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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen33
4,3 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:1,49 €
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Wohlgemerkt: die drei Sterne beziehen sich nur auf diese vom für seine wunderschönen Buchausgaben bekannten Manesse-Verlag, nicht auf das Werk selbst, das sicherlich zu zeitlosen fünf Sternen gereift ist.
Warum der Abzug? Bei Klassikern ist es doch so: sie benötigen den richtigen Einstieg, denn ein bereits Jahrhunderte altes Werk hat nun mal eine andere Form und Sprache, als die meisten Interessierten das heute gewohnt sind. Und gerade ein so umfangreiches Werk wie die Göttliche Komödie will gewissermaßen erarbeitet sein.
Nun habe ich die Erfahrung gemacht, daß es kein guter Schritt ist, sich einen Klassiker, für dessen Lektüre man sich bereit fühlt, in einer Billigausgabe zu erstehen. Lesen ist etwas SINNLICHES, und Krieg und Frieden in einer klein und auf schlechtem Papier gedruckten Ausgabe zu lesen, ist schiere Quälerei. Viele denken dann, Klassiker seien halt doch zu hoch für sie, und bemerken dabei u.U. gar nicht, daß es die abschreckende Aufmachung des Buches war, die Augen & Geist hat so rasch ermüden lassen.
Daher habe ich mich gefreut, als der von mir so verehrte Manesse-Verlag zu seinem Jubiläum u.a. die umfangreiche Göttliche Komödie in einer günstigen Sonderausgabe herausgebracht hat. Für gewöhnlich sind die leinengebundenen Ausgaben sorgfältig ediert, haben hübsche Illustrationen und ein angenehmes Schriftbild. Das kleine Format macht sie zu angenehmen Reisebegleitern.
Und nun das hier! Daß bei einer Sonderausgabe der Einband etwas billiger gemacht ist, ist sicherlich akzeptabel. Textedition und Bildauswahl entsprechen sicherlich dem hohen Manesse-Standard. Dennoch halte ich diese Aufmachung für einen völligen Fehlgriff. Im Kleinformat (weniger als Postkartenformat) sind hier auf knapp 6cm Buchbreite (normal: 1-2 cm) 1200 Seiten zusammengepreß. Das hat den entscheidenden Nachteil, daß man, um das Buch auch lesen zu können, extrem weit aufblättern muß, und selbst dann nur unter Schwierigkeiten den Text auch tatsächlich vollständig (d.h. bis zur Innenfalz) im Blick hat. Ich habe noch kein so dickes Buch erlebt, daß eine solche Behandlung ohne größere Schäden lange mitgemacht hätte. Und ein Buch, daß - ob nun Manesse drauf steht oder nicht - nach der Hälfte der Lektüre auseinanderfällt, ist mit 15,- Euro bereits viel zu teuer. Entweder macht man mindestens zwei Bände daraus oder vergrößert das Format - so geht es jedenfalls nicht sinnvoll.
Ich bedaure jedenfalls, zu dieser Ausgabe gegriffen zu haben - die wird sich im Regal hübsch und breit machen, aber zum erstmaligen oder erneuten genußvollen Lesen eines großen Klassikers lädt sie definitiv nicht ein.
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am 13. Mai 2013
Habe einige Übersetzungen angelesen (u.a. Hertz, Gmelin, Falkenhausen), fand die von Philaletes jedoch am angenehmsten. Mit dem Lesen kommt man zügig voran, ein Lesefluss entsteht und man möchte fast gar nicht mehr aufhören.

Das Buch an sich wird gut verpackt geliefert und hat auch sonst einen tadellosen Zustand, liegt gut in der Hand und toppt problemlos jedwede .pdf/Tablet Version.

Insgesamt also sehr gut!
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am 5. August 2014
Diese Rezension befasst sich mit der Kindle-Ausgabe der Göttlichen Komödie.

Die Göttliche Komödie ist sicher eines der bekanntesten literarischen Werke Italiens, dementsprechend war ich neugierig und wollte schauen, wie sich das nun im Detail gestaltet. Der Weg des Protagonisten über Hölle, Fegefeuer und anschließend im Himmel wird in insgesamt 100 Gesängen behandelt, die jeweils nur wenige Seiten lang sind und äußerst fantasiereich geschildert werden.

Trotz der Kürze der einzelnen Gesänge habe ich häufig nur einen Gesang pro Tag geschafft, da man sich sehr konzentrieren musste um Satzbau und Sinn zu erschließen. Hierbei war der Höllenabschnitt noch am besten verständlich und sehr anschaulich ausgeführt. Sicher nicht zu Unrecht ist dieser Teil der bekannteste des Buches. Wie bereits schon in anderen Rezensionen angemerkt, rechnet Dante in diesem Buch auch mit Zeitgenossen ab, die er in den unterschiedlichen Stufen der Hölle/des Paradieses einordnet.

Hier offenbart sich allerdings auch eine Schwäche des Buches: Ohne Fußnoten erschließen sich einem viele Anspielungen einfach nicht. Man versteht nicht, auf welche Wappen Dante anspielt, was es mit den Personen auf sich hat, die er da gerade in die Hölle schickt. Es fehlt in dieser Ausgabe einfach eine sinnvolle Erläuterung vieler Personen, Orte, Geschichten, selbst astrologischer Phänomene. Ohne Fußnoten war das Buch besonders zum Ende eine mühselige Arbeit ohne jegliches Vergnügen. Auch wirkte der Schreibstil am Ende einfach ermüdend, da einige Tätigkeiten in der Geschichte poetisch aufgeblasen werden und man teilweise den Faden in der Geschichte verliert, da sich etliche Vergleiche aneinanderreihen, die dann doch nur Banales beschreiben.

Auch schien den Lektoren nach dem Höllenabschnitt das Interesse am Beruf abhanden gekommen zu sein. Es finden sich viele Rechtschreibfehler, die teils vermutlich sogar auf Einscannirrtümer zurückgehen. Da der Satzbau teils sehr umständlich ist, fallen hier auch viele Satzzeichenfehler negativ auf, die das Lesen zusätzlich erschweren.

Kurze Zusammenfassung der Rezension:
+sehr einfallsreiche Schilderungen
+faszinierende Einblicke in die Gedankenwelt Dantes und seiner Zeit
+geringer Preis

-keine Fußnoten (ein sehr, sehr großer Negativpunkt)
-teils schwer verständlicher Satzbau
-etwas mühselige Sprache
-Satzzeichenfehler erschweren das Verständnis zusätzlich

Dies ist keine einfache Kost und in der Kindle-Ausgabe eigentlich auch nur teilweise verständlich. Gerade so 3 Punkte.
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am 12. September 2008
Der Erzähler steigt im ersten Teil unter fachkundiger Begleitung des antiker Dichters Vergil hinab in den Schlund der Hölle. Dort begegnet er den verschiedensten Formen höllischer Bestrafungen und begegnet allerlei Personen und Persönlichkeiten der Geschichte (wer ist wohl der schlimmste Sünder?), die dort schmachten.
Im zweiten Teil besucht Dante das Fegefeuer, in dem die Seelen, die noch gerettet werden können geläutert werden. Nach der eigenen Läuterung steigt er noch in den Himmel auf, bevor er seine Erlebnisse aufschreibt.

Die Geschichte ist kein mittelalterlicher "Bussgeldkatalog", sondern lebt von den Geschichten am Rande, also den Geschichten der Seelen, die Dante auf seiner Reise antrifft. Es ist zu empfehlen, sich Zeit zu nehmen für den Kommentar am Ende des Buches, um diese Geschichten zu verstehen.

Dann wird aus der Durchwanderung der drei Jenseitsreiche ein richtig gutes Buch - und der Beginn der Weltliteratur.
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am 27. März 2011
Natürlich ist eine gute Übersetzung bei Werken wie die Göttlich Komödie von grosser Wichtigkeit. Nicht nur für die Verständlichkeit für den Leser, sondern besonders, dass nichts von dem, was Dante in seiner Göttlichen Komödie übermitteln wollte, verloren geht.

Die Übersetzung von Eitner nimmt natürlich eine besondere Stellung ein. Hermann Gmelin weist ja bereits im Vorwort auf die Schwierigkeit einer Übersetzung hin. Und es ist Gmelin eine verständliche Übersetzung ins Deutsche gelungen. Faszinierend was dieser Text aus dem 13. Jahrhundert mit dem Leser macht, wenn er sich darauf einlässt.

Eine gelungene und bildhafte Ergänzung findet sich in "The Dore Illustrations for Dante's Divine Comedy" von Gustave Dore. Ebenfalls hier bei Amazon erhältlich.
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am 18. November 2008
...beschreibt Dantes Werk denke ich sehr gut. Die Frage ist immer mit welcher Erwartung man an dieses Buch herantritt und 3 vergebene Sterne beziehen sich sicher nicht auf seine sprachliche Qualität. Dante führt, wie in anderen Rezensionen beschrieben den Protagonisten von Vergil begleitet durch Hölle, Fegefeuer und Himmel, wobei er die "Prominenz" seines Jahrhunderts in hunderten feiner Anspielungen anprangert. In Wahrheit ist die Göttliche Komödie weniger theologischer als politischer Natur, denn hier werden die höchsten Würdenträger im Jenseits endlich angemessen für ihre Sünden bestraft. Will man unterhalten werden, so ist die Geschichte wenig spannend. Sprachlich sehr hochwertig zertritt der Autor die Heuchler SEINES Jahrhunderts, die Tragik ist wohl, dass ihm die "Insider" ausgestorben sind.
Natürlich stößt es nicht auf viel Liebe, solch einen Anspruch an eines der größten Bücher aller Jahrhunderte zu stellen und dann zu bemerken, dass es scheitert, aber der Käufer sollte eines wissen: es kostet viel viel Mühe, die Kenntnis dieses Buches seiner Bildung hinzuzufügen. Natürlich lohnt sie sich, aber gerade wenn das Inferno hinter einem liegt, wird es zunehmend schwerer zu folgen. Die Grausamkeiten der Hölle sind nunmal unterhaltsamer, als die Verzückungen des Paradieses...

Fazit: Wer Dante lesen will, der sollte wissen worauf er sich einlässt. Dieses Buch ist sehr sehr gut, aber ebenso schwierig ist es einen Einstieg zu finden. Für seine sprachliche Qualität, ebenso wie für den Inhalt gäbe es 5 Sterne, für den Einstieg 1-2....macht 3 :)
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am 18. Januar 2014
Bei Dantes "Göttlicher Komödie" handlt es sich um eine hochinteressante Lektüre. Allerdings muß ich sagen, daß es sich hierbei um "schwere Kost" handelt, denn es war gar nicht so selten, daß ich einen Abschnitt mehrmals durchlesen mußte um dessen Inhalt
richtig zu verstehen. Der einzige Wehmutstropfen ist die zum teil katastrophale Rechtschreibung insbesondere die Groß-, kleinschreibung und die Zeichensetzung, aber ansonsten liest sich das Buch recht angenehm.
Grüßle
Stevy
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am 9. März 2012
Jedoch eine der großartigsten Visionen der Kulturgeschichte!
Diese Ausgabe enthält eine moderne Übersetzung (Walter Naumann 2003), die den Rhythmus berücksichtigt, aber auf den Endreim verzichtet, was bei alten Übertragungen zu starken Veränderungen des Originaltextes geführt hat (ich kenne den italienischen Text). Natürlich habe ich das Buch wegen der Holzstiche von Gustav Doré gekauft. Diese sind wahrlich eindrucksvoll. Ich habe auch erkannt, die Bildsprache eines Stummfilms von 1911 (Inferno von Giuseppe de Liguoro DVD - Amazon erhätlich) gerade auf diesen eindruckvollen Illustrationen beruht.
Tangerine Dream - Inferno
Man kann sich lange in die Bilder vertiefen, aber auch nun wirklich den Text lesen, welcher das Weltbild Dantes und seiner Zeit so gut widerspiegelt. Welche Sünden der Bösen es gibt und welche Hierarchie sie in der so abgestuften trichterförmigen Hölle haben.
Unschlagbar die Worte über den Hölleneingang:
'Gebt alle Hoffnung auf, ihr die eintretet.'
Lasciate ogne speranza, voi ch'intrate"

Alle drei Teile enden mit "Sterne" (stelle):

Der hohen Phantasie versagte hier die Kraft
Doch schon trug mein Sehnen und mein Wollen dahin,
so wie ein Rad gleichmäßig kreist, die Liebe,
die die Sonne kreisen läßt und die anderen Sterne.

A l'alta fantasia qui mancò possa;
ma già volgeva il mio disio e 'l *velle*,
sì come rota ch'igualmente è mossa,
l'amor che muove il sole e l'altre stelle
canto 33 Vers 145

Die französische Originalausgabe des 19.Jahrhundert war zweisprachig - das vermisste ich hier.
Trotzdem eine sehr schönes Buch.
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am 2. Dezember 2012
Ich bin schwer beeindruckt. Die Göttliche Komödie ist ein wundervolles Buch.
Es war anfangs recht schwer reinzukommen und einige Seiten musste ich mehrmals lesen.
Aber es hat sich gelohnt. Ein Meisterwerk
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am 1. Dezember 2003
.....Der Dichter Dante wird in der Göttlichen Komödie von seiner
verblichenen, geliebten Beatrice auf den Weg der Abkehr von den
Sünden ins Jenseits entführt. Er erfährt dort die verschiedenen
Möglichkeiten der Seelenexistenz nach dem Tode, oder wie es im
Nachwort so schön heißt: "status animarum post mortem".
Auf dem Weg durch die Hölle, findet er über die Stufen des Läuterungs-
berges (dem Fegefeuer) schließlich den Zugang zu Beatrice in den
Himmelssphären des Paradieses.....
"Sprich Prosa mein Freund!" möchte man dem Dichter, eigentlich
besser gesagt dem Übersetzer zurufen. Denn die in Versform gehaltene
göttliche Komödie ist sicherlich ein absolutes Meisterwerk
mittelalterlicher Lyrik, aber um es auch ganz profan auszudrücken,
einfach sauschwer zu lesen.
Das Anliegen des Übersetzers, die "Komödie" in eine zeitgemäße Sprache
zu transferieren (wie er selbst kommentiert), schlug meiner Meinung
nach größtenteils fehl.
Entweder hätte sich dieser auf eine wahre werksgetreue Übersetzung
konzentrieren sollen, oder er hätte wirklich Prosa übersetzt, so dass es
heutzutage nun tatsächlich einigermaßen flüssig lesbar wäre.
Gepaart mit der an sich schon recht komplizierten Versform des Originals
klingt diese Übersetzung mit ihren zwiespältigen Umschreibungen
recht bemüht und umständlich. Irgendwie zu wenig, um die Magie der Posie
zu erfassen. So bleibt der eigentliche Inhalt schwer erschließbar, vor allem
ohne die zahlreichen Anmerkungen im Anhang, die an Fülle fasst die
Ausmaße des eigentlichen Werkes annehmen.
Entweder liest man nämlich ohne Anmerkungen, das bedeutet im
Endeffekt, einfach nur Zeile für Zeile abzustottern und so recht wenig
die Zusammenhänge und Hintergründe zu erkennen.
Oder aber die ganzen Anmerkungen werden nachgeschlagen, was
aber den Lesefluss und die Konzentration auf die Poesie an sich eher stört.
Die Aufzählung mittelalterlicher Persönlichkeiten Oberitaliens sind,
ebenso wie die recht vielen astronomischen Beschreibungen, für
den normal interessierten Literaturfan recht uninteressant.
Absolut genial und faszinierend ist dagegen die Beschreibung der
der verschiedenen Daseinsebenen im Leben nach dem Tode.
Vor allem die Grausamkeiten in Dantes Inferno, dem ersten Teil,
beschwören eine nicht unbedenkliche morbide Faszination herauf.
Als Lesestoff ist dieses Werk meines Erachtens für den
Durchschnittsleser durchaus zu kompliziert. Man wird, sofern man
sich nicht für Oberitalien, mittelalterliche Politik, altertümliche
Lyrik, oder für die geistigen Ansichten damals interessiert,
schnell den Spass verlieren. Auch ehrgeizige Leser werden sich wohl
eher durchquälen müssen, auch wenn es viele sicher nicht
gerne zugeben würden.
Deshalb auch nur 4 Sterne, obwohl für die Tragweite dieses
epochalen Werkes von Dante sicherlich keine 5 Sterne zum Ruhm
gereicht hätten.
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