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Kundenrezensionen

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am 9. April 2013
Auf dieses Album habe ich mich sehr gefreut. Und ich wurde von der Musik, die ich aus Ungeduld schon als mp3-Download gekauft habe weil sich die Lieferung der Digipack-Edition verzögerte, auch nicht enttäuscht. Heute endlich habe ich auch die Digipack-Edition bekommen wozu ich später noch etwas zu sagen habe, aber erstmal zum Eigentlichen, der Musik.

Vor der Veröffentlichung konnte man hier und da im Internet lesen, dass es für das neue Album wohl ein überarbeitetes bzw. völlig neues Konzept geben soll. Ich habe mir dabei schon das schlimmste ausgemalt, nachdem ich das Debut-Album doch so stark fand. Warum also nach nur einem Album schon ein neues Konzept? Was sollte das heißen? Jetzt weiß ich, es hatte offensichtlich nicht allzu viel zu bedeuten. Daher ist das Album eben anders als ich erwartet habe. Amaranthe sind immer noch Amaranthe und sind mit dem neuen Album den begonnenen Weg weitergegangen.

Wie ich finde, hat sich die Band definitiv weiterentwickelt. Die Songs sind noch stimmiger. Die einzelnen Teile, die unterschiedlichen Stimmen und verarbeiteten Musikstile sind hier noch mehr in Einklang gebracht worden. Mir fällt es viel leichter dieses Album wiederholt von vorn bis hinten durchzuhören, als noch den Vorgänger. Die Songs sind allesamt sehr eingängig. Diesmal gibt es gleich zwei „ABBA-Stil-Songs“ – „Razorblade“ und „Electroheart“ – die aber beide Ohrwurmpotential versprühen. Zu meinen liebsten Songs gehören „Theory Of Everything“, „Stardust“ und „Infinity“. Aber auch die Ballade des Albums „Burn With Me“ kommt sehr gut bei mir an und läuft auch schon zwei- oder dreimal hintereinander. Nur hätte ich mir für diese Nummer gewünscht, dass man die Screams noch mit einbaut – hätte bestimmt funktioniert.

Einzig bleibt zu sagen, dass man das Album auch nicht in Dauerschleife hören kann – die Betonung liegt auf „Dauer“. Zweimal ja, aber mehr geht dann auch wieder nicht. Wie schon beim ersten Album sind sich dafür die Songs noch zu ähnlich. Man könnte sogar Songs unter den beiden Alben austauschen und es würde kaum auffallen. Daher würde ich lieber 4,5 Sterne geben, wenn das ging. Aber da meine Tendenz doch eher nach oben zeigt, gibt es von mir für das „Zweitwerk“ von Amaranthe 5 Sterne.

Unterm Strich: Das Album müsste eigentlich jedem gefallen, der schon das erste gut fand. Die kleinen Veränderungen, die es gab sind eher positiver Natur. Amaranthe ist durch die Mischung der unterschiedlichsten Musikstile eine Band, die man entweder mag oder nicht. Ich bin Metal-Fan, aber immer offen für „Neues“ und „Anderes“. Die Musik dieser Band könnte sehr gut auch jedem gefallen, der Rock, Pop oder generell Mainstream mag. Ich finde dagegen ist nichts einzuwenden.

Eines ist mir nämlich durch das Lesen anderer Rezensionen, bevor ich diese eigene verfasst habe, klar geworden. Solche Beurteilungen hängen fast immer vom eigenen Geschmack ab. Ich finde z. B. Dinge gut, die andere kritisieren. Es ist also alles Geschmackssache – das nur so mal nebenbei als Bemerkung am Rande.

Nun aber noch ein Wort zur sogenannten Digipack-Edition. Ich bin CD-Sammler und habe schon ettliche Limited-Editions und Digipacks in meiner Sammlung, aber so etwas derartig billiges ist mir noch nicht untergekommen. Die Hülle der CD besteht lediglich aus einer doppelten bedruckten Pappe in die auf der einen Seite die CD und auf der anderen Seite das Booklet eingeschoben ist. Die Öffnungen sind dabei noch nach außen, so dass CD und Booklet auch jederzeit herausfallen könnten. So eine Hülle könnte man allenfalls noch für eine Single gutheißen, aber meiner Meinung eigentlich auch dabei nicht. Ich habe mal ein paar Kundenfotos hochgeladen. Und auch von einer anderen CD – so stell ich mir ein Digipack vor! Die beiden Bonuslieder sind zwar nicht schlecht, aber durch die billige Hülle ist der doch wesentlich höhere Preis absolut unangemessen. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir wohl eher die Standard-Version bestellt und auf die Bonuslieder verzichtet. Aber mit der CD (der Musik) hat das nichts zu tun und daher ändert das nichts an meiner Wertung.
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am 24. Juli 2013
Eine etwas eigenartige Mischung aus Power Metal und New Wave of Swedish Death Metal ist Amaranthe. Hatte deren erste Scheibe noch wenigstens ein passables Maß an Abwechslung zu bieten, scheint den Schweden diesmal die kreative Energie nach ein paar Songs ausgegangen zu sein.

Passten die Stücke aus dem Album «Amaranthe» gut als Soundtrack zu Actionfilmen und Thrillern, scheinen sich die Jungs (und das Mädel Elize Ryd, das mehr kann als nur heißaussehen, nämlich ordentlich singen) diesmal eher der SciFi verschrieben zu haben. Für Adrenalin sorgen ihre neuen Songs aber genauso. Nur etwas abwechslungsreicher hätten sie wirklich sein sollen!
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am 22. März 2013
Das zweite Album der schwedisch-dänischen Band Amaranthe ist ganz im Stil des Debutalbums komponiert und produziert worden.
Das ist einerseits ein Vorteil, da der Vorgänger ein sehr gutes Album darstellt, andererseits ist es dadurch auch nicht ganz zufriedenstellend, denn Überraschungen oder Neuerungen gibt es nicht zu hören. Wem das erste Album gefallen hat, der wird hier auch auf seine Koste kommen. Meiner Meinung nach gibt es jedoch nicht die ganz großen Hits, die z.B. mit „Automatic“ oder „1.000.000 Lightyears“ mithalten können.

Die Gesangsarrangements aus drei völlig unterschiedlichen Stimmen, die einander meist gut ergänzen, sind nach wie vor gut, bieten auf Dauer jedoch etwas wenig Abwechslung. Selbst die Texte drehen sich fast alle um das gleiche Thema, nämlich eines mit technischen Teilen aufgerüsteten (wiedererweckten?) Menschen in der Zukunft. Soll es sich um ein Konzeptalbum handeln? Hinweise darauf finde ich leider nicht, denn inhaltlich bieten die Texte nicht genug Stoff um eine Rahmenhandlung zu formen, schade.

Trotz der negativen Punkte sind fast alle Songs gut und es gibt auch in engen Grenzen etwas Abwechslung. So ist z. B. mit „Burn With Me“ ein deutlich ruhigerer und balladenartiger Songs auf dem Album enthalten und die Up-Tempo-Nummern „Razorblade“ sowie „Electroheart“ haben das Potential für mögliche Singleauskopplungen und dürften Live das Publikum zum kollektiven Mithüpfen annimieren.

Also Kaufempfehlung für alle, die das erste Album von Amaranthe lieben. Wer Amaranthe noch nicht kennt, dem würde ich empfehlen erst mal das Debutalbum zu hören, denn das ist aus meiner Sicht das Bessere.
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am 25. März 2013
Vorweg: Die CD habe ich über einen anderen Weg gekauft. Nicht über Amazon. Also nicht wundern.

Guten Tag !

Tja.. so oder so ähnlich dröhnt es seit wenigen Tagen aus meinen Boxen heraus. Ob "The Nexus", "Afterlife" oder "Burn with me", viele der neuen Lieder wissen sofort zu überzeugen. Und natürlich hören sie sich irgendwie alle ähnlich an, ja sogar Parallelen zum Debutalbum kann man ziehen. Aber wie heißt es so schön? "Never change a running system." Und an diesen Spruch halten sich die sympathischen Schweden (+ ein oder zwei Dänen. Ich bin mir bei der Anzahl nicht sicher) auch nach wie vor. Und was kommt dabei heraus? Ein klasse Album, what else?

Wie schon beim Vorgänger leitet man das Album standesgemäß ein! "Afterlife" knallt ähnlich hart und schnell um die Ohren wie "Leave everything behind". Aber warum auch Änderungen zulassen, wenn es doch klappt? Ok. Beim fünften Album wäre das sicherlich "nervig", aber hier sind wir "erst" beim zweiten ;-)

Direkt geht es auch weiter mit dem zweiten Ohrwurm-Gebärer "Invincible". Etwas "softer", da mehr weibliche Stimme, geht man es hier an. Dafür wird man mit einem cooleren Gitarren-Solo beschenkt. Man hat darüberhinaus immer das Gefühl, dass die drei Stimmen perfekt aufeinander abgestimmt sind und mehr oder weniger gleichrangig eingesetzt werden. Sicherlich, aus Merch-Gründen, singt Elize etwas öfter, als Andy (Screams). Aber was soll's! Die Mischung passt und der Song ist genial !

Es folgt der bereits bekannte, vorab veröffentlichte Song "The Nexus", den man sicher schon vor dem Kauf des Albums kennt. Sowohl das Video, als auch der Song sind klasse, gar schon futuristisch. Klar.. der Stil birgt praktisch diesen Vergleich und die Band weiß diesen auch perfekt ein- und umzusetzen.

Mit "Theory of Everything" bekommt man den vierten Leckerbissen geliefert, der mit einem Kick-ass Riffing loslegt und durch die super Solo-Arbeit besticht. Nach vier Songs kann ich mich meinen Vorrednern nicht anschließen, welche meinten, dass es auf dem Album eher langsamer zu Werke geht. Im Gegenteil. Ein solch rasanter Einstieg ist selten zu finden. Lediglich "The Nexus" ist da etwas "langsamer". Aber wie dem auch sei. Mit der Theorie zeigen uns Amaranthe einen weiteren supergeilen Song. Und "Stardust" ist da weniger langweilig. Ein weiterer cooler Song, mit Elize als tragende Vocalistin.

"Burn with me" ist dann ENDLICH mal ein Song, der sogleich langsamer, als auch epischer als alle anderen beginnt. Mein lieber Gesangsverein! Metal-Balladen sind einfach was feines, diese hier macht keine Ausnahme. Sicherlich trieft dieses Lied vor Schnulz und amerikanischem Flair.. aber egal! Es ist Spitze und live sicher sehr atmosphärisch.

Lied Nummer sieben, "Mechanical Illusion", wirkt da schon wieder langweilig. Und naja.. zugegeben. Die zweite Single-Auskopplung hinkt der ersten sehr hinterher. Leider ein kleiner Ausfall, wenn man ihn so betiteln kann. Natürlich ein solides Stück, aber nicht überragend.

"Razorblade" ist da schon etwas interessanter. Hier passt wieder die Mischung und die Melodie. Wie "Automatic" erlebt man hier wohl ein "Discoschock", kommt zumindest der treibende Refrain so rüber (wenn man die Gitarren weglassen würde *grins*). Mindert den Eindruck jedoch keineswegs!

"Future on hold" ist der mittlerweile neunte Track. Und wie bereits erwähnt: Man findet den roten Faden wieder, der sich irgendwie durch alle Songs zieht. Ich weiß nicht, inwieweit das Genre, was Amaranthe bespielen, Raum für Abwechslung bietet, aber möglicherweise mag es dem einen oder anderen irgendwann nerven. Ich persönlich finde das Lied klasse. Und die Behauptung, dass Andy weniger growlt kann ich nicht bestätigen. Ich habe eher das Gefühl, dass es ein bisschen mehr ist, als auf dem Debut. Auch mehr Soli kann man bestaunen.

"Electroheart" ist der zehnte Track. Meine Güte.. der treibt aber! Im unteren Albumdrittel sicherlich der Höhepunkt, verliert das Release nach der Mitte, wie auch das Debut, etwas an Fahrt. Unterm Strich gesehen aber verschmerzbar, da die Lieder bedacht verteilt wurden.

"Transhuman" und "Infinity" plätschern dann zum Ende hin das Album in einer ehrenwerten Art und Weise aus und man verneigt sich noch einmal beim Zuhörer für seine Geduld. Beides solide Nummern, die auch hier perfekt in das Genre passen.

Nun.. was bleibt schlussendlich zu sagen? Es sind keine 100%-igen 5 Sterne, die ich da gegeben habe. Eher 4,51 Sterne, die ich mit einem Auge zudrücken aufrundete. Ich persönlich finde es fatal, wenn man das Debut immer als "das bessere Output" abstempelt. Ich würde behaupten, dass es egal ist, in welcher Reihenfolge man diese beiden Alben released hätte, da derselbe Stil auf beiden Alben unbeirrt gespielt wird.
"The Nexus" finde ich jedoch um 8 Zentimeter besser, da die Lieder etwas erwachsener, konsequenter und mit mehr Soli, Spielfreude und Authenzität gespielt werden. Auf dem Debut habe ich "nur" drei überragende Lieder gefunden ("Leave Everything behind", "Automatic" und "Call out my Name"). Hier sind es allerdings schon fünf! Das mag einfach daran liegen, dass ich generell ein Freund der "Weiterentwicklungen" bin, gerade bei dieser jungen Band, auch wenn das Wort "Weiterentwicklung" eher fehl am Platze ist. Man hat einfach konsequentere Lieder gespielt. Das Album flutscht bis zum 8ten Lied "mal eben so durch", da es einfach treibt und gut ist! Und eben dieser Fakt gelingt den Skandinaviern hier besser, als auf dem Debut. Auch die Mischung der Sänger ist etwas gelungener, wobei ich glaube, dass Elize generell dauerhafter zum Einsatz kommt, Andy aber auch. Etwas untertauchen tut Jack E., der Clear-Vocalist. Musikalisch ist alles im Lot.

Zum Schluss ist natürlich eine KLARE Kaufempfehlung auszusprechen. Der moderne Sound und das tolle Cover bestechen geradezu den Hörer mit einer Brillianz, die man selten findet. Tolle Band, super Album!

In diesem Sinne,

"See the Nexus in my dreams!"

M. Tack
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am 5. August 2014
Aufmerksam wurde ich auf schwedischen Musiker durch das Line Up auf dem W*O*A.
Leider verpasste ich den Auftritt dann aber wegen einer anderen Band, deswegen musste ich mir sofort die Alben besorgen.

Entsprechend unvoreingenommen konnte ich an diese Band rangehen. Nach "All Ends" war ich gespannt was diese Variante des "schweden-Metals" bereit hielt.
Das erste Album schlug bei mir richtig ein.

The Nexus
Nach dem Bockbuster "Amaranthe" und einem nicht-selbstverschuldeten unglücklichen Auftritt im hamburger Grünspann - als zweite Vorband zu Stratovarious- musste ich nun auch das zweite Album hören.
Ich hatte zuerst Zweifel ob sie das Niveau des ersten Albums halten konnten, denn es passiert ja immer wieder das Künstler stark anfangen und mittelmäßig weiter machen (siehe Linkin Park zwischen Hybrid Theory und The Hunting Party).

Doch meine Zweifel waren schnell vergangen.
Meiner Meinung nach haben Amaranthe mit Ihrem zweiten Langspieler das eigene Niveau noch angehoben und "All Ends" entgültig verdrängt.

Fazit:
Ganz klar KAUFEMPFEHLUNG !

Einen Kritikpunkt habe ich im nachhinein doch finden müssen:
Die Band sollte die Finger vom Videodreh lassen oder jemanden engagieren der auch den Sinn hinter den Songs erkennt.
Beispiel: "Burn with Me"
Ein Song der vom inneren Verlangen nach einer Seelenverwandtschaft erzählt, nach dem Bedürfnis sich mit einem Partner auf höherem Niveau verbinden zu können, als "nur" Liebe oder Freundschaft.
Die Aussage "burn with me" steht letztendlich als eindeutige Botschaft im Raum was sich der eine vom anderen wünscht: Mitgefühl, Verständnis ...
"...wenn es mir schlecht geht möchte ich das du mit mir fühlst...."
Es hat überhaupt nichts mit einem Autounfall, einer ausrückenden Feuerwehr und einem brennenden Wrack zu tun nur um Feuer ins Bild zu bekommen, als kläglicher Versuch die Kurve zum Titel zu bekommen.
Also hier hat eindeutig der Regisseur - übrigens derselbe, der die anderen sinnfreien Videos gedreht hat- keine Ahnung.
Schade nur das sich die Band dazu hat verleiten lassen.

Das einzige Video das in meinen Augen perfekt zur Band passt ist zu "Amaranthine".
Reduziert aufs wesentlich ohne verstörende Hintergrundgeschichte, ein Stil der genug Raum für lyrische Freiheit gibt.
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am 16. November 2014
Auf der Melodic-Death-Metal-Band "Amaranthe" lagen hohe Erwartungen, als das neue Album "The Nexus" erschien. Hatte man doch mit dem selbstbetitelten Debütalbum einen sehr guten Start in das Musikbusiness erziehlt. Nun muss man ehrlich zugeben, dass es so manche bekanntere Band gibt als diese ;) .
Das ändert aber nichts an der Qualität, die man nun auf dem zweiten Album zu Recht erwartete.
Was man nun bekommt ist eine konsequente Steigerung des Stils aus dem ersten Werk.
Ein sehr brachialer Bass macht diese Musik aus und die Gitarre mit den Solos von Olof Mörck lassen Kurzweil aufkommen.
Auch auf "The Nexus" ist aber die Besonderheit dieser Band, dass mit drei verschiedenen Frontleuten gearbeitet wird. Ein Sänger, eine Sängerin und ein Growler schlagen den perfekten Bogen von Pop zu richtig hartem Metalsound. Meiner Meinung nach ist das einzigartig.
Am Ende ist dann aber doch Elize der Mittelpunkt um den sich alles dreht und um die sich die Band formiert, wie auf dem Cover schon zu sehen ist.
Besondere Höhepukte hier heraus zu ziehen ist in diesem Fall sehr schwer. Dennoch kann ich drei Titel empfehlen, wobei das in diesem Fall sicherlich Geschmackssache ist.
"The Nexus", "Razorblade" und "Transhuman" sind meine persöhnlichen Favoriten auf einer Scheibe, die sich ein halbes Jahr bis zum "(beinahe)Verlust des CD-Players bei mir im Loop befand.
Volle fünf Sterne und alles was man sonst noch geben kann für eines der besten Alben, die ich je hören durfte.

Kleiner Tipp noch,
wenn man mal die Chance haben sollte, Karten für ein Livekonzert zu bekommen, es ist uuuunglaublich!!!!!!!
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am 9. Januar 2014
Das was Elize Ryd hier abliefert erinnert mich ein bisschen an die Zeit von Nightwish, als Tarja noch dabei war.
Mit ihrer Stimme liefert Elize Ryd sowohl in tiefen Tonlagen, als auch in hohen Tonlagen ein 1A Ergebnis ab. Trotzdem sollte man Tarja und Elize nicht miteinander vergleichen, denn beide haben eine unterschiedliche Stimme.

Bei Amaranthe gefällt mir besonders der Wechsel zwischen den 3 Stimmen.
Elize mit ihrer klaren hellen Stimme, Andy mit seinem Screams und Jake mit seiner Stimme.
Ich finde gerade dieser Wechsel zwischen diesen 3 Stimmen macht Amaranthe zu etwas Besonderem.

Ich besitze nicht das Debütalbum, weil mir das weniger gut gefallen hat als "The Nexus".
Aber Manche meinen, dass man kaum Unterschiede zwischen diesen beiden Alben feststellen kann, aber durch die Hörproben des Debütalbum meine ich doch einen gewissen Unterschied festzustellen.
"The Nexus" wirkt für mich insgesamt etwas schneller, etwas elektromäßiger (u.a. wegen der Dubstepeinlage in Afterlife) und auch etwas wuchtiger als das erste Album.

Insgesamt finde ich das Album sehr gut und ich bin froh, dass ich zufällig auf die Band gestoßen bin. Nightwish habe ich den Rücken zugekehrt, nachdem Tarja weg war, denn die Stimme von Anette Olzon mochte ich nicht und auch die jetzige Besetzung mit Floor Jansen gefällt mir ganz und gar nicht. Hätte sich Nightwish damals für Elize Ryd entschieden, dann wäre sie in meinen Augen die perfekte Ablösung für Tarja gewesen.

Aber naja, dafür liefert ELize Ryd mit Amaranthe sehr gute Songs ab :).
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am 18. April 2014
Endlich mal wieder eine Band, die mich absolut begeistert. Finde fast jedes Lied super, was ich nicht von vielen Alben behaupten kann. Vor allem Infinity hat es mir angetan. Zum Sport machen höre ich momentan nix anderes, geht fast von alleine.
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am 27. Dezember 2015
Diese Band begeistert mich einfach. Auf diesem Album bekommt man wieder schnellen Power-Metal mit leicht poppigen Ansätzen. Was das schöne ist, die Lieder lassen sich sehr gut mitsingen und haben einprägsame Refrains. Die Lieder machen außerdem gute Laune, was auch an den "positiven" Songtexten liegt.

Ein Tempo-Song nach dem anderen reiht sich in dem Album rein und wird nur von einer Ballade (Burn with me) unterbrochen.
An das Debüt-Album kommt es meiner Meinung nach nicht mal annähernd ran. Wobei dieses Stand heute auch mit Abstand mein Lieblingsalbum ist. Trotzdem gibt es auch hier 5 Sterne von mir.
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am 31. März 2013
Oh man habe ich mich auf dieses Album gefreut.

Oh man, wurde ich von dem Album enttäuscht.

Waren auf dem Debutalbum "Amaranthe" noch Knüller wie "One Million Lightyears" und Ohrwürmer wie "Call Out my Name" so kann man hier fast sagen, dass das Album eine eher schlecht gelungene Auffrischung des ersten ist.

Song für Song, beginnen wir mit Afterlife:
Der Anfang des Songs steht für das gesamte Album: Synths über Synths. Gepaart mit einigen musikalischen Zwischenspielen, die man sonst nur aus dem Electro-Bereich kennt ergibt das einen relativ anständigen Opener, der doch stark an den ersten "Leave everything behind" erinnert. Als dann aber nach knapp 3 Minuten tatsächlich widerliches Synthesizer klatschen penetrant aus meinen Boxen dröhnte, konnte ich mir das Lied leider nicht weiter antun.
Afterlife: 6/10

Invincible:
Wer den Nexus-Trailer mit Elize gesehen hat, kennt dieses Lied schon auszugsweise. Das Lied nimmt extrem schnell Fahrt auf und ist mit seinen kräftigen Drums auf dem Weg in die Fußstapfen von One Million Lightyears. Abwechslungsreich: Elize, Andy und Jake haben etwa gleichen Anteil am Gesang. Das Lied mustert sich zum ersten Ohrwurm auf der Platte. Dazu trägt wohl auch der nicht mehr ganz so penetrante Synth-Einsatz bei. Halt.Auch hier kommt man um das künstliche Klatschen wohl nicht drumrum. Schade eigentlich. es hätte so gut werden können.
Invincible: 7,5/10

The Nexus:
Die bereits vorab veröffentlichte Single. Hier verliert das Album wieder an Geschwindigkeit, gewinnt aber wieder am Synth-Einsatz. Dieser ist aber auch hier nicht ganz so penetrant, was The Nexus ansich ganz anhörbar macht. Ohrwurmqualität hat dieses Lied jedoch nicht. Aber wenigstens wird hier auf künstliches Klatschen verzichtet.
The Nexus: 7/10

Theory Of Everything:
Und wieder nimmt das Album Fahrt auf. Aber auch wieder mehr penetrante Synths. Das Gedudel geht mir mittlerweile echt stark an die Gehörnerven. Das schlimme hieran ist, dass die Synths nichtmal wirklich zu den Gitarren passen. Das Lied musste ich leider nach 2 Minuten abbrechen.
Theory of Everything: 4/10

Stardust:
Es hat den Anschein als würden die Synths auf diesem Album so garnicht variieren. Zumindest, was die Tonlage angeht. Stardust leitet ein mit einem Synthlastigen Intro und einigen harten Gitarrenriffs. Und geht dann über in den ersten Teil der Strophe, welcher außer einer Basedrum, einem(!) Basstab und die obligatorischen Synths nichts (abgesehen von Jake's Gesang) enthält. Besser wird es im Zweiten Teil der Strophe. Hier kommen dann doch Gitarren hinzu. Aber wirklich Stimmung baut sich in mir auch bei diesem Lied nicht auf. Hübsch ist aber der Gesangspart von Elize: Klar und melodisch.
Stardust: 7,5/10

Burn with me:
Nach 10 Sekunden war mir klar: Das ist die Ballade auf dem Album. Ballade, naja, wie man Ballade halt so definieren mag. Diese hier ist zwar meiner Meinung nach nicht ganz so schön wie Amaranthine, Textlich aber auf gleichem Niveau. Vielleicht wäre hier eine Akustikversion was Feines. Ansonsten hab ich hier mal nichts an den Synths auszusetzen.
Burn with me: 9/10

Mechanical Illusion:
Auch dieser Track wurde im vorhinein veröffentlicht. Das Synthlastige Intro wird abgelöst durch einen Bass-Git-Drum Part, der dann mit einem Taktwechsel in die Strophe übergeht. Bitte was? Ja, ganz genau das. Aber auch bei diesem Track bin ich mir sicher, dass er nicht ins obere Segment gehört. Dafür wird zu wenig Stimmung aufgebaut. Seit Stardust verliert das Album irgendwie stetig an Fahrt und zieht sich wie Kaugummi.
Mechanical Illusion: 6/10

Razorblade:
nicht ganz 2 Sekunden und ich wusste: Das Album nimmt doch noch mal Fahrt auf. Doof nur, dass es mit einem Takt ist, der irgendwie eher in eine Disco gehört als auf ein Metal Album. Bei Razorblade gewinne ich auch den Eindruck, als sei dieses Lied nach einer Überdosis Cascada entstanden. Trance-Metal, mal ganz was neues. Aber wenigstens hat der Track Party- und Ohrwurmpotential.
Razorblade: 7/10

Future on Hold:
Das Intro zum Lied alleine hat mich schon fertig gemacht. Synths ohne Ende gepaart mit ein wenig Gitarren und Drums. Hinzu kommen in den Strophen seltsame Stimmenverzerrer sodass ich auch dieses Lied vor dem Ende der zweiten Strophe abbrechen musste (das waren nicht ganz 2 Minuten).
Future on Hold: 5/10

Electroheart:
Was zum Geier ist DAS? Razorblade in ganz krass? Trance-Metal vom feinsten. Mainstream Takte zum Abwinken. Der Track macht schon ab der ersten Sekunde den Eindruck als sei er darauf ausgelegt in einer Disco gespielt zu werden. Aber mit Ohrwurmpotential.
Electroheart: 6/10

Transhuman:
Der Höhepunkt der zweiten Hälfte des Albums bisher. Druckvoll aber ohne Eleganz. Wirkliche Freude macht sich auch hier nicht breit. Ich weiß echt nicht wie ich dieses Lied beschreiben soll. Nach etwas mehr als 3 Minuten hören verspüre ich noch immer die Lust auf den Forward Knopf zu drücken.
Transhuman: 7/10

Infinity:
Auf gleicher Höhe wie Transhuman. Nur mit ein wenig mehr Gitarren. Ich bin nur froh, dass ich nach diesem Lied fertig mit dem Album bin.
Infinity: 7/10

Alles in Allem ist The Nexus ein Album, dass man sich einmal anhören, in Auszügen auch mehrmals und dann für eine lange lange Zeit ins CD-Regal stellen kann. Es fehlt diesem Album definitiv an anständigen Melodien. Und über den übertriebenen Synth-Einsatz, der sich in jedem verdammten Lied gleich anhört, sollten Amaranthe auch noch einmal nachdenken. Mit deren erstem Album haben sie bewiesen, dass sie es können.

Ich habe mich tatsächlich geärgert, dass ich für dieses Album Geld ausgegeben habe. Und das kam noch nie vor!
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