zukunftsvision: Im Prinzip erscheint fast alles vertraut - Verkehrsmittel, Kleidung, Architektur (gedreht wurde u. a. in Shanghai, dessen Skyline schon futuristisch genug wirkt) -, nur in puncto allgegenwärtiger Computerisierung und Gentechnologie wurde halt noch ein wenig hinzufabuliert, auch der Wortschatz hat zugelegt und so haben Brocken aus den verschiedensten Sprachen das Englische zu einer Art Esperantoersatz werden lassen. Die Probleme der hier gezeigten Gesellschaft sind eigentlich nichts anderes, als die Folgen dessen, was sich bereits heute abzeichnet bzw. schon existent ist. Globale Auswirkungen der Klimakatastrophe, die Teilung der Welt in eine Haben- und Nichthabenzone (welche hier visuell sehr effektiv mit den drastischen Kontrasten zwischen sprudelndem Metropolenleben und entvölkert erscheinenden Wüstenlandstrichen versinnbildlicht wird), die Gefahren einer sorglosen Anwendung der Gentechnologie, die allumfassende Macht internationaler Konzerne und die staatlich sanktionierte Transparenz des Individuums. All dies mag im Prinzip zwar nicht neu erscheinen, zeichnet sich aber durch eine unleugbare Aktualität aus.

Das politische System in CODE 46 bleibt vage, doch es scheint durchaus eine Fortführung der heutigen westlichen Demokratien mit einem verstärkten Einfluß multinationaler Konzerne zu sein und so präsentiert sich diese Welt keinesfalls als triste Hölle unter der Knute eines faschistoiden Terror-Regimes a la 1984. Big Brother wahrt hier den Schein der Freiheit und der guten Sitten, beschert den guten und nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft ein angenehmes Leben in urbaner Geborgenheit und läßt ihnen auch Raum für Privatsphäre, solange diese nicht zu subversiven, die Stabilität des Systems gefährdenden Tätigkeiten genutzt wird. Und bei Verstößen wartet nicht etwa die Folterkammer der Geheimpolizei auf den Delinquenten, nein, man agiert hier ganz 'human' und löscht nur mal eben partiell einige unerwünschte Gedächtnisstrukturen. Unverbesserliche und asoziales bzw. genuntaugliche Zeitgenossen schiebt man schließlich nach 'al fuera' ab.

Rein formal fühlt man sich durch den kühlen Look des Films z. T. stark an Gattaca erinnert, aber auch Philip K. Dick und George Orwell haben hier unübersehbar Pate gestanden. Vor allem ist CODE 46 aber auch eine sehr feinfühlig inszenierte, bittersüße Liebesgeschichte um ein tragisches Paar, das mit seinem Ausbruchsversuch aus den staatlichen Restriktionen einfach scheitern muß. William und Maria treten hier an die Stelle von Orwells Winston und Julia; ein tragisches Paar, das mit seinem Ausbruchsversuch aus den staatlichen Restriktionen einfach scheitern muß. Tim Robbins und Samantha Morton spielen diese Rollen sehr überzeugend und absolut jenseits der gängigen Hollywoodklischees, besonders Morton ist in der Rolle Marias einfach nur großartig.

Zur DVD: Bild- und Tonqualität sind sehr gut ausgefallen. Die Extras umfassen Trailer, Bio- und Filmographien, Deleted Scenes und das Making Of-Special 'Inside Code 46'.
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am 16. Januar 2006
Zwiespältig: Zum einen dringt durch das unspektakuläre Bilderwerk in Blau und Sandfarben eine Geschichte, der Vielschichtigkeit und die Absicht, menschliche Sehnsüchte auszuloten nicht abzusprechen sind, und andererseits bleibt der Regisseur bis zuletzt nicht bereit, sich seiner komplex-artifiziellen Chiffren zu entheben. Man wird in die unmittelbare Zukunft förmlich hineingeworfen, mit Personen, Bedürfnissen, Mißständen und einem futuristischen Vokabular konfrontiert, das wohl in Erinnerung bringen soll, dass hier ein Science Fiction Film vorgeführt wird.
Der Zugang bleibt vage, beliebig, die Figuren in ihrem Repräsentationscharakter austauschbar; und die Musik hält eine zarte und ätherische Stimmung aufrecht, die so symptomatisch ist für eine Storyline, die nach dem passenden Ausdruck sucht, ihn stets um Haaresbreite verfehlt und dabei doch eigentlich ganz gut aussieht - im Scheitern...
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am 19. Januar 2010
Auf diesen Film bin ich ganz zufällig gestoßen, als ich den Trailer sah und sofort von dem Soundtrack gefesselt war. Ich suchte dann nach weiteren Kostproben und war einfach beeindruckt von der dichten Atmosphäre dieses Werkes. Also habe ich ihn mir bestellt und stellte fest, dass der Eindruck aus den Ausschnitten bestätigt wurde. Dabei stellte sich mir von Anfang an nicht die Frage nach Story, Handlung, Spannung oder Logik. Das erscheint mir auch eher zweitrangig bei diesem Werk zu sein. Vielmehr bilden die Dichte und Schönheit der Bilder, die rauschhaften Kamerafahrten und der tolle Soundtrack das Rückgrat und die Substanz des Filmes. Da war ganz eindeutig ein Künstler am Werk, der ein Kunstwerk von emotionaler Tiefe und Schönheit geschaffen hat, wie es nicht oft zu finden ist. Kameraführung, Schnitt und Bildkomposition sind erstklassig. Und Tim Robbins und Samantha Morton spielen ihre Rollen glaubwürdig und unaufdringlich. Eine bitter-süße Liebesgeschichte ohne wohlfeiles Happy-end. Es ist einfach ein Genuss, diesen Film anzusehen und zu -hören.
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