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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als alle alten Bond Filme zusammen!
Besonders Casino Royal hat mich voll begeistert. Die Geschichte ist Real und Sinnvoll und Daniel Craig macht sich super als neuer Bond.
Achtung Spoiler;
Ich muss gestehen das Ende versteh ich nicht, es verwirrt mich das sie sich umbringt und warum Bond so geschockt ist als M anruft und nach dem Geld fragt?
Und warum ist "Mathis" auf einmal...
Vor 1 Monat von PvtGhost27 veröffentlicht

versus
498 von 609 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin doch irgendwie enttäuscht...
Was war das für ein Bond-Film vor zwei Jahren. Atemberaubendes Tempo, tolle Action-Szenen und ein James Bond alias Daniel Craig der authentisch und knallhart daherkam. Ein Bond, wie geschaffen um gegen die Bösewichte des 21. Jahrhunderts zu kämpfen. Auch wenn dieser neue" Bond einiges an Charme seiner Vorgänger eingebüßt hatte, so klebte...
Veröffentlicht am 22. Januar 2009 von Amigo Del Sol


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder noch...!, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Ich mag Veränderungen. Ich mag auch die Leistung von Daniel Craig als 007. Das sich nach dem übertriebenen 20. Bond Abenteuer "Die Another Day" was ändern musste, war absolut klar. Kitsch, Computeranimationen, eine lächerliche Handlung und die mehr als fragwürdige "bombast" Action, machte einfach allein keinen guten Bond aus.

Mit "Casino Royale" kam die Veränderung und hat die meisten Fans in welcher Hinsicht auch immer umgehauen. Ich, der die meisten Bondfilme wie seine rechte Westentasche kennt, war absolut begeistert. "Casino Royale" hatte wieder eine tolle Atmosphäre, Spannung, gute Darsteller und bodenständigerere, gut verteilte Action. Man konnte also vom offiziell 22. Bond "Ein Quantum Trost" eine Menge erwarten. Nach dem Kinobesuch blieb allerdings meine Freude bedeckt.

Die Darsteller machten ihre Sache wieder sehr gut und Daniel Craig
ist nach wie vor eine gute Wahl als 007. Leider war dieser 22. Bond zu schnell insziniert. Kaum eine ruhige Minute sich mit den Charaktern zu beschäftigen. Kaum eine Actionszene die einem im Kopf blieb, weil der ganze Film eine langgezogene Actionszene ist. Der flotte Kameraschnitt erinnerte eher an einen der vielen bodenlosen & handlungsarmen hochmodernen Actionkrachern. Der Vergleich mit den Bourne Filmen kommt also nicht von ungefähr. Viel blieb also nicht.
Das der Film kein Charme und kein Witz hat soll nicht weiter stören aber sich hinterher die Frage zu stellen, ob es das jetzt schon war, irritiert ziemlich.

Es bleibt abzuwarten was der nächste Bond bringt. Enttäuscht kann man vom quantum Trost nicht sein, aber wirklich zufrieden leider auch nicht. Guckt man Casino Royale und diesen neuen Bond hintereinander an wirkt das ganze ganz anders. Aber als alleinstehender Bondfilm fehlt es an Spannung, Einzigartigkeit, Ideenreichtum und leider auch an Handlung und Witz.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bond wird zu amerikanisch!, 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Vorweg, ich bin ein James Bond Fan der alten Schule, allerdings auch gleichzeitig aufgeschlossen für Innovation. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich mir dann endlich einmal Casino Royale zu Gemüte geführt habe, da mich schon der Anfang etwas abgeschreckt hat, wirkte doch alles wie ein amerikanisches Actionwerk. Nun konnte ich mich doch noch einmal aufraffen, und wurde nicht enttäuscht. Der Film hatte auf der einen Seite typisches Bondflair, auf der anderen aber weist er auch neue Aspekte auf, obwohl man Handlungstechnisch an den Anfang der "Heldensage" ging.
Was jedoch "Ein Quantum Trost" betrifft, kann ich nur mit ganz viel Kompromissen überhaupt etwas Positives erkennen. Das man inhaltlich an den Vorgänger anknüpft, geht für mich in Ordnung, so wie auch die schauspielerische Leistung der Hauptfiguren.
Was mich jedoch an dem Streifen durch die Bank stört, ist das völlig überzogene Tempo, die übertrieben dargestellte Action, und zu allem Überfluß die lahme und vorallem äußerst dünne Handlung. Da liegt nämlich meiner Meinung nach das eigentliche Problem des Films, nicht etwa in einer Fehlbesetzung der James Bond Figur. Das gesamte Machwerk hat einen dermaßen amerikanischen Touch, der mich zwar bei anderen Actionstreifen keineswegs stört, aber in einem James Bond Film nichts, aber auch gar nichts verloren hat, es sei denn, mann macht sich ein Spaß daraus (siehe: Der Mann mit dem goldenen Colt). Wer jetzt nun als Darsteller für die Hauptrolle geeignet ist, oder nicht, darüber scheiden sich eigentlich schon seit Roger Moore die Geister. Die geistige Armut in just diesem Film ist in meinen Augen der eigentliche Grund für seinen faden Beigeschmack. Schade!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht der beste Bond aller Zeiten, aber der beste in diesen Zeiten, 12. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Ich empfinde diesen Film als einer deren, die beim zweiten mal anschauen (auf DVD) besser sind als beim ersten Mal (im Kino). Das Kino habe ich damals mit leicht gemischten Gefühlen verlassen. Nun beim ruhigen Kinoabend zu Hause, hat mich der Film doch sehr begeistert.
Wie man lesen konnte ist dies der mittlere Teil einer Trilogie gewesen, die mit Casino Royale und Mr. Craig ihren Anfang nahm. Dann ist dies die undankbare Mitte, die zwar den Erzählfaden aufnehmen muss, aber naturgemäß nicht zu ende führen darf. Lediglich das "der Böse verreckt am Ende verdient" ist uns nicht vorenthalten worden. Die Organisation dahinter wird uns dann noch im nächsten Teil weiter beschäftigen.
Natürlich ist dieser Bond anders als früher. Aber er ist zeitgemäß. Er wird schnell erzählt, ist sehr spannend und packend und unterhält auch beim zweiten (und dritten) anschauen.
Das ist genau das was ich von Bond erwarte.
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198 von 269 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der schlechteste Bond aller Zeiten, 26. Februar 2009
Ich kenne ehrlich keinen Film, der mich so sehr aufgeregt hat. Das Schlimmste war die verwendete Schnittechnik. In den Actionsequenzen gab es viele Schnitte, die unter einer Sekunde waren. Die restlichen variirerten von 2-3 Sekunden. Und selbst während normaler ruhiger Szenen, wie z. B. einer Unterhaltung zwischen Bond und M, oder M und einem Minister konnte ich nicht anders als die Sekunden zwischen den Schnitten zu zählen und auch da waren es manchmal nur 2-4 Sekunden. Ich glaube der längste Cut im ganzen Film war ungefähr 12 Sekunden lang. Und die kann man an seinen zehn Fingern abzählen.

Handwerklich war der Film ein DESASTER. Nach 10 Minuten hatte ich von dem visuellen Chaos solche Kopfschmerzen, dass meine Frau mich zurückhalten musste damit ich nicht fluchtartig das Kino verlasse um draussen auf die anderen zu warten. Eine der schlimmsten filmischen Enttäuschungen in 2008, direkt nach der Mumie 3!

Man könnte fast meinen, dass dem Cutter und dem Regiesseur der Unterschied zwischen einer Diashow und einem Film nicht bekannt ist.

Ich habe alle Bond Filme in einer schönen Sammlung Zuhause im Regal stehen. Aber dieses dilletantische Machwerk wird seinen Weg nicht dorthin finden. NIE!!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Casino Royale war schlichtweg besser, 29. März 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Mir hat der Reboot der James Bond Reihe mit Casino Royale äußerst gut gefallen - endlich ging es weg von den immer comichafteren Filmen mit unsichtbaren Autos, DNS Wechsel, Raumstationen und Laserkanonen, hin zu einem deutlich härteren und glaubhafteren Bond. Diese Frischzellenkur hat der Serie sicherlich gut getan, und auch wenn mir Brosnan als Bond durchaus gefiel hat mich Craig in seinem ersten Bond-Auftritt voll überzeugt. Ich war also gespannt, wie es weitergeht...

Zu EIN QUANTUM TROST ist als Erstes zu sagen, dass der Film die in Casino Royale eingeschlagene Route konsequent fortgesetzt. Bond ist wieder irgendwo zwischen psychopatischen Rächer und tödlich effizienter Agent dargestellt, die Action ist furios und hart, und es geht für einen Film mit FSK Freigabe ab 12 reichlich heftig zur Sache. Die Handlung ist eher nebensächlich, ohne Casino Royale wird man vieles nicht so ganz verstehen, was aber zu verschmerzen ist. Letztlich räumt Bond mit dem neuen Bondgirl wieder im großen Stil auf. Auf technische Gadgets wird ebenfalls verzichtet, Bond ist wieder der Agent mit seiner kleinen Pistole.

Technisch ist der Film sicherlich klasse gemacht - großartige Stunts, viele Explosionen und schöne Locations. Die mitunter extrem hektischen Schnitte sind ohne Frage anstrengend aber geben den Actionszenen und reichlich verhandenen Auto-, Flugzeug- und sonstwie Jagden eine enorme Dynamik.

Insofern also alles wie beim Vorgänger - aber gerade im direkten Vergleich merkt man, das Casino Royale schlichtweg der bessere Film war. EIN QUANTUM TROST wirkt demgegenüber manchmal regelrecht aufgeblasen, mehr Action, mehr Jagden, mehr Explosionen, mehr Schießereien, aber dann irgendwie ein bischen blutleer.
Mir fehlt beim Film so ein bischen "das gewisse Etwas", vielleicht weil der Film zwar kürzer als sein Vorgänger ist aber dennoch viel mehr Action enthält wirkt er irgendwie nur um die Action geschrieben. Auch die ruhigeren Szenen dienen in erster Linie dazu die Stimmung für die nächste Ballerei aufzubauen.

Insofern also für Fans der Bond-Reihe, denen auch der Stil von Casino Royale zusagte durchaus sehenswert - aber leider kein herausragend guter Bond, der im Vergleich zum Vorgänger dann doch sichtbar nachlässt. Ein bischen mehr Handlung und weniger Action hätte dem Film sicherlich gut getan... aber auch so ist der Film zumindest ohne Frage furios und unterhaltsam.

Alles in allem ist EIN QUANTUM TROST also OK, kann man sich ohne Frage ansehen - eben ein durchschnittlicher Film, von dem ich mir angesichts des starken Vorgängers aber deutlich mehr erhofft habe.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vieldiskutierter Bond-Film - Blu-ray auf Topniveau, 27. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
'Ein Quantum Trost' gehört wohl zu einem der meistdiskutierten Filme der
letzten Monate, wobei man den Eindruck gewinnt, er spalte die Bond-Fangemeinde. Sicherlich sind etliche typische Bond-Elemente kaum oder
gar nicht vorhanden und auch die schnellen Schnitte in einigen Action-
Szenen sind nicht jedermanns Sache. Aber Marc Forster hat, wie ich finde, dennoch ein handwerklich sehr gut gemachtes, actionlastiges Werk abgeliefert, welches einen über weite Stecken spannend unterhält, auch wenn das Drehbuch sicher etliche Schwächen aufweist. Für viele Zuschauer bricht der Film mit althergebrachten Sehmethoden, aber mir ist es allemal lieber, wenn neue Filme mit der Zeit gehen, anstatt überholte Klischees zu interpretieren. Auch muß sich der Streifen natürlich den Vergleich mit
'Casino Royale' gefallen lassen, welcher mittlerweile bei vielen Fans als
einer der besten Bond-Filme überhaupt gilt. Die Erwartungshaltung für den
Nachfolger war da logischerweise entsprechend hoch.

Zur Bildqualität: Da die Blu-Ray von 'Casino Royale' für viele Heimkino-
Fans bis dato eine der Referenzdiscs überhaupt darstellte, sind natürlich
auch hier die Erwartungen groß. Und sie werden nicht enttäuscht ! Auf
der vorliegenden Blu-Ray wird fast durchgehend eine sehr gute Schärfe
und überragende Detailauflösung geboten, die auch in dunklen Szenen nicht
abfällt. Sehr natürliche, eher warme Farmen und ein starker, aber nicht überzogener Kontrast. Auf den Einsatz von Rauschfiltern wurde bei der
Nachbearbeitung wohl verzichtet, denn in einigen wenigen Szenen ist ein
ganz leichtes Bildrauschen sichtbar, vor allem in diffusen Farbflächen.
Dieses ist wirklich kaum wahrnehmbar und ist mir auch lieber als der
übertriebene Einsatz von Rauschfiltern, weil dadurch immer etwas vom
natürlichen Kinolook verloren geht.
Fazit: Die Blu-Ray von 'Ein Quantum Trost' geht in vielen Punkten von
der Bildqualität an das theoretisch Machbare heran und bietet sich als
Demo-Material förmlich an, um die Möglichkeiten von modernem Full-HD-
Heimkino zu demonstrieren.

Tonqualität: eine genaue Beurteilung überlasse ich gerne anderen Rezensenten, welche über ein entsprechendes Mehrkanal-Audio-Equipment verfügen.
Über meine Stero-Boxen jedenfalls kam die akustische Filmkulisse sehr ausgewogen, druckvoll und räumlich herüber.

Fazit:

Film 4 Sterne
Bild 5 Sterne
Ton 4-5 Sterne
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49 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Quantum alleine ist leider nicht genug, 9. März 2009
Zugegeben: die Erwartungen an den neuen "Bond" waren schon enorm gewesen.
Von der Produktionsfirma natürlich geschürt, hatte der geneigte Seher doch berechtigt zu hoffen wagen dürfen, dieser Streifen würde an das Niveau des Vorgängers "Casino Royale" anschließen können.

Nur leider: damit sollte es nichts werden.

Erster Kritikpunkt: Im Vorgänger hatte man viel Liebe darin investiert, den (nachmaligen) Helden als Menschen erlebbar zu machen und feinfühlig dessen Motivation, Ängste und Hoffnungen herauszuarbeiten. Was dort gelungen war, misslingt hier völlig: Wohl als Folge des entsprechenden Scripts wird die Titelfigur hier oberflächlich, um nicht zu sagen weitgehend lieblos, als kalter Rächer eigener Versehrungen abgefeiert. Jegliche Subtilität ist diesem Film fremd; dies gilt auch für die drastischen, gleichsam unkommentierten Gewaltszenen (die jedoch nicht wie etwa bei Quentin Tarantino aus und durch sich sprechen, sondern hier einen eher voyeuristischen Eindruck hinterlassen).

Leider ist demgemäß Bond auch jener Zug abhanden gekommen, derzuletzt viel für diesen Film versprochen hatte:
Am Ende von "Casino Royale" hatte 007 bekanntlich "Mr. White" eiskalt niedergeschossen und nach erbarmungswürdiger Anfrage desselben mitgeteilt: "Bond, James Bond". Dies jedoch mit einem verschmitzen Lächeln um die markanten Züge, die Brutalität der Szene abmildernd. Dieses bubenhaften Charmes entbehrt dieser Streifen beinahe völlig (was schade ist. Erinnern wir uns an die legendäre Connery-Ära: ein gewisser lakonischer Grundzug machte Bonds Härte doch erst richtig "markable"!)

In diesem Sinne startet auch der Film: mit chaotischer Handkamera (derzeit offenbar schwer angesagt) und hysterisch geschnitten wird ein Car-Chase präsentiert, der kaum Zeit zum Luftholen lässt. Gekonnt, natürlich (Aston vs. Alfa) - nur eben gehetzt, ohne Muße für Fragen zu lassen.
Das gilt im Übrigen für das Gesamtwerk: Ohne Atempause folgt Action auf Action, Schnitt auf Schnitt, Location auf Location. In den wenigen "ruhigeren" Momenten stellen sich jedoch zunehmend Fragen ein: Wie ist Bond auf die Spur des Widersachers gekommen und warum so schnell? Warum rettet er Camille bzw weswegen läßt er sie dann zurück? Logisches Storytelling ist demnach insgesamt nicht die Grundstärke dieses Films.

Stärke ist vielmehr die Action.
Ohne Zweifel meisterhaft in der Konzeption und choreografiert, teilweise kreativ, zieht sie in ihren Bann.

Meisterlich auch zweifellos der Score eines nun schon erfahrenen David Arnold.

Und: ich glaube auch nicht unbedingt, dass QT als "Fortsetzung" von "Casino Royale" funktioniert:
Ja, schon gut, Bond sucht seinen verlorenen Schutzpanzer usw. Aber: hätte man das nicht etwas logischer, weniger hysterisch abfilmen können? Etwas wie "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" mit entsprechendem Charme? Da war ja selbst der unerbittliche (großartige) Timothy Dalton in "Lizenz zum Töten"
noch vergleichsweise gnädig...

Größter Minuspunkt ist allerdings, dass Daniel Craig - er ist Bond!, das wissen wir seit "Casino Royale" - nun keine Möglichkeit mehr geboten wurde, seine Interpretation zu verfeinern.
Der Rezensent hegt nicht den geringsten Zweifel daran, dass Craig sich im nächsten Film zu gewohnter Größe empor schwingen wird - dieser Film jedoch befriegigt insoweit nicht. Völlig außer Atem ist es Craig nicht möglich, seine Schauspielstärke auszuspielen.

Die Leistungen der restlichen Darsteller sind ambivalent ausgefallen:
* Mathieu Almaric ist je nach Facon als farbloser oder zurückhaltender Bösewicht zu charakterisieren. Ich spreche letzterem Verständnis zu: die teilweise Weltentrückheit ist der Story zu danken (und passt auch ganz gut).
* Olga Kurylenko hingegen ist für mich kein Glücksfall: ich neige zur Meinung, dass hier doch schauspielerische Defizite deutlich werden; zumindest hat sie nach meiner Meinung - obwohl höchst attraktiv - nicht jenen Charme, der "Bondgirls" in der Regel auszeichnet. Nach der Topleistung von Eva Green im Vorgänger war allerdings zu erwarten gewesen, dass nun wieder eine eher herkömmliche "Gespielin" präsentiert werden würde.
* Die verbliebene Riege an relevanten Nebendarstellern überzeugt durchwegs; vor allem Gemma Arterton erfreut die Sinne.

Erfrischend sind weiters Zitate an frühere Klassiker der Reihe, etwa der "Heldinnentod" von Agentin Fields (gemahnend an die unsterbliche Shirley Eaton in "Goldfinger").

Insgesamt: Nach dem starken Auftritt von "Casino Royale" doch ein herber Rückschritt (an sich 2 von 5 Punkten; Craig "rettet" den dritten); zu hoffen ist, dass der nächste Bond, befreit von den Fesseln der "Lehrzeit" der Hauptfigur, mit einem locker aufspielenden Daniel Craig zu alter Größe zurück kehren wird.

Zur Blu-Ray: Große Klasse. Hohe Qualität. Kein Vergleich mit der DVD.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Bond!, 20. Oktober 2013
Wieder mal ein super Bond - Film mit Daniel Craig. Vielleicht ein bisschen anders, als die Bond - Filme davor, aber ich finde, dass James Bond auch als Mensch, und nicht nur als Spion, eine herrausragende Figur macht.
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3.0 von 5 Sternen Gehetzter Bond, aber immer noch der beste Agent der Welt, 1. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Zunächst muss ich gestehen, dass ich derzeit ein wenig im Bondfieber bin und die Filme regelrecht verschlinge. Dennoch drängt sich mir bei dem vorliegenden Film der Verdacht auf, dass hier die Filmemacher und Darsteller unter immensen Zeitdruck waren, schnell den Film fertigzustellen. So wirkt alles ein wenig gehetzter als sonst, Bond kommt immer sofort zur Sache und selbst das übliche Bettgeplänkel mit dem Bondgirl wird nicht gezeigt, die beiden liegen einfach danach im Bett...Ich kann jetzt natürlich nicht behaupten dass Bond Filme für ihre ausgiebigen Charakterstudien bekannt wären aber etwas mehr inhaltliche Tiefe hat man durchaus schon gesehen. Also ein eher mittelklassiger Bond. Dennoch möchte ich ein großes Lob an Daniel Craig loswerden, für mich ist er der beste Bond, seine körperliche Präsenz ist beeindruckend und ich habe immer das Gefühl, sein eigenes Leben ist ihm mehr oder weniger egal, er ist ein wenig verrückt und geht dahin, wo es weh tut. Ich denke wenn es diesen Agenten wirklich gäbe, müsste er genauso sein.
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3.0 von 5 Sternen Just another Bond, 21. März 2011
James (this time Daniel Craig) is pretending not to be upset by the demise of his girl by an unscrupulous person, finds that that person is a part of a cabal of unknown origin or purpose. Now he must get revenge and dismantle the cabal before it dismantles the British secret service. On the way he comes across a girl, Camille (Olga Kurylenko) that may or may not be on his side but may also hold a secret of her own.

The film as all the reasons one watches Bond movies. There is action and story and girls and global plots. Yet this film harkens back to the original Bond's where we had more acting and personal interaction. Not the snide attitude and out of this world gadgets taking front stage. There are no gimmicks or weird bad guys, just a mystery with a twist and people just trying to do their job. Most of the cast may be different from the other Bond movies, but you will recognize the characters. When it is over you feel that you watched a real Bond movie, and you have.
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