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TOP 500 REZENSENTam 23. März 2013
"Kweku dies barefoot on a Sunday before sunrise, his slippers by the doorway to the bedroom like dogs." Mit diesem Paukenschlag beginnt Taiye Selasis Erstlingswerk "Ghana Must Go", die Geschichte vom Auseinanderbrechen und Zusammenfinden einer afrikanischen Familie in Amerika, erzählt in einem Mosaik von Rückblenden und Erzählperspektiven, in denen sich das Drama erst gemächlich und dann immer schneller entfaltet.

Die Familie, das sind Kweku Sai, erfolgreicher Chirurg mit ghanaischen Wurzeln, Fola, seine Frau, geboren in Nigeria, die ihm und der Familie zuliebe keine Karriere gemacht hat - eine Familie kann nur einen Traum verwirklichen - und Olu, Kehinde, Taiwo und Sadie, die vier schönen, begabten Kinder. Eine Idylle, die von einem Augenblick auf den anderen zerstört wird, wenn Kweku die Familie völlig überraschend verlässt und nach Ghana zurückkehrt. Nur Kehinde weiß warum, hat seinem Vater aber versprochen, das nicht zu verraten.

Es bleibt nicht bei diesem Schicksalsschlag: Um den Zwillingen Kehinde und Taiwo eine angemessene Schulbildung zu ermöglichen - Geld ist praktisch keins da - schickt Fola sie nach Lagos zu ihrem reichen Halbbruder. Was sie dort erleben, ist in einer der herzzerreißendsten Passagen des Buches beschrieben und trägt ganz wesentlich dazu bei, dass sich zwischen sämtlichen Familienmitgliedern ein tödliches Schweigen ausbreitet und der Kontakt untereinander fast völlig verloren geht.

Erst Kwekos Tod, sechzehn Jahre später, nähert die Familie wieder aneinander an. Alte Wunden werden wieder aufgerissen, aber ein neuer Heilungsprozess wird dadurch in Gang gesetzt, und die Sprachlosigkeit findet endlich ein Ende.

"Ghana Must Go" ist insofern autobiografisch geprägt, als die Protagonisten, ebenso wie die Autorin, zu den von ihr selbst so genannten "Afropolitans" gehören, Afrikanern, die sich durch Begabung und Fleiß und gegen die Ressentiments der westlichen Gesellschaft in dieser einen Platz erkämpft haben. Wie schwierig das immer noch ist, zeigt vor allem Kwekus Schicksal. Taiye Selasis Alter Ego ist Taiwo, als hochbegabter, schöner Zwilling mit ghanaisch/nigerianischen Eltern, und man kann nur hoffen, dass mit diesen Rahmenbedingungen das Autobiographische mehr oder weniger umrissen ist.

Taiya Selasis Prosa war für mich eine völlig neue Erfahrung. Elegant, poetisch und häufig losgelöst von grammatikalischen Konventionen ist der Roman für einen Nichtmuttersprachler vor allem zu Beginn eine gewisse Herausforderung. Aber dann wird es der reine Genuss.
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am 23. April 2013
Am Anfang etwas verwirrende Schilderung der Familienverhältnisse. Wenn man sich eingelesen hat sehr schön. Philosophisch und beachtenswerte hintergründige interessante Sprache.
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am 4. September 2014
Zustellung war hervorragend. Der Preis ist auch in Ordnung.
Selassis Erzählung hat mir sehr gut gefallen, Ich möchte hier nichts vorweg nehmen aber das Buch ist sehr dramatisch und fesselnd. Ich habe das Buch verschlungen und war bis zum letzten Wort auf der letzten Seite begeistert.
Sie ist zu einer meiner Lieblings Amerikanisch-afrikanischen Autorinnen geworden.
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am 5. August 2013
Ein absolut großartiges Buch von Taiye Selasi! Für mich das beste Buch, das ich in den letzten fünf Jahren gelesen habe. Sprachlich einzigartig, wunderschön und sehr treffend formulierte Sätze. Die Geschichte hat mehrere, komplexe Ebenen. Man kann das Buch nicht einfach so weglesen, man muss sich schon ein wenig Zeit nehmen, aber dann ist es ein unheimliche Freude!
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am 12. November 2013
It is a great book that takes the reader not so much to Boston or Ghana or Nigeria but rather deep into the souls of six people: Kweku, Fola and their children Olu, the twins Taiwo and Kehinde, and the Baby Sadie. It is like a puzzle: one looks for pieces that match together until the whole picture appears in front of him/her. Great writing! Love it!
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am 28. Februar 2014
der versand war perfekt. das buch selbst wird mit jeder seite besser. die geschichte eines afrikaners,der (egoistisch? nein) aus seinem dorf in Afrika weggeht, seine Mutter dort zurücklässt und sie erst als sie tot ist wieder besucht. es geht um schuld, egoismus, möglcihkeiten, familie und....liebe. unbedingt empfehlenswert.
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am 28. Juli 2015
Ein unglaubliches Buch, tiefgründig und auch dann interessant, wenn man sich nicht soo besonders für Afrika interessiert - es geht darüber hinaus. Eins der besten Bücher der letzten Zeit!
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am 11. September 2015
Ein wunderbares Buch über eine Familie, die aufgehört hat zu kommunizieren. Meisterhaft, wie die Fäden zusammengeführt werden. Ein Genuss auf sehr hohem sprachlichen Niveau.
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am 26. Januar 2014
Thank you for such honest and interesting storytelling. I felt these characters and saw every scene.. BEAUTIFUL Thank you Thank you
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am 31. Dezember 2015
Der deutsche Titel "Diese Dinge geschehen nicht einfach so" ist zwar in der Aussage richtig, doch "Ghana must go" läßt auf den ersten Blick erkennen, worum es sich handelt. Der Schreibstil von Selasi ist gewöhnungsbedürftig, sie liebt kurze, abgehackte Sätze, oft nun aus einem Wort bestehend. Die Aufbau der Geschichte jedoch ist brillant und man folgt gerne ihren spannenden Erzählungssträngen. Keine Figur im Roman ist wirklich glücklich, alle sind auf der Suche nach ihren Wurzeln. Mancher Schicksalsschlag ist für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Lesenswert ist das Buch allemal.
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