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am 12. April 2015
Ich habe ein kleine, leises, stromsparendes NAS mit 2HDs und 1Gbit Anschluss gesucht und
das DNS-320L ausgewählt. Einsatzzweck: Netzwerkspeicher ohne große Zusatzfunktionen.

Pro:
- einfaches Setup
- problemloses Firmware Upgrade
- angenehme Oberfläche im Browser
- Überraschend viele Funktionen (u.a. zeitgesteuertes ein/ausschalten)

Contra:
- träge Oberfläche
- langsamer Dateitransfer (max. 30MB/s bei großen Dateien) -> führten zu zwei Sternen

Details:

Ich habe bis auf den CIFS-Fileservice keine Funktion aktiviert, damit die maximale Leistung
für Datentransfer zur Verfügung steht. Ich habe für den Preis keine Wunder erwartet, aber
30MB/s waren doch sehr wenig. Die CPU schlug ab Start des Dateitransfers sehr stark gegen
die 100% aus und verblieb für die Dauer der Kopie stets hoch. Ergo begrenzt die CPU die
Kopiergeschwindigkeit. Erwartet hätte ich 50-60MB. Daher nur zwei Sterne.
review image
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am 1. Januar 2013
So, (m)eine Rezension…
Ich versuche ausführlich, sachlich zu beschreiben.
Es ist mein erstes NAS.

Ausgepackt platten eingebaut und gebetet das die 2 X 3TB Platten (Segate-Baracuda ST3000DM001) erkannt werden.
Diese hab ich aus externen Festplattengehäuse (CN Memory ext. 3,5 Zoll USB 2.0 (Spaceloop)) ausgebaut.
Die Platten waren für 99€ im Angebot.

Festplatten wurden erkannt, Garantie der Festplatten ist jetzt futsch aber es läuft.
Raid 0 Konfiguriert, so erscheinen die 2 Festplatten wie eine große 5,36TB Festplatte.
Die Formatierung dauert ca. 10min, das kann man auch nicht umgehen.
Jede Platte die man einbaut muss formatiert werden, Dateisysteme wie FAT32 oder NTFS werden nicht unterstützt!
D.h. man kann die Platten nicht ausbauen und die Dateien am PC über SATA oder einen SATA-USB Adapter auslesen oder beschreiben.
Man ist gezwungen die Dateien via LAN auf das NAS hochzuladen… (einigen wird nun klar was das bedeutet)

Ich durfte 5TB mit einer Geschwindigkeit von 10MB/s vom PC aus hochladen… (
Windows Kopiermenü zeigt, Restdauer länger als ein Tag und dabei schwank die Transferrate)
Also Abbruch und mit dem kostenlosen Tool „Teracopy“ neustarten.
Siehe da Transferrate Konstant bei 11MB/s und eine Restdauer von 3Tage 11Stunden (für 1,82TB)
Da ich aber gut 5TB hochzuladen hatte, suchte ich eine Möglichkeit das Ganze zu beschleunigen.
Da blieb nur der integrierte USB2.0 Port an dem NAS.
Also via Browser auf die Netzwerkkonfiguration vom NAS und im Dateimanager („Meine Dateien“) die angeschlossene Externe 2TB Festplatte aufgerufen.
Die D-Link Station reagierte durch die Netzwerkauslastung mit dem Kopiervorgang ziemlich Träge.
Aber man kann von angeschlossener USB-Festplatte (am NAS) auf die internen Festplatten im NAS kopieren. Das geht mit durchschnittlich 15MB/s…
Das Browserfenster kann man auch während des Kopiervorgangs schließen, NAS kopiert weiter…
So kam ich dann insgesamt auf ca. 26MB/s (11MB/s durch kopieren vom PC und 15MB/s von USB auf NAS)

Während des der Datenübertragung auf das NAS wollte ich auch die anderen Funktionen an testen, also zusätzlich noch einen Kopiervorgang gestartet und ein Video von unserem Hund aufs NAS geladen. (einmal Avi 720P und das ganze Video nochmal in einer MKV Datei 1080P)
Als die Videos hochgeladen waren dauert es, eher unser Bluray-player (Pioneer BD 140) das NAS erkannt hat. (wen wundert’s, das Netzwerk war ja dicht vom hochladen)
Naja das 720P AVI und das 1080P MKV Video wurden nach einer kurzen Pufferzeit (ca. 10sekunden) Problemlos und ruckel-frei wieder gegeben.
Dabei wurde der Upload vom PC aus natürlich langsamer (3-5MB/s) und das NAS wurde wirklich sehr laut.

Lautstärke im Betrieb…
Ich bin nicht sehr empfindlich (habe ein Lautes Gamingsystem mit Crossfire) aber die Geräuchs entwicklung bei dem NAS war echt Laut.
Jetzt wo alle Backups Musik- und Videodateien drauf sind, geht es eigentlich. Filme gucken ist ohne große Störung möglich, weil der Lüfter nur auf „Mittel“ läuft.
Im Stanby betrieb ist das Gerät gar nicht zu hören. Trotzdem wird das Ding demnächst in den Keller verbannt!

Netzwerkdienste…
Über den Browser ist das Share Center von jedem PC im Netzwerk zu erreichen, einbinden als Netzlaufwerk im Arbeitsplatz ist auch kein Problem.
Lediglich das verbinden mit unserem Fernseher ist nicht möglich (Panasonic TX-L37GW20).

Internet Dienste…
Hab ich komplett deaktiviert, ich möchte meine Backups nicht im Internet verteilen!
Da ich aus Prinzip kein Apple-Gerät besitze, kann ich auch nix über die ITunes Media-Thek sagen

Ich hoffe meine Rezession ist Informativ, sollte ich weitere Funktionen testen oder herausfinden, werde ich darüber berichten…

Kaufempfehlung oder nicht…?
Wer das Ding in einen Raum verbannen kann wo der kleine, laute Lüfter nicht stört kann das Gerät ohne Bedenken kaufen.
Wer jedoch daneben arbeiten und sich lange aufhalten muss sollte es sich genau überlegen…

Nachtrag Mounten von Iso-Dateien:
In der Web-Oberfläche in der Verwaltung und dem Unterpunkt "Kontoverwaltung"... "Netzfreigaben" kann man Iso Dateien auswählen und Einbinden.
Diese kann man dann als Netzlaufwerk im Arbeitsplatz anzeigen lassen, dazu nimmt am besten die Mitgelieferte CD.
Einfach im Autostartmenü der CD auf "Storage Utility" klicken, das Tool das sich öffnet erkennt Automatisch die Im Netzwerk verfügbare D-Link.
Gefundenes NAS auswählen und im unteren Teil des Fensters den Ordner und Laufwerkbustabe auswählen, einmal auf "Connect" geklick
und schon findet man die Iso-Datei wie ein Laufwerk im Arbeitsplatz!

Nachtrag USB Druckerserver:
USB Drucker am USB anschluss der NAS anschließen DRUCKER EINSCHALTEN (das hatte ich zuerst vergessen) und im Webmenü nachgucken ob er in der "Verwaltung"
unter "Status" angezeig wird.
Nun geht man über die Startleiste (WIN7) in das "Geräte und Drucker" Menü einen Rechtsklick ins freie und Drucker hinzufügen.
Im Menü kann man dann wählen, Netzwerkdrucker anklicken und warten bis was gefunden wird (wenn was gefunden wird dann "lp an DNS-320L")
Das sollte dann der angeschlossene Drucker sein, jetzt nur noch passenden Druckertreiber in der Liste auswählen und fertig.
Das ganze an allen PC's wiederholen die auf dem Drucker drucken dürfen.

Nachtrag USB-Hub:
Heute hab ich ausprobiert ob sich der 1 USB-Anschluss erweitern lässt.
Wie oben beschrieben hab ich einen Drucker angeschlossen, ich möchte aber jetzt wieder von einem USB-Speicher auf die internen Festplatten kopieren.
Also hab ich einfach einen 4-Fach-USB-Hub Dazwischen gesteckt. Es funktioniert…Drucken und Daten kopieren gleichzeitig geht Problemlos.
Bei Verwendung des Hubs steht allerdings nicht mehr der Drucker in der Verwaltung der NAS, zumindest nicht mehr richtig erkannt.
Aber wen interessiert was da steh wenn es funktioniert?

Nachtrag Benutzer Gruppen/Zugriff Einschränkung
Nachdem Familienmitglieder die DLINK mit massig Zeugs von sich zugemüllt haben musste eine Beschränkung her.
Da bietet sich das Nutzerkontensystem des NAS an. Das Anlegen von Gruppen ist rel.
Einfach, auch das verwalten welcher User was darf, allerdings den Anwendern klar machen das sie jetzt nur noch über die Web-Oberfläche Zugriff haben sollen,
war mit Diskussionen verbunden. „Ich mach das nicht mehr“ „Ach wieso…?“ Etc.
NEIN nur noch über die Oberfläche und nur noch Lesezugriff war meine Antwort!

Nachtrag Gbit Netzwerk
Habe Umgerüstet auf CAT6 Netzwerkleitungen und habe jetzt Gbit-Netzwerk.
Dabei macht das NAS schwankend zwischen 29MB/s bis 37MB/s, im durchschnit 31MB/s, dabei spielt es keine Rolle ob Up oder Download.
Gbit voll auslasten schafft es definitiv nicht!

Wenn jemand heraus findet wie man das über den Arbeitsplatz gestaltet das nur Lesezugriff eingerichtet wird bitte bescheid sagen!

Update 22.02.2014
Mein Nas ist nun auf dem weg zu DLINK.
Es fuhr nach dem ersten Bios Update das ich durchführte nicht mehr Hoch
Dabei hatte ich keinen Stromausfall, habe nicht den Stecker gezogen, keinen abbruch der Internetverbindung... etc...

Alles verlief so wie es sollte, doch das NAS fuhr nicht mehr hoch, nach dem einschalten am Gerät blinkte nur die "Power LED"
da blieb es dann hängen...

Mal abwarten wie Dlink darauf reagiert (Kaufdatum 26.12.2012)
2525 Kommentare|120 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2013
Ich bin zwar kein großer Verfasser von Rezessionen, hier möchte ich aber gern einmal meine Erfahrungen mit den D-Link DNS-320L Cloud Sharecenter veröffentlichen. Im Vorfeld sei erwähnt, das ich bereits ein paar Jahre eine Synology DiskStation DS407 genutzt habe und z.Z. eine Windows Home Server HP Data Vault x510, mit 4 x 1,5 TB laufen habe, welcher aber nur im heimischen Netz läuft, ohne Freigabe nach draußen.
Gekauft habe ich das Gerät im Oktober 2012 bei Amazon, um auf meine Musik und Fotos auch unterwegs und im Büro zugreifen zu können. Der Preis von ca. 82,00€ ist absolut okay. Es wurden zwei Western Digital Caviar Green 2000GB, SATA 6Gb/s (WD20EARX) Platten eingebaut, was ohne Werkzeug geht und selbst für „Nichtwissende“ ein Kinderspiel ist.
Die Einrichtung mit Hilfe der beigelegten CD war schnell und einfach erledigt, die Musik und die Fotos in entsprechende Ordner kopiert und schon war das wesentliche erledigt. Die beiden Platten (nicht im Raidmodus) wurden am Heimischen PC sofort als Netzlaufwerke eingebunden und konnten auch an allen anderen Rechner problemlos eingefügt werden.
Zugriff über Android-Handy und iPhone gingen sofort, man muss aber die App „mydlink access“ benutzen, nicht die „mydlink Cloud“ App, mit dieser wird zwar überall für das Produkt geworben, sie funktioniert aber damit nicht. Auch der Zugriff von anderen Rechnern wie z.B. aus dem Büro über die Seite de.mydlink.com funktioniert einwandfrei, man kann je nach den vergeben Rechten schreiben und lesen oder nur lesen.
Die Geschwindigkeit der NAS ist für den Preis absolut okay, die Geräte von Synology oder Qnap leisten sicher etwas mehr, kosten aber eben auch das 3-4 fache des DNS-320L.
Der einzig harte Kritikpunkt ist für mich der Lüfter an dem Teil. Über das Menü kann man zwar ein paar Einstellungen vornehmen wie z.B automatisch Aus/Niedrig/Hoch, automatisch Niedrig/Hoch oder immer Hoch, doch da es sich hier um einen 40 mm Lüfter handelt, ist das nicht ausreichend bzw. es wurde eben auch am Lüfter gespart. Ich habe den Lüfter getauscht (geht fast ohne Werkzeug und ist auch wegen der Garantie wie rückgängig zu machen). Zuerst habe ich es mit einem Noiseblocker BlackSilentFan XM1 probiert, super leise, aber er lief bei der Einstellung Niedrig nicht an, erst bei Hoch, was mich schon gestört hat. Ich hab dann einen Scythe Mini Kaze, 40mm Lüfter probiert, vom feinsten. Das Gerät ist jetzt fast nicht zu hören, selbst beim Lüfterbetrieb Hoch ist es noch „Wohnzimmertauglich“. Das ist eine Investition von ca. 6,-€, welche sich aber absolut lohnt.
Zu beachten ist beim Umbau, das + und – im Anschlusskabel des Lüfters am Stecker gedreht werden müssen, da bei D-Link die Norm sicher etwas verändert wurde.
Das Gerät läuft bei mir jetzt 3 Monate und ich bin absolut zufrieden, ich würde es wieder kaufen. Von mir mit der kleinen aufgeführten Veränderung eine klare Kaufempfehlung!
55 Kommentare|73 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2014
Ich verwende dieses Gerät mit zwei 3TB WD-NAS Festplatten, gespiegelt, als Dauerbackup-Station für 3 PCs und 1 iMac. Funktioniert einwandfrei und in einer ordentlichen Geschwindigkeit.
Einzig der Standardlüfter war mit etwas zu laut, da das Dlink-Gerät bei mir mit im Büro steht. Ich habe den Scythe Mini Kaze http://www.amazon.de/gp/product/B000LB0M8S/ref=cm_cr_ryp_prd_ttl_sol_0 als Ersatz verwendet und bin jetzt extrem zufrieden.
Der Einbau des Lüfters ist sehr einfach: Die 4 Gummifüße vorsichtig abmachen, die Schrauben darunter lösen. Den Boden vorsichtig abnehmen und das Lüfterkabel entfernen. Boden zur Seite legen und dann den kompletten Metallkäfig langsam nach unten rausdrücken. Der neue Lüfter wird so angeschraubt das die Schraubenköpfe etwas im Plastik versinken können. Deswegen auch der geänderte Luftstrom. Anders kann man das NAS nicht wieder zusammenbauen. Dann das Kabel inkl. der beiliegenen Kabelverlängerung so am Lüfter/Metallkäfig platzieren das nur der Stecker und 1-2 cm Kabel rausschauen nachdem man den Käfig wieder ins Plastikgehäuse zurückgeschoben hat. Jetzt Bodenplatine mit dem Stecker verbinden und die Bodenplatte wie anschrauben. Fertig. Ich habe für den kompletten Vorgang und ohne Anleitung keine 5 Minuten gebraucht - also wirklich alles sehr einfach.
Wer das Dlink-Gerät im Keller oder einem Nebenraum stehen hat, der kann sich das mit dem Lüfter natürlich komplett sparen. Mir persönlich war der Originallüfter aber definitiv zu laut.
22 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken getragen, ein NAS anzuschaffen, weil:

1.) Das ganze Sammelsurium an Speichermedien auf Büro-PC, Privat-PC, Smartphone, Tablet, USB-Sticks, den verschiedensten Cloud-Diensten (Amazon, Google, DropBox, OneNote,...), externen Festplatten, etc. lässt sich logistisch nicht in den Griff bekommen. Ich wollte EINE zentrale Datenquelle, die ich von überall her ansprechen kann.
2.) Mit RAID 1 werden die Daten auf zwei Festplatten gespeichert. Fällt eine davon aus, kann man sie austauschen, und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass beide Platten zugleich den Geist aufgeben. Jegliche Backups erübrigen sich daher, und bei Katastrophen wie einem Zimmerbrand würden auch Backup-DVDs verbrennen.
3.) Mit einem NAS-Server kann ich passwortgeschützt und mit abgestufter Benutzerverwaltung "Freunden" Zugang auf Daten geben, die für z.B. eMail zu umfangreich sind.

Die Geräte waren mir allerdings bisher für das, was sie "können" schlicht viel zu teuer, sowas kostet - ohne Festplatten! - etwa so viel wie ein Notebook. Das hat sich jetzt drastisch geändert: Dieses NAS kostet etwa ein Viertel der vergleichbaren Geräte. Das mag auch damit zusammenhängen, dass dabei OpenSource-Software verwendet wurde. Ich verwende Produkte von D-Link seit den 80ern und bin bisher damit voll zufrieden. Das NAS "kann" auch alles, was die teurere Konkurrenz auch kann (UPnP, ftp-Server, DLNA, Printer-Server, usw. usf.). Einziger Abstrich: Es gibt keine WLAN-Schnittstelle, sondern man muss das Gerät mit einem (mitgelieferten) Ethernetkabel in den Router stöpseln. Das ist aber nicht wirklich ein Abstrich, weil es so dann mit 1.000 Mbps "fährt", also etwa dem 20fachen der WLAN-Geschwindigkeit.

Ich habe das Gerät daher samt zwei 3TB-Festplatten um ca. 300 € gekauft. Die Installations- und Bedienungssoftware ist vom Feinsten. Ich arbeite in der IT-Branche, und kann daher leider nicht abschätzen, wie sich jemand damit tut, der - und das halte ich für absolut berechtigt - kein Interesse an der Technik hat. Auch für mich war das kein "Plug & Play": Es gibt noch einige Probleme, die ich noch lösen muss, damit das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Das liegt aber an meiner doch sehr speziellen Netzwerkkonfiguration, und nicht an dem NAS.

Um jetzt meine Erwartungen noch mit der Realität zu konfrontieren:

1.) Mit diesem NAS kann man sich ohne Probleme übers Internet von allen möglichen Geräten her verbinden. Ein Cloud-Drive in der Größenordnung von 3 TB kostet im Jahr bei den entsprechenden Anbietern mehr als die Anschaffungskosten des NAS. Energiekosten fallen natürlich noch zusätzlich an, die Festplatten werden aber (konfigurierbar) bei längerem Nichtzugriff heruntergefahren, was auch deren Lebensdauer erhöht.
2.) Mit den 3 TB habe ich vermutlich für den Rest meines Lebens genügend Platz, um großzügig alles und jedes dort abzulegen. Darunter fällt natürlich nicht Video (obwohl meine Konfiguration je nach Codec etwa 1.000 Kinofilme in Full-HD verkraften würde): Ich kenne Leute, die ihren SAT-Receiver "melken" und herunterladen, was sich anzusehen nichtmal ihre Enkel schaffen würden. Das sind aber nicht wirklich sensible Daten.
3.) Die ausgeklügelte Benutzerverwaltung mit Benutzergruppen, Diskquota und Zugriffs-Rechtevergabe erlaubt auch, Teile des Speichers für andere freizugeben. Z.B. wenn denn mal ein Mailserver Attachments jenseits der 50 MB abweist.

Zusatznutzen ist noch ein kostenloser Cloud-Account bei D-Link, und noch weiteres...

Ich finde das perfekt.
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am 28. Juni 2013
Bis dato habe ich zur Speicherung meiner Daten immer zwei externen Festplatten mit Firewire bzw. USB2.0 benutzt. Nachdem die Platten nun schon in die Jahre gekommen sind - und mir das andauernde an-, ab- und umstecken auf die Nerven ging - begann ich mich nach alternativen Möglichkeiten umzusehen. Vor meinem Kauf war mir klar, dass ich ein preiswertes 2-Bay NAS haben wollte, das - aufgrund des Standortes im Wohnzimmer - relativ leise sein sollte. Dies führte mich schlussendlich zum D-Link DNS-320L.

Nach dem Auspacken installierte ich meine zwei neuen 3TB WD Festplatten. Die Montage der mitgelieferten Kunststoffbügel, um diese von oben in das Gehäuse einzusetzen, war relativ einfach. Das Einsetzen selbst war für mich eher gewöhnungsbedürftig, da man die Festplatten doch etwas stärker andrücken muss, um sicherzustellen, dass diese fest sitzen. Beim späteren Herausziehen der Festplatten verformte sich der Kunststoffbügel durch das Anziehen so stark, dass ich die Befürchtung hatte, dass er bricht.

Das Anschließen am Router, sowie die Integration im Netzwerk verlief ohne größere Probleme. Bei der Installation unter OS X 10.8 wollte ich - wie in der Anleitung von D-Link beschrieben - diese über die auf der CD mitgelieferten Software machen: Hier zeigten sich jedoch die ersten Probleme: Weder die Software auf der CD, als auch die heruntergeladene Einrichtungs-Software funktionierten einwandfrei. Irgendwo zwischen dem 3 und vierten Screen hängte sich die Software auf.... nach x-maligen Versuchen und der telefonischen Anfrage beim D-Link Support - wo ich nach einer Woche eine unzufriedenstellende Antwort bekam.

"[...] vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte entschuldigen Sie die lange Antwortzeit, aber es war eine Tippfehler in der E-Mail-Adresse vorhanden.
Bitte laden Sie die aktuelle Version vom Setup Wizard unter folgendem Link herunter:
[...]
Sollte es weiterhin Probleme geben, fertigen Sie bitte einige Screenshots an, die die Problematik veranschaulichen. Hängen Sie diese dann bitte an den Support-Fall 914952 im Self Service Portal an. Teilen Sie uns bitte auch die Version Ihres MACOSX mit. [...]"

Das ein Tippfehler in meiner E-Mailadresse gewesen sei ist für mich zudem recht dürftig als Rechtfertigung ...

So entschied ich mich, das NAS manuell - über das Web-Interface zu konfigurieren. Dies funktionierte dann relativ problemlos. An dieser Stelle muss ich feststellen, dass ich - aufgrund vorheriger Kommentare bei NAS-Systemen - sogar überrascht war, wie problemlos es funktionierte.

Leider fand ich später heraus, dass ich durch die manuelle Einrichtung kein mydlink-Konto habe - und damit auch kein Cloud Service, etc. Das Anlegen des Kontos funktioniert nämlich nur über die Software (die bei mir nicht funktionierte) - und absurderweise nichtmal über das Internet...

Meine Bewertung:
+ Einfache und klare Bedienung des Web-Interfaces
+ schlichtes und elegantes Design
o gute Übertragungsgeschwindigkeiten
o Qualität und Verarbeitung erscheinen mir für ein Gerät dieser Preisklasse in Ordnung
- Festplatten wurden bei mir relativ heiß (ca. 38°C im Leerlauf und bis zu 43°C bei Last (im Vergleich mit meinem Synology NAS, wo die selben Platten nichteinmal annähernd so heiß werden)
- Montage/Demontage der Festplatten relaiv schwergängig
-- Sehr schlechter Suppport von D-Link
-- Lüfterlärm ist im Standby deutlich hörbar und bei höherer Drehzahl richtig nervig.

Fazit: Es wäre sicherlich ein gutes NAS, wenn man nicht am Lüfter-Durchmesser gespaart hätte und sich der Kundenprobleme besser annehmen würde. Aufgrund der Lautstärke und meinem Aufstellungsort, der in meinen Augen hohen Temperatur der Festplatten, aber auch wegen dem unzureichenden Support durch D-Link entschied ich mich dazu, die NAS an Amazon zurückzusenden. Ich würde mir nicht nochmal ein NAS von D-Link zulegen und es unter diesen Gesichtspunkten auch niemandem empfehlen.
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am 3. Mai 2013
Kurzversion: Das NAS ist gut und empfehlenswert. Die Software ist stabil, die Bedienoberfläche allerdings gewöhnungsbedürftig. Auf diese greift man im Idealfall nur am ersten Tag zu, daher kann man ein Auge zudrücken. Preis/Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Und hier die ausführliche Variante:
Da ich mit den Datenraten meiner Fritz!Box als NAS unzufrieden war, entschied ich mich dafür ein NAS zu kaufen. Für das D-Link Gerät habe ich mich aufgrund der positiven Bewertungen und dem angenehmen Preis entschieden. Meine Anforderungen (1 GBit Ethernet, 2 x SATA mit RAID1) waren damit ebenfalls erfüllt.

--- Verarbeitung ---
Die Wertigkeit und Verarbeitung ist für diese Preisklasse in Ordnung. Beim Auspacken war ich allerdings einwenig über das Gewicht erstaunt: Das NAS ist sehr leicht. Aber außer einwenig Kunststoff, einer Platine und dem Lüfter ist eben nicht viel dran.
Die Oberfläche ist im übrigen glänzend. Klavierlackoptik mit den bekannten Vor- und Nachteilen. Reiht sich allerdings sehr schön neben meinem Apple TV ein.

--- Lautstärke ---
Hierbei ist natürlich die eingebaute Festplatte entscheidend. Diese wird nicht großartig entkoppelt. Der Lüfter ist nicht der leiseste, springt allerdings selten an und hat mich bisher noch nicht geweckt.

--- Die Benutzeroberfläche ---
Das Webinterface ist gewöhnungsbedürftig, aber benutzbar. Nervig ist allerdings, dass die Daten für die Oberfläche scheinbar mit Javascript nachgeladen werden, wodurch zusätzliche/unnötige Ladezeiten entstehen.
Noch nerviger ist allerdings die Tatsache, dass die Einstellungen (wie das Anlegen von Usern) über Wizards vorgenommen werden.
Das kann man als Laie mögen. Ich kann mich damit nicht so recht anfreunden, da ich in solchen Fällen gern' auf Klickibunti verzichte (vgl. SWAT vom Samba-Server). Falls man dieses "Feature" irgendwie abschalten kann, bitte im Kommentar hinterlegen.

--- Übertragungsraten ---
[100 MBit Anbindung]
Als Referenzgeräte dienen mein MacBook Pro 15" Mid 2009 (via WLAN angebunden) und mein ASUS RT-N12 WLAN Router (integrierter 100MBit Switch):
- FTP: ~12 MB/s (100 Mbit des Switch werden also ausgenutzt)
- NFS: ~8 MB/s (Wobei ich bei meinem MacBook auch bei anderen Rechnern generell eine geringere Bandbreite erreiche...)
- AFP: Nicht gemessen, allerdings subjektiv so schnell wie via FTP

[1 GBit Direktanbindung an das MacBook]
- FTP: ~40 MB/s

--- Die Applikationen ---
Das NAS bietet die Möglichkeit Galerien anzulegen und scheinbar auch für andere Nutzer freizugeben. D-Link hat dabei sogar eine Funktion integriert, die Miniaturansichten von den gesicherten Photos erstellt. Dies ist grundsätzlich eine feine Sache, da beim Durchblättern nicht die volle Auflösung geladen werden muss. Nachteilig dabei ist, dass dies natürlich Ressourcen frisst. Der Lüfter fängt an zu drehen und hört auch nicht mehr so schnell auf (bei meinen 10.000 Bildern gar nicht...)

--- fun_plug ---
Wer einwenig Erfahrung mit Linux hat, sollte direkt fun_plug installieren (weitere Informationen dazu gibt's im Netz), so kann man via Telnet/ssh auf das NAS zugreifen. Wem die Begriffe etwas sagen, wird wissen, warum man das möchte.

--- Fazit ---
Grundsätzlich bin ich mit dem NAS zufrieden. Einen Stern muss ich allerdings wegen der Konfiguration über die Wizards abziehen und der nicht abschaltbaren Photogalerie.
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am 22. Oktober 2013
Ich habe das Gerät für ein Büro gekauft, an dem zwei Rechner an einer Festplatte arbeiten können sollten.
Um das schonmal vorweg zu nehmen - seinen Zweck erfüllt es voll.

Als das NAS bei mir ankam war es sehr gut verpackt. Alles wichtige war mit im Karton - DNS 320L selbst, Netzteil, LAN-Kabel, CD mit Handbuch und Software für die erste Einrichtung, Kurzanleitung für den Einbau der Festplatten.

Bestückt habe ich es mit 2 Western Digital WD10EZEX Blue 1TB interne Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA 6Gb/s, 64 MB Cache). Diese habe ich im RAID 1 eingerichtet - heißt also alles wird auf beide Festplatten geschrieben und die Daten sind somit relativ sicher (sollte eine Festplatte kaputt gehen, stehen die Daten noch auf der zweiten Platte zur Verfügung). Der Einbau war problemlos, ohne Werkzeug möglich und sollte selbst für Laien kein Problem darstellen (im Zweifelsfall hilft auch die Kurzanleitung).

Als nächstes musste das Gerät an Strom und Router angeschlossen werden - wieder kein Problem.

CD eingelegt und Programm gestartet. Per Assistent wird man zuverlässig durch die Einrichtung geleitet. Es kann auch ausgewählt werden, in welchem Modus (RAID 0, RAID 1, JBOD, Standard) die Festplatten eingerichtet werden sollen. Möglichkeiten für die Online-Verfügbarkeit der Daten nutze ich nicht, wurden aber auch abgefragt - die betreffenden Schritte ließen sich aber problemlos überspringen. Alles in Allem hat die Inbetriebnahme also circa eine halbe Stunde (inklusive auspacken und Festplatteneinbau) gedauert. Ich denke viel schneller geht es nicht.

Auf die Einstellungen des NAS kann man nun ganz einfach über den Browser zugreifen. Dabei empfiehlt sich bei der Einrichtung eine feste IP-Adresse festzulegen, da so mögliche Fehler ausgeschlossen werden können. Einfach die IP in die Adressleiste des Browsers eingegeben und schon kommt man auf die Oberfläche. Passwort eingeben und nun kann die Benutzerverwaltung sowie Energieeinstellungen etc. munter losgehen.

Ich persönlich habe mich vor allem mit den Zugangsrechten befasst, da unser Netzwerk öffentlich ist und somit sonst auch noch andere Nutzer auf das NAS hätten zugreifen können. Das hat problemlos geklappt. Beim nächsten Versuch von Windows 7 auf die Festplatte zuzugreifen wurden die vorher festgelegten Benuternamen und Passwörter abgefragt. So kann man sicherlich auch in der Familie ein gemeinsames Gerät für die Daten aller Mitglieder nutzen.

Nun tut das Gerät seit einer Woche klaglos seinen Dienst, schaltet sich über Nacht automatisch aus (Energieeinstellungen aktiviert) und morgens wieder an.
Über die Lautstärke kann ich mich nicht beklagen. Der Lüfter ist bei mir so gut wie noch nie angesprungen. Wichtig für die Lautstärke sind natürlich auch die verwendeten Festplatten. Das DNS-320L steht mit auf dem Schreibtisch, genau vor mir.

Verarbeitung und Optik sind ebenfalls tadellos, auch wenn gerade Optik bei einem solchen Gerät nicht im Vordergrund steht.

Fazit:
Von mir eine absolute Kaufempfehlung für Nutzer, die das Gerät zu einem ähnlichen Verwendungszweck wie ich suchen.
Über Multimediafunktionen kann ich leider keine Auskunft geben.
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am 27. Mai 2013
Ich benutze das NAS Gehäuse zusammen mit bisher 1x 3TB Seagate HDD (zweite für Raid 1 folgt in Kürze). Ich habe mir das NAS Gehäuse bestellt, da ich für Zugriff auf Filme/Fotos nicht immer den PC laufen lassen möchte, da dieser mit seinem 650 Watt recht teuer im Stromverbrauch ist.

Ausgepackt, Platte eingebaut, über Webbrowser erst mal ein paar Standard-Einstellung vorgenommen (Passwort geändert, Sprache auf Deutsch - dazu muss man ein Language-File von der dlink Webseite downloaden - , Uhrzeit eingestellt), dann HDD formatiert und via Ethernet Daten auf die HDD zurück übertragen. Was mir dabei positiv auffiehl ist, dass die Übertragungsgeschwindigkeit laut Windows bei durchschnittlich 38 MB/s liegt. Bei der Sicherung der Daten vorher via USB 3.0 lag es bei ~30 MB/s.

Zur Lautstärke kann ich sagen, dass es recht leise ist. Habe das NAS neben meinem PC stehen und höre es fast gar nicht. Das was man hört ist die HDD. Der NAS interne Lüfter ist nicht zu hören. Während des stundenlangen Kopierens auf das NAS war die HDD bei durchschnittlich 40° C, was absolut in Ordnung ist.

Mein Fernseher (LG 47LM640S) hat es sofort im Netzwerk gefunden, hat allerdings die Filme nicht gleich angezeigt - lag aber daran, dass ich die HDD bzw. deren Ordner erst einmal vom NAS her über das Webinterface freigeben muss.

Kurze Pro/Contra Aufstellung:
+ Schön leise - hatte schon schlimmeres befürchtet bei einigen Kommentaren hier
+ Sehr einfache Bedienung übers Webinterface
+ Leichter Einbau der HDD(s)
+ Energieeffizient (3W)
+ Design

- öhmm...noch nichts auffallen Negatives gefunden

Falls mir noch etwas positiv oder negativ auffällt, werde ich hier davon berichten.
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am 19. Februar 2013
Ich hatte mich vorab schon etwas durch Rezessionen gelesen und habe mir deshalb/trotzdem die DNS-320L bestellt. Anbei meine persönlichen Erfahrungen.

Vorab meine Umgebung
- Alice Router
- GBit Switch
- Webcam, MAC Mini, Win7 Notebook, DIR-855 (5GHz WLAN)
- Samsung Fernseher ue46d7090 (Sommer 2012)

Zusammenbau NAS:
Der Zusammenbau war problemlos, 2 Festplatten (WD30EFRX - Western Digital RED mit je 3TB). Stromversorgung, Ethernet angeschlossen, Startknopf gedrückt - fertig. Die Festplatten wurden korrekt erkannt.

Lärm/Lüfter:
Der verbaute Lüfter sieht schon etwas "mickrig" aus. Da er aber bei mir derzeit kaum Geräusche macht, geht das vollkommen i.O. Er lief bislang meistens in der Stufe "Low", seltener "Mittel". Die schon berichteten Lärmprobleme konnte ich mit meinem Modell nicht bestätigen. Ich denke nicht, dass dies ausschliesslich auf meine Altersschwerhörigkeit zurückzuführen ist. Eher vermute ich große Streuungen in der Serie.

Konfiguration:
Das NAS war sofort im Netz mit dem beigefügten Tool zu finden. Ich habe eine feste IP Adresse vergeben und konnte über die Web-Konfigurationsoberfläche zugreifen. Von der Oberfläche bin ich nicht so begeistert. Sie ist langsam. (Gefühlt) braucht die Oberfläche nach jedem Aufbau mehrere Sekunden um für die nächste Eingabe bereit zu sein. Greift man von extern (via Internet) auf die Konfigurationsoberfläche zu, wird der Effekt noch stärker (Datenrate vermutlich). Da wäre mir eine schlichtere (gerne ohne Bilder) Oberfläche lieber, die dafür aber nicht so träge reagiert. Auch ist die Oberfläche etwas "verspielt". Bei vielen Aktionen (z.B. speichern von ....) erscheint ein PopUp mit dem Hinweis, dass gespeichert wurde. Dieses kann leider nicht durch "Enter" oder sonst eine Taste geschlossen werden, sondern mit der Maus weggeklickt werden. In Summe für die Weboberfläche vielleicht einen viertel Punkt Abzug, ich werde sie aber auch nur in der Startpahase öfters benutzen, danach läuft es hoffentlich ohne dass ich die Oberfläche nutzen brauche.

Plattenkonfiguration:
Mein Plan war generell "alles" mit RAID1 laufen zu lassen. Auch sollten die Daten von Time-Machine auf das NAS gelegt werden - eine externe FP weniger. Dazu wollte ich zwei Volumens (vergleichbar zwei Partitionen) anlegen. An der Stelle hatte ich schon die erste Einschränkung. Nachdem ich ca. 2,2TB mit RAID1 konfiguriert hatte, wurde mir der verbleibende Speicherplatz ausschliesslich als JBOD angeboten, d.h. dieser wäre dann nicht gegen den Ausfall einer FP geschützt. Also musste ich die gesamten Platten als RAID1 konfigurieren und die Aufteilung für verschiedene Aufgaben mittels Netzwerkfreigaben und Quotas machen. Das hat auch funktioniert, jedoch wird jede Freigabe im Netz mit dem gesamt verfügbaren Speicherplatz angezeigt.

Benutzerverwaltung/Quotas:
Das Einrichten von mehreren Benutzern und die Zuordnung der Schreib/Leserechte war nach wenigen Minuten erledigt. Berechtigungen über Gruppen habe ich nicht benötigt, daher keine Ausage. Bei den Quotas habe ich noch ein Unschönheit entdeckt. Wird einem User "unlimited" zugeordnet, so wird in der Übersicht als User 0MB angezeigt. Auch das Setzen auf 2200000MB hatte dann nicht zur Folge, dass der Wert unter Used stimmt.

Einbinden von Time_Machine:
Für Time-Machine hatte ich einen separaten User mit eigenem Paswort angelegt. Momentan wird mit 1kb/s kopiert, ichvermute aber ein Konfig Problem und keinen Fehler.

DLNA - Medien Server:
Die Konfiguration war mir erstmal ein Rätsel, bis ich herausgefunden hatte, dass der DLNA Medien Server unter dem Begriff "UPnP" unter Applikation Managementin der Konfiguration zu finden ist. Das könnte man besser darstellen für diejenigen Benutzer, die in dem Bereich nicht so firm sind, schliesslich wird in den Produktbeschreibungen mit DLNA geworben. Greife ich dann (Samsung Fernseher) auf das NAS zu, wird mir unter Musik auch sämtliche Ordner mit Bilder und Videos angeboten. Das geht besser! Der Aufbau des Archiv dauerte seine Zeit, aber das lag an der Menge der Daten. Mein Samsung Fernseher hat dieses Medien-Archiv allerdings erst nach einem Neustart des NAS gefunden. Die Anzeige bzw. der Aufbau welche Ordner/Musik/Bilder zur Wiedergabe am Fernseher zur Verfügung stehen, dauert jeweils unterschiedlich lang, bei iTunes mit über 100 Ordnern benötigt mein Fernseher Minuten - eher nicht alltagstauglich, vor allem, da auch ein zweiter Wechsel in den jeweiligen Ordner nochmals diese lange Zeit benötigt. Dies ist aber vermutlich nicht dem NAS anzulasten. Die Installation eines anderen Medien Server mag eine Möglichkeit sein, dass muss der unbedarfte Anwender erstmal machen.

Einbinden in mydlink:
Bislang hatte ich meine Webcam in mydlink eingebunden. Da war es mir nicht so wichtig, ob andere Personen ev. reinschauen können. Aber ich wollte dann auch auf meine Datenvon überall zugreifen.

A) Der Zugriff via mydlink geschieht zwar über https, hat aber nach meinem dafürhalten noch Schwächen in der Sicherheit. Ist das Gerät einmal in mydlink eingebunden, so kann auf ALLE Daten lesend und schreibend zugegriffen werden. Die eingerichteten Benutzer werden umgangen. Es gibt auch keinen Timeout. Das gibt bei meiner Bewertung einen ganzen Punkt Abzug!

B) unter "Änderungsdatum/-zeit" wird das Datum angezeigt, an welchen die Daten auf das NAS kopiert wurden. Jetzt werden alle Daten mit "08.02.2013" angezeigt, das ist völlig unbrauchbar. Beim Zugriff via explorer wird das urspüngliche Speicherdatum (als .....) angezeigt. Nach meinem Halbwissen hängt das mit dem Sambaserver zusammen, aber da im Explorer das Änderungsdatum und das Erstellungsdatum angezeigt werden kann, ist an der Stelle die Oberfläche von mydlink unbrauchbar. Die Spaltenbreite kann nicht geändert werden, daher gibt es bei mir Probleme längere Dateiname auseiander zu halten. Der Sinn der Spalte "Typ" hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Dafür, dass die "private Cloud" so angepriesen wird und die Oberfläche doch einige Schwächen hat, gibt es von meiner Seite auch einen halben Punkt Abzug.

C) Aufgrund der oben genannten Unzulänglichkeiten hatte ich mich entschlossen, das NAS nicht in der Cloud zu nutzen, sondern auf meine Daten mittels sftp oder sonstiges zuzugreifen. Schnell den Button zum Entfernen (aus der Cloud) gedrückt, für doch zu dem Warnhinweis "Durch das Entfernen des Geräts werden auch alle mit dem Gerät in Zusammenhang stehenden mydlink-Funktionen entfernt und alle Einstellungen des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt." Aufgrund meiner Sicherheitsbedenken habe ich dies trotzdem durchgeführt. Sämtliche Einstellungen waren zurückgesetzt, aber die Daten selber waren noch vorhanden, es mussten "nur" UPnP, User, Freigaben, Quotas, DynDNS, FTP, ... neu konfiguriert werden. Zudem konnte ich nach dem Entfernen meiner NAS in mydlink nicht mehr auf meine Webcam zugreifen - das hatte sich nach drei Stunden aber gegeben???

SMB/WebDAV:
das einbinden des Laufwerks (mit der entsprechenden Freigabe/Benutzer) funktioniert auch über Internet (via "bitte-namen-einrichten.dyndns.org"). Es muss der entsprechenden Port offen und weitergeleitet sein. Die Sicherheit kann ich nicht wirklich gut beurteilen, aber sicherer als ftp ist es auf jeden Fall. Hier wird das Änderungsdatum korrekt angezeigt, also nicht das Datum an dem die Daten auf das NAS kopiert wurden.

ftp:
ftp funktioniert, ist aber wieder deaktiviert (Sicherheit!), sftp läuft (noch) nicht, was aber vermutlich am meiner Unkenntnis liegt. (bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass der Alice Router nur max 5 Weiterleitungen kann - hmmm, eher nicht technisch bedingt)

Mein Fazit:
Vielleicht erwarete ich für den Preis zuviel, ich hatte ja schliesslich nach einem preisgünstigen NAS gesucht. Die Grundfunktionen laufen solide. Ob ich ihn als Medienserver nutzen werden wird sich in der Praxis erweisen. Kann man auf mydlink/Cloud verzichten so würde ich 4 Sterne vergeben. Ist mydlink/Cloud für den Nutzer wichtig, so bewerte ich mit 2 Sternen, da es für mich einige Unzulänglichkeiten gibt, die nicht nur nervig sind.
==> Da nur eine Wertung möglich ist: Gerät in Summe mit (nur) 3 Sternen bewertet.
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