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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stephan Micus findet wie kein Zweiter, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Panagia (Audio CD)
Stephan Micus ist mehr als nur ein Act für mich - er führt in seinem Namen den Begriff von Musik mit sich.

Ich dürfte all seine Scheiben gehört haben und trotzdem ist für mich bei deren Genuss nicht auch nur das geringste Zeichen von Ermüdung feststellbar - jede von ihnen ist immer wieder aufs Neue faszinierend. Allesamt leben sie von den Explorationen, die dieser, wahrlich Vollblutmusiker zu nennende Komponist unentwegt, über Jahrzehnte hinweg und in unübertrefflich konsequenter Weise unternommen hat. Keine hat je wirklich enttäuscht.

Die Kontinuität, mit der Stephan Micus Platten von solch einzigartiger Schönheit veröffentlicht, und ich nehme es vorweg, die neue vermag es, sich darin nahtlos einzureihen, ist für denjenigen, der ihre Ergebnisse seit vielen Jahren zu schätzen gelernt hat, inzwischen kaum noch staunenmachend. Die sich immer sichtbarer abzeichnende Größe seines Oeuvres dagegen schon. In seiner Gesamtheit gibt es über ein Werk Auskunft, in welchem alle Kunst der Schwingung gilt, in welchem das Leben, das diese Kunst erschafft, nichts anderem dient als dieser Kunst. Ja, und dieses Werk - es sucht wahrhaftig seinesgleichen.

Somit ist die Neugier quasi schon Legende, mit der ich jede neue CD von Stephan Micus für mich entdecken möchte, und 2013, das Jahr könnte kaum besser starten, ist es mal wieder soweit. Und so habe auch ich, ähnlich meinem Vorredner, das erste Mal überhaupt bei einer seiner CDs zunächst das Gefühl erlangt, dass ein gewisses Maß an Beschränkung auszumachen ist. Doch ist darüber gottlob kein langer Schreck entstanden, ist doch die Ruhe, die Panagia durchzieht, eine durch und durch wohlige, geradezu sinnliche; sind dessen Klänge trotz, nein gerade wegen ihrer Vertrautheit, die meinerseits auf einer riesigen, nicht enden wollenden Zuneigung beruht, ganz ausserordentlich berührend; verschmelzen, wie es scheint, nun all die Erfahrungen dieses Musikers zu einer bisher ungekannten Einheit und nötigen mir in der Summe dieser Tatsachen abermals den größtmöglichen Respekt ab.

Für Novizen: Stephan Micus spielt auf seinen Platten eine Weltmusik, die jedoch ganz und gar ohne dieses Signum auskommt. Sie ist unterdessen aber auch keine Folklore, obwohl das Potpourri an Tönen, das er insbesondere in vielen seiner früheren Stücke untergebracht hat, dies durchaus nahelegen könnte. Nein, er hat etwas völlig Eigenes erschaffen. Erhabenheit strahlt hier durch wie bei schönster klassischer Musik. Technisches Können und der Wille zur Innovation wie bei edelstem Jazz. Und last but not least ist da dieses sakrale Element, das mittlerweile wie kein anderes seine Musik ausmacht.

Und dieses Element scheint sich mit Panagia einen entscheidenden Durchbruch verschafft zu haben. Es ist herangereift zu ausserordentlicher Güte. Die Zeiten, in denen eine neue Stephan Micus den Hörer gespannt auf neue klangliche Landnahmen sein liess, scheinen nun vorüber. Doch kommt darüber jetzt keinesfalls der Gedanke an Kapitulation auf. Im Gegenteil, ich will mal sagen, dass Stephan Micus mit seinem neuen Output viel eher den Eindruck verbreitet, dass er nunmehr aus all seinen Funden die Essenz herausschält. Es ist wie an einen Abschluss kommen, der zugleich aber ein Neubeginn ist. Dieses Vertrauen, dass es sich genau so verhält, habe ich schlichtweg und die Lieder auf Panagia geben mir auch keinerlei Anlass, etwas anderes zu mutmaßen. Die Ruhe, die hier verströmt wird, sollte jedenfalls niemanden leichtfertig zu der Annahme verleiten, die Luft wäre raus aus diesem Musiker; die Getragenheit nicht, hier käme ihm gerade eine Sinnkrise in die Quere. Hier ist mitnichten auch nur der leiseste Anflug von Weinerlichkeit zu verspüren. Ich vernehme nichts, wovor ich weglaufen müsste. Es ist kein plakatives Moll vorhanden, das mich abschrecken könnte, keine triviale Wiederholung, die mich der Musik leichthin entsagen liesse. Nichts dergleichen. Meditation allerdings, das scheint mir das Naheliegendste zu sein, ist nunmehr seins und mithin wohl angepeilt, sie auch für seine Hörerschaft erlebbar werden zu lassen - und dies machte in der Tat sowas von Sinn.

Ich schliesse: Stephan Micus begleicht Treue mit Treue. Seine Musik verschiebt sich um keinen Grad. Will man ihn, bekommt man ihn. Und dabei ist er eines fürwahr: er ist ein Ohr im All, das Töne fängt, in Schwebe hält und zu uns hinabstrahlt. Sein Orbit sind die Weiten unserer Herkunft, die Tiefen unserer Seele. Sein Sound ist das Gedächtnis der Erde. Und wenn man so will, und wenn man denn will, kann man dies auf Panagia erfahren.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein kleines juwel., 19. Januar 2013
Von 
Jürgen Sieber "zeppe" (mimberg, bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panagia (Audio CD)
sehr schönes, athmosphärisches, mit viel gesang
ausgestattetes album, vom meister der tiefgründigen töne.
musste mich erst wieder an seine art des musizieren's gewöhnen,
da ich in letzter zeit, eine etwas andere musik gehört habe.
aber nach dem dritten anhören bemerkte ich,
ja, es ist ein sehr schönes werk.
mit viel gesang und wie ich finde, mit viel melancholie.
dazu passend, ein wunderschönes cover, gemalt von seinem vater eduard.
ruhige, anspruchsvolle musik, ohne jeden zeitgeist.
musik zum innehalten, nachdenken und genießen.

einziger störfaktor:
man hat das gefühl manche passagen, schon mal gehört zu haben.

einige stücke sind wirklich wunderschön,
i praise you, unfading rose - you are a shining spring.
und ich glaube, herr micus wird niemals kommerzielle musik machen.
vielen dank dafür, stephan micus.
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5.0 von 5 Sternen Großartig, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panagia (MP3-Download)
Ich habe Stephan Micus erst mit dieser CD entdeckt. Der Mann hat seine 20. CD bei ECM veröffentlicht und ist fast völlig unbekannt. Die Stücke sind teils instrumental, teils gesungen. Daß es sich um Kirchenlieder handelt, merkt man nicht, wenn man es nicht weiß. Man denkt an einen griechischen Folksänger, eine tiefe, archaische Stimme - der sich auf einer mediterranen Zither oder so begleitet. Die Musik ist sehr schön, ruhig, durchaus mit Trance-Qualitäten.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgefallene Musik, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panagia (Audio CD)
Die CD Panagia vermittelt einen guten Eindruck in indische Musik. Die für westliche Ohren ungewöhnlichen Klänge versetzen den Zuhörer in fremde Welten.
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Panagia
Panagia von Stephan Micus (Audio CD - 2013)
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