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am 6. März 2015
Klar ist das Soul, ganz lässiger weißer Soul mit unglaublich viel Gefühl, der sich Zeit nimmt. Natürlich ist es kein Whitney Houston- oder Marvin Gaye-Soul, sondern ein moderner, unkitischger, mit Americana- und Indie-Rock-Einschlag. Die Songs entwickeln sich, steigern sich - und wie beim letzten Lied deutlich wird, hat man die ganze Zeit eine Art Messe in einer amerikanischen Kirche mitverfolgt. Man mag dazu stehen wie man will (ich habe damit eher wenig am Hut), aber die Atmosphäre in so einer amerkanischen Gospel-Kirche nimmt einen ja doch immer mit, die Inbrunst, die Spiritualität, der Eifer. All das ist hier musikalisch zu spüren, Soul, leichter Jazz, R&B, Country, alles fließt zusammen. In seiner relaxten Art erinnert er manchmal an einen Indie-J.J. Cale in manch seinen Stücken, der ja auch immer Americana und Jazz gekreuzt hat, wenn man so will, aber viel eher an die vergessenen Sopwith Camel. Auch wenn es hier einige negative Stimmen gibt: vergesst diese. Ein tolles, sehr schönes Debüt mit feinen Kompositionen, bei denen Streicher, Bläser und background-Gesang sehr gezielt und geschmackssicher eingesetzt wurden. Und trotz all der Soul- und sonstigen Bezüge ein sehr modernes Album. Dass White hierzulande auf so viel Desinteresse und Ablehnung stößt, wundert mich wirklich. Vielleicht ist er einfach zu entspannt für Deutschland.
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am 3. März 2013
Klar, ist das Soul. Sogar so richtig retromäßiger. Im Original schon im Sommer 2012 erschienen, beglückt uns Domino Records jetzt auch jenseits des großen Teichs mit dem sehr gelungen Debüalbum des langhaarigen, vollbärtigen Matthew E. White. Auf den Cover und sonstigen Fotos wirkt er eher wie ein Holzfäller aus den nördlichen Wäldern, der vielleicht irgendwelchen nerdigen Freakfolk macht und nicht wie ein begnadeter Songwriter und Arrangeur wunderbarer Soulnummern.
Der blauäugige Countrysoul mit der überhaupt nicht croonigen Stimme hätte auch Anfang der 70er des vergangenen Jahrtausends erscheinen können und nicht erst 2013.

Mit seinen wunderbaren Bläsern, Streichern, Chor und einer hervorragenden Rhythmus-Sektion gospelt und soult sich White durch seine 7 herrlichen Songs. Durch seinen Jazzhintergrund immer für die eine oder andere Überraschung gut (z.B. der plötzliche einsetzende jazzige Groove in "Hot Toddies") bricht er taditionelle Strukturen auf und macht das Ganze sehr spannend und eher ungewöhnlich.

Sehr berührend ist unter anderem "Gone Away" über den Tod seiner seiner vierjährigen Cousine, die bei einem Autounfall starb ("I don't want to live a minute longer than you / So let's meet the Lord together").

Und wenn er im abschließenden fiebrigen "Brazos" die Zeilen "Jesus Christ is our Lord / Jesus Christ he is your friend", die eigentlich nicht so auf meiner Wellenlänge liegen, mantraartig wiederholt bleibt mir nicht anderes übrig als alle Waffen der Abwehr zu strecken und mich diesem Moment und Groove hinzugeben.

Es braucht ein paar Durchläufe, aber dann ist klar: Ganz tolles seelenvolles Debütalbum. Trotz der nicht klassischen Soul-Gesangs-Stimme.

Anspieltipps: Big Love, Hot Toddies, Brazos, Gone Away

P.S.: Äh, wo hier die geschätzten "I Am Kloot" drin sein sollen liegt für mich ganz und gar im Dunkeln. Und: Die "lieben Leute von der professionellen Redakteursfront" haben soweit ich sie gelesen habe allesamt Recht. Ein Album das aus vielmehr als einer Stimme besteht.
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am 12. Februar 2013
~
Matthew E White, klingt ein bisschen wie I'm Kloot. Dies ist allerdings ein unseliger, pauschaler Vergleich. Aber die Ursache dürfte so banal wie einleuchtend sein: Die beiden Scheiben liefen gerade direkt hintereinander.
Doch auch Vergleiche, die zunächst etwas passender scheinen, wie der mit William Fitzsimmons oder Angus Stone oder Scott Matthew oder Bon Iver oder vielen anderen, sich ganz unkonventionell gebenden Rauschebartträgern, scheitern letztlich. Denn was Whites Stil von denen der anderen auf den zweiten Blick unterscheidet, ist die unterschwellige, aber eben doch deutliche Prägung seines Albums. Hier scheinen die großen 60er Songs der Unterhaltungsmusik mit leichter Tendenz in den Soul durch. Diese mit herrlichen Background Sängerinnen, Streichern und Bläsern veredelten Schmachtsongs.
Wer sich diese Instrumentierung und die Verwurzelung der Inszenierung wegdenkt oder nicht so genau hinhört, der findet freilich mit den oben genannten Künstlern, was Gesang und diese auffällige Unaufgeregtheit angeht, eine ganz passable Orientierung. Mit I'm Kloot weniger. Vom großen Popgeschäft insgesamt betrachtet, passen alle erwähnten wohl irgendwie in die Gruppe ursprünglich klingender Neofolker, aber im Vergleich zum Matthew E. W. sind zumindest die Kloots doch schon fast ruppige Gesellen.

Nun was macht dieses Album aus. Es bietet hübsche Melodien, die sich auch mal etwas Zeit nehmen. Es ist, wie schon angedeutet, wunderschön instrumentiert mit wohldosiertem Orchester, gekonnt arrangierten Bläsern und Hintergrundsängerinnen, die leicht ins Gospelige tendieren, was dem ganzen eine erfreuliche Note verleiht.
Auch die Abmischung ist gelungen, was ja leider heutzutage keine Selbstverständlichkeit darstellt.
Also ein Sänger-Album bester Tradition?
Nein, dazu ist die Stimme auf die Dauer leider einfach doch sehr monoton, um nicht zu sagen fad. Die Stücke auf dem Album, nur sieben an der Zahl und daher dementsprechend lang, sind halbwegs abwechslungsreich, wenn auch unaufgeregt, inszeniert. Manchmal etwas zu unaufgeregt und da stören dann die in ebenso unaufgeregter Stimme, teilweise schon litaneiartig (über Minuten) wiederholten Textpassagen umso mehr. Überhaupt wirken die Songs mit der Zeit ziemlich aufgebläht. Unterm Strich bleiben also sieben zu lange Songs, das ist dann insgesamt doch etwas zu wenig.
Wenn es um die Wiederbelebung der 60er/70er Schmachtsongs geht, so beherrscht das Jonathan Jeremiah momentan schlüssiger. Unaufgeregte Folksongs haben oben genannte auch schon irgendwie überzeugender abgeliefert. Dazwischen fällt M. E. White, mit seinem nur im erstem Moment besonderen Ansatz, irgendwo auf halbem Wege durch die Maschen.
Höhepunkt der Platte dürfte "Steady Pace" darstellen. Eben diese Nummer machte mich auch auf das Album neugierig. Eine Softsoulnummer, bei der alles stimmen würde, wenn sie auf einem insgesamt etwas schwungvolleren Album platziert wäre.

Gute Produktion, im Ansatz schöne Melodien und einige Stellen, die zu sehr ausgewalzt werden und irgendwann nicht mehr recht gefallen mögen. Daher mit drei Punkten keine echte Wertung.
Also zurück zu Kloot, das ist aufregender und beruhigender zugleich.
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am 26. Februar 2013
Schmaler Nashville-"Soul" für alle die, die Lambchop nicht kennen, aber eigentlich viel lieber hören würden. Wobei es immerhin verwundert, was man mit einem ordentlichen Studio so alles anfangen kann: selbst diese nahezu vollständig modulationsbefreite und flach - nicht tiefer! - gelegte Stimme White's irgendwie so einzupacken, dass sie fast schon nach irgendwas klingt.

Öh, apropos Klang, es verstört mich, dass das, nur weil es ein wenig rumgospelt und rumbläsert, schon eine Form des Soul sein soll....tönte es zumindest vor kurzem voll des Lobs aus der FAZ-Feuilleton-Redaktion (08.02.2013: "CD der Woche") und wagte sogar den Gaye-Vergleich, wo es Herr Wagner - Kurti, nicht Richard - doch auch, und zwar voll und ganz, getan hätte. Das ist ärgerlich, liebe Leute von der professionellen Redakteursfront - wo lasst Ihr denn Eure Ohren schulen?!
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2013
Ich hörte Matthew E White in der Harald Schmidt Show und sah die Platte war relativ günstig,
also höre ich rein und sank in die Stimmung der Lieder.

Es wird vielleicht nicht gerade mein Lieblingsalbum aber ich mag wenn man der Musik die Idee und die Energy des Künstlers anhört.
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am 30. April 2013
einfach ein fehlkauf. nachdem ich alex highton gehört, gekauft und genossen habe, dachte ich-der hier würde es auch bringen-
tut er aber nicht. ganz und gar nicht. ein gejammer und gesäusel zum davonrennen.
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