Kundenrezensionen


2 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch MUCC!
Diese Band macht Musik frei nach dem Motto "We do what we want!".

Wir haben hier mal wieder ein typisches MUCC-Album vorliegen. Gib den Jungs die Aufgabe, ein Album mit 13 Liedern zu produzieren und sie packen dir 13 verschiedene Musikstile drauf. Na gut, ganz so ist es dann nun doch nicht.

Ich kenne MUCC nun schon seit "Homura Uta" und habe sie auch...
Veröffentlicht am 23. Februar 2013 von Jeejo

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon viel besser...
Leider kann ich meinem Vorredner(in?) nicht so ganz zustimmen.

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich kein Musiker bin und keine Ahnung von Musik habe. Ich höre Musik auf die einzige mir verfügbare Art und Weise, intuitiv. Darum ist alles, was ich hier schreibe (und manchmal ist es schwer, die richtigen Worte zu finden), meine Meinung...
Vor 5 Monaten von Flora Gunn veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch MUCC!, 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shangri-la (Audio CD)
Diese Band macht Musik frei nach dem Motto "We do what we want!".

Wir haben hier mal wieder ein typisches MUCC-Album vorliegen. Gib den Jungs die Aufgabe, ein Album mit 13 Liedern zu produzieren und sie packen dir 13 verschiedene Musikstile drauf. Na gut, ganz so ist es dann nun doch nicht.

Ich kenne MUCC nun schon seit "Homura Uta" und habe sie auch schon mehrfach live spielen sehen, daher denke ich, dass ich die Entwicklung auf dem neuen Album ganz gut einschätzen kann. Da es auf den letzten 3 Alben ziemlich viele Experimente gab, will ich gleich vorwegnehmen, dass Shangri-La auch jenen Fans gefallen kann, denen die permanente Änderung von MUCCs Musikstil eher nicht zusagt und die nach wie vor die alten Metalsongs bevorzugen.
Ich kann die Überraschung über den neueren "Elektro-Sound" von MUCC durchaus verstehen. Allerdings habe ich MUCC auch mit diesem Sound live gesehen, und wenn Tatsuro mit seiner Mundharmonika Songs wie "FUZZ" anstimmt, sind in der Regel alle begeistert - trotz Disco-Sound. MUCC ist nun mal eine Live-Band. Sogar eine sehr gute.

Aber dieser Fall tritt mit Shangri-La gar nicht erst ein. Alle Songs sind zwar wieder experimentell gestaltet, aber es gibt noch genügend zufriedenstellenden Metal-Anteil mit einer angenehmen Portion Bass. Das Album ist einfach wieder einmal eine typische MUCC-Schöpfung.
Aus musikalischer Sicht ist die Experimentierfreudigkeit von MUCC eigentlich eine großartige Sache. Auf Shangri-La findet man einerseits härtere Metal- oder Rock-Songs wie "Mr. Liar" oder "G.G.", andererseits aber auch Jazz-Einlagen wie "Pure Black" oder eher poppige Songs und Balladen wie "Mother", "Nirvana" oder "Arcadia". Wem Tatsuros gefühlvoller Gesang gefällt, dem dürfte "Shangri-La" (das Lied) sehr zusagen. Technische Soundeffekte treten neben den Melodien eher in den Hintergrund, sodass kleinere Dubstep-Einlagen (zum Glück) kaum auffallen.
Das Album als abwechslungsreich zu bezeichnen, ist eigentlich untertrieben.

Mir persönlich gefallen die E-Gitarren-Solos von Miya und die von Album zu Album komplizierter werdenden Bass-Lines von Yukke besonders gut. Man hört einfach, dass den Jungs das Musikschreiben verdammt Spaß macht und jeder an seinem Instrument gern neue Herausforderungen annimmt. Deshalb kann ich es eigentlich auch kaum abwarten, dass sie endlich wieder Konzerte in Deutschland geben.

Zur CD an sich würde ich als positive Punkte nicht nur das schicke Booklet erwähnen wollen, sondern auch die Tatsache, dass neben allen Songtexten auch eine englische Übersetzung zu finden ist. Die zusätzliche Live-CD ist auch ein nettes Gimmick, auch wenn ich MUCC natürlich lieber in echt auf der Bühne sehe.

Alles in allem ist Shangri-La ein großartiges (für mich perfektes) Rock-Album, auf dem 13 Lieder (+ Bonus-Track) irgendwie zu wenig sind, um zu zeigen, was MUCC noch alles draufhat. Ich bin sicher, dass sie für die Zukunft noch einige (viele) Überraschungen parat haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon viel besser..., 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Shangri-la (Audio CD)
Leider kann ich meinem Vorredner(in?) nicht so ganz zustimmen.

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich kein Musiker bin und keine Ahnung von Musik habe. Ich höre Musik auf die einzige mir verfügbare Art und Weise, intuitiv. Darum ist alles, was ich hier schreibe (und manchmal ist es schwer, die richtigen Worte zu finden), meine Meinung.

Es stimmt zwar, dass dieses Album (endlich) wieder deutlich rockiger ist als die Vorgänger, jedoch orientiere ich mich persönlich nie so sehr an Lables wie "Pop", "Rock" oder "Metal" oder was auch immer; alles was mir gefällt nenne ich "Rock" ;-) Mein Musikgeschmack ist breit gefächert, so dass von fast jeder Stilrichtung etwas dabei ist und es ist nichts gegen einen guten Popsong zu sagen.

Mein Problem bei den neueren MUCC-Songs liegt eher in der verschwenderischen Verwendung von Stimmenverzerrern oder Hall. Das kann natürlich durchaus ein Stilmittel sein, aber auf die Dauer mag ich das überhaupt nicht.

Leider findet man auch auf Shangri-La mehrere Stücke, bei denen die Stimme verändert wurde, was mich zu meinem nächsten Kritikpunkt bringt. Ich habe kontinuierlich das Gefühl, dass Tatsuro gegen die Musik ansingen muss oder dass die Musik seine Stimme überlagert, anstatt sie zu tragen.

Man kann jetzt natürlich sagen, dass dies bei einem Stück wie "Honey" nicht so ist und das stimmt natürlich, aber ich versuche hier erst einmal meinen Gesamteindruck zu beschreiben. Insgesamt wird der Stimme zu wenig Raum gegeben, um auch wirklich etwas in mir zu bewirken.

Schade finde ich auch, dass beinahe in jedem Lied, egal wie ruhig, rockig oder ernsthaft die Strophe ist, der Refrain oft künstlich fröhlich und für mich nicht immer ganz passend ist.

Shangri-La ein Schritt in die richtige Richtung. Das Ziel ist allerdings noch nicht erreicht ;-)

Mir wäre es lieber, wenn sie anstatt mit Techno-Dance-Sounds und - laßt es mich einmal laienhaft "Nintendo-Geräusche" nennen - andere Einflüsse einbrächten und lieber mit ethnisch anderen Musikrichtungen experimentierten, als mit diesem Kinder-Klapper-Sound.

So haben viele Songs super Ansätze, die dann aber oft nicht konsequent zuende geführt werden. Da wird ein wirklich recht harter Metal-Grunz-Song wie "Mr. Liar" mit einem stimmverzerrten techno-unterlegten Lala-Pop-Chrous durchzogen, der einfach nicht wirklich zur Stimmung des Songs paßt. Ich hab nicht einmal was gegen den Stilbruch durch den Gesangspart mit fröhlichem Rhythmus, aber der Stimmverzerrer ist zuviel des Guten. Eigentlich ist der Song eben doch nur ein Pop-Dance-Song, bei dem Metal-Elemente verwandt wurden und nicht umgekehrt. Gen Ende des Songs wird übrigens wieder auf den Stimmverzerrer verzichtet, was meiner Meinung nach wesentlich besser ist.

So geht es mir leider mit vielen Songs. Dennoch, "Honey", "The bell at the end of the line" und "Pure Black" sind gut hörbar.

Alles in allem ist mir Shangri-La immer noch ein wenig zu künstlich, ein bisschen zu glatt gebügelt und durchproduziert (ich hab kein anderes Wort dafür) für meinen Geschmack, zeigt aber ansatzweise mehr Seele als die Vorgäger. Die Gitarren sind auf einigen Songs wieder deutlich da und man kann bei dem einen oder anderen Song auch tatächlich einen anständigen Baß vernehmen.

Richtiger Kracher finde ich auf Shangri-La bisher leider nicht, aber das kann sich bei mir mit häufigerem Hören des Albums (und mit einer anderen Stimmung) ändern.

Als langjähriger Fan bin ich natürlich darüber im Bilde, dass MUCC schon immer gern experiementiert hat. Auf den letzten Alben ist dies aber halt leider in eine Richtung gegangen, die ich nicht so toll fand. Das Gute ist, dass sie sich (anscheinend) nicht daran festkrallen, sondern trotzdem weiterhin verändern, so dass meine persönliche Hoffnung jetzt auf "The End of the World" liegt, welches ich mir gerade bestellt habe.

Ohne zögern unterschreibe ich allerdings die Aussage, dass MUCC eine hervorragende Live-Band ist. Die Konzerte rocken! Wer bisher gezögert hat, dem kann ich nur empfehlen, einfach hingehen! Mir wurde (damals) auch von einer Freundin empfohlen, einfach hinzugehen (ich kannte genau 2 ältere Lieder). Nach dem Konzert war ein neuer Fan geboren. Das hat - neben MUCC - bei mir bisher nur eine andere Band geschafft.

Ein Grund hierfür mag sein, dass Tatsuro's Stimme live nicht verzerrt wird und sich der Elektro-Einfluß weitestgehend in den Hintergrund tritt.

Die Live-Erfahrung kann man übrigens nicht durch das Gucken von Konzert-DVDs ersetzen. Gerade bei MUCC fehlt mir auf den DVDs immer das besondere Etwas, das die Band live einfach hat.

Am Ende möchte ich noch einmal Henry Rollins zitieren:

"So many bands, they go on with their career and they "progress" wich means, their albums... suck! But Slayer, it's like between albums, they put them in a block of ice. Alright, it's still 1981, GO!"

So: MUCC, it's still 2004, Go!

PS: Seit ich die Rezension aufgesetzt habe, habe ich mir das Album erhört. Es wird immer besser, auch wenn ich noch immer einiges nicht so toll finde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Shangri-la
Shangri-la von Mucc (Audio CD - 2013)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen