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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen26
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am 11. Februar 2013
Was kann mir Dostojewski heute im 21. Jahrhundert sagen; kann er mich erreichen, ergreifen und bereichern? Ich habe ein paar Verfilmungen älterer russischer Literatur gesehen und war skeptisch. Die Lektüre habe ich etwas vor mir hergeschoben und schließlich eher widerwillig zu lesen begonnen. Es ließ mich nicht mehr los und ich habe jede Zeitlücke genutzt um weiter zu lesen. Spielsucht, Liebessucht, Geltungssucht und das ohnmächtige aber blinde Ausgeliefertsein und die eigene Wahrheit nicht erkennen zu wollen werden spannend und ergreifend präzise beschrieben. "Der Spieler" ist eine moderne und wohl nicht aussterbende tragische Figur; in welcher als hundert Sucht-Spielarten er auch vorkommen mag. Die Dynamik der Sucht ist wohl so alt wie die Menschheit und zeigt sich lediglich in neuen Gewändern und Szenarien. Ich fühlte mich sehr an "Die Blendung" von Elias Canetti erinnert; wo Selbsttäuschung und Realitätsblindheit in großer Intensität an einer anderen tragischen Figur beschreiben werden. Ich bin war von Canetti begeistert und ich bin es jetzt von Dostojewski. Wer nicht "Selbst-Blind" ist findet sich wieder.
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am 22. September 2013
Kein Autor hat die Gedankengänge eines Spielsüchtigen je so ausgezeichnet ausgedrückt, wie Dostojewski in "Der Spieler"!

Das Buch ist ein psychologisches Meisterstück, dass weit und breit seines Gleichen sucht.

Da Dostojewski nun schon lange tot ist, kann man seine Werke kostenlos auf dem Kindle genießen. Eine wahre Glückssache für Kindle Besitzer.

Von allen Werken Dostojewskis (die ich sämtlich als Meisterwerke betrachte) ist "Der Spieler" wohl am besten für Dostojewski-Einsteiger geeignet. Eine Warnung muss ich allerdings aussprechen: Bei diesem Buch besteht extreme Suchgefahr. Es fällt schwer es wieder aus der Hand zu legen!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2011
Der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch ist Hauslehrer des Generals. Dieser hat eine Stieftochter, Pauline, in die Aleksej hoffnungslos verliebt ist. Aleksej, der Engländer Astley und der Franzose De Grieux, der ebenfalls um die Gunst Paulines buhlt, begeben sich in "Roulettenburg" mehrmals täglich in die dortigen Casinos. Die Hoffnung des Generals ist die Erbschaft der Großtante anzutreten, diese jedoch enttäuscht dessen Erwartungen und lebt noch lange vor sich hin. Die Konstellationen unter den Figuren werden immer verstrickter und dabei dreht sich letztendlich alles nur um das Geld...

Dostojewski verarbeitet in diesem Roman seine eigenen Erfahrungen mit der Spielsucht am Roulettetisch. Er schreibt ohne Beschönigungen sehr gezielt und klar über das Gewinnen und Verlieren des Geldes und über die Figuren, die für Geld beinahe alles tun würden. "Der Spieler" unterscheidet sich eigentlich ziemlich von den Romanen Der Doppelgänger: Ein Petersburger Poem (insel taschenbuch) oder Arme Leute: Roman (insel taschenbuch), in denen es mehr um die alltägliche Beschreibung der Art und Weisen des Lebens der Menschen im armen Russland geht. Dennoch gibt es zwischen all diesen Romanen Parallelen, denn Dostojewski schreibt immer sehr dramatisch und seine Werke enden zumeist nicht mit einem guten Ende, sondern verbleiben mit Tod, Armut oder gesellschaftlicher Ächtung. Hier ist dies ebenso der Fall, denn der Protagonist scheint letztendlich keine Aussicht auf eine Verbesserung in seinem Verhalten zu finden. Betrachtet man genau die Absichten des Ich-Erzählers, so kann man ihn als Leser auch verstehen für seine Sucht nach dem Spiel, denn hat man erst einmal viel Geld verloren, so möchte man sein Glück für einen Gewinn erneut versuchen, obwohl man riskiert den letzten mickrigen Rest seines Geldes ebenfalls an die Spielbank zu verschenken. Dostojewski schreibt ganz offensichtlich und unverschnörkelt über den Teufelskreis eines Spielers, aus dem er selbst nicht mehr herauszukommen scheint. Lesenswert ist dieses Werk auf jeden Fall, denn in keinem anderen Buch wird dieses Thema so detailliert beschrieben, dies mag wahrscheinlich auch an Dostojewskis eigenen persönlichen Eindrücken und seiner Haltung zum Spiel liegen.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 29. April 2013
Dostojewskis "der Spieler" ist ein wirklich lesenswerter Roman, der die Spielsucht nacherlebbar beschreibt. Zum Teil beruht die Geschichte auf Dostojewskis eigenen Spielererfahrungen und seiner Zeit in Deutschland. Bad Homburg und Wiesbaden "streiten" sich ja darüber das im Roman als Schauplatz benannte Roulettenburg zu sein. Die handelnden Personen sind zum Teil kurios oder grotesk und deshalb hat die Geschichte einen Gutteil komödiantisches an sich.
Man sollte noch erwähnen, dass das Buch für Dostojewskis Verhältnisse einen relativ geringen Umfang hat, und sich von daher als Einsteigerliteratur für russische Werke meineserachtens gut eignet.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2011
Der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch ist Hauslehrer des Generals. Dieser hat eine Stieftochter, Pauline, in die Aleksej hoffnungslos verliebt ist. Aleksej, der Engländer Astley und der Franzose De Grieux, der ebenfalls um die Gunst Paulines buhlt, begeben sich in "Roulettenburg" mehrmals täglich in die dortigen Casinos. Die Hoffnung des Generals ist die Erbschaft der Großtante anzutreten, diese jedoch enttäuscht dessen Erwartungen und lebt noch lange vor sich hin. Die Konstellationen unter den Figuren werden immer verstrickter und dabei dreht sich letztendlich alles nur um das Geld...

Dostojewski verarbeitet in diesem Roman seine eigenen Erfahrungen mit der Spielsucht am Roulettetisch. Er schreibt ohne Beschönigungen sehr gezielt und klar über das Gewinnen und Verlieren des Geldes und über die Figuren, die für Geld beinahe alles tun würden. "Der Spieler" unterscheidet sich eigentlich ziemlich von den Romanen Der Doppelgänger: Ein Petersburger Poem (insel taschenbuch) oder Arme Leute: Roman (insel taschenbuch), in denen es mehr um die alltägliche Beschreibung der Art und Weisen des Lebens der Menschen im armen Russland geht. Dennoch gibt es zwischen all diesen Romanen Parallelen, denn Dostojewski schreibt immer sehr dramatisch und seine Werke enden zumeist nicht mit einem guten Ende, sondern verbleiben mit Tod, Armut oder gesellschaftlicher Ächtung. Hier ist dies ebenso der Fall, denn der Protagonist scheint letztendlich keine Aussicht auf eine Verbesserung in seinem Verhalten zu finden. Betrachtet man genau die Absichten des Ich-Erzählers, so kann man ihn als Leser auch verstehen für seine Sucht nach dem Spiel, denn hat man erst einmal viel Geld verloren, so möchte man sein Glück für einen Gewinn erneut versuchen, obwohl man riskiert den letzten mickrigen Rest seines Geldes ebenfalls an die Spielbank zu verschenken. Dostojewski schreibt ganz offensichtlich und unverschnörkelt über den Teufelskreis eines Spielers, aus dem er selbst nicht mehr herauszukommen scheint. Lesenswert ist dieses Werk auf jeden Fall, denn in keinem anderen Buch wird dieses Thema so detailliert beschrieben, dies mag wahrscheinlich auch an Dostojewskis eigenen persönlichen Eindrücken und seiner Haltung zum Spiel liegen.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 12. März 2013
Dosti mal ganz anders; ja, wie M. Twain: Einfach nur klasse geschrieben! Sehr unterhaltsam und leichtfüßig kommt er daher - und zeigt uns, was er in "Baden-Baden" erlebt hat ...
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am 20. April 2016
In diesem naiven Kammerspiel gewinnt „Niemand“ ein materielles Vermoegen, das fuer ein ganzes Leben reicht. Und bringt es in einem Monat durch, gewiss der Wiederkehr eines unerklaerlichen Vorkommnisses. Ja, das menschliche Leben ist hier erkannt – wieviel deutlicher wurde der Autor in seinen folgenden Werken.
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am 2. Juni 2016
Ich habe von Dostojewski bessere Bücher gelesen. Es ist Ziemlich langweilig. Das ist wohl geschmackssache. Es sind sicher Leute, die so was gerne lesen. Ich nicht unbedingt.
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am 21. Juni 2014
Die Rezension bezieht sich nicht auf die erzählte Geschichte. Das Werk ist ein Klassiker und wer es sich herunterlädt weiss wahrscheinlich vorher schon, was ihn erwartet.
Habe das Buch auf dem Kindle fire HD gelesen. Die typischen E-Book-Funktionen sind verfügbar (verbleibende Lesedauer, Kommentieren X-Ray), aber wer braucht so etwas?
Punktabzug gibt es für die häufigen Scan-Fehler. Da wird ein "ll" schnell mal zu einem "tt" oder ein "i" zu einem "l". Dennoch ist der Text flüssig lesbar. Das Gehirn kann es kompensieren...
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am 12. Juli 2013
Das Buch nimmt ab dem 6. Kapitel Fahrt auf, vorher plätschert es etwas dahin und die Beschreibungen sind etwas langatmig. Ich fand "Schuld und Sühne" besser, aber der "Spieler" ist auch nicht schlecht. Eindrucksvoll sind die Passagen, in denen die Tante aus Moskau anreist, ihr gesamtes Geld verspielt, auch sehr anschaulich die Kapitel über das Leben des Helden in Paris.
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