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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unerwartet klasse, 1. Februar 2013
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Death By Fire (Audio CD)
Nach einem verspielten Keyboardintro geht es krachend in die Vollen: Enforcer sind zurück! Die Band deren Name so tierisch nach 80er Jahre Ballerfilm klingt, schrammelt sich durch neun Lieder in 35 Minuten und atmet gekonnt den Geist der Achtziger ohne peinlich oder aufgesetzt zu klingen.
Der Sound der allgemein recht kurzen Geschosse ist roh und klingt livetauglich. Viele Maiden Einflüsse (Gitarren!) und NWOBHM allgemein machen den Sound der Band aus. Aber auch das gewisse rohe Punk-Feeling, was Steve Harris für seine ersten beiden Werke konstant leugnet höre ich hier heraus. Mich begeistert der gut hörbare Bass in dieser Produktion, ein Umstand den 90 % der Bands im Gitarren- Drums-und Keyboardgewitter leider vergessen. Bei diesem Album gibt es übrigens nur Texte über schlimme Tode in allerlei Form, da passt der Titel "Death By Fire" für das dritte Werk der Schweden wie die Faust aufs Auge.
Sehr auffallend ist der quasi sechs Minuten Doppelsong "Silent Hour /The Conjuration" der erst ein normales Lied mit Gesang darstellt und in der zweiten Hälfte zu einem wirklich hörbaren Instrumental wird, das dank der tollen Leadgitarren auch an alte Maiden Großtaten zu "Powerslave" Zeiten erinnert. Der recht hohe und nicht sehr filigrane Gesang von Gitarrist Olof Wikstrand war mein einziges Problem mit dieser Scheibe, doch nach einem Durchlauf war dieser Umstand schon vergessen.
Enforcer muss man einfach gern haben, da ihre balladenfreie "Fanmusik" einfach so voll Herzblut und Energie steckt, so dass man den Schweden zu keiner Zeit Diebstahl und Coverband Attitüde unterstellen möchte.
Enforcer sind wirklich gut und echt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung des Jahres schon jetzt?, 26. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Death By Fire (Audio CD)
Wer dieser Tage richtig coolen Old School-Metal sucht, der beginne in Schweden, denn irgendwie sprießen Bands dieses Genres in den letzten Jahren dort zu Hauf. Anscheinend gibt es dort den richtigen Dünger dafür. Mittlerweile nervt das 70er-Revival irgendwie etwas. Zu viele Bands überfluten den Markt, da tut es gut, dass man mit ENFORCER mal wieder einen Vertreter einer anderen Dekade vor sich hat. Mit „Death By Fire“ frönen die schwedischen Jungs dem 80er Heavy/Power Metal und das mit einer unglaublichen Energie und Spielfreude.

Furiose Leads, messerscharfe Riffs, Highspeed-Attacken und eingängige Melodien explodieren von der ersten Minute an aus den Boxen und laden zum Moshen und Headbangen ein. „Death Rides This Night“ steht sofort stellvertretend für das restliche Album am Anfang der Scheibe. Wer bei dem Teil noch nicht abgeht, der kann gleich wieder abschalten – doch seid gewarnt, ihr verpasst etwas! „Run For Your Life“ legt von der Geschwindigkeit her noch etwas zu. Hier treffen die NWOBHM mit je einer guten Prise von IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST auf die ungezügelte Spielweise von METALLICAs „Kill Em All“, „EXCITERs „Violence & Force“ und RIOTs „Thundersteel“. Aber auch die deutsche Power Metal-Welle, die von HELLOWEEN losgetreten wurde und Bands wie MANIA oder SCANNER hervorbrachte, ist deutlich hörbar. Etwas gezügelter, aber nicht minder fett geht es bei „Mesmerized By Fire“ zu. Der bisher eingängigste Track bietet auch einige geile Riffs, setzt aber mehr auf einen hymnischen Chorus und einprägsame Leads. Das Teil rockt einfach. Weitere Highlights sind dann noch das furiose „Sacrificed“, welches dynamisch und abwechslungsreich schallt und nochmal in Richtung deutscher Power Metal-Geschichte schielt, das IRON MAIDEN –lastige Instrumental „Crystal Suite“ und der Rausschmeißer mit dem schönen Titel „Satan“.

Sänger Olof Wikstrand kreischt und krächzt sich souverän und authentisch, der seit kurzem auch die zweite Gitarre bedient, durch die sieben recht kompakt gehaltenen Songs. Apropos authentisch – der Sound von „Death By Fire“ passt hier perfekt zum dargebotenen Songmaterial, tönt fett aus den Boxen, klingt aber dennoch nach der inspirierenden Dekade. ENFORCER könnte schon jetzt zur Entdeckung des Jahres werden, wie seinerzeit die Landeskollegen von WOLF. Unbedingt im Auge behalten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Experimente !!!, 8. Februar 2013
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Death By Fire (Audio CD)
Ich denke, dass mir ein Großteil aller Metalheads bei folgender These unterstützend zunicken wird: Die schwedischen NWOBHM-Fetischisten von ENFORCER gehören zu den wohl hoffnungsvollsten Szene-Newcomern der letzten Jahre. Zusammen mit Acts wie u.a. ALPHA TIGER oder HIGH SPIRITS überzeugt das Quartett durch seine enorme Spielfreude, rohe Live-Performances und vor allem eine gehörige Packung "good-time rock", die bei begeisterungsfähigen Hörern (aller Altersschichten!) verdammt gut ankommt. Nach den beiden Vorgänger-Scheiben "Into the night" und "Diamonds" (Pflicht!) darf sich die weltweite Headbanger-Gemeinde nun erneut voller Freude die Finger verbrennen...denn mit dem zackigen, erneut bewusst basisch produziertem 35-Minüter "Death by fire" haben ENFORCER zum wiederholten male alles richtig gemacht.
Obwohl, wirklich alles? Hier kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Nicht diskutierbar ist und bleibt auf jeden Fall die Tatsache, dass der 9-Tracker unglaublich viel Spaß macht, was für eine Kaufempfehlung eigentlich schon locker ausreicht. Mit einem derart kraftvollen und sympathischen NWOBHM/Speed-Metal-Schulterschluss aus IRON MAIDEN , SAVAGE GRACE , RIOT , EXCITER und TYGERS OF PAN TANG kann die Band tatsächlich nur gewinnen. Auch ich habe mich nach den ersten "Death by fire"-Durchläufen von der rohen Power etwas blenden lassen, und hätte eine 5-Sterne-Bewertung vermutlich sofort blind unterschrieben...übrigens eine Bewertung, die anhand der bereits genannten Positiv-Punkte auch für mich nachvollziehbar wäre.
Nach ein Paar Tagen in der ENFORCER-Endlosschleife muss ich jedoch feststellen, dass sich Songs wie u.a. "Run for your life" , "Satan" , "Mesmerized by fire" oder "Death rides this night" doch weitaus schneller abnutzen, als ich es anfangs erwartet hatte. Die musikalische Herangehensweise ist hier bei jeder Nummer fast identisch - selbst die guten (!) Refrains ähneln sich dabei merklich. Die große Ausnahme auf der A-Seite ist das furiose "Take me out of this nightmare", das zukünftig gewiss zum großen Live-Abräumer avancieren wird. Dennoch: Im Vergleich zum vor zwei Jahren veröffentlichten "Diamonds"-Oberhammer bleiben relativ wenige Hits wirklich beim Hörer hängen. Konnten die Songs auf dem direkten Vorgänger (z.B. die endgeilen "Katana" und "Running in menace") selbst nach dem hundertsten Durchlauf noch restlos überzeugen, so sind diese Momente auf "Death by fire" eher rar gesät. Wohl gemerkt, ich spreche dabei aus meiner persönlichen Sicht. Das ist alles solide gemacht, und für die nach purer Metal-Nostalgie lechzenden Szene ist eine Band wie ENFORCER auch echt Gold wert. Eine musikalische Weiterentwicklung ist bloß leider kaum zu spüren.
Richtig klasse wird der Schweden-Vierer jedoch immer dann, wenn die Musiker aus dem eng-geschnürten Speed-Metal-Korsett ausbrechen: Mit dem fabulösen Instrumental "Crystal suite" schreitet man punktgenau in den MAIDEN-Fußstapfen der DiAnno-Phase, so dass diese Nummer selbst für den Jahrhundert-Klassiker "Killers" eine Bereicherung gewesen wäre. Ein noch größeres Lob muss man für das zweigeteilte "Silent hour / The conjugation" aussprechen, auf dem ENFORCER für ihre Verhältnisse fast schon vertrackt zu Werke gehen, und ihren Sound somit ein gutes Stück neu erfinden. Besonders erwähnenswert ist die tolle Gitarrenarbeit, die - wie eigentlich auf dem kompletten Album! - diesem Song durch ständige, unerwartete Wendungen die Krone aufsetzt. Genial!
Fazit: Wie gesagt, es bleibt absolut unbestritten, dass eine Band wie ENFORCER den hart erkämpften Erfolg einfahren wird - und auch einfahren muss! Alles in allem gefällt mir der Zweitling "Diamonds" aber doch um einiges besser. Auf den nächsten Scheiben sollten die Schweden daher mehr Mut zur Veränderung zeigen. Vorausschauen statt Stillstehen! Das oben genannte Highlight "Silent hour / The conjugation" kann hier nur der Anfang sein...denn besser bzw. mitreißender kann man Heavy-Metal heutzutage eigentlich nicht spielen.
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5.0 von 5 Sternen Erwartet Klasse, 21. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Death By Fire (Audio CD)
Mit Death by Fire legen Enforcer ein Klasse Album vor, welches nahtlos an den Vorgänger "Diamonds" anknüpft. Die Schweden um Olof Wickström glänzen bei jeden Song und bieten breitgefächerten und schnellen Metal der Traditionellen art. Der Digipak-Version ist ein Patch mit dem Bandlogo beigelegt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig guter Heavy Metal, 1. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Death By Fire (Audio CD)
Klasse. Die schwedischen Heavy Metaller von ENFORCER haben mit ihrem dritten Full-Lenghts-Album "Death By Fire", die guten beiden Vorgänger-Alben, bestätigen können. "Death By Fire", besteht aus 9 Stücken, die jedoch leider nur auf 35:42 Minuten verteilt sind, etwas mager, aber na ja. Andererseits, bieten die 9 Stücke richtig guten Heavy Metal. Hart, dennoch auch oft melodisch. Starke Hooklines, nachvollziehbare Songstrukturen, ein gutes Album. Ausfälle gibt es nicht. Enforcer haben doch mehr Potential als ich ahnte. Hervorheben, möchte ich keines der 9 Stücke, denn jedes davon bietet sich als Anspieltipp sehr gut, an. "Death By Fire", ist ein sehr gutes Heavy Metal Album einer Band, von der noch einiges zu erwarten sein dürfte. 5 Sterne (Genrebezogen).
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Death By Fire
Death By Fire von Enforcer (Audio CD - 2013)
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