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Kundenrezensionen

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am 28. Dezember 2004
Die Schweden Draconian legen mit „Arcane Rain Fell" ihr zweites Album vor, und wie schon bei „Where Lovers Mourn" findet man sich auch hier in eine Welt voller Verzweiflung, Schmerz, Schönheit und Isolation wieder. Gothic/Doom Metal, sanft und eingängig, bittersüß und schneidend, unverwechselbar durch das perfekte stimmliche Zusammenspiel von Lisa Johansson und Anders Jacobsson. Akustische Parts und harte Gitarrenklänge, Tempowechsel und symphonische Elemente tragen den Hörer durch dunkle Welten voller Melancholie. Zwischen sphärischen Keyboardteppichen und schweren Riffs steigert sich der Gesang von Frontmann Anders von ruhiger Harmonie bis hin zu schmerzlicher Qual, und wird von Lisas sanfter Stimme wieder zu düsterer Romantik zurückgeführt. Die Frauenstimme übernimmt nie die Oberhand, sondern unterstützt das Doom Konzept perfekt. „Arcane Rain Fell" ist eine Konzeptalbum, welches beeindruckend den Fall Luzifers behandelt, aus der Sicht des ehemaligen Erzengels, welcher Gott in einem sehr selbstgefälligen Licht erscheinen lässt.
„A Scenery of Loss" beginnt mit einem Gewitter, welches sich durch den melodiösen Song zieht, eine bedrohlich klingende Männerstimme fungiert als Erzähler, und die Frauenstimme scheint zum Himmel zu flehen. Dunkelheit und Verzweiflung steigern sich mehr und mehr durch Streicher im Hintergrund, Sprechgesang und das Motiv des Regens und des Donners.
„Daylight Misery" schließt sich nahtlos an, der Chorus bildet eine eindringliche Einheit aus Männer- und Frauenstimme, düster und unendlich traurig, beendet von einem Keyboardteppich, der im Hall versinkt.
Ein schweres Riff leitet „The Apostasy Canticle" ein, die Growls werden brutaler, und Lisas Stimme gleichzeitig weicher. „Expostulation" schließt an, ein Sprechstück mit fast schon soundtrackartiger musikalischer Untermalung, gesprochen von niemand geringerem als Ryan Henry, Mitglied der amerikanischen Doomband Necare. Es bildet den Übergang zu „Heaven Laid in Tears", welches stellenweise von Double Bass unterstützt wird und dennoch langsam und fast unerträglich verzweifelt und gleichzeitig imposant dahingleitet.
Die dichte, dunkle Atmosphäre setzt sich mit „The Abhorrent Rays" fort, und findet mit „The Everlasting Scar einen neuerlichen Höhepunkt an bittersüßer Melancholie durch einen fein gewebten Klangteppich begleitet von Lisas sanfter Stimme und Anders' drohender Stimme.
Den Schlusspunkt dieses Meisterwerks bildet „Death, Come Near Me", das wohl leidenschaftlichste Lied aus dem Konzept. Die Perfektion der beiden Stimmen wird durch ihren gemeinsamen Klang deutlich, der Text geht tief unter die Haut, und die Flut an Klängen scheint nicht enden zu wollen. Ein atmosphärischer, anmutiger Abschluss, schwermütig und schwebend zugleich.
Ein Album für kalte Wintertage, an denen man die Einsamkeit in ihrer schönsten Form auskosten möchte. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Fans von Anathema / My Dying Bride / Paradise Lost!
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am 16. März 2005
Die atmosphärische Dichte dieses Albums ist einzigartig.
Mich fasziniert vor allem die Leichtigkeit, mit der Draconian die hohe Messlatte ihres ersten Albums überspringen. Die Band schafft exakt den Spagat, den Mann-Frau-Gesang mit wunderschönen Keyboard- und Klavierpassagen, Streichern und über allem herrlich druckvollen Gitarren zu kombinieren. Die Stücke sind vom Tempo her meist langsam bis midtempo und herrlich doomig. Vor allem das letzte Stück, mit über fünfzehn Minuten nicht gerade kurz, hinterlässt das Gefühl, dass es noch ewig hätte so weitergehen können.
Das Wechselspiel zwischen Metalpassagen und dieser Frauenstimme, den Klassikparts und den Tasteninstrumenten erzeugt ein langanhaltendes Gänsehautgefühl.
Mein Tipp: K A U F E N
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am 1. März 2005
Herausragend... aus der Flut der Veröffentlichungen des GothicDoomDeathGenres (im weitesten Sinne), in der Mann und Frau (häufig im Duett) oft vergeblich versuchen aus belanglosem Rumgeseihere auszubrechen und eingängige Songs zu schreiben, bei denen die Melodien wirklich unter die Haut gehen.
Draconian machen das jedoch verdammt gut: Grandiose Steigerungen, eingängige Riffs und nachvollziehbare Gänsehautmelodien. Eine Veröffentlichung aus dem Genre, bei der sich DeathGrowls und Frauengesang wirklich gut ergänzen.
Man nehme zum Beispiel das von einem mächtigen Rezitativ-Intro (erinnernd an Anathemas Eternity Album) eingeleitete Heaven Laid In Tears: Beginnend mit einem harmonischen Zusammenspiel aus einem von Frau Lisa Johannson vorgetragenen Motiv mit feiner Gitarrenbegleitung gipfelnd in mächtigen DeathMetalVocals und Doppelfußmaschine abgelöst von einem lang ausgereizten Riff, den es seit MyDyingBrides TurnLooseTheSwansZeiten nicht mehr gab. MannMannJungeJunge!
Vergleiche mit MyDyingBride und Anathema sind also durchaus zulässig.
Zumindest Hörer dieser Richtung sollten sich hier mit auf die Reise nehmen lassen.
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am 31. März 2006
Ich habe Mühe , meine Begeisterung für dieses Album in Worte zu fassen !
Nach dem genialen Erstling "Where lovers mourn" war ich mir sicher , dass es besser nicht geht . Nun : Die Messlatte wurde mit Leichtigkeit übersprungen !!!
Das Album ist einfach wunderschön. Bei jedem Hören fallen mir neue Details auf , die Musik dringt immer tiefer in mich ein und entwickelt einen ungeheuren Sog.
"Arcain rain fell" ist ein Konzeptalbum . Es ist daher schwer Highligts zu benennen . Besonders beindruckt haben mich aber der Opener "A scenery of loss" : ungeheuer abwechslungsreich ; "heaven laid in tears" : unglaubliche Gesangsparts von Lisa Johannson , die in meinen Ohren stimmlich weit über allen anderen
Sängerinnen ( Nightwish:tarja turunen , Within Temptation:Sharon den Adel oder auch Tristania :Vibeke) liegt; "death come near me" : über 15 Minuten lang , unglaublich reich instrumentiert , überragender Gesang ( Lisa !! ) , gänsehauterzeugend .
Ich wage gar nicht daran zu denken , wie das nächste Album wird , welches im übrigen lt. Internetseite der Band im Sommer 06 erscheinen soll !
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am 28. April 2009
Draconian haben ein unereichtes Meisterwerk geschaffen. Ein Meilenstein des Doom-Metal. Selbst ihre durchaus würdigen und sehr guten Nachfolge-Alben schaffen es nicht, "Arcane Rain Fell" an Atmosphäre und perfektion zu übertreffen.

Hier wird einem das düsterste, traurigste und schmerzvollste Album geboten, das man je gehört hat.

Wem spätestens bei "Death, come near me" nicht das Wasser in den Augen steht, hat kein Herz!!!

Nehmt Euch eine Stunde Zeit, lehnt Euch zurück, hört Euch dieses Album an. Ihr werden vor Trauer vergehen.

Draconian besteigen hier den Thron des Doom-Metal.

Danke!!!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Januar 2011
War ihr Vorgängeralbum "Where Lovers mourn" schon nicht schlecht, konnten sich die Schweden DRACONIAN mit "Arcane Rain Fell" selbst übertreffen. Waren mir damals so manche Songs zu langatmig, hat man es nun geschafft, die Stimmungkurven interessanter und kurzweiliger. Das einzige was mich nun noch stört ist der etwas zu kitschige und klische-beladene Frauengesang. Ich könnte mir vorstellen, dass ein gescheiter Sänger hier besser passen könnte, wie es z.B. bei MORGION der Fall war. Dafür klingen die Grunts hier um so besser. Vor allem kann hier allerdings die Musik überzeugen, die so richtig schön an den Doom Death der 90er Jahre erinnert. Vor allem die Songs "The Apostasy Canticle", "Heaven laid in Tears (Angels' Lament) und "The Everlasting Scar" (hier klingt sogar der Frauengesang gut, hehehe). Allerdings werden nicht nur MY DYING BRIDE und ANATHEMA zu ihren besten Zeiten zitiert, sondern auch KATATONIA in dem Song "The abhorrent Rays2 Tribut gezollt, was zusätzlich für Abwechslung sorgt. Beim abschließenden 15minütigen Song "Death, come near me" handelt es sich übrigens um eine Neuaufnahme vom 2002er Demo "Dark Oceans we cry'. Zusätzlich schafft man es noch düsterer und bedrückender als noch beim Debut "Where Lovers mourn" zu klingen, so dass es eigentlich nicht mehr lange dauern kann, bis man in Punkte Tristesse und Genialität die oben genannten Vorbilder überholt hat.
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am 26. August 2005
Irgendwie frage ich mich ,warum ich überhaupt eine Rezension zu diesem Album schreibe,ist das Wesentliche doch schließlich schon erwähnt worden.
Meine Vorrezesenten haben mit vielen Argumenten gezeigt ,was ich in etwa so zusammenfassen würde : Das Alubum ist einfach genial !!!!.
Mit spielerischer Leichtigkeit gelingt es den Schweden die hohen Erwartungen der wachsenden Fangemeinde deutlich zu übertreffen.
Die Musiker haben ein Werk erschaffen ,das in seiner emotionalen Tiefe wohl nur noch schwer zu übertreffen sein wird. Die Musik ist von geradezu verzehrerischer musikalischer Schönkeit. Am Besten gefallen mir die sehr gut arrangierten Streicher und das sehr schön eingesetzte Klavier (Vor allem im 15 Minuten langen Übertrack "Death come near me").
Die Grundstimmung im Album ist sehr dunkel ( Positiv ) .Die häufig eingesetzten Hintergrundgeräusche tragen positiv zu dieser Stimmung bei.
Doch wodurch unterscheidet sich dieses Album am deutlichsten von der breiten Masse im Gothic/Doom Metal Bereich??
Antwort: Die Produktion des Albums ist Wahnsinn!!! Der Sound des Albums ist geradezu überirdisch druckvoll ,die Gitarren
dröhnen unglaublich wuchtig und kraftvoll aus den Boxen (mein Glückwunsch an Besitzer richtig guter Audiosysteme)
Geringe Abstriche kann ich eigentlich nur beim Sänger machen. Mir persönlich gefallen die Grunts nicht so gut wie bei anderen Bands (Morten Veland - Ex-Tristania gefällt mir da besser).
Die Grunts sind mir zu hart. Aber auch das ist eher ein persönlicher Gesichtspunkt,den jeder für sich entscheiden sollte. Die Grunts jedoch kann man ich verschmerzen ,wenn man bedenkt ,dass der Rest einfach perfekt ist.
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am 9. August 2013
Ich bin eigentlich kein besonderer Metal-Fan. Bin über eine Amazon-Rezension zu anderen Symphonic Metal/Rockbands auf Draconian gestoßen. Was soll ich sagen, die Musik hat mich wirklich umgehauen. Düstere, schwere Klänge, die durch Mark und Bein gehen. Die Growls sind ausgewogen und werden nicht übertrieben, sondern konterkariert von der glockenhellen Stimme Lisa Johannsons, die immer wieder eine Sonnenschein in die Finsternis wirft. Die Stücke sind melodiös und nie langweilig trotz ihrer Länge. Im Gegenteil, gerade "Death, come near me" als 15-minütiger Abschluss dürfte noch ewig weiterspielen...
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am 20. November 2015
Nur durch Zufall bin ich auf diese Band gestoßen. Ich habe mir die Alben "Arcane Rain Fell" und den Vorgänger "Where Lovers Mourn" gekauft.
Seitdem laufen diese permanent bei mir daheim. Wer auf Doom/Gothic/Melodic Death Metal, Mischung aus Growls und Frauengesang steht, sollte hier unbedingt zugreifen. Man kann förmlich in der Musik von Draconian versinken. Toller Sound. Sehr abwechslungsreich. Tolle Melodien.
Kaum zu glauben, dass diese Band nicht wesentlich bekannter ist. Ich werde mir auch noch alle anderen CDs von Draconian zulegen.
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am 5. September 2006
Viele sind ja der Meinung, dass dieses Album seinen Vorgänger um Längen übertrifft. Der Meinung bin ich aber nicht. Das Album ist zwar sehr gut, hat aber drei schwächere Songs und kann Meisterwerke wie „Cry of silence“ vom Vorgänger nicht übertrumpfen. Auch ist der Sound nicht ganz so gewaltig wie auf dem Vorgänger. Die Drums wurden etwas entschärft, die Gitarren sind nicht ganz so fett und was auch schade oder besser gesagt, ärgerlich ist : Lisa hat auf diesem Album viel zu wenige Gesangspassagen. „A scenery of loss“ ist ein sehr schwermütiger Opener, erinnert in seiner doch etwas an „Cry of silence“, hat aber nicht diesen düsteren Bombast. Dennoch, der Song ist fantastisch. Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, sich verloren fühlen, das drückt der Song ungemein deutlich und gut aus. Etwa nach der Hälfte hat dann Lisa ein paar längere Phrasen zu singen, das Tempo nimmt auch etwas zu. Der Song endet in einer herrlich traurigen Keyboardpassage, die einen wirklich runterzieht, egal wie gut gelaunt man ist. Ebenso trist und traurig geht's mit „Daylight misery“ weiter. Sehr beeindruckend ist hier der mitreißende Refrain, den Lisa und Sänger Anders zusammen singen. Desweiteren zeigt Anders in diesem Song, dass er auch eine gute clean Stimme hat. Genau wie der erste Song endet auch dieser in einer sehr traurigen Keyboardpassage. „The apostasy canticle“ beginnt zwar sehr verheißungsvoll, sehr mystisch, leider geht diese Stimmung ein wenig verloren. Mit über 9 Minuten ist dieser Song auch etwas zu lang geraten. „Expostulation“ ist eine Art Intro. Ein Sprecher verließ einen Text – das Abwenden Lucifres von Gott, denke ich – während sich ein epischer Teppich aus Keyboards langsam aufbaut und immer enormer und packender wird. Nahtlos geht es in „Heaven laid in tears“ über, dem besten Song des Albums. Am Anfang sehr ruhig, trotzdem episch. Lisa hat hier auch etwas mehr Gesangsanteil als in manch anderen Songs. Der Song baut sich im Laufe der Zeit immer mehr und gewaltiger auf, wird etwas wilder und schneller, bis es schließlich hin zu einem tollen Gitarrenthema geht, hinterlegt mit epischen und traurigen Keyboardmelodien. „The abhorrent rays“ ist wieder ein etwas schwächerer Song, er ist zwar nicht schlecht, aber man hätte mehr draus machen können. „The everlasting scar“ ist wieder auf höchstem Niveau, besonders gut ist hier der Refrain, wieder gleichzeitig von Lisa und Anders gesungen, was ein guter, leider zu selten eingesetzter Effekt ist. Auch sonst strotzt der Song vor traurigen und aufwühlenden Melodien. „Death, come near me“ wird von vielen Fans als eindeutig bester Song der Band bezeichnet, mich persönlich überzeugt er aber nicht so sehr. Auch er ist nicht schlecht, aber dafür, dass er über 15 Minuten lang ist, passiert nicht so viel darin. Auch ist er einfach nicht sonderlich abwechselungsreich, ewig lang ist es immer nur ein Tempo und ein Thema, bis sich da mal was tut. Zwar ist er ungemein schwermütig und kann diese einsame Atmosphäre gut wiedergeben, die dieses Album ausmacht, aber trotzdem finde ich diesen Song etwas unspektakulär. Da hilft auch das Gitarrensolo am Ende nicht so arg viel.

Insgesamt aber ein gelungenes Album, ein herrlicher Mix aus Doom, Gothic und etwas Death Metal.
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