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4.0 von 5 Sternen Die letzte Visite
Erster Eindruck: Es bleibt nicht bei einem Mord…

Der junge Röntgenarzt Dr. Johannes Bold tritt eine neue Stelle in einem abgelegenen und recht kleinen Sanatorium außerhalb der Stadt an. Schnell lebt er sich ein und schließt guten Kontakt zu den anderen Mitarbeitern – nur mit der kratzbürstigen Oberschwester Anna hat er so seine...
Vor 17 Monaten von Poldis Hörspielseite veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen leider enttäuschend...
Bei einem Hörspiel erwarte ich eine gewisse 'räumliche Tiefe'. Hier handelt es sich um ein besseres Hörbuch. Die Geräusche, die einem Hörspiele Leben einhauchen, werden vom Erzähler berichtet. So vermisst man Telefongeräusche, laufende Motoren usw. Stattdessen berichtet der Erzähler, "das Telefon klingelte ...". Dazu...
Vor 3 Monaten von Casper veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die letzte Visite, 6. Juli 2013
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Pidax Hörspiel-Klassiker) (Audio CD)
Erster Eindruck: Es bleibt nicht bei einem Mord…

Der junge Röntgenarzt Dr. Johannes Bold tritt eine neue Stelle in einem abgelegenen und recht kleinen Sanatorium außerhalb der Stadt an. Schnell lebt er sich ein und schließt guten Kontakt zu den anderen Mitarbeitern – nur mit der kratzbürstigen Oberschwester Anna hat er so seine Probleme. Eines Nachts fällt plötzlich das Wasser aus, und als Bold nach dem Rechten sehen will, findet er Anna tot auf. War es Mord oder nur ein schrecklicher Unfall?

Früher waren Radiohörspiele deutlich weiter verbreitet und populärer als heutzutage, und so kann sich Pidax-Film aus einem reichhaltigen Fundus bedienen, um neuen Stoff für ihre Veröffentlichung zu haben. Auch „Die letzte Visite“, eine Produktion nach einem Roman von Hans Gruhl vom rbb, wurde von ihnen wiederentdeckt und kann als MP3-CD käuflich erworben werden. Natürlich hört man dem Hörspiel an, dass es aus dem Jahr 1969 stammt, schon der Aufbau der Handlung ist gänzlich anders als gewohnt. Mit gefällt diese langsame Erzählweise hier recht gut. So wird der ersten halben Stunde sämtliche Zeit dafür aufgewendet, die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander zu beleuchten, was in interessanten Gesprächen nach der Ankunft von Johannes Bold geschieht. Und so erklärt sich auch, warum die Handlung insgesamt drei Stunden läuft, immer tiefer wird hier in das Geflecht in der abgeschlossenen Welt des Sanatoriums eingedrungen, Theorien aufgestellt und wieder verworfen. Das ist gut erzählt und kann gut unterhalten, auch das Ende kann mit einer schlüssigen und doch überraschenden Auflösung punkten. Mir hat „Die letzte Visite“ wegen seiner ruhigen Ausstrahlung und seines gelungenen Humors sehr gut gefallen.

Martin Hirthe übernimmt als Dr. Johannes Bold einen großen Teil der Handlung. Er ist die Hauptfigur und in sämtlichen Dialogen zu hören, übernimmt aber auch lange Passagen als Erzähler. Er wirkt sehr glaubwürdig in dieser Rolle, kann besonders den Humor des Mannes hervorheben und den Eifer bei der Aufklärung des Mordes aufgreifen. Die wunderbare Gisela Fristch, die auch heute noch als Hörspielsprecherin aktiv ist, spricht hier Krankenschwester Inge und klingt dabei sehr gelöst und sympathisch, kann während der Laufzeit aber auch noch andere Facetten zeigen. Bum Krüger kann den Oberarzt Dr. Bierstein ebenso gekonnt darstellen und bleibt stets glaubhaft in seiner Rolle. Weitere Sprecher sind unter anderem Arnold Marquis, Horst Bollmann und Lu Säuberlich.

Musik ist während des Hörspiels nicht zu hören, nur am Anfang jeder Folge gibt es eine kleine Melodie zur Unterlegung der Radioansage. Die Dialoge stehen so größtenteils für sich allein, denn auch Geräusche sind recht wenig eingesetzt. So wird die Atmosphäre fast ausschließlich von den Sprechern getragen, das Hörspiel hat so eine sehr reduzierte Wirkung auf den Hörer, gerade im Vergleich zu heutigen Produktionen.

Das Sanatorium, das idyllisch im Wald gelegen ist, wird auch auf dem Cover dargestellt. Das alte Anwesen wirkt herrschaftlich und erhaben, warum dies allerdings in einem dunkle Senfgelb eingefärbt sein muss, erschließt sich mit nicht so ganz. Auch die restliche Aufmachung wirkt eher unübersichtlich und konfus. Ein Booklet ist nicht vorhanden, die nötigsten Informationen sind auf einem einfachen Einleger abgedruckt.

Fazit: Ruhig erzählt und völlig actionarm, aber spannend und unterhaltsam – ein Hörspiel, dass man auch heutzutage noch sehr gut hören kann.
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5.0 von 5 Sternen Wundervoll, 15. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Pidax Hörspiel-Klassiker) (Audio CD)
und einfach nur schön , wenn man`s denn mag ! Und ich mag die Hörspiele von Herrn Gruhl sehr, habe hier und da früher im Radio etwas davon ablauschen dürfen, nun endlich gibt`s die 4 "Burner" auf CD, sogleich alle bestellt. "Die letzte Visite " war noch völlig unbekannt für mich , und versüsste mir die letzten Abende ungemein.
Die produzierte Atmosphäre der 60er ist an Nostalgie und Stimmung kaum zu übertreffen, und nicht zuletzt der wunderbare Martin Hirthe mit seiner wirklich beeindruckenden Stimme prägt die Hörstücke nachhaltigst, transportiert auch den augenzwinkernden Humor des Herrn Gruhl ganz trefflich . Gelegentliche, wahrlich harmlose kleinste "Schlüpfrigkeiten" gemahnen an die herrlich entspannten Zeiten, in denen "Gender"-Problematiken noch weitestgehend unbekannt waren und Männer sich in "Herrenzimmern" bei Zigarre und Branntwein des abends zu entspannen pflegten, in denen vielleicht ein Röhrenradio für akustische Untermalung sorgte.
"Hörstücke" schreibe ich übrigens deswegen, weil es natürlich keine Hörspiele modernster Machart sind: zumeist monologisiert Herr Hirthe, ab und an gibt es Dialoge mit den weiteren Protagonisten, zwischendurch gibt es "dramatische" Musik mit dem flair der "Sixties". Auf "Sound-Effekte" oder derlei wartet man natürlich vergebens; was mich persönlich allerdings auch gar nicht stört, denn der Spannung tut es gar keinen Abbruch.

Für Liebhaber des Genres ist auch dieses Kleinod ein absolutes "Muss" ! Die Lieferung erfolgte wieder mal prompt und anstandslos.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute alte Ware, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (MP3-Download)
Die alten Hörspielkrimis sind und bleiben einfach nett. Wie bei den anderen Gruhl-Hörspielen werden Morde mit Liebe und allem, was dazugehört, gepaart, und zwar in einer aus heutiger Sicht fast niedlich anmutenden Art und Weise. Sehr empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Hörspiel-Unterhaltung aus den 60er Jahren, 9. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Hörbuch-Download)
Ich habe die Krimis von Hans Gruhl im Radio gehört, der DLF hatte sie vor einiger Zeit wiederholt. Toll, dass es sie nun auch zu kaufen gibt. Ich finde Martin Hirthe in der Rolle des Arztes richtig gut. Die Kritik, dass fehlende Geräusche fehlen würden, teile ich nicht. Insbesondere Hirthe macht seine Sache so gut, dass es im Grunde keiner Geräusche bedarf; Hirthe "lebt" sie sozusagen. Und die Dialoge "leben" durch die unterschiedlichen Räume, in denen sie aufgezeichnet worden sind. Die Gruhl-Hörspiele: Das ist Radiokunst der 60er Jahre mit großer Liebe zum Detail!
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1.0 von 5 Sternen leider enttäuschend..., 4. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Pidax Hörspiel-Klassiker) (Audio CD)
Bei einem Hörspiel erwarte ich eine gewisse 'räumliche Tiefe'. Hier handelt es sich um ein besseres Hörbuch. Die Geräusche, die einem Hörspiele Leben einhauchen, werden vom Erzähler berichtet. So vermisst man Telefongeräusche, laufende Motoren usw. Stattdessen berichtet der Erzähler, "das Telefon klingelte ...". Dazu empfinde ich die Geschichte als sehr konstruiert, wenig spannend.
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4.0 von 5 Sternen Hör-Kammerspiel für Nostalgiker, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Pidax Hörspiel-Klassiker) (Audio CD)
Die Idee ein altes Radiohörspiel zu adaptieren ist im Grunde nicht schlecht. Hier sieht man auch die Grundelemente eines solchen Hörspiels fußen. Es ist ein Krimi in vier Teilen, die an verschiedenen Tagen im Radio gesendet wurden. So wie das damals üblich war und Radio hören noch als Highlight galt. Zwar stammt die Produktion aus dem Jahr 1969, doch das Radiohörspiel hatte seinen Reiz noch nicht komplett verloren, da Fernseher eben noch nicht so flächendeckend verbreitet waren wie nur wenige Jahre darauf. Ich verstehe allerdings nicht so recht, warum man sich auf eine m3-Version beschränkte. Eine 3 -oder 4 CD-Ausgabe wäre logischer und der Angelegenheit würdiger gewesen. Warum man als Konsument nun nicht nur allein auf die Download-Version zurückgreifen sollte, erschließt sich dabei nicht ganz. Zumal die CD-Version nicht mal ein Booklet bietet. Stattdessen kommt man mit einem Einleger daher und alle Infos sind dicht gedrängt auf engstem Raum gedruckt. Das sind aber zunächst mal Äußerlichkeiten und marketingtechnische Merkwürdigkeiten. Kommen wir zum inhaltlichen.

Hier haben wir es mit einem typischen 60er-Jahre-Krimi zu tun, den Hans Gruhl eben genauso typisch geschrieben hat und man fühlt sich vom Style her schon sehr an Edgar Wallace, mindestens aber Agatha Christie oder Francis Durbridge erinnert. Dafür sorgen eine merkwürdige Mordgeschichte und eine nicht unerhebliche Anzahl von verdächtigen Personen. Natürlich gibt es einen Helden, der nicht in Gestalt eines Inspektors sondern als Arzt Dr. Bold daherkommt. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Trotz einiger gruseliger Szenen, bleibt die Atmosphäre jedoch auf der Strecke. Der meiste Inhalt wird vom Ich-Erzähler Dr. Bold getragen (Martin Hirthe).

Zusätzlich hört man einige Stimmen, die einem vor allem aus alten Hollywood-Filmen nur allzu vertraut sind. Arnold Marquis, hier als Kommissar zu hören, ist bekannt als Stimme von Richard Widmark u.a. Auch Bum Krüger lieh einem ganz Großen einst die Stimme: Ernest Borgnine. Zu Horst Bollmann dürften einige auch ein Gesicht parat haben, da er in vielen Fernsehproduktionen (u.a. TATORT) mitwirkte. Und die großartige Gisela Fritsch ist vielen Hörspielfans sowieso vertraut - man denke nur an die Großmutter des verrückten Geisterjägers Jack Slaughter.

Atmosphäre, soweit sie überhaupt spürbar ist, wird vor allem durch die Stimmen und Geräusche erzeugt. Dafür ist dieses frühe Radiohörspiel bereits sehr innovativ in diesem Bereich. Es gibt einige gekonnte Schnitte und Übergänge, die ich so in diesem Werk nicht erwartet hätte. Da sind heutige Radiohörspiele u.U. sogar etwas einfallsloser und wesentlich monotoner.

Fazit: Ein Hör-Kammerspiel für Nostalgiker, die Krimis in Fortsetzungen alá Durbridge besonders mögen. Spannung durch Dialoge und zahlreiche unvorhersehbare Wendungen, anstatt durch Action und Blut. Dieses Credo hat in den 60er Jahren bestens funktioniert und wer sich fallen lässt, der kann das noch einmal erleben
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich altmodisch und entspannend, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Visite (Pidax Hörspiel-Klassiker) (Audio CD)
Herrlich altmodisches Hörspiel mit hervorragenden Sprechern.
Die Geschichte entwickelt sich langsam, fast gemütlich.
Ebenso die Spannung.
Für mich Entspannung pur.
Für Freunde der Radiohörspiel-Kultur der 50iger-60iger Jahre sicher hörenswert
Nichts für jemand der "Aktion" im heutigen Sinne braucht.
Gilt auch für die drei anderen Folgen aus dieser Reihe.
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