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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2009
Was war das für ein Bond-Film vor zwei Jahren. Atemberaubendes Tempo, tolle Action-Szenen und ein James Bond alias Daniel Craig der authentisch und knallhart daherkam. Ein Bond, wie geschaffen um gegen die Bösewichte des 21. Jahrhunderts zu kämpfen. Auch wenn dieser neue" Bond einiges an Charme seiner Vorgänger eingebüßt hatte, so klebte doch ein Hauch des alten" an ihm und wurde gekonnt verarbeitet. Man hatte sogar den Eindruck, dieser neue Bond ist zwar anders, aber immer noch geprägt/ aufgebaut auf alten Traditionen. Die überzeugend ins neue Zeitalter transferiert wurden und in der Schlusssequenz von Casino Royale" gekonnt zusammengefügt wurden: Mein Name ist Bond, James Bond - einfach herrlich.

Nun habe ich mir den zweiten Bond-Film mit Daniel Craig im Kino angesehen. Ein Quantum Trost" heißt dieser, und Trost braucht der Bond-Fan nach diesem Film wirklich. Casino Royale" habe ich für eine willkommene Abwechslung und Weiterentwicklung im Bond-Paradies gesehen. Agent, Story und Action passten perfekt. Ein Quantum Trost" treibt diese Entwicklung weiter voran, leider aber eher zum Negativen.
Aber wo fangen wir an? Das erste was mich an dieser Fortsetzung" störte, war die fehlende Einleitungssequenz, wie man sie bei jedem Bondfilm kannte. Nun gut, ist ja ein neuer" Bond, also warum auch nicht die Identifikationsszene alter Bond-Filme streichen und als direkte Fortsetzung von Casino Royale" auch legitim.
Nach dieser Überraschung" folgten gut 20 Minuten, die man wohl nur als Schnittwahnsinn" bezeichnen kann. Action pur, Verfolgungsjagd pur, und dazu ein Schnitt der so irre schnell ist, dass mir nach 20 Minuten schon die Augen weh taten, weil das Gehirn gar nicht so schnell hinterher kam. Selbst Michael Bay-Filme bieten da mehr Übersicht ;o) Das Gehirn nimmt nur irgendwann den toten Bösewicht wahr, was davor Geschehen ist geht im Geschwindigkeitsrausch der Bilder einfach unter. Schade das hat ein James Bond nicht nötig.
Nun gut, die ersten Szenen waren überstanden, die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Irgendwann fliegt dann die Kamera über die paradiesischen Strände von Haiti. Toll, wie aus einem Reiseprospekt, nein wie aus einer Autowerbung immerhin wird anschließend ein goldener Ford (der neue Ford Ka?) präsentiert. Perfekt inszeniert, für die Werbung? Ja! Für ein dritte Welt Land und einen Bond Film? Nein! Das James-Bond die neuesten (Luxus-)Autos fährt passt zu seinem Image - das Olga K. eine Werbefahrt machen darf ist reines Merchandising. Anschließend darf aber auch Mr. Bond ein wenig Werbung machen. Elendig lange Sekunden hält er ein Handy von SonyEricsson in die Kamera. Ein tolles Teil, mit integriertem Peilsender und Navi - wer will es nicht haben. Werde bei nächster Gelegenheit mal im Elektrogeschäft nachsehen, was für ein Handy-Modell Mr. Bond da wirklich hat. Hatte ja genug Zeit es mir anzusehen.

Im Folgenden entwickelt sich dann aber auch langsam unsere Story, kaum zu glauben bei dem Product-Placement und den Actionszenen von denen ich immer noch Kopfschmerzen habe. James Bond ist hinter den Drahtziehern der Organisation Quantum" hinterher, um den Tod seiner Vesper (aus Casino Royale) zu rächen. Leider entpuppt sich diese Organisation mächtiger als gedacht und so entwickelt sich der Film zu einer einzigen Hetzjagd ohne dabei zu wissen, wem Bond vertrauen kann und wem nicht. So gibt es wilde Verfolgungsjagden zu Wasser, auf der Straße und in der Luft (mit dem entsprechenden augenschädlichen Filmschnitten und halsbrecherischen Kameraführungen), so dass unserem Agenten kaum ein Moment zum Luft holen bleibt. Geschweige denn Zeit für zwischenmenschliche Gefühle.
Irgendwann, nach mehr oder weniger spannenden Minuten kommt es dann zum großen Showdown in der bolivianischen Wüste. Allerdings ein Showdown der nicht annähernd wirklich spannend ist. Es macht allerdings viel Kraawumm - wem es gefällt. Einige haben da aber schon den Kinosaal verlassen, die hatten wohl auch Augenschmerzen oder es lag an einer Szene mit dem Flugzeug (Spoiler sind hier ja verboten) - Hollywood lässt einen Bond ja auch nicht sterben und fällt er noch so tief ;o)

Naja, nach langen rund 100 Minuten (obwohl es der Kürzeste aller Bond-Filme ist) ist dieser zweite Bond-Film mit Daniel Craig vorbei und diese Rezension neigt sich ihrem Ende entgegen. Wer es bis hierhin durchgehalten hat mit dem lesen, der wird sicherlich denken warum der Rezensent diesen Film nicht mit einem Stern bewertet. Das liegt ganz einfach daran, dass man diesem Bondstreifen auch Gutes abgewinnen kann: So wäre zum Beispiel unser Daniel Craig, der alte Haudegen. Sympathischer und gereifter scheint er mir zu sein und zugeknöpfter aufgrund der 15-Sekunden Liebesszene mit Gemma A. und dem Bussl" mit Olga K. - das war selbst für einen reinen Actionfan zu kurz. Das unser Daniel Craig im allgemeinen Effektfeuerwerk dann auch manchmal ein wenig untergeht, liegt an dem pyromanisch-veranlagten Filmteam und nicht an ihm. Schade, selbst Bonds Wortwitz bleibt dabei auf der Strecke.
Was allerdings noch gelungen ist, ist die Tatsache das die Geschichte durchaus einen Bezug zur Situation Heute und in Zukunft bietet. Eine Organisation die Länder ausbeutet, scheinbare Naturkatastrophen fördert und Regierungen für ihre Zwecke missbraucht, ist eine gelungene Anspielung auf den Geltungsdrang der Weltkonzerne in der heutigen Zeit. Nichtsdestotrotz kann man diesen Film bis in kleinste Teile zerflücken, allerdings denke ich das Ein Quantum Trost" in Verbindung mit Casino Royale" einen starken Bond-Film ergibt. Alleine ist Ein Quantum Trost" eine riesige Enttäuschung in Verbindung mit dem letzten Bondfilm könnte es aber funktionieren. Sofern man sich rund 4 Stunden Zeit nimmt beide Teile hintereinander zu sehen.
Ach ja, am Ende gab es dann doch noch die gewünschte Introsequenz mit dem Pistolenlauf - also Ende gut, (fast) alles gut. Ich hoffe nur sehr, dass im nächsten Bondfilm doch ein wenig mehr Bond wieder einkehrt, sonst droht ihm die entgültige Versenkung in der mainstreambehafteten Popcornwelt. Abwechslung ist gut, aber sie sollte nicht immer von Dauer werden... somit gebe ich Ein Quantum Trost" hoffnungsvolle drei Sterne, mögen es für den nächsten Bondfilm ein paar mehr werden.
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am 27. Januar 2016
Was schreibt man hier zu einem James Bond?
Mir gefällt sehr gut, dass die neuen Teile mit Daniel Craig zusammen passen, ein Teil baut auf dem anderen auf. Der Hintergedanke bleibt, dass er wohl in diesen Teilen nicht sterben wird. Das macht es ein bisschen durchschaubar.

Wie man James Bond kennt, gibt es viel Balla Balla - Explosionen - harte Sprüche und fiese Gegner. Und es geht wie so oft im Leben meist ums Geld.

Anhand guter Special Effects und spannenden Autofahrten kann man den Film guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 3. Juni 2016
Eines vorweg: über die Qualität der Blu-Ray lässt sich nichts negatives sagen -
Ich habe mir hier bei Amazon die gesamte Bond Collection als Blu-Ray's gekauft und finde sowohl die Bild- als auch die Tonqualität sehr gut; vor allem die ersten Filme aus den 60ern sind toll aufbereitet - Nun aber zur meiner eigentlichen Bewertung dieses Films, Skyfall und Spectre habe ich noch nicht gesehen; ich möchte speziell auf diesen Film eingehen -

Abgesehen davon, dass mir Daniel Craig als Schauspieler sympathisch ist, halte ich ihn persönlich für eine Fehlbesetzung aufgrund seines Typus.
Er kann in jedem Schläger - Film eine Hauptrolle spielen, aber er ist kein smarter, hintergründiger und eleganter Typ wie es Bond bis jetzt war und m. Ea. sein sollte.
Für mich waren die besten Bonds Sean Connery sowie Timothy Dalton und Pierce Brosnan.
Schade, dass Dalton nur 2 Bonds drehen durfte.
Als außergewöhnlich gut empfand ich auch den gesamten Bond Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" mit Diana Rigg und George Lazenby, obwohl er bei den meisten Zuschauern nicht so gut ankam.
Das am Rande -
Anstrengend ist dieser Film für mich, da ich die schnellen Szenenwechsel und die bewusst unruhige, ja sogar schlackernde Kameraführung nicht ertragen kann.
Das scheint die neue Art zu sein, Szenen dramatischer zeichnen zu wollen.
Ich finde es überflüssig, im Gegenteil sogar in höchstem Maße nervtötend.
Es scheint das Unvermögen der neuen Generation von Leuten hinter der Kamera zu sein, Spannung ohne diese Mätzchen zu generieren.
Schade, dass auch die Bond Filme in eine solche Richtung gehen; das haben sie nicht verdient.
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am 22. Mai 2016
"Ich muss wissen, ob ich Ihnen trauen kann." - "Nur das wissen Sie nicht..."
"Nur ein eiskalter Hund würde den Tod eines geliebten Menschen nicht rächen wollen." - "Machen Sie sich um mich keine Sorgen. Ich werde ihn nicht jagen - weil er nicht wichtig ist. Sie war es auch nicht."

[ACHTUNG! SPOILER zu CASINO ROYALE!]
Geheimagent James Bond hetzt atemlos über den Globus, um die Hintergründe des Selbstmords seiner geliebten Vesper aufzuklären. Auf Haiti trifft er dabei (einer Falschgeldfährte folgend) die schöne und eigensinnige Camille, die ihn direkt zum skrupellosen Geschäftsmann Dominic Greene führt. Bond findet schnell heraus, dass das einflussreiche Mitglied der Geheimorganisation QUANTUM ein Komplott zur Übernahme der bolivianischen Wasserressourcen schmiedet. Wie immer setzt unser Geheimagent alles daran, den finsteren Plan zu vereiteln, doch je näher er dabei jenem Mann kommt, der Vesper zum Verrat zwang, desto enger schließt sich auch das Netz aus Betrug, Mord und Verrat um ihn... [SPOILER zu CASINO ROYALE ENDE!]

"Ich möchte, dass Sie [Bond] für mich beseitigen." - "Ja, das ist kein Problem."

"Verdammt was ist das für eine Organisation, Bond? Wie können die ÜBERALL sein und wir wissen NICHTS über sie." - eine verzweifelte M

Ein Quantum Trost (Originaltitel: Quantum of Solace) ist der 22. Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand. Fleming (1908-1964) war im Zweiten Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst (und persönlicher Assistent des Direktors) und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.
Ein Quantum Trost ist eine von fünf KURZGESCHICHTEN, die in "In tödlicher Mission", dem 8. Teil der Cross Cult-Reihe, veröffentlicht wurden (außerdem noch in der Ausgabe enthalten: Im Angesicht des Todes, In tödlicher Mission, Risiko, Die Hildebrand-Rarität). Inhaltlich lehnt sich der Film allerdings überhaupt nicht an diese Geschichte an.

"Bond läuft Amok! Wer weiß, vielleicht hat er die Seiten gewechselt. Ziehen Sie ihn ab - oder die Amerikaner schalten ihn aus!"

Drehbuchautor Paul Haggis: "Bond wird derselbe sein, den man in Casino Royale kennengelernt hat, ein sehr menschlicher und mit Makeln behafteter Auftragskiller, ein Mann, der sich in einer moralisch komplexen und oft zynischen Welt zurechtzufinden hat, während er versucht, seiner Überzeugung von Gut und Böse treu zu bleiben."

Bond: "Meine Motivation ist meine PFLICHT." - M: "Nein, ich glaube, Sie sind so BLIND vor Wut, dass Ihnen völlig egal ist, wen Sie verletzen. Wer Freund und Feind nicht mehr unterscheiden kann, muss gehen! Sie werden vorerst suspendiert und es wird eine Untersuchung geben. Geben Sie alle Waffen, die Sie haben, diesen Männern und gehen Sie mit ihnen."

Wieder mit Daniel Craig (Tomb Raider, Road to Perdition, Layer Cake, München, Verblendung) als 007 ("Ein Freund von Ihnen?" - Bond: "Ich habe keine Freunde!"),
der Französin (mit ukrainischer Herkunft) Olga Kurylenko (Hitman, Centurion, Oblivion, The November Man - und vorher Model für Elle und Vogue) als Camille
und dem Franzosen Mathieu Amalric (Schmetterling und Taucherglocke, Public Enemy No. 1 - Todestrieb, Grand Budapest Hotel) als (blasser Bösewicht mit Justus Jonas-Stimme) Greene ("Versprechen Sie mir nur, sie über Bord zu werfen, wenn Sie mit ihr fertig sind.").

In weiteren Rollen der Schweizer Anatole Taubman (Die Päpstin, Frau Ella) als Greenes Handlanger Elvis,
Jeffrey Wright (Shaft, D-Tox, Source Code, Beetee in Die Tribute von Panem, Valentin Narcisse in Boardwalk Empire) als Felix Leiter ("Sie wissen, wer Greene ist und wollen trotzdem, dass wir mit ihm ins Bett gehen? Das ist ja wohl ein Scherz.")
und David Harbour (The Green Hornet, The Equalizer) als Beam, Sektionschef der CIA für Südamerika ("Sie haben Recht. Wir sollten nur mit netten Leuten arbeiten."),
Gemma Arterton (Kampf der Titanen 2010, Prince of Persia, Hänsel und Gretel: Hexenjäger) als Strawberry Fields, Giancarlo Giannini (Mimic, Hannibal 2001, Man on Fire 2004) als Mathis, Jesper Christensen (Die Dolmetscherin) als Mr. White ("Verbluten Sie nicht!"), Rory Kinnear (Frankensteins Monster in Penny Dreadful) als Bill Tanner
und zum sechsten Mal Judi Dench (Philomena, Mr. Hoppys Geheimnis, Oscar-Gewinnerin 1999 für Shakespeare in Love, insgesamt 6 Oscar-Nominierungen) als M.

"Und Bond, wenn Sie nicht gleich JEDEN Verdächtigen umbringen, wäre ich Ihnen zutiefst verbunden." - "Ja, Mam. Ich tue mein Bestes."

Regie führte im Jahr 2008 (mit einem Budget von 220 Mio. $) der Schweizer (in Deutschland geboren, Vater Deutscher) Marc Forster (Monster's Ball, Wenn Träume fliegen lernen, Schräger als Fiktion, Machine Gun Preacher, World War Z).

"Vergeben Sie ihr, vergeben Sie sich selbst!" - Der Rat eines Freundes

106 Minuten (mehr oder weniger notwendige) UNMITTELBARE FORTSETZUNG von CASINO ROYALE - mit (immerhin) komplexer (hektischer) Story und (sogar) einem Hauch von "Ölfinger". Der "Bösewicht" bleibt dagegen blass. Für mich leider nur durchschnittlich und Note 3

"Der Welt geht das Öl aus, M. - Die Russen spielen nicht mit, und Amerikaner und Chinesen teilen was übrig ist. Richtig oder falsch spielt keine Rolle. Wir handeln aus der Not heraus."

Der Premierminister: "Wenn wir uns weigern, mit Schurken Geschäfte zu machen, hätten wir so gut wie keine Handelspartner!"

Nun gut. M: "Der Befehl lautet: BOND ERGREIFEN - ODER TÖTEN!"

"Der ebenso rasant wie virtuos geschnittene Actionfilm erreicht trotz nachdenklicher Untertöne nicht die emotionale Tiefe des Vorgängers, bietet aber innerhalb des Genres perfekte Unterhaltung." - Lexikon des internationalen Films

"Daniel Craig begeistert als primitiver Berserker, der zwischen alle Fronten gerät und Amok läuft." - Filmstarts

"Dieser Bond hat eine Mission, aber er hat auch ein Trauma - und diese Kombination macht ihn spannender als je zuvor." - Cinema

Der Titelsong "Another Way to Die" wird von Alicia Keys (Fallin', 14 Grammys, spielt in Smokin' Aces mit) und Jack White gesungen (9 Grammys).

EXTRAS: Bond am Set 24:45, Beginn der Dreharbeiten 2:54, Am Set 3:14, Olga Kurylenko und die Bootsjagd-Sequenz 2:14, Regisseur Marc Forster 2:45, Die Musik 2:36, Die Filmcrew 45:30, Musikvideo: "Another Way to Die" 4:30, Kino-Teaser 1:51, Kino-Trailer 2:23

"Mam, die CIA hat ausdrücklich..." - M: "Ich gebe einen DRECK auf die CIA und gefälschte Beweise. Er ist MEIN Agent - und ICH VERTRAUE IHM!"

James Bond will return... in Skyfall.
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am 27. Oktober 2012
Ein Quantum Trost hätte ich benötigt, nach diesem Machwerk.
In Vorfreude auf Skyfall habe ich mir gestern wieder einmal Casino Royale und im Anschluss eben diesen Streifen auch nocheinmal angesehen. Ach hätte ich es nur bleiben lassen!
Zwar war Casino Royale ja auch schon alles andere als ein echter Bond Film, blendet man die vergebliche Erwartung an, zumindest hin und wieder mal aufblitzendes "Bondfeeling" allerdings aus, so bleibt wenigstens immer noch ein mitreißender, handwerklich hervorragend gemachter Thriller, der an Spannung und Storytiefe kaum Wünsche offen lässt.

Nicht so der Nachfolger!
Als Bond Film fehlt diesem alles, was die Reihe bislang ausgemacht hat. Als Actionreißer fehlt es ihm an Spannung, als Drama die Tiefe und als Polit-Thriller eine intensiv recharierte Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Thema.
Letzteres wäre der einzige Aspekt an diesem Streifen, der tatsächlich Pluspunkte hätte sammeln können. Die Verflechtung zwischen Politik, Habgier und Ausbeutung ärmster Gesellschaftsschichten durch lebenswichtige Rohstoffe (Wasser), hätte doch wahrlich genügend Potential besessen, einen mittreißenden, tiefgründigen und spannungsgeladenen Film zu produzieren. Statt dessen wurde dies als lieblos dahingeworfener MacGuffin verschwendet.

Nichts desto trotz hätte man diesen Streifen wenigstens noch als eine Art "Brückenfilm" akzeptieren können, hätte man sich dazu entschlossen, das Thema QUANTUM wirklich zu vertiefen, so dass Ein Quantum Trost als Neugierigmacher für Kommendes hätte dienen können. Nach der Szene in Bregenz hat man das Thema dann aber nur noch links liegen lassen.

Was blieb also?
Ein "Irgendwie isses ja doch ein Bond-Film - also lasse ich mich wenigstens 100 Minuten davon unterhalten" Streifen?
Nein, beim besten Willen, es funktioniert einfach nicht! Epileptisch anmutendes Kameradauergewackel, das nur hie und da kurz erahnen lässt, was eigentlich gerade passiert, zerstört das letzte bisschen Fimgenuß.
Aber es soll ja Leute geben, die es trotzdem noch irgendwie schaffen, dem Geschehen zu folgen. Dem musste natürlich vorgebaut werden, durch einen hektischen Schnitt, der verhindert, dass man auch nur einen rudimenterären Überblick über die gerade ablaufenden Ereignisse erhält.
Was ist da passiert!?! Hat man einen Versuchsschimpansen unter Drogen gesetzt, ihm eine Schere in die Hand gedrückt, und ihn anschließend im Schneideraum einesperrt?

Was bei Bourne gut funktioniert hat, das muss noch lange nicht bei Bond funktionieren. Nichts desto Trotz ist diese "Wackel-wackel-Schnitt-wackel-undeffinierbarer Bildausschnitt-wackel-Schnitt-Schnitt-wackel-Schnitt - Mode-Filmtechnik", die in den letzten Jahren leider derart oft adaptiert wurde, und schon mehr als nur einen Film gründlich versaut hat, bereits wieder gewaltig im abflauen.
Das lässt doch hoffen, auf viele neue Filme, die man sich auch tatsächlich ansehen kann, ohne unkontrollierte Zuckungen, oder ähnliche Neurosen, als Folgeerscheinungen eines Kino/Fernseh-Abdends befürchten zu müssen.
Für Ein Quantum Trost kommt das sich abzeichnende Ende dieser Modeerscheinung jedoch leider zu spät.

Gerne hätte ich für die oben beschriebene, meines Erachtens durchaus gute, Grundidee wenigstens zwei Sterne vergeben, aber die lieblose Umsetzung derselben lässt das dann doch nicht zu.
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am 9. Januar 2016
DVD: Sehr gute Qualität.Optionen: Sprachen:Deutsch 5.1 DTS; Deutsch,Englisch,Türkisch Dolby Digital u.a.Untertitel (Optionen): Deutsch, Englisch, Türkisch und Deutsch für Hörgeschädigte u.a.
Automatisch Untertiteln oben Deutsch unten Englisch sobalt eine andere Sprache als im Film gesprochen wird.
Der Film selbst ist sehr spannend und auf jeden Fall sehenswert.
Also sehr empfehlenswert.
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am 21. März 2011
James (this time Daniel Craig) is pretending not to be upset by the demise of his girl by an unscrupulous person, finds that that person is a part of a cabal of unknown origin or purpose. Now he must get revenge and dismantle the cabal before it dismantles the British secret service. On the way he comes across a girl, Camille (Olga Kurylenko) that may or may not be on his side but may also hold a secret of her own.

The film as all the reasons one watches Bond movies. There is action and story and girls and global plots. Yet this film harkens back to the original Bond's where we had more acting and personal interaction. Not the snide attitude and out of this world gadgets taking front stage. There are no gimmicks or weird bad guys, just a mystery with a twist and people just trying to do their job. Most of the cast may be different from the other Bond movies, but you will recognize the characters. When it is over you feel that you watched a real Bond movie, and you have.
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am 31. März 2009
Was war das ein Riesenhype im Kino. Überall gab es nur gute Kritiken und alle waren voll des Lobes.
Ich frage mich, ob die Rezensenten einen anderen Film gesehen haben, als ich soeben.

Dieser James Bond hat *nichts* von dem was einen 007-Film ausmachen sollte. Im Grunde hätte man hier auch "XxX" draufschreiben können.

1. Handlung:
Nun gut, man erwartet von JB Filmen keine literarische Offenbarung, aber zumindest einigermassen schlüssig sollte das Ganze sein.
Die ach so geheime Geheimorganisation "Quantum", die einfach ALLES infiltriert hat, wird einmal kurz im Film erwähnt und taucht dann nie wieder auf - wahrscheinlich zu geheim.
Der böse Superschurke sieht aus wie Roman Polanski für Arme und wirkt, bis auf seine gelben Zähne, nicht wirklich furchteinflössend.
Dann der Clou, die ganze aufwendige kriminelle Energie, nur um *Wasser* in Bolivien zum *doppelten* Preis zu verkaufen (?) - meine Güte, wie wünsche ich mir Blofeld herbei, der wenigstens noch die Weltherrschaft an sich reissen wollte.

2. Schnitt
Viele habens schon geschrieben, der Schnitt nervt ungemein. Pro 5 Sekunden Film gefühlte 10-20 Schnitte. All die aufwendigen Stunts kommen im Grunde überhaupt nicht zu Geltung - schade ums Geld.

3. 007 - Feeling
Kommt überhaupt nicht auf. Es fehlen die kleinen Gadgets, der britische Humor, der Stil und vor allem Q.
007 ist nicht der smarte, eloquente Superagent, den wir alle lieben, sondern ein 08-15 Action-Held, der wie ein mordender Assi-Proll durch die Lande pflügt.
Wozu brauch ich das? Da kann ich mir auch Vin Diesel und Konsorten anschauen. D. Craig passt einfach nicht. Unterscheidungsmerkmal zu anderen Actionfilmen: null

Das waren nur die Hauptkritikpunkte nach einem wirklich enttäuschenden Film-Abend. Schade ums Geld.
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am 24. Februar 2011
Mir hat auch dieser James Bond 007 wieder gefallen,denn da ist alles dabei was man sich wünscht,ein fieser Gegenspieler,eine schöne Frau,jede Menge Action und ein Daniel Craig der sich wieder von seiner besten Seite zeigt.
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am 9. Januar 2013
Der Film hat ein Problem. Würde man "James Bond" und "M" aus dem Drehbuch streichen würde keiner erkennen dass dieser Film ein Bond-Film sein soll.

Dabei würde ich gar nicht mal den Schauspielern ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Die Wurzel des Übels liegt im Drehbuch und in der Produktion.
Dass Daniel Craig wie ein bekloppter mit seinem gestählten Körper in nahezu Lichtgeschwindigkeit von Szene zu Szene springt, prügelt und schießt ist einfach nicht Bond-like.

Humor sucht man in dem Film mit der Lupe - gibt es nämlich keinen.

Die Story ist auch mager, eine Organisation namens Quantum sichert sich ein Monopol auf Wasser, besticht Politiker und verdoppelt dann die Preise. Oh, wie böse... Wahrscheinlich diente der private Wasserversorger in London als Vorlage.

Kann mich der Meinungen hier nur anschließen. Der Film ist einfach nur Käse.
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