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246 von 255 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbedingt weitergeben - mit Anmerkungen
Ein Buch, aus dem sich großer Nutzen ziehen läßt, wenn man folgendes beachtet:

1. Den "Amerikaner" einfach reden lassen. Soll heißen: Ferriss in eben den Punkten nicht allzu ernst nehmen, in denen die amerikanische Mentalität die Oberhand gewinnt. Das sind Textstellen, an denen ein Bewohner Old Europe's sich gezwungen sieht, alle...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Gründgens

versus
526 von 555 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebe deine Träume
Das Buch "Die 4-Stunden Woche" von Tim Ferriss ist eine interessante Mischung aus

* (teils fernöstlichen) philosophischen Erkenntnissen über Leben und Glück
* Extrakten modernen Zeitmanagements mit angewandter Prozessoptimierung und Indien-Integration
* Anleitung für ein Internet-Start-Up mit geringstem Aufwand und
*...
Veröffentlicht am 24. August 2008 von O. Teichmann


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246 von 255 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbedingt weitergeben - mit Anmerkungen, 13. Dezember 2009
Ein Buch, aus dem sich großer Nutzen ziehen läßt, wenn man folgendes beachtet:

1. Den "Amerikaner" einfach reden lassen. Soll heißen: Ferriss in eben den Punkten nicht allzu ernst nehmen, in denen die amerikanische Mentalität die Oberhand gewinnt. Das sind Textstellen, an denen ein Bewohner Old Europe's sich gezwungen sieht, alle Hühneraugen zuzudrücken, um nicht aufzuschreien. Es sind nicht viele, aber ein paar. Die muß man tapfer ignorieren können, die tun dem Buch an sich jedoch keinen Abbruch.

2. Ferriss hält Fernreisen für eine allein seligmachende Freizeitaktivität. Man sollte da ganz einfach eigene Ziele einsetzen und Ferriss'' Fernreisen-Wahn ignorieren.

3. Das Buch ist ganz klar ein Gewinn für Selbständige; der konkrete Nutzen für Angestellte wirkt etwas konstruiert.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, daß die deutsche Version des Buches eine tatsächliche deutsche Version ist. Alle Hinweise (Links, Adressen und und und) sind entsprechend "eingedeutscht".

Ich habe das Buch inzwischen mehrfach verschenkt - die Beschenkten waren durchwegs begeistert. Ich habe das Buch allerdings noch nie ohne die oben gemachten Anmerkungen weitergegeben. Und würde das auch nicht tun.
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474 von 493 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Arbeitnehmer" als Auslaufmodell, 28. März 2008
Tim Ferriss' Buch ist schwer verdaulich: weil die meisten Menschen nicht hoffen können, als Arbeitnehmer den größten Teil ihrer Arbeitszeit auf wirklich erfüllende Aufgaben zu verwenden, sollte man die Zeit fürs reine Geldverdienen auf das nötigste beschränken - daher der Buchtitel. De gewonnenen Freiheiten kann man dann in etwas investieren, was einen wirklich begeistert.

Anders als viele denken geht es also nicht darum, 4 Stunden / Woche zu arbeiten und dann am Stand zu liegen. Im Gegenteil: was man mit seiner Freiheit/Freizeit anfangen will, das herauszufinden und umzusetzen kann wesentlich anstrengender werden als ein Routinejob.

Tim Ferriss schlägt 4 Phasen vor, mit dem Merkwort DEAL:

*D*efinition: finde heraus, was Du (nicht) willst, was Du befürchtest und mit welchen Ängsten Du notfalls leben kannst

*E*limination: eliminiere beim reinen Geldverdienen alle Zeit- und Produktivitätsfresser, sonst kannst Du Deine reine Arbeitszeit nie vernünftig minimieren

*A*utomatisierung: konzentriere Dich auf Deine Stärken und lasse andere das machen, was Zeit kostet und worin Du selbst nicht gut bist und auch nicht gut sein willst; koordiniere alles so, dass Du es möglichst unabhängig von zeit und Ort managen kannst (Outsourcing ist nicht nur für Unternehmen gedacht)

*L*iberation: Nutze Deine neuen Freiheiten, finde preiswerte Möglichkeiten, neue Orte auf der Welt kennen zu lernen und investiere Zeit in die Dinge, die Dich wirklich begeistern; tu Gutes.

Das Buch ist nicht wirklich als Konsumgut oder Zwischendurch-Lektüre gedacht, denn Ferriss fordert seine Leser. Wer gute Geschäftsideen (Goldesel) oder ein Lobpreis des reinen Nichtstuns erwartet, wird sicher enttäuscht. Alle anderen werden anfangen, über das Arbeitnehmerdasein nachzudenken. Nicht nur über oft sinn-lose Arbeit, sondern auch über scheinbare Sicherheiten, die sich mehr und mehr in Luft auflösen.

Schönes Plus der deutschen Ausgabe, verglichen mit der englischen (habe beide gelesen): alle Online-Links (und es gibt viele!) wurden durchgesehen und wo immer möglich mit deutschen Äquivalenten ersetzt.
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526 von 555 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebe deine Träume, 24. August 2008
Das Buch "Die 4-Stunden Woche" von Tim Ferriss ist eine interessante Mischung aus

* (teils fernöstlichen) philosophischen Erkenntnissen über Leben und Glück
* Extrakten modernen Zeitmanagements mit angewandter Prozessoptimierung und Indien-Integration
* Anleitung für ein Internet-Start-Up mit geringstem Aufwand und
* eine gute Portion augenzwinkernder "Smartheit" vermengt mit gesundem Menschenverstand.

Klingt etwas verrückt? Ist es zunächst auch, aber nichts anderes suggeriert ja auch der Titel. Von einer 4-Stunden-Woche dürften die meisten durchschnittlichen Arbeitnehmer und auch Unternehmer so weit entfernt sein wie Tim Ferris von einem 9-to-5-worker.

Ferriss ist 1977 geboren, Self-made-Unternehmer, Weltenbummler und Bestseller-Autor. Der Klappentext sagt zu Ferris Initiation: "Während er fünfzehn Monate durch die Welt reiste merkte er, dass er seine Firma nebenbei in 4 Wochenstunden führen kann. Die gewonnene Zeit nutzte er u.a., um in Berlin Deutsch zu lernen und in Argentinien bis zur Guinness-Buch-Reife Tango zu trainieren." Außerdem erfährt man im Buch, dass Ferriss diverse Kampfsportarten beherrscht, boxt, Motorradrennen fährt und in Mini-Auszeiten die Welt bereist und dabei Sprachen und alles mögliche andere lernt. Eins wird recht schnell klar: Ein Durchschnittstyp, der gern auf dem Sofa liegt und ein Buch liest, ist das bestimmt nicht. Eher jemand, der sein Leben schon immer aktiv selbst in die Hand genommen und dabei einige wichtige Erfahrungen gesammelt hat.

Im Buch wird erklärt, wie man sich in den Schritten
D efinition
E liminieren
A utomation
L Liberation
aus dem Joch eines in einem Job festgezurrten, unbeweglichen und langweiligen Leben befreit. Wer will schon jahrelang unzufrieden und unglücklich buckeln, um dann in der Rente festzustellen, dass er entweder zu wenig Geld oder gar keine Lust mehr hat, sein Leben zu genießen? Und wer unternimmt WIRKLICH etwas dagegen, anstatt nur darüber zu jammern oder es schweigend hinzunehmen, dass es ja nun mal irgendwie so sein muss?

Darum geht es Ferriss - es gibt nur dieses eine Leben, und es ist einfach zu schade, es für etwas zu opfern, das man eigentlich gar nicht machen will. Es gibt so viele andere schöne Dinge im Leben, man muss sich nur trauen, seine Träume überhaupt wieder zuzulassen und aus dem Traum mit einer konkreten Vorgehensweise Realität zu machen. Und das ist die zweite wichtige Botschaft des Buches: Yes you can. Dafür hat Ferriss sich wirklich bemüht, nicht nur auf einer abstrakt philosophischen Ebene eines Standard-Motivationsbuches zu predigen, sondern konkrete Vorgehens-Ideen (natürlich anhand seiner eigenen noch gar nicht so langen Lebensgeschichte) zu liefern.

Es steht viel Richtiges in diesem Buch: Sein Leben muss man selbst in die Hand nehmen, und der richtige Zeitpunkt dafür ist jetzt. Es gibt nichts Gutes außer man tut es. E-Mails, Meetings, Telefonate sind häufig überflüssige Zeitfresser. Produktivität lässt sich mit einem konsequent eingesetzen Pareto-Prinzip um Größenordnungen erhöhen (z. B. konzentriere dich auf die 20% Kunden die 80% deines Umsatzes machen). Nach dem Parkinson-Gesetz dauert das Projekt immer exakt so lange wie Zeit dafür ist. Die wirklich wichtigen Dinge sind selten bequem, also raus aus der Komfortzone. Was ist das Schlimmste was Ihnen passieren könnte. Wenden Sie Sandwich-Kritik an. Und so weiter. Das ist alles nichts bahnbrechend Neues - Tim Ferris hat es nach 15-Stunden-Tagen als Unternehmer und einem Nervenzusammenbruch aber für sich in der Praxis entdeckt.

Es sind auch interessante Ideen dabei, die sich nach mehrmaligem Nachdenken durchaus als nützlich erweisen können. Die Idee, einen persönlichen Assistenten in Indien anzuheuern, an den man für 10 Dollar die Stunde unangenehme Arbeiten delegiert, könnte eine davon sein. Die recht radikalen Ansichten zur "Informationsdiät" könnten eine Rettung für alle sein, die in E-Mails, Telefonaten und Meetings ertrinken und dabei eigentlich gar nichts mehr schaffen.

Für alle, die das Gefühl haben, in ihrem Bürojob langfristig absterben zu müssen und eigentlich viel lieber in den Alpen Fallschirm springen, einen Weltrekord im Bäumesägen in der Schweiz erringen oder in China ein gemeinnütziges Unternehmen gegen Umweltverschmutzung gründen wollen, ist dieses Buch eine Bereicherung und vielleicht auch der Anstoß, endlich den Sprung zu wagen.

Der für mich größte Kritikpunkt an dem Buch sind die Annahmen, die im stillschweigend getroffen werden:

* Jeder sollte Unternehmer werden und sein Unternehmen so gestalten, dass es automatisch mit geringstem Aufwand Geld abwirft, mit dem man sich dann seine Lebensträume finanziert.
* Die meisten hassen ihre Bürojobs, eigentlich wollen sie viel lieber Weltreisen machen, Skifahren in den Anden, in Japan Bus fahren etc., aber trauen sich.

Beide Annahmen passen sehr gut auf Menschen "seines Schlages", aber die Welt besteht nicht nur aus abenteuerlustigen Unternehmern à la Ferriss. Meine Befürchtung wäre, dass keiner mein Buch "Wie ich unbedingt Neureicher Weltenbummler werden wollte aber irgendwie nicht so cool wie Tim Ferris war" lesen möchte, von dem ich dann meinen Lebensunterhalt finanzieren müsste ;-)

Im Ernst: Ferris ist meiner Ansicht nach ein ESTP (MBTI Kenner wissen was ich meine, die anderen verweise ich auf das Buch "Please understand me"). Im Kern also ein SP, ein Jäger, einer der ständig neue Herausforderungen sucht, der nicht Ruhe gibt und mit seiner enormen Energie und Umsetzungsdrang die für ihn wichtigen Dinge umsetzt.

Ich bin eher skeptisch, wenn jemand mit einer "Glücksformel" daher kommt. In den USA sind Bücher der Art "In 100 Tagen Millionär" der Renner, vermutlich kommt jeden Monat ein solches Buch auf den Markt. Das zeigt zumindest, dass die Menschen nach Konzepten zur Verwirklichung ihrer Träume suchen, wenn auch die wenigsten die Ratschläge wirklich umsetzen werden (können). Dass das Buch "4-Stunden-Woche" heißt, verdeutlicht aber, dass Ferriss einen etwas anderen Weg geht: Du brauchst keine Million, du brauchst nur soviel Geld um deine Träume zu leben - und die erstaunlicherweise manchmal deutlich billiger als eine Mietwohnung.

Trotz aller Kritik hat das Buch daher auch seine Berechtigung: Wer nicht nur für eine empfundene Tretmühle leben möchte (als Arbeitnehmer oder Unternehmer) und sich vorstellen kann, dafür mit seinen gewohnten Denkweisen zu brechen, findet im Buch konkrete Ansätze für eine "Flucht". Ferriss ist den Weg gegangen und hat dabei etwas über Bord geworfen, was die meisten seiner Leser davon abhalten wird, sein Leben einfach nachzuleben: Die Angst zu scheitern.
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85 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben in die eigenen Hände nehmen: Leidenschaftliches Plädoyer gegen die Fremdbestimmung, 31. Juli 2008
Von 
Peter Horn (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Manche Leser werden dies Buch nicht verstehen, denn sie sind der festen Überzeugung, daß der Mensch dazu geschaffen ist, zwecks Vermehrung des Profits Dritter (einschließlich eines ineffizienten Staates) seine Lebenszeit in einer mit netten Accessoires dekorierten Tretmühle aufzubrauchen. Das Leben wird auf zwei oder drei Wochen Urlaub reduziert und ansonsten auf den Ruhestand verschoben, den viele dann gar nicht erst erleben.

Wie ein jeder sich sein Leben gestaltet, muß er selbst entscheiden. Aber damit sind viele bereits überfordert.

Daß sie eine Entscheidungsfreiheit haben, ist vielen Menschen nicht mehr bewußt. Sie sind ihren eigenen Wünschen entfremdet, ihre Vitalität erstickt. Freiheit bedeutet, das zu tun, was für einen wesentlich ist. Das Leben selbst, das Entdecken der Welt und der eigenen Möglichkeiten und Grenzen: Weg und Ziel zugleich.

Geld ist eine Resource, die zur Freiheit verhelfen kann - oder die Sklaverei mit anderen Mitteln fortzusetzen. Für kluge Menschen ist Geld wie Benzin: ohne Treibstoff bleibt das Auto stehen. Ist es ein gutes Gefühl, im Auto zu sitzen und sich von anderen abschleppen zu lassen? - Ich finde nicht. Es muß nicht viel Geld sein, aber immer ein wenig mehr als genug.

Wenn man seine Bedürfnisse so weit reduziert, daß man überhaupt kein Geld braucht, kann man ins Kloster gehen als Mönch oder Nonne. Warum nicht, wenn man das will?

Wer auf das Materielle nicht verzichten kann, geht arbeiten, weil das die meisten anderen auch tun; hinterfragt wird das von der überwiegenden Mehrheit nicht. Und man arbeitet meist für andere, vor allem aber gegen sich selbst. Diese anderen arbeiten selbst genauso viel oder noch mehr, benutzen das verdiente Geld aber nicht zur Vermehrung ihrer Freiheit, sondern für ein erhöhtes Konsumniveau - bei den sogenannten Reichen sind die Gimmicks bloß teurer, nicht nützlicher. Der Drang gesunder Menschen nach Freiheit und Selbstverwirklichung wird kanalisiert und auf die Mühlen des verdummenden Konsums umgelenkt.

Es mag paradox klingen, aber ich bin zutiefst davon überzeugt, daß diese Welt ein besserer Ort für alle wäre, wenn möglichst viele Menschen einfach nur das tun würden, was sie WIRKLICH wollen, nicht, was ihnen eingeredet wird. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, das herauszufinden, und daher ist selbstbestimmtes Leben die seltene Ausnahme, denn selbständiges Denken wird in unserem System (mit institutionalisierter Bildung und Medien, die nur dem Profit und der Ablenkung vom Wesentlichen dienen) nicht gefördert, sondern gezielt verhindert.

Die Prioritäten des Lebens für sich selbst zurechtzurücken, seinen eigenen Weg zu finden, dazu ermutigt dies Buch. Wer zu feige oder fantasielos dazu ist, soll und wird es lassen und weitermalochen. Den anderen kann dies unkonventionelle Buch manche Anregung geben, auch wenn die vorgestellten Konzepte nicht für jeden und von jedem umsetzbar sind.
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240 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele Tipps in Deutschland nicht umsetzbar und mit meinen Werten nicht vereinbar, 23. Januar 2010
Gerade habe ich das Buch "Die 4-Stunden-Woche" zuende gelesen und bin zwiegespalten. Einerseits finde ich einige seiner Ansätze für mich brauchbar und werde einiges davon mitnehmen - diese Ansätze sind aber nicht neu, es gab und gibt sie in einem Haufen Bücher. Nichts desto trotz bleiben sie natürlich wahr:
Wieviel brauchst Du wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Geld heißt noch nicht mehr Glück.
Wahre Freiheit heißt auch, sich aus seinen selbstgestrickten oder sogar nur erdachten Abhängigkeiten zu befreien. Welche Deiner Abhängigkeiten sind selbstgemacht und von welchen kannst Du Dich ohne größere Einbußen befreien?

Aaaber - die Lösung, die Ferriss vorschlägt entspricht in keinster Weise meinen Werten oder Zielen.

Zunächst einmal soll man sein Arbeitsleben wirklich kondensieren - was brauche ich, um meine Arbeit wirklich gut zu machen: Konzentration. Also: kein Fernsehen, keine Zeitungen, so wenig emails, Meetings und Telefonate wie möglich. So weit so gut. Würde mir keinen Spaß machen, aber seine Arbeitsweise auf den Prüfstand zu stellen, finde ich soweit erstmal in Ordnung.

Als zweiten Schritt soll man sein Leben durchforsten und alles an persönliche Assistenten und Dienstleister abgeben, was diese schneller und günstiger als man selbst lösen können. In Ferriss' Fall bedeutet das Outsourcen zu Assistenten in Callcentern nach Indien - da nun leider weder deutsche Ämter noch Websites noch Zeitungsartikel noch irgendwas in Englisch funktionieren, ist diese Idee für deutsche Leser schlicht unbrauchbr. Nimmt man nun aber (wie im Buch geraten) deutsche Assistenten reduziert sich die Anzahl der outsourcebaren Tätigkeiten extrem, da man dann schlicht auch deutsche Löhne zahlen muss. Obwohl ich so schlecht nicht verdiene, würde sich eine Büroassistenz oder ein privater Assistent, der mir Tische reserviert und Tickets bucht in keinester Weise lohnen.

Seinen Hauptpunkt finde ich hingegen weder nachahmenswert noch sozial in irgendeiner Art verantwortungsvoll - deswegen gibt es von mir auch nur einen einzigen Punkt: Suche Dir ein Produkt, dass man möglichst billig in Asien produzieren lassen kann und vertreibe es hochautomatisiert möglichst pe Yahoo-Online-Shop in deinem eigenen Land. Da ich von der Verlagerung möglichst vieler Wertschöpfungsschritte nach Asien und damit einer selbstkreierten Abhängigkeit ganzer Volkswirtschaften Europas und Amerikas sehr wenig halte, werde ich das mit Sicherheit nicht unterstützen. Natürlich appeliert Ferriss' an das Verantwortungsbewußtsein der Menschen für ihr eigenes Leben - nimm Dein Schicksal in die Hand, ruft er uns zu. Soweit ginge ich mit, schlicht unreflektiert und unzufrieden die Zeit bis zur Rente in der Arbeit absitzen, kann keine Lösung sein.
Ferriss' Modell aber leider auch nicht - scheffele Geld, indem Du Produkte mit extrem hoher Marge vertickst und lebe dabei gleichzeitig möglichst in Ländern, die Du schon immer kennenlernen wolltest und in denen Dein Lebensstandard deutlich günstiger zu haben ist.

Sollten auch nur 50% der Leser seine Ratschläge komplett befolgen, haben wir bald eine noch größere Schwemme an unnützen Online-Shops mit asiatischen Produkten, deren Idee, Unternehmensgründung und Verwaltung durch indische Assistenten abgewickelt wird. Die Menschen, an die die Marge letztlich fließt, sitzen währenddessen in (möglichst Entwicklungs-) Ländern und lassen die Beine baumeln. Eine Vision der Welt wie diese jagt mir einen Schauer über den Rücken.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sei konsequent und kompromisslos, setze Prioritäten! Die eigene Arbeitsweise auf dem Prüfstand, 17. September 2012
Was man in seiner Freizeit wirklich machen will, welche Belange man wirklich hat, wer man sein will, gilt es zu allererst zu definieren. Daraufhin sollte man alle Nebensächlichkeiten, jeden unnötigen Zeitaufwand, Ablenkungen und Ballast der nichts mit den eigentlichen Belangen zu tun haben erkennen und eliminieren, vollständig ausblenden, ignorieren. Das Wesentliche im Auge behalten, alles was nicht dem langfristigen Ziel dient gilt es zu minimalisieren. Hier wird jeder etwas in seinem Umfeld finden. Welche Sicherheiten sind dir wirklich wichtig, welchen Besitz musst du wirklich haben und was ist nur unnötige Belastung? Die eigenen Stärken voll ausnutzen, Schwächen hingegen outsourcen und automatiseren. Beachte die 80/20 Regel. Nutze deine Freizeit sinnvoll, verwirkliche deine Interessen, Lebe deinen Traum und zwar sofort. Halte dich dabei so unabhängig wie möglich von Geld ,das ist die eigentliche Botschaft dieses Buches.

Der Ansatz ist nicht neu, nur gut zusammengefasst, an Beispielen beschrieben und aufs Wesentliche komprimiert. Die Umsetzung für Geschäftsideen, der Weg in die Selbstständigkeit als gesamte Anleitung wie z.B. einen Internetshop zu eröffnen und Produkte vorab auf Markttauglichkeit zu testen wird umfangreich beschrieben, daher ist das Buch eher für Unternehmer oder solche die es werden wollen.

Lege die erste Priorität auf Effektivität, nicht zwangsläufig nur auf Effizienz. Verwende Geld für deine Freiheit. Begehe nicht den Fehler in einem Job zu arbeiten der dir nicht gefällt und für den Verdienst Dinge zu kaufen die du eigentlich gar nicht brauchst, nur weil die Masse dich dazu inspiriert hat, du sonstwo mithalten willst oder gar Angst vor Verschlechterung hast. Löse die Fesseln sinnloser Kultur. Arbeite nicht gegen dich selbst! Lass dir von der Werbung und deiner Umgebung nicht die Sinne vernebeln. Betrachte das große Ganze, die Gesamtheit! Finde eine zweite Einnahmequelle und automatisiere Diese nach und nach.

Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft die die Bedürfnisspyramide langsam weiter hinaufklettert. Materielle Dinge und mittlerweile auch schon Luxus verlieren nach und nach an Wert. Leistung und Selbstverwirklichung werden größer geschrieben. Das Buch ist ein Teil dieser Entwicklung. 3 Sterne
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raus aus dem Hamsterrad, 11. Dezember 2011
Wollen Sie nur noch 4 Stunden die Woche arbeiten? Wenn die Antwort lautet: "Ja, aber ..." - dann lesen Sie dieses Buch! Denn die größte Hürde zu einem selbstbestimmten Leben ist nicht Ihr Arbeitsgeber - sondern befindet sich in Ihrem Kopf! In vier Schritten erklärt Timothy Ferriss anschaulich, wie die Flucht aus dem Hamsterrad gelingt. Das Zauberwort heißt DEAL: D wie Definition, E wie Eliminieren, A wie Automation und L wie Liberation (dt. Befreiung). Aber seien Sie gewarnt: Sie könnten am Ende gar nicht mehr wissen, wohin mit all der freien Zeit!

Manche Denkansätze sind zunächst unerhört: Einen persönlichen Assistenten in Indien anheuern, der sich für fünf Dollar die Stunde um den ganzen nervigen Kleinkram kümmert? Um die Welt reisen und dabei einen Berg Lebenshaltungskosten einsparen? Home Office von China aus? Die Inhalte des Buches an sich sind nicht neu. Aber die Radikalität in der Umsetzung ist neu. Von E-Mails nur zu bestimmten Uhrzeiten checken hat bestimmt jeder schon gehört. Doch warum nicht nur einmal die Woche? Mit vielen Beispielen anderer "Neuer Reicher" wie er selbst erläutert Timothy Ferriss, wo und wie sich Zeit gewinnen lässt und trotzdem weiterhin regelmäßig Geld auf das Konto fließt.

So, und nun den Werbemodus aus. Fakt ist: Wer wirklich nur noch 4 Stunden die Woche arbeiten will, wird nicht umhin kommen, wie von Timothy Ferriss bevorzugt, ein sich selbst managendes Internetunternehmen aufzuziehen. Nichtsdestotrotz sind zahlreiche Ansätze wie die zum Thema Home Office auch für den normalen Arbeitsnehmer nützlich. Viele seiner vorgestellten Ideen sind schon aus ähnlich gelagerten Büchern bekannt, aber durch seine Beispiele und Anleitungen wesentlich weniger abstrakt. Besonders toll sind am Ende der Kapitel die "F & A: Fragen und Aktionen", die einfach mal nur Fragen zum Nachdenken stellen, aber des Öfteren auch dem Leser die durch dem Kopf schießenden Fragen beantworten und konkrete Handlungsanweisungen geben, damit man die Theorie in die Praxis umsetzen kann. Unterstützt wird das Ganze vor allem im Bereich Gründung eines Internetversandhandels durch die wirklich zahlreichen hilfreichen Links, welche erfreulicherweise wo es ging mit deutschen Äquivalenten ersetzt wurden. Natürlich empfiehlt es sich hier noch eingehender schlau zu machen, aber die grundsätzlichen Ideen zum Aufbau eines Internetversandhandels sind wirklich clever. Aber am besten gefielen mir am Buch die generellen Denkanstöße. Muss unser Leben wirklich so sein, wie es jetzt ist?

Besonders eindrucksvoll fand ich die Fabel vom amerikanischen Geschäftsmann, der in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf auf Anordnung seines Arztes Ferien macht. An der Mole trifft er einen Fischer und fragt ihn, warum er nicht länger draußen bleibt. Der erklärt ihm, dass er genug gefangen hat um seine Familie zu ernähren. Der Amerikaner fragt den Fischer, was er den ganzen Tag macht. Der antwortet, dass er lange schläft, paar Fische fängt, mit seinen Kindern spielt, mit seiner Frau Siesta macht und abends ins Dorf geht, wo er sich mit seinen Freunden trifft und Wein trinkt. Da lacht der Amerikaner und erklärt ihn, wie der Fischer ein ganzes Imperium aufbauen könnte. Der Fischer fragt immer weiter nach und am Ende erklärt der Amerikaner triumphierend, dass der Fischer am Ende sein Imperium verkaufen kann um dann lange zu schlafen, paar Fischen zu fangen, mit seinen Kinder zu spielen, mit seiner Frau Siesta zu machen und abends die Freunde im Dorf zu treffen ...

Natürlich ist dieses Buch nicht für jeden geeignet und für Selbstständige und Büroarbeiter wesentlich leichter umzusetzen. Außerdem würde wohl nicht jeder ständig durch die Weltgeschichte reisen wollen, nur weil es ihm möglich ist, wie Timothy Ferriss den Eindruck erweckt. Aber das muss der Leser ja auch nicht, er könnte in seiner neu gewonnenen freien Zeit auch einfach zuhause bleiben oder sich in einer Wohltätigkeitsorganisation engagieren. Und eine Idee für einen Internetversandhandel muss man natürlich auch erst einmal haben, die kommt in aller Regel nicht über Nacht. Überhaupt ist Timothy Ferriss in vielen ein typischer Amerikaner und stellt das Unterhaltsame über die praktischen Aspekte. Wenn der Leser aber bereit ist, aus seiner Komfortzone der Schicksalsergebenheit zu kommen und sein Leben als form- und steuerbar begreift, dann hat das Buch schon sein Ziel erreicht. Mir hat es geholfen mir darüber klar zu werden, was ich im Leben wirklich erreichen will. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Lebe deine Träume - jetzt!

4,5 Sterne
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch mit Witz kann man Ernstes meinen, 14. April 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ferriss muss sich nicht um Verrisse kümmern. Denn als begnadetes Marketingtalent könnte er selbst Gebrauchsanweisungen für Kaffeemaschinen auf die Bestsellerliste setzen. Seine Verführungstechniken beginnen beim Titel und Umschlag, gehen über Sprachbilder, Spiel und Witz bis zu den mentalen Giveaways für Herrn Jedermann. Angriffsfläche bietet er nur denen, die mit seinem Glaubensbekenntnis nichts anfangen können oder aus Prinzip meinen, man dürfe ernst gemeinte Inhalte nicht originell verpacken. Selbstverständlich vertritt auch Timothy Ferriss die Meinung aller Ratgeber, dass menschliche Charaktereigenschaften so formbar sind wie politische Statements vor und nach den Wahlen. Aber da Ferriss durchaus Übungsmaterial mit Langzeitwirkung anbietet, scheinen kleine Veränderungen möglich. Nur sollte niemand enttäuscht sein, wenn er die Verhaltensmuster von Ferriss nicht übernehmen kann. Denn vieles wird uns eben doch in die Wiege gelegt. Und ebenso viel tragen dann zu Erfahrungen der ersten Lebensjahre zu unserem Charakter bei. Die Radikalität von Timothy Ferriss ist also kaum durch ein kleines Gewitter gekommen, das über sein Haupt hinwegzog. Wer sich trotz einiger Unpässlichkeiten in seinem Angestelltendasein wohl fühlt und gerne auf eine sichere Rente hinarbeitet, wird das Buch nach der Lektüre eher frustriert weglegen und Ferriss als Luftschlösserbauer zur Hölle wünschen.

Wer bereits über einige Anlagen zum ökonomischen Faulenzen verfügt, schon lange an Veränderungen herumbastelt und mit gängigen Lebensratgebern, Zeitmanagementbüchern oder Wolk-Life-Balance-Produkten wenig anfangen kann, gehört zur Zielgruppe von Timothy Ferriss. Was er humorvoll einpackt, ist durchaus ernst gemeint. Glaube ich zumindest. Denn so begeistert gibt nur jemand Rezepte preis, der seine Freunde auch wirklich verwöhnen will. Da Ferriss mehr Realist ist, als man zuerst annehmen könnte, bietet er einen Mix, der auch dann gelingt, wenn man nicht alle Zutaten griffbereit hat oder einschießen will. Viele Tipps lassen sich sofort umsetzen, andere hingegen brauchen Selbstüberwindung, Ausdauer und sehr viele Wiederholungen. Viele Leser diesseits des großen Teiches mögen sich daran stören, wie oft sie auf das Wort Reichtum stoßen. Aber nach Erfolg zu streben, ist in Amerika weder peinlich, noch außergewöhnlich. Und immerhin bringt Ferriss auch nicht monetäre Varianten von Reichtum ins Spiel. Noch näher auf den Spielplan und die Figuren einzugehen, erübrigt sich, nachdem schon andere Rezensenten diese Aufgabe glänzend gelöst haben. Mir bleibt daher nur, das Buch mit einer Fünfsternebewertung all denen zu empfehlen, die persönliche Weiterbildung gerne mit Spaß und Unterhaltung verbinden.

Mein Fazit: Ein Lebensratgeber, Zeitmanagementbuch und Wachrüttler für alle, die bei amerikanischem Infotainment nicht gleich in eine Daseinskrise geraten. Copy-Paste wird nicht funktionieren. Aber den einen oder anderen Anstoß wird man selbst dann bekommen, wenn man schon von Haus aus ein ganz anderer Typ ist als der pfiffige Autor.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebensökonomische Tips von einem Tausendsassa, 21. September 2008
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Normalerweise mache ich um die Regale mit den Lebenshilfe-Büchern einen großen Bogen. Warum Geld und Zeit für weitschweifige Anleitungen einsetzen, wenn man durch selbständiges Nachdenken oder durch Gespräche mit Bekannten leicht selber darauf kommt? Was aber passiert, wenn einem in der Stadtbibliothek ein Buch mit dem Prädikat "Das Kultbuch aus den USA" und dem dreisten Titel "Die 4-Stunden-Woche" direkt unter die Nase gehalten wird? Man muß es lesen. Es ist naiv, frech, skurril, überraschend, humorvoll, unterhaltend, informativ, manchmal ein bißchen widersprüchlich, aber vor allem authentisch. Zu den klaren Fehlern gehört, Vilfredo Pareto als fast vergessenen Theoretiker zu bezeichnen; er gehört zu den Klassikern. Ob Ferriss' minimalistisches Programm so realisierbar ist, ist dagegen gar nicht entscheidend. Wichtiger ist sein lebensphilosophisches Leitmotiv, daß es aus mehreren Gründen ein Denkfehler sei, den Ruhestand als Ziel oder Erlösung vom Arbeitsalltag zu betrachten. Man könnte meinen, daß für den, der dies verstanden hat, und zum Ausgangspunkt für eigene Überlegungen nimmt, die Lektüre dieses autobiographisch geprägten Ratgebers entbehrlich wäre. Aber das unglaubliche Sammelsurium von großen und kleinen Tips und Tricks, die Ferriss aus seiner Leitidee gewonnen hat, und die Ernsthaftigkeit, mit der er allem nachging, entfalten eine ganz eigene Wirkung. Das Leitmotiv wird anschaulich und der Leser kommt nicht umhin es ernstzunehmen. Ein individueller Weg könnte nun beginnen.
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65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Haben Sie den Mut sich mit sich selbst auseinanderzusetzen?, 30. Juni 2008
Ich bin normalerweise kein Freund der amerikanischen Business Literatur - vorallem da diese oft von tollen aber doch leeren Business -Phrasen strotzt und ich mich auch mehr belehrt als inspiriert fuehle.

Tim Ferris' Buch hat etwas geschafft was in der jetzigen Zeit vielleicht viel zu selten passiert : es hat mich inspiriert, Mut gemacht sich mit meinem 'status quo und Traeumen' auseinanderzusetzen und ganz wichtig (und zumindest fuer mich neu) Tim hat auch erwaehnt dass er Fehler gemacht,'versagt' hat und dass es daher manchmal vielleicht mehr als einen Versuch braucht seine 'Traeume' zu verwirklichen - man sich aber trotzdem nicht davon abringen lassen soll!

Nicht jeder wird sein Leben von heute auf morgen 100% umstellen, nicht jeder kann (und will) Extremsportarten ausueben und die ganze Welt bereisen aber fuer mich sind dies schoene Beispiele dass manchmal die extremsten 'Challenges' sich am Ende gar nicht als so schwer realisierbar herausstellen und dass man an den ungewoehnlichsten Plaetzen die meiste Inspiration findet.

Meiner Meinung nach kann Tim Ferris' Buch nicht als 'Kochanleitung' zur exakten Nachahmung gesehen werden aber vielleicht als 'verschriebene Medizin' wenn man einmal zu oft in der Frueh aufgestanden ist und sich fragt welche anderen Lebensalternativen es gibt.

Last but not least, einen extra Pluspunkt bekommt das Buch aufgrund der fuer Deutschland angepassten Internetseiten/Tips die doch auf einen ' kulturell - sensitiven' Autor schliessen lassen.
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