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4.0 von 5 Sternen Sehet die Sünder
Das kleine Dorf Saint Mourelles wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Während die Oberen dies erst lapidar zur Seite wischen, stürzt sich der Bauer Mathis sofort in die Ermittlungen. Schließlich kann er den Dorfpfarrer Vater Jeunet und den Baron Amédé de Troyenne überzeugen, dass an der Sache mehr dran ist, als es den...
Veröffentlicht am 10. März 2013 von Elohym78

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auflösung funktioniert nicht
Diesen historische Roman habe ich recht schnell durchgelesen und am Ende mit gemischten Gefühlen zugeklappt. Die Personen - sowohl einfache Dorfbewohner wie auch die adligen Einwohner der Burg - sind gut und glaubhaft gezeichnet. Doch irgendwie ist die gesamte Atmosphäre nicht lebendig, nicht mittelalterlich. Aus dem einsamen Wald, der das Dorf umgibt, aus der...
Vor 22 Monaten von M. Thiessen veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehet die Sünder, 10. März 2013
Das kleine Dorf Saint Mourelles wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Während die Oberen dies erst lapidar zur Seite wischen, stürzt sich der Bauer Mathis sofort in die Ermittlungen. Schließlich kann er den Dorfpfarrer Vater Jeunet und den Baron Amédé de Troyenne überzeugen, dass an der Sache mehr dran ist, als es den Anschein hat. Oder ist doch alles Teufelswerk? Mathis begibt sich in höchste Gefahr und zieht seine Geliebte Catheline immer tiefer mit hinein, bis beide um ihr Leben fürchten müssen.

Das Cover ist in einem hellen beige Ton gehalten. Wie eine Schattierung ist im Hintergrund das Innere einer Kathedrale zu erahnen, eine Wappenlilie prangt im Vordergrund. Es gefällt mir gut und passt auch zu Titel und Inhalt, aber für meinen Geschmack hätte es eine Spur kräftiger sein können.

Liv Winterberg hat in ihrem neuen Roman zwei Stilelemente vermischt. Zum einen ist es ein gut recherchierter historischer Roman, der auf einem wahren Hintergrund bassiert und zum anderen ein packender Krimi. Sie schildert die Ereignisse eher ruhig und man blickt von außen auf die Geschichte, statt mit ihr zu vermschmelzen. Mir persönlich hat dieses Eintauch-Gefühl gefehlt, was ein Buch zu etwas Besonderem macht.
Liv Winterberg hat ihren Roman in zwei Hauptteile gegliedert. Zum einen schildert sie das Leben auf Schloss Troyenne mit seinen adeligen Bewohnern. Während die einen im Reichtum prassen, schuften die anderen für ihr Wohlergehen. Das Leben wurde anschaulich geschildert und ich konnte mich gut hineinversetzen. Das einzige, was mich ein wenig störte war, dass es stellenweise sehr politisch war und leicht zäh wirkte. Der geschichtliche Hintergrund eines historischen Romans ist zwar immer lehrreich und interessant, aber hier wirkt es wie mit Gewalt hineingpresst, damit ein Hintergrund da ist. Das Flüssige, was Liv Winterberg so zu eigen ist, ging hier leider verloren.
Auf der anderen Seite wird das Leben in dem Dorf Saint Mourelles geschildert. Die Bauern leben in ihrer recht abgeschotteten Gemeinschaft. Ihr Dasein ist von Arbeit und Leid geprägt. Kein Luxus, keine Aussicht auf Besserung und trotzdem wirkt es lebendiger als auf der Burg. Hier brodelt das Leben und ich ließ mich gerne von der Autorin gefangenehmen und in dieses Leben entführen. Als schreckliche Morde geschehen, verdächtigt jeder jeden. Liv Winterberg baut die Handlung durchstrukturiert wie einen Krimi auf und mir stockte der Atem. Das Grauen hält Einzug und gerade zu dieser Zeit ist schnell ein Schuldiger gefunden: Der Teufel höchst selbst!
Diese beiden Haupthandlungsstränge vermischen sich im Laufe der Geschichte immer mehr und die Grenzen verschwimmen, was der Geschichte Schwung und Leben verleiht.

Ihre Protagonisten schildert sie authentisch und lebensnah. Ihre Handlungen waren gut nachvollziehbar, aber irgendwie wirkten die Figuren leicht farblos. Keiner hob sich charakterlich wirklich ab, was ich sehr schade fand. Hier hätte ich mir eine deutlichere Ausarbeitung gewünscht! Vorallem, da der Ansatz von Mathis dem Bauern und Chatheline, der Magd wirklich grandios waren. Beide wirkten zum Greifen nahe, was ich aber im Laufe der Handlung leider verlor.

Mein Fazit
Ein interessanter historischer Krimi, der trübe Winterabende versüßt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn Grauen und Misstrauen in eine kleine Dorfgemeinschaft Einzug halten ..., 25. Februar 2013
Saint Mourelles, ein Dorf in der Bretagne, ist im Jahr 1440 der Schauplatz grauenvoller Dinge. Der sonst recht harmonischen kleinen Dorfgemeinschaft werden immer wieder Mitglieder genommen. Diese verschwinden oder werden tot aufgefunden. Das Misstrauen schürt Unfrieden unter den restlichen Dörflern.
Der Baron und Lehnsherr dieses Dorfes wird darüber in Kenntnis gesetzt. Führen doch mögliche Spuren auch ins Schloss. Aber diese Vermissten und Toten sind nicht sein einziges Problem. Ständig muss er Besitzungen verkaufen und der Mord an seinem Bruder zermartert ihn.
Ein sehr schönes Buch. Auch wenn das Cover mit der Tristesse der Bretagne nur wenig gemein hat, verzaubert es. Die Prägung des Titels und die wundervollen Ranken lassen schon die Finger träumen. Zwei Klappentexte machen Lust auf mehr, wobei der innere schon ein bisschen zu weit vorgreift. Der im Anhang beschriebene historische Hintergrund lässt zusätzlich erschaudern und das Glossar ist umfassend.
Die Geschichte wird an mehreren Orten erzählt. Zur Vereinfachung ist den entsprechenden Abschnitten stets der Schauplatz voran gestellt. Und das ist gut so! Leicht würde der Leser sonst den Überblick verlieren.
Die Geschichte nimmt schnell "Fahrt" auf. Einem flüssigen Lesen steht hier nichts im Wege. Doch durch den raschen Wechsel der Handlungsorte, auch zu ungünstigen Zeitpunkten, wird dem Leser kaum Zeit gelassen, Denkmuster und Gefühlswelten zu entwickeln. Für mich ist dies aber ein wichtiger Punkt.
Die Personen und Landschaften werden ansprechend dargestellt. Besonders der Umstand, dass jede Person gute und böse Seiten bekommt, fasziniert mich. Hat die Autorin hierdurch aber auch auf den Leser und den Spannungsbogen Einfluss genommen. Und die Fährten zum Täter werden dadurch unklarer.
Das Ende ist beruhigend und entsetzlich zugleich. Und doch ist der Täter bzw. der Grund der Handlungen vorab ins Hintertreffen geraten. Zum "Schutz" des Täters und zur Aufrechterhaltung der Spannung wurde hier eine deutlichere Beschreibung vernachlässigt.
Die historische Einordnung ist gut gelungen, wenngleich sie nur Randerscheinung bleibt. Einiges konnte ich dennoch wieder dazulernen.
Fazit:
4 Sterne - sehr gutes Buch - empfehlenswert für Leser historischer Kriminalliteratur
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4.0 von 5 Sternen Geschichte der Gegensätze, 18. Januar 2013
Von 
truffaldina - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Seit ihrem DebütVom anderen Ende der Welt: Historischer Roman ist Liv Winterberg den Liebhabern des historischen Genres ein Begriff. Mit ihrem zweiten Roman zeigt sie nun, dass der Erfolg keine Eintagsfliege war.
Bretagne im 15. Jahrhundert. Die Bewohner des Dorfes Saint Mourelles bilden eine gute Gemeinschaft und können sich über ihren Lehnsherren, Baron de Troyenne, nicht beklagen. Das ändert sich schlagartig, als die ersten Kinder aus dem Dorf verschwinden. Avel, ein Junge mit dem Gemüt eines vierjährigen Kindes, wird verdächtigt. Als aber auch er tot aufgefunden wird, ist klar, dass der Mörder woanders zu suchen ist. Der alte Pfarrer versucht die Dorfgemeinschaft zusammen zu halten, aber sie zerbricht immer mehr. Misstrauen und Angst bestimmen den Alltag. Derweil ist auf Schloss Troyenne auch nicht alles Gold, was glänzt. Der Baron ist verschwendungsüchtig, seine Frau entfremdet sich immer mehr von ihm. Als das Leben dort für sie unerträglich wird, flüchtet sie auf einen kleinen Landsitz in der Auvergne. Aber auch dort kann sie sich dem Einfluss ihres Mannes nicht entziehen. Es kommt zu immer weiteren Morden und am Ende erkennen die Dörfler, dass sie nur wieder in Frieden Leben können, wenn sie zusammenstehen.
Liv Winterberg erzählt die Geschichte in zwei Strängen, die Geschichte der Dorfgemeinschaft und die Geschichte des Barons. Beide sind sehr lebendig, mit gut gezeichneten Figuren, die interessante Entwicklungen durchleben. Ich konnte sehr gut eintauchen in die Geschichte, die Gegensätze zwischen den beiden Welten, hier Lehnsherr, dort Bauern, wird sehr deutlich gemacht. In den kleinen Details erkennt man, das die Fakten gut recherchiert und ausgezeichnet aufbereitet sind. Die Autorin hat einen schönen Stil, ich war nur etwas irritiert, als mitten im Geschehen plötzlich zwei, drei Sätze aus der Ich-Perspektive des Bauern Mathis auftauchten. Die Handlung ist spannend, ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Mörder ist.
Ein spannender Roman mit viel lebendigem Geschichtshintergrund.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auflösung funktioniert nicht, 9. Juli 2013
Von 
M. Thiessen (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diesen historische Roman habe ich recht schnell durchgelesen und am Ende mit gemischten Gefühlen zugeklappt. Die Personen - sowohl einfache Dorfbewohner wie auch die adligen Einwohner der Burg - sind gut und glaubhaft gezeichnet. Doch irgendwie ist die gesamte Atmosphäre nicht lebendig, nicht mittelalterlich. Aus dem einsamen Wald, der das Dorf umgibt, aus der finsteren Inquisition, aus alldem hätte man viel mehr machen können. Es wird alles recht nüchtern beschrieben. Man kann die Geschichte flüssig lesen, hat aber nicht wirklich das Gefühl, ins Mittelalter versetzt zu werden.
Und vor allem funktioniert die Auflösung für mich nicht. Hier kann ich schlecht ins Detail gehen, ohne das Ende zu verraten. Nur so viel: Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass sie die Motivation ihres Täters im Gegensatz zum historischen Vorbild abgeändert habe. Und eben dadurch ist angesichts der Art der vorher verübten Morde die ganze Geschichte nicht mehr stimmig.
Drei Sterne für einen guten Durchschnitt, dem aber zum großen Lesevergnügen einiges fehlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Traf leider gar nicht meinen Geschmack..., 19. Januar 2015
Über die Handlung schreibe ich nichts, diese ist der Beschreibung und anderen Kundenrezensionen zu entnehmen.

Mein größtes Problem mit dem Buch waren wohl die flachen Charaktere. Selbst über die Hauptpersonen erfährt man so gut wie keine tieferen Hintergrundinformationen was z.B. ihre Vergangenheit betrifft. Auch werden selten Gefühlszustände beschrieben, und wenn, gestalten sich diese eher klischeehaft. Hätte man die Leute lebendiger gestaltet, mehr Eigenheiten herausgearbeitet und komplexere Gedankengänge vollführen lassen (ok, es sind einfache Dorfleute, aber trotzdem, auch in Dörfern leben interessante Menschen), hätte das über die recht eindimensionale Handlung leicht hinweghelfen können. Auch die Dialoge sind ab und an recht hölzern.
Mir fehlte leider die Sympathie und der Bezug zu den Personen, die Verbindung mit ihnen. Da dies bei einem Roman für mich der wichtigste Punkt ist, fällt mein Eindruck leider nicht sehr positiv aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehet die Sünder, 27. Januar 2013
"Sehet die Sünder" spielt im Jahre 1440 in der Bretagne. In den Wäldern werden Dorfbewohner tot aufgefunden. Der Bauer und die Haushälterin des Pfarrers gehen den Spuren nach, die zum nahegelegenen Schloss führen, auf dem der Schlossherr sowohl finanzielle Sorgen hat, als auch mit dem Entzug seiner Ehefrau hadert. Auch der Bischof in Nantes verfolgt eigene Ziele und ist an der Aufklärung der Morde interessiert. Die Charaktere sind liebevoll angelegt, wenn auch anfangs etwas unübersichtlich. Eine Auflistung zu Beginn des Buches erleichtert es jedoch den Überblick zu bewahren. Spannend geschrieben, nur für das Ende hätte ich mir eine tiefgründigere Darstellung gewünscht. Insgesamt sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr erhofft!, 8. Juli 2014
Da Liv Winterbergs Erstlingswerk "Vom anderen Ende der Welt" auf der Innenseite des Umschlages so gelobt und tatsächlich auch prämiert wurde, hatte ich mir bei "Sehet die Sünder" eine gut erzählte und mitreißende Story mit einem gewissen Tiefgang erhofft. Ich bin immer fasziniert, wenn der/die Autor/in es schafft, dass ich mir Orte, handelnde Personen und die vorherrschende Athmosphäre bildlich vorstellen kann und ich, wenn ich das Buch wieder zur Hand nehme, nach 3 Zeilen wieder mitten in der Geschichte bin. Dies ist Liv Winterberg diesmal bei mir leider nicht gelungen. Ich finde, dass Orte, Personen und Stimmungen etwas oberflächlich dargestellt werden und relativ blass bleiben.

Was mich beim Lesen wirklich irritierte war, dass Handlungsabschnitte, die sich mit einfachen stilistischen Mitteln mit einer gewissen Dramatik und außerordentlich spannend darstellen liessen, einfach unterschlagen werden. Beispiel: Catheline wird von Ihren Häschern (die Männer des Barons oder des Herzogs...?) in der Nähe ihres Versteckes entdeckt. Ihr nächster Auftritt findet vor dem Gericht in Nantes statt, bei dem sie verdreckt, halb verdurstet und anscheinend kaum bei Sinnen eine verworrene Aussage macht. Ihre Gefangennahme und der leidensvolle Weg nach Nantes wären ein dramatisches, hoch interessantes und fesselndes Kapitel gewesen. Sehr ähnlich stellt sich die Situation des Barons zwischen seiner Festnahme und seinem Erscheinen vor Gericht dar; auch hier erfährt man keine Details. Was geht in einem Adligen der damaligen Zeit vor, wenn er festgenommen wird? Wie wird er behandelt? Wo wird er untergebracht? Mit wem tauscht er sich aus? Auch die psychische Verfassung des Barons, der Wahnsinn, der ihn zu seinen Taten treibt hätte sich sehr anschaulich darstellen lassen.Von diesen "Unterschlagungen" gibt es im Buch leider noch mehr.

Drei Viertel des Buches plätschern mehr oder weniger vor sich hin; etwas Fahrt nimmt die Geschichte erst auf, als der Prozeß in Nantes beginnt. Aber auch diesen Part hätte man etwas besser ausschmücken können, so dass die Geschichte eine gewisse Spannung und Dramatik bekommt.

Der historische Hintergrund und die Zusammenhänge des 100-jährigen Krieges hätten mehr in die Geschichte integriert werden können, aber dies ist Geschmackssache.

Fazit: gute Story - noch Luft nach oben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehet die Sünder, 3. Januar 2014
Inhalt:

Bretagne 1440.
Keuchend flüchtet eine Frau durch den frisch gefallenen Schnee, ihr Verfolger ist direkt hinter ihr. Sie hat keine Chance zu entkommen.
Catheline und der Bauer Mathis, der bei einem Überfall durch Söldner am Bein verletzt wurde, sind auf dem Weg zur Messe.
Bérénice und ihr Mann Amédé erwarten eine Festgesellschaft. Die drei Mägde Babette, Ania und Jola haben jede Menge zu tun. Die Baronin verteilt Suppe an die Bettelkinder. Hauptmann Bouchet gibt gut gemeinte Ratschläge.
Im Schloss Troyenne sind inzwischen die Spielleute eingetroffen. Bérénice stellt man den neuen Pater der Kapelle vor.
Mathis gesteht Catheline, dass er sie nicht heiraten wird.
Raymond der Sohn des Schmieds ist plötzlich verschwunden, nachdem er eine Lieferung ins Schloss gebracht hatte. Die Spielleute sind inzwischen weitergezogen.
Haben sie Raymond mitgenommen?
In dem kleinen Dorf Saint Mourelles verschwinden weitere Menschen und werden ermordet im Wald aufgefunden.
Catheline und Mathis versuchen herauszufinden, wer der Täter sein könnte. Die Spuren führen zum Schloss.
Auch der Bischof von Nantes hat eine Untersuchung der Vorfälle angeordnet.

Meinung:

Die Handlung fing ganz spannend an. Mehrere Menschen aus dem kleinen Dorf Saint Mourelles verschwinden und werden ermordet aufgefunden. Catheline und Mathis sind auf der Suche nach dem Täter. Und auch der Bischof von Nantes hat eine Untersuchung der Vorfälle angeordnet.
Liv Winterbergs Schreibstil lies sich gut und zügig lesen. Die Erzählperspektive wechselt jedoch oft, was mich anfangs etwas gestört hat, die Handlung lies sich aber trotzdem ganz gut verfolgen. Anfangs fand ich die Geschichte ganz interessant, sie hat jedoch auch einige Längen und so richtige Spannung kam irgendwie dann doch nicht so ganz auf.
Auch die Auflösung der Morde fand ich leider nicht spannend oder überraschend.
Einige Charaktere waren ganz gut beschrieben, andere blieben jedoch etwas blass.
Der Roman lies sich zwar leicht und zügig lesen, konnte mich aber irgendwie nicht so ganz begeistern, etwas mehr Spannung wäre schön gewesen.

3,5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung im Mittelalter, 9. Mai 2013
Am Anfang gibt es eine zarte Liebesgeschichte von Mathis und Catheline, die ihr Ende durch Mathis Behinderung findet. Mathis will Catheline nicht als Krüppel zur Last fallen, er fühlt sich nicht als ganzer Mann. Man kann sich aber nicht lange damit beschäftigen, weil es immer wieder Vermisste in dem kleinen Dorf gibt. Einige der Vermissten werden später von Catheline aufgefunden. Ermordet.
Im nahe gelegenen Schloss, führt Baron Amédé de Troyenne ein sehr ausschweifendes Leben. Es fehlen ihm aber die nötigen finanziellen Mittel.
Um bezahlen zu können, verkauft er Stück für Stück seine Ländereien.
Eines Nachts beobachtet Bérénice ihren Mann, den Baron, und zwei weitere Männer bei einer Teufelsbeschwörung. „Den Teufel!, schrie es in Bérénice auf. Sie rufen den Teufel an, um Gold herzustellen.“ Sie bekommt Angst vor ihrem Mann.
Sie erzählt dem Schreiber Julien Lacante von ihrer Beobachtung. Dieser berichtet dem Bischof davon.
Der Baron steht schon unter Verdacht, mit den Morden etwas zu tun zu haben, denn einige Hinweise führen zum Schloss und nun kommt noch die Teufelsbeschwörung hinzu. Der Bischof leitet einen Inquisitionsprozess ein.
Der Baron bringt Catheline im Prozess als Verdächtige mit ins Spiel.
Da sie sich mit einer Frau, die auch ermordet wurde, kurz vorher gestritten hat, wird sie dann tatsächlich auch als Verdächtige gesucht...
Ein spannender Inquisitionsprozess nimmt seinen Lauf.

Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. So spannend und gut geschrieben ist dieses Buch. Die Informationen über das Leben als Bauer, oder als Schlossherr waren interessant. Die Dorfleute mit den gegenseitigen Verdächtigungen und auch der Zusammenhalt waren stimmig. Es gibt sehr sympathische Figuren und einige die mir wirklich unsympathisch sind. Aber so ist die Geschichte rund.
Was mir auch gefällt, dass einige Nebenfiguren im Roman vorkommen, die es wirklich gegeben hat.
Für mich waren es ein paar sehr spannende Stunden mit diesem Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tod lauert überall, 27. April 2013
Von 
Hexe (Hexenhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kurze Beschreibung: Die Geschichte spielt im Jahr 1440 in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Dort geschehen seltsame Dinge. Es verschwinden immer wieder Menschen die dann Tod wieder aufgefunden Werden. Im Dorf entsteht großen Misstrauen jedem gegenüber und jeder hat große Angst der nächste zu sein. Catheline die Haushälterin des Pfarrers, die den Bauern Mathis liebt, entdeckt jedes mal die Leichen. Beide machen sich zusammen daran die Verbrechen auf zu klären und stoßen dabei drauf das der Täter wohl vom Schloß Troyenne kommen muß. Mathis will dies jedoch nicht wirklich glauben, denn er kann es sich nicht denken das sein Herr sowas tun könnte. Also wer ist nun der Wirkliche Täter?

Diese ist mein erster historischer Roman und ich muss sagen das er gar nicht mal so schlecht war. Ich fand die Geschichte recht spannend gehalten auch wenn ab und zu auch mal Passagen dabei sind die etwas langatmig waren.
Der Anfang des Buches ist noch etwas fahrig bis es mal richtig an Spannung bekommt aber das hat mich dieses mal nicht wirklich gestört da mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und es sehr flüssig zu lesen ging.
Die 2. Hälfte des Buches war so spannend das ich es kaum noch aus der Hand legen konnte und wollte, da man unbedingt wissen will wie es weiter geht und was am Ende wirklich passiert ist. Das Ende ist echt genial.

Die Charaktere werden toll beschrieben und ich konnte mir jeden einzelnen sehr gut vorstellen. Ganz besonders habe ich Catheline gemocht sie war mir einfach von Anfang an sympatisch. Auch die Nebencharaktere werden sehr gut in das Geschehen integriert.

Was ich sehr schön fand war das am Anfang erst mal ein Register der verschiedenen Personen aufgelistet waren so konnte man immer wieder mal zurück blättern wenn man sich nicht mehr sicher war wo jetzt welche Person wirklich dazu gehört.
Gut fand ich auch das es sich nicht nur um eine erfunden Geschichte handelt sonder um eine wirklich wahre Begebenheit.

Mein Fazit: absolut toller historisch Fundierter, Liebesgeschichte und Mittelalterkrimi-Roman alle 3 Genres sind super zusammengeführt. Auch für Leser nicht historischer Romane echt zu empfehlen und von mir gute 4 Punkte.
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